Kommunikationssystem digitaler Assisten im Gesundheitswesen
Durch die Implementierung des digitalen Assistenzsystems für die OP?Koordination erwartet wir für das UKB folgende Funktionen: 1. serverbasierte Softwareanwendung zur Nutzung mit plattformunabhängigen Mobile?App (iOS, iPAD-OS, Android) und browserbasiert an stationären Endgeräten, die die bisher teils zeitintensive und...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Durch die Implementierung des digitalen Assistenzsystems für die OP?Koordination erwartet wir für das UKB folgende Funktionen: 1. serverbasierte Softwareanwendung zur Nutzung mit plattformunabhängigen Mobile?App (iOS, iPAD-OS, Android) und browserbasiert an stationären Endgeräten, die die bisher teils zeitintensive und umständliche PC?...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Universitätsklinikum Bonn AöR
- Veröffentlicht: 29. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
- Thema: Medizinsoftware
Ausschreibungsbeschreibung
Durch die Implementierung des digitalen Assistenzsystems für die OP?Koordination erwartet wir für das UKB folgende Funktionen: 1. serverbasierte Softwareanwendung zur Nutzung mit plattformunabhängigen Mobile?App (iOS, iPAD-OS, Android) und browserbasiert an stationären Endgeräten, die die bisher teils zeitintensive und umständliche PC?gebundene Dateneingabe ersetzt. Die OP?Zeit?Dokumentation wird dadurch valide und ohne zusätzlichen Aufwand erfasst, was zu höherer Datenqualität, Aktualität und Benutzer?Akzeptanz führt. 2. Integration von Transportsystem?Steuerungssoftware (Syncrotess) Anbindung von Drittsystemen aus der Patientenlogistik, um den Status laufender Transporte einzublenden und neue Transportaufträge zu erzeugen. 3. Einbindung von Real?Time?Locating?Systemen (RTLS) Nutzung von lokalisierbaren Patientenarmbändern als Prozesstrigger. 4. ganzheitliche Koordination perioperativer Schritte Von der Patientenabruf bis zum Aufwachraum werden sämtliche Prozessschritte koordiniert und prozessabhängige Aufgaben automatisch dem zuständigen Personal zugewiesen, basierend auf dem aktuellen Status im Behandlungspfad. 5. Optimierung der OP?Kommunikation Bereitstellung von Tools für schnelle Rückfragen per Chat und Kurzwahltasten, um aufgabenbezogene Klärungen zu erleichtern. Dynamische Kontaktlisten zeigen allen am konkreten perioperativen Prozess beteiligten Personen (Operateur, Anästhesie, Pflege usw.) an. Funktionen für die rasche Absage von Eingriffen, die Sperrung von OP?Räumen und die automatische Informationsweitergabe an betroffene Mitarbeitende sind integriert. 6. Checklisten?Management Erstellung verschiedener Checklisten (u.a. WHO Surgical Safety Checklist), deren einzelne Punkte mit spezifischen Workflow?Schritten verknüpft werden können (z. B. "Keine Einschleusung vor Freigabe in der Checkliste"). 7. Anpassbare Dashboards Übersicht über alle laufenden Prozesse inkl. Restlaufzeiten. 8. Umfassende Auswertungswerkzeuge Live?Ansichten und Process?Mining ermöglichen detaillierte Analysen nach diversen Filtern (Fachabteilung, Zeitraum, Notfallkategorie, Position im OP?Programm). Diese Funktionen sollen die Transparenz, Effizienz und Qualität der perioperativen Prozesse am UKB nachhaltig erhöhen.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
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10- Universitätsklinikum Bonn AöR
Markterkundungsverfahren Kommunikationssystem digitaler Assisten im Gesundheitswesen
In den OP?Bereichen des Universitätsklinikums Bonn (UKB) existiert derzeit kein einheitlich festgelegtes Kommunikationssystem. Abstimmungen erfolgen bislang überwiegend persönlich und/oder telefonisch, bei weniger zeitkritischen Prozessen auch per E?Mail. Dies wirkt sich auch auf die OP?Koordination aus, die momentan weder transparent noch elektronisch für alle Beteiligten einsehbar und nachvollziehbar ist. Zur Verbesserung von Kommunikation und Koordination im OP ist die Einführung eines digitalen Assistenten vorgesehen. Dabei handelt es sich um eine umfassende digitale Lösung zur Steuerung und Optimierung perioperativer Prozesse, die sich aus einer Kombination plattformunabhängiger mobiler Anwendungen und serverbasierter Komponenten zusammensetzt. Alle klinikspezifischen Abläufe werden in einem Echtzeit?Patientenpfad erfasst und visualisiert. Auf diese Weise soll ein erheblicher Zeitgewinn bei der Koordination erzielt werden, weil telefonische Abstimmungen im OP?Management reduziert und OP?Kapazitäten damit besser genutzt werden können. Nicht im Fokus steht dabei die OP-Planung, die weiterhin ich bewährter Weise im KIS vorgenommen werden soll. Der digitale Assistent soll im Wesentlichen Kommunikation und Aufgaben automatisieren und stellt daher eine auf der bestehenden digitalen Systemlandschaft aufsetzende "Assistenzschicht" dar. Im Vorfeld dieser Markterkundung nahmen wir Kontakt zu anderen Universitätsklinika auf und erkundigten uns nach bereits eingesetzten Lösungen in OP?Bereichen. Hier wurde uns die Fa. Sqior empfohlen, die schon auf erfolgreiche Referenzprojekte in anderen Universitätsklinika verweisen kann. Durch die Implementierung des digitalen Assistenzsystems für die OP-Koordination erwartet wir für das UKB folgende Funktionen: 1. serverbasierte Softwareanwendung für die OP?Prozesssteuerung zur Nutzung mit plattformunabhängigen Mobile?App (iOS, iPAD-OS, Android) und browserbasiert an stationären Endgeräten, die die bisher teils zeitintensive und umständliche PC?gebundene Dateneingabe ersetzt. Die OP?Zeit?Dokumentation wird dadurch valide und ohne zusätzlichen Aufwand erfasst, was zu höherer Datenqualität, Aktualität und Benutzer?Akzeptanz führt. 2. Integration von Transportsystem?Steuerungssoftware (Syncrotess) Anbindung von Drittsystemen aus der Patientenlogistik, um den Status laufender Transporte einzublenden und neue Transportaufträge zu erzeugen. 3. Anbindung an bestehende Krankenhausinformationssysteme (HL7, FHIR, REST-API) 4. Einbindung von Real?Time?Locating?Systemen (RTLS) Nutzung von lokalisierbaren Patientenarmbändern als Prozesstrigger. 5. ganzheitliche Koordination perioperativer Schritte Von der Patientenabruf bis zum Aufwachraum werden sämtliche Prozessschritte koordiniert und prozessabhängige Aufgaben automatisch dem zuständigen Personal zugewiesen, basierend auf dem aktuellen Status im Behandlungspfad. 6. Optimierung der OP?Kommunikation Bereitstellung von Tools für schnelle Rückfragen per Chat und Kurzwahltasten, um aufgabenbezogene Klärungen zu erleichtern. Dynamische Kontaktlisten zeigen allen am konkreten perioperativen Prozess beteiligten Personen je nach Rolle oder Gruppe (Operateur, Anästhesie, Pflege usw.) an. Funktionen für die rasche Absage von Eingriffen, die Sperrung von OP?Räumen und die automatische Informationsweitergabe an betroffene Mitarbeitende sind integriert. 7. Checklisten?Management Erstellung verschiedener Checklisten (u.a. WHO Surgical Safety Checklist), deren einzelne Punkte mit spezifischen Workflow?Schritten verknüpft werden können (z. B. "Keine Einschleusung vor Freigabe in der Checkliste"). 8. Anpassbare Dashboards Übersicht über alle laufenden Prozesse inkl. Restlaufzeiten. 9. Umfassende Auswertungswerkzeuge Live?Ansichten und Process?Mining ermöglichen detaillierte Analysen nach diversen Filtern (Fachabteilung, Zeitraum, Notfallkategorie, Position im OP-Programm). 10. Unterstützung von BYOD (Bring?Your?Own?Device) unter strikter Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorgaben. Darüber hinaus werden folgende spezifische Schnittstellen bereitgestellt: - Patientenmonitor?Integration - Nutzung von Bettplatzinformationen aus HL7, Übernahme von Monitor?Nachrichten als Prozesstrigger. - Beatmungsgeräte?Integration - Erfassung von Statusinformationen der Beatmungsgeräte als Prozesstrigger. - PDMS?Integration - Möglichkeit, Anästhesie?Zeitstempel aus dem PDMS als Prozesstrigger zu verwenden. (bisher noch keine uns bekannte Referenzinstallation). Alle genannten Funktionen sind zwingend erforderlich, um die Prozesssteuerung und -optimierung in der OP?Koordination voranzutreiben und die Effizienz der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern.
- Universitätsklinikum Bonn AöR
Kommunikationssystem digitaler Assisten im Gesundheitswesen
Serverbasierte Softwareanwendung mit plattformunabhängiger Mobile-App (iOS, iPadOS, Android) und Browserzugriff ersetzt PC-gebundene Dateneingabe für OP-Zeit-Dokumentation. Integration von Transportsystem-Steuerungssoftware (Syncrotess) und Real-Time-Locating-Systemen (RTLS) mit lokalisierbaren Patientenarmbändern als Prozesstrigger. Ganzheitliche Koordination perioperativer Schritte (Patientenabruf bis Aufwachraum) mit automatischer Aufgabenverteilung. OP-Kommunikation per Chat und Kurzwahltasten, dynamische Kontaktlisten, Funktionen für Absagen und Raumsperrung. Checklisten-Management (u.a. WHO Surgical Safety Checklist) mit Workflow-Verknüpfung. Anpassbare Dashboards mit Restlaufzeiten und umfassende Auswertungen.
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Das Universitätsklinikum Bonn plant die Einführung eines digitalen Assistenzsystems zur Optimierung der OP-Koordination. Ziel ist die Ablösung manueller Abstimmungen durch eine serverbasierte Software mit mobilen Apps (iOS/Android) und Browser-Anbindung. Das System soll als Assistenzschicht auf bestehende Strukturen aufsetzen, Echtzeit-Patientenpfade visualisieren und Aufgaben automatisieren. Die OP-Planung verbleibt im KIS. Fokus: Prozesssteuerung und Zeitgewinn im OP-Management.
- LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München)
Überlassung und Weiterentwicklung von Software "OP-Management" und "Belegungsmanagement"
Mobile App zur Steuerung und Optimierung perioperativer Prozesse. Umfasst OP-Zeitendokumentation, Integration von Transportsystemen und RTLS, Koordination aller perioperativen Schritte, verbesserte OP-Kommunikation, dynamische Kontaktlisten, Funktionen für Eingriffsabsagen, Checklisten und anpassbare Dashboards.
- LfA Förderbank Bayern
Personalmanagementsystem (Vergabebekanntmachung)
Ausschreibung für ein Cloud-basiertes Personalmanagementsystem (SaaS). Geforderte Module: Stellen-/Organisationsmanagement, Bewerbermanagement, Onboarding, Personalbetreuung, Vergütung, digitale Personalakte, Zeit-/Anwesenheitsmanagement, Personalentwicklung, Mitarbeitergespräche, Reisekostenmanagement, Offboarding, Aufgaben-/Dokumentenmanagement, Workflow, Analysen/Statistiken, Vertretungsregelung. Gehaltsabrechnung ist ausgenommen. Leistungen umfassen: Bereitstellung von Produktiv- und Testsystem, laufende Weiterentwicklung, 2nd/3rd-Level-Support, jährliche Pauschale für gesamte Software-Infrastruktur (inkl. Updates/Upgrades). Optionale Leistungen: Initiales Setup/Einführungsprojekt, Personentage-Kontingente auf Abruf (Beratung, Änderung, Neuentwicklung, Schulungen), Unterstützung bei Vertragsende (Datenmigration für neuen Systembetrieb).
- Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH
vergebener Auftrag: Software für Systemintegration und digitalen Workflow in der Augenklinik
Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung im Krankenhaus muss in der Augenklinik eine Infrastruktur geschaffen werden, die einen durchgängigen Datenstrom der Patientendaten und einen digitalen Workflow ermöglicht. Das Klinikum Ludwigshafen beabsichtigt die Beschaffung einer Software für die Systemintegration und einen digitalen Workflow in der Augenklinik. Die Maßnahme ist integraler Bestandteil der Einführung der Digitalen Patientenakte im Klinikum Ludwigshafen. Ziel ist die vollständig digitale, strukturierte und medienbruchfreie Dokumentation ophthalmologischer Befunde im Rahmen des klinischen Behandlungsprozesses. Mit Siemens syngo Carbon (PACS), i.s.h.med (KIS) und ZEISS-OCT sind im Klinikum Ludwigshafen bereits die Komponenten für einen digitalen Workflow vorhanden, für ein integriertes "Abteilungsinformationssystem" der Augenheilkunde fehlt im Wesentlichen ein ophthalmologisches Daten-/Workflow-Frontend plus eine saubere Schnittstellenkonfiguration. ZEISS FORUM fungiert dabei als spezialisiertes Fachmodul zur strukturierten Befunderhebung und Verlaufsdarstellung, dessen Ergebnisse über standardisierte HL7-Schnittstellen in das führende Krankenhausinformationssystem i.s.h.med zurückgeführt und dort Bestandteil der elektronischen Patientenakte werden. Die Maßnahme erfüllt damit die Anforderungen des Fördertatbestands 3 (Digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation). Die Maßnahme ist Teil der Einführung der Digitalen Akte und wird aus Fördermitteln des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG, Fördertatbestand 3) gefördert. Ohne die Implementierung von ZEISS FORUM ist eine strukturierte, digitale und verlaufsbezogene Dokumentation ophthalmologischer Befunde im Rahmen der Digitalen Patientenakte nicht möglich. Die Maßnahme dient daher nicht primär der Bildarchivierung, sondern der digitalen Behandlungsdokumentation und Prozessintegration im Sinne des Fördertatbestands 3. Auf dem deutschen Markt sind in dieser Sparte außer Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH mit der Software ZEISS FORUM, die Firma Heidelberg Engineering mit der Software HEYEX 2 und die Firma Topcon mit z.B. den Produkten IMAGEnet 6, Maestro, Triton etc. etabliert. Jeder Hersteller bietet seine eigenen OCT-Geräte an, für die diese Softwareplattformen primär ausgelegt sind. Der Großteil der betriebenen und anzubindenden Medizingeräte der Augenklinik sind Geräte des Herstellers Zeiss. Alle ZEISS Geräte können nahtlos über die ZEISS FORUM Software angebunden werden. Diese ist im Klinikum Ludwigshafen bereits mit einer Installation und Lizenzen für drei neu gekaufte Geräte der Firma Zeiss in Betrieb und muss für die Systemintegration mit den notwendigen Schnittstellen ausgerüstet werden und für die zusätzlichen Gerate müssen die vorhandenen Lizenzen erweitert werden. Die beiden Alternativsysteme setzen voraus, dass die Modalitäten den DICOM-Export unterstützen. Jedoch ist auch dann eine vollumfängliche, "nahtlose" Nutzung von Zeiss-OCT-Daten in der Topcon-OCT-Software und der Heidelberg Engineering Software nicht vorgesehen. Die Systeme sind primär auf ihre jeweils eigenen, proprietären Datenformate ausgelegt. Damit sind die Softwarelösungen der beiden genannten Firmen auf die Auswertung der exportierten DICOM-Daten mit Standardfunktionen beschränkt. Zeiss-spezifische multimodale Auswertungsmodule (z.B. Glaucoma-Workplace, Retina-Workplace) werden ebenso wenig unterstützt wie der Datenaustausch des IOL-Masters mit den beiden OP-Mikroskopen. Letzterer stellt im Hinblick auf die Planung von Systemintegration und Workflow der Augenklinik eine der wesentlichen Schlüsselfunktionen dar. Hingegen können die weiteren in der Augenklinik betriebenen Geräte von Drittherstellern mit ZEISS FORUM über eine DICOM-Schnittstelle direkt in den Workflow integriert werden (betrifft: Heidelberg Sprectralis OCT, Absolu Sonographiegrat, letzteres derzeit in Beschaffung), bzw. nach einem Software-Upgrade (DICOM-Schnittstelle) angebunden werden (betrifft: Oculus Pentacam Hornhauttophographie). Es ergibt sich folgendes Zielbild für die IT-Architektur: - KIS i.s.h.med als führendes System für Patientenstammdaten, Termine, Diagnosen, Prozeduren, Verordnungen, Befunde und Abrechnung im Rahmen der Digitalen Akte. - ZEISS-OCT + ZEISS FORUM als augenspezifische Ebene: Geräteanbindung, OCT-Verlaufsdarstellung, spezielle Glaukom/AMD-Ansichten, Export in ePA/KIS/PACS. - Syngo Carbon dient ergänzend als Enterprise Imaging-Backbone, der alle DICOM-Bilder (inkl. OCT) klinikweit speichert und bereitstellt.
- Lahn-Dill-Kreis
Lahn-Dill-Kreis und Vogelsbergkreis - Starkregen-Frühalarmsystem
Ziel ist die akute Gefahrenabwehr bei Starkregenereignissen durch frühzeitige, zielgruppenspezifische Alarmierung. Die Maßnahme dient der Gefahrenabwehr, dem Schutz von Leib und Leben sowie von Sachwerten und soll die Einsatzfähigkeit von Rettungsdiensten sowie die Selbstschutzmöglichkeiten der Bevölkerung verbessern. Die Leistung umfasst die vollständige technische und organisatorische Umsetzung eines modular aufgebauten Systems mit folgenden Komponenten: Projektmanagement, Urbane Datenplattform, Starkregenfrühalarmsystem. Das Projektmanagement übernimmt die Gesamtkoordination der technischen Umsetzung, die Kommunikation mit den Projektträgern und die Schulung der beteiligten Akteure. Es sind zwei Projektstellen auf Seiten der Landkreise zu berücksichtigen. Die Kommunikation mit allen 42 Kommunen der beiden Landkreise ist sicherzustellen. Die beiden Leitstellen der Landkreise erhalten eine gesonderte, vertiefte Einweisung in die Alarmierungssoftware. Die Projektleitung verantwortet die Auswahl geeigneter Sensorstandorte, die Installation der Sensorik und die Integration in das Alarmsystem. Die Koordination der Hostingstruktur, der Softwarepflege und der Anwenderrechteverwaltung ist ebenfalls Bestandteil der Leistung. Die Datenplattform ist als offene, modulare Multimandantenlösung zu konzipieren. Sie muss eine sehr hohe Verfügbarkeit gewährleisten. Die Plattform dient als technische Grundlage für die Alarmierungssoftware und muss zukünftige Erweiterungen ermöglichen. Der Betrieb erfolgt unter Einhaltung geltender Standards zu Datenschutz, Dokumentation und Aktualisierung. Die Plattform ist als Open-Source-Lösung auszugestalten und rechtssicher zu betreiben. Das Alarmsystem ist als KI-gestützte Anwendung auf der Datenplattform zu implementieren. Es verarbeitet Echtzeitdaten aus innovativen, autarken IoT-Sensoren und verknüpft diese mit öffentlich zugänglichen Datenquellen. Die Sensoren sollten verschiedene Funkstandards unterstützen und bei Stromausfall auf Satellitenkommunikation zurückgreifen können. Die Software soll eine realistische Visualisierung der aktuellen und prognostizierten Gefahrenlage ermöglichen und die Warnstufen des Deutschen Wetterdienstes berücksichtigen. Die Nutzerrechte sind differenziert zu gestalten für Bürgerinnen und Bürger, Leitstellen und Verwaltung. Die Software muss hochverfügbar sein. Eine automatische Plausibilitätsprüfung und Datensicherung sind sicherzustellen. Die Lösung muss kontinuierlich weiterentwickelbar sein und zusätzliche Funktionen wie Gefahrenmeldungen mit Georeferenzierung oder gebäudespezifische Schutzprofile integrieren können. Im Übrigen siehe Vergabeunterlagen.
- Max-Planck-Institut für Herz- und LungenforschungBad NauheimFrist: 24. Mai
G.GRO.PFOR2601 - Zellanalyse- und Zellsortiersystem mit spektraler und bildbasierter Echtzeitanalyse
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Lieferung, der vollständig fachgerechte Aufbau, die Inbetriebnahme, die Systemprüfung sowie die Einweisung des Bedienpersonals; hier: ein Zellanalyse- und Zellsortiersystem mit Echtzeit-Imaging-Funktion für Forschungsanwendungen sowie optional ein komplementäres spektrales Zellanalysegerät derselben Systemplattform mit upgradebarer Imaging-Funktion. Hauptsystem: Zellanalyse- und Zellsortiersystem • integriertes System zur spektralen Fluoreszenzanalyse, bildbasierten Echtzeitdetektion und Zellsortierung in einem Gerät; • fünf räumlich getrennte Laser mit mindestens folgenden Spezifikationen: UV 349 nm ≥ 30 mW, Violett 405 nm ≥ 50 mW, Blau 488 nm ≥ 100 mW, Gelb-Grün 561 nm ≥ 50 mW, Rot 637 nm ≥ 100 mW; • mindestens 50 Fluoreszenzdetektoren, 5 Streulichtdetektoren und 6 Bildgebungsdetektoren; • kamerafreies Echtzeit-Imaging mit mehr als 10.000 Abbildungen pro Sekunde und Echtzeitanzeige der abgeleiteten Bildparameter; • Sortierung auf Grundlage jeder Kombination aus Bild-, Scatter- und Fluoreszenzdaten; • mindestens drei verschiedene Düsen, einfacher Düsenwechsel ohne Nachjustage; • simultanes Sortieren von zwei bis zu sechs Populationen; • Sortiermodi mindestens Reinheit, Ausbeute und Einzelzelle; • Probeneingabe aus 12 x 75 mm Röhrchen; • temperierbare Probenzufuhr sowie temperierbare Röhrchen- und Plattenablage jeweils mindestens im Bereich von 4 bis 42 °C; • Sortierung in verschiedene Röhrchenformate sowie in 6-, 24-, 48-, 96- und 384-Well-Platten; • Index Sort einschließlich Images der sortierten Zellen; • automatischer Systemstart, LED-basierte Kalibrierung, automatische Einstellung der Laser Delays, beadbasierte Qualitätskontrolle mit zeitlicher Protokollierung sowie vollautomatische Einstellung und Überwachung sortierrelevanter Parameter; • zertifizierte Sicherheitswerkbank einschließlich Aerosol Management System optional verfügbar und vor Ort nachrüstbar; • vollständige Hard- und Softwarekompatibilität mit einem Analysegerät derselben Systemplattform; • integrierte Software mit QC-Modul, User Management, automatischem Unmixing und Unterstützung multipler Autofluoreszenz-Kontrollen; • Aufzeichnung von mindestens 35.000 Events pro Sekunde bzw. 12.000 Events pro Sekunde inklusive Echtzeit-Imaging; • Integration von FlowJo sowie Unterstützung des FCS-3.1-Dateiformats oder höher; • Betrieb unter Microsoft Windows 10 / 64 Bit LTSC; • Remote Support, dichtes Servicenetz, Vor-Ort-Service werktags innerhalb von 36 Stunden, mindestens 12 Monate Garantie, eine Wartung innerhalb der Garantiezeit sowie intensive Schulung. Optionale Zusatzkomponente: spektrales Zellanalysegerät • Tischgerät derselben Systemplattform zur spektralen Zellanalyse für Standardisierung, Panel-Entwicklung, Routineanalyse und Entlastung des Hauptsystems; • fünf räumlich getrennte Laser mit denselben Mindestanforderungen; • mindestens 50 Fluoreszenzdetektoren mit spektraler Abdeckung von höchstens 370 nm bis mindestens 870 nm; • 6 Beam Spots; • LED-basierte Qualitätskontrolle zur unmittelbaren Vergleichbarkeit der Daten zwischen Analysegerät und Sortiersystem; • Streulichtdetektion über 488 nm und 405 nm sowie upgradebare zusätzliche Scatter- und Imaging-Detektoren; • Probeneingabe aus 12 x 75 mm Röhrchen und Multiwell-Platten; • vor Ort upgradebares, kamerafreies Echtzeit-Imaging-Modul mit 6 Bildgebungsdetektoren; • gleichzeitige Nutzung von Imaging und spektraler Durchflusszytometrie; • Analyse auf Grundlage jeder Kombination aus Bild-, Scatter- und Fluoreszenzdaten; • integrierter temperierbarer Probenloader für Röhrchen sowie Flach- und Deep-Well-Platten; • Aufzeichnung von mindestens 35.000 Events pro Sekunde bzw. 12.000 Events pro Sekunde inklusive Echtzeit-Imaging; • Live Spectral Unmixing, gewichteter Unmixing-Algorithmus, automatische digitale Kompensationsmatrix und multiple Autofluoreszenz-Kontrollen; • Integration von FlowJo sowie Unterstützung des FCS-3.1-Dateiformats oder höher; • Hard- und Softwarekompatibilität mit dem Sortiersystem derselben Plattform; • mindestens 12 Monate Garantie, eine Wartung innerhalb der Garantiezeit, Serviceverträge, intensive Schulung sowie mindestens drei Referenzsysteme. Systemplattform / funktionaler Zusammenhang • Hauptsystem und optionale Zusatzkomponente müssen innerhalb derselben Systemplattform verfügbar sein; • Ziel ist die Sicherstellung einer einheitlichen methodischen Grundlage für Standardisierung, Datenvergleichbarkeit, Workflow-Kontinuität und Backup-Funktion; • die Übertragbarkeit von Panels, Messvorlagen, Analyse- und QC-Logiken zwischen Analyse- und Sortierbetrieb muss gewährleistet sein.
- Einkauf
G.GRO.PFOR2601 - Zellanalyse- und Zellsortiersystem mit spektraler und bildbasierter Echtzeitanalyse
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Lieferung, der vollständig fachgerechte Aufbau, die Inbetriebnahme, die Systemprüfung sowie die Einweisung des Bedienpersonals; hier: ein Zellanalyse- und Zellsortiersystem mit Echtzeit-Imaging-Funktion für Forschungsanwendungen sowie optional ein komplementäres spektrales Zellanalysegerät derselben Systemplattform mit upgradebarer Imaging-Funktion. Hauptsystem: Zellanalyse- und Zellsortiersystem • integriertes System zur spektralen Fluoreszenzanalyse, bildbasierten Echtzeitdetektion und Zellsortierung in einem Gerät; • fünf räumlich getrennte Laser mit mindestens folgenden Spezifikationen: UV 349 nm ≥ 30 mW, Violett 405 nm ≥ 50 mW, Blau 488 nm ≥ 100 mW, Gelb-Grün 561 nm ≥ 50 mW, Rot 637 nm ≥ 100 mW; • mindestens 50 Fluoreszenzdetektoren, 5 Streulichtdetektoren und 6 Bildgebungsdetektoren; • kamerafreies Echtzeit-Imaging mit mehr als 10.000 Abbildungen pro Sekunde und Echtzeitanzeige der abgeleiteten Bildparameter; • Sortierung auf Grundlage jeder Kombination aus Bild-, Scatter- und Fluoreszenzdaten; • mindestens drei verschiedene Düsen, einfacher Düsenwechsel ohne Nachjustage; • simultanes Sortieren von zwei bis zu sechs Populationen; • Sortiermodi mindestens Reinheit, Ausbeute und Einzelzelle; • Probeneingabe aus 12 x 75 mm Röhrchen; • temperierbare Probenzufuhr sowie temperierbare Röhrchen- und Plattenablage jeweils mindestens im Bereich von 4 bis 42 °C; • Sortierung in verschiedene Röhrchenformate sowie in 6-, 24-, 48-, 96- und 384-Well-Platten; • Index Sort einschließlich Images der sortierten Zellen; • automatischer Systemstart, LED-basierte Kalibrierung, automatische Einstellung der Laser Delays, beadbasierte Qualitätskontrolle mit zeitlicher Protokollierung sowie vollautomatische Einstellung und Überwachung sortierrelevanter Parameter; • zertifizierte Sicherheitswerkbank einschließlich Aerosol Management System optional verfügbar und vor Ort nachrüstbar; • vollständige Hard- und Softwarekompatibilität mit einem Analysegerät derselben Systemplattform; • integrierte Software mit QC-Modul, User Management, automatischem Unmixing und Unterstützung multipler Autofluoreszenz-Kontrollen; • Aufzeichnung von mindestens 35.000 Events pro Sekunde bzw. 12.000 Events pro Sekunde inklusive Echtzeit-Imaging; • Integration von FlowJo sowie Unterstützung des FCS-3.1-Dateiformats oder höher; • Betrieb unter Microsoft Windows 10 / 64 Bit LTSC; • Remote Support, dichtes Servicenetz, Vor-Ort-Service werktags innerhalb von 36 Stunden, mindestens 12 Monate Garantie, eine Wartung innerhalb der Garantiezeit sowie intensive Schulung. Optionale Zusatzkomponente: spektrales Zellanalysegerät • Tischgerät derselben Systemplattform zur spektralen Zellanalyse für Standardisierung, Panel-Entwicklung, Routineanalyse und Entlastung des Hauptsystems; • fünf räumlich getrennte Laser mit denselben Mindestanforderungen; • mindestens 50 Fluoreszenzdetektoren mit spektraler Abdeckung von höchstens 370 nm bis mindestens 870 nm; • 6 Beam Spots; • LED-basierte Qualitätskontrolle zur unmittelbaren Vergleichbarkeit der Daten zwischen Analysegerät und Sortiersystem; • Streulichtdetektion über 488 nm und 405 nm sowie upgradebare zusätzliche Scatter- und Imaging-Detektoren; • Probeneingabe aus 12 x 75 mm Röhrchen und Multiwell-Platten; • vor Ort upgradebares, kamerafreies Echtzeit-Imaging-Modul mit 6 Bildgebungsdetektoren; • gleichzeitige Nutzung von Imaging und spektraler Durchflusszytometrie; • Analyse auf Grundlage jeder Kombination aus Bild-, Scatter- und Fluoreszenzdaten; • integrierter temperierbarer Probenloader für Röhrchen sowie Flach- und Deep-Well-Platten; • Aufzeichnung von mindestens 35.000 Events pro Sekunde bzw. 12.000 Events pro Sekunde inklusive Echtzeit-Imaging; • Live Spectral Unmixing, gewichteter Unmixing-Algorithmus, automatische digitale Kompensationsmatrix und multiple Autofluoreszenz-Kontrollen; • Integration von FlowJo sowie Unterstützung des FCS-3.1-Dateiformats oder höher; • Hard- und Softwarekompatibilität mit dem Sortiersystem derselben Plattform; • mindestens 12 Monate Garantie, eine Wartung innerhalb der Garantiezeit, Serviceverträge, intensive Schulung sowie mindestens drei Referenzsysteme. Systemplattform / funktionaler Zusammenhang • Hauptsystem und optionale Zusatzkomponente müssen innerhalb derselben Systemplattform verfügbar sein; • Ziel ist die Sicherstellung einer einheitlichen methodischen Grundlage für Standardisierung, Datenvergleichbarkeit, Workflow-Kontinuität und Backup-Funktion; • die Übertragbarkeit von Panels, Messvorlagen, Analyse- und QC-Logiken zwischen Analyse- und Sortierbetrieb muss gewährleistet sein.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf auftrag.ai. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Universitätsklinikum Bonn AöR.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.