RV Klimaschutz und Klimaresilienz in Bauvorhaben
Die ausgeschriebene Leistung in Form einer Rahmenvereinbarung umfasst die Ermittlung und Darstellung von Treibhausgasemissionen (inkl. Ökobilanz), zur Bewertung der Klimaresilienz sowie zur Analyse der Energieeffizienz bei Bauvorhaben und dient damit insb. der Abarbeitung rechtlicher Anforderungen im Zuge der Planfests...
Angebotsfrist:30. März 2026(abgelaufen)
Typ:Ausschreibung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Die ausgeschriebene Leistung in Form einer Rahmenvereinbarung umfasst die Ermittlung und Darstellung von Treibhausgasemissionen (inkl. Ökobilanz), zur Bewertung der Klimaresilienz sowie zur Analyse der Energieeffizienz bei Bauvorhaben und dient damit insb. der Abarbeitung rechtlicher Anforderungen im Zuge der Planfeststellung.
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)
- Veröffentlicht: 02. März 2026
- Frist: 30. März 2026
- Thema: Umweltgutachten
Ausschreibungsbeschreibung
Die ausgeschriebene Leistung in Form einer Rahmenvereinbarung umfasst die Ermittlung und Darstellung von Treibhausgasemissionen (inkl. Ökobilanz), zur Bewertung der Klimaresilienz sowie zur Analyse der Energieeffizienz bei Bauvorhaben und dient damit insb. der Abarbeitung rechtlicher Anforderungen im Zuge der Planfeststellung.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
Ähnliche Bekanntmachungen
9- Freie und Hansestadt Hamburg, Landesbetrieb für Immobilienmanagement und GrundvermögenHamburg
Rahmenvertrag für Planungs- und Beratungsleistungen aus dem Bereich Städtebau
Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) hat Bedarf an Planungs- und Beratungsleistungen im Bereich Städtebau. Davon umfasst sind Bestanderfassungen im Plangebiet (z. B. Topografie, Nutzungsstruktur im Ist-Zustand inkl. Erschließung etc.) sowie Standortanalysen, welche u. a. die Bewertung der Lage- und Standortqualität und die Nutzungsstrukturen des Umfelds umfasst. Weitere Leistungen beziehen sich auf Flächenplanungen und -konkretisierungen. Dies umfasst die Koordination von Fachgutachten sowie Planungs- und Vermessungsleistungen, Flächenplanungen auf Vorentwurfsbasis, vertiefende Erläuterungen der Vorentwürfe anhand von Modellen, Skizzen, Perspektiven und kleinmaßstäblichen Konkretisierungen, die Ermittlung von Kenndaten (z. B. GFZ/GRZ, BGF), die Beurteilung von Bauvorhaben, die Prüfung möglicher einschlägiger Ausnahmetatbestände (z. B. für eine Bebauung im Vordeichgelände im Sinne des Wasserrechts) sowie die Begleitung von Baureifmachungen. Des Weiteren sollen im Zusammenhang mit der Bearbeitung der vorstehenden Leistungen auch sog. prozessbegleitende Leistungen beauftragt werden können, wie beispielsweise die Abstimmung des Rahmenterminplans und der Festlegung ggf. notwendiger ergänzender Fachleistungen. Der LIG beabsichtigt, eine Rahmenvereinbarung über die vorstehend skizzierten Planungs- und Beratungsleistungen mit drei Unternehmen abzuschließen. Ein Anspruch auf die Erteilung von Einzelaufträgen (Leistungsabrufe) aufgrund dieser Rahmenvereinbarung besteht nicht. Die Ausübung der Rahmenvereinbarung ist begrenzt auf ein maximales Volumen von 1,0 Mio. Euro netto (Höchstwert).
- Stadt Schönwalde
Stadt Schönewalde / Schlosspark Ahlsdorf - Naturnahe Wiederherstellung und Bildung für Klimaschutz, Objektplanung Freianlagen
Die Kernfläche des Schlossparks umfasst 15,67 ha wovon ca. 7,6 ha aus bewaldeter Parklandschaft und 6,2 ha aus Wiesenflächen bestehen. Der Park dient als Naherholungsort mit historischer Bedeutung und auch überörtlichem Interesse, ist aber seit 2024 aus Verkehrssicherungsgründen für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Ziel ist die Erhaltung und Pflege von Bäumen und der Krautschicht zur Unterstützung der Humusbildung. Ersatzpflanzungen von Bäumen sowie Sträuchern, die besser mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen, sollen vorgenommen werden. Diese werden aus dem bewährten Spektrum der Klimabäume gewählt. Sogenannte "Partnerbäume" werden in der Nähe markanter Bäume gepflanzt, welche in der Bestandsaufnahme als besonders gefährdet gelten und aus Sicht der naturräumlichen und denkmalpflegerischen Sicht besonders bedeutend sind und sollen diese irgendwann nach deren Ableben ersetzen. Sie sind quasi der Blick in die Zukunft. Dies ist ein gut vermittelbarer Aspekt im Sinne der begreifbaren Erläuterung von Klimaresilienz. Die 200 Jahre alten Bäume werden durch die zunehmende Menge anfallenden Totholzes in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Herabfallende Äste stellen eine Gefahr für die Besucher dar. Die Bäume leiden an der zunehmenden Trockenheit infolge der steigenden Temperaturen der vergangenen Jahre, Jahrzehnte. Der Baumbestand aus verschiedenen Eichenarten, Buchen, Hainbuchen und Ahornarten ist dem Stress periodischer Austrocknung auch des tieferen Untergrundes ausgesetzt, was u.a. zum Absterben alter Baumexemplare führt. Die großräumig inselartige Lage innerhalb größerer landwirtschaftlich genutzter Flächen im direkten Umland bietet keinen Schutz vor warmen Winden. Der Stress der periodischen Trockenheit wird dadurch verstärkt, dass der Boden überwiegend sandig ist. Ein Bestandteil für die Zukunft ist es eine barrierefreie Erschließung zu gewährleisten und somit zur Verbesserung der Zugänglichkeit und Nutzungsmöglichkeiten beizutragen. Die Sanierung des denkmalgeschützten Parks verfolgt das Ziel, die Raumstruktur zu optimieren und gleichzeitig den historischen Charakter zu bewahren. Der Ersatz von abgängigen und gefällten Altbäumen durch Jungbäume und die Ergänzung durch Strauch- und Staudenpflanzung erhöhen die Fähigkeit des Parks, Treibhausgase zu binden. Durch die gezielten Maßnahmen wird ein großer Teil für den Klimaschutz geleistet. Hierbei soll den aktuellen Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit Rechnung getragen werden. Die Kombination aus der Neuanpflanzung von Gehölzen und der Sanierung sorgt für eine zukunftsfähige Nutzung der denkmalgeschützten Parkanlage in Ahlsdorf. Zusätzlich wird ein Fokus auf die Biodiversität im Schlosspark gelegt, durch z.B. umfangreiche Erhaltungs- und Pflanzmaßnahmen, wie: - der Ansaat insektenfreundlicher und trockenresistenter Wiesen - der Pflanzung von Bienennährgehölzen - das Anlegen von Brutstätten für Vögel, Insekten und Kleinsäuger - dem anlegen von Benjeshecken aus Totholz zur ökologischen Verbesserung und Entwicklung von Kleinlebewesen und Humusanreicherung - die Erhöhung des Sauerstoffgehalts der Gewässer für Wassertiere und Amphibien soll die biologische Vielfalt effizienter gestaltet werden. Ein drittes Ziel der Maßnahme ist die Erhöhung der Lebensqualität. Grundsätzlich muss die Verkehrssicherung durch Entnahme von Totholz wieder den Zugang für die Bevölkerung möglich machen. Die Pflege der Pflanzungen, Wiesen und Wegen erhöht den Erholungswert und erhält die gartenhistorische Aussagekraft. Folgende Einzelmaßnahmen sind vorgesehen: - Revitalisierung: Die Revitalisierung des Baumbestandes durch gezielte Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen - Nachhaltige Bauweise: Austausch von Beleuchtungsmitteln (Insektenfreundlich) - Architektonisches Highlight: Renaturierung des Teiches - Pflanzung: umfangreiche Pflanzung von klimaresilienten Baumarten und Gehölzen als - Ersatz für geschädigte Bäume und die Anlage von Benjeshecken aus Totholz - Barrierefreiheit: Vollständige barrierefreie Erschließung erhalten und erneuern. - Beteiligungsarbeit: Förderung von Mitmachaktionen und Workshops zur langfristigen Pflege. - Erhaltung: Erstellung eines Parkpflegewerks zur Erhaltung und Entwicklung des Parks. Diese umfassenden Maßnahmen stellen sicher, dass der Schlosspark Ahlsdorf den heutigen Anforderungen an Funktionalität, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz entspricht, während der historische Charakter der denkmalgeschützten Anlage erhalten bleibt. Gegenstand der Leistung sind die Grundleistungen der LPH 3-8 gemäß § 39 HOAI, Anlage 11 für die Objektplanung Freianlagen, sowie die in der Leistungsbeschreibung genannten Besonderen Leistungen.
- LWL - Bau- und Liegenschaftsbetrieb (LWL-BLB)Frist: 12. Mai
LWL - Klinik Marsberg; Neubau Kinder- Jugend-Psychiatrie; DGNB; 26-082 TV
Beschreibung der Beschaffung Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Nachhaltigkeitskoordination sowie der Begleitung der DGNB- und QNG-Zertifizierung fuer die geplante Neu- und Umbaumassnahme der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort Marsberg. Die Gesamtmassnahme umfasst den Neubau eines Klinikgebaeudes mit einer Bruttogrundflaeche von ca. 7.740 m2, den Neubau einer Sporthalle mit einer Bruttogrundflaeche von ca. 1.330 m2 sowie den Umbau und die Sanierung eines Bestandsgebaeudes (Haus 21) mit einer Bruttogrundflaeche von ca. 5.760 m2 unter Beruecksichtigung denkmalpflegerischer Anforderungen. Ziel der Massnahme ist die Realisierung eines funktionalen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Gebaeudeensembles unter Einhaltung der Anforderungen an das DGNB-Zertifizierungssystem (Systemversion 2018, Nutzerprofil Gesundheitsbauten) mindestens im angestrebten Zertifizierungsniveau, die Anforderungen des Qualitaetssiegels Nachhaltiges Gebaeude (QNG) sowie den Standard Effizienzgebaeude 40 NH gemaess BEG. Art und Umfang der Leistungen Der Auftrag umfasst insbesondere folgende Leistungen: Beratung und Koordination des Auftraggebers und des Planungsteams hinsichtlich der Nachhaltigkeitsanforderungen und Zertifizierungssysteme (DGNB und QNG), Durchfuehrung eines Pre-Checks einschliesslich Festlegung der projektspezifischen Nachhaltigkeitsziele und Erstellung eines Nachhaltigkeitspflichtenhefts, Begleitung der Planung insbesondere in den Leistungsphasen 2 bis 5 durch Bewertung und Optimierung von Planungsentscheidungen im Hinblick auf Nachhaltigkeitskriterien, Erstellung und Fortschreibung von gebaeudebezogenen Oekobilanzen (LCA) sowie Lebenszykluskostenberechnungen (LCC) jeweils einschliesslich Variantenuntersuchungen, Durchfuehrung von thermischen Raumsimulationen und Tageslichtsimulationen gemaess den Anforderungen der DGNB, Entwicklung eines Materialkonzepts sowie Aufbau und Fortschreibung eines Bauteilkatalogs unter Beruecksichtigung bauphysikalischer, oekologischer und gesundheitsbezogener Aspekte, Mitwirkung bei der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen insbesondere durch Integration von Nachhaltigkeitsanforderungen in Leistungsverzeichnisse und Vertragsunterlagen, Baubegleitende Qualitaetssicherung durch Pruefung von Materialien und stichprobenartige Kontrollen auf Einhaltung der Nachhaltigkeitsanforderungen, Erstellung der erforderlichen Nachweisdokumentationen und Durchfuehrung des Projektaudits zur Erlangung der DGNB-Zertifizierung einschliesslich Mitwirkung bei der Konformitaetspruefung, Nachweis der QNG-Anforderungen nach Fertigstellung des Bauvorhabens. Die Leistungen sind fuer alle Teilmassnahmen (Neubau Klinikgebaeude, Sporthalle, Umbau Haus 21) zu erbringen, soweit dies zur Erreichung der Zertifizierungsziele erforderlich ist. Projekt- und Rahmenbedingungen Die Planung befindet sich derzeit in der Leistungsphase 1. Der Planungsbeginn ist fuer das 3. Quartal 2026 vorgesehen. Die bauliche Umsetzung der Gesamtmassnahme erstreckt sich voraussichtlich ueber den Zeitraum von 2028 bis 2033. Die Leistungserbringung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber sowie den beteiligten Planungsdisziplinen insbesondere Objektplanung, Tragwerksplanung und Technische Ausruestung. Der Auftragnehmer uebernimmt hierbei eine koordinierende und fachlich beratende Funktion hinsichtlich der Einhaltung der Nachhaltigkeitsanforderungen. Besondere Anforderungen Sicherstellung der Einhaltung der Foerderbedingungen sowie des vorgegebenen Kostenrahmens, transparente Darstellung und Nachverfolgung der zertifizierungsrelevanten Kosten, Beruecksichtigung der Anforderungen an Barrierefreiheit, Denkmalschutz, Energieeffizienz und Nutzerkomfort, enge Abstimmung mit der Zertifizierungsstelle (DGNB und QNG) sowie den Projektbeteiligten, strukturierte Dokumentation aller Nachweise und Zwischenergebnisse. Zielsetzung Ziel ist die fristgerechte und wirtschaftliche Realisierung der Gesamtmassnahme unter erfolgreicher Erlangung der angestrebten DGNB- und QNG-Zertifizierungen sowie unter Einhaltung der Foerdervorgaben.
- Wasserstraßen-Neubauamt HeidelbergHeidelbergFrist: 12. Mai
Bausubstanzerkundung Schleuse Scheidt und Cramberg
1. Allgemeine Beschreibung: Die Bausubstanzerkundung an den Schleusen Scheidt und Cramberg an der Lahn erfolgt im Vorfeld eines geplanten Ersatzneubaus der Wehranlagen. Ziel ist die Ermittlung des aktuellen baulichen Zustands der bestehenden Schleusenbauwerke, um deren Tragfähigkeit und Eignung für Verstärkungsmaßnahmen zu bewerten. 2. Art der Bauleistung: Die Bauleistung umfasst zerstörungsfreie und zerstörende Prüfverfahren zur Untersuchung der Bausubstanz sowie begleitende statische Berechnungen und Analysen. Die Arbeiten erfolgen unter Berücksichtigung der bestehenden Wasserführung und Betriebsbedingungen der Schleusen. 3. Umfang der Bauleistung: - Dokumentation und Bestandsaufnahme - Sichtprüfung und fotografische Erfassung des Ist-Zustands - Aufnahme vorhandener Baupläne und historische Dokumentation - Materialtechnische Untersuchungen - Entnahme von Bohrkernen aus Beton- und Mauerwerksbereichen - Bestimmung der Betondruckfestigkeit nach DIN EN 12504-1 - Prüfung auf mögliche Schädigungen durch Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR) - Statische Untersuchungen und Tragfähigkeitsbewertung - Ermittlung der vorhandenen Tragreserven - Prüfung der strukturellen Integrität der Schleusenbauwerke - Berechnung der Laständerungen infolge der Stauumlegung - Bewertung der Ertüchtigungsmöglichkeiten durch Verstärkungsmaßnahmen - Erkundung der Baugrundverhältnisse - Durchführung von Sondierbohrungen im unmittelbaren Bauwerksbereich (hier Bereich Nebenangebot) - Laboruntersuchungen zur Boden- und Gründungsbeschaffenheit - Analyse der Setzungs- und Verformungseigenschaften Besondere Anforderungen - Die Arbeiten sind unter Berücksichtigung des laufenden Schleusenbetriebs durchzuführen. - Es sind alle Maßnahmen zur Vermeidung von Umweltschäden und Eingriffen in die Gewässerökologie zu treffen. - Abstimmungen mit den zuständigen Behörden sind zwingend erforderlich. Dokumentation und Auswertung Nach Abschluss der Untersuchungen erfolgt die Erstellung eines umfassenden Berichts, der folgende Inhalte umfasst: - Detaillierte Zustandsbeschreibung der Schleusen - Ergebnisse der Material-und Tragfähigkeitsprüfungen - Empfehlungen für notwendige Verstärkungsmaßnahmen - Darstellung möglicher Bauverfahren zur Ertüchtigung Diese Bauleistung bildet die Grundlage für die Entscheidung über die weitere Nutzung oder die Verstärkung der Schleusenbauwerke im Zuge der Stauumlegung und der ökologischen Durchgängigkeit. CPV 45122000-8 45262422-5 76121000-7 45113000-2 45262100-2 76340000-8 76470000-8
- Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbHFrist: 08. Mai
Wärmeverbundsystem (WDVS) / Außenputz BT A,B,C,E
Das Bauvorhaben umfasst die energetische Sanierung der Bauteile A, B, C und E der Bestandsliegenschaft Einrichtung Martinusquelle. Gegenstand der Maßnahme ist die Verbesserung der Gebäudehülle sowie die Erneuerung der technischen Gebäudeausstattung zur Sicherstellung eines zukunftsfähigen und wirtschaftlichen Betriebs. Die Sanierung beinhaltet insbesondere die Dämmung von Dachflächen und Kellerdecken, den Austausch aller Fenster- und Türelemente sowie die Fassadendämmung gemäß den aktuellen energetischen Anforderungen. Darüber hinaus erfolgt eine Umstellung der Wärmeversorgung auf eine Kombination aus Wärmepumpe und regenerativem Fernwärmenetz. Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistungen ist die energetische Sanierung der Fassaden und der Kellerdecken der Bauteile A,B,C und E. Es ist geplant, die vorhandenen Fassadenflächen zu sanieren und mit einem neuen WDV-System umzusetzen. Hierbei sind die vorhandenen Fassaden vollflächig im EG und teilweise auf Flächen des UG herzustellen. Die Bauteile haben folgende Vorgaben: BT A, B, C und E: 2 geschossige Flachdachbauten UG und EG, bis ca. 8,00 m über OKFF EG 0,00 Im Detail werden folgende Leistungen abgefragt: Baustelleneinrichtung, Untergrundvorbereitungen, Dämmplatten, Profile, Armierung, Oberputz, Anstrich, Kellerdeckendämmung. Die Sanierung wird unter Bezugnahme der EFRE-Förderung für energieeffiziente öffentliche Gebäude durchgeführt. Ziel ist es, den Primärenergieverbrauch deutlich um mehr als 50 % zu senken. Alle Arbeiten erfolgen unter EFRE-Förderbedingungen, die zwingend einzuhalten. Der Auftraggeber hat gemäß geltender Förderbestimmungen bei der Vergabe von Aufträgen den Grundsatz "Energieeffizienz an erster Stelle" zu berücksichtigen. Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber bei der Einhaltung dieses Grundsatzes. So achtet der Auftragnehmer insb. darauf, möglichst Ressourcen- und CO2-schonende Verfahren anzuwenden im besonderen Hinblick auf die Nachhaltigkeit. Bauabfälle, die bei Abbruch und Umbau entstehen, werden recycelt, da sie einen Beitrag für die Kreislaufwirtschaft und die Emissionsbilanz darstellen können. Der Auftragnehmer ist verpflichtet eigenständig die Nachweise dem Auftraggeber hierfür einzureichen. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Bei der gegenständlichen öffentlichen Ausschreibung handelt es sich um ein Teillos einer Gesamtbaumaßnahme zur energetischen Sanierung der Klinik Martinusquelle.
- Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH
Wärmeverbundsystem (WDVS) / Außenputz BT A,B,C,E
Das Bauvorhaben umfasst die energetische Sanierung der Bauteile A, B, C und E der Bestandsliegenschaft Einrichtung Martinusquelle. Gegenstand der Maßnahme ist die Verbesserung der Gebäudehülle sowie die Erneuerung der technischen Gebäudeausstattung zur Sicherstellung eines zukunftsfähigen und wirtschaftlichen Betriebs. Die Sanierung beinhaltet insbesondere die Dämmung von Dachflächen und Kellerdecken, den Austausch aller Fenster- und Türelemente sowie die Fassadendämmung gemäß den aktuellen energetischen Anforderungen. Darüber hinaus erfolgt eine Umstellung der Wärmeversorgung auf eine Kombination aus Wärmepumpe und regenerativem Fernwärmenetz. Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistungen ist die energetische Sanierung der Fassaden und der Kellerdecken der Bauteile A,B,C und E. Es ist geplant, die vorhandenen Fassadenflächen zu sanieren und mit einem neuen WDV-System umzusetzen. Hierbei sind die vorhandenen Fassaden vollflächig im EG und teilweise auf Flächen des UG herzustellen. Die Bauteile haben folgende Vorgaben: BT A, B, C und E: 2 geschossige Flachdachbauten UG und EG, bis ca. 8,00 m über OKFF EG 0,00 Im Detail werden folgende Leistungen abgefragt: Baustelleneinrichtung, Untergrundvorbereitungen, Dämmplatten, Profile, Armierung, Oberputz, Anstrich, Kellerdeckendämmung. Die Sanierung wird unter Bezugnahme der EFRE-Förderung für energieeffiziente öffentliche Gebäude durchgeführt. Ziel ist es, den Primärenergieverbrauch deutlich um mehr als 50 % zu senken. Alle Arbeiten erfolgen unter EFRE-Förderbedingungen, die zwingend einzuhalten. Der Auftraggeber hat gemäß geltender Förderbestimmungen bei der Vergabe von Aufträgen den Grundsatz "Energieeffizienz an erster Stelle" zu berücksichtigen. Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber bei der Einhaltung dieses Grundsatzes. So achtet der Auftragnehmer insb. darauf, möglichst Ressourcen- und CO2-schonende Verfahren anzuwenden im besonderen Hinblick auf die Nachhaltigkeit. Bauabfälle, die bei Abbruch und Umbau entstehen, werden recycelt, da sie einen Beitrag für die Kreislaufwirtschaft und die Emissionsbilanz darstellen können. Der Auftragnehmer ist verpflichtet eigenständig die Nachweise dem Auftraggeber hierfür einzureichen. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Bei der gegenständlichen öffentlichen Ausschreibung handelt es sich um ein Teillos einer Gesamtbaumaßnahme zur energetischen Sanierung der Klinik Martinusquelle.
- Kreis PaderbornPaderbornFrist: 13. Mai
Aufstockung Liebfrauengymnasium, Fachplanung Statik, Bauphysik
Gleichzeitig sind bestehende Raumdefizite auszugleichen, die durch den Einbau einer Mensa, den Ausbau der Ganztagsbetreuung sowie brandschutzbedingte Nutzungsanpassungen entstanden sind. Durch die Umstellung auf G9 wird mit einem Anstieg der Schülerzahl um ca. 110 Schülerinnen und Schüler gerechnet. Hieraus ergibt sich ein zusätzlicher Bedarf an Klassenräumen, Nebenräumen und Sanitärflächen. Zur Deckung dieses Bedarfs ist die Aufstockung des bestehenden Schulgebäudes um ein weiteres Geschoss vorgesehen. Ergänzend sind Maßnahmen zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle, Anpassungen in den Bestandsgeschossen, die Erweiterung der Treppenhäuser sowie die barrierefreie Erschließung durch den Einbau eines Aufzugs geplant. Die Aufstockung umfasst ca. 1.427 m² Netto-Raumfläche. Vorgesehen sind zwölf Klassenräume, von denen zwei mittels mobiler Trennwände zu größeren Einheiten zusammenschaltbar sind, ein Lehrerzimmer, ein Kopier- und Lagerraum, zwei Schüler-WC-Anlagen, zwei Lehrer-WC-Anlagen, ein rollstuhlgerechtes WC sowie ein Putzmittelraum. In den Bestandsgeschossen werden die Raumstrukturen in den betroffenen Bereichen entsprechend angepasst. Die Aufstockung erfolgt in Leichtbauweise mit einer WDVS-Fassade. Geplant sind Kunststofffenster mit Dreifachverglasung sowie Raffstores in den Klassenräumen. Das Dach wird als flach geneigtes Holzsatteldach ausgeführt; die oberste Geschossdecke erhält eine zusätzliche Dämmung. Die Installation einer Photovoltaikanlage wird vorbereitet. Im Innenausbau sind leichte Trennwände, Holztüren in Stahlzargen, Wand- und Deckenflächen mit Vlies und Anstrich sowie schwimmender Estrich mit Linoleumbelag oder vergleichbarem Belag vorgesehen. Die Treppen zwischen dem 2. und 3. Obergeschoss werden in Stahlbeton mit Kunststeinbelag, analog zum Bestand, hergestellt. Im Bestandsgebäude sind die energetische Sanierung der Fassade, der Austausch der Fenster, die Installation von Sonnenschutzanlagen, die Erneuerung des Flachdachaufbaus der Brücke sowie die Umstrukturierung von Räumen und die Erneuerung von Wand-, Boden- und Deckenoberflächen vorgesehen. Eine statische Voruntersuchung bestätigt die grundsätzliche Machbarkeit der Aufstockung in Leichtbauweise. Die Wärmeversorgung erfolgt über die vorhandene Heizungsanlage. Die Lüftung ist als natürliche Fensterlüftung vorgesehen. Die Sanitäranlagen werden an die bestehende Leitungsführung angeschlossen. Planung und Realisierung Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 7 der Planungsdisziplin Statik und Bauphysik (Wärmeschutz, Bauakustik, Raumakustik) gemäß HOAI. Der Bauantrag befindet sich derzeit in Prüfung der Bauaufsicht. Bei der weiteren Planung sind die bestehenden Vorgaben, Entwurfsentscheidungen und genehmigten Unterlagen zugrunde zu legen. Gleichzeitig sind die Anforderungen an Barrierefreiheit, flexible pädagogische Nutzungskonzepte, energetische Effizienz und nachhaltige Bauweise zu berücksichtigen. Sämtliche einschlägigen gesetzlichen und technischen Vorgaben, insbesondere zu Brandschutz, Energieeinsparung und Schallschutz, sind einzuhalten. Die Leistungen sind so zu erbringen, dass eine reibungslose Bauausführung gewährleistet ist, die Abläufe des Schulbetriebs möglichst wenig beeinträchtigt werden und die Projektziele hinsichtlich Qualität, Kosten und Terminen eingehalten werden. Vertraulichkeit Mit der Teilnahme verpflichten sich Bewerber, alle im Verfahren erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln und ausschließlich für das Vergabeverfahren und gegebenenfalls die Auftragsdurchführung zu nutzen. Eine Weitergabe an Dritte ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung erlaubt. Bewerber haften für Schäden, die durch unbefugte Weitergabe entstehen, und stellen den Auftraggeber von entsprechenden Ansprüchen frei. Grundsätze der Eignungsprüfung Bei der Beurteilung der technischen und wirtschaftlichen Eignung werden ausschließlich die vom Bieter im Rahmen der Teilnahmeanträge eingereichten und geforderten Nachweise herangezogen. Die Bewertung erfolgt nach einheitlichen Maßstäben und nachvollziehbaren, diskriminierungsfreien Kriterien. Alle Angebote werden gleichbehandelt und anhand derselben Bewertungsgrundlagen geprüft. Im Teilnahmeantrag sind die für die Eignungsprüfung erforderlichen Informationen und Nachweise einzureichen. Darüber hinaus sind auch diejenigen Nachunternehmer zu benennen, die im Auftragsfall zur Leistungserbringung vorgesehen sind, ohne dass deren Kapazitäten im Wege der Eignungsleihe gemäß § 47 VgV in Anspruch genommen werden (Nachunternehmer ohne Eignungsleihe). Für diese Nachunternehmer sind keine Eignungsnachweise vorzulegen, sofern sie nicht zur Erfüllung der Eignungskriterien herangezogen werden. Ein Unternehmen, das im Wege der Eignungsleihe zur Erfüllung der Eignungskriterien herangezogen wird, nimmt im Rahmen der Eignungsprüfung eine bewerbergleiche Stellung ein. Eine Mehrfachverwendung derselben Eignungsressourcen im selben Vergabeverfahren ist ausgeschlossen. Eine Addition von Referenzen mehrerer Mitglieder innerhalb derselben Leistungsphase findet nicht statt. Die Auswahl der Bewerber zur Angebotsphase erfolgt anhand eines gewichteten Punktesystems. Bewertet werden ausschließlich die mit dem Teilnahmeantrag eingereichten und prüffähigen Unterlagen. Die Bewertung dient der Ermittlung der drei bis sechs Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Gesamtpunktzahl wird anhand folgender Berechnungsformel ermittelt: Gesamtpunktzahl = (Punktzahl Kriterium 1 × Gewichtung Kriterium 1) + (Punktzahl Kriterium 2 × Gewichtung Kriterium 2) + (Punktzahl Kriterium 3 × Gewichtung Kriterium 3) usw. Die maximal erreichbare Gesamtpunktzahl beträgt 9,0 Punkte. Mit Abschluss der Eignungsprüfung werden die drei bis sechs bestbewerteten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Mit dieser Aufforderung beginnt die Angebotsphase gemäß Abschnitt III. Näheres sh. Vergabeunterlagen.
- Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) - Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung - Hamburger Institut für berufliche Bildung (HIBB)Frist: 21. Mai
Stadtteilschule Meiendorf
Markterkundung für den Neubau eines Schulgebäudes sowie einer Zweifeldsporthalle in Hamburg - Keine Auftragsbekanntmachung. Markterkundung betreffend " Markterkundung für den Neubau eines Schulgebäudes sowie einer Zweifeldsporthalle in Hamburg " - Freiwillige Vorinformation - Keine Auftragsbekanntmachung - Die Markterkundung dient der Überprüfung des Marktes für die Vorbereitung von zwei geplanten Beschaffungsvorhaben. Nach Abschluss der Markterkundung werden die Ergebnisse vom Auftraggeber evaluiert und in die Ausschreibungsunterlagen der beabsichtigten Vergabeverfahrens neutralisiert eingearbeitet. Die Auftraggeberin geht aufgrund unterschiedlicher Anforderungen der zwei Bauvorhaben derzeit davon aus, dass der Beschaffungsbedarf getrennt in Fachlosen ausgeschrieben wird. Dies soll aber auch in der Markterkundung geklärt bzw. bewertet werden. Gegenstand der Markterkundung soll der Beschaffungsvorhaben "Neubau eines Schulgebäudes" und "Neubau einer Zweifeldsporthalle" für die Stadtteilschule Meiendorf und das Gymnasium Meiendorf (Schierenberg 50) sein, die im Hamburger Stadtteil Rahlstedt liegen. Die Stadtteilschule entwickelt sich von 4 auf 6 Züge und das Gymnasium von 6 auf 7 Züge. Auf der Fläche Schierenberg 50 entsteht ein gemeinsamer Oberstufenstandort. Der Bedarf der Auftraggeberin umfasst voraussichtlich insbesondere folgende Leistungsinhalte: Bau eines Schulgebäudes: Der Neubau wird in Stahlbetonskelettbauweise mit einem Achsraster von 3,05 m mit einer vorgehängten, nichttragenden Holzfassade erstellt. Zur Aussteifung werden die zurückspringenden Gebäudeecken als massive Stahlbeton-Wandscheiben geplant. Der Neubau ist nicht unterkellert, die Gründungssohle wird aus Stahlbeton mit Schwarzabdichtung auf Punkt- und Streifenfundamenten geplant. BGF gesamt von ca. 6.232,00 m², verteilt auf 4 Vollgeschosse, Gebäudeabmessung max. ca. 41,90 m x 41,90 m, Gebäudehöhe ca. 15,30 m, Geschosshöhe EG 4,13 m; 1. - 2. OG 3,60 m, DG 3,45 m, Gebäudeklasse 5, Mensa und Theater-/Veranstaltungsfläche im EG nach VStättVO. Fassade: Profilierte Holzfassade mit regelhaften Fensteröffnungen; im Sturz- und Brüstungsbereich mit Holzverschalung in Nut- und Federverarbeitung (Nadelholz vorvergraut.) Regelaufbau nichttragende Außenwand: Vertikale Holzverschalung auf Konterlattung /Lattung, Luftspalt von mind. 30 mm, durchgehende ca. 6 cm nichtbrennbare Dämmplatte WLG 040. Holzständer mit in der Regel 18cm und nichtbrennbarer Dämmebene WLG 035 zwischen den Ständern, 18 mm OSB-3-Platte als Aussteifung und Dampfbremse, Innere GK-Lage 12,5mm, Befestigung der Elemente (Holzrahmenkonstruktion) über geeignete Konsolauflager an den Stirnseiten der Geschossplatten (Stahlbetondecken mit Hohlraumkörpern und 32cm Gesamtstärke). Tragende Außenwand: Stahlbetonstützen ca. 25 x 25 cm, um 25 cm abgerückt von der Deckenaußenkante, Achsmaß ca. 3,05 m, L-förmige Rücksprünge an Ecken zur Aussteifung als Stahlbetonwände mit d = 25 cm. Innenhoffassade (Patio): Vorgehängte, hinterlüftete Fassade mit gedämmter Faserzementbekleidung, d = 12 mm. Fenster: Holz-Aluminiumfenster mit 3-fach-Verglasung, VSG, Horizontale Brandsperre mittels gekanteter Stahlbleche, immer oberhalb des Fenstersturzes bzw. außenliegenden Sonnenschutzes. Sonnenschutz: außenliegender Sonnenschutz an allen Fassadenseiten, als Markisolette mit B1-Stoffbehang, Sonnenschutzverglasung zu allen Himmelsrichtungen, Wärmeschutzverglasung nach allen 4 Patio-Fassaden. Dachaufbau: Stahlbetondachdecke d = 28 cm, Gefälledämmung im Mittel ca. 24 cm WLG 035 (Warmdach), im Randbereich Mindestdämmstärke von 12 cm, Folienabdichtung wurzelfest, Flachdach mit 2% Gefälle nach Außen und 4% Gefälle zum Innenhof, Dachentwässerung über offene, umlaufende Regenrinne, Solargründach, extensive Dachbegrünung mit Substrat, Photovoltaikelemente als aufgeständerte Konstruktion. Bau einer Zweifeldsporthalle Das Gebäude gliedert sich in die eigentliche Zweifeldhalle und zwei Anbauten. Über den nördlichen Anbau erfolgt die Erschließung der Halle mit Eingang, Fluren, Umkleiden und Sanitärbereichen sowie Nebenräumen für die Haustechnik. In dem südlichen Anbau sind die Geräteräume sowie ein Fitnessraum und eine Hausmeisterwerkstatt vorgesehen. Tragwerk: Die Sporthalle besteht aus einem hohen Baukörper sowie aus zwei flachen Baukörpern. Die beiden flachen Baukörper werden in tragender Holzrahmenbauweise ausgeführt. Der hohe Baukörper besteht konstruktiv aus Holzstützen, die das Dachtragwerk aus profilierten Leimholzbinden und Holzpfetten aufnehmen. Die Dachfläche besteht aus Trapezblech im Gefälle der Holzbinder. BGF gesamt von ca. 1.295,00 m², eingeschossig, Gebäudeabmessung ca. 31,50 m x 41,48 m, Gebäudehöhe des hohen Baukörpers ca. 8,90 m (Halle), Gebäudehöhe der beiden flachen Baukörper ca. 3,60 m (Nebenräume), Gebäudeklasse 3, Keine VStättVO. Fassade: Die Fassade wird umlaufend bis zu einer Höhe von ca. 4,05 m sowie die Sporthallenaußenwände an der Nord- und Südseite mit einer profilierten Nadelholzverkleidung, hellgrau lasiert, ausgeführt. Auf der Ost- und Westseite werden im Bereich der Sporthalle die Wände oberhalb von ca. 4,05 m bis ca. 8,15 m aus Profilglas mit transluzenter Wärmedämmung hergestellt. Oberhalb ab 8,15 m bis zur Traufe wieder als geschlossene profilierte Nadelholzverkleidung. Regelaufbau Außenwände: vorgehängte, hinterlüftete Holzfassade (hellgrau lasiert), Luftspalt von mind. 20 mm, durchgehender ca. 4 cm Holzfaserdämmplatte WLG 044, Holzständer, 10x20 cm mit in der Regel 20cm Dämmebene WLG 035 zwischen den Ständern, 18 mm OSB-Platte als Aussteifung und Dampfbremse. Der Regelaufbau der Außenwände wird umlaufend bis zu einer Höhe von ca. 4.05m ausgeführt sowie an der Nord- und Südseite der Sporthallenwände bis zur Traufhöhe. Auf der Ost- und Westseite werden im Bereich der Sporthalle die Wände oberhalb von ca. 4,05m bis ca. 8,15m aus transluzenten Profilglas hergestellt. Oberhalb ab 8,15m bis zur Traufe wieder als geschlossene profilierte Nadelholzverkleidung.
- BEW Berliner Energie und Wärme GmbH
Transparenzbekanntmachung zur Beschaffung von SmartMeter-Modems
1. Allgemeine Informationen: Titel: Transparenzbekanntmachung zur Beschaffung von SmartMeter-Modems; Die Bekanntmachung erfolgt wegen bestehender Binnenmarktrelevanz: nein 2. Auftraggeber: Name des Auftraggebers: BEW Berliner Energie und Wärme GmbH; Straße, Hausnummer: Hildegard-Knef-Platz 2; PLZ: 10829; Ort: Berlin; Land: Deutschland 3. Vergabeverfahren: Voraussichtliche Vergabeart/Rechtsrahmen: Nichtförmliche Ausschreibung - LHO 4. Auftragsgegenstand: Angaben zum Auftragsgegenstand: Rahmenvertrag zum Modemtausch und Modemnachrüstung mit der Samson AG, Adresse Weismüllerstraße 3, 60314 Frankfurt am Main 5. Ausführungsort: PLZ: 14199; Ort: Berlin; Land: Deutschland 6. Art und : CPV-Code: 324200000; Art und voraussichtlicher : Herstellung und Lieferung von 25.000 Stk. Multibandmodems 7. Ausführungszeitraum: Voraussichtlicher Zeitraum der Ausführung: Lieferbeginn (geplant): Juli 2026 Voraussichtliches Projektende: 31.12.2030 8. Zusätzliche Angaben: Teilnehmerkreis: Keine Angabe; Sonstiges: Die Vergabestelle beabsichtigt, die Firma Samson AG mit der Umrüstung der ca. 25.000 Bestandsmodems von 2G auf Multibandmodem (4G / NB IoT / LTE-M / 5G) zu beauftragen. Die Auftraggeberin ist Betreiberin des Fernwärmenetzes in Berlin. Die Samson AG wurde im Rahmen einer EU- Ausschreibung (EU-Nr 243401-2017 ) mit der erstmaligen Lieferung und Installation von SmartMetern (vorhandene Zähler & neue Modems & neue Softwarelösung) mit Bestellnummer 4504460426 beauftragt und die Installation der ca. 25.000 benötigten Modems wurde in den Jahren 2020 bis 2024 umgesetzt. Die von Samsung installierte Modem- und Softwarelösung basiert auf dem zum Installationszeitpunkt üblichen und dem Stand der Technik entsprechenden 2G Standard (2 Generation des Mobilfunks). Obwohl es hierzu keine gesetzliche Vorgabe gibt, planen die großen Mobilfunkanbieter, die 2G Technologie bis 2030 abzuschalten, um die Frequenzen für schnellere Netze wie 4G und 5G freizumachen. Für die Vergabestelle besteht daher die zwingende Notwendigkeit, die ausschließlich 2G-fähge Modems austauschen, damit die SmartMeter spätestens Ende 2030 via multibandfähigem Modem fernauslesbar sind. Weiterhin müssen Bestandsmodems zur Einhaltung der RED- und CRA-Vorschriften nachgerüstet werden. Das aktuell von der Vergabestelle genutzte Smartmetersystem der Samson AG ermöglicht bei Verwendung von Samson Modems der modernen Generation einen Austausch nach dem Plug-And-Play-Prinzip – die neuen Modems werden in die bestehenden Sockel gesteckt und melden sich automatisch in der Plattform an, während gleichzeitig die alten Modems in der Plattform deaktiviert werden. Modems von Wettbewerbern sind mit den Bestandssockeln nicht kompatibel und würden technische Alternativ- bzw. Parallellösungen erfordern. Unter anderem müssten alle Sockel getauscht, die Hausanschlüsse neu verdrahtet und eine erneute DGUV-V3-Prüfung durchgeführt werden. Softwareseitig wäre mit Fremdmodems ein Plug-And-Play nicht mehr unmittelbar möglich, es müssten neue Protokolle geschrieben, Verschlüsselungsmechanismen nachentwickelt, zertifiziert und getestet werden. Zudem könnte eine Umrüstung aller 25.000 Modems mit Fremdgeräten aufgrund der erforderlichen Prüfung der Sicherheitsprotokolle sowie der notwenige Neuverdrahtung, der Interoperabilitäten (Protokolle, digitale Zwillinge) sowie der Proprietät der Samson- Schnittstelle technisch bis 2030 nicht, bzw. nur mit technisch nicht vertretbarem Aufwand hergestellt werden. (§ 13 Abs.2 Nr.4 und 5 SektVO). Begründung des Abschlusses einer Rahmenvereinbarung zur Modemumrüstung (ca. 25.000 Stück) mit der Samson AG als Direktvergabe: Der Auftrag kann nur von dem Hersteller des bereits bestehenden SmartMeter- Systems, der Samson AG, von ausgeführt werden, da aus technischen und wirtschaftlichen Gründen kein Wettbewerb möglich ist, der Aufbau eines neuen SmartMeter/Modemsystems eines Wettbewerbers mit erheblichen Schwierigkeiten und beträchtlichen Zusatzkosten verbunden wäre, die Vergabestelle eine Leistung mit unterschiedlichen technischen Merkmalen beschaffen müsste und dies zu technischen Unvereinbarkeiten bzw. unverhältnismäßigen Schwierigkeiten bei Gebrauch und Wartung führen würde. Weiterhin ist die notwendige Umrüstung der Modems aufgrund von externen, durch die Vergabestelle nicht beeinflussbaren Umständen erforderlich (Abschaltung der 2 G Technologie), die für sie bei der Erstbeschaffung im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht nicht erkennbar gewesen ist (§ 13 Abs.2 Nr.4 und 5 SektVO). Sonstige Begründung: Die Vergabestelle beabsichtigt, die Firma Samson AG mit der Umrüstung der ca. 25.000 Bestandsmodems von 2G auf Multibandmodem (4G / NB IoT / LTE-M / 5G) über eine Rahmenvereinbarung zu beauftragen. Die Vergabestelle betreibt in Berlin Europas größtes Fernwärmenetz mit mehr als 2000 km Leitungen, mehr als 20.000 Hausstationen und ca. 3 Millionen versorgten Haushalten. Der Fernwärmebetrieb wird als Inselnetz gefahren. Um den rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, hat die Vergabestelle im Zeitraum von 2020 bis 2024 ein flächendeckendes Smart-Meter-System der Samson AG eingeführt. Die Samson AG ist als Gewinner aus der EU- Ausschreibung Nr 243401-2017 hervorgegangen. In jeder Hausstation werden Messwerte aus Wärmemengenzählern, Zustände aus Reglern und bei Bedarf Druckmesswerte erfasst. Die Werte werden drahtgebunden an ein Modem in der Hausstation gegeben. Das Modem ist ein Datensammler, es kommuniziert via Mobilfunk, und überträgt die erfassten Werte alle 15 Minuten an ein zentrales Portal. Im Störungsfall werden die Werte im Modem gespeichert, und komplett nach Wiederaufbau der Mobilfunkkommunikation übertragen. Somit entstehen keine Datenlücken. Die Modems des SmartMeter- Systems der Samson AG basieren auf der 2-G Technologie. Obwohl es hierzu keine gesetzliche Vorgabe gibt, planen die großen deutschen und europäischen Mobilfunkanbieter, die 2G Technologie bis 2030 abzuschalten, um die Frequenzen für schnellere Netze wie 4G und 5G freizumachen. Für die Vergabestelle besteht daher die zwingende Notwendigkeit, die ausschließlich 2G-fähigen Bestands- Modems austauschen, damit die SmartMeter spätestens 2030 multibandfähig sind. Weiterhin müssen einige Bestandsmodems zur Einhaltung der RED- und CRA-Vorschriften nachgerüstet werden. Die Rahmenvereinbarung umfasst die Umrüstung sämtlicher ca. 25.000 Modems in Berlin. Bei Verwendung von Samson Modems der modernen Generation können nach dem sog. Plug-And-Play-Prinzip – die neuen Modems problemlos in die bestehenden Sockel gesteckt werden. Diese melden sich dann automatisch in der Plattform an, während gleichzeitig die alten Modems in der Plattform deaktiviert werden. Wie eine europaweit durchgeführte Marktrecherche gezeigt hat, sind Modems von Wettbewerbern mit den Bestandssockeln nicht kompatibel und würden technische Alternativlösungen erfordern. Unter anderem müssten alle Sockel getauscht, die Hausanschlüsse neu verdrahtet und eine erneute DGUV-V3-Prüfung durchgeführt werden. Das Modem hat festverdrahtete Anschlüsse für die Spannungsversorgung und zum Wärmemengenzähler, ebenso sind die Schnittstellen zwischen Modem und Regler fest installiert. Diese müssten bei Alternativlösungen vollständig neu hergestellt und geprüft werden. Softwareseitig wäre ein Plug-And-Play nicht mehr unmittelbar möglich, es müssten neue Protokolle geschrieben, zertifiziert und getestet werden. Zudem wären durch die erforderlichen Prüfungen der Sicherheitsprotokolle sowie durch die notwenige Neuverdrahtung erhebliche zeitliche Mehraufwände erforderlich. Die Vergabestelle wäre gezwungen, eine Leistung mit unterschiedlichen technischen Merkmalen zu beschaffen und dies würde zu technischen Unvereinbarkeiten bzw. unverhältnismäßigen Schwierigkeiten bei Gebrauch und Wartung führen, da die Modems der Wettbewerber nicht auf die Bestandssockel passen, es bei Gebrauch der Software zu Inkompatibilitäten und Interoperabilitäten käme und zusätzliche Schnittstellen geschaffen werden müssten. Ein lückenlos funktionierendes Smart-Meter- System ist für den laufenden Fernwärmebetrieb von größter Wichtigkeit, da das zentrale Portal das reale Fernwärmenetz wie ein digitaler Zwilling nachbildet und Fernwärmetrassen und Hausstationen im Zusammenhang und/oder im Detail untersucht werden können. Das zentrale Portal wird aktuell von über 200 Mitarbeitern der Auftraggeberin genutzt, wie z.B. von Kolleg:innen im Hausstationsbetrieb, Techniker:innen für Wartung und Entstörung, Abrechnungsgruppe, Kundenmanagement, Fernwärme Systemplanung, zentrale Wärme Leitstelle, der kaufmännische Bereich und das Smart-Meter System Admin Team. Das Smart-Meter System erfasst alle rechnungsrelevanten Größen, speichert sie und stellt diese gemäß EED dem Vertragspartner zur Verfügung (z.B. im BEW Kunden Portal). Es besteht somit die Möglichkeit der Fehleranalyse, des Vergleichs (selber Tag / Woche / Monat wie im Vorjahr) und der technischen Entscheidung, was zu tun ist. Die Analyse erlaubt eine gezielte Arbeitsvorbereitung im Wartungs– wie auch im Störungsfall. Bei einem Einsatz von parallelen Fremdsystemen würde sich das Risiko von Systemstörungen und Cyberangriffen erhöhen, da die im Modem gespeicherten Daten im Störfall nicht mehr sicher wiederhergestellt werden könnten. Aufgrund des Versorgungsauftrages der Auftraggeberin – Versorgung von ca. 3 Millionen Haushalten in Berlin mit Wärme – wären die Folgen von Datenverlusten und Datenlücken besonders gravierend. Ein Wechsel des Auftragnehmers würde aufgrund der erforderlichen Neuentwicklung proprietärer Softwareprotokolle und der physischen Umgestaltung der Hardware-Anbindung zu einer technischen Systemfragmentierung führen. Die daraus resultierenden Risiken für die Cybersecurity und Datenintegrität (insb. im Hinblick auf die Wiederherstellungsfähigkeit im Störfall) sind bei einem Versorgungsauftrag für ca. 3 Mio. Haushalte (KRITIS-Relevanz) technisch nicht beherrschbar. Eine europaweite Markterkundung bestätigte, dass Drittlösungen aufgrund der notwendigen technischen Anpassungs- und Zertifizierungsprozesse eine fristgerechte Umstellung bis zur 2G-Abschaltung 2030 objektiv unmöglich machen, während nur die herstellerspezifische Lösung die notwendige Interoperabilität mit dem bestehenden digitalen Netzabbild (Digitaler Zwilling) lückenlos garantiert.; Datum, bis zu dessen Ablauf die Bekanntmachung sichtbar bleiben soll: 24.04.2026 9. Dokumente: - Hardware
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf auftrag.ai. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 30. März 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16).
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.