Markterkundung zum Planungskauf Bunde-Dykhausen
Bei dem betreffenden Leitungsabschnitt handelt es sich um einen 78 km langen Leitungsabschnitt im Bereich Bunde Ost - Dykhausen, welcher Teil der Wasserstoffleitung NRL II ist. Die Open Grid Europe (nachfolgend: OGE), ein Fernleitungsnetzbetreiber für Erdgas, plante zunächst den Neubau des NRL II. Dieser ist Bestandtei...
Typ:Ausschreibung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Bei dem betreffenden Leitungsabschnitt handelt es sich um einen 78 km langen Leitungsabschnitt im Bereich Bunde Ost - Dykhausen, welcher Teil der Wasserstoffleitung NRL II ist. Die Open Grid Europe (nachfolgend: OGE), ein Fernleitungsnetzbetreiber für Erdgas, plante zunächst den Neubau des NRL II. Dieser ist Bestandteil des Wasserstoff...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: AquaDuctus Pipeline GmbH
- Veröffentlicht: 23. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Bei dem betreffenden Leitungsabschnitt handelt es sich um einen 78 km langen Leitungsabschnitt im Bereich Bunde Ost - Dykhausen, welcher Teil der Wasserstoffleitung NRL II ist. Die Open Grid Europe (nachfolgend: OGE), ein Fernleitungsnetzbetreiber für Erdgas, plante zunächst den Neubau des NRL II. Dieser ist Bestandteil des Wasserstoffkernnetzes. Mehrere Ingenieurbüros wurden mit der Planung der Leitung beauftragt, die Arbeiten jedoch vor etwa zwanzig Monaten unterbrochen und in diesem Zuge aus dem Projektportfolio der OGE entfernt. Es stellt sich nun die Frage nach der Übernahme der bereits erstellten Planungsunterlagen sowie den Eintritt in bereits bestehende Planungsverträge. Im Rahmen der Markterkundung sollen insbesondere Erkenntnisse zu nachfolgenden Thematiken gewonnen werden: Die Planungsunterlagen sind zu etwa 80% abgeschlossen. Zahlreiche Erkundungsarbeiten wurden durchgeführt. Hierzu wurden ca. 200 Bohrungen auch auf Grundstücken privater Eigentümer durchgeführt, die zumindest nach hiesigem Kenntnisstand keine Zustimmung zu erneuten Bohrungen erteilt haben. Für die Erstellung der vollständigen Planungsunterlagen durch ein hierzu befähigtes Ingenieurbüro sind unter anderem geotechnische Berichte von Fachfirmen erforderlich. Die hierzu erforderlichen Informationen existieren bislang jedoch nur in Form von Rohdaten. An diesen Rohdaten verfügt die OGE über Nutzungsrechte und kann diese der Aquaductus gegen Entgelt im Wege einer Direktvergabe überlassen. Ggf. verfügt aber auch ein anderes Unternehmen bzw. verfügen mehrere andere Unternehmen hierüber, die eine fristgerechte Leistung sicherstellen können. Die vollständigen Planungsunterlagen werden bis zum 01.01.2027 benötigt, damit in Q2/2027 das Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden kann. Eine spätere Feststellung der Planungsunterlagen ist daher nicht möglich. Die Markterkundung soll Erkenntnisse darüber bringen, inwieweit die OGE, die bislang beauftragten Ingenieurbüros und/oder etwaige hier derzeit unbekannte Dritte in der Lage sind, - die vorhandenen Unterlagen und Rohdaten der Aquaductus gegen Entgelt zu überlassen, sowie - ob und ggf. in welchem Umfang sie über eigene Nutzungsrechte an vorhandenen Planungsunterlagen und Rohdaten verfügen, die sie Aquaductus einräumen können. Zudem soll geklärt werden, ob Ausschließlichkeitsrechte an den vorhandenen Daten bestehen oder ob etwaigen Dritten z.B. Bearbeitungs- oder Unterlizenzierungsrechte eingeräumt wurden bzw. über welche Nutzungsrechte hieran derjenige, der über die Planungsunterlagen bzw. Rohdaten verfügt und sie gegen Entgelt überlassen kann, verfügt. Soweit Marktteilnehmer derzeit nicht über die für das Bauvorhaben bzw. einen Teil davon erforderlichen Planungsunterlagen verfügen und/oder diese dem Auftraggeber nicht gegen Entgelt überlassen können, soll geklärt werden, ob die erforderlichen Planungsunterlagen vollständig neu erstellt werden können. Für diesen Fall wird um Angaben dazu gebeten, - ob eine Neuerstellung möglich ist, - mit welchen voraussichtlichen Kosten zu rechnen ist, - welcher Mitwirkungsaufwand auf Seiten des Auftraggebers hierfür erforderlich sein wird und - bis zu welchem konkreten Zeitpunkt die vollständigen Planungsunterlagen erstellt werden können. Soweit Marktteilnehmer derzeit nicht über die vollständigen Planungsunterlagen verfügen und/oder diese dem Auftraggeber nicht gegen Entgelt überlassen können, soll ferner geklärt werden, - ob auf Grundlage bereits vorhandener Planungsunterlagen weitere Planungsleistungen erbracht werden können, um die Planung fertigzustellen. Für diesen Fall wird um Angaben dazu gebeten, - ob eine solche Fertigstellung möglich ist, - mit welchen voraussichtlichen Kosten zu rechnen wäre, - welcher Mitwirkungsaufwand auf Seiten des Auftraggebers hierfür erforderlich wäre und - bis zu welchem konkreten Zeitpunkt die Fertigstellung erreicht werden könnte. Falls eine Fertigstellung bis zum maßgeblichen Zeitpunkt (01.01.2027) nicht möglich ist, wird um Mitteilung gebeten, bis zu welchem späteren konkreten Zeitpunkt sie erfolgen können. Außerdem sollen Interessierte mitteilen, ob und ggf. welche Schnittstellen- und Gewährleistungsprobleme sie für möglich halten, wenn und soweit sie die fremde, bereits vorliegende Planung für das Bauvorhaben fertigstellen bzw. von anderen Büros erhobenen Rohdaten verwenden. Insbesondere sollen sie darauf eingehen, ob die Bereitschaft besteht, unter Zugrundelegung dieser Rohdaten zu arbeiten, also auf eine erneute Erhebung der Daten insbesondere im Wege der Bohrung auf fremden Grundstücken, zu verzichten, und wie lang der Auftragnehmer benötigen würde, um die Qualität der Rohdaten für seine Zwecke verbindlich einzuschätzen. Bitte wenden Sie sich bis spätestens 07.05.2026, 23:59 Uhr, an markterkundung@abante.de, wenn Sie Interesse an einer Beteiligung an der hiesigen Markterkundung haben. Eine Vergütung Ihrer Beteiligung erfolgt nicht. Auch ein Anspruch auf Beteiligung an einem u.U. sich anschließenden Vergabeverfahren besteht nicht; die Frist "22. Mai 2026" für eine Bekanntmachung wurde nur wegen der Formularvorgaben angegeben. Die Entscheidung, ob ein Vergabeverfahren durchgeführt werden muss, soll gerade erst durch die hiesige Markterkundung herbeigeführt werden. Sie erhalten nach fristgerechter Bekundung Ihres Interesses eine detaillierte Übersicht der vorhandenen Unterlagen mit der Bitte um Beantwortung der o.g. Fragen binnen einer Frist von zwei Wochen. Geben Sie in Ihrer initialen Anfrage bitte bereits möglichst detailliert an, was Sie qualifiziert und welche Kapazitäten Sie haben, um die angedachten Leistungen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sich für eine Beschaffung am Markt entscheidet. Dies ist nötig, um die Seriosität der Anfrage beurteilen zu können.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- Bekanntmachung
Ähnliche Bekanntmachungen
10- AquaDuctus Pipeline GmbHKasselFrist: 27. Mai
Markterkundung zum Planungskauf Bunde-Dykhausen
Bei dem betreffenden Leitungsabschnitt handelt es sich um einen 78 km langen Leitungsabschnitt im Bereich Bunde Ost - Dykhausen, welcher Teil der Wasserstoffleitung NRL II ist. Die Open Grid Europe (nachfolgend: OGE), ein Fernleitungsnetzbetreiber für Erdgas, plante zunächst den Neubau des NRL II. Dieser ist Bestandteil des Wasserstoffkernnetzes. Mehrere Ingenieurbüros wurden mit der Planung der Leitung beauftragt, die Arbeiten jedoch vor etwa zwanzig Monaten unterbrochen und in diesem Zuge aus dem Projektportfolio der OGE entfernt. Es stellt sich nun die Frage nach der Übernahme der bereits erstellten Planungsunterlagen sowie den Eintritt in bereits bestehende Planungsverträge. Im Rahmen der Markterkundung sollen insbesondere Erkenntnisse zu nachfolgenden Thematiken gewonnen werden: Die Planungsunterlagen sind zu etwa 80% abgeschlossen. Zahlreiche Erkundungsarbeiten wurden durchgeführt. Hierzu wurden ca. 200 Bohrungen auch auf Grundstücken privater Eigentümer durchgeführt, die zumindest nach hiesigem Kenntnisstand keine Zustimmung zu erneuten Bohrungen erteilt haben. Für die Erstellung der vollständigen Planungsunterlagen durch ein hierzu befähigtes Ingenieurbüro sind unter anderem geotechnische Berichte von Fachfirmen erforderlich. Die hierzu erforderlichen Informationen existieren bislang jedoch nur in Form von Rohdaten. An diesen Rohdaten verfügt die OGE über Nutzungsrechte und kann diese der Aquaductus gegen Entgelt im Wege einer Direktvergabe überlassen. Ggf. verfügt aber auch ein anderes Unternehmen bzw. verfügen mehrere andere Unternehmen hierüber, die eine fristgerechte Leistung sicherstellen können. Die vollständigen Planungsunterlagen werden bis zum 01.01.2027 benötigt, damit in Q2/2027 das Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden kann. Eine spätere Feststellung der Planungsunterlagen ist daher nicht möglich. Die Markterkundung soll Erkenntnisse darüber bringen, inwieweit die OGE, die bislang beauftragten Ingenieurbüros und/oder etwaige hier derzeit unbekannte Dritte in der Lage sind, - die vorhandenen Unterlagen und Rohdaten der Aquaductus gegen Entgelt zu überlassen, sowie - ob und ggf. in welchem Umfang sie über eigene Nutzungsrechte an vorhandenen Planungsunterlagen und Rohdaten verfügen, die sie Aquaductus einräumen können. Zudem soll geklärt werden, ob Ausschließlichkeitsrechte an den vorhandenen Daten bestehen oder ob etwaigen Dritten z.B. Bearbeitungs- oder Unterlizenzierungsrechte eingeräumt wurden bzw. über welche Nutzungsrechte hieran derjenige, der über die Planungsunterlagen bzw. Rohdaten verfügt und sie gegen Entgelt überlassen kann, verfügt. Soweit Marktteilnehmer derzeit nicht über die für das Bauvorhaben bzw. einen Teil davon erforderlichen Planungsunterlagen verfügen und/oder diese dem Auftraggeber nicht gegen Entgelt überlassen können, soll geklärt werden, ob die erforderlichen Planungsunterlagen vollständig neu erstellt werden können. Für diesen Fall wird um Angaben dazu gebeten, - ob eine Neuerstellung möglich ist, - mit welchen voraussichtlichen Kosten zu rechnen ist, - welcher Mitwirkungsaufwand auf Seiten des Auftraggebers hierfür erforderlich sein wird und - bis zu welchem konkreten Zeitpunkt die vollständigen Planungsunterlagen erstellt werden können. Soweit Marktteilnehmer derzeit nicht über die vollständigen Planungsunterlagen verfügen und/oder diese dem Auftraggeber nicht gegen Entgelt überlassen können, soll ferner geklärt werden, - ob auf Grundlage bereits vorhandener Planungsunterlagen weitere Planungsleistungen erbracht werden können, um die Planung fertigzustellen. Für diesen Fall wird um Angaben dazu gebeten, - ob eine solche Fertigstellung möglich ist, - mit welchen voraussichtlichen Kosten zu rechnen wäre, - welcher Mitwirkungsaufwand auf Seiten des Auftraggebers hierfür erforderlich wäre und - bis zu welchem konkreten Zeitpunkt die Fertigstellung erreicht werden könnte. Falls eine Fertigstellung bis zum maßgeblichen Zeitpunkt (01.01.2027) nicht möglich ist, wird um Mitteilung gebeten, bis zu welchem späteren konkreten Zeitpunkt sie erfolgen können. Außerdem sollen Interessierte mitteilen, ob und ggf. welche Schnittstellen- und Gewährleistungsprobleme sie für möglich halten, wenn und soweit sie die fremde, bereits vorliegende Planung für das Bauvorhaben fertigstellen bzw. von anderen Büros erhobenen Rohdaten verwenden. Insbesondere sollen sie darauf eingehen, ob die Bereitschaft besteht, unter Zugrundelegung dieser Rohdaten zu arbeiten, also auf eine erneute Erhebung der Daten insbesondere im Wege der Bohrung auf fremden Grundstücken, zu verzichten, und wie lang der Auftragnehmer benötigen würde, um die Qualität der Rohdaten für seine Zwecke verbindlich einzuschätzen. Bitte wenden Sie sich bis spätestens 07.05.2026, 23:59 Uhr, an markterkundung@abante.de, wenn Sie Interesse an einer Beteiligung an der hiesigen Markterkundung haben. Eine Vergütung Ihrer Beteiligung erfolgt nicht. Auch ein Anspruch auf Beteiligung an einem u.U. sich anschließenden Vergabeverfahren besteht nicht; die Frist "22. Mai 2026" für eine Bekanntmachung wurde nur wegen der Formularvorgaben angegeben. Die Entscheidung, ob ein Vergabeverfahren durchgeführt werden muss, soll gerade erst durch die hiesige Markterkundung herbeigeführt werden. Sie erhalten nach fristgerechter Bekundung Ihres Interesses eine detaillierte Übersicht der vorhandenen Unterlagen mit der Bitte um Beantwortung der o.g. Fragen binnen einer Frist von zwei Wochen. Geben Sie in Ihrer initialen Anfrage bitte bereits möglichst detailliert an, was Sie qualifiziert und welche Kapazitäten Sie haben, um die angedachten Leistungen zu erbringen, wenn der Auftraggeber sich für eine Beschaffung am Markt entscheidet. Dies ist nötig, um die Seriosität der Anfrage beurteilen zu können.
- AquaDuctus Pipeline GmbHFrist: 26. Mai
Markterkundung zum Planungskauf Bunde-Dykhausen
Markterkundung für den 78 km langen Leitungsabschnitt Bunde Ost - Dykhausen (Teil der Wasserstoffleitung NRL II). Ziel ist die Übernahme bestehender Planungsunterlagen (ca. 80% fertig) und der Eintritt in Planungsverträge. Erforderlich ist die Fertigstellung der Unterlagen bis zum 01.01.2027 für das Planfeststellungsverfahren in Q2/2027. Es werden Erkenntnisse zur Nutzung vorhandener geotechnischer Rohdaten und zur Sicherstellung der fristgerechten Leistung durch Ingenieurbüros gesucht.
- Klinikum Peine AöR
Markterkundung zur Vorbereitung der Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für das Bauvorhaben "Neubau Klinikum Peine"
Diese Bekanntmachung dient nicht der Einleitung eines Vergabeverfahrens, sondern der Bekanntgabe der Durchführung einer Markterkundung. Das Verfahren stellt noch kein förmliches Vergabeverfahren dar. Das Klinikum Peine beabsichtigt einen vollständigen Neubau des Klinikums für die Bereiche Krankenversorgung, Verwaltung und Schule. Die Baumaßnahme kann nur mit Fördermitteln umgesetzt werden. Vor diesem Hintergrund hat ein beauftragtes Unternehmen im ersten Schritt auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung ("FLB") die für die Förderung erforderlichen baufachlichen Unterlagen ("FA-Bau") erstellt. Die FA-Bau wurde dem Fördermittelgeber vorgelegt und befindet sich derzeit im Prüfungs- und Bescheidungsprozess. Ausgehend von der FA-Bau wird aktuell die Genehmigungsplanung erarbeitet. Es ist beabsichtigt, in wenigen Wochen den Bauantrag einzureichen. Das Klinikum Peine erwägt, das Projekt neu aufzusetzen und die weiteren Planungs- und Bauleistungen neu zu vergeben. Das Beschaffungsmodell und der konkrete Leistungszuschnitt sind dabei noch offen. Das Klinikum Peine favorisiert indes Modelle, bei denen die Bauleistungen aus einer Hand erbracht werden. Diese Markterkundung dient vor diesem Hintergrund der Diskussion über mögliche Beschaffungsmodelle und deren konkrete Ausgestaltung. Adressiert werden mit dieser Markterkundung sowohl Planungsbüros als auch Bauunternehmen. Es müssen noch keine Konsortien - d.h. insbesondere Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften - gebildet werden. Weitere Informationen zur Markterkundung können dem Informationsmemorandum entnommen werden, das über die Vergabeplattform abgerufen werden kann. Voraussichtlich am 22. April 2026 werden den interessierten Unternehmen über die Vergabeplattform weitere, vertiefende Projekt- und Planungsunterlagen sowie ein Fragenkatalog zur Verfügung gestellt. Voraussetzung für die Bereitstellung der weiteren Projekt- und Planungsunterlagen ist, dass interessierte Unternehmen dem Klinikum Peine das Formblatt "Verschwiegenheitserklärung" ausgefüllt eingereicht haben. Die interessierten Unternehmen werden gebeten, den Fragenkatalog ausgefüllt bis zum 13. Mai 2026 über die Vergabeplattform www.dtvp.de einzureichen. Auch nach Ablauf der genannten Frist nimmt das Klinikum Peine weiterhin gerne Rückläufer des Fragenkatalogs entgegen. Das Klinikum Peine wird das Projekt voraussichtlich am 5. Mai 2026 zwischen 14:00 und 15:30 Uhr im Rahmen eines Online-Termins vorstellen. Interessierte Unternehmen können sich über die Vergabeplattform www.dtvp.de formlos im Wege einer Nachricht zum Verfahren zur Vorstellung des Projekts anmelden. Mit der Anmeldung sollen die interessierten Unternehmen die E-Mail-Adressen der einzuladenden Personen mitteilen. Über die Vorstellung des Projekts hinaus beabsichtigt das Klinikum Peine, im Rahmen der Markterkundung Einzelgespräche mit den interessierten Unternehmen durchführen. Im Gegensatz zur Vorstellung des Projekts dienen die Einzelgespräche dem bilateralen Austausch zwischen den einzelnen interessierten Unternehmen und dem Projektteam des Klinikums Peine. Die Einzelgespräche werden voraussichtlich zwischen dem 20. bis 22. Mai 2026 als Videokonferenz stattfinden. Die interessierten Unternehmen werden gebeten, sich bei Interesse an einem Einzelgespräch bis zum 13. Mai 2026 unter Nennung der unternehmensseitig vorgesehenen Teilnehmenden und deren E-Mail-Adressen über die Vergabeplattform www.dtvp.de formlos im Wege einer Nachricht zum Verfahren für ein Einzelgespräch anzumelden. Interessierte Unternehmen können im Übrigen über die Vergabeplattform im Wege einer Nachricht zum Verfahren jederzeit Fragen zur Markterkundung und / oder zum Projekt stellen.
- Schwerter Daseinsvorsorge GmbH & Co. KG
Markterkundung zur Standortsuche in Schwerte
Die Schwerter Daseinsvorsorge GmbH & Co. KG sucht im Rahmen dieser Markterkundung nach einem passenden Grundstück im Stadtgebiet, um dieses zu erwerben und von einem privaten Investor entwickeln zu lassen. Interessenten sollen entweder bereits über ein geeignetes Grundstück verfügen oder die begründete Aussicht haben, dieses beschaffen zu können. Die Schwerter Daseinsvorsorge GmbH & Co. KG zieht in Betracht, dass sie oder eine Tochtergesellschaft das Grundstück erwirbt und von dem privaten Investor entwickeln lässt. Zweck dieser Markterkundung ist es, für die Realisierung dieses Vorhabens geeignete Standorte sowie einen privaten Investor zu identifizieren. Das Grundstück muss für den Bau von ca. 110 Wohnungen geeignet sein und soll idealerweise die folgenden Kriterien erfüllen: - Gesamtfläche ca. 8.000 m2 bis ca. 10.000 m2; - zentrale Lage im Stadtgebiet Schwerte (innenstadtnah); - hinreichende Parkmöglichkeiten auf dem Grundstück oder in der näheren Umgebung für 80 PKW-Stellplätze; - verkehrlich erschlossen; - bauliche Realisierung bis Mitte 2028 oder früher; - Verfügbarkeit: Der Interessent verfügt bereits über das Grundstück oder kann dieses innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten beschaffen. Wenn Sie daran interessiert sind, als privater Investor Ihr Grundstück zu veräußern, schicken Sie bitte unter Bezugnahme auf diese Markterkundung eine Mail an folgende E-Mailadresse: "markterkundung.schwerte@heuking.de". Anschließend erhalten Sie einen Fragenbogen zu dem Grundstück, den Sie bitte ausfüllen und an dieselbe E-Mailadresse möglichst im PDF-Format versenden. Die E-Mail darf eine Größe von 20 MB nicht überschreiten. Rückfragen und weitere Anmerkungen können Sie gern im Fragebogen in dem Feld "Sonstiges" aufnehmen. Diese Markterkundung läuft bis Ende Juli 2026. Nach Ablauf der Frist prüft die Schwerter Daseinsvorsorge GmbH & Co. KG die Geeignetheit der eingereichten Grundstücke. Das Ergebnis des Markterkundungsverfahrens fließt in die weitere Entscheidungsfindung ein. Sofern die Markterkundung ergibt, dass nur ein geeignetes Grundstück zur Verfügung steht, wird vorbehalten, mit diesem Interessenten im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb über den Grundstückskauf sowie die Realisierung des Bauvorhabens zu verhandeln und den Auftrag zu erteilen.
- Schwerter Daseinsvorsorge GmbH & Co. KGSchwerteFrist: 25. Apr.
Markterkundung zur Standortsuche in Schwerte
Die Schwerter Daseinsvorsorge GmbH & Co. KG sucht im Rahmen dieser Markterkundung nach einem passenden Grundstück im Stadtgebiet, um dieses zu erwerben und von einem privaten Investor entwickeln zu lassen. Interessenten sollen entweder bereits über ein geeignetes Grundstück verfügen oder die begründete Aussicht haben, dieses beschaffen zu können. Die Schwerter Daseinsvorsorge GmbH & Co. KG zieht in Betracht, dass sie oder eine Tochtergesellschaft das Grundstück erwirbt und von dem privaten Investor entwickeln lässt. Zweck dieser Markterkundung ist es, für die Realisierung dieses Vorhabens geeignete Standorte sowie einen privaten Investor zu identifizieren. Das Grundstück muss für den Bau von ca. 110 Wohnungen geeignet sein und soll idealerweise die folgenden Kriterien erfüllen: - Gesamtfläche ca. 8.000 m2 bis ca. 10.000 m2; - zentrale Lage im Stadtgebiet Schwerte (innenstadtnah); - hinreichende Parkmöglichkeiten auf dem Grundstück oder in der näheren Umgebung für 80 PKW-Stellplätze; - verkehrlich erschlossen; - bauliche Realisierung bis Mitte 2028 oder früher; - Verfügbarkeit: Der Interessent verfügt bereits über das Grundstück oder kann dieses innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten beschaffen. Wenn Sie daran interessiert sind, als privater Investor Ihr Grundstück zu veräußern, schicken Sie bitte unter Bezugnahme auf diese Markterkundung eine Mail an folgende E-Mailadresse: "markterkundung.schwerte@heuking.de". Anschließend erhalten Sie einen Fragenbogen zu dem Grundstück, den Sie bitte ausfüllen und an dieselbe E-Mailadresse möglichst im PDF-Format versenden. Die E-Mail darf eine Größe von 20 MB nicht überschreiten. Rückfragen und weitere Anmerkungen können Sie gern im Fragebogen in dem Feld "Sonstiges" aufnehmen. Diese Markterkundung läuft bis Ende Juli 2026. Nach Ablauf der Frist prüft die Schwerter Daseinsvorsorge GmbH & Co. KG die Geeignetheit der eingereichten Grundstücke. Das Ergebnis des Markterkundungsverfahrens fließt in die weitere Entscheidungsfindung ein. Sofern die Markterkundung ergibt, dass nur ein geeignetes Grundstück zur Verfügung steht, wird vorbehalten, mit diesem Interessenten im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb über den Grundstückskauf sowie die Realisierung des Bauvorhabens zu verhandeln und den Auftrag zu erteilen.
- Österreichische Bundesbahnen-Holding Aktiengesellschaft sowie die mit ihr im Sinne des § 189a Z 8 UGB verbundenen GesellschaftenWienFrist: 20. Mai
Markterkundung für Führerstands-Display - Lok BR 1216
Die ÖBB PR führt derzeit eine Markterkundung gemäß § 24 Bundesvergabegesetz 2018 (BVergG) durch. Zweck dieser Markterkundung ist die Vorbereitung einer allfälligen zukünftigen Beschaffung sowie die Gewinnung von Informationen über Marktgegebenheiten, technische Lösungsansätze, mögliche Leistungsumfänge und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Gegenstand der Markterkundung ist die mögliche Beschaffung betreffend der Entwicklung und Qualifizierung und Bereitstellung einer Nachfolgelösung des Führerstands-Display SITET 650 TF der Lokomotiven der Baureihe 1216 Der aktuell angenommene, rein indikative Bedarf umfasst mindestens 200 bis zu 500 Stück Führerstands-Display für Lokomotiven der Baureihe 1216. Die beigefügten technischen Restriktionen bzw. groben Spezifikationen stellen lediglich eine unverbindliche Beschreibung des derzeitigen Informationsstandes dar. Sie dienen ausschließlich der Markterkundung und begründen weder verbindliche Anforderungen noch eine abschließende Leistungsbeschreibung im Sinne des Vergaberechts. Restriktionen bzw. vor. Leistungsanforderungen: • Gegenstand der Leistung ist die Entwicklung, Qualifizierung und Bereitstellung einer Nachfolgelösung für das Führerstands Display SITET 650 TF für Lokomotiven der Baureihe 1216. • Die Nachfolgelösung ist verpflichtend und vollständig in alle drei bei der ÖBB im Bestand befindlichen Varianten der Lokomotiven der Baureihe 1216 zu integrieren. Teillösungen oder variantenspezifische Abweichungen sind unzulässig. • Die Lösung ist einer genehmigungstechnischen Bewertung gemäß den einschlägigen Bestimmungen des 4. Eisenbahnpakets zu unterziehen. Die Einhaltung sämtlicher daraus resultierender regulatorischer Anforderungen stellt eine zwingende Leistungsanforderung dar. • Sämtliche im Zuge des Änderungsvorhabens erforderlichen Abstimmungen, Bewertungen und Freigaben sind ausschließlich mit der zuständigen Änderungsverwaltungsstelle durchzuführen; diese Funktion wird gegenständlich von Siemens Mobility wahrgenommen. Abweichungen hiervon sind unzulässig. • Lieferung der Einbau- und Inbetriebnahme-Dokumentation sowie einer Gerätebeschreibung • Umsetzungsperiode bis vor. Ende 2028 Unternehmen, die Interesse haben, sich im Rahmen dieser Markterkundung an einem unverbindlichen Industriegespräch bzw. dialog zu beteiligen, werden eingeladen, ihr Interesse bis spätestens 08.05.2026 schriftlich per E Mail an • Herrn Martin Reinwald (Martin.Reinwald@pv.oebb.at) sowie • Herrn Oliver Hübner (PR.SUT) Oliver.Huebner@oebb.at bekannt zu geben. Nach Ablauf der Frist für die Interessensbekundung kann die ÖBB interessierte Unternehmen zu unverbindlichen Industriegesprächen bzw. dialogen einladen. Diese Gespräche dienen ausschließlich der sachlichen Erörterung von Marktinformationen, technischen Konzepten, innovativen Lösungsansätzen sowie der Einschätzung von Umsetzungs , Termin und Risikofaktoren im Zusammenhang mit einer möglichen zukünftigen Beschaffung. Die Teilnahme an der Markterkundung und an allfälligen Industriegesprächen ist freiwillig und begründet keinen Anspruch auf Einladung, Teilnahme an einem späteren Vergabeverfahren oder auf Erteilung eines Auftrages. Aus der Teilnahme an der Markterkundung oder aus davon gewonnenen Informationen entstehen insbesondere keine Rechte auf Gleichbehandlung, Vertrauensschutz oder auf Abschluss eines Vertrages. Diese Markterkundung stellt keine Bekanntmachung, keine Aufforderung zur Angebotslegung und keinen Teil eines Vergabeverfahrens dar. Die im Rahmen der Markterkundung gewonnenen Informationen können von der ÖBB unter Wahrung der vergaberechtlichen Grundsätze verwendet werden, ohne dass daraus Verpflichtungen zur Durchführung eines Vergabeverfahrens oder zu bestimmten Ausgestaltungen eines solchen entstehen. Die ÖBB behält sich ausdrücklich vor, – Inhalt, Umfang und Ablauf der Markterkundung jederzeit anzupassen oder zu beenden, – einzelne oder alle Industriegespräche nicht weiterzuführen, sowie – gänzlich oder teilweise von der Einleitung eines Vergabeverfahrens Abstand zu nehmen. Ein Ersatz von Aufwendungen oder Kosten, die Unternehmen im Zusammenhang mit der Teilnahme an der Markterkundung oder an Industriegesprächen entstehen, ist ausgeschlossen.
- Evangelisches Klinikum Gelsenkirchen GmbH
Objektplanung Freianlagenplanung Neubau Psychiatrie (EVK-GE)
Die Evangelisches Klinikum Gelsenkirchen GmbH (EVK) beabsichtigt den Neubau der Psychiatrie an der Ecke Munckelstraße/Overwegstraße in unmittelbarer Nähe nördlich des Hauptgebäudes des EVK in Gelsenkirchen. Hierfür sind bereits Objektplanungsleistungen (Gebäude und Innenräume) der LPH 1 und 2 und punktuell Fachplanungsleistungen zur Stellung eines Förderantrages erbracht worden. Der Zuwendungsbescheid wurde zwischenzeitlich erteilt. Gegenstand dieser Vergabe ist die Beauftragung der erforderlichen Leistungen der Objektplanung Freianlagenplanung Leistungsphasen 2 bis 8. Die Leistungsphasen 2 bis 8 gem. § 39 HOAI werden stufenweise abgerufen: auf Stufe 1 die Leistungsphasen 2 bis 4, auf Stufe 2 die Leistungsphase 5 und auf Stufe 3 die Leistungsphasen 6 bis 8. Mit Zuschlagserteilung wird Stufe 1 (Leistungsphasen 2 bis 4) abgerufen. Auf den Abruf von weiteren Stufen besteht kein Rechtsanspruch. Der hiesige Auftrag umfasst einen förderfähigen Teil und einen nicht förderfähigen Teil. Nach aktuellen Planungen belaufen sich die Baukosten KG 500 (exkl. KG 550) gem. DIN 276 des förderfähigen Teils auf 935.512,00 EUR (netto) und die Baukosten KG 500 (exkl. KG 550) gem. DIN 276 des nichtförderfähigen Teils auf 244.311,25 EUR (netto). Die Technischen Anlagen der Freianlagen (vgl. KG 550 gem. DIN 276) sind kein Gegenstand dieser Ausschreibung. Die Freianlagen spielen bei der Planung der Psychiatrie eine wesentliche Rolle sowohl für die Genesung als auch für den Schutz der Patienten. Weitergehende Informationen können der kostenlos zur Verfügung gestellten Projektbeschreibung bzw. den Erläuterungsberichten entnommen werden.
- AOK-Bundesverband eGbR - Arbeitsgemeinschaft von Körperschaften des öffentlichen Rechts
Markterkundung HR-Zielarchitektur
Die zukünftige HCM-Zielarchitektur hat die besonderen Anforderungen des öffentlichen Dienstes und der gesetzlichen Krankenversicherung in einer Größenordnung von ca. 78.000 Mitarbeitenden und Versorgungsempfängern abzubilden. Sie muss zugleich der beabsichtigten Konsolidierung der derzeit 12 dezentralen SAP-HCM-Systeme in eine gemeinsame, grundsätzlich standardisierte HCM-Systemlandschaft Rechnung tragen. Gesucht wird eine möglichst umfassende Best-of-Suite-Lösung mit integrierter, konsistenter und produktiv belastbarer Architektur. Das integrative Kernsystem der Suite muss die Bereiche Gehaltsabrechnung einschließlich Beamtenversorgung, zentrale mitarbeiterzentrierte Stammdatenhaltung mit Self-Services und Workflows sowie Organisationsmanagement umfassen; diese Kernanwendungen müssen voll integrativ, d. h. ohne Anbindung über Schnittstellen, zur Verfügung stehen und den funktionalen Kern des HCM-Gesamtsystems bilden. Produkte, bei denen diese Kernanwendungen nur teilweise oder nur unter Einbindung zusätzlicher Drittprodukte, Individualentwicklungen oder gesonderter Schnittstellen bereitgestellt werden können, entsprechen dem angestrebten Zielbild regelmäßig nicht. Von zentraler Bedeutung sind darüber hinaus die übergreifenden Anforderungen an die Zielarchitektur. Hierzu gehören insbesondere zentrale Stammdatenhaltung, Hosting innerhalb der EU/des EWR, Datenschutzkonformität beim Einsatz von Nachunternehmern, deutschsprachiger Support, KRITIS-/Sicherheitsunterstützung, Informationssicherheitsnachweise einschließlich C5-Testat Typ 2 und zusätzlicher SOC-1-, SOC-2- und SOC-3-Nachweise, die integrative Bereitstellung definierter Daten für SAP oscare (oscare = SAP-basierte Branchenlösung der AOK Systems GmbH), Datenlöschung/ILM, Migrationsfähigkeit sowie ein sicherer, belastbarer Betrieb im regulatorischen Umfeld der AOK-Gemeinschaft. Ebenfalls erforderlich sind belastbare Rollen- und Rechtekonzepte sowie eine konsistente, sichere und nachvollziehbare Verarbeitung in den Kernanwendungen. Die Zielarchitektur muss insbesondere die führende Pflege und Nutzung von Beschäftigten- und Organisationsdaten, digitale Personalprozesse über den gesamten Beschäftigtenlebenszyklus, Self-Services und Workflows, Zeitwirtschaft, Reisemanagement, Entgeltabrechnung, Melde- und Bescheinigungswesen, Berichtswesen, elektronische Personalakte sowie die Anbindung an bestehende Kernverfahren und Umsysteme unterstützen. Als wesentlich angesehen werden insbesondere die Abbildung des deutschen Steuer- und Sozialversicherungsrechts sowie gesetzlicher, tariflicher und versorgungsrechtlicher Anforderungen einschließlich Beamtenversorgung und Betriebsrente, zentrale rollenbasierte Pflege von Beschäftigten-, Organisations- und Vertragsdaten, Meldewesen, Bescheinigungswesen und eAU, komplexe Workflow- und Genehmigungslogiken, zeitgebundenes Organisationsmanagement, Anbindung eines bestehenden SAP BW/4HANA-Systems, vollständige Zeitwirtschaft unter Berücksichtigung unterschiedlicher AOK-spezifischer Varianten, Reisemanagement einschließlich landes- und bundesrechtlicher Anforderungen sowie ein zentrales Mitarbeiterportal. Darüber hinaus muss die Zielarchitektur die Anforderungen mehrerer eigenständiger AOKen in einer gemeinsamen, konsolidierten und grundsätzlich standardisierten Lösungsarchitektur abbilden und zugleich AOK-spezifische Ausprägungen, insbesondere bei Organisationsstrukturen, Berechtigungen, Archivsystemen, Löschvorgaben, Zeitwirtschaftsvarianten, Reisekostenregelungen und Integrationsumfängen, steuerbar und logisch getrennt unterstützen. Erwartet wird, dass mögliche Produkte sämtliche gesetzlichen, tariflichen und sozialversicherungsrelevanten Regelungen der Lohn-, Besoldungs-, Gehalts- und Versorgungsabrechnung für alle relevanten Personengruppen einschließlich landesrechtlicher Besonderheiten rechtskonform abbilden und gesetzliche sowie tarifliche Änderungen ohne Zutun des Auftraggebers zeitnah über Releases bereitgestellt werden, sodass eine fristgerechte, nachvollziehbare und rechtssichere Umsetzung ohne manuelle Nebenverfahren gewährleistet ist. Besondere Bedeutung hat ferner die Anschlussfähigkeit an die bestehende, SAP-nahe Anwendungslandschaft. Dies betrifft insbesondere SAP oscare, ein bestehendes SAP BW/4HANA-System, SAP FI/CO Systeme, elektronische Personalakten und Archivsysteme sowie weitere Fach- und Umsysteme. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass bereits heute eine zentrale SAP-SuccessFactors-Landschaft mit Learning- und Talentmanagement-Funktionen für alle AOKen produktiv im Einsatz ist und die künftige Zielarchitektur diese bestehende Landschaft konsistent, belastbar und zukunftsfähig erweitern können muss. Die Softwarelösung ist zu Anfang 2027 in einem funktionsfähigen und produktiv einsetzbaren Zustand zu überlassen.
- Die AOK-Bundesverband eGbR führt im Namen der in der Bekanntmachung genannten Auftraggeberinnen das Vergabeverfahren durchFrist: 21. Mai
Markterkundung HR-Zielarchitektur
Die zukünftige HCM-Zielarchitektur hat die besonderen Anforderungen des öffentlichen Dienstes und der gesetzlichen Krankenversicherung in einer Größenordnung von ca. 78.000 Mitarbeitenden und Versorgungsempfängern abzubilden. Sie muss zugleich der beabsichtigten Konsolidierung der derzeit 12 dezentralen SAP-HCM-Systeme in eine gemeinsame, grundsätzlich standardisierte HCM-Systemlandschaft Rechnung tragen. Gesucht wird eine möglichst umfassende Best-of-Suite-Lösung mit integrierter, konsistenter und produktiv belastbarer Architektur. Das integrative Kernsystem der Suite muss die Bereiche Gehaltsabrechnung einschließlich Beamtenversorgung, zentrale mitarbeiterzentrierte Stammdatenhaltung mit Self-Services und Workflows sowie Organisationsmanagement umfassen; diese Kernanwendungen müssen voll integrativ, d. h. ohne Anbindung über Schnittstellen, zur Verfügung stehen und den funktionalen Kern des HCM-Gesamtsystems bilden. Produkte, bei denen diese Kernanwendungen nur teilweise oder nur unter Einbindung zusätzlicher Drittprodukte, Individualentwicklungen oder gesonderter Schnittstellen bereitgestellt werden können, entsprechen dem angestrebten Zielbild regelmäßig nicht. Von zentraler Bedeutung sind darüber hinaus die übergreifenden Anforderungen an die Zielarchitektur. Hierzu gehören insbesondere zentrale Stammdatenhaltung, Hosting innerhalb der EU/des EWR, Datenschutzkonformität beim Einsatz von Nachunternehmern, deutschsprachiger Support, KRITIS-/Sicherheitsunterstützung, Informationssicherheitsnachweise einschließlich C5-Testat Typ 2 und zusätzlicher SOC-1-, SOC-2- und SOC-3-Nachweise, die integrative Bereitstellung definierter Daten für SAP oscare (oscare = SAP-basierte Branchenlösung der AOK Systems GmbH), Datenlöschung/ILM, Migrationsfähigkeit sowie ein sicherer, belastbarer Betrieb im regulatorischen Umfeld der AOK-Gemeinschaft. Ebenfalls erforderlich sind belastbare Rollen- und Rechtekonzepte sowie eine konsistente, sichere und nachvollziehbare Verarbeitung in den Kernanwendungen. Die Zielarchitektur muss insbesondere die führende Pflege und Nutzung von Beschäftigten- und Organisationsdaten, digitale Personalprozesse über den gesamten Beschäftigtenlebenszyklus, Self-Services und Workflows, Zeitwirtschaft, Reisemanagement, Entgeltabrechnung, Melde- und Bescheinigungswesen, Berichtswesen, elektronische Personalakte sowie die Anbindung an bestehende Kernverfahren und Umsysteme unterstützen. Als wesentlich angesehen werden insbesondere die Abbildung des deutschen Steuer- und Sozialversicherungsrechts sowie gesetzlicher, tariflicher und versorgungsrechtlicher Anforderungen einschließlich Beamtenversorgung und Betriebsrente, zentrale rollenbasierte Pflege von Beschäftigten-, Organisations- und Vertragsdaten, Meldewesen, Bescheinigungswesen und eAU, komplexe Workflow- und Genehmigungslogiken, zeitgebundenes Organisationsmanagement, Anbindung eines bestehenden SAP BW/4HANA-Systems, vollständige Zeitwirtschaft unter Berücksichtigung unterschiedlicher AOK-spezifischer Varianten, Reisemanagement einschließlich landes- und bundesrechtlicher Anforderungen sowie ein zentrales Mitarbeiterportal. Darüber hinaus muss die Zielarchitektur die Anforderungen mehrerer eigenständiger AOKen in einer gemeinsamen, konsolidierten und grundsätzlich standardisierten Lösungsarchitektur abbilden und zugleich AOK-spezifische Ausprägungen, insbesondere bei Organisationsstrukturen, Berechtigungen, Archivsystemen, Löschvorgaben, Zeitwirtschaftsvarianten, Reisekostenregelungen und Integrationsumfängen, steuerbar und logisch getrennt unterstützen. Erwartet wird, dass mögliche Produkte sämtliche gesetzlichen, tariflichen und sozialversicherungsrelevanten Regelungen der Lohn-, Besoldungs-, Gehalts- und Versorgungsabrechnung für alle relevanten Personengruppen einschließlich landesrechtlicher Besonderheiten rechtskonform abbilden und gesetzliche sowie tarifliche Änderungen ohne Zutun des Auftraggebers zeitnah über Releases bereitgestellt werden, sodass eine fristgerechte, nachvollziehbare und rechtssichere Umsetzung ohne manuelle Nebenverfahren gewährleistet ist. Besondere Bedeutung hat ferner die Anschlussfähigkeit an die bestehende, SAP-nahe Anwendungslandschaft. Dies betrifft insbesondere SAP oscare, ein bestehendes SAP BW/4HANA-System, SAP FI/CO Systeme, elektronische Personalakten und Archivsysteme sowie weitere Fach- und Umsysteme. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass bereits heute eine zentrale SAP-SuccessFactors-Landschaft mit Learning- und Talentmanagement-Funktionen für alle AOKen produktiv im Einsatz ist und die künftige Zielarchitektur diese bestehende Landschaft konsistent, belastbar und zukunftsfähig erweitern können muss. Die Softwarelösung ist zu Anfang 2027 in einem funktionsfähigen und produktiv einsetzbaren Zustand zu überlassen.
- TenneT TSO GmbH
Änderung gemäß § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GWB
Der Auftraggeber (Sektorenauftraggeber) hat einen bestehenden Dienstleistungsvertrag im Projekt „DolWin5“ während der Vertragslaufzeit geändert. Gegenstand des Vertrages ist die anforderungskonforme Ausführung des Projektmanagements mechanischer Teilsysteme für das Projekt DolWin5. Die Auftragsänderung dient der Fortführung der projektbezogenen Leistungen bis einschließlich Dezember 2026. Die Änderung wurde erforderlich, da im Projekt DolWin5 Terminverschiebungen eingetreten sind, die zum Zeitpunkt der ursprünglichen Beauftragung nicht vorhersehbar waren. Der ursprünglich vorgesehene Leistungszeitraum war nicht ausreichend, um den vorgesehenen Leistungsumfang vollständig zu erbringen. Der Gesamtcharakter des Auftrags bleibt unverändert. Zudem ist ein Wechsel des Auftragnehmers aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht sachgerecht und mit erheblichen Schwierigkeiten sowie beträchtlichen Zusatzkosten verbunden. Der bestehende Auftragnehmer verfügt über eine projektspezifische Einarbeitungstiefe und vertiefte Kenntnisse der mechanischen Teilsysteme, die kurzfristig nicht substituiert werden können. Die Auftragsänderung erfolgt auf Grundlage von § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und Nr. 3 GWB. Für Sektorenauftraggeber ist § 132 Abs. 2 Satz 2 und 3 GWB gemäß § 142 Nr. 3 GWB nicht anzuwenden.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf auftrag.ai. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist AquaDuctus Pipeline GmbH.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.