Wärmeversorgungsanlagen und Kälteanlagen
Im Rahmen des Sanierungs und der Erweiterung eines Museumsgebäudes in Karlsruhe wird das Gewerk Heizungs- und Kälteanlagen (ohne Dämmung) ausgeschrieben. Die zu verarbeitenden Anlagen umfassen ein großes und komplex strukturiertes Bauvorhaben mit hohen Anforderungen an das Raumklima. Die Gesamtanlagen bestehen aus Wärm...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Im Rahmen des Sanierungs und der Erweiterung eines Museumsgebäudes in Karlsruhe wird das Gewerk Heizungs- und Kälteanlagen (ohne Dämmung) ausgeschrieben. Die zu verarbeitenden Anlagen umfassen ein großes und komplex strukturiertes Bauvorhaben mit hohen Anforderungen an das Raumklima. Die Gesamtanlagen bestehen aus Wärmeerzeugung mittel...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Karlsruhe
- Veröffentlicht: 20. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
- Auftragswert: 451.584.982 €
Ausschreibungsbeschreibung
Im Rahmen des Sanierungs und der Erweiterung eines Museumsgebäudes in Karlsruhe wird das Gewerk Heizungs- und Kälteanlagen (ohne Dämmung) ausgeschrieben. Die zu verarbeitenden Anlagen umfassen ein großes und komplex strukturiertes Bauvorhaben mit hohen Anforderungen an das Raumklima. Die Gesamtanlagen bestehen aus Wärmeerzeugung mittels Fernwärme und Kälteerzeugung mittels Kältemaschinen sowie Rückkühlern. Die Räume werden mittels Fußbodenheizung, Wandheizung, Umluftheiz- und Kühlkonvektoren sowie Heizkörpern beheizt und klimatisiert. Der größte Teil der Rohrleitungsdämmung wird in einem separaten Auftrag vergeben. Das Gebäude erstreckt sich über sieben Ebenen - vom 2. Untergeschoss bis zum Dachgeschoss - und beinhaltet neben Ausstellungs- und Technikflächen auch Büros, Werkstätten, Gastronomie, Mediathek sowie Lager- und Restaurationsbereiche. Die Raumtemperaturen unterscheiden sich nach thermodynamischen Anforderungen, insbesondere in klimatisch sensiblen Ausstellungsbereichen (Temp. 18-24 °C, r.F. 45-55 %, max. 1 K/h bzw. 2,5 %r. F./h). Die Rohrleitungsführung erfolgt in teils beengten oder denkmalgeschützten Bereichen mit eingeschränkter Zugänglichkeit (z. B. historische Dachstühle, Gewölbe, niedrige Schächte). Die Einbringung der technischen Geräte erfolgt über Treppenhäuser und Baustellenaufzüge. Eine enge Koordination mit anderen Gewerken (Lüftung, Sanitär, Elektro, Gebäudeautomation, Dämmung) ist erforderlich, insbesondere bei beengten Raumverhältnissen und komplexen Installationsabfolgen. Die ausgeschriebenen Leistungen bieten einen hohen technischen Anspruch sowie logistischen Aufwand und erfordern Erfahrung im Umgang mit sensibler Bausubstanz, eingeschränkten Platzverhältnissen und anspruchsvoller Montagekoordination. Ergänzend ist die Vergabe von 'Instandhaltungsleistungen' Gegenstand des Verfahrens.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- Bekanntmachung
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- Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt KonstanzFrist: 19. Mai
KN, Uni, Geb.L, (S), Sanierung Fluchtbalkonanlage & allg. BU Abbrucharbeiten / Fluchtbalkone
Gegenstand der Ausschreibung sind die Baustelleneinrichtung inkl. Kran und der Abbruch der Fluchtbalkonanlage eines Laborgebäudes der Chemie (Baujahr 1969-1972). Das Gebäude ist Bestandteil eines denkmalgeschützten Ensembles und wird während der gesamten Bauzeit im laufenden Forschungs- und Lehrbetrieb genutzt. Die Leistungen erfolgen unter beengten Baustellenverhältnissen, mit eingeschränkten Lagerflächen sowie unter Berücksichtigung schadstoffbelasteter Bestandsbauteile (u. a. Asbest, PCB, PAK) und erhöhter Anforderungen an Arbeits-, Brand- und Explosionsschutz (Teilbereiche mit EX-Zonen). Hauptmengen und Bauteile: • Baustelleneinrichtung mit je 2 Sanitär- und Bürocontainer • ca. 70 m3 Aushub für Kranfundament • ca. 50 m3 Brunnengründung für Kran • ca. 35 m3 Fundamentplatte für Kran • Bewehrung Fundament: ca. 2,0 to für Brunnengründung, ca. 1,5 to für Fundamentplatte • Kranaufbau und -vorhaltung: 70 m Ausladung, Spitzenlast 5,5 to, Höhe 50 m, Vorhaltung 17 Monate • ca. 6,8 to Abbruch Stahlbauteile • ca. 700 to Abbruch Betonbauteile • Transport des Betonabbruchmaterials zur Aufbereitung vor Ort: ca. 1,2 km Entfernung Besondere Anforderungen: • Arbeiten im laufenden Universitätsbetrieb. • Koordination mit Parallelgewerken und Nachbarbaustellen. • Arbeiten über sensiblen Bereichen mit Explosionsschutzanforderungen (EX-Zonen). • Zum Teil schadstoffbelastete Bauteile (Schwermetalle, PCB).
- Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Konstanz
Abbrucharbeiten / Fluchtbalkone
Gegenstand der Ausschreibung sind die Baustelleneinrichtung inkl. Kran und der Abbruch der Fluchtbalkonanlage eines Laborgebäudes der Chemie (Baujahr 1969-1972). Das Gebäude ist Bestandteil eines denkmalgeschützten Ensembles und wird während der gesamten Bauzeit im laufenden Forschungs- und Lehrbetrieb genutzt. Die Leistungen erfolgen unter beengten Baustellenverhältnissen, mit eingeschränkten Lagerflächen sowie unter Berücksichtigung schadstoffbelasteter Bestandsbauteile (u. a. Asbest, PCB, PAK) und erhöhter Anforderungen an Arbeits-, Brand- und Explosionsschutz (Teilbereiche mit EX-Zonen). Hauptmengen und Bauteile: • Baustelleneinrichtung mit je 2 Sanitär- und Bürocontainer • ca. 70 m3 Aushub für Kranfundament • ca. 50 m3 Brunnengründung für Kran • ca. 35 m3 Fundamentplatte für Kran • Bewehrung Fundament: ca. 2,0 to für Brunnengründung, ca. 1,5 to für Fundamentplatte • Kranaufbau und -vorhaltung: 70 m Ausladung, Spitzenlast 5,5 to, Höhe 50 m, Vorhaltung 17 Monate • ca. 6,8 to Abbruch Stahlbauteile • ca. 700 to Abbruch Betonbauteile • Transport des Betonabbruchmaterials zur Aufbereitung vor Ort: ca. 1,2 km Entfernung Besondere Anforderungen: • Arbeiten im laufenden Universitätsbetrieb. • Koordination mit Parallelgewerken und Nachbarbaustellen. • Arbeiten über sensiblen Bereichen mit Explosionsschutzanforderungen (EX-Zonen). • Zum Teil schadstoffbelastete Bauteile (Schwermetalle, PCB).
- Vermögen und Bau Baden-WürttembergWilhelm-Runge-Straße 11Frist: 19. Mai
KN, Uni, Geb.L, (S), Sanierung Fluchtbalkonanlage & allg. BU
Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung sind die Baustelleneinrichtung inkl. Kran und der Abbruch der Fluchtbalkonanlage eines Laborgebäudes der Chemie (Baujahr 1969-1972). Das Gebäude ist Bestandteil eines denkmalgeschützten Ensembles und wird während der gesamten Bauzeit im laufenden Forschungs- und Lehrbetrieb genutzt. Die Leistungen erfolgen unter beengten Baustellenverhältnissen, mit eingeschränkten Lagerflächen sowie unter Berücksichtigung schadstoffbelasteter Bestandsbauteile (u. a. Asbest, PCB, PAK) und erhöhter Anforderungen an Arbeits-, Brand- und Explosionsschutz (Teilbereiche mit EX-Zonen). Hauptmengen und Bauteile: • Baustelleneinrichtung mit je 2 Sanitär- und Bürocontainer • ca. 70 m3 Aushub für Kranfundament • ca. 50 m3 Brunnengründung für Kran • ca. 35 m3 Fundamentplatte für Kran • Bewehrung Fundament: ca. 2,0 to für Brunnengründung, ca. 1,5 to für Fundamentplatte • Kranaufbau und -vorhaltung: 70 m Ausladung, Spitzenlast 5,5 to, Höhe 50 m, Vorhaltung 17 Monate • ca. 6,8 to Abbruch Stahlbauteile • ca. 700 to Abbruch Betonbauteile • Transport des Betonabbruchmaterials zur Aufbereitung vor Ort: ca. 1,2 km Entfernung Besondere Anforderungen: • Arbeiten im laufenden Universitätsbetrieb. • Koordination mit Parallelgewerken und Nachbarbaustellen. • Arbeiten über sensiblen Bereichen mit Explosionsschutzanforderungen (EX-Zonen). • Zum Teil schadstoffbelastete Bauteile (Schwermetalle, PCB).
- Eichsfeld Klinikum gGmbHNiederorschelFrist: 27. Apr.
Eichsfeld Klinikum gGmbH - Europaweite Vergabe des Baugewerks "Baulogistik" im Rahmen der Realisierung des Neubaus des Zentralklinikums Eichsfeld in Heiligenstadt
Die Eichsfeld Klinikum gGmbH plant den Neubau des Zentralklinikums Eichsfeld in Heiligenstadt einschließlich einer umfassenden Gesamt-Campus-Planung. Das Projekt umfasst die Errichtung eines hochmodernen Klinikstandorts mit mehreren funktionalen Gebäuden, die medizinische Versorgung, ambulante Leistungen, Bildungsangebote sowie ergänzende Infrastruktur vereinen. Ziel ist die Schaffung eines zentralen Gesundheitscampus, der den zukünftigen Anforderungen an Patientenversorgung, Forschung und Lehre gerecht wird. Die bauliche Gesamtmaßnahme ist durch eine außergewöhnlich komplexe Struktur geprägt: Auf einem verdichteten Baufeld entstehen parallel vier Hauptbaukörper - das Klinikum, ein Ambulatorium, ein Bildungszentrum sowie ein Parkhaus. Diese Gebäude sind funktional und logistisch eng miteinander verzahnt. Die Baustelle liegt in einem Umfeld mit laufendem öffentlichem Betrieb, was besondere Anforderungen an Verkehrsführung, Rettungswege und Sicherheit stellt. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist daher das Gewerk "Baulogistik" im Rahmen der Realisierung des Neubaus des Zentralklinikums Eichsfeld in Heiligenstadt. Die vorliegende Ausschreibung des Gewerks "Baulogistik" betrifft ausschließlich die Gebäude Klinikum und Bildungszentrum. Weitere Gebäude innerhalb des Gesamtprojekts auf dem Campusareal sind hiervon nicht betroffen. Die Baustellenlogistik weist grob folgende Eckdaten auf: - ca. 1.400 m Bauzaun (Mobilzaun) - 1 St. Bürocontainer als Doppelcontainer - 3 St. Bürocontainer als Einzelcontainer - 1 St. Besprechungscontaineranlage - 1 St. Sanitärcontainer mit Teeküche - 1 psch. Sanitärcontaineranlage bis 100 Pers - 1 psch. Sanitärcontainererweiterung für weitere 120 Pers. - 3 St. Sanitärcontainer als Einzelcontainer - 1 psch. TK/IT-Ausstattung der Bürocontainer - 10 St. Chemietoiletten - 15 St. Mannschaftscontainer - 14 St. Lagercontainer - 1 St. Abfall- und Wertstoffsammelstelle - Baubegleitende Reinigungsmaßnahmen - Baubeheizung - Winterdienst - Baustrom, Baubeleuchtung Detaillierte Informationen zu dem Umfang der zu erbringenden Leistungen werden den ausgewählten Bietern im Rahmen der Angebotsphase über ein Leistungsverzeichnis zur Verfügung gestellt. Für den Neubau des Zentralklinikums Eichsfeld sind in dem vorliegend ausgeschriebenen Gewerk "Baulogistik" insbesondere folgende Leistungen zu erbringen: - Planung, Einrichtung und Steuerung der gesamten Baustellenlogistik einschließlich Materialfluss, - Lagerflächenmanagement, - Verkehrsführung, - Kran- und Hebetechnik sowie - Sicherheits- und Koordinationsmaßnahmen. Die Baulogistik ist für den Gesamtbauablauf von kritischer Bedeutung, da sie die Schnittstellen zu sämtlichen bauausführenden Gewerken steuert und die terminliche sowie räumliche Koordination sicherstellt. Besondere Herausforderungen ergeben sich dabei aus der eingeschränkten Flächenverfügbarkeit, den gestuften Höhenlagen und Geländemodellierungen sowie der Notwendigkeit, die Baustellenlogistik flexibel an den Baufortschritt anzupassen. Hinzu kommt die Integration von Zufahrten und Verkehrswegen unter Berücksichtigung des laufenden öffentlichen Betriebs im Umfeld. Detaillierte Informationen zum Auftragsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
- DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
A10, VKE 132.1, Erweiterung der Tank- und Rastanlagen Seeberg Ost und West - Bauvorbereitende und -begleitende Vermessungsleistungen
Beschreibung der Maßnahme Die Bundesrepublik Deutschland - Bundesfernstraßenverwaltung - vertreten durch die Autobahn GmbH des Bundes, endvertreten durch die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH beabsichtigt die Kapazitätserweiterung von LKW-Stellplätzen auf der BAB 10 für den Abschnitt vom Gambacher Kreuz (km 448,300) bis zum Dreieck Ohmtal (km 409,600) für die Fahrtrichtung Kirchheim. Die Bundesrepublik Deutschland - Bundesfernstraßenverwaltung - vertreten durch die Autobahn GmbH des Bundes, diese wiederum vertreten durch die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH, beabsichtigt zur Kapazitätserhöhung von Lkw-Stellplätzen an Bundesautobahnen die Erweiterung der beidseitigen bewirtschafteten Tank- und Rastanlagen (TR) Seeberg West und Ost einschließlich der umweltfachlichen Kompensationsmaßnahmen. TR Seeberg Ost Die TR-Anlage Seeberg Ost weist im Bestand 44 Lkw-Stellplätze und 90 Pkw-Stellplätze auf. Es ist eine Erweiterung um weitere 37 Lkw-Stellplätze im hinteren Teil der Anlage vorgesehen. Hierfür wird eine Rotunde vorgesehen, sodass ein mehrfaches Anfahren für einen Teil der Lkw-Stellplätze möglich sein wird. Ein Teil der bestehenden Verkehrs- und Erholungsanlage wird durch die Erweiterung verdrängt, der verdrängte Erholungsbereich wird im hinteren Teil der Anlage ersetzt, die wegfallenden Pkw-Stellplätze werden im Bereich der Pkw-Rotunde ergänzt. Die rückwärtige Anbindung an die Seeberger Str. wird neu hergestellt. Durch die Erweiterung der TR-Anlage verschiebt sich der Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung AD Barnim um ca. 105,50 m. Zum Schutz der Lkw-Fahrer ist eine 3,25 m über Fahrbahnoberkante (Fok) hohe und 245 m lange Lärmschutzwand zwischen durchgehender Strecke und Rastanlage vorgesehen. Das bestehende Regenwasser-Entwässerungssystem leitet das Straßenoberflächenwasser (SOW) von beiden Rastanlagenseiten über Straßenabläufe und Regenwasserkanäle in ein Absetz- und Regenrückhaltebecken (RRB) auf der Ostseite ein. Vom RRB erfolgt eine Einleitung in den Fischpfuhlgraben mit 100 l/s. Mit der Erweiterung der Tank- und Rastanlagen wird das bestehende Regenrückhaltebecken vergrößert und mit einer Schilf-Bepflanzung und einer Umfahrungsmöglichkeit versehen, zusätzlich wird ein Absetzbecken je Rastanlagenseite neu gebaut. Die neu zu errichtenden Kanäle werden an die bestehenden Kanäle angeschlossen. In Teilbereichen erfolgt eine Versickerung des SOW. TR Seeberg West Die TR-Anlage Seeberg West weist im Bestand 34 Lkw-Stellplätze auf. Es ist eine Erweiterung um 43 Lkw-Stellplätze vorgesehen. Die Erweiterung erfolgt durch eine Verlängerung der bestehenden Parkstandsharfen im hinteren Teil der Rastanlage. Durch die Erweiterung der Rastanlage erfolgt auf der Westseite eine Verlegung des Einfädelungsstreifens um 220,00 m. Zum Schutz der Lkw-Fahrer ist eine 3,50 m über Fok hohe und 315,00 m lange Lärmschutzwand zwischen durchgehender Strecke und Rastanlage vorgesehen. Zusätzlich ist zum Schutz der Anwohner eine 5,00 m über Fok hohe und 424,00 m lange Lärmschutzwand entlang des Einfädelungsstreifens vorgesehen. Das SOW wird über Straßenabläufe in Regenwasserkanälen gesammelt und schließt an den bestehenden Regenwasserkanal an. In Teilbereichen erfolgt eine Versickerung des SOW. Leistungsinhalt Gegenstand des Vertrages sind vermessungstechnische Leistungen der bauvorbereitenden Vermessung sowie Vermessungsleistungen zur Begleitung der Baumaßnahme. Folgende Leistungen sind Gegenstand des Vertrages: o Prüfung und Ertüchtigung des Festpunktfeldes, o Detaillierung und Ergänzung der Planungsbegleitenden Vermessung, o Bauvorbereitende Absteckungen, o Kontrollvermessungen auf Anweisung des AG. In Kapitel B der Leistungsbeschreibung sind die zu erbringenden vermessungstechnischen Leistungen näher beschrieben. Sie sind nicht sofort nach Beauftragung vollständig zu erbringen. Der AN hat keinen Anspruch auf die Beauftragung aller in Kapitel B beschriebenen Leistungen. Insofern ist dieser Vertrag als Rahmenvertrag zu betrachten. Der AG behält sich vor, auf beschriebene Leistungen zu verzichten oder einen Dritten mit den entsprechenden Leistungen zu beauftragen. Der Abruf der einzelnen Leistungsteile erfolgt durch den AG bei Bedarf mit dem Formular "Auftragsschreiben Abruf zum Vertrag" (Anlage 2 der Sonstigen Anlagen). Nach Eingang des Leistungsabrufes durch den AG hat der AN für alle Leistungen, die im Vertrag nicht mit einem Festpreis vereinbart sind, unverzüglich eine schriftliche Kosten- und Aufwandsabschätzung anhand der in der Honorarermittlung angebotenen Einheitspreise bzw. Stundensätze vorzunehmen und dem AG zur Prüfung und Bestätigung vorzulegen. Die Leistungen sind durch den AN erst zu erbringen, wenn der AG diese Kostenschätzung bestätigt hat. Ohne Anforderung und Genehmigung durch den AG hat der AN keinen Anspruch auf Vergütung von Vermessungsleistungen. Die zum Leistungsabruf berechtigten Vertreter des AG werden dem AN mit Vertragsabschluss benannt. Der AN hat zu garantieren, o dass die Erbringung notwendiger örtlicher Arbeiten innerhalb von 48 h nach Abruf der Leis-tung am Messobjekt begonnen wird, o dass er an der Verkehrsanlage bzw. dem vertraglichen Bearbeitungsbereich keine vermes-sungstechnischen Leistungen direkt oder als Subunternehmer für den/die späteren AN-Bau erbringen wird.
- DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
A10, VKE 132.1, Erweiterung der Tank- und Rastanlagen Seeberg Ost und West - Bauvorbereitende und -begleitende Vermessungsleistungen
Beschreibung der Maßnahme Die Bundesrepublik Deutschland - Bundesfernstraßenverwaltung - vertreten durch die Autobahn GmbH des Bundes, endvertreten durch die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH beabsichtigt die Kapazitätserweiterung von LKW-Stellplätzen auf der BAB 10 für den Abschnitt vom Gambacher Kreuz (km 448,300) bis zum Dreieck Ohmtal (km 409,600) für die Fahrtrichtung Kirchheim. Die Bundesrepublik Deutschland - Bundesfernstraßenverwaltung - vertreten durch die Autobahn GmbH des Bundes, diese wiederum vertreten durch die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH, beabsichtigt zur Kapazitätserhöhung von Lkw-Stellplätzen an Bundesautobahnen die Erweiterung der beidseitigen bewirtschafteten Tank- und Rastanlagen (TR) Seeberg West und Ost einschließlich der umweltfachlichen Kompensationsmaßnahmen. TR Seeberg Ost Die TR-Anlage Seeberg Ost weist im Bestand 44 Lkw-Stellplätze und 90 Pkw-Stellplätze auf. Es ist eine Erweiterung um weitere 37 Lkw-Stellplätze im hinteren Teil der Anlage vorgesehen. Hierfür wird eine Rotunde vorgesehen, sodass ein mehrfaches Anfahren für einen Teil der Lkw-Stellplätze möglich sein wird. Ein Teil der bestehenden Verkehrs- und Erholungsanlage wird durch die Erweiterung verdrängt, der verdrängte Erholungsbereich wird im hinteren Teil der Anlage ersetzt, die wegfallenden Pkw-Stellplätze werden im Bereich der Pkw-Rotunde ergänzt. Die rückwärtige Anbindung an die Seeberger Str. wird neu hergestellt. Durch die Erweiterung der TR-Anlage verschiebt sich der Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung AD Barnim um ca. 105,50 m. Zum Schutz der Lkw-Fahrer ist eine 3,25 m über Fahrbahnoberkante (Fok) hohe und 245 m lange Lärmschutzwand zwischen durchgehender Strecke und Rastanlage vorgesehen. Das bestehende Regenwasser-Entwässerungssystem leitet das Straßenoberflächenwasser (SOW) von beiden Rastanlagenseiten über Straßenabläufe und Regenwasserkanäle in ein Absetz- und Regenrückhaltebecken (RRB) auf der Ostseite ein. Vom RRB erfolgt eine Einleitung in den Fischpfuhlgraben mit 100 l/s. Mit der Erweiterung der Tank- und Rastanlagen wird das bestehende Regenrückhaltebecken vergrößert und mit einer Schilf-Bepflanzung und einer Umfahrungsmöglichkeit versehen, zusätzlich wird ein Absetzbecken je Rastanlagenseite neu gebaut. Die neu zu errichtenden Kanäle werden an die bestehenden Kanäle angeschlossen. In Teilbereichen erfolgt eine Versickerung des SOW. TR Seeberg West Die TR-Anlage Seeberg West weist im Bestand 34 Lkw-Stellplätze auf. Es ist eine Erweiterung um 43 Lkw-Stellplätze vorgesehen. Die Erweiterung erfolgt durch eine Verlängerung der bestehenden Parkstandsharfen im hinteren Teil der Rastanlage. Durch die Erweiterung der Rastanlage erfolgt auf der Westseite eine Verlegung des Einfädelungsstreifens um 220,00 m. Zum Schutz der Lkw-Fahrer ist eine 3,50 m über Fok hohe und 315,00 m lange Lärmschutzwand zwischen durchgehender Strecke und Rastanlage vorgesehen. Zusätzlich ist zum Schutz der Anwohner eine 5,00 m über Fok hohe und 424,00 m lange Lärmschutzwand entlang des Einfädelungsstreifens vorgesehen. Das SOW wird über Straßenabläufe in Regenwasserkanälen gesammelt und schließt an den bestehenden Regenwasserkanal an. In Teilbereichen erfolgt eine Versickerung des SOW. Leistungsinhalt Gegenstand des Vertrages sind vermessungstechnische Leistungen der bauvorbereitenden Vermessung sowie Vermessungsleistungen zur Begleitung der Baumaßnahme. Folgende Leistungen sind Gegenstand des Vertrages: o Prüfung und Ertüchtigung des Festpunktfeldes, o Detaillierung und Ergänzung der Planungsbegleitenden Vermessung, o Bauvorbereitende Absteckungen, o Kontrollvermessungen auf Anweisung des AG. In Kapitel B der Leistungsbeschreibung sind die zu erbringenden vermessungstechnischen Leistungen näher beschrieben. Sie sind nicht sofort nach Beauftragung vollständig zu erbringen. Der AN hat keinen Anspruch auf die Beauftragung aller in Kapitel B beschriebenen Leistungen. Insofern ist dieser Vertrag als Rahmenvertrag zu betrachten. Der AG behält sich vor, auf beschriebene Leistungen zu verzichten oder einen Dritten mit den entsprechenden Leistungen zu beauftragen. Der Abruf der einzelnen Leistungsteile erfolgt durch den AG bei Bedarf mit dem Formular "Auftragsschreiben Abruf zum Vertrag" (Anlage 2 der Sonstigen Anlagen). Nach Eingang des Leistungsabrufes durch den AG hat der AN für alle Leistungen, die im Vertrag nicht mit einem Festpreis vereinbart sind, unverzüglich eine schriftliche Kosten- und Aufwandsabschätzung anhand der in der Honorarermittlung angebotenen Einheitspreise bzw. Stundensätze vorzunehmen und dem AG zur Prüfung und Bestätigung vorzulegen. Die Leistungen sind durch den AN erst zu erbringen, wenn der AG diese Kostenschätzung bestätigt hat. Ohne Anforderung und Genehmigung durch den AG hat der AN keinen Anspruch auf Vergütung von Vermessungsleistungen. Die zum Leistungsabruf berechtigten Vertreter des AG werden dem AN mit Vertragsabschluss benannt. Der AN hat zu garantieren, o dass die Erbringung notwendiger örtlicher Arbeiten innerhalb von 48 h nach Abruf der Leis-tung am Messobjekt begonnen wird, o dass er an der Verkehrsanlage bzw. dem vertraglichen Bearbeitungsbereich keine vermes-sungstechnischen Leistungen direkt oder als Subunternehmer für den/die späteren AN-Bau erbringen wird.
- Stadt Frankfurt am Main, Grünflächenamt
Metallbaufassade
Die Stadt Frankfurt am Main beabsichtigt die Fassadensanierung / energetische und brandschutztechnische Sanierung der Liegenschaft "Schirn Kunsthalle, Bendergasse 1 (Römerberg, Innenstadt), Frankfurt am Main". Diese wird in einem einzigen Bauabschnitt umgesetzt, Unterbrechungen sind jedoch möglich, die Bauzeit beträgt 30 Monate. Der Ausführungszeitraum gemäß Rahmenterminplan für das Gewerk Metallbauarbeiten Fassade und Fenster gliedert sich voraussichtlich wie in den Besonderen Vertragsbedingungen beschrieben. Im Rahmen dieser Bauschritte sind im Gewerk Metallbau Fassade und Fenster u. a. folgende Maßnahmen geplant: •Austausch von Fenstern, Festverglasungen, sowie von Türen •Austausch von Fensterflügeln in bestehenden Rahmen mittels Adapterprofilen, sowie von aufgesetzten Leichtmetallprofilen und -fensterbänken. •Austausch von Verglasungen in Pfosten-Riegel-Fassaden •Austausch eines Satteldaches (Pfosten-Riegel-Konstruktion), bestehend aus verglasten Feldern und Dämmpaneelen sowie Klappen der Rauch-/Wärmeabzugsanlagen •Einbau von verglasten Feldern mit integrierten, transluzenten Photovoltaik-Modulen •Einbau von integrierten, opaken Photovoltaikmodulen anstelle zuvor ausgebauter Blechverkleidungen und gedämmten Sandwichpaneelen. •Neubau von Wartungsstegen entlang der Traufen des Satteldaches über die gesamte Länge des 140m langen Gebäudes, sowie von weiteren Aufstiegsleitern, -treppen und -podesten •Neubau von / Anpassungsarbeiten an den Attikablechen •Neubau von Geländern als Absturzsicherungen auf den Flachdächern •Neubau einer Vordachkonstruktion •Einbau / Ergänzung von Dämmung im Bereich der vorgenannten Elemente •Demontagen, Anpassungsarbeiten, Reparaturen, Remontagen sowie Neubau von diversen Bauteilen an der gesamten Gebäudehülle. Für die Sanierung erfolgt der Auszug der Nutzer (Kunsthalle, Musikschule, Gastronomiebetrieb, Verwaltungen) aus dem Gebäude, es erfolgt keine Sanierung im laufenden Betrieb. Die mit der innerstädtischen Lage einhergehenden beengten Platzverhältnisse (kleine Lager- und Verkehrsflächen auf der Baustelle) und vorhandenen Niveausprünge (Treppen, Rampen) stellen erhöhte Anforderungen an einen reibungslosen Bauablauf, insbesondere für die Logistik mit Belieferung, Entsorgung, und Nutzung der vorhandenen Transportmöglichkeiten auf der Baustelle. Die räumliche Nähe zu Wohnhäusern, Gastronomien, Geschäften, sowie touristischen und kulturellen Einrichtungen machen die Baustellenordnung und -sicherheit sowie Einhaltung vom Schall-Immissionsgrenzwerten zum obersten Gebot. Aufgrund des bereits terminierten Wiedereinzuges der Schirn und längerfristigen Ausstellungsplanungen ist eine besondere Termintreue von wesentlicher Bedeutung. Das Gebäude wird vollständig eingerüstet, die Baustelle wird mit zwei Baukranen (nicht durchgängig) sowie mehreren Gerüstaufzügen bedient. Die wesentlichen Maßnahmen sind der Austausch der Natursteinfassade inkl. Dämmung, Austausch von Fensterflügeln, Festverglasungen und Verglasungen der Pfosten-Riegel-Fassaden, Erneuerung des Satteldaches mit Einbau von integrierten Photovoltaikmodulen, Neudeckung von Flachdächern mit Aufbringung von extensiver Begrünung, sowie Fassadenbegrünungen und Pflanzbeeten in den Innenhöfen. Zudem in den Sockelbereichen rund um das Gebäude Erneuerung der Ringerderanlage und Erneuerung der Gebäudeabdichtung. Im Gebäudeinneren erfolgen die brandschutztechnische Sanierung mit Austausch von Brandschutztüren, Brandschutzklappen und -schotts, der Ergänzung von Entrauchungsanlagen, sowie Neuordnungen der Brandmeldeanlage, des Einbruchschutzes, der Gebäudeautomation und an weiteren gebäudetechnischen Anlagen.
- Stadt Frankfurt am Main - Amt für Bau und Immobilien
Metallbaufassade
Die Stadt Frankfurt am Main beabsichtigt die Fassadensanierung / energetische und brandschutztechnische Sanierung der Liegenschaft "Schirn Kunsthalle, Bendergasse 1 (Römerberg, Innenstadt), Frankfurt am Main". Diese wird in einem einzigen Bauabschnitt umgesetzt, Unterbrechungen sind jedoch möglich, die Bauzeit beträgt 30 Monate. Der Ausführungszeitraum gemäß Rahmenterminplan für das Gewerk Metallbauarbeiten Fassade und Fenster gliedert sich voraussichtlich wie in den Besonderen Vertragsbedingungen beschrieben. Im Rahmen dieser Bauschritte sind im Gewerk Metallbau Fassade und Fenster u. a. folgende Maßnahmen geplant: •Austausch von Fenstern, Festverglasungen, sowie von Türen •Austausch von Fensterflügeln in bestehenden Rahmen mittels Adapterprofilen, sowie von aufgesetzten Leichtmetallprofilen und -fensterbänken. •Austausch von Verglasungen in Pfosten-Riegel-Fassaden •Austausch eines Satteldaches (Pfosten-Riegel-Konstruktion), bestehend aus verglasten Feldern und Dämmpaneelen sowie Klappen der Rauch-/Wärmeabzugsanlagen •Einbau von verglasten Feldern mit integrierten, transluzenten Photovoltaik-Modulen •Einbau von integrierten, opaken Photovoltaikmodulen anstelle zuvor ausgebauter Blechverkleidungen und gedämmten Sandwichpaneelen. •Neubau von Wartungsstegen entlang der Traufen des Satteldaches über die gesamte Länge des 140m langen Gebäudes, sowie von weiteren Aufstiegsleitern, -treppen und -podesten •Neubau von / Anpassungsarbeiten an den Attikablechen •Neubau von Geländern als Absturzsicherungen auf den Flachdächern •Neubau einer Vordachkonstruktion •Einbau / Ergänzung von Dämmung im Bereich der vorgenannten Elemente •Demontagen, Anpassungsarbeiten, Reparaturen, Remontagen sowie Neubau von diversen Bauteilen an der gesamten Gebäudehülle. Für die Sanierung erfolgt der Auszug der Nutzer (Kunsthalle, Musikschule, Gastronomiebetrieb, Verwaltungen) aus dem Gebäude, es erfolgt keine Sanierung im laufenden Betrieb. Die mit der innerstädtischen Lage einhergehenden beengten Platzverhältnisse (kleine Lager- und Verkehrsflächen auf der Baustelle) und vorhandenen Niveausprünge (Treppen, Rampen) stellen erhöhte Anforderungen an einen reibungslosen Bauablauf, insbesondere für die Logistik mit Belieferung, Entsorgung, und Nutzung der vorhandenen Transportmöglichkeiten auf der Baustelle. Die räumliche Nähe zu Wohnhäusern, Gastronomien, Geschäften, sowie touristischen und kulturellen Einrichtungen machen die Baustellenordnung und -sicherheit sowie Einhaltung vom Schall-Immissionsgrenzwerten zum obersten Gebot. Aufgrund des bereits terminierten Wiedereinzuges der Schirn und längerfristigen Ausstellungsplanungen ist eine besondere Termintreue von wesentlicher Bedeutung. Das Gebäude wird vollständig eingerüstet, die Baustelle wird mit zwei Baukranen (nicht durchgängig) sowie mehreren Gerüstaufzügen bedient. Die wesentlichen Maßnahmen sind der Austausch der Natursteinfassade inkl. Dämmung, Austausch von Fensterflügeln, Festverglasungen und Verglasungen der Pfosten-Riegel-Fassaden, Erneuerung des Satteldaches mit Einbau von integrierten Photovoltaikmodulen, Neudeckung von Flachdächern mit Aufbringung von extensiver Begrünung, sowie Fassadenbegrünungen und Pflanzbeeten in den Innenhöfen. Zudem in den Sockelbereichen rund um das Gebäude Erneuerung der Ringerderanlage und Erneuerung der Gebäudeabdichtung. Im Gebäudeinneren erfolgen die brandschutztechnische Sanierung mit Austausch von Brandschutztüren, Brandschutzklappen und -schotts, der Ergänzung von Entrauchungsanlagen, sowie Neuordnungen der Brandmeldeanlage, des Einbruchschutzes, der Gebäudeautomation und an weiteren gebäudetechnischen Anlagen.
- Landkreis Rems-Murr-KreisWaiblingenFrist: 31. März
Fachplanungsleistungen TGA, für den Umbau der Außenstelle Erbstetter Straße 58 in Backnang
Die Außenstelle Erbstetter Straße 58 befindet sich im Stadtgebiet von Backnang und ist Teil der Verwaltungsstandorte des Rems-Murr-Kreises. Das Bestandsgebäude wird derzeit als Verwaltungsgebäude genutzt und soll im Zuge des Projekts umfassend baulich, funktional und technisch ertüchtigt werden, um eine langfristige und zeitgemäße Nutzung sicherzustellen. Ziel des Projekts ist die Umnutzung und Modernisierung des Gebäudes zu einem leistungsfähigen Verwaltungsstandort mit klar gegliederten Nutzungsbereichen nach dem Drei-Zonen-Modell. Vorgesehen ist die Umsetzung eines modernen Büro- und Nutzungskonzepts mit internen Arbeitsbereichen, Beratungs- und Besprechungsräumen sowie unterstützenden Nebenfunktionen. Öffentliche und publikumsintensive Nutzungen sollen schwerpunktmäßig im Erdgeschoss und teilweise im 1. Obergeschoss angeordnet werden, während die oberen Geschosse überwiegend internen Verwaltungs- und Arbeitsfunktionen dienen. Dadurch wird eine funktionale Trennung von öffentlichem und internem Bereich ermöglicht und ein geordneter Verwaltungsbetrieb unterstützt. Im Rahmen des Umbaus sind insbesondere Maßnahmen zur Neuordnung der Grundrisse, zur Anpassung an aktuelle Arbeits- und Organisationsformen, zur Verbesserung der Barrierefreiheit sowie zur Umsetzung zeitgemäßer Brandschutz- und Sicherheitsanforderungen vorgesehen. Ergänzend werden bauliche und technische Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung und zur Verbesserung des Raumklimas umgesetzt. Die Bauausführung erfolgt abschnittsweise über mehrere Geschosse, um die Komplexität des Bestandsgebäudes und die betrieblichen Anforderungen angemessen zu berücksichtigen. Aufgrund der engen terminlichen Rahmenbedingungen sowie der hohen Koordinationsanforderungen durch zahlreiche Gewerke und deren Abhängigkeiten über mehrere, gestaffelt zu realisierende Geschosse, wird optional die Vergabe der Bauleistungen an einen Generalunternehmer geprüft. Diese Vergabestrategie kann die Übertragung der Ausführungsplanung gemäß HOAI-Leistungsphase 5 an den Generalunternehmer einschließen, mit dem Ziel, Schnittstellen zu reduzieren, Abläufe zu bündeln und Termin- sowie Koordinationsrisiken zu minimieren. Zunächst ist die Beauftragung der Objektplanung für die Vor- und Entwurfsplanung nach HOAI-Leistungsphasen 2 und 3 vorgesehen. Ergänzend erfolgt – sofern erforderlich und in Abstimmung mit den zuständigen Genehmigungsbehörden – die Genehmigungsplanung gemäß HOAI-Leistungsphase 4. Die weiteren Planungsschritte und die konkrete Vergabestrategie werden auf Basis der gewonnenen Planungsergebnisse und der organisatorischen sowie terminlichen Erfordernisse festgelegt.
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