Mobile Netzgeräteanlagen - Leistungsspektrum > 250 kVA (bis 800 kVA)
Das Qualifizierungssystem dient der regelmäßigen Vergabe von Liefer‑ und ggf. damit verbundenen Dienstleistungen an geeignete und qualifizierte Unternehmen. Die Vergaben erfolgen im Rahmen künftiger Einzelabrufe bzw. Vergabeverfahren ausschließlich unter den Teilnehmern des Qualifizierungssystems. ___ Gegenstand des Qu...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Das Qualifizierungssystem dient der regelmäßigen Vergabe von Liefer‑ und ggf. damit verbundenen Dienstleistungen an geeignete und qualifizierte Unternehmen. Die Vergaben erfolgen im Rahmen künftiger Einzelabrufe bzw. Vergabeverfahren ausschließlich unter den Teilnehmern des Qualifizierungssystems. ___ Gegenstand des Qualifizierungssyst...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: EnBW Energie Baden-Württemberg AG
- Veröffentlicht: 03. Mai 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Das Qualifizierungssystem dient der regelmäßigen Vergabe von Liefer‑ und ggf. damit verbundenen Dienstleistungen an geeignete und qualifizierte Unternehmen. Die Vergaben erfolgen im Rahmen künftiger Einzelabrufe bzw. Vergabeverfahren ausschließlich unter den Teilnehmern des Qualifizierungssystems. ___ Gegenstand des Qualifizierungssystems ist die Beschaffung von: Mobilen Netzersatzanlagen (NEA) im Leistungsbereich größer 250 kVA bis maximal 800 kVA. Das Leistungsspektrum umfasst insbesondere (nicht abschließend): - Mobile, dieselbetriebene Netzersatzanlagen im Hochleistungsbereich - Trailer oder Container Ausführungen - Anlagen zur temporären Stromversorgung kritischer Infrastrukturen, Baustellen oder industrieller Anlagen - Netzersatzanlagen für geplante oder ungeplante Ersatz‑ bzw. Notstromversorgung - Parallelschaltfähige Aggregate (z. B. zur Lastaufteilung oder Redundanz) - Aggregatesätze mit integrierten Schalt‑, Steuer‑ und Schutzsystemen (z. B. Leistungsschalter, Netz‑/Anlagenschutz, Synchronisation) - Ggf. zugehörige Nebenleistungen, insbesondere: > Transport und Logistik > Aufstellung und Inbetriebnahme > Anschluss an Niederspannungs‑ oder Mittelspannungsnetze > Betrieb, Wartung und Rückbau > Bereitstellung von Kraftstoff‑, Abgas‑ und Lärmschutzlösungen ___ Es handelt sich um ein offenes Qualifizierungssystem. Unternehmen können jederzeit während der Laufzeit einen Antrag auf Qualifizierung stellen. Die Qualifizierung erfolgt nach zuvor festgelegten Eignungs‑ und Auswahlkriterien. ___ Das Qualifizierungssystem wird auf unbestimmte Zeit eingerichtet. Der Auftraggeber behält sich vor, das Qualifizierungssystem unter Wahrung der vergaberechtlichen Vorgaben anzupassen oder aufzuheben.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- Bekanntmachung
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10- EnBW Energie Baden-Württemberg AGFrist: 04. Juni
Mobile Netzersatzanlagen (NEA)
Dieses Qualifizierungssystem dient der regelmäßigen Vergabe von Liefer‑ und ggf. damit verbundenen Dienstleistungen an qualifizierte Unternehmen. Die Vergaben erfolgen im Rahmen künftiger Einzelabrufe bzw. Vergabeverfahren unter Teilnehmern des Qualifizierungssystems. ___ Gegenstand des Qualifizierungssystems im Leistungsspektrum 1 ist die Beschaffung von: Mobilen Netzersatzanlagen (NEA) im Leistungsbereich von 60 kVA bis einschließlich 250 kVA. Das Leistungsspektrum umfasst insbesondere (nicht abschließend): - Mobile dieselbetriebene Netzersatzanlagen - Transportable bzw. fahrbare Ausführungen - Anlagen zur temporären Stromversorgung und Notstromversorgung - Ggf. zugehörige Nebenleistungen (z. B. Lieferung, Bereitstellung, Inbetriebnahme, Rücktransport, Serviceleistungen) ___ Es handelt sich um ein offenes Qualifizierungssystem. Unternehmen können jederzeit während der Laufzeit einen Antrag auf Qualifizierung stellen. Die Qualifizierung erfolgt auf Grundlage festgelegter Eignungs‑ und Auswahlkriterien. ___ Das Qualifizierungssystem wird auf unbestimmte Zeit eingerichtet. Der Auftraggeber behält sich vor, das System unter Beachtung der vergaberechtlichen Vorgaben zu ändern oder aufzuheben.
- Landeshauptstadt München | IT-Referat, it@MMünchenFrist: 04. Mai
Landeshauptstadt München: Scan-Dienstleistungen
Beschreibung: Die Leistung umfasst Dienstleistungen im Bereich der Digitalisierung von Tagespost sowie Akten, der datenschutzgerechten Vernichtung und der zugehörigen Logistik von papierhaftem Schriftgut. Mit 15 Referaten und 7 Eigenbetrieben verwaltet die Auftraggeberin über ihre referatsspezifischen Aktenregistraturen und Poststellen eine große Menge an papierhaftem Schriftgut. Dieses umfasst sowohl umfangreiche Bestandsakten als auch den täglich eingehenden Schriftverkehr (Tagespost) von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen. Gegenstand der Leistungen ist insbesondere: • die BSI TR-RESISCAN-konforme Digitalisierung von Schriftgut, vor allem von Bestandsakten und Tagespost, aber auch von Eingangsrechnungen, • die datenschutzgerechte Vernichtung ( ISO/EC 21964) von Teilen des papierhaften Schriftguts nach erfolgter Digitalisierung und Freigabe durch die Auftraggeberin, • die zugehörigen bzw. verbundenen Logistikleistungen für Abholung des Schriftguts aus Aktenregistraturen und Poststellen der Landeshauptstadt München, dessen datenschutzgerechten Transport zum Scanstandort des Dienstleisters sowie den datenschutzgerechten Rücktransport von Teilen des Schriftguts nach der Digitalisierung in die jeweiligen Referate und Eigenbetriebe. Alle Transportbehältnisse sind vom*von der Auftragnehmer*in zu stellen. Schriftgut muss in großem Umfang fachgerecht aus Archivräumen ausgeräumt, registriert und in geeignete Transportbehältnisse verpackt werden. Während der Vertragslaufzeit von vier (4) Jahren ist geplant, Schriftgut in einem Umfang von geschätzt 76 Millionen Blatt zu digitalisieren. Ergänzend wird auf die Vertragsunterlagen (i. S. v. § 29 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 VgV) zu diesem Vergabeverfahren verwiesen.
- Landeshauptstadt München | IT-Referat, it@MMünchenFrist: 04. Mai
Landeshauptstadt München: Scan-Dienstleistungen
Die Leistung umfasst Dienstleistungen im Bereich der Digitalisierung von Tagespost sowie Akten, der datenschutzgerechten Vernichtung und der zugehörigen Logistik von papierhaftem Schriftgut. Mit 15 Referaten und 7 Eigenbetrieben verwaltet die Auftraggeberin über ihre referatsspezifischen Aktenregistraturen und Poststellen eine große Menge an papierhaftem Schriftgut. Dieses umfasst sowohl umfangreiche Bestandsakten als auch den täglich eingehenden Schriftverkehr (Tagespost) von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen. Gegenstand der Leistungen ist insbesondere: • die BSI TR-RESISCAN-konforme Digitalisierung von Schriftgut, vor allem von Bestandsakten und Tagespost, aber auch von Eingangsrechnungen, • die datenschutzgerechte Vernichtung ( ISO/EC 21964) von Teilen des papierhaften Schriftguts nach erfolgter Digitalisierung und Freigabe durch die Auftraggeberin, • die zugehörigen bzw. verbundenen Logistikleistungen für Abholung des Schriftguts aus Aktenregistraturen und Poststellen der Landeshauptstadt München, dessen datenschutzgerechten Transport zum Scanstandort des Dienstleisters sowie den datenschutzgerechten Rücktransport von Teilen des Schriftguts nach der Digitalisierung in die jeweiligen Referate und Eigenbetriebe. Alle Transportbehältnisse sind vom*von der Auftragnehmer*in zu stellen. Schriftgut muss in großem Umfang fachgerecht aus Archivräumen ausgeräumt, registriert und in geeignete Transportbehältnisse verpackt werden. Während der Vertragslaufzeit von vier (4) Jahren ist geplant, Schriftgut in einem Umfang von geschätzt 76 Millionen Blatt zu digitalisieren. Ergänzend wird auf die Vertragsunterlagen (i. S. v. § 29 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 VgV) zu diesem Vergabeverfahren verwiesen.
- Landeshauptstadt München | IT-Referat, it@M
Landeshauptstadt München: Scan-Dienstleistungen
Die Leistung umfasst Dienstleistungen im Bereich der Digitalisierung von Tagespost sowie Akten, der datenschutzgerechten Vernichtung und der zugehörigen Logistik von papierhaftem Schriftgut. Mit 15 Referaten und 7 Eigenbetrieben verwaltet die Auftraggeberin über ihre referatsspezifischen Aktenregistraturen und Poststellen eine große Menge an papierhaftem Schriftgut. Dieses umfasst sowohl umfangreiche Bestandsakten als auch den täglich eingehenden Schriftverkehr (Tagespost) von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen. Gegenstand der Leistungen ist insbesondere: • die BSI TR-RESISCAN-konforme Digitalisierung von Schriftgut, vor allem von Bestandsakten und Tagespost, aber auch von Eingangsrechnungen, • die datenschutzgerechte Vernichtung ( ISO/EC 21964) von Teilen des papierhaften Schriftguts nach erfolgter Digitalisierung und Freigabe durch die Auftraggeberin, • die zugehörigen bzw. verbundenen Logistikleistungen für Abholung des Schriftguts aus Aktenregistraturen und Poststellen der Landeshauptstadt München, dessen datenschutzgerechten Transport zum Scanstandort des Dienstleisters sowie den datenschutzgerechten Rücktransport von Teilen des Schriftguts nach der Digitalisierung in die jeweiligen Referate und Eigenbetriebe. Alle Transportbehältnisse sind vom*von der Auftragnehmer*in zu stellen. Schriftgut muss in großem Umfang fachgerecht aus Archivräumen ausgeräumt, registriert und in geeignete Transportbehältnisse verpackt werden. Während der Vertragslaufzeit von vier (4) Jahren ist geplant, Schriftgut in einem Umfang von geschätzt 76 Millionen Blatt zu digitalisieren. Ergänzend wird auf die Vertragsunterlagen (i. S. v. § 29 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 VgV) zu diesem Vergabeverfahren verwiesen.
- Gemeinde Biblis
Beschaffung von einem mobilen Stromerzeuger (100 kVA) mit Flutlichtanlage in LED-Technik für die Gemeinde Biblis Freiwillige Feuerwehr.
Das Angebot muss in seinem Leistungsumfang vollständig sein. Sämtliche für den ordnungsgemäßen Betrieb des Gesamtsystems erforderlichen Komponenten, Funktionen und Leistungen sind anzubieten und in den angebotenen Preisen zu berücksichtigen. In den Angebotspreisen sind alle anfallenden Mehr- und Nebenkosten enthalten. Hierzu zählen insbesondere Kosten für Überführung, technische Prüfungen, Inbetriebnahme sowie sämtliche weiteren erforderlichen Zusatzleistungen. Zum Lieferumfang gehört eine ausführliche Betriebs- und Wartungsanleitung in deutscher Sprache. Diese ist in stabilen DIN-A4-Ordnern sowie zusätzlich in digitaler Form (z. B. CD, DVD oder USB-Stick) bereitzustellen. Die Dokumentation muss sämtliche Bedienungsanleitungen aller verbauten Geräte enthalten. Die Ordner sind eindeutig zu beschriften, übersichtlich zu gliedern und mit einem vollständigen Inhaltsverzeichnis zu versehen. Alle Schalter, Kontrollleuchten und Bedienelemente des Anhängers sowie sämtlicher Anbauteile sind durch eindeutige Symbole oder deutsche Beschriftungen klar und dauerhaft zu kennzeichnen. Bei Auslieferung des betriebsbereiten Anhängers ist eine Gewichtsbilanz einschließlich Beladung vorzulegen. Zusätzlich ist eine Wiegung des Gesamtfahrzeugs durchzuführen, und zwar achsweise sowie seitenweise. Die Ergebnisse sind zu dokumentieren und zu übergeben.; Orte der Leistungserbringung: Los 1, Mobiler Stromerzeuger: Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Biblis; Straße, Hausnummer: Darmstädter Straße 25; Postleitzahl: 68647; Ort: Biblis; Land: Deutschland; Los 2, Feuerwehrtechnische Beladung: Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Biblis; Straße, Hausnummer: Darmstädter Straße 25; Postleitzahl: 68647; Ort: Biblis; Land: Deutschland
- Kommunaler Immobilien Service Potsdam (KIS) Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Potsdam
Planungsleistungen für Veranstaltungstechnik Hans-Otto-Theater Potsdam
Der Kommunale Immobilienservice (KIS) beabsichtigt im Auftrag des Fachbereichs 24 - Kultur und Museum der Landeshauptstadt Potsdam, im Hans-Otto-Theater die zentrale Inspizientenanlage sowie die zugehörigen Kommunikations-, Video-, Audio- und Signaltechniksysteme umfassend zu erneuern und an heutige technische, betriebliche und sicherheitstechnische Anforderungen anzupassen. Das Große Haus des Hans-Otto-Theaters ist die wichtigste Sprechtheater-Spielstätte der Stadt und wird für Proben- und Vorstellungsbetrieb ganzjährig intensiv genutzt. Die bestehenden Anlagen zur Kommunikationssteuerung, Bild- und Tonübertragung, Durchruf- und Mithörtechnik sowie zur Lichtzeichensteuerung sind technisch überholt, störanfällig und erfüllen nicht mehr die Anforderungen an Betriebssicherheit, Barrierefreiheit und einen modernen Theaterbetrieb. Ziel der Maßnahme ist die Modernisierung der technischen Infrastruktur in der Anlagengruppe 5 der HOAI (Kostengruppe 450), insbesondere Intercom-, Durchruf- und Mithörtechnik, digitale Video-/Mitschautechnik, Lichtzeichenanlagen, Inspizienzpult sowie die zugehörige Verkabelungs- und Netzwerktechnik. Ebenfalls zu erneuern ist die Schwerhörigenanlage, um Barrierefreiheit und Besucherinformation nach aktuellem Stand der Technik sicherzustellen. Die technische Zentrale ist hinsichtlich Stromversorgung, Infrastruktur und Klimatisierung an die Anforderungen der neuen Systeme anzupassen. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Fachplanung der Technischen Ausrüstung gemäß HOAI 2021 für die Kostengruppe 450 über die Leistungsphasen 2 bis 9. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Im Mittelpunkt der Planungsaufgabe stehen die Erneuerung der kompletten Inspizientenanlage einschließlich Intercom-System, mobiler und stationärer Sprechstellen, Durchruf- und Mithörfunktionen, die Einrichtung einer digitalen und latenzarmen Video-/Mitsehtechnik für Bühne, Saal und Nebenbereiche sowie die Implementierung eines neuen mobilen Inspizienzpultes. Ergänzend sind die festen und mobilen Lichtzeichen, die Schnittstellen zu Ton-, Licht- und Bühnentechnik sowie die digitalen Verteil- und Netzwerkinfrastrukturen neu zu planen. Alle Systeme sind so auszulegen, dass sie betriebssicher, erweiterbar, herstellerunabhängig und langfristig wartbar sind und eine reibungslose Schnittstellenkoordination mit vorhandenen Elektro-, IT- und brandschutztechnischen Anlagen sicherstellen. spätester Baubeginn: spielfreie Zeit im Sommer 2027 späteste Übergabe an den Nutzer: September 2028 Umfang der zu übergebenen Planungsunterlagen gem. VDI 6026 und der entsprechenden AMEV-Richtlinien. Dadurch entstehender Aufwand kann über Zu-/Abschlag angeboten werden.
- Deutsche-Energie Agentur GmbHFrist: 29. Mai
Vergabe eines Vertrags für die Entwicklung und Erprobung eines datengetriebenen Energiemana-gementsystems für ein vernetztes Gewerbe- oder Industrieareal
Um die möglichen Effekte eines digital und intelligent vernetzten Arealnetzes mit Beteiligung von produzierenden Unternehmen darzustellen und Herausforderungen für die breite Umsetzung in der Praxis zu ermitteln, schreibt das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), ein Projekt der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), die Umsetzung eines entsprechenden Praxisprojekts aus. Zentrale Elemente des Praxisprojekts sind ein Gewerbepark mit produzierenden Unternehmen und bereits vorhandenen erneuerbaren Eigenerzeugungsanlagen und -speichern, die bereits über ein System von Stromleitungen miteinander verbunden sind, im Idealfall existiert bereits ein Arealnetz und viele Anlagen der produzierenden Unternehmen sind bereits digitalisiert. Darauf aufbauend soll nun im Rahmen des Praxisprojekts ein software-basiertes, datengetriebenes Energiemanagementsystems (EMS) für das intelligent vernetzte Arealnetz installiert und erprobt werden. Mit dem EMS sollen in Echtzeit die Energiever-bräuche sowie die Energieerzeugung und -speicherung im Areal überwacht und gesteuert werden. Das EMS soll defi-nierte Szenarien und Anwendungsfälle (Use Cases) ermöglichen, die durch gezielte Steuerung einzelner Prozesse eine energiebezogene Optimierung des Betriebs zulassen. Das System soll in einer realen Umgebung in einem Gewerbege-biet mit Arealnetz getestet bzw. darin über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten betrieben werden. Das Pra-xisprojekt soll als Kooperationsprojekt unter Beteiligung von Arealnetzteilnehmern, Softwareanbietern und in enger Abstimmung mit dem Verteilnetzbetreiber durchgeführt werden. Die Besonderheit des geplanten Praxisprojekts ist, dass alle relevanten Daten aller beteiligten Anlagen und Maschinen und Energiequellen sowie ggf. vorhandener Speicher in einer cloudbasierten Plattform gebündelt zusammenlaufen und durch den Auftragnehmer ausgewertet werden sollen. Das heißt, dass nicht nur in Bezug auf das einzelne Unter-nehmen im Areal der Betrieb optimiert wird, sondern für das Areal als Ganzes. Ein weiterer Effekt soll sich für den Netzbetrieb ergeben, indem Engpässe vermieden und Kostenvorteile (z. B. bzgl. Phasen günstiger erneuerbarer Ener-gien oder bzgl. Lastspitzenglättung) genutzt werden. Die Cloud-Plattform soll für die Laufzeit des Projekts genutzt werden. Im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung soll das Arealnetz ein Produktionsstandort sein (Gewerbegebiet oder Industriepark). Quartiere/Privathaushalte werden ausdrücklich nicht berücksichtigt. Das Arealnetz soll durch intelligent vernetzte Teilnehmer (Unternehmen im Areal) und Komponenten (Erneuerbare Energiequellen, Energieverbrau-cher wie Maschinen und Anlagen, Energiespeicher) gekennzeichnet sein, welche das EMS einbinden soll. Weitere Merkmale sind eine variable Energiesituation im Arealnetz, die je nach den Rahmenbedingungen durch die Dynamik im Arealnetz (intern) oder durch das Verteilnetz (extern) aktiv beeinflusst werden kann. Außerdem soll das Arealnetz im Idealfall in der Lage sein, einen microgrid-typischen Zustand näherungsweise oder ganz anzunehmen, das heißt unabhängig vom übergeordneten Netz funktionsfähig sein. Da das geplante Vorhaben in einem vorhandenen Areal umgesetzt werden soll, kann nur mit den vorhandenen Energieverbrauchern und Energieerzeugungsanlagen bzw. -speichern gearbeitet werden. Mindestens vorhanden sein sollen jedoch: - verschiedene elektrisch betriebene Anlagen bzw. Maschinen mit einer Leistung von mind. 100 kW, - eigene Energieerzeugungsanlagen (z. B. Photovoltaik) mit einer Gesamtleistung von mind. 100 kW, - Energiespeicheranlagen, - Infrastruktur (Sensorik, Zähler) zur Erfassung von Verbräuchen und Erzeugungsleistung sowie zur elektroni-schen und automatisierten Übertragung an das EMS. Die notwendige Hardware zur Erfassung und Übertragung der Daten muss in dem Arealnetz bzw. in den beteiligten Unternehmen bereits vorhanden sein oder zzt. sowieso installiert werden. Falls in dem Areal bestimmte Elemente, z. B. Batteriespeicher, nicht vorhanden sind, sollen diese durch digitale Zwillinge simuliert werden. Übergeordnetes Gesamtziel des Praxisprojekts ist der Nachweis von Funktionstüchtigkeit und Nutzen eines EMS zum datenbasierten Betrieb eines gewerblichen bzw. industriellen Arealnetzes. Es sollen mehrere Teilziele für das Vorhaben formuliert werden, auf welche im Abschlussbericht (vgl. Abschnitt 2.3, Leistungspaket 3) eingegangen werden muss: • Erprobung der verfügbaren bzw. zu verbauenden digitalen Technologien für vernetzte Arealnetze mit zent-ralem EMS (Belastungsgrenzen, Skalierbarkeit etc.). • Sichtbarmachung von betriebswirtschaftlichen Potenzialen vernetzter Arealnetze (Kostensenkungen und Steigerung der Energieeffizienz für die beteiligten Gewerbetreibenden bzw. Industrieunternehmen, Vorteile für das Netzengpassmanagement des Verteilnetzbetreibers). • Ermittlung des Flexibilitätspotenzials des Arealnetzes intern und für das angeschlossene Verteilnetz und Bei-trag zum Netzengpassmanagement im Verteilnetz (Arealnetze als temporäre Energiequellen für das Verteil-netz, umgekehrt bei Überangebot an Strom im Verteilnetz Abnahme überschüssigen Stroms durch das Are-alnetz). • Sichtbarmachung der Vorteile vernetzter Arealnetze mit zentralem EMS und digitalisierten Unternehmen, um private Investitionen in die intelligente Vernetzung gewerblicher und industrieller Areale in der Breite an-zustoßen. • Mögliche Ableitung bzw. Weiterentwicklung von (technischen) Standards oder „Blaupausen“ für die zuverlässige Vernetzung von Einrichtungen zu Arealen mit Microgrid-Eigenschaften.
- Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Entwicklung und Erprobung eines datengetriebenen Energiemanagementsystems für ein vernetztes Gewerbe- oder Industrieareal
Um die möglichen Effekte eines digital und intelligent vernetzten Arealnetzes mit Beteiligung von produzierenden Unternehmen darzustellen und Herausforderungen für die breite Umsetzung in der Praxis zu ermitteln, schreibt das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), ein Projekt der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), die Umsetzung eines entsprechenden Praxisprojekts aus. Zentrale Elemente des Praxisprojekts sind ein Gewerbepark mit produzierenden Unternehmen und bereits vorhandenen erneuerbaren Eigenerzeugungsanlagen und -speichern, die bereits über ein System von Stromleitungen miteinander verbunden sind, im Idealfall existiert bereits ein Arealnetz und viele Anlagen der produzierenden Unternehmen sind bereits digitalisiert. Darauf aufbauend soll nun im Rahmen des Praxisprojekts ein software-basiertes, datengetriebenes Energiemanagementsystems (EMS) für das intelligent vernetzte Arealnetz installiert und erprobt werden. Mit dem EMS sollen in Echtzeit die Energiever-bräuche sowie die Energieerzeugung und -speicherung im Areal überwacht und gesteuert werden. Das EMS soll defi-nierte Szenarien und Anwendungsfälle (Use Cases) ermöglichen, die durch gezielte Steuerung einzelner Prozesse eine energiebezogene Optimierung des Betriebs zulassen. Das System soll in einer realen Umgebung in einem Gewerbege-biet mit Arealnetz getestet bzw. darin über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten betrieben werden. Das Pra-xisprojekt soll als Kooperationsprojekt unter Beteiligung von Arealnetzteilnehmern, Softwareanbietern und in enger Abstimmung mit dem Verteilnetzbetreiber durchgeführt werden. Die Besonderheit des geplanten Praxisprojekts ist, dass alle relevanten Daten aller beteiligten Anlagen und Maschinen und Energiequellen sowie ggf. vorhandener Speicher in einer cloudbasierten Plattform gebündelt zusammenlaufen und durch den Auftragnehmer ausgewertet werden sollen. Das heißt, dass nicht nur in Bezug auf das einzelne Unter-nehmen im Areal der Betrieb optimiert wird, sondern für das Areal als Ganzes. Ein weiterer Effekt soll sich für den Netzbetrieb ergeben, indem Engpässe vermieden und Kostenvorteile (z. B. bzgl. Phasen günstiger erneuerbarer Ener-gien oder bzgl. Lastspitzenglättung) genutzt werden. Die Cloud-Plattform soll für die Laufzeit des Projekts genutzt werden. Im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung soll das Arealnetz ein Produktionsstandort sein (Gewerbegebiet oder Industriepark). Quartiere/Privathaushalte werden ausdrücklich nicht berücksichtigt. Das Arealnetz soll durch intelligent vernetzte Teilnehmer (Unternehmen im Areal) und Komponenten (Erneuerbare Energiequellen, Energieverbrau-cher wie Maschinen und Anlagen, Energiespeicher) gekennzeichnet sein, welche das EMS einbinden soll. Weitere Merkmale sind eine variable Energiesituation im Arealnetz, die je nach den Rahmenbedingungen durch die Dynamik im Arealnetz (intern) oder durch das Verteilnetz (extern) aktiv beeinflusst werden kann. Außerdem soll das Arealnetz im Idealfall in der Lage sein, einen microgrid-typischen Zustand näherungsweise oder ganz anzunehmen, das heißt unabhängig vom übergeordneten Netz funktionsfähig sein. Da das geplante Vorhaben in einem vorhandenen Areal umgesetzt werden soll, kann nur mit den vorhandenen Energieverbrauchern und Energieerzeugungsanlagen bzw. -speichern gearbeitet werden. Mindestens vorhanden sein sollen jedoch: - verschiedene elektrisch betriebene Anlagen bzw. Maschinen mit einer Leistung von mind. 100 kW, - eigene Energieerzeugungsanlagen (z. B. Photovoltaik) mit einer Gesamtleistung von mind. 100 kW, - Energiespeicheranlagen, - Infrastruktur (Sensorik, Zähler) zur Erfassung von Verbräuchen und Erzeugungsleistung sowie zur elektroni-schen und automatisierten Übertragung an das EMS. Die notwendige Hardware zur Erfassung und Übertragung der Daten muss in dem Arealnetz bzw. in den beteiligten Unternehmen bereits vorhanden sein oder zzt. sowieso installiert werden. Falls in dem Areal bestimmte Elemente, z. B. Batteriespeicher, nicht vorhanden sind, sollen diese durch digitale Zwillinge simuliert werden. Übergeordnetes Gesamtziel des Praxisprojekts ist der Nachweis von Funktionstüchtigkeit und Nutzen eines EMS zum datenbasierten Betrieb eines gewerblichen bzw. industriellen Arealnetzes. Es sollen mehrere Teilziele für das Vorhaben formuliert werden, auf welche im Abschlussbericht (vgl. Abschnitt 2.3, Leistungspaket 3) eingegangen werden muss: • Erprobung der verfügbaren bzw. zu verbauenden digitalen Technologien für vernetzte Arealnetze mit zent-ralem EMS (Belastungsgrenzen, Skalierbarkeit etc.). • Sichtbarmachung von betriebswirtschaftlichen Potenzialen vernetzter Arealnetze (Kostensenkungen und Steigerung der Energieeffizienz für die beteiligten Gewerbetreibenden bzw. Industrieunternehmen, Vorteile für das Netzengpassmanagement des Verteilnetzbetreibers). • Ermittlung des Flexibilitätspotenzials des Arealnetzes intern und für das angeschlossene Verteilnetz und Bei-trag zum Netzengpassmanagement im Verteilnetz (Arealnetze als temporäre Energiequellen für das Verteil-netz, umgekehrt bei Überangebot an Strom im Verteilnetz Abnahme überschüssigen Stroms durch das Are-alnetz). • Sichtbarmachung der Vorteile vernetzter Arealnetze mit zentralem EMS und digitalisierten Unternehmen, um private Investitionen in die intelligente Vernetzung gewerblicher und industrieller Areale in der Breite an-zustoßen. • Mögliche Ableitung bzw. Weiterentwicklung von (technischen) Standards oder „Blaupausen“ für die zuverlässige Vernetzung von Einrichtungen zu Arealen mit Microgrid-Eigenschaften.
- DAK-Gesundheit
sensorbasierte Assistenzsysteme am Büroarbeitsplatz
1. Technische Rahmenbedingungen - Die angebotene Lösung muss sowohl am betrieblichen Arbeits- als auch am Homeoffice-Arbeitsplatz betrieben werden können. - Die eingesetzten Hardware-Komponenten sollen hinreichend klein und leicht sein, um unter anderem den Wechsel zwischen den Arbeitsplätzen ohne hohen Aufwand/barrierefrei zu ermöglichen und auch auf kleinen Arbeitsflächen eingesetzt werden zu können. Idealerweise soll die Bildschirmgröße 6 Zoll/ Inch nicht überschreiten und das Gewicht unter 500 g liegen. - Das Gerät muss geeignete Sensorik zur Erfassung ergonomischer und bewegungsbezogener Parameter bereitstellen. - Die Lösung muss Sensorik zur Erfassung arbeitsplatzbezogener (Umgebungs)Faktoren (insbesondere CO2, Licht, Luftfeuchtigkeit, Geräuschpegel, Bewegungs- und Haltungsmuster) unterstützen. - Die Erkennung von Bewegungs- oder Haltungsmustern muss kamerafrei erfolgen. - Die Geräte müssen mittels Stromkabel betrieben werden können; ein entsprechendes Netzteil muss Bestandteil des Lieferumfangs sein. - Es muss eine Möglichkeit zur lokalen Datenverarbeitung ohne Cloud-Anbindung bestehen. - Vorhandene Schnittstellen zur Übermittlung anonymisierter bzw. aggregierter Nutzungsinformationen sind darzustellen. - Automatische Software-Updates oder Konfigurationsanpassungen müssen möglich sein. - Ein Einsatz des Systems muss unabhängig von der bestehenden IT-Infrastruktur im Unternehmen (z. B. ohne Einbindung in das Firmennetzwerk) möglich sein. 2. Funktionale Anforderungen - Das Produkt muss ergonomische / bewegungsbezogene Hinweise für Mitarbeitende bereitstellen. - Die Lösung muss Umgebungsfaktoren (CO2, Licht, Luftfeuchtigkeit, Geräuschpegel) erfassen und entsprechende Rückmeldungen an die Nutzenden ermöglichen. - Des Weiteren muss sie KI-gestützte Funktionen zur Identifikation von Bedarfen und zur Ableitung gesundheitsförderlicher Empfehlungen bereitstellen. - Hinweise müssen in Echtzeit und/oder zeitgesteuert ausgegeben werden können. - Individuelle Anpassungsmöglichkeiten für Nutzende müssen vorgesehen sein. Hierbei ist eine einfache Bedienbarkeit sicherzustellen. - Die Nutzung der Lösung muss im Homeoffice mit gleichwertiger Funktionalität wie am betrieblichen Arbeitsplatz möglich sein. 3. Datenschutz und Datensicherheit - Die Datenverarbeitung muss vollständig lokal (offline) möglich sein. - Es muss sichergestellt sein, dass keine Bilddaten oder identifizierbare personenbezogene Merkmale erhoben werden. - Maßnahmen zur Gewährleistung einer ausschließlich anonymisierten bzw. aggregierten Speicherung oder Übermittlung der Daten sind darzustellen. - Nutzende müssen die Möglichkeit haben, Speicherfristen festzulegen und Daten jederzeit manuell zu löschen. - Vorhandene formelle Datenschutzunterlagen (z. B. technische und organisatorische Maßnahmen) sind bereitzustellen. 4. Betrieb, Service und Support -Darstellung der logistischen Abwicklung der Bereitstellung der Hardware für die Nutzenden. Diese Darstellung soll insbesondere die, für die Nutzenden kostenfreie Lieferung sowie die kostenfreie Rückholung nach Beendigung der Nutzung enthalten. Es soll weiterhin dargestellt werden, dass die für die Logistik erforderlichen Versand- und Rücksendematerialien ebenfalls den Nutzenden kostenfrei zur Verfügung gestellt wird -Darstellung der Modalitäten und der Dauer der Hardwareüberlassung. Die Hardware soll den Nutzenden gemäß dem Präventionsgrundsatz "Hilfe zur Selbsthilfe" ausschließlich temporär überlassen werden. -Darstellung möglicher anonymisierter Auswertungs- und Reportingformate auf Basis der erfassten Daten. Die Reportings sollen aggregierte Erkenntnisse Nutzung und zu indentifizierten ergonomischen bzw. umgebungsbezogenen Mustern ermöglichen, ohne Rückschlüsse auf einzelne Personen zuzulassen - Darstellung der angebotenen Installations-, Wartungs- und Serviceleistungen. Insbesondere Schulungsangebote für Nutzende und Administratoren - Angaben zu Lieferzeiten und realistischen Implementierungszeiträumen. - Darstellung der Möglichkeiten zur Erweiterung der Lösung (z. B. Funktionsumfang, Datenumfang, Anzahl der Nutzenden). - Beschreibung der Supportleistungen während des Betriebs. Anbieter, die entsprechende Lösungen bereitstellen können, werden gebeten, ihre unverbindlichen Informationen unter Berücksichtigung der oben unter Ziffer 1. bis 4. aufgeführten Anforderungen und Aspekte formlos bis spätestens 20.04.2026 an die E-Mail Adresse: vergabestelle@dak.de zu übermitteln. Nach Eingang der Rückmeldungen kann es zu weiteren Gesprächen kommen, um offene Fragen zu klären oder vertiefende Informationen zu erhalten. Diese Markterkundung erfolgt rein informatorisch und ist nicht Teil eines Vergabeverfahrens. Wir danken für Ihre Unterstützung.
- Berliner FeuerwehrBerlinFrist: 17. Mai
Markterkundung: Mobiler Fahrsimulator zu Aus‑ und Fortbildungszwecken an der Berliner Feuerwehr- und Rettungsdienst-Akademie (BFRA)
Die Berliner Feuerwehr (BFRA) führt eine unverbindliche Markterkundung zur möglichen zukünftigen Beschaffung eines mobilen Fahrsimulators durch. Ziel dieser Veröffentlichung ist die Einholung von Marktinformationen sowie die Identifikation von Anbietern, die ein geeignetes System bereitstellen können und bereit sind, einen Simulator zu Testzwecken zur Verfügung zu stellen. Der geplante mobile Fahrsimulator soll für die realitätsnahe Aus- und Fortbildung von Einsatzfahrern eingesetzt werden, insbesondere für Trainingsmaßnahmen im Zusammenhang mit Sonder- und Wegerechten gemäß StVO. Im Mittelpunkt stehen dabei das Fahren unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten, das Verhalten im urbanen Großstadtverkehr, die Wahrnehmung von Gefahren, die Einschätzung von Risiken, die Entscheidungsfindung unter Zeitdruck sowie die Interaktion mit anderen Verkehrsteilnehmern. Der Simulator sollte verschiedene funktionale Anforderungen erfüllen. Erwartet werden die realitätsnahe Darstellung und Simulation von Einsatzfahrten einschließlich Blaulicht- und Martinshorn-Szenarien, die Möglichkeit zur Durchführung selbstständiger Trainings durch integrierte Lernmodule oder Lehrpfade ohne permanente Trainerbegleitung sowie die umfassende Erstellung, Speicherung und Auswertung von Trainingsfahrten. Zudem wird eine vollständige Aufzeichnung der Fahrten mit nachträglichen Analyse- und Bearbeitungsoptionen sowie Auswertungsfunktionen, beispielsweise zur Fehleranalyse, zum Fahrverhalten oder zu Reaktionszeiten, vorausgesetzt. Hinsichtlich der technischen Anforderungen wird ein mobiles und transportfähiges System benötigt, das an wechselnden Standorten eingesetzt werden kann und durch eine möglichst kompakte Bauweise überzeugt. Für die Darstellung sollten klassische Monitorlösungen, etwa durch Mehrbildschirmsysteme, verwendet werden können; optional können VR-Komponenten ergänzend zum Einsatz kommen. Der Simulator muss darüber hinaus in der Lage sein, unterschiedliche Fahrzeugklassen realistisch abzubilden, insbesondere Pkw der Klasse B, Rettungsdienstfahrzeuge der Klasse C1 sowie Großfahrzeuge der Feuerwehr der Klasse C wie beispielsweise Löschfahrzeuge. Ein wichtiges Kriterium ist zudem die Zukunftsfähigkeit des Systems. Der Simulator sollte grundsätzlich geeignet sein, zukünftige gesetzliche Entwicklungen im Bereich der Fahrschulausbildung zu berücksichtigen. Insbesondere wird erwartet, dass das System perspektivisch in der Lage ist, Anforderungen einer möglichen künftigen Anpassung der Fahrschulausbildungsordnung zu unterstützen, im Rahmen derer einzelne Bestandteile der praktischen Fahrausbildung durch Simulatortraining ergänzt oder ersetzt werden könnten. Dies umfasst die Bereitstellung geeigneter Trainingsszenarien für die Fahrerlaubnisklassen B, C1 und C, eine aussagekräftige Dokumentation und Nachvollziehbarkeit von Trainingsleistungen sowie Erweiterbarkeit und Anpassungsfähigkeit hinsichtlich regulatorischer Änderungen. Vor einer möglichen späteren Ausschreibung wird eine praktische Erprobung des Systems erwartet. Anbieter werden daher gebeten darzustellen, ob eine Teststellung in Form eines Leihgeräts bei der Berliner Feuerwehr möglich ist oder ob alternativ eine Vorführung bzw. Erprobung an einem vorhandenen Standort, beispielsweise bei einem Referenzkunden, in einem Schulungszentrum oder beim Hersteller, angeboten werden kann. Erwartet werden außerdem robuste, für den Ausbildungsbetrieb geeignete Hardwarekomponenten, eine kompakte Bauweise bei gleichzeitig hohem Realitätsgrad sowie die Möglichkeit zur schnellen und unkomplizierten Inbetriebnahme an wechselnden Einsatzorten. Sofern verfügbar, werden Anbieter gebeten, ergänzende Angaben zu Referenzen im BOS‑Bereich, Schulungs- und Supportkonzepten, Wartungs- und Serviceleistungen, Lieferzeiten sowie zu möglichen Preis- und Vertragsmodellen wie Kauf-, Leasing- oder Wartungsoptionen bereitzustellen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei dieser Veröffentlichung um eine unverbindliche Markterkundung und nicht um eine Ausschreibung handelt. Eine Vergabeabsicht ist mit dieser Anfrage nicht verbunden.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist EnBW Energie Baden-Württemberg AG.
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