Generalunternehmerleistungen für die Sanierung des Gebäudes 326, Wikinger Str. 25/27/29 in 81549 München
Der Bauherr, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat sich die Aufgabe gestellt im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme das Wohngebäude 326 im Perlacher Forst, Wikingerstraße 25-29 mit aktuell 18 Bestandswohnungen zu modernisieren sowie mit dem Dachgeschossneubau 6 zusätzliche Wohnungen im Dachgeschoss zu schaffe...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Der Bauherr, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat sich die Aufgabe gestellt im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme das Wohngebäude 326 im Perlacher Forst, Wikingerstraße 25-29 mit aktuell 18 Bestandswohnungen zu modernisieren sowie mit dem Dachgeschossneubau 6 zusätzliche Wohnungen im Dachgeschoss zu schaffen. Für das Gebäud...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
- Veröffentlicht: 28. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Der Bauherr, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat sich die Aufgabe gestellt im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme das Wohngebäude 326 im Perlacher Forst, Wikingerstraße 25-29 mit aktuell 18 Bestandswohnungen zu modernisieren sowie mit dem Dachgeschossneubau 6 zusätzliche Wohnungen im Dachgeschoss zu schaffen. Für das Gebäude sollen in den 3 Vollgeschossen sowie dem Dachgeschoss ~2.390 m² vermietbarer Wohnfläche modernisiert werden bzw. neu entstehen. Durch den geplanten Dachneubau, dem Abbruch der vorhandenen - und Neubau größerer Balkone, Modernisie-rungsarbeiten in den Bestandswohnungen, Vorrüstung von PV-Anlagen auf dem Dach uvm. ist ein moderner Wohnstandard das Ziel. Die Modernisierungsmaßnahmen umfassen dabei insbesondere eine Fassadensanierung, Innenausbauarbeiten, die vollständige Erneuerung der haustechnischen Anlagen in den Wohnungen, sowie die teilweise Erneuerung in den allgemein zugängliche Gebäudebereichen. Mit der Modernisierung und dem barriere-armen Umbau der Sanitärbereiche im Erdgeschoss soll die Attraktivität des Gebäudes, sowohl für ältere Mieter als auch junge Familien, langfristige Steigerung erfahren. Die Sanierungsmaßnahme soll in einem Zuge im freigezogenen Gebäude umgesetzt werden. Wesentliche Abbruch- und Entrümpelungsmaßnahmen (inkl. der leichten Trennwände im Dachgeschoss) sind be-reits erfolgt oder werden im Rahmen einer vorgezogenen Maßnahme durch Dritte ausgeführt; diese sind nicht Bestandteil dieses Leistungsverzeichnisses. Das Wohngebiet mit mehreren baugleichen bzw. bauähnlichen Gebäuden am Rande des Perlacher Forst liegt am grünen Südrand von München. Das Gebiet ist verkehrstechnisch erschlossen mit Wohnstraßen und anschließenden Zufahrten zu den Gebäuden. Neben verschiedenen Buslinien besteht auch ein S-Bahnanschluss durch die öffentlichen Verkehrsbetriebe. Daneben gehören verschiedene Schulen sowie ein Kindergarten zum Wohngebiet. Neben den öffentlichen Straßen sind die Gebäude durch Fußwege innerhalb des Baumbestandes sowie Gemeinschaftsflächen wie z.B. Spielplätze miteinander verbunden. Der Standort ist die Gemarkung Perlach, Flurstücksnummer 2641 mit einer Fläche des Gesamtgrundstückes von insgesamt 74.870 m², ca. 7 km vom Stadtzentrum München entfernt. Die vorhandenen 7 Wohngebäude wurden im Jahr 1954/55 durch die US-Streitkräfte in massiver Bauweise errichtet und 1992 an den Bund übergeben. Für das Gebiet ist es kein Bebauungsplan vorhanden. Gemäß Flächennutzungsplan handelt es sich in diesem Bereich um ein allgemeines Wohngebiet mit geschützten Landschaftsbestandteilen. Die BImA ist Eigentümerin der Liegenschaft und stellt den Bauherrn (BH) und zugleich den Vermieter dar. Das geplante Bauvorhaben dient als Musterprojekt für die im Nachfolgenden geplante Sanierung weiterer Wohngebäude des Quartiers.
Weiterführende Details
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Der Bauherr, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat sich die Aufgabe gestellt im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme das Wohngebäude 326 im Perlacher Forst, Wikingerstraße 25-29 mit aktuell 18 Bestandswohnungen zu modernisieren sowie mit dem Dachgeschossneubau 6 zusätzliche Wohnungen im Dachgeschoss zu schaffen. Für das Gebäude sollen in den 3 Vollgeschossen sowie dem Dachgeschoss ~2.390 m² vermietbarer Wohnfläche modernisiert werden bzw. neu entstehen. Durch den geplanten Dachneubau, dem Abbruch der vorhandenen - und Neubau größerer Balkone, Modernisie-rungsarbeiten in den Bestandswohnungen, Vorrüstung von PV-Anlagen auf dem Dach uvm. ist ein moderner Wohnstandard das Ziel. Die Modernisierungsmaßnahmen umfassen dabei insbesondere eine Fassadensanierung, Innenausbauarbeiten, die vollständige Erneuerung der haustechnischen Anlagen in den Wohnungen, sowie die teilweise Erneuerung in den allgemein zugängliche Gebäudebereichen. Mit der Modernisierung und dem barriere-armen Umbau der Sanitärbereiche im Erdgeschoss soll die Attraktivität des Gebäudes, sowohl für ältere Mieter als auch junge Familien, langfristige Steigerung erfahren. Die Sanierungsmaßnahme soll in einem Zuge im freigezogenen Gebäude umgesetzt werden. Wesentliche Abbruch- und Entrümpelungsmaßnahmen (inkl. der leichten Trennwände im Dachgeschoss) sind be-reits erfolgt oder werden im Rahmen einer vorgezogenen Maßnahme durch Dritte ausgeführt; diese sind nicht Bestandteil dieses Leistungsverzeichnisses. Das Wohngebiet mit mehreren baugleichen bzw. bauähnlichen Gebäuden am Rande des Perlacher Forst liegt am grünen Südrand von München. Das Gebiet ist verkehrstechnisch erschlossen mit Wohnstraßen und anschließenden Zufahrten zu den Gebäuden. Neben verschiedenen Buslinien besteht auch ein S-Bahnanschluss durch die öffentlichen Verkehrsbetriebe. Daneben gehören verschiedene Schulen sowie ein Kindergarten zum Wohngebiet. Neben den öffentlichen Straßen sind die Gebäude durch Fußwege innerhalb des Baumbestandes sowie Gemeinschaftsflächen wie z.B. Spielplätze miteinander verbunden. Der Standort ist die Gemarkung Perlach, Flurstücksnummer 2641 mit einer Fläche des Gesamtgrundstückes von insgesamt 74.870 m², ca. 7 km vom Stadtzentrum München entfernt. Die vorhandenen 7 Wohngebäude wurden im Jahr 1954/55 durch die US-Streitkräfte in massiver Bauweise errichtet und 1992 an den Bund übergeben. Für das Gebiet ist es kein Bebauungsplan vorhanden. Gemäß Flächennutzungsplan handelt es sich in diesem Bereich um ein allgemeines Wohngebiet mit geschützten Landschaftsbestandteilen. Die BImA ist Eigentümerin der Liegenschaft und stellt den Bauherrn (BH) und zugleich den Vermieter dar. Das geplante Bauvorhaben dient als Musterprojekt für die im Nachfolgenden geplante Sanierung weiterer Wohngebäude des Quartiers.
- GWB »Elstertal« - Geraer Wohnungsbaugesellschaft mbH
Planungsleistungen | HLS - Sanierung E.-Toller-Str. 1-13/Tivolistr. 12-20, 07545 Gera
Bei den Gebäuden Ernst-Toller-Straße 1-13 und Tivolistraße 12-20, 07545 Gera handelt es sich um zwei 5- bis 6-geschossige Wohngebäude in DDR-Typenbauweise, vermutlich Typ Magdeburg (IW65), welche im Jahr 1969 bzw. 1972 errichtet wurden. Die Gebäude befinden sich im Stadtzentrum in der Nähe des Hauptbahnhofs sowie des Hofwiesenparks. Sie sind Bestandteil des Sanierungsgebietes „Stadtzentrum“ und wurden in den 1990er Jahren teilsaniert. In den vergangenen Jahren wurden keine Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen an den Gebäuden durchgeführt, lediglich einzelne Wohnungen wurden einer Sanierung unterzogen. Um die Gebäude grundlegend einer zukünftigen dauerhaften Nutzung und Auslastung zuzuführen und damit das vollständige Potential der Lage zu heben, ist eine umfassende Modernisierung der Gebäude geplant. Hierbei sollen neben der Erneuerung der Haustechnik und Modernisierung der Wohnungen auch die energetische Sanierung umgesetzt werden. Die Sanierung der Gebäude soll unter teilbewohnten Bedingungen erfolgen, wobei die Belegung gegenwärtig bei ca. 60 % liegt. Bis zum Sanierungsbeginn wird die Belegung bei geschätzt noch ca. 50 % liegen. Im Rahmen der Planung soll das Konzept des Auftraggebers auf Realisierbarkeit geprüft werden. In diesem Zusammenhang ist geplant zunächst nur die Leistungsphasen 1-4 zu beauftragen. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt stufenweise mit Projektfortschritt. Mit der Planung soll umgehend nach Zuschlagserteilung begonnen werden.
- GWB »Elstertal« - Geraer Wohnungsbaugesellschaft mbH
Planungsleistungen | Elektro - Sanierung E.-Toller-Str. 1-13/Tivolistr. 12-20, 07545 Gera
Bei den Gebäuden Ernst-Toller-Straße 1-13 und Tivolistraße 12-20, 07545 Gera handelt es sich um zwei 5- bis 6-geschossige Wohngebäude in DDR-Typenbauweise, vermutlich Typ Magdeburg (IW65), welche im Jahr 1969 bzw. 1972 errichtet wurden. Die Gebäude befinden sich im Stadtzentrum in der Nähe des Hauptbahnhofs sowie des Hofwiesenparks. Sie sind Bestandteil des Sanierungsgebietes „Stadtzentrum“ und wurden in den 1990er Jahren teilsaniert. In den vergangenen Jahren wurden keine Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen an den Gebäuden durchgeführt, lediglich einzelne Wohnungen wurden einer Sanierung unterzogen. Um die Gebäude grundlegend einer zukünftigen dauerhaften Nutzung und Auslastung zuzuführen und damit das vollständige Potential der Lage zu heben, ist eine umfassende Modernisierung der Gebäude geplant. Hierbei sollen neben der Erneuerung der Haustechnik und Modernisierung der Wohnungen auch die energetische Sanierung umgesetzt werden. Die Sanierung der Gebäude soll unter teilbewohnten Bedingungen erfolgen, wobei die Belegung gegenwärtig bei ca. 60 % liegt. Bis zum Sanierungsbeginn wird die Belegung bei geschätzt noch ca. 50 % liegen. Im Rahmen der Planung soll das Konzept des Auftraggebers auf Realisierbarkeit geprüft werden. In diesem Zusammenhang ist geplant zunächst nur die Leistungsphasen 1-4 zu beauftragen. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt stufenweise mit Projektfortschritt. Mit der Planung soll umgehend nach Zuschlagserteilung begonnen werden.
- GWB »Elstertal« - Geraer Wohnungsbaugesellschaft mbH
Planungsleistungen | Hochbau - Sanierung E.-Toller-Str. 1-13/Tivolistr. 12-20, 07545 Gera
Bei den Gebäuden Ernst-Toller-Straße 1-13 und Tivolistraße 12-20, 07545 Gera handelt es sich um zwei 5- bis 6-geschossige Wohngebäude in DDR-Typenbauweise, vermutlich Typ Magdeburg (IW65), welche im Jahr 1969 bzw. 1972 errichtet wurden. Die Gebäude befinden sich im Stadtzentrum in der Nähe des Hauptbahnhofs sowie des Hofwiesenparks. Sie sind Bestandteil des Sanierungsgebietes „Stadtzentrum“ und wurden in den 1990er Jahren teilsaniert. In den vergangenen Jahren wurden keine Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen an den Gebäuden durchgeführt, lediglich einzelne Wohnungen wurden einer Sanierung unterzogen. Um die Gebäude grundlegend einer zukünftigen dauerhaften Nutzung und Auslastung zuzuführen und damit das vollständige Potential der Lage zu heben, ist eine umfassende Modernisierung der Gebäude geplant. Hierbei sollen neben der Erneuerung der Haustechnik und Modernisierung der Wohnungen auch die energetische Sanierung umgesetzt werden. Die Sanierung der Gebäude soll unter teilbewohnten Bedingungen erfolgen, wobei die Belegung gegenwärtig bei ca. 60 % liegt. Bis zum Sanierungsbeginn wird die Belegung bei geschätzt noch ca. 50 % liegen. Im Rahmen der Planung soll das Konzept des Auftraggebers auf Realisierbarkeit geprüft werden. In diesem Zusammenhang ist geplant zunächst nur die Leistungsphasen 1-4 zu beauftragen. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt stufenweise mit Projektfortschritt. Mit der Planung soll umgehend nach Zuschlagserteilung begonnen werden.
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - Sanierung Gebäude A - C - Baulogistik - VgV-31-2518-25
1. Angaben zur Baumaßnahme - Allgemeine Beschreibung: Die Bauaufgabe umfasst Sanierungsmaßnahmen in drei der sieben Gebäude der Liegenschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Scharnhorststraße. Bei den Gebäuden handelt es sich um denkmalgeschützte Altbauten, die von 1991 an saniert und für den Ministeriumsbetrieb ausgebaut wurden. Das Hauptgebäude (A) liegt an der Invalidenstraße, die beiden Seitenflügel (B/C) erstrecken sich entlang der Scharnhorststraße bzw. des Spandauer Schifffahrtskanals. Neben der Nutzung als Verwaltungsgebäude befindet sich in Gebäude A ein Konferenzzentrum mit mehreren repräsentativen historischen Sälen und der Leitungsbereich des Ministeriums sowie im Seitenflügel B ein historischer Hörsaal. - Auftraggeber/in, Nutzer/in: Eigentümerin der Liegenschaft ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Nutzer ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). - Gebäudenutzung: Neben der Hauptnutzung als Verwaltungsgebäude mit Büroflächen befindet sich in Gebäude A zusätzlich ein Konferenzzentrum mit repräsentativen historischen Sälen sowie der Leitungsbereich des Ministeriums und eine Bibliothek. - Art der Baumaßnahme: Sanierung und Modernisierung der Gebäude A-C: Die Maßnahme umfasst Dach-/Fassadenarbeiten inkl. Schadstoffsanierung, ein umfangreicher Innenausbau/TGA-Erneuerung, energetische Maßnahmen (u. a. PV, Niedertemperatur-Heizung), die Überdachung eines Innenhofs sowie Arbeiten an den Außenanlagen. Denkmalrelevante Bauteile sind zu schützen. Es gilt ein gestuftes Sicherheitszonenkonzept mit Zutrittskontrolle. - BGF: insgesamt 34.000 m² - Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276 (ebenfalls die KG der auszuschreibenden Leistungsbereiche): 84 Mio. € - Projektdauer: Seit 2015 werden Planungen zu einzelnen Themen des Projektes erarbeitet. 2019 wurde darüber eine ES-Bau in EW-Bau-Qualität erstellt. Aufgrund der Änderungen gesetzlicher Vorgaben im Bundesbau, sowie wegen der Änderung des Nutzerbedarfs, wurde das Projekt im April 2025 in der LPH 2 / 3 neu aufgesetzt. Die voraussichtliche Nutzerübergabe erfolgt voraussichtlich im November 2032. 2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Baulogistik - Leistungsbild: Leistungen in Anlehnung an die Grundleistungen und Besonderen Leistungen der AHO 25: Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung - Beginn/Ende der Leistungserbringung: mit Beauftragung, voraussichtlich 1.Quartal 2026 - voraussichtlich 3. Quartal 2032 Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
BMWE - Sanierung Gebäude A - C - Baulogistik - VgV-31-2518-25
1. Angaben zur Baumaßnahme - Allgemeine Beschreibung: Die Bauaufgabe umfasst Sanierungsmaßnahmen in drei der sieben Gebäude der Liegenschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Scharnhorststraße. Bei den Gebäuden handelt es sich um denkmalgeschützte Altbauten, die von 1991 an saniert und für den Ministeriumsbetrieb ausgebaut wurden. Das Hauptgebäude (A) liegt an der Invalidenstraße, die beiden Seitenflügel (B/C) erstrecken sich entlang der Scharnhorststraße bzw. des Spandauer Schifffahrtskanals. Neben der Nutzung als Verwaltungsgebäude befindet sich in Gebäude A ein Konferenzzentrum mit mehreren repräsentativen historischen Sälen und der Leitungsbereich des Ministeriums sowie im Seitenflügel B ein historischer Hörsaal. - Auftraggeber/in, Nutzer/in: Eigentümerin der Liegenschaft ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Nutzer ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). - Gebäudenutzung: Neben der Hauptnutzung als Verwaltungsgebäude mit Büroflächen befindet sich in Gebäude A zusätzlich ein Konferenzzentrum mit repräsentativen historischen Sälen sowie der Leitungsbereich des Ministeriums und eine Bibliothek. - Art der Baumaßnahme: Sanierung und Modernisierung der Gebäude A-C: Die Maßnahme umfasst Dach-/Fassadenarbeiten inkl. Schadstoffsanierung, ein umfangreicher Innenausbau/TGA-Erneuerung, energetische Maßnahmen (u. a. PV, Niedertemperatur-Heizung), die Überdachung eines Innenhofs sowie Arbeiten an den Außenanlagen. Denkmalrelevante Bauteile sind zu schützen. Es gilt ein gestuftes Sicherheitszonenkonzept mit Zutrittskontrolle. - BGF: insgesamt 34.000 m² - Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276 (ebenfalls die KG der auszuschreibenden Leistungsbereiche): 84 Mio. € - Projektdauer: Seit 2015 werden Planungen zu einzelnen Themen des Projektes erarbeitet. 2019 wurde darüber eine ES-Bau in EW-Bau-Qualität erstellt. Aufgrund der Änderungen gesetzlicher Vorgaben im Bundesbau, sowie wegen der Änderung des Nutzerbedarfs, wurde das Projekt im April 2025 in der LPH 2 / 3 neu aufgesetzt. Die voraussichtliche Nutzerübergabe erfolgt voraussichtlich im November 2032. 2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Baulogistik - Leistungsbild: Leistungen in Anlehnung an die Grundleistungen und Besonderen Leistungen der AHO 25: Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung - Beginn/Ende der Leistungserbringung: mit Beauftragung, voraussichtlich 1.Quartal 2026 - voraussichtlich 3. Quartal 2032 Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - Sanierung und Modernisierung Gebäude A - C - Baulogistik - VgV-08-1005/26
1. Angaben zur Baumaßnahme - Allgemeine Beschreibung: Die Bauaufgabe umfasst Sanierungsmaßnahmen in drei der sieben Gebäude der Liegenschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Scharnhorststraße. Bei den Gebäuden handelt es sich um denkmalgeschützte Altbauten, Baujahr 1905-1910, die von 1991 an saniert und für den Ministeriumsbetrieb ausgebaut wurden. Das Hauptgebäude (A) liegt an der Invalidenstraße, die beiden Seitenflügel (B und C) erstrecken sich entlang der Scharnhorststraße bzw. des Spandauer Schifffahrtskanals. Neben der Nutzung als Verwaltungsgebäude befindet sich in Gebäude A ein Konferenzzentrum mit mehreren repräsentativen historischen Sälen und der Leitungsbereich des Ministeriums sowie im Seitenflügel, Gebäude B, ein historischer Hörsaal. - Auftraggeber/in, Nutzer/in: Eigentümerin der Liegenschaft ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Nutzer ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Die BImA wird in diesem Projekt durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) vertreten. - Gebäudenutzung: Neben der Hauptnutzung als Verwaltungsgebäude mit Büroflächen befindet sich in Gebäude A zusätzlich ein Konferenzzentrum mit repräsentativen historischen Sälen sowie der Leitungsbereich des Ministeriums und eine Bibliothek. - Art der Baumaßnahme: Sanierung und Modernisierung der Gebäude A-C: Die Maßnahme umfasst Dach-/Fassadenarbeiten inkl. Schadstoffsanierung, ein umfangreicher Innenausbau/TGA-Erneuerung, energetische Maßnahmen (u. a. PV, Niedertemperatur-Heizung), die Überdachung eines Innenhofs sowie Arbeiten an den Außenanlagen. Denkmalrelevante Bauteile sind zu schützen. Es gilt ein gestuftes Sicherheitszonenkonzept mit Zutrittskontrolle. - BGF: insgesamt ca. 34.000 qm - voraussichtliche Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276: 84 Mio € - Projektdauer: Seit 2015 werden Planungen zu einzelnen Themen des Projektes erarbeitet. 2019 wurde darüber eine ES-Bau in EW-Bau-Qualität erstellt. Aufgrund der Änderungen gesetzlicher Vorgaben im Bundesbau, sowie wegen der Änderung des Nutzerbedarfs, wurde das Projekt im April 2025 in der LPH 2 / 3 neu aufgesetzt. Die voraussichtliche Nutzerübergabe erfolgt voraussichtlich im Mai 2033. 2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Baulogistik - Leistungsbild: Leistungen in Anlehnung an die Grundleistungen und Besonderen Leistungen der AHO 25: Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung - Beginn/Ende der Leistungserbringung: Beginn: mit Beauftragung, voraussichtlich 3.Quartal 2026 Ende: voraussichtlich 2. Quartal 2033 Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und RaumordnungFrist: 27. Mai
BMWE - Sanierung Gebäude A - C - Baulogistik - VgV-08-1005/26
1. Angaben zur Baumaßnahme - Allgemeine Beschreibung: Die Bauaufgabe umfasst Sanierungsmaßnahmen in drei der sieben Gebäude der Liegenschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Scharnhorststraße. Bei den Gebäuden handelt es sich um denkmalgeschützte Altbauten, Baujahr 1905-1910, die von 1991 an saniert und für den Ministeriumsbetrieb ausgebaut wurden. Das Hauptgebäude (A) liegt an der Invalidenstraße, die beiden Seitenflügel (B und C) erstrecken sich entlang der Scharnhorststraße bzw. des Spandauer Schifffahrtskanals. Neben der Nutzung als Verwaltungsgebäude befindet sich in Gebäude A ein Konferenzzentrum mit mehreren repräsentativen historischen Sälen und der Leitungsbereich des Ministeriums sowie im Seitenflügel, Gebäude B, ein historischer Hörsaal. - Auftraggeber/in, Nutzer/in: Eigentümerin der Liegenschaft ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Nutzer ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Die BImA wird in diesem Projekt durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) vertreten. - Gebäudenutzung: Neben der Hauptnutzung als Verwaltungsgebäude mit Büroflächen befindet sich in Gebäude A zusätzlich ein Konferenzzentrum mit repräsentativen historischen Sälen sowie der Leitungsbereich des Ministeriums und eine Bibliothek. - Art der Baumaßnahme: Sanierung und Modernisierung der Gebäude A-C: Die Maßnahme umfasst Dach-/Fassadenarbeiten inkl. Schadstoffsanierung, ein umfangreicher Innenausbau/TGA-Erneuerung, energetische Maßnahmen (u. a. PV, Niedertemperatur-Heizung), die Überdachung eines Innenhofs sowie Arbeiten an den Außenanlagen. Denkmalrelevante Bauteile sind zu schützen. Es gilt ein gestuftes Sicherheitszonenkonzept mit Zutrittskontrolle. - BGF: insgesamt ca. 34.000 qm - voraussichtliche Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276: 84 Mio € - Projektdauer: Seit 2015 werden Planungen zu einzelnen Themen des Projektes erarbeitet. 2019 wurde darüber eine ES-Bau in EW-Bau-Qualität erstellt. Aufgrund der Änderungen gesetzlicher Vorgaben im Bundesbau, sowie wegen der Änderung des Nutzerbedarfs, wurde das Projekt im April 2025 in der LPH 2 / 3 neu aufgesetzt. Die voraussichtliche Nutzerübergabe erfolgt voraussichtlich im Mai 2033. 2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Baulogistik - Leistungsbild: Leistungen in Anlehnung an die Grundleistungen und Besonderen Leistungen der AHO 25: Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung - Beginn/Ende der Leistungserbringung: Beginn: mit Beauftragung, voraussichtlich 3.Quartal 2026 Ende: voraussichtlich 2. Quartal 2033 Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
- Frist: 07. Apr.
Sanierung und Umbau "Altes Rathaus" zu 6 Wohneinheiten Lindenstraße 37, 07389 Ranis
Das Gebäude des "Alten Rathauses" ist ein Eckgebäude an der Kreuzung der Pößnecker Straße und der Lindenstraße. Es befindet sich im Stadtzentrum von Ranis und liegt im ausgewiesenen Sanierungsgebiet Altstadt und ist ortsbildprägend. Das Gebäude wird nicht mehr als Sitz der Stadtverwaltung Ranis genutzt und steht seit Oktober 1996 vollständig leer. Zum Erhalt des Gebäudes und der vorhandenen städtebaulichen Situation mit den historischen Raumkanten beabsichtigt die Stadt Ranis nach Sanierung und Umbau eine Umnutzung des Gebäudes zu Wohnzwecken (6 Wohneinheiten). Das Gebäude ist ein Eckgebäude an der Kreuzung der Pößnecker Straße und der Lindenstraße. Es befindet sich im Stadtzentrum von Ranis und liegt im ausgewiesenen Sanierungsgebiet Altstadt und ist ortsbildprägend. Auf Grund seiner exponierten Lage ist das Gebäude in seiner Nutzung als Büro- oder Wohnhaus als sehr attraktiv einzustufen. Das Gebäude in seinem jetzigen Erscheinungsbild kann eine an heutige Nutzungsanforderungen gestellte Qualität nicht bieten. Auf Grund der vorhandenen baulichen Substanz und der bisherigen Nutzung als Verwaltungsgebäude in allen Geschossen ist der Gebäudeteil an der Lindenstraße weiterhin in seiner Grundform nutzbar, bedarf jedoch einer vollumfänglichen Sanierung und Modernisierung. Der durch den beabsichtigten Abbruch des Seitenflügels entstehende Freiraum kann genutzt werden, um die barrierefreie Erschließung der Obergeschosse sowie die für die Wohnnutzung erforderlichen PkwStellplätze auf eigenem Grundstück herzustellen. Der gesamte Gebäudekomplex ist stark sanierungsbedürftig. Die Gebäudehülle wie auch das Innere des Gebäudes entsprechen nicht den heutigen Anforderungen des technischen Standards, der für eine weitere effektive Nutzung des Gebäudes erforderlich ist. Im Zuge von Sanierungsmaßnahmen sind baubegleitend statisch / konstruktive Bewertungen und Holzschutzuntersuchungen durch Fachplaner zwingend erforderlich. Kristalle an Teilen der Holzkonstruktion weisen auf chemische Belastungen der Hölzer mit Holzschutzmitteln hin. 2 Aufgabenstellung Sanierung und Umbau 2.1 Bauabschnitte Die Sanierung des Gebäudekomplexes soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen: 1. Bauabschnitt Abbruch des Seitenflügels 2. Bauabschnitt Sanierung und Umbau des Haupthauses 2.2 Sanierungsmaßnahmen (2. Bauabschnitt) Erneuerung der Fenster und Außentüren Aufwertung der Außenwände entsprechend EnEV, Anbau der Balkonanlagen Heizungsinstallation, komplett neu, nach energetischem Konzept Elektroinstallation, komplett neu Sanitärinstallation, komplett neu Innenwände aufarbeiten bzw. neu errichten entspr. der Nutzung Innentüren, Aufarbeitung Bestand bzw. Ersatz Fußböden, Aufarbeitung Dielung Bestand, Erneuerung sämtlicher Beläge Decken, Aufarbeitung Bestand - Ersatzdecken neu Malermäßige Instandsetzung, komplett neu Instandsetzung der Außenanlagen 2.3 Umbaumaßnahmen bzgl. Nutzung (2. Bauabschnitt) Einordnung von 5 bis 6 Wohnungen (Vollgeschosse und Dachgeschoss) jede Wohnung mit Küche und Bad, nach Möglichkeit Balkon / Terrasse mind. 1 Wohnung mit barrierefreier Grundrissgestaltung nach DIN 18040-2 (ggf. "barrierefrei und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbare Wohnung gemäß DIN 18040-2 "R") Zuordnung Abstellraum zu jeder Wohnung, da keine Kellernutzung Anbau eines neuen Treppenhauses mit Aufzugsschacht als barrierefreie Erschließung aller Geschosse Herstellung der für die Wohnnutzung erforderlichen Stellplätze auf dem Grundstück (1 Stellplatz / Wohnung) Baukosten (Brutto): KG 300 1.124.222,18 EUR KG 400 353.191,00 EUR KG 410 79.916,00 EUR KG 420 114.100,00 EUR KG 430 0,00 EUR KG 440 104.105,00 EUR KG 450 20.120,00 EUR KG 460 32.700,00 EUR
- Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)Frist: 12. Mai
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen - Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI, Leistungsphasen 3-8
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029/ Abschluss Maßnahme Q1 2030 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI, LPH 3-8 gem. §§ 33 ff. HOAI. Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 3+4 gem. § 33 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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