Stadt Ravensburg - Nationale Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für die schlüsselfertige Errichtung des Neubaus Frauen- und Kinderschutzhaus
Hintergrund: Seit über 43 Jahren gibt es in Ravensburg ein Frauen- und Kinderschutzhaus, welches vom Trägerverein "Frauen und Kinder in Not e.V." betrieben wird. Die derzeitige Unterkunft ist jedoch in einem prekären Zustand und erfüllt bautechnische und sicherheitstechnische Standards längst nicht mehr. Die Stadt Rave...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Hintergrund: Seit über 43 Jahren gibt es in Ravensburg ein Frauen- und Kinderschutzhaus, welches vom Trägerverein "Frauen und Kinder in Not e.V." betrieben wird. Die derzeitige Unterkunft ist jedoch in einem prekären Zustand und erfüllt bautechnische und sicherheitstechnische Standards längst nicht mehr. Die Stadt Ravensburg beabsichti...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Stadt Ravensburg
- Veröffentlicht: 03. Mai 2026
- Frist: Nicht angegeben
- Thema: Holzbau
Ausschreibungsbeschreibung
Hintergrund: Seit über 43 Jahren gibt es in Ravensburg ein Frauen- und Kinderschutzhaus, welches vom Trägerverein "Frauen und Kinder in Not e.V." betrieben wird. Die derzeitige Unterkunft ist jedoch in einem prekären Zustand und erfüllt bautechnische und sicherheitstechnische Standards längst nicht mehr. Die Stadt Ravensburg beabsichtigt daher mit ihrem Eigenbetrieb Städtische Wohnungen ein Frauen- und Kinderschutzhaus neu zu errichten. Informationen zum Neubauprojekt: Der Neubau ist als halböffentliches Haus konzipiert, da eine vollständige Anonymisierung der Unterkunft heutzutage kaum noch umzusetzen ist. Daher umfasst die Planung ein stufenweise aufgebautes Sicherheitskonzept. Im Erdgeschoss befinden sich die halböffentlichen Bereiche. Hier befinden sich die Büros und Mitarbeiterräume des Trägervereins für die Betreuung der Bewohnerinnen, sowie Gemeinschaftsräume. Des Weiteren sind hier vorgelagerte Technik- und Lagerräume vorgesehen, sodass ein geschützter nicht einsehbarer Innenhof entsteht. Ein technisches Sicherheitskonzept mit Kameras, Beleuchtungs- und Zutrittssystem sorgt im Bereich der Außenanlagen für Schutz. Die besonders sensiblen und privaten Bereiche mit den Appartements befinden sich im OG und DG. Der Neubau ist eingebettet in ein Wohngebiet in Ravensburg, was die soziale Kontrolle weiter verbessert (Die genaue Adresse des Objekts wird den Bietern im Rahmen der Angebotsaufforderung mitgeteilt). Es entstehen sieben Appartements und ein Notfallplatz mit insgesamt 259 m² Wohnfläche und 13 Wohnheimplätzen, die durch Abtrennmöglichkeiten sehr flexibel belegt werden können. Die Zubehörfläche mit Gemeinschafts-, Mitarbeiter- und Technikräumen umfassen insgesamt 309 m². Das Erdgeschoss wurde barrierefrei geplant. Hier befindet sich neben den Büros und Gemeinschaftsräumen auch ein barrierefreies Appartement, welches so im Bestand bisher nicht angeboten werden konnte. Auf eine Aufzuganlage kann somit verzichtet werden. Die baurechtlich notwendigen Stellplätze werden oberirdisch nachgewiesen. Auf eine Unterkellerung wird aus Kostengründen verzichtet. Das Gebäude ist ab Oberkante Bodenplatte in Holzbauweise geplant, wobei zu einem hohen Anteil vorfabrizierte Elemente zum Einsatz kommen sollen. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt zentral über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Pufferspeicher. Die Brauchwassererwärmung sowie die Lüftungstechnik erfolgen dezentral. Auf den Dachflächen werden PV-Module zur Unterstützung der regenerativen Wärmeversorgung sowie zur Eigenverbrauchsnutzung installiert. Erbrachte Planungsleistungen: Folgende Planungsleistungen wurden bislang erbracht: - Objektplanungsleistungen bis einschließlich LPH 4 - Planung der Bauphysik bis einschließlich LPH 3 - Tragwerksplanung bis einschließlich LPH 3 - HLS-Fachplanung bis einschließlich LPH 4 - Elektro-Fachplanung bis einschließlich LPH 3 Das Büro um.raum hat am 13. Dezember 2024 namens und im Auftrag der Stadt den Bauantrag zur Genehmigung des Frauen- und Kinderschutzhaus eingereicht. Die Baugenehmigung wurde am 4. Juni 2025 erteilt. Zulässige Bauart ist die Holzbauweise. Andere Bauarten wie Holzrahmen, Holzmassivbauweise und Holzmodulbauweise) sind zulässig, wobei die Realisierung des Neubaus in Massiv- und Holzhybridbauweise seitens der Vergabestelle ausgeschlossen wird. Ausschreibungsgegenstand: Nach der Genehmigungsplanung ist nun beabsichtigt, eine Vergabe an einen Generalübernehmer vorzubereiten, um das Frauen- und Kinderschutzhaus nach erteilter Baugenehmigung und Förderzusage (Bewilligungsbescheid liegt seit 19. August 2025 vor) zu planen und schlüsselfertig herstellen zu lassen. Die bereits erbrachten Planungsleistungen des Büros um.raum sollen im Wege der nationalen Vergabe als sog. Orientierungsplanung dienen. Auf Grundlage der durch das Büro um.raum erstellten funktionalen Leistungsbeschreibung, welche den ausgewählten Bietern mit Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird, sollen die Unternehmen unter Beachtung der Vorgaben aus der Baugenehmigung ein Angebot mit dem Ziel erarbeiten, die Orientierungsplanung zu optimieren, damit die Stadt Ravensburg ein funktionales, qualitativ hochwertiges und gleichzeitig wirtschaftliches Angebot erhält. Im Ergebnis sollen die Planfortschreibungs- und Bauleistungen für die Realisierung des Neubaus des Frauen- und Kinderschutzhaus als Generalübernehmerleistung vergeben werden. Ein hoher Vorfertigungsgrad wird seitens des Auftraggebers ausdrücklich gewünscht. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist nun die Beauftragung der vollständigen Planung und die anschließende schlüsselfertige Errichtung des Neubaus Frauen- und Kinderschutzhaus auf Grundlage der Orientierungsplanung in Form einer funktionalen Leistungsbeschreibung unter Berücksichtigung der Vorgaben aus der Baugenehmigung. Nähere Informationen erhalten die ausgewählten Bieter, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
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- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
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Dokumente und Anhänge
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- Stadt Eppingen
Stadt Eppingen - Vergabe von Objektplanungsleistungen für die Sanierung und Erweiterung des evangelischen Kindergartens in Eppingen-Mühlbach
Die Evangelische Kirchengemeinde Mühlbach betreibt einen Kindergarten in Eppingen-Mühlbach. Eigentümer ist die Stadt Eppingen. Der Kindergarten ist mittlerweile zu klein und entspricht auch nicht mehr den baulichen und funktionalen Anforderungen an einen modernen Kindergarten. Das Architekturbüro Schwarz, Dipl.Ing. (FH) Freier Architekt Gunter Schwarz hat eine Voruntersuchung im Hinblick auf eine mögliche Erweiterung und Sanierung bzw. Neubau des Kindergartens durchgeführt. Diese hatte zum Ergebnis, dass der Erhalt des bestehenden Kindergartens nur teilweise sinnvoll ist. Vor diesem Hintergrund soll eine Kernsanierung und eine Erweiterung des Bestandsgebäudes erfolgen. Das Architekturbüro Schwarz hat hierfür bereits Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume bis einschließlich Leistungsphase 5 (zu 80 %) erbracht. Die Baukosten für diese Maßnahme wurden durch das Architekturbüro mit rund 3,0 Mi-o. EUR netto (KG 300 bis 400 nach DIN 276-1:2018-12) veranschlagt. Für die Realisierung des Vorhabens wurden der Kirchengemeinde Fördermittel nach dem Programm "Entwicklung Ländlicher Raum" in Höhe von 1 Mio. EUR bewilligt. Ein weiterer Förderantrag der Stadt Eppingen zur Förderung aus dem Ausgleichsstock wurde ebenfalls in Höhe von 1 Mio. EUR bewilligt. Die bisher noch nicht erbrachten Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume werden daher in dieser Ausschreibung ab Leistungsphase 5 (zu 20 % noch nicht erbracht) HOAI ausgeschrieben. Die weiteren Leistungen haben auf den Planungen des Büros Schwarz aufzusetzen. Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Grundleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10.1, LPH 5 bis 9 für die Sanierung und Erweiterung des evangelischen Kindergartens in Eppingen-Mühlbach. Leistungsphase 5 wurde bereits zu 80 % erbracht. Die zu erbringenden Planungsleistungen umfassen ebenfalls den (teilweisen) Abbruch des Bestandsanbaus. Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt, ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht. Die Objektplanungsleistungen sollen unmittelbar nach Zuschlagserteilung aufgenommen werden. Der Beginn der baulichen Maßnahmen ist für September 2026 angestrebt- Die Vergabe der Hauptgewerke muss mit Blick auf den Fördermittelantrag spätestens in der Gemeinderatssitzung am 28. Juli 2026 (Sitzungsvorlage 14 Tage vorher) beschlossen werden. Die Bauausführung muss spätestens am 13.08.2026 beginnen. Der vollständige Kindergartenbetrieb muss spätestens zum 30.11.2027 in Be-trieb genommen werden.
- Stadt Marbach am Neckar
Stadt Marbach am Neckar - Europaweite Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung für den Neubau des Feuerwehrhauses Rielingshausen im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV
Die Stadt Marbach am Neckar plant im Stadtteil Rielingshausen die Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses, da das bestehende Feuerwehrhaus in der Paul-Gerhard-Straße keine Entwicklungsmöglichkeiten für den dringenden Erweiterungsbedarf im räumlichen Kontext hat. Der Neubau an einem geeigneteren Standort soll das bestehende Feuerwehrhaus ersetzen. Es wurden verschiedene Standortalternativen für den Neubau geprüft. Der ausgewählte Standort am westlichen Ortseingang nach Rielingshausen wurde aufgrund seiner Lage in der Haupteinsatzrichtung zur Kernstadt Marbach, der günstigen verkehrlichen Anbindung und der möglichst geringen Beeinträchtigung von Wohngebieten und Gemeinbedarfseinrichtungen (Schulen, Kindergärten), sowie der zeitnahen Realisierungsmöglichkeiten bevorzugt. Das Gebiet "Neues Feuerwehrhaus Rielingshausen" befindet sich nordwestlich des Rielingshauser Ortskerns, angrenzend an eine Wohnbebauung auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Das geplante Bauvorhaben soll auf den Flurstücken 2808, 2809, 2810 in Marbach-Rielingshausen sowie an den Verkehrsflächen der Hauptstraße L 1124 / Flurstück 417/0 entstehen. Geplant ist die Errichtung eines Feuerwehrhauses nach aktueller DIN 14092-1:2024-06 mit vier Fahrzeugboxen für 66 Feuerwehrmitglieder. Für das Bauvorhaben wurde bereits ein Bebauungsplan-Vorentwurf entwickelt, wodurch ein Zielabweichungsverfahren aufgrund der Lage in einem regionalen Grünzug abgewendet wurde. Dem Vorentwurf liegt eine Massenstudie zugrunde. Diese wird Teil der Planungsunterlagen bilden, ist jedoch nicht zwingend 1:1 umzusetzen. Folgende darin enthaltene Vor-gaben sind jedoch zu berücksichtigen und umzusetzen: Das Grundstück ist vergleichsweise schmal und lang. Nordöstlich befindet sich ein Heckenbiotop in Form eines Hohlwegs, der eine Hangkante vorgibt. Richtung westlichem Feldrain ist das Bauvorhaben als neuer Ortsrand einzugrünen. Getrennte Zufahrten für Alarmparkplätze und ausrückende Fahrzeuge auf die Landesstraße sind zu gewährleisten. Die östlich gelegene Wohnbebauung ist durch die Gebäudeanordnung von Lärmemissionen bestmöglich zu schützen. Das neue Feuerwehrhaus bildet den neuen Ortseingang für Rielingshausen. Die Platzierung in einem Grünzug und Einbettung im ländlich-dörflichen Kontext verlangen daher nach einer behutsamen, schlichten und angemessenen Gestaltung des Gebäudes. Eine moder-ne Interpretation landwirtschaftlich-scheunenartiger Gebäudetypologien ist ein möglicher, jedoch nicht zwingender Gestaltungsansatz. Neben den Vorgaben aus dem Bebauungsplan ist eine wirtschaftliche und sparsame Umsetzung wesentliches Kriterium der Bauaufgabe. Die Stadt Marbach am Neckar befindet sich wie derzeit viele Kommunen in einer wirtschaftlich angeschlagenen Verfassung. Ge-sucht wird daher ein Gebäude, das in allen Aspekten wie Materialität, Unterhalt und Raumprogramm effizient und wirtschaftlich ist. Die Stadt Marbach am Neckar erwartet von dem künftigen Auftragnehmer daher auch eine Kostenoptimierung im Rahmen der Planung. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist daher die Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume in den Leistungsphasen 1-8 nach § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10.1 zur HOAI für den Neubau des Feuerwehrhauses Rielingshausen der Stadt Marbach. Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt, ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht. Die Stadt Marbach geht nach derzeitiger Planung von vorläufigen anrechenbaren Herstellkosten von insgesamt rund EUR 3,45 Mio. netto (KG 200 bis 700 nach DIN 276-1:2018-12) aus. Für die Maßnahme stehen der Stadt Marbach Fördergelder zur Verfügung. Bei den angegebenen anrechenbaren Herstellkosten handelt es sich um einen vorläufigen Stand zum Oktober 2025. Seitens der Stadt Marbach am Neckar ist eine Optimierung dieser Kosten angestrebt. Die Planungen sollen nach der Zuschlagserteilung schnellstmöglich begonnen werden. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2028 vorgesehen. Die Inbetriebnahme soll bis spätestens Anfang 2030 erfolgen. Zu den Projektzielen im Zuge des Neubaus des Feuerwehrhauses Rielingshausen der Stadt Marbach zählen insbesondere: - Wirtschaftlichkeit: Kosteneffiziente und funktionale Realisierung des Bauvorhabens unter Einhaltung des vorgesehenen Budgets - Kostenoptimierung im Laufe der Planung - Projektumfassende Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten (u.a. niedrige Betriebskosten, Langlebigkeit der Materialien etc.) - Projektumfassende Berücksichtigung der besonderen Belange wie bereits oben beschrieben hinsichtlich Bebauungsplan und Gestaltung etc. - Terminsicherheit: Termingerechte Fertigstellung der Planung und Bauausführung - Minimierung der Beeinträchtigungen der Nachbarn durch den Baustellenbetrieb so-wie im späteren Feuerwehrbetrieb (insb. unter Berücksichtigung der Vorgaben nach § 22 und § 23 BImSchG) - Nutzerspezifische Anforderungen: Umsetzung aller nutzerspezifischen Anforderungen an das Projekt auf Basis der AG-seitigen Vorgaben Die Stadtverwaltung Marbach wird in weiteren - separaten - Vergabeverfahren zudem folgende weitere Planungsdisziplinen europaweit ausschreiben: - TGA Elektro - TGA HLS - Tragwerksplanung Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stadt Ravensburg.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.