Markterkundung HR-Zielarchitektur
Die zukünftige HCM-Zielarchitektur hat die besonderen Anforderungen des öffentlichen Dienstes und der gesetzlichen Krankenversicherung in einer Größenordnung von ca. 78.000 Mitarbeitenden und Versorgungsempfängern abzubilden. Sie muss zugleich der beabsichtigten Konsolidierung der derzeit 12 dezentralen SAP-HCM-Systeme...
Angebotsfrist:21. Mai 2026
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Die zukünftige HCM-Zielarchitektur hat die besonderen Anforderungen des öffentlichen Dienstes und der gesetzlichen Krankenversicherung in einer Größenordnung von ca. 78.000 Mitarbeitenden und Versorgungsempfängern abzubilden. Sie muss zugleich der beabsichtigten Konsolidierung der derzeit 12 dezentralen SAP-HCM-Systeme in eine gemeinsa...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Die AOK-Bundesverband eGbR führt im Namen der in der Bekanntmachung genannten Auftraggeberinnen das Vergabeverfahren durch
- Veröffentlicht: 20. April 2026
- Frist: 21. Mai 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Die zukünftige HCM-Zielarchitektur hat die besonderen Anforderungen des öffentlichen Dienstes und der gesetzlichen Krankenversicherung in einer Größenordnung von ca. 78.000 Mitarbeitenden und Versorgungsempfängern abzubilden. Sie muss zugleich der beabsichtigten Konsolidierung der derzeit 12 dezentralen SAP-HCM-Systeme in eine gemeinsame, grundsätzlich standardisierte HCM-Systemlandschaft Rechnung tragen. Gesucht wird eine möglichst umfassende Best-of-Suite-Lösung mit integrierter, konsistenter und produktiv belastbarer Architektur. Das integrative Kernsystem der Suite muss die Bereiche Gehaltsabrechnung einschließlich Beamtenversorgung, zentrale mitarbeiterzentrierte Stammdatenhaltung mit Self-Services und Workflows sowie Organisationsmanagement umfassen; diese Kernanwendungen müssen voll integrativ, d. h. ohne Anbindung über Schnittstellen, zur Verfügung stehen und den funktionalen Kern des HCM-Gesamtsystems bilden. Produkte, bei denen diese Kernanwendungen nur teilweise oder nur unter Einbindung zusätzlicher Drittprodukte, Individualentwicklungen oder gesonderter Schnittstellen bereitgestellt werden können, entsprechen dem angestrebten Zielbild regelmäßig nicht. Von zentraler Bedeutung sind darüber hinaus die übergreifenden Anforderungen an die Zielarchitektur. Hierzu gehören insbesondere zentrale Stammdatenhaltung, Hosting innerhalb der EU/des EWR, Datenschutzkonformität beim Einsatz von Nachunternehmern, deutschsprachiger Support, KRITIS-/Sicherheitsunterstützung, Informationssicherheitsnachweise einschließlich C5-Testat Typ 2 und zusätzlicher SOC-1-, SOC-2- und SOC-3-Nachweise, die integrative Bereitstellung definierter Daten für SAP oscare (oscare = SAP-basierte Branchenlösung der AOK Systems GmbH), Datenlöschung/ILM, Migrationsfähigkeit sowie ein sicherer, belastbarer Betrieb im regulatorischen Umfeld der AOK-Gemeinschaft. Ebenfalls erforderlich sind belastbare Rollen- und Rechtekonzepte sowie eine konsistente, sichere und nachvollziehbare Verarbeitung in den Kernanwendungen. Die Zielarchitektur muss insbesondere die führende Pflege und Nutzung von Beschäftigten- und Organisationsdaten, digitale Personalprozesse über den gesamten Beschäftigtenlebenszyklus, Self-Services und Workflows, Zeitwirtschaft, Reisemanagement, Entgeltabrechnung, Melde- und Bescheinigungswesen, Berichtswesen, elektronische Personalakte sowie die Anbindung an bestehende Kernverfahren und Umsysteme unterstützen. Als wesentlich angesehen werden insbesondere die Abbildung des deutschen Steuer- und Sozialversicherungsrechts sowie gesetzlicher, tariflicher und versorgungsrechtlicher Anforderungen einschließlich Beamtenversorgung und Betriebsrente, zentrale rollenbasierte Pflege von Beschäftigten-, Organisations- und Vertragsdaten, Meldewesen, Bescheinigungswesen und eAU, komplexe Workflow- und Genehmigungslogiken, zeitgebundenes Organisationsmanagement, Anbindung eines bestehenden SAP BW/4HANA-Systems, vollständige Zeitwirtschaft unter Berücksichtigung unterschiedlicher AOK-spezifischer Varianten, Reisemanagement einschließlich landes- und bundesrechtlicher Anforderungen sowie ein zentrales Mitarbeiterportal. Darüber hinaus muss die Zielarchitektur die Anforderungen mehrerer eigenständiger AOKen in einer gemeinsamen, konsolidierten und grundsätzlich standardisierten Lösungsarchitektur abbilden und zugleich AOK-spezifische Ausprägungen, insbesondere bei Organisationsstrukturen, Berechtigungen, Archivsystemen, Löschvorgaben, Zeitwirtschaftsvarianten, Reisekostenregelungen und Integrationsumfängen, steuerbar und logisch getrennt unterstützen. Erwartet wird, dass mögliche Produkte sämtliche gesetzlichen, tariflichen und sozialversicherungsrelevanten Regelungen der Lohn-, Besoldungs-, Gehalts- und Versorgungsabrechnung für alle relevanten Personengruppen einschließlich landesrechtlicher Besonderheiten rechtskonform abbilden und gesetzliche sowie tarifliche Änderungen ohne Zutun des Auftraggebers zeitnah über Releases bereitgestellt werden, sodass eine fristgerechte, nachvollziehbare und rechtssichere Umsetzung ohne manuelle Nebenverfahren gewährleistet ist. Besondere Bedeutung hat ferner die Anschlussfähigkeit an die bestehende, SAP-nahe Anwendungslandschaft. Dies betrifft insbesondere SAP oscare, ein bestehendes SAP BW/4HANA-System, SAP FI/CO Systeme, elektronische Personalakten und Archivsysteme sowie weitere Fach- und Umsysteme. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass bereits heute eine zentrale SAP-SuccessFactors-Landschaft mit Learning- und Talentmanagement-Funktionen für alle AOKen produktiv im Einsatz ist und die künftige Zielarchitektur diese bestehende Landschaft konsistent, belastbar und zukunftsfähig erweitern können muss. Die Softwarelösung ist zu Anfang 2027 in einem funktionsfähigen und produktiv einsetzbaren Zustand zu überlassen.
Weiterführende Details
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- AOK-Bundesverband eGbR - Arbeitsgemeinschaft von Körperschaften des öffentlichen RechtsFrist: 19. Mai
Markterkundung HR-Zielarchitektur
Markterkundung für eine HCM-Zielarchitektur für ca. 78.000 Mitarbeitende/Versorgungsempfänger. Ziel ist die Konsolidierung von 12 SAP-HCM-Systemen in eine Best-of-Suite-Lösung. Kernanforderungen: Integrierte Gehaltsabrechnung, Beamtenversorgung, Stammdaten, Self-Services, Workflows und Organisationsmanagement ohne Drittprodukte. Anforderungen: EU-Hosting, Datenschutz, C5-Typ 2/SOC-Nachweise, SAP oscare-Integration, ILM, Migrationsfähigkeit und Rollenkonzepte im regulatorischen Umfeld der AOK.
- Hamburg Tourismus GmbHHamburgFrist: 04. Mai
HHT Middleware und Buchungsstrecke
Gegenstand der Beschaffung ist die Konzeption, Umsetzung, Inbetriebnahme sowie der Betrieb und die kontinuierliche Weiterentwicklung einer Middleware-Architektur einschließlich einer darauf aufbauenden digitalen Buchungsstrecke für die Hamburg Tourismus GmbH. Zu Beginn des Vorhabens ist eine detaillierte fachliche und technische Konzeption zu erarbeiten, in der die Anforderungen konkretisiert, die Zielarchitektur definiert und in einem abgestimmten Pflichtenheft verbindlich beschrieben werden. Auf dieser Grundlage erfolgt die Implementierung einer produktiven Basislösung, bestehend aus einer zentralen Middleware als Integrations- und Orchestrierungsschicht sowie einer neuen digitalen Buchungsstrecke. Die Middleware dient dabei insbesondere der Anbindung und Integration bestehender und zukünftiger Systeme, einschließlich des führenden Reservierungssystems TOMAS, sowie weiterer interner und externer Anwendungen und Vertriebskanäle. Die zu entwickelnde Systemarchitektur ist modular, skalierbar und serviceorientiert auszulegen, sodass eine flexible Erweiterung sowie die Integration zusätzlicher Systeme und Funktionalitäten ermöglicht werden. Die Buchungsstrecke soll insbesondere zur Verbesserung der User Experience und zur Steigerung der Conversion Rate beitragen. Nach der Implementierung umfasst die Leistung auch den Betrieb, die Wartung und den Support der Systemlösung sowie deren Überführung in die Betriebsprozesse der Auftraggeberin. Darüber hinaus ist eine iterative und agile Weiterentwicklung der Middleware-Architektur und der Buchungsstrecke vorgesehen. Diese beinhaltet insbesondere die schrittweise funktionale Erweiterung, die Integration weiterer Systeme sowie die kontinuierliche Optimierung der technischen und fachlichen Komponenten. Die Leistungserbringung erfolgt in enger Abstimmung mit der Auftraggeberin, die die fachliche Steuerung und Priorisierung übernimmt. Ziel der Beschaffung ist der Aufbau einer zukunftsfähigen, leistungsfähigen und flexibel erweiterbaren Systemlandschaft zur nachhaltigen Stärkung des digitalen Vertriebs.
- Hamburg Tourismus GmbH
Hamburg Tourismus - Aufbau, Betrieb und Weiterentwicklung einer touristischen Middleware und Buchungsstrecke
Gegenstand der Beschaffung ist die Konzeption, Umsetzung, Inbetriebnahme sowie der Betrieb und die kontinuierliche Weiterentwicklung einer Middleware-Architektur einschließlich einer darauf aufbauenden digitalen Buchungsstrecke für die Hamburg Tourismus GmbH. Zu Beginn des Vorhabens ist eine detaillierte fachliche und technische Konzeption zu erarbeiten, in der die Anforderungen konkretisiert, die Zielarchitektur definiert und in einem abgestimmten Pflichtenheft verbindlich beschrieben werden. Auf dieser Grundlage erfolgt die Implementierung einer produktiven Basislösung, bestehend aus einer zentralen Middleware als Integrations- und Orchestrierungsschicht sowie einer neuen digitalen Buchungsstrecke. Die Middleware dient dabei insbesondere der Anbindung und Integration bestehender und zukünftiger Systeme, einschließlich des führenden Reservierungssystems TOMAS, sowie weiterer interner und externer Anwendungen und Vertriebskanäle. Die zu entwickelnde Systemarchitektur ist modular, skalierbar und serviceorientiert auszulegen, sodass eine flexible Erweiterung sowie die Integration zusätzlicher Systeme und Funktionalitäten ermöglicht werden. Die Buchungsstrecke soll insbesondere zur Verbesserung der User Experience und zur Steigerung der Conversion Rate beitragen. Nach der Implementierung umfasst die Leistung auch den Betrieb, die Wartung und den Support der Systemlösung sowie deren Überführung in die Betriebsprozesse der Auftraggeberin. Darüber hinaus ist eine iterative und agile Weiterentwicklung der Middleware-Architektur und der Buchungsstrecke vorgesehen. Diese beinhaltet insbesondere die schrittweise funktionale Erweiterung, die Integration weiterer Systeme sowie die kontinuierliche Optimierung der technischen und fachlichen Komponenten. Die Leistungserbringung erfolgt in enger Abstimmung mit der Auftraggeberin, die die fachliche Steuerung und Priorisierung übernimmt. Ziel der Beschaffung ist der Aufbau einer zukunftsfähigen, leistungsfähigen und flexibel erweiterbaren Systemlandschaft zur nachhaltigen Stärkung des digitalen Vertriebs.
- Helmholtz-Zentrum hereon GmbH
Ext. DL für SAP HCM Betrieb
Für den Bereich Personalmanagement wird eine kontinuierliche Betreuung durch ein externes Dienstleistungsunternehmen benötigt. Der Leistungsumfang umfasst das SAP HCM Modul mit den Teilmodulen Personaladministration (PA), Personalzeitwirtschaft (PT), Personalabrechnung (PY) und Organisationsmanagement (OM), perspektivisch ggf. FI-TV & FIORI-Anwendungen sowie die anwendungsübergreifenden Komponenten Processes & Forms, ESS, MSS und HCM Workflow im SAP NetWeaver Portalbetrieb bzw. künftig im Fiori Launchpad. Zu den zentralen Anforderungen gehören: - Sicherstellung des stabilen und reibungslosen Betriebs der HCM Systeme in den genannten Modulen und Komponenten in enger Zusammenarbeit mit den Key Userinnen und Key Usern - Analyse und Behebung von Fehlern im laufenden Betrieb - Durchführung von HCM Customizing und weiteren Systemanpassungen nach dem Einspielen von Patches und Updates - Umsetzung und Dokumentation neuer Anforderungen (z.?B. gesetzliche, tarifliche oder betriebliche Änderungen) in Abstimmung mit den HCM Key Userinnen und Key Usern sowie dem Bereich Personalmanagement - Erstellung neuer HCM Reports sowie Anpassung bestehender Auswertungen nach Bedarf (z.?B. statistische Berichte für Behörden und Institutionen nach Patch Einspielungen) - Umsetzung neuer Anforderungen im SAP NetWeaver Portal sowie Administration des Portal Contents (z.?B. neue Formulare in Web Dynpro) bzw. perspektivisch im FIORI-Launchpad - Fachliche Ansprechperson für HCM Key Userinnen und Key User sowie für IT Systemadministratorinnen und -administratoren - Sicherstellung eines kontinuierlichen Know how Transfers an Key Userinnen und Key User sowie an die IT Administration
- BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Beratungsleistungen S/4 Hana HR, SF
Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH muss aufgrund des von SAP verbindlich angekündigten Wartungsendes für das derzeitige ERP-System SAP ECC 6.0 zwingend auf SAP S/4 HANA migrieren. Ab diesem Zeitpunkt stellt SAP keine Fehlerbehebungen, Sicherheits- oder Rechtsanpassungsupdates mehr bereit. Zudem finden keine funktionalen Neuerungen mehr statt. Ein Weiterbetrieb des Altsystems würde damit zu erheblichen Sicherheits-, Stabilitäts- und Compliance-Risiken führen. Vor diesem Hintergrund wurde u.a. der Aufruf zum Wettbewerb (492203-2025) im Amtsblatt der Europäischen Union von der BGZ gestartet und im Rahmen eines Offenen Verfahrens nach § 15 VgV vergeben. Ziel des Projekts ist es, ein zukunftssicheres, standardnahes SAP S/4HANA-System zu implementieren, das sowohl technologisch als auch prozessual den Anforderungen der nächsten Jahrzehnte entspricht. Im Rahmen der o.g. Ausschreibung wurden Beratungsleistungen im Folgenden Umfeld an die Firma ABS Team GmbH vergeben: SAP S4HANA Human Capital Management (HCM), SAP S4HANA SuccessFactors Core und SAP S4 HANA SuccessFactors Learning. Im Rahmen der ursprünglichen Ausschreibungen war vorgesehen, sämtliche Entwicklungs- und Migrationsleistungen durch das Los „Technofunktionale Leistungen“ umsetzen zu lassen. Innerhalb der Explore-Phase stellte sich heraus, dass aus Gründen der Einhaltung des Clean-Core-Ansatzes sämtliche HCM-spezifischen Entwicklungen in den Success Factors (SF-EC und SF-LMS) vorgenommen werden müssen. Im Gegensatz zu den klassischen S/4 HANA-Modulen (FI, CO, MM, EH&S, QM), in denen technofunktionale Leistungen überwiegend auf ABAP-basierter Entwicklung, klassischer Datenmigration und etablierten Testverfahren basieren, bewegt sich das HR-/SuccessFactors-Umfeld in einer anderen technologischen Welt. Insbesondere kommen andere Programmiersprachen, Frameworks und Integrationsmechanismen zum Einsatz. Zudem folgen die spezifischen Entwicklungs- und Erweiterungskonzepte anderen Paradigmen als im S/4 HANA-Umfeld. Daraus abgeleitet ergeben sich spezifische Anforderungen an die Expertise und die Fähigkeiten der Datenmigrations- und Entwicklungsdienstleisters. Der hier beauftragte Dienstleister verfügt nachweislich über die geforderte tiefgreifende Expertise in Entwicklungs- und Datenmigrationsleistungen. Vor diesem Hintergrund ist es fachlich konsequent und risikominimierend, die Entwicklungs- und Datenmigrationsleistungen im HR-Umfeld gemeinsam mit den Beratungsleistungen beim selben spezialisierten Implementierungspartner zu bündeln.
- Stadtwerke Düsseldorf AGFrist: 15. Mai
Identity Plattform - Implementierung einer konzernweiten IAM-Lösung
Der Auftrag umfasst die Beschaffung und Einführung eines cloudbasierten Identity- & Access-Management-Systems einschließlich Subscription/Wartung sowie die Ablösung des bestehenden SAP IDM. Im Leistungsumfang enthalten sind die Konzeption und Implementierung der Zielarchitektur samt Rollen-/Berechtigungsmodell, die Anbindung und automatisierte Provisionierung von ca. 30 Kernsystemen über standardisierte Schnittstellen/Konnektoren und Workflows sowie den Aufbau eines ein automatisierten, revisionssicheren Audit/Reporting. Der Auftragnehmer erstellt ein Sicherheits- und Datenschutzkonzept (u. a. Least-Privilege, SoD, DSGVO) einschließlich Logging/Monitoring, führt Test- und Qualitätssicherungsmaßnahmen (z. B. SIT/UAT) durch und liefert vollständige Dokumentationen mit klar definierten Abnahmekriterien. Zur Betriebsaufnahme werden Betriebskonzept, Runbooks, Notfall-/Incident-Prozesse und SLAs bereitgestellt; Schulungen für Administratoren und Key User sowie ein strukturierter Wissenstransfer sichern die geordnete Übergabe in den Regelbetrieb. Nach dem Go-Live begleitet der Auftragnehmer eine erweiterte Hypercare-Phase und gewährleistet den Betrieb für sechs Monate, einschließlich sukzessiver Anbindung weiterer Systeme sowie 2nd-/3rd-Level-Support.
- Klinikum Chemnitz gGmbH; c/o Klinikum Chemnitz Logistik- und Wirtschaftsgesellschaft mbH
Lieferung/Bereitstellung eines cloudbasierten Softwaresystems zur Zeiterfassung (Zeitwirtschaft - ZWS) & Personaleinsatzplanung (PEP) für ärztlichen Dienst, pflegerischen Dienst & weitere Dienstarten
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Bereitstellung einer cloudbasierten Softwarelösung (Software as a Service) zur Zeiterfassung (Zeitwirtschaft – ZWS) und Personaleinsatzplanung (PEP) für den ärztlichen Dienst (ca. 720 Mitarbeiter:innen), den pflegerischen Dienst (ca. 2.180 Mitarbei-ter:innen) und weitere Dienstarten (ca. 1.372 Mitarbeiter:innen – medizinisch-technischer Dienst, Funktionsdienst, Verwaltungsdienst, Personal der Ausbildungsstätten). Zusätzlich müssen auch ca. 500 interne sowie ca. 300 externe Schüler:innen im System geführt werden. Es wird ausdrücklich eine marktverfügbare Standardlösung ausgeschrieben, die durch Parametrierung auf die Bedarfe der Auftraggeberin anpassbar ist. Individuallösungen oder Eigenentwicklungen sind ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für die bidirektionale Schnittstelle zur bestehenden SAP ERP R/3 HCM-Infrastruktur sowie zur neuen SAP S/4HANA-Umgebung. Weitere Anforderungen an Implementierung, Parametrierung, Schulungen und Prozessstandardisierung sind Bestandteil der Vergabeunterlagen bzw. des Leistungsverzeichnisses. Die Software muss insbesondere folgende Aufgabenbereiche abdecken und ist in einer integrierten Gesamtlösung bereitzustellen: -Personaleinsatzplanung inkl. Urlaubs- und Abwesenheitsmanagement (PEP) -Zeitwirtschaft (ZWS) -Vorbereitende Lohnabrechnung durch Bildung tarifvertraglich relevanter Lohnarten in Stunden- oder €-Werten -Employee Self Service (ESS) -Manager Self Service (MSS) -Reporting und Statistiken Das Zusammenwirken dieser Aufgabenbereiche ist für eine effiziente und zeitgemäße Personaleinsatzplanung, -steuerung und -abrechnung unabdingbar. Aus diesem Grund müssen diese Aufgaben eng verknüpft sein und sollen sich aus technologischer Sicht und aus Nutzersicht als eine Einheit darstellen. Die Lösung muss problemlos in die im KC vorliegende IT Infrastruktur (SAP ERP R/3 HCM & SAP S/4HANA HCM & SAP IS-H/i.s.h.med) eingebunden werden können und zwingend über standardisierte Schnittstellen (aktueller Stand der Technik) mit den bereits genutzten Softwarelösungen kommunizieren. Über die Schnittstellen müssen sowohl Stammdaten, als auch An- und Abwesenheits- sowie Lohndaten uni- und bidirektional (je nach Datenart) fließen. Die Schnittstelle muss zwingend mit Änderungsdatensätzen arbeiten (zu ändernde Datensätze im SAP werden gelöscht und neu angelegt oder mit neuen Datensätzen überschrieben), um den höchsten Grad der Automatisierung zu gewährleisten und die Notwendigkeit manuellen Eingreifens bestmöglich zu minimieren. Zur Abbildung reibungsloser Prozesse muss die PEP Lösung einen konsistenten, sicheren und medienbruchfreien Datenaustausch sicherstellen. Gerade für die Abrechnung der Mitarbeiter ist dies unerlässlich und würde bei Ausbleiben den Betrieb des KC nachhaltig negativ beeinträchtigen. Eine möglichst automatisierte Übernahme erforderlicher Daten aus den Altsystemen muss sichergestellt werden. Die neue PEP-Lösung muss Daten aus dem IS-H/i.s.h.med importieren, in Personalbedarf wandeln und in die Einsatzplanung integrieren können. Mit Hilfe der PEP-Lösung müssen die aktuell am Klinikum Chemnitz für die korrekte Lohnabrechnung aller Dienstarten benötigten Lohnarten entsprechend der tariflichen Regelungen erzeugt und zeitgesteuert an das Lohn- und Gehaltssystem SAP HCM übergeben werden. Im ärztlichen Tarifvertrag müssen aktuell 39 unterschiedliche Lohnarten, im nichtärztlichen Tarifvertrag 32 Lohnarten abgebildet werden. Teilweise entstehen Lohnarten mitarbeiterindividuell und abhängig von unterschiedlichen Bedingungen wie Abteilung, Qualifikation des Mitarbeiters, individuelle Vereinbarung. Gerade bei Rufdiensten kommt es vor, dass innerhalb eines Bereichs Rufdienste nach einer festen Pauschale oder nach den tarifvertraglichen Regelungen vergütet werden. Die Softwarelösung muss in der Lage sein, diese Konstellationen auch untermonatig abzubilden (siehe hierzu auch Leistungsverzeichnis) Die Anbindung der Mitarbeiter an die neue PEP-Softwarelösung soll in vorher festgelegten Wellen erfolgen. Demnach muss sichergestellt sein, dass ein Teil der Mitarbeiter weiter am SAP PEP und andere Mitarbeiter an der neuen PEP-Lösung geführt werden. Der Auftragnehmer muss sicherstellen, dass für den Zeitraum der Implementierung und des Rollouts beide Systeme parallel produktiv funktionieren und sich nicht gegenseitig beeinflussen. Die in 2026 geplante S/4HANA-Migration des SAP ERP R/3 HCM (Unicode-Umstellung, Datenbankmigration und S/4-Anwendung) ist zwingend zu berücksichtigen. Dies betrifft sowohl das Projektmanagement, als auch die Funktion (bidirektionale Integration mit den Altsystemen HCM und ERP und dem Migrationsziel, keine PEP-Funktion Pflege nach S/4HANA-Migration im HCM). Zusätzlich ist eine Integration mit dem Parallelprojekt S/4HANA-Migration erforderlich. Die PEP-Lösung soll auf der aktuellen SAP HCM Version ECC 8 eingeführt werden. Beginnend 2026 soll der Umstieg des SAP ERP R/3 HCM auf SAP S/4HANA HCM erfolgen und damit auch die Migration der PEP-Software auf das neue System. Demnach wird vorausgesetzt, dass der Auftragnehmer die Schnittstellen seiner Softwarelösung bereits erfolgreich von SAP ECC auf S/4HANA migriert hat und alle geforderten Funktionen vollumfänglich auch in der Integration mit einem S/4HANA System (HCM und ERP) zur Verfügung stehen. Für die Beschaffung wird ein projektspezifischer EVB-IT-Cloudvertrag & -Dienstvertrag geschlossen. Der Vertragsentwurf ist Teil dieser Veröffentlichung sowie der Vergabeunterlagen zum Erstangebot und kann durch den Auftraggeber im Rahmen der Vergabeverhandlungen weiter konkretisiert werden. Die Beschaffung erfolgt für eine Mindestvertragslaufzeit von 36 Monaten nach Herstellung der Betriebsbereitschaft. Hiernach verlängert sich der Vertrag jeweils um ein Jahr, falls dieser nicht sechs Monate vor Vertragsende von einer Partei gekündigt wird. Einzelheiten hierzu ergeben sich auch aus den Vergabeunterlagen der späteren Angebotsphase bzw. Angebotsphasen.
- Universitätsklinikum Düsseldorf
Austausch und Erweiterung der Brandmeldeanlage - Geb. 22.21
Am Universitätsklinikum Düsseldorf werden sämtliche Brandmeldeanlagen in einem vernetzten Anlagenverbund betrieben und über ein zentrales Gefahrenmanagementsystem gesteuert und überwacht. Zur Sicherstellung eines einheitlichen, durchgängigen und betriebssicheren Systems ist die vollständige Kompatibilität aller angeschlossenen Anlagen zwingend erforderlich. Die Migration auf das Nachfolgesystem FS20 sowie die Integration in den bestehenden Anlagenverbund kann ausschließlich durch den Systemhersteller erfolgen. Nur der Hersteller ist berechtigt und technisch in der Lage, die erforderliche Parametrierung, Inbetriebnahme sowie Anpassung der bestehenden Systemstruktur vorzunehmen. Dies wird durch die Stellungnahme der Siemens AG vom 04.02.2025 ausdrücklich bestätigt. Ein Einsatz von Systemen anderer Hersteller ist aus technischen Gründen nicht möglich, da: - keine Kompatibilität zum bestehenden Gefahrenmanagementsystem gegeben ist, - die Einbindung in den bestehenden Anlagenverbund nicht sichergestellt werden kann, - zentrale Steuerungs-, Überwachungs- und Alarmierungsfunktionen beeinträchtigt würden, - erhebliche Risiken für Betriebssicherheit und Betreiberverantwortung entstehen würden. Aus technischer Sicht liegt somit ein Alleinstellungsmerkmal im Sinne von § 14 Abs. 4 Nr. 2 VgV vor, da ausschließlich ein Unternehmen in der Lage ist, die Leistung unter Einhaltung der bestehenden Systemarchitektur sowie der betrieblichen Anforderungen zu erbringen.
- Universitätsklinikum Düsseldorf
Austausch und Erweiterung der Brandmeldeanlage - Geb. 22.21
Am Universitätsklinikum Düsseldorf werden sämtliche Brandmeldeanlagen in einem vernetzten Anlagenverbund betrieben und über ein zentrales Gefahrenmanagementsystem gesteuert und überwacht. Zur Sicherstellung eines einheitlichen, durchgängigen und betriebssicheren Systems ist die vollständige Kompatibilität aller angeschlossenen Anlagen zwingend erforderlich. Die Migration auf das Nachfolgesystem FS20 sowie die Integration in den bestehenden Anlagenverbund kann ausschließlich durch den Systemhersteller erfolgen. Nur der Hersteller ist berechtigt und technisch in der Lage, die erforderliche Parametrierung, Inbetriebnahme sowie Anpassung der bestehenden Systemstruktur vorzunehmen. Dies wird durch die Stellungnahme der Siemens AG vom 04.02.2025 ausdrücklich bestätigt. Ein Einsatz von Systemen anderer Hersteller ist aus technischen Gründen nicht möglich, da: - keine Kompatibilität zum bestehenden Gefahrenmanagementsystem gegeben ist, - die Einbindung in den bestehenden Anlagenverbund nicht sichergestellt werden kann, - zentrale Steuerungs-, Überwachungs- und Alarmierungsfunktionen beeinträchtigt würden, - erhebliche Risiken für Betriebssicherheit und Betreiberverantwortung entstehen würden. Aus technischer Sicht liegt somit ein Alleinstellungsmerkmal im Sinne von § 14 Abs. 4 Nr. 2 VgV vor, da ausschließlich ein Unternehmen in der Lage ist, die Leistung unter Einhaltung der bestehenden Systemarchitektur sowie der betrieblichen Anforderungen zu erbringen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 21. Mai 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Die AOK-Bundesverband eGbR führt im Namen der in der Bekanntmachung genannten Auftraggeberinnen das Vergabeverfahren durch.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.