Entwicklung und Erprobung eines datengetriebenen Energiemanagementsystems für ein vernetztes Gewerbe- oder Industrieareal
Um die möglichen Effekte eines digital und intelligent vernetzten Arealnetzes mit Beteiligung von produzierenden Unternehmen darzustellen und Herausforderungen für die breite Umsetzung in der Praxis zu ermitteln, schreibt das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), ein Projekt der Deutschen ...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Um die möglichen Effekte eines digital und intelligent vernetzten Arealnetzes mit Beteiligung von produzierenden Unternehmen darzustellen und Herausforderungen für die breite Umsetzung in der Praxis zu ermitteln, schreibt das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), ein Projekt der Deutschen Energie-Agentur G...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
- Veröffentlicht: 27. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Um die möglichen Effekte eines digital und intelligent vernetzten Arealnetzes mit Beteiligung von produzierenden Unternehmen darzustellen und Herausforderungen für die breite Umsetzung in der Praxis zu ermitteln, schreibt das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), ein Projekt der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), die Umsetzung eines entsprechenden Praxisprojekts aus. Zentrale Elemente des Praxisprojekts sind ein Gewerbepark mit produzierenden Unternehmen und bereits vorhandenen erneuerbaren Eigenerzeugungsanlagen und -speichern, die bereits über ein System von Stromleitungen miteinander verbunden sind, im Idealfall existiert bereits ein Arealnetz und viele Anlagen der produzierenden Unternehmen sind bereits digitalisiert. Darauf aufbauend soll nun im Rahmen des Praxisprojekts ein software-basiertes, datengetriebenes Energiemanagementsystems (EMS) für das intelligent vernetzte Arealnetz installiert und erprobt werden. Mit dem EMS sollen in Echtzeit die Energiever-bräuche sowie die Energieerzeugung und -speicherung im Areal überwacht und gesteuert werden. Das EMS soll defi-nierte Szenarien und Anwendungsfälle (Use Cases) ermöglichen, die durch gezielte Steuerung einzelner Prozesse eine energiebezogene Optimierung des Betriebs zulassen. Das System soll in einer realen Umgebung in einem Gewerbege-biet mit Arealnetz getestet bzw. darin über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten betrieben werden. Das Pra-xisprojekt soll als Kooperationsprojekt unter Beteiligung von Arealnetzteilnehmern, Softwareanbietern und in enger Abstimmung mit dem Verteilnetzbetreiber durchgeführt werden. Die Besonderheit des geplanten Praxisprojekts ist, dass alle relevanten Daten aller beteiligten Anlagen und Maschinen und Energiequellen sowie ggf. vorhandener Speicher in einer cloudbasierten Plattform gebündelt zusammenlaufen und durch den Auftragnehmer ausgewertet werden sollen. Das heißt, dass nicht nur in Bezug auf das einzelne Unter-nehmen im Areal der Betrieb optimiert wird, sondern für das Areal als Ganzes. Ein weiterer Effekt soll sich für den Netzbetrieb ergeben, indem Engpässe vermieden und Kostenvorteile (z. B. bzgl. Phasen günstiger erneuerbarer Ener-gien oder bzgl. Lastspitzenglättung) genutzt werden. Die Cloud-Plattform soll für die Laufzeit des Projekts genutzt werden. Im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung soll das Arealnetz ein Produktionsstandort sein (Gewerbegebiet oder Industriepark). Quartiere/Privathaushalte werden ausdrücklich nicht berücksichtigt. Das Arealnetz soll durch intelligent vernetzte Teilnehmer (Unternehmen im Areal) und Komponenten (Erneuerbare Energiequellen, Energieverbrau-cher wie Maschinen und Anlagen, Energiespeicher) gekennzeichnet sein, welche das EMS einbinden soll. Weitere Merkmale sind eine variable Energiesituation im Arealnetz, die je nach den Rahmenbedingungen durch die Dynamik im Arealnetz (intern) oder durch das Verteilnetz (extern) aktiv beeinflusst werden kann. Außerdem soll das Arealnetz im Idealfall in der Lage sein, einen microgrid-typischen Zustand näherungsweise oder ganz anzunehmen, das heißt unabhängig vom übergeordneten Netz funktionsfähig sein. Da das geplante Vorhaben in einem vorhandenen Areal umgesetzt werden soll, kann nur mit den vorhandenen Energieverbrauchern und Energieerzeugungsanlagen bzw. -speichern gearbeitet werden. Mindestens vorhanden sein sollen jedoch: - verschiedene elektrisch betriebene Anlagen bzw. Maschinen mit einer Leistung von mind. 100 kW, - eigene Energieerzeugungsanlagen (z. B. Photovoltaik) mit einer Gesamtleistung von mind. 100 kW, - Energiespeicheranlagen, - Infrastruktur (Sensorik, Zähler) zur Erfassung von Verbräuchen und Erzeugungsleistung sowie zur elektroni-schen und automatisierten Übertragung an das EMS. Die notwendige Hardware zur Erfassung und Übertragung der Daten muss in dem Arealnetz bzw. in den beteiligten Unternehmen bereits vorhanden sein oder zzt. sowieso installiert werden. Falls in dem Areal bestimmte Elemente, z. B. Batteriespeicher, nicht vorhanden sind, sollen diese durch digitale Zwillinge simuliert werden. Übergeordnetes Gesamtziel des Praxisprojekts ist der Nachweis von Funktionstüchtigkeit und Nutzen eines EMS zum datenbasierten Betrieb eines gewerblichen bzw. industriellen Arealnetzes. Es sollen mehrere Teilziele für das Vorhaben formuliert werden, auf welche im Abschlussbericht (vgl. Abschnitt 2.3, Leistungspaket 3) eingegangen werden muss: • Erprobung der verfügbaren bzw. zu verbauenden digitalen Technologien für vernetzte Arealnetze mit zent-ralem EMS (Belastungsgrenzen, Skalierbarkeit etc.). • Sichtbarmachung von betriebswirtschaftlichen Potenzialen vernetzter Arealnetze (Kostensenkungen und Steigerung der Energieeffizienz für die beteiligten Gewerbetreibenden bzw. Industrieunternehmen, Vorteile für das Netzengpassmanagement des Verteilnetzbetreibers). • Ermittlung des Flexibilitätspotenzials des Arealnetzes intern und für das angeschlossene Verteilnetz und Bei-trag zum Netzengpassmanagement im Verteilnetz (Arealnetze als temporäre Energiequellen für das Verteil-netz, umgekehrt bei Überangebot an Strom im Verteilnetz Abnahme überschüssigen Stroms durch das Are-alnetz). • Sichtbarmachung der Vorteile vernetzter Arealnetze mit zentralem EMS und digitalisierten Unternehmen, um private Investitionen in die intelligente Vernetzung gewerblicher und industrieller Areale in der Breite an-zustoßen. • Mögliche Ableitung bzw. Weiterentwicklung von (technischen) Standards oder „Blaupausen“ für die zuverlässige Vernetzung von Einrichtungen zu Arealen mit Microgrid-Eigenschaften.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
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Dokumente und Anhänge
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- Helmholtz-Zentrum hereon GmbH
Einführung neues Travelmanagementsystem für unser Reisemanagement
Das Helmholtz-Zentrum Hereon betreibt internationale Spitzenforschung für eine Welt im Wandel: Rund 1.000 Beschäftigte erschaffen Wissen und Innovationen für mehr Resilienz und Nachhaltigkeit. Das wissenschaftliche Spektrum des Hereons umfasst Hochleistungswerkstoffe, Verfahren und umweltschonende Technologien für die Mobilität und neue Energiesysteme. Darüber hinaus werden Biomaterialien für die Medizin und zur Steigerung der Lebensqualität erforscht. Mithilfe von Forschung und Beratung begegnet das Hereon den Herausforderungen des Klimawandels lösungsorientiert und ermöglicht über ein umfassendes wissenschaftliches Verständnis ein nachhaltiges Management und den Schutz der Küsten- und Meeresumwelt. Grundlegend verstehen, praxisnah anwenden - das interdisziplinäre Forschungsspektrum deckt eine einzigartige Bandbreite ab. Als Teil eines internationalen Netzwerks und im Verbund der Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt das Hereon mit dem Transfer seiner Expertise Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Zukunft zu gestalten. In Schleswig-Holstein ist das 1956 gegründete Zentrum die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Neben dem Hauptsitz in Geesthacht und dem Standort Teltow bei Berlin hat das Hereon Außenstellen in Hamburg, Kiel, Berlin und Garching bei München. Für unsere angestellten Beschäftigten wenden wir einen Tarifvertrag (TV-AVH) an, der wesentlich gleichen Inhalts wie der TVöD ist. Die Abrechnung der Reisekosten erfolgt nach dem Bundesreisekostengesetz (BRKG), den Allgemeinen Vorschriften zum Bundesreisekostengesetz (BRKGVwV) sowie der Verordnung über die Reisekostenvergütung bei Auslandsdienstreisen (Auslandsreisekostenverordnung - ARV). Das aktuelle Travelmanagement wird mit Hilfe mehrerer Tools umgesetzt und unter hohen manuellen Aufwänden für Buchung und Abrechnung betrieben. Das Hereon möchte diese Prozesse künftig mittels einer neuen Software effizienter und transparenter gestalten. Wichtig: Das Hereon besitzt die SAP-Lizenzen zur Nutzung ESS/MSS und SAP-SF-Recruiting für alle Beschäftigten. Die hier ausgeschriebene Lösung soll eine digitale, prozessübergreifende Bearbeitung der Abläufe in Bezug zu Reisen ermöglichen und für die Mitarbeitenden/Reisenden innovativ und effizient sein. Ziel ist die vollständige SAP-integrierte Verarbeitung aller im Rahmen einer Geschäftsreise anfallenden Prozesse und anfallenden Reisekosten. Diese sollen vollständig in die vorhandene SAP-Landschaft eingegliedert werden. Ausgenommen hiervon ist die Reisebuchung. Der abzubildende Prozess erstreckt sich von der Beantragung, Genehmigung und Budgetierung über die Abrechnung bis hin zur ordnungsgemäßen Versteuerung in der Personalabrechnung, der ordnungsgemäßen Buchung des Reiseaufwands in der Finanzbuchhaltung und der verursachungsgerechten Verbuchung in der Kostenrechnung. Die Reisedaten einer betrieblich veranlassten Reise wären damit einmal und vollständig in einem System erfasst, es gäbe keine Medienbrüche. Genehmigungsschritte sollen über elektronische Workflows abgebildet werden. Die Abbildung einer elektronischen Reiseplanung ist kein Bestandteil des Projektes, sollte aber in die Betrachtung der Geschäftsprozesse mit einbezogen werden. In der Folge sollen die Durchlaufzeiten erheblich verkürzt, die Transparenz deutlich gesteigert, die Administration modernisiert, die papierbasierten Prozesse abgelöst und Synergieeffekte durch ein integriertes System besser genutzt werden. Das System soll zunächst in unser ERP-System und zukünftig in SAP S4/HANA integriert werden, so dass Vorgänge und Daten zwischen den Bereichen (Reisemanagement und Finanzbuchhaltung) automatisiert werden. Eine Umstellung des SAP-NetWeaver-Portals 7.5 für Employee und Manager-Self-Services auf ein SAP-FIORI-Portal befindet sich bereits in Planung und muss ggf. im Projekt berücksichtigt werden. In den folgenden Beschreibungen werden die aktuell vorhandenen ESS & MSS-Anwendungen auf Basis des SAP-NetWeaver-Portals 7.5 beschrieben.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Der Auftraggeber ist Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena).
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