Generalplanerleistungen für die Errichtung eines Hubschrauberlandeplatzes
Das Klinikum Leverkusen, akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln, ist ein Krankenhaus der regionalen Spitzenversorgung mit einem hochqualifizierten medizinischen und pflegerischen Leistungsangebot. Mehr als 2.600 Menschen kümmern sich in zwölf medizinischen Fachabteilungen mit insgesamt 746 Betten, zahlrei...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Das Klinikum Leverkusen, akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln, ist ein Krankenhaus der regionalen Spitzenversorgung mit einem hochqualifizierten medizinischen und pflegerischen Leistungsangebot. Mehr als 2.600 Menschen kümmern sich in zwölf medizinischen Fachabteilungen mit insgesamt 746 Betten, zahlreichen Zentren und ...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Klinikum Leverkusen gGmbH
- Veröffentlicht: 06. Mai 2026
- Frist: Nicht angegeben
- Thema: Architektur
Ausschreibungsbeschreibung
Das Klinikum Leverkusen, akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln, ist ein Krankenhaus der regionalen Spitzenversorgung mit einem hochqualifizierten medizinischen und pflegerischen Leistungsangebot. Mehr als 2.600 Menschen kümmern sich in zwölf medizinischen Fachabteilungen mit insgesamt 746 Betten, zahlreichen Zentren und Instituten sowie in den Servicebereichen, Tochtergesellschaften und in der Verwaltung um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten. Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie andere Berufsgruppen sind dafür rund um die Uhr im Einsatz. Das Klinikum Leverkusen hat bisher, trotz seiner überregionalen Bedeutung, nur einen bodengebundenen Hubschrauberlandeplatz, der nicht den Anforderungen des § 6 des Luftverkehrsgesetzes entspricht und daher nicht mehr angeflogen wird. Es werden daher Generalplanerleistungen - Leistungsphasen 4 bis 9 - für die Errichtung eines erhöhten Hubschrauberlandeplatzes auf dem Gebäude 1.Y gesucht. Das zugehörige Grundstück ist im Besitz der Klinikum Leverkusen GmbH. Das Gebäude 1.Y liegt im nördlichen Klinikbereich und hat einen Abstand von ca. 20m zur Dhünn, die weiter nördlich verläuft und ist mit mittleren Höhenknoten von va. 56,5 m ü. NN nahezu eben. Das Gebäude befindet sich im Bereich eines Bebauungsplans, allerdings wird mit der Errichtung des Hubschrauberlandesplatzes die Baugrenze im Norden überschritten und somit ergibt sich eine Abweichung vom bestehenden Bebauungsplan. Auf Basis der durchgeführten Planung für die Leistungsphasen 1-4 wurde ein Bauantrag gestellt und am 16. Oktober 2023 die Baugenehmigung erteilt. Diese Baugenehmigung ist Grundlage für die jetzt gegenständliche Vergabe der Generalplanungsleistungen für die jeweils beschriebenen Leistungsphasen. Bei der Realisierung des Gebäudes 1.Y wurde die ursprüngliche Planung eines zukünftigen Hubschrauberlandeplatzes nicht weiter verfolgt. Lediglich in den statischen Lastannahmen sind die Lastanteile für den Landeplatz berücksichtigt worden. Weder bei der Planung der Technikzentrale im 6. OG noch beim Aufzug wurde eine spätere Realisierung berücksichtigt. Der Erschließungskern wurde nicht auf die für einen Landeplatz notwendige Höhe geführt. Die Erweiterung der bestehenden Aufzugsanlage ist nicht im laufenden Krankenhausbetrieb möglich, da diese Aufzüge für den OP und Intensivbetrieb erforderlich sind. Das Bestandsgebäude 1.Y ist eine Stahlbetonkonstruktion, die 2004 in einem 1. BA als Ortbetonkonstruktion mit den Abmessungen von ca. 74/25m und den Geschossen 1.UG, EG, 1. OG, 2. OG hergestellt wurde. In einem 2. BA (2015 - 2017) wurde der Neubau als Mischkonstruktion aus Stahlbetonfertigteilen mit Ortbetonergänzungen um die Geschosse 3. OG, 4. OG, 5. OG, 6. OG (6. OG = Technikgeschoss) ergänzt. Die Nutzlast auf den Stahlbetondecken betragen 500kg/m2. Ursprünglich war der Landeplatz als Stahlkonstruktion geplant, aufgrund der höheren Eigenlast der Hubschrauber ist die Stahlkonstruktion nicht mehr möglich und muss somit aus einer Aluminiumkonstruktion hergestellt werden. Die Landeplattform wird einen Durchmesser von ca. 30m haben. Zur Erschließung des Landeplatzes soll das Haupttreppenhaus um 2 Geschosse aufgestockt werden. Die Decke über dem 7. OG ist als Stahlbetondecke geplant, die Dachdecke soll in Trapezblechbauweise ausgeführt werden. Zudem soll ein zusätzlicher Aufzug errichtet werden, der vom 1. UG bis ins 8. OG alle Geschosse anfahren kann. Dieser Aufzug ist im Innenhof als Stahlkonstruktion konzipiert. Hierfür müssen im Bestand die Brüstung zurückgebaut werden. Die Gründung soll über Mikropfähle erfolgen. Die Maßnahme ist im aktiven Krankenhausbetrieb durchzuführen. Das Gebäude muss im Baustellenbereich eingerüstet werden. Nähere Informationen sowie Einzelheiten zum Leistungsgegenstand entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung.
Weiterführende Details
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Generalplanerleistungen
Beschreibung: Architekten- und Ingenieurleistungen als Generalplanerleistungen in den Leistungsbildern Objektplanung, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung für die Instandsetzung und Modernisierung der vier Gebäude benötigt. Diese umfassen zwei Altbauten und zwei Plattenbauten. Leistungsinhalte: Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung (vgl. Lph. 1 bis 9 gem. HOAI). Gestufte Beauftragung wie folgt: Stufe 1: Entwurfsplanung (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung). Stufe 2: Genehmigungsplanung. Stufe 3: Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe. Stufe 4: Objektüberwachung und Objektbetreuung. Die Beauftragung umfasst zunächst nur die Stufe 1. Die Beauftragung der weiteren Stufen ist für den AG optional. Zum Leistungsumfang des AN als Generalplaner gehören zusätzlich alle Leistungen etwaig erforderlicher Sonderfachleute und Gutachter. Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen an vier bewohnten Wohngebäuden. Bauvorhaben 1: Das Gebäude Waldowstr. 61 wurde 1938 als traditioneller Altbau errichtet, ist unterkellert, umfasst 3 Geschosse mit 3 Wohneinheiten, wird über ein Treppenhaus erschlossen und weist eine BGF von ca. 404 m² sowie 1 Garage auf. Bauvorhaben 2: Das Gebäude Waldowstr. 63 wurde 1908 als traditionelle Doppelhaushälfte in Altbauweise errichtet, ist unterkellert, umfasst 2 Geschosse mit 2 Wohneinheiten, wird über ein Treppenhaus erschlossen und weist eine BGF von ca. 218 m² sowie 2 Garagen auf. Bauvorhaben 3: Die Gebäude Oberseestr. 28–40 wurden 1977 in Plattenbauweise errichtet, sind unterkellert, umfassen 2 Geschosse und insgesamt 14 Wohneinheiten (Haus 28–32: 6 WE, 3 Treppenhäuser; Haus 34–40: 8 WE, 4 Treppenhäuser) bei insgesamt 7 Aufgängen, einer BGF von ca. 2.076 m² sowie 14 Garagen; im Kellergeschoss befinden sich zusätzlich Abstellräume und Saunen. Bauvorhaben 4: Das Gebäude Oberseestr. 44/46 wurde 1976 in Plattenbauweise errichtet und 2007 saniert, ist unterkellert, umfasst 2 Geschosse mit 4 Wohneinheiten, wird über 2 Aufgänge erschlossen und weist eine BGF von ca. 466 m² sowie 2 Garagen auf. Die vorhandenen Schadstoffe sind in allen Gebäuden zu entfernen. Für die energetische Sanierung/Modernisierung ist ein innovatives Gesamtkonzept (Gebäudehülle und technische Anlagen) zu entwickeln. Des Weiteren beabsichtigt der Auftraggeber das Projekt gegebenenfalls mit Fördermittelprogrammen zu finanzieren. Entsprechend ist vom AN die Planung auf die maximal erzielbare Förderung auszurichten.
- HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbHFrist: 28. Apr.
Generalplanerleistungen
Beschreibung: Architekten- und Ingenieurleistungen als Generalplanerleistungen in den Leistungsbildern Objektplanung, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung für die Instandsetzung und Modernisierung der vier Gebäude benötigt. Diese umfassen zwei Altbauten und zwei Plattenbauten. Leistungsinhalte: Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung (vgl. Lph. 1 bis 9 gem. HOAI). Gestufte Beauftragung wie folgt: Stufe 1: Entwurfsplanung (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung). Stufe 2: Genehmigungsplanung. Stufe 3: Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe. Stufe 4: Objektüberwachung und Objektbetreuung. Die Beauftragung umfasst zunächst nur die Stufe 1. Die Beauftragung der weiteren Stufen ist für den AG optional. Zum Leistungsumfang des AN als Generalplaner gehören zusätzlich alle Leistungen etwaig erforderlicher Sonderfachleute und Gutachter. Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen an vier bewohnten Wohngebäuden. Bauvorhaben 1: Das Gebäude Waldowstr. 61 wurde 1938 als traditioneller Altbau errichtet, ist unterkellert, umfasst 3 Geschosse mit 3 Wohneinheiten, wird über ein Treppenhaus erschlossen und weist eine BGF von ca. 404 m² sowie 1 Garage auf. Bauvorhaben 2: Das Gebäude Waldowstr. 63 wurde 1908 als traditionelle Doppelhaushälfte in Altbauweise errichtet, ist unterkellert, umfasst 2 Geschosse mit 2 Wohneinheiten, wird über ein Treppenhaus erschlossen und weist eine BGF von ca. 218 m² sowie 2 Garagen auf. Bauvorhaben 3: Die Gebäude Oberseestr. 28–40 wurden 1977 in Plattenbauweise errichtet, sind unterkellert, umfassen 2 Geschosse und insgesamt 14 Wohneinheiten (Haus 28–32: 6 WE, 3 Treppenhäuser; Haus 34–40: 8 WE, 4 Treppenhäuser) bei insgesamt 7 Aufgängen, einer BGF von ca. 2.076 m² sowie 14 Garagen; im Kellergeschoss befinden sich zusätzlich Abstellräume und Saunen. Bauvorhaben 4: Das Gebäude Oberseestr. 44/46 wurde 1976 in Plattenbauweise errichtet und 2007 saniert, ist unterkellert, umfasst 2 Geschosse mit 4 Wohneinheiten, wird über 2 Aufgänge erschlossen und weist eine BGF von ca. 466 m² sowie 2 Garagen auf. Die vorhandenen Schadstoffe sind in allen Gebäuden zu entfernen. Für die energetische Sanierung/Modernisierung ist ein innovatives Gesamtkonzept (Gebäudehülle und technische Anlagen) zu entwickeln. Des Weiteren beabsichtigt der Auftraggeber das Projekt gegebenenfalls mit Fördermittelprogrammen zu finanzieren. Entsprechend ist vom AN die Planung auf die maximal erzielbare Förderung auszurichten.
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Generalplanerleistungen
Beschreibung: Architekten- und Ingenieurleistungen als Generalplanerleistungen in den Leistungsbildern Objektplanung, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung für die Instandsetzung und Modernisierung der vier Gebäude benötigt. Diese umfassen zwei Altbauten und zwei Plattenbauten. Leistungsinhalte: Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung (vgl. Lph. 1 bis 9 gem. HOAI). Gestufte Beauftragung wie folgt: Stufe 1: Entwurfsplanung (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung). Stufe 2: Genehmigungsplanung. Stufe 3: Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe. Stufe 4: Objektüberwachung und Objektbetreuung. Die Beauftragung umfasst zunächst nur die Stufe 1. Die Beauftragung der weiteren Stufen ist für den AG optional. Zum Leistungsumfang des AN als Generalplaner gehören zusätzlich alle Leistungen etwaig erforderlicher Sonderfachleute und Gutachter. Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen an vier bewohnten Wohngebäuden. Bauvorhaben 1: Das Gebäude Waldowstr. 61 wurde 1938 als traditioneller Altbau errichtet, ist unterkellert, umfasst 3 Geschosse mit 3 Wohneinheiten, wird über ein Treppenhaus erschlossen und weist eine BGF von ca. 404 m² sowie 1 Garage auf. Bauvorhaben 2: Das Gebäude Waldowstr. 63 wurde 1908 als traditionelle Doppelhaushälfte in Altbauweise errichtet, ist unterkellert, umfasst 2 Geschosse mit 2 Wohneinheiten, wird über ein Treppenhaus erschlossen und weist eine BGF von ca. 218 m² sowie 2 Garagen auf. Bauvorhaben 3: Die Gebäude Oberseestr. 28–40 wurden 1977 in Plattenbauweise errichtet, sind unterkellert, umfassen 2 Geschosse und insgesamt 14 Wohneinheiten (Haus 28–32: 6 WE, 3 Treppenhäuser; Haus 34–40: 8 WE, 4 Treppenhäuser) bei insgesamt 7 Aufgängen, einer BGF von ca. 2.076 m² sowie 14 Garagen; im Kellergeschoss befinden sich zusätzlich Abstellräume und Saunen. Bauvorhaben 4: Das Gebäude Oberseestr. 44/46 wurde 1976 in Plattenbauweise errichtet und 2007 saniert, ist unterkellert, umfasst 2 Geschosse mit 4 Wohneinheiten, wird über 2 Aufgänge erschlossen und weist eine BGF von ca. 466 m² sowie 2 Garagen auf. Die vorhandenen Schadstoffe sind in allen Gebäuden zu entfernen. Für die energetische Sanierung/Modernisierung ist ein innovatives Gesamtkonzept (Gebäudehülle und technische Anlagen) zu entwickeln. Des Weiteren beabsichtigt der Auftraggeber das Projekt gegebenenfalls mit Fördermittelprogrammen zu finanzieren. Entsprechend ist vom AN die Planung auf die maximal erzielbare Förderung auszurichten.
- HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbHBerlin
Generalplanerleistungen
Beschreibung: Architekten- und Ingenieurleistungen als Generalplanerleistungen in den Leistungsbildern Objektplanung, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung für die Instandsetzung und Modernisierung der vier Gebäude benötigt. Diese umfassen zwei Altbauten und zwei Plattenbauten. Leistungsinhalte: Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung (vgl. Lph. 1 bis 9 gem. HOAI). Gestufte Beauftragung wie folgt: Stufe 1: Entwurfsplanung (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung). Stufe 2: Genehmigungsplanung. Stufe 3: Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe. Stufe 4: Objektüberwachung und Objektbetreuung. Die Beauftragung umfasst zunächst nur die Stufe 1. Die Beauftragung der weiteren Stufen ist für den AG optional. Zum Leistungsumfang des AN als Generalplaner gehören zusätzlich alle Leistungen etwaig erforderlicher Sonderfachleute und Gutachter. Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen an vier bewohnten Wohngebäuden. Bauvorhaben 1: Das Gebäude Waldowstr. 61 wurde 1938 als traditioneller Altbau errichtet, ist unterkellert, umfasst 3 Geschosse mit 3 Wohneinheiten, wird über ein Treppenhaus erschlossen und weist eine BGF von ca. 404 m² sowie 1 Garage auf. Bauvorhaben 2: Das Gebäude Waldowstr. 63 wurde 1908 als traditionelle Doppelhaushälfte in Altbauweise errichtet, ist unterkellert, umfasst 2 Geschosse mit 2 Wohneinheiten, wird über ein Treppenhaus erschlossen und weist eine BGF von ca. 218 m² sowie 2 Garagen auf. Bauvorhaben 3: Die Gebäude Oberseestr. 28–40 wurden 1977 in Plattenbauweise errichtet, sind unterkellert, umfassen 2 Geschosse und insgesamt 14 Wohneinheiten (Haus 28–32: 6 WE, 3 Treppenhäuser; Haus 34–40: 8 WE, 4 Treppenhäuser) bei insgesamt 7 Aufgängen, einer BGF von ca. 2.076 m² sowie 14 Garagen; im Kellergeschoss befinden sich zusätzlich Abstellräume und Saunen. Bauvorhaben 4: Das Gebäude Oberseestr. 44/46 wurde 1976 in Plattenbauweise errichtet und 2007 saniert, ist unterkellert, umfasst 2 Geschosse mit 4 Wohneinheiten, wird über 2 Aufgänge erschlossen und weist eine BGF von ca. 466 m² sowie 2 Garagen auf. Die vorhandenen Schadstoffe sind in allen Gebäuden zu entfernen. Für die energetische Sanierung/Modernisierung ist ein innovatives Gesamtkonzept (Gebäudehülle und technische Anlagen) zu entwickeln. Des Weiteren beabsichtigt der Auftraggeber das Projekt gegebenenfalls mit Fördermittelprogrammen zu finanzieren. Entsprechend ist vom AN die Planung auf die maximal erzielbare Förderung auszurichten.
- Stadt Köln - Amt für Straßen- und RadwegebauKöln
Generalplanerleistungen für die unterirdische Stadtbahnführung im Innenstadtbereich der Ost-West-Achse
Gegenstand der Planung dieses Loses ist die unterirdische Stadtbahnführung zwischen Heumarkt und Höhe Eisenbahnring mit einem Abzweig westlich des Neumarktes zur unterirdischen Anbindung der Linie 9 auf der Ost-West-Achse in Köln. Bei der unterirdischen Führung sind die vorhandenen unterirdischen Verknüpfungshaltestellen Heumarkt, Neumarkt und Rudolfplatz anzubinden. Zudem ist in der Moltkestraße eine neue unterirdische Haltestelle zu errichten. Der Tunnel soll westlich der Deutzer Brücke beginnen und an die neue unterirdische Haltestelle Heumarkt, welche im Zuge des Baus der Nord-Süd Stadtbahn bereits in Vorleistung vorbereitet wurde, in der oberen Tiefenlage anschließen. Die vorhandene Haltestelle Neumarkt, mit der zentralen Verknüpfungsfunktion in der Innenstadt, ist in Ost West-Richtung in der unteren Tiefenlage zu erweitern. Um auch die Verknüpfungsfunktion entlang der Ringe zu ermöglichen, ist auch die vorhandene Haltestelle Rudolfplatz in Ost-West-Richtung in der unteren Tiefenlage zu erweitern. Derzeit ist die oberirdische Haltestelle Moltkestraße, stadtauswärts auf der Aachener Straße und stadteinwärts auf der Richard-Wagner-Straße, getrennt geführt. Die neue Tunnelhaltestelle soll in der Aachener Straße geplant werden. Westlich der Haltestelle Moltkestraße, auf Höhe des Eisenbahnringes, liegt die Tunnelrampe. Alle oberirdischen Haltestellen entfallen. Als Grundlage für die politische Entscheidung, ob einer oberirdischen oder einer unterirdischen Lösung (vgl. Los 1) der Vorzug zu geben ist, sind zunächst nur die Leistungsphasen 1 und 2 HOAI zu erarbeiten. Die Planung der Oberfläche ist hierbei, mit Ausnahme der Verbindungsbauwerke zwischen Tunnel und Oberfläche, nicht Gegenstand dieses Loses. Die Planung dient der Vorbereitung eines ca. 1- bis 2-jährigen politischen Entscheidungsprozesses, welcher durch den AN im Rahmen der Leistungsphase 2 begleitet werden soll. Die weiteren Planungsleistungen ab der Leistungsphase 3 HOAI sind nur nach positiver Entscheidung für die unterirdische Lösung zu erbringen. Die Stadt Köln schätzt die Kosten auf ca. 700 Mio. EUR (netto) für die unterirdische Lösung (ca. 635 Mio. EUR für Tunnel, ca. 65 Mio. EUR für Oberfläche). Die zu vergebenden Generalplanerleistungen umfassen voraussichtlich neben allgemeinen Leistungen wie Koordinations-, Steuerungs- und Überwachungsleistungen im Hinblick auf alle Planungsleistungen (Leistungsphase 1-9 HOAI, soweit nicht anderweitig gekennzeichnet): — Objektplanung Verkehrsanlagen gem. § 47 HOAI, — Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, ggf. Lph. 5 nur in Teilen — Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, nur Lph. 1 bis 3 sowie ggf. Lph. 6 in Teilen, — Fachplanung technische Ausrüstung Abwasser- und Wasseranlagen, Wärmeversorgungsanlagen (soweit erforderlich), Lufttechnische Anlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- und informationstechnische Anlagen und Förderanlagen (Aufzüge und Fahrtreppen) gem. § 55 HOAI, die Fachplanung der stadtbahnspezifischen Technischen Ausrüstung wie Bahnstrom, Fahrleitungen, Signalanlagen und Zugsicherung etc. ist nicht Gegenstand dieses Loses, sondern wird durch die Kölner Verkehrsbetriebe erbracht, — Die Planung des architektonischen Ausbaus der U-Bahnhöfe wird separat vergeben. Hinzu kommen voraussichtlich ausgewählte besondere Planungsleistungen wie z. B. Bauphasenplanung, Bauablaufplanung, Baulogistikplanung, Planung bauzeitliche Verkehrsführung, Bestandsaufnahmen, usw. Die Auftraggeber werden die Leistungen stufenweise beauftragen. Die erste Beauftragungsstufe umfasst nach derzeitiger Planung die Leistungsphasen 1 bis 2 der HOAI. Weitere Beauftragungsstufen umfassen die Leistungsphasen 3 und 4, 5 bis 7 und 8 bis 9 der HOAI. Gutachterleistungen sowie die Planung der Oberfläche sind nicht Gegenstand dieses Loses.
- LVR-Klinik LangenfeldFrist: 29. Mai
LVR-Klinikum Düsseldorf, Neubau Wohnheime für Auszubildende und Studierende einschl. Abriss der Bestandsgeb.
Die Häuser 31 und 32 wurden in den 1970er Jahren nach den damals gültigen und heute nicht mehr zeitgemäßen Baustandards errichtet und werden derzeit als Personalwohnheime genutzt. Aufgrund eines hohen Sanierungsbedarfs, erheblicher Baumängel und verschiedener anderer Gründe hat man sich gegen eine Sanierung, energetische Ertüchtigung und Modernisierung der Gebäude entschieden. Die Gebäude werden abgerissen, um Platz für zwei neue Gebäude zu schaffen. Zunächst ist der Abriss von Haus 32 vorgesehen, um auf der freiwerdenden Fläche das erste neue Gebäude zu errichten. Nach dessen Fertigstellung soll Haus 31 abgerissen werden, um Platz für das zweite neue Gebäude zu schaffen. Haus 31 bleibt bis zur Fertigstellung des ersten neuen Gebäudes in Betrieb. Es wurde eine Konzeptplanung einschließlich Grobkostenschätzung durch ein Architekturbüro durchgeführt (siehe Anlage "Erläuterung der Konzeptplanung"). Mit diesen Ergebnissen wurden die notwendigen Beschlüsse eingeholt, um das Projekt weiter zu verfolgen. Die ermittelten Kosten sind als verbindliche Budgetgrenze für die weiteren Projektschritte zu verstehen. Die Konzeptplanung wurde im Wesentlichen mit dem Stadtplanungsamt Düsseldorf abgestimmt. Es liegt ein positiver Bescheid zur Bauvoranfrage bei der Stadt Düsseldorf vor. Die Grundrisse müssen so umgesetzt werden, wie diese bereits abgestimmt wurden. Eine Veränderung der räumlichen Situation kann nicht mehr erfolgen. Für die weitere Projektdurchführung werden jetzt VgV Verfahren durchgeführt und als Ergebnis Standard HOAI Verträge des LVR mit den Planungsbüros abgeschlossen, welche diese Verfahren gewinnen. Der Abruf der nächsten Leistungsphasen erfolgt abschnittsweise. So werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 abgerufen, wobei die Leistungsphasen 1 und 2 nicht mehr vollständig erbracht werden müssen, da die Grundrisse und die Kosten bereits ermittelt wurden. Außer den Kosten und Grundrissen gibt es jedoch keine weiteren Planungsunterlagen in Form von Schnitten (für die neue Planung), Berechnungen oder Pläne, aus welchen die Technische Planung zu den Kosten hervorgeht. Mit der zu erstellenden detaillierten Planung in Bezug auf Pläne und Kosten muss in der Leistungsphase 3 eine Haushaltsunterlage Bau erstellt werden (Kostenberechnung, Entwurfsplanung, Flächenaufstellung, sowie weitere Unterlagen), welche anschließend durch verschiedene Gremien des LVR beschlossen bzw. zugestimmt werden muss. Wenn die Zustimmungen vorliegen kann anschließend die Leistungsphase 4 sowie folgende abgerufen werden. Die Gebäude sind bisher an das Nahwärmenetz des Klinikums angeschlossen. Kosten gemäß Kostenschätzung (netto) Kostengruppe 100: 0,00 € Kostengruppe 200: 1.554.398,34 € Kostengruppe 300: 14.737.066,26 € Kostengruppe 400: 4.246.993,02 € Kostengruppe 500: 631.675,10 € Kostengruppe 600: 0,00 €
- LVR-Klinik Langenfeld
LVR-Klinikum Düsseldorf, Neubau Wohnheime für Auszubildende und Studierende einschl. Abriss der Bestandsgeb.
Die Häuser 31 und 32 wurden in den 1970er Jahren nach den damals gültigen und heute nicht mehr zeitgemäßen Baustandards errichtet und werden derzeit als Personalwohnheime genutzt. Aufgrund eines hohen Sanierungsbedarfs, erheblicher Baumängel und verschiedener anderer Gründe hat man sich gegen eine Sanierung, energetische Ertüchtigung und Modernisierung der Gebäude entschieden. Die Gebäude werden abgerissen, um Platz für zwei neue Gebäude zu schaffen. Zunächst ist der Abriss von Haus 32 vorgesehen, um auf der freiwerdenden Fläche das erste neue Gebäude zu errichten. Nach dessen Fertigstellung soll Haus 31 abgerissen werden, um Platz für das zweite neue Gebäude zu schaffen. Haus 31 bleibt bis zur Fertigstellung des ersten neuen Gebäudes in Betrieb. Es wurde eine Konzeptplanung einschließlich Grobkostenschätzung durch ein Architekturbüro durchgeführt (siehe Anlage "Erläuterung der Konzeptplanung"). Mit diesen Ergebnissen wurden die notwendigen Beschlüsse eingeholt, um das Projekt weiter zu verfolgen. Die ermittelten Kosten sind als verbindliche Budgetgrenze für die weiteren Projektschritte zu verstehen. Die Konzeptplanung wurde im Wesentlichen mit dem Stadtplanungsamt Düsseldorf abgestimmt. Es liegt ein positiver Bescheid zur Bauvoranfrage bei der Stadt Düsseldorf vor. Die Grundrisse müssen so umgesetzt werden, wie diese bereits abgestimmt wurden. Eine Veränderung der räumlichen Situation kann nicht mehr erfolgen. Für die weitere Projektdurchführung werden jetzt VgV Verfahren durchgeführt und als Ergebnis Standard HOAI Verträge des LVR mit den Planungsbüros abgeschlossen, welche diese Verfahren gewinnen. Der Abruf der nächsten Leistungsphasen erfolgt abschnittsweise. So werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 abgerufen, wobei die Leistungsphasen 1 und 2 nicht mehr vollständig erbracht werden müssen, da die Grundrisse und die Kosten bereits ermittelt wurden. Außer den Kosten und Grundrissen gibt es jedoch keine weiteren Planungsunterlagen in Form von Schnitten (für die neue Planung), Berechnungen oder Pläne, aus welchen die Technische Planung zu den Kosten hervorgeht. Mit der zu erstellenden detaillierten Planung in Bezug auf Pläne und Kosten muss in der Leistungsphase 3 eine Haushaltsunterlage Bau erstellt werden (Kostenberechnung, Entwurfsplanung, Flächenaufstellung, sowie weitere Unterlagen), welche anschließend durch verschiedene Gremien des LVR beschlossen bzw. zugestimmt werden muss. Wenn die Zustimmungen vorliegen kann anschließend die Leistungsphase 4 sowie folgende abgerufen werden. Die Gebäude sind bisher an das Nahwärmenetz des Klinikums angeschlossen. Kosten gemäß Kostenschätzung (netto) Kostengruppe 100: 0,00 € Kostengruppe 200: 1.554.398,34 € Kostengruppe 300: 14.737.066,26 € Kostengruppe 400: 4.246.993,02 € Kostengruppe 500: 631.675,10 € Kostengruppe 600: 0,00 €
- LVR-Klinik LangenfeldFrist: 18. Mai
Umbau Haus 4 zu einer Flexiblen Tagesklinik - Versorgungstechnik
Haus 4 wurde um 1900 als Massivbau mit Ziegeln errichtet und steht unter Denkmalschutz. Es ist voll unterkellert, hat zwei Geschosse und ein ausgebautes Dachgeschoss. Das Dachgeschoss besteht aus einer Holztragkonstruktion in Sattelform mit Tonziegeleindeckung. Das Erdgeschoss hat eine Fläche von ca. 334 qm. Im 1.OG ca. 295 qm. Das Dachgeschoss ist durch die Dachkonstruktion kleiner als das 1.OG. Das Gebäude wurde zuletzt für die Unterbringung von 18 Patienten der Forensik untergebracht und ist jetzt seit über 10 Jahren ohne Nutzung. Hierdurch sind Feuchtigkeitsschäden an verschiedenen Stellen vorhanden. In dem Gebäude soll zukünftig eine Flexible Tagesklinik ihren Betrieb aufnehmen. Diese ist bereits übergangsweise in einem anderen Gebäude auf dem Gelände in Betrieb gegangen und zieht nach der Fertigstellung des Gebäudes um. Da in dem Bestandgebäude kein Aufzug vorhanden muss im Zuge der Maßnahme ein außenliegender verglaster Aufzugsturm mit integriertem Aufzug errichtet werden. Es wurde eine Machbarkeitsstudie Hochbaubereich durch ein Architekturbüro bereits mit Unterstützung durch ein Planungsbüro für Technische Ausrüstung ausgeführt um zu prüfen ob das Gebäude für die Unterbringung geeignet ist und welche Kosten mit dem Umbau damit verbunden sind. Mit diesen Ergebnissen wurden die notwendigen Beschlüsse eingeholt um das Projekt weiter zu verfolgen. Die ermittelten Kosten sind als verbindliche Budgetgrenze für die weiteren Projektschritte zu verstehen. Die Grundrisse müssen so umgesetzt werden wie diese bereits abgestimmt wurden. Eine Veränderung der räumlichen Situation kann nicht mehr erfolgen. Für die weitere Projektdurchführung werden jetzt VgV Verfahren durchgeführt und als Ergebnis Standard HOAI Verträge des LVR mit den Planungsbüros abgeschlossen welche diese Verfahren gewinnen. Der Abruf der nächsten Leistungsphasen erfolgt in Abschnittsweise. So wird zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 abgerufen, wobei die Leistungsphasen 1 und 2 nicht mehr vollständig erbracht werden müssen da die Grundrisse und die Kosten bereits ermittelt wurden. Außer den Kosten und Grundrissen gibt es jedoch keine weiteren Planungsunterlagen in Form von Schnitten (für die neue Planung), Berechnungen oder Pläne aus welchen die Technische Planung zu den Kosten hervorgeht. Mit der zu erstellenden detaillierten Planung in Bezug auf Pläne und Kosten muss in der Leistungsphase 3 eine Haushaltsunterlage Bau erstellt werden (Kostenberechnung, Entwurfsplanung, Flächenaufstellung, sowie weitere Unterlagen) welche anschließend durch verschiedene Gremien des LVR beschlossen bzw. zugestimmt werden muss. Wenn die Zustimmungen vorliegen kann anschließend die Leistungsphase 4 sowie folgende abgerufen werden.Das Gebäude ist bisher an das Nahwärmenetz der Klinik angeschlossen. Die Stromversorgung erfolgt ebenfalls über das Stromnetz der Klinik. Eine Trennung AV und SV ist vorzunehmen. Warmwasser soll über dezentrale Kleinstdurchlauferhitzer oder ähnliches erzeugt werden. Im Rahmen der Planung soll untersucht werden ob das Gebäude zukünftig auch z.B. über eine Wärmepumpe mit Wärme für Heizung und Warmwasser betrieben werden kann. Dabei sind Tiefenbohrungen auf Grund des Trinkwasserschutzgebietes nicht zugelassen. Kosten (netto) gemäß Kostenschätzung: Kostengruppe 100: 0,00 € Kostengruppe 200: 0,00 € Kostengruppe 300: 2.301.388,96 € Kostengruppe 400: 769.859,46 € KG 410 Abwasser 102.483,19 € KG 420 Wärmeversorgung 117.669,23 € KG 430 Lüftungstechnik 14.592,02 € KG 440 Starkstromanlagen 291.596,64 € KG 450 Fernmelde- und Inform. 115.966,39 € KG 460 Förderanlagen 109.052,00 € KG 480 Gebäudeautomation 18.500,00 € Kostengruppe 500: 2.512,61 € Kostengruppe 600: 148.336,13 € Die Kostengruppe 400 wird mit allen Untergruppen in der Honorarzone 2 eingestuft.
- Stadt Ravensburg
Stadt Ravensburg - Nationale Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für die schlüsselfertige Errichtung des Neubaus Frauen- und Kinderschutzhaus
Hintergrund: Seit über 43 Jahren gibt es in Ravensburg ein Frauen- und Kinderschutzhaus, welches vom Trägerverein "Frauen und Kinder in Not e.V." betrieben wird. Die derzeitige Unterkunft ist jedoch in einem prekären Zustand und erfüllt bautechnische und sicherheitstechnische Standards längst nicht mehr. Die Stadt Ravensburg beabsichtigt daher mit ihrem Eigenbetrieb Städtische Wohnungen ein Frauen- und Kinderschutzhaus neu zu errichten. Informationen zum Neubauprojekt: Der Neubau ist als halböffentliches Haus konzipiert, da eine vollständige Anonymisierung der Unterkunft heutzutage kaum noch umzusetzen ist. Daher umfasst die Planung ein stufenweise aufgebautes Sicherheitskonzept. Im Erdgeschoss befinden sich die halböffentlichen Bereiche. Hier befinden sich die Büros und Mitarbeiterräume des Trägervereins für die Betreuung der Bewohnerinnen, sowie Gemeinschaftsräume. Des Weiteren sind hier vorgelagerte Technik- und Lagerräume vorgesehen, sodass ein geschützter nicht einsehbarer Innenhof entsteht. Ein technisches Sicherheitskonzept mit Kameras, Beleuchtungs- und Zutrittssystem sorgt im Bereich der Außenanlagen für Schutz. Die besonders sensiblen und privaten Bereiche mit den Appartements befinden sich im OG und DG. Der Neubau ist eingebettet in ein Wohngebiet in Ravensburg, was die soziale Kontrolle weiter verbessert (Die genaue Adresse des Objekts wird den Bietern im Rahmen der Angebotsaufforderung mitgeteilt). Es entstehen sieben Appartements und ein Notfallplatz mit insgesamt 259 m² Wohnfläche und 13 Wohnheimplätzen, die durch Abtrennmöglichkeiten sehr flexibel belegt werden können. Die Zubehörfläche mit Gemeinschafts-, Mitarbeiter- und Technikräumen umfassen insgesamt 309 m². Das Erdgeschoss wurde barrierefrei geplant. Hier befindet sich neben den Büros und Gemeinschaftsräumen auch ein barrierefreies Appartement, welches so im Bestand bisher nicht angeboten werden konnte. Auf eine Aufzuganlage kann somit verzichtet werden. Die baurechtlich notwendigen Stellplätze werden oberirdisch nachgewiesen. Auf eine Unterkellerung wird aus Kostengründen verzichtet. Das Gebäude ist ab Oberkante Bodenplatte in Holzbauweise geplant, wobei zu einem hohen Anteil vorfabrizierte Elemente zum Einsatz kommen sollen. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt zentral über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Pufferspeicher. Die Brauchwassererwärmung sowie die Lüftungstechnik erfolgen dezentral. Auf den Dachflächen werden PV-Module zur Unterstützung der regenerativen Wärmeversorgung sowie zur Eigenverbrauchsnutzung installiert. Erbrachte Planungsleistungen: Folgende Planungsleistungen wurden bislang erbracht: - Objektplanungsleistungen bis einschließlich LPH 4 - Planung der Bauphysik bis einschließlich LPH 3 - Tragwerksplanung bis einschließlich LPH 3 - HLS-Fachplanung bis einschließlich LPH 4 - Elektro-Fachplanung bis einschließlich LPH 3 Das Büro um.raum hat am 13. Dezember 2024 namens und im Auftrag der Stadt den Bauantrag zur Genehmigung des Frauen- und Kinderschutzhaus eingereicht. Die Baugenehmigung wurde am 4. Juni 2025 erteilt. Zulässige Bauart ist die Holzbauweise. Andere Bauarten wie Holzrahmen, Holzmassivbauweise und Holzmodulbauweise) sind zulässig, wobei die Realisierung des Neubaus in Massiv- und Holzhybridbauweise seitens der Vergabestelle ausgeschlossen wird. Ausschreibungsgegenstand: Nach der Genehmigungsplanung ist nun beabsichtigt, eine Vergabe an einen Generalübernehmer vorzubereiten, um das Frauen- und Kinderschutzhaus nach erteilter Baugenehmigung und Förderzusage (Bewilligungsbescheid liegt seit 19. August 2025 vor) zu planen und schlüsselfertig herstellen zu lassen. Die bereits erbrachten Planungsleistungen des Büros um.raum sollen im Wege der nationalen Vergabe als sog. Orientierungsplanung dienen. Auf Grundlage der durch das Büro um.raum erstellten funktionalen Leistungsbeschreibung, welche den ausgewählten Bietern mit Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird, sollen die Unternehmen unter Beachtung der Vorgaben aus der Baugenehmigung ein Angebot mit dem Ziel erarbeiten, die Orientierungsplanung zu optimieren, damit die Stadt Ravensburg ein funktionales, qualitativ hochwertiges und gleichzeitig wirtschaftliches Angebot erhält. Im Ergebnis sollen die Planfortschreibungs- und Bauleistungen für die Realisierung des Neubaus des Frauen- und Kinderschutzhaus als Generalübernehmerleistung vergeben werden. Ein hoher Vorfertigungsgrad wird seitens des Auftraggebers ausdrücklich gewünscht. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist nun die Beauftragung der vollständigen Planung und die anschließende schlüsselfertige Errichtung des Neubaus Frauen- und Kinderschutzhaus auf Grundlage der Orientierungsplanung in Form einer funktionalen Leistungsbeschreibung unter Berücksichtigung der Vorgaben aus der Baugenehmigung. Nähere Informationen erhalten die ausgewählten Bieter, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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