BMWE - Sanierung Gebäude A - C - Baulogistik - VgV-31-2518-25
1. Angaben zur Baumaßnahme - Allgemeine Beschreibung: Die Bauaufgabe umfasst Sanierungsmaßnahmen in drei der sieben Gebäude der Liegenschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Scharnhorststraße. Bei den Gebäuden handelt es sich um denkmalgeschützte Altbauten, die von 1991 an saniert und für den Mi...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
1. Angaben zur Baumaßnahme - Allgemeine Beschreibung: Die Bauaufgabe umfasst Sanierungsmaßnahmen in drei der sieben Gebäude der Liegenschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Scharnhorststraße. Bei den Gebäuden handelt es sich um denkmalgeschützte Altbauten, die von 1991 an saniert und für den Ministeriumsbetrieb...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
- Veröffentlicht: 22. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
1. Angaben zur Baumaßnahme - Allgemeine Beschreibung: Die Bauaufgabe umfasst Sanierungsmaßnahmen in drei der sieben Gebäude der Liegenschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in der Scharnhorststraße. Bei den Gebäuden handelt es sich um denkmalgeschützte Altbauten, die von 1991 an saniert und für den Ministeriumsbetrieb ausgebaut wurden. Das Hauptgebäude (A) liegt an der Invalidenstraße, die beiden Seitenflügel (B/C) erstrecken sich entlang der Scharnhorststraße bzw. des Spandauer Schifffahrtskanals. Neben der Nutzung als Verwaltungsgebäude befindet sich in Gebäude A ein Konferenzzentrum mit mehreren repräsentativen historischen Sälen und der Leitungsbereich des Ministeriums sowie im Seitenflügel B ein historischer Hörsaal. - Auftraggeber/in, Nutzer/in: Eigentümerin der Liegenschaft ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Nutzer ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). - Gebäudenutzung: Neben der Hauptnutzung als Verwaltungsgebäude mit Büroflächen befindet sich in Gebäude A zusätzlich ein Konferenzzentrum mit repräsentativen historischen Sälen sowie der Leitungsbereich des Ministeriums und eine Bibliothek. - Art der Baumaßnahme: Sanierung und Modernisierung der Gebäude A-C: Die Maßnahme umfasst Dach-/Fassadenarbeiten inkl. Schadstoffsanierung, ein umfangreicher Innenausbau/TGA-Erneuerung, energetische Maßnahmen (u. a. PV, Niedertemperatur-Heizung), die Überdachung eines Innenhofs sowie Arbeiten an den Außenanlagen. Denkmalrelevante Bauteile sind zu schützen. Es gilt ein gestuftes Sicherheitszonenkonzept mit Zutrittskontrolle. - BGF: insgesamt 34.000 m² - Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276 (ebenfalls die KG der auszuschreibenden Leistungsbereiche): 84 Mio. € - Projektdauer: Seit 2015 werden Planungen zu einzelnen Themen des Projektes erarbeitet. 2019 wurde darüber eine ES-Bau in EW-Bau-Qualität erstellt. Aufgrund der Änderungen gesetzlicher Vorgaben im Bundesbau, sowie wegen der Änderung des Nutzerbedarfs, wurde das Projekt im April 2025 in der LPH 2 / 3 neu aufgesetzt. Die voraussichtliche Nutzerübergabe erfolgt voraussichtlich im November 2032. 2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Baulogistik - Leistungsbild: Leistungen in Anlehnung an die Grundleistungen und Besonderen Leistungen der AHO 25: Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung - Beginn/Ende der Leistungserbringung: mit Beauftragung, voraussichtlich 1.Quartal 2026 - voraussichtlich 3. Quartal 2032 Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
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1. Angaben zur Baumaßnahme - Allgemeine Beschreibung: Die Liegenschaft der PTB in Berlin- Charlottenburg ist ein historisch gewachsener Wissenschaftscampus in unmittelbarer Nähe zur Technischen Universität und dem Zentrum der City-West um den Zoologischen Garten. Die historischen Gebäude des Geländes stehen unter Denkmalschutz im Ensemblebereich. Nach dem Willen eines Masterplanes aus dem Jahre 2009 soll ein viergeschossiger, unterkellerter Neubau mit unterirdischen Medientunneln zu Nachbargebäuden verbunden, als Nachfolgebebauung zum Rückbau des abgängigen Bestandsgebäudes „Warburgbau“ entstehen. Beginn der Leistungserbringung: Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen ab I.Quartal 2025 vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht. - Auftraggeber/in, Nutzer/in: Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Berlin, das nationale Metrologieinstitut, ist eine wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Die PTB ist Nutzer und Maßnahmenträger im Sinne der RBBau als Verwaltungsvorschrift des Bundes. Bevollmächtigter Auftraggeber als Bauherr ist das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), vertreten durch das Referat BBVI2. - Gebäudenutzung: Mehrzweckgebäude mit Räumen für zentrale Betriebstechnische Anlagen zur Versorgung der Liegenschaft, Büros, Ausbildungsräumen und Archiven. - Art der Baumaßnahme: konventioneller Neubau als Massivbau/Fertigteile in Stahlbeton/Mauerwerkskonstruktion Fassade: Keller + 4 Obergeschosse - BGF/BRI: ca. 5.300m² / ca. 20.000m³ - Projektkosten (brutto) für KG 200-700 gem. DIN 276: 34.000.000€ Stand ES-Bau - Projektdauer: 2025 bis 2030 2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Generalplanerleistung für die Leistungsbereiche der Objektplanung Gebäude, Ingenieurbauwerke und Fachplanung Tragwerksplanung - Leistungsbild: Objektplanungen gem. HOAI, LP 2-9, Fachplanung Tragwerksplanung, LP 1-8 und Besondere Leistungen: Brandschutzfachplanung, Geotechnik, Wärmeschutz- und Energiebilanzierung, BNB/BIM-Koordination, bauliche und geodätische Beweissicherung - Beginn/Ende der Leistungserbringung: 1. Quartal/2025 / 1 Quartal 2030 Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
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Gegenstand der Planung ist das Hauptgebäude der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Der in Bonn zentral gelegene Gebäudekomplex wird derzeit von der Universitätsverwaltung sowie drei geisteswissenschaftlichen Fakultäten - der Evangelisch-Theologische, Katholisch-Theologische und Philosophische Fakultät mit dazugehörigen Instituten - genutzt und beherbergt hauptsächlich Büro- bzw. Mitarbeiterräume, Hörsäle, Seminar- und Versammlungsräume, Bibliotheken, Museumsflächen, eine Aula und die frühklassizistische Schlosskirche. Das denkmalgeschützte Hauptgebäude ist sanierungsbedürftig und er-füllt unter anderem nicht mehr die Brandschutz- und Nutzeranforderungen, sowie gibt es erhebliche Mängel bei der Barrierefreiheit. Daher soll das Hauptgebäude kernsaniert und der universitäre Betrieb gänzlich neu strukturiert werden. Der zukünftige Flächenbedarf der verschiedenen universitären Nutzungen wird im Hauptgebäude und unter anderem im Neubau Viktoriakarree neu verortet und organisiert. Die Kernsanierung des Hauptgebäudes (KSHG) ist aufgrund der Interimsnutzung des Koblenzertorflügels in zwei Bauabschnitte untergliedert. KSHG I umfasst die Kernsanierung des gesamten Gebäudes ohne den Koblenzertorflügel, KSHG II beinhaltet die anschließende Herrichtung des Koblenzertorflügels für die finale Nutzung. Es gibt daher mehrere hintereinanderliegende Bauphasen. Die Dauern sind dem Rahmenterminplan zu entnehmen. Übersicht der Einzelmaßnahmen: Das Multiprojekt umfasst folgende Teilprojekte, die sowohl eigenständig als auch im Kontext der übergreifenden Areallogistik betrachtet werden müssen: - Einzelmaßnahme 1: Interim KTFL: Interimsmaßnahme Koblenzertorflügel - Einzelmaßnahme 2: Hauptgebäude - Einzelmaßnahme 3: Finale Herrichtung Koblenzertorflügel - Einzelmaßnahme 4: VIKA: Neubau Viktoriakarree Einige vorbereitende Baumaßnahmen, wie Schadstoffsanierung und Teilabbrüche für KTFL und VIKA, beginnen bereits im dritten Quartal 2026. Die Hauptmaßnahmen, einschließlich der Kernsanierung des KSHG I und des Neubaus des VIKA, starten nach Abschluss der Planungsphasen und Erhalt der Baugenehmigungen ab 2029. Die finale Herrichtung des KTFL nach der Interimsnutzung ist bis 2037. Der Neubau Viktoriakarree startet ab 2029. Übersicht weitere Maßnahmen: Zusätzlich gibt es weitere Maßnahmen im direkten Umfeld, die räumlich und zeitlich abhängig sind und in der Planung zu berücksichtigen sind: - Interim AULA ab dem vierten Quartal 2026 - Abdichtungsarbeiten an der Tiefgarage ab dem zweiten Quartal 2026 - Der Masterplan Stadt Bonn zu "Uni trifft City" befindet sich bereits in der Ausführungsplanung - Ausbau der Infrastruktur Bonn Netz ist bereits in der Ausführung - Umbau Franziskanerstraße (Umsetzung aus B-Plan: Bau der Gasse, die Franziskanerstraße und Rathausgasse verbindet, Umbau an der Franziskanerstraße, um die Vorgaben des B-Plans und der neuen Bebauung umzusetzen.) - Weitere umliegende Baumaßnahmen Zu erbringende Leistungen: Es werden die Planungsleistungen gemäß der Leistungsbeschreibung in der Anlage 3 erwar-tet. Bezogen auf die vier Einzelmaßnahmen als auch übergeordnet mit Berücksichtigung der vier Einzelmaßnahmen. Außerdem hat der AN folgende Leistungen zu erbringen: - Mitwirken beim Risikomanagement Folgende Informationen bitten wir zu beachten: - Für die Maßnahmen VIKA Rückbaumaßnahmen und KTFL Interimsbau für das Hauptgebäude wurden bereits Baulogistikplanungen erstellt. Diese sind vom Bieter zu berücksichtigten und sollen für die Baulogistikplanung des Bieters als Grundlage weiter verwendet werden.
- Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald
Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald - Sanierung des Gebäudes "Zum Jägerberg 17" - Technische Ausrüstung ELT
Die Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald beabsichtigt die Komplettsanierung des Gebäudes "Zum Jägerberg 17". Es soll eine Sanierung sowie die Schaffung einer Einrichtung für die Dorfgemeinschaft im Erdgeschoss der ehemaligen Jägerbergschule mit Sanierung des Kellers erfolgen. Im Rahmen des Projekts soll das bestehende Gebäude einer grundlegenden Sanierung unterzogen werden, um es für zukünftige Nutzungen zu optimieren. Bisher wurde das Erdgeschoss des Gebäudes übergangsweise als Kindertagesstätte genutzt. Zukünftig wird die Nutzung des Erdgeschosses für Vereine/Verbände sowie die Musikhochschule der Gemeinde Hagen a.T.W. angestrebt. Für das Dachgeschoss ist erstmals die räumliche Nutzung durch Vereine/Verbände und die Volkshochschule des Landkreises Osnabrück vorgesehen. Zudem soll das Gebäude einen Coworking-Space erhalten. Es wird eine energetische Sanierung des Gebäudes angestrebt, in dem die einzelnen Außenbau-teile mit Dämmung versehen und durch bessere Materialien ersetzt werden sollen. Das Dach soll mit neuen Dachziegeln und ebenfalls einer Dämmung versehen werden. Durch eine neue Aufzugsanlage und breitere Flure wird das Gebäude barrierefrei zugänglich und baulich nutzbar. Zudem wird ein schonender Umgang mit der gut erhaltenen Bausubstanz angestrebt. Die Maßnahme wird durch die Dorferneuerung gefördert. Dafür wurden 2 Anträge gestellt, um jeweils eine Förderung in Höhe von 500.000 EUR zu erhalten. Beide Anträge wurden bewilligt, sodass Fördermittel in Höhe von 1 Mio. EUR zur Verfügung stehen. Das Gebäude wurde bei den Anträgen aufgeteilt in: - Kellergeschoss mit Erdgeschoss - Dachgeschoss mit Dach Im Jahr 2024 wurde bereits ein Planungsbüro mit der Erstellung von Planungsunterlagen beauftragt. Die damals von dem Planungsbüro erarbeiteten Unterlagen sind den Vergabeunterlagen beigefügt. Die weitere Planung ist auf Grundlage der vorliegenden Planungsunterlagen umzusetzen. Der Start der Planung wird zum 16.03.2026 angestrebt. Eine Abrechnung muss bis zum 30.09.2027 erfolgt sein.
- Gemeinde SalzbergenSalzbergenFrist: 07. Mai
Umbau und Sanierung des Hannoverschen Güterschuppens in Salzbergen, Objektplanung Gebäude
Bei dem vorhandenen Gebäude handelt es sich um den Hannoverschen Güterschuppen in Salzbergen. Das Gebäude ist ein eingetragenes Einzeldenkmal und besitzt eine besondere wirtschafts- und technologiegeschichtliche Bedeutung. Der Güterschuppen wurde etwa im Jahr 1857 durch die Hannoversche Eisenbahnverwaltung errichtet. Er befindet sich aktuell in einem seinem Alter und der Nutzung entsprechenden baulichen Zustand. Ziel der Maßnahme ist die zukünftige Nutzung des Gebäudes als Proben-, Veranstaltungs- und Begegnungsstätte für die örtlichen Musikvereine. Im Zuge der Planung und Umsetzung sind insbesondere folgende Anforderungen zu berücksichtigen: • Proberaum: Es ist ein Proberaum mit einem Mindestmaß von 8,00 m x 10,00 m herzustellen. Eine größere Raumdimensionierung zur Verbesserung der Raumakustik ist ausdrücklich erwünscht. • Lagerräume: Es sind geeignete Lagerräume für Musikinstrumente, Noten sowie Dokumente vorzusehen. Dabei ist insbesondere auf geeignete klimatische Bedingungen zu achten. • Energetische Sanierung: Das Gebäude ist im Rahmen der Sanierung sowohl hinsichtlich der Gebäudehülle als auch der Anlagentechnik energetisch zu ertüchtigen. Die Maßnahmen sind unter Berücksichtigung der Anforderungen des Denkmalschutzes zu planen. • Raumakustik und Raumklima: Es ist eine für Musikproben geeignete Raumakustik sicherzustellen. Gleichzeitig ist ein konstantes und für Musikinstrumente geeignetes Raumklima (insbesondere hinsichtlich Temperatur und Luftfeuchtigkeit) zu gewährleisten. • Lärm- und Erschütterungsschutz: Aufgrund des angrenzenden Bahnbetriebs sind geeignete Maßnahmen zum Schutz vor Lärm- und gegebenenfalls Erschütterungseinwirkungen vorzusehen. • Das Grundstück befindet sich gemäß § 142 Baugesetzbuch (BauGB) im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet „Salzbergen Ortskern“ und wird aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert. Die Vorschriften aus der Städtebauförderungsrichtlinie Niedersachsen (R-StBauF, NI) sind einzuhalten. Alle Maßnahmen sind in enger Abstimmung mit den zuständigen Denkmalschutzbehörden zu entwickeln und umzusetzen. Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Objektplanung Gebäude. o Grundleistungen: -Leistungen der Objektplanung Gebäude für die Leistungsphasen 1–4 gemäß § 34 HOAI in Verbindung mit Anlage 10, Ziffer 10.1. -Die Beauftragung der Leistungsphasen 5–7 sowie 8–9 erfolgt optional. o Besondere / Zusätzliche Leistungen: - Erstellung und Bearbeitung eines 3D-Gebäudemodells incl. der Modellierung von Innenräumen, im Sinne der Building Information Modelling (BIM)-Methodik (gemäß HOAI Anlage 10, Ziffer 10.1, Leistungsphase 2) - Analyse von Alternativen bzw. Varianten einschließlich deren Wertung sowie Durchführung von Kostenuntersuchungen zur Optimierung der Planung (gemäß HOAI Anlage 10, Ziffer 10.1, Leistungsphase 4) Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der weiteren Stufen oder etwaiger besonderer Leistungen besteht nicht. Die Leistungen der Tragwerksplanung sowie der Planung der Technischen Ausrüstung sind nicht Bestandteil dieses Verfahrens und werden in gesonderten Vergabeverfahren vergeben. Die Planung der Freianlagen wurde bereits in einem separaten Verfahren vergeben und ist ebenfalls nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.
- Staatliches Bauamt Erlangen-NürnbergFrist: 11. Mai
Bauüberwachung operative Baulogistik (Maßnahmen-Nr. B52HE150380001)
Leistung Objektüberwachung nach AHO Nr. 25 Baulogistik (März 2011), Leistungsphase 8 für die Überwachung der operativen Baulogistik. Bei der Baumaßnahme handelt es sich um Erweiterungen (Bibliotheksanbau, Aufstockung eines Gebäudeteils und Ausbau der Dachgeschosse), den Umbau und die Sanierung des Himbeerpalastes, einem denkmalgeschützten Bürogebäudekomplex von Siemens, der 1949 bis 1956 erbaut wurde. Das Bestandsgebäude mit einer BGF von ca. 50.000 m2 und einem BRI von ca. 197.000 m3 (jeweils allseitig umschlossen/überdeckt) wird auf ca. 57.000 m2 BGF und ca. 215.000 m3 BRI erweitert. Die Nutzfläche (NUF 1-7) wird von ca. 24.000 m2 (Bestand) auf ca. 30.000 m2 erweitert. Der Gesamtkostenrahmen der Maßnahme beläuft sich auf ca. 363 Mio. € brutto (KG 200-700), davon entfallen ca. 136 Mio auf die Kostengruppe 300, ca. 84 Mio auf die Kostengruppe 400 und ca. 16 Mio auf die Kostengruppe 500 (Stand 05/2025). Ausführungsort ist der Himbeerpalast (Werner-von-Siemens-Straße 50, Erlangen), zusätzlich wird ein Erdzwischenlager (Ecke Hammbacherstraße /Henri-Dunant-Straße, Erlangen) eingerichtet. Das Projekt umfasst neben der Sanierung des Gebäudes und dem Erweiterungsbau auch die Errichtung von unterirdischen Medienkanälen auf dem gesamten Projektgebiet. Die Grundstücksfläche von ca. 20.000 m2 ist, bzw. wird zum größten Teil bebaut (ca. 11.700 m2), davon ca. 10.500 m2 mit Gebäuden). Im östlichen Bereich grenzen Grünanlagen sowie im südlichen Teil eine gepflasterte Freifläche an. Die Maßnahme befindet sich in innerstädtischer Lage der Stadt Erlangen und verfügt über ein geringes Flächenkontingent zur Abwicklung des Bauablaufs. Erschlossen wird der Himbeerpalast im Westen durch die Sieboldstraße, im Norden über die Mozartstraße und im Osten und Süden durch die Werner-von-Siemens-Straße. Der Gebäudekomplex gliedert sich in die Bauteile A, B, C, D, E und F und umfasst einen nördlichen sowie einen südlichen Innenhof. In der Mozartstraße befindet sich die Hauptzu- und -ausfahrt zum nördlichen Innenhof. Die Zufahrt/Ausfahrt ist überbaut und die Durchfahrtshöhe ist beschränkt (3,70 m im Bereich der Zufahrt von der Mozartstraße, Bauteil E), sowie im Bereich der Durchfahrt zwischen Nord- und Südhof (Bauteil F) auf 3,90 m. Die max. Durchfahrtsbreite der Fahrspuren betragen jeweils 2,50 m. Die Lastbegrenzung der Zufahrt (Bauteil E) sowie der Durchfahrt (Bauteil F) beträgt 40 to. Eine Zufahrt zum Südhof ist bauphasenabhängig über den Nordhof oder über die Sieboldstraße möglich. Die Hauptmaßnahme am Himbeerpalast gliedert sich in fünf Bauphasen: 1b) Vorbereitung Verbau, Einrichtung der Baustelle, Erstellung der Rampe Süd, Vorbereitende Arbeiten zum Beginn der Verbauarbeiten im Nordhof 2a) Verbau Teil 1 (Nord) und Gebäudesanierung (BT A, D und E), Gebäudesanierung der BT A, D und E, Verbauarbeiten Nord 2b) Verbau Teil 2 (Süd) und Gebäudesanierung (BT A, D und E), Gebäudesanierung der BT A, D und E, Verbauarbeiten Süd, Medienkanalarbeiten BT B 2c) Neubau BT A2, Gebäudesanierung (BT A bis F) und Technikzentralen, Gebäudesanierung der BT A bis F, Neubau BT A2, Medienkanalarbeiten Nordhof, Technikzentrale (Südhof) 2d) Neubau BT A2 und Gebäudesanierung (BT A bis F), Gebäudesanierung der BT A bis F, Neubau BT A2 Die vorangegangene Bauphase 1a) hat sich mit den Abbrucharbeiten sowie der Schadstoffsanierung befasst und ist mit Beginn der Phase 1b) weitgehend abgeschlossen. Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäudeteile A-F sind miteinander verbunden. Die Nutzung der denkmalgeschützten Treppenhäuser ist untersagt. Um den Materialtransport in die Gebäude sicherzustellen werden Bauaufzüge und Treppentürme zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig stehen Fassadengerüste und Treppentürme zum vorrangigen Personentransport bereit. Die Baustellenbetriebszeiten gemäß Baulogistikhandbuch sind von Montag bis Freitag von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr und Samstag von 7: 00 Uhr bis 13: 30 Uhr. Ziel des operativen Baulogistikers ist die Verbesserung, Bündelung und Kontrolle logistischer Ablaufprozesse sowie die koordinierte, gesteuerte und kontrollierte Nutzung verschiedener Baustelleneinrichtungsgegenstände und -flächen durch unterschiedliche Unternehmen auf dem Projektgelände. Darüber hinaus hat der operative Baulogistiker die baulogistischen Auswirkungen und Schnittstellen zu Dritten (Öffentlicher Verkehrsraum, Behörden, Nachbarn etc.) zu beachten, zu bearbeiten und zu dokumentieren. Im Weiteren soll die Sicherheit auf der Baustelle erhöht, Diebstahl und Beschädigungen vermieden sowie illegale Beschäftigungen ausgeschlossen werden. Die vom operativen Baulogistiker zu erbringenden Leistungen umfassen u.a. die Baustelleneinrichtung, Transportorganisation und -steuerung, Flächenmanagement, Containermanagement, Information und Organisation, Medienversorgung, Abfallentsorgung, sowie Sicherheit und Schutzleistungen.
- FiDT Fördergesellschaft für innovative Dienstleistungen und Techniken mbHKasselFrist: 18. Mai
FiDT Technologie- und Gründerzentrum Kassel, Sanierung und Aufstockung Gebäude 8 - Leistungen der Generalplanung, Lph. 1-9 gemäß HOAI
Die FiDT mbH plant für das Technologie und Gründerzentrum Kassel die Sanierung und Aufstockung des ehemaligen Kasernengebäudes, Gebäude 8. Die Fördergesellschaft für innovative Dienstleistungen und Techniken mbH (FiDT), an der auch die Stadt Kassel mehrheitlich beteiligt ist, vermietet und verwaltet mehrere Bürogebäude am Standort Ludwig-Erhard-Straße in Kassel. Die Zielgruppe für das Vermietungskonzept sind Start-ups sowie technisch orientierte junge Unternehmen. Die Büroflächen können einzeln, geschossweise oder als Tagungsräume angemietet werden. Viele Firmen, die ursprünglich als Start-ups begonnen haben, sind an diesem Standort als Mieter geblieben. Darüber hinaus sind namhafte große Unternehmen mit ihren Kasseler Zweigstellen hier ansässig. Für das Gebäude Nr. 8 ist in einem ersten Schritt, einer perspektivischen Weiterentwicklung des Gesamtstandortes ein Sanierungsvorhaben mit einer Erweiterung durch Aufstockung um ein Voll-und ein Staffelgeschoss, basierend auf der Machbarkeitsstudie von 2024 geplant. Neben der Mietflächenerweiterung um ca. 2000qm BGF umfasst das Projekt die funktionale Optimierung der bestehenden Mietflächen, die technische Sanierung sowie die umfassende Renovierung und Aufwertung der Allgemeinbereiche, u.a. der WC-Anlagen, und der Außenflächen. Darüber hinaus ist die Grundsanierung und Neukonzeption der bestehenden Mensa und der angeschlossenen Gewerbeküche vorgesehen. Im Vorfeld zu dieser Ausschreibung wurde eine Machbarkeitsstudie erbracht. Die Ergebnisse finden Sie in der Vergabeunterlage G (Plan- und Informationsunterlagen). Die Entscheidung über die Vergabestrategie (z. B. losweise Vergabe, Bündelung von Gewerken oder Generalunternehmer‑ bzw. Generalübernehmermodelle) ist zum Zeitpunkt der Bekanntmachung noch nicht getroffen. Der Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer zur Beschleunigung der Aufstockungsmaßnahme die Prüfung und Berücksichtigung alternativer Realisierungsmodelle, insbesondere modularer Bauweisen. Der gesamte Umfang aller erforderlichen Planungsleistungen umfasst in Anlehnung an die HOAI die Leistungsphasen 1-9 und die folgenden Leistungsbilder: • Generalplanung • Objektplanung Gebäude, vgl. § 34 HOAI • Tragwerksplanung, vgl. § 51 HOAI • Technische Ausrüstung (ALG 1 – 8), vgl. § 55 HOAI • Thermische Bauphysik, vgl. Anlage 1 zur HOAI, Ziff. 1.2 • Schallschutz und Raumakustik, vgl. Anlage 1 zur HOAI, Ziff. 1.2 • Brandschutz gem. AHO-Heft Nr. 17 • Objektplanung Freianlagen, vgl. § 39 HOAI Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn: August 2026 direkt nach Abschluss des Verfahrens - Abschluss Leistungsphase 2: Mitte November 2026 - Abschluss Leistungsphase 3: Anfang 1.Q 2027 - Einreichung Bauantrag: Mitte 1.Q 2027 - Bauvorbereitung: 3. Quartal 2027 - Baubeginn: 4. Quartal 2027 - Fertigstellung Aufstockung: Ende 2. Quartal 2028 - Fertigstellung Gesamtprojekt: Ende 3. Quartal 2028 Die Kosten des Projektes (KG 300-500) werden auf ca. 7,62 Mio € Netto geschätzt und gliedern sich wie folgt: - KG 300 ca. 5,73 Mio € - KG 400 ca. 1,74 Mio € - KG 500 ca. 150.000 € Mit Abschluss des Vertrages wird der Generalplaner zunächst mit den Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer darüber hinaus mit weiteren Leistungsphasen gemäß Vertrag ganz oder teilweise durch einen Leistungsabruf zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf den Abruf weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Weitere Informationen zur geplanten Maßnahme sind die Machbarkeitsstudie sowie den sonstigen Informationsunterlagen, die den Ausschreibungsunterlagen als "Vergabeunterlage G - Plan- und Informationsunterlagen" beigefügt sind, zu entnehmen.
- FiDT Fördergesellschaft für innovative Dienstleistungen und Techniken mbHKasselFrist: 18. Mai
FiDT Technologie- und Gründerzentrum Kassel, Sanierung und Aufstockung Gebäude 8 - Leistungen der Generalplanung, Lph. 1-9 gemäß HOAI
Die FiDT mbH plant für das Technologie und Gründerzentrum Kassel die Sanierung und Aufstockung des ehemaligen Kasernengebäudes, Gebäude 8. Die Fördergesellschaft für innovative Dienstleistungen und Techniken mbH (FiDT), an der auch die Stadt Kassel mehrheitlich beteiligt ist, vermietet und verwaltet mehrere Bürogebäude am Standort Ludwig-Erhard-Straße in Kassel. Die Zielgruppe für das Vermietungskonzept sind Start-ups sowie technisch orientierte junge Unternehmen. Die Büroflächen können einzeln, geschossweise oder als Tagungsräume angemietet werden. Viele Firmen, die ursprünglich als Start-ups begonnen haben, sind an diesem Standort als Mieter geblieben. Darüber hinaus sind namhafte große Unternehmen mit ihren Kasseler Zweigstellen hier ansässig. Für das Gebäude Nr. 8 ist in einem ersten Schritt, einer perspektivischen Weiterentwicklung des Gesamtstandortes ein Sanierungsvorhaben mit einer Erweiterung durch Aufstockung um ein Voll-und ein Staffelgeschoss, basierend auf der Machbarkeitsstudie von 2024 geplant. Neben der Mietflächenerweiterung um ca. 2000qm BGF umfasst das Projekt die funktionale Optimierung der bestehenden Mietflächen, die technische Sanierung sowie die umfassende Renovierung und Aufwertung der Allgemeinbereiche, u.a. der WC-Anlagen, und der Außenflächen. Darüber hinaus ist die Grundsanierung und Neukonzeption der bestehenden Mensa und der angeschlossenen Gewerbeküche vorgesehen. Im Vorfeld zu dieser Ausschreibung wurde eine Machbarkeitsstudie erbracht. Die Ergebnisse finden Sie in der Vergabeunterlage G (Plan- und Informationsunterlagen). Die Entscheidung über die Vergabestrategie (z. B. losweise Vergabe, Bündelung von Gewerken oder Generalunternehmer‑ bzw. Generalübernehmermodelle) ist zum Zeitpunkt der Bekanntmachung noch nicht getroffen. Der Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer zur Beschleunigung der Aufstockungsmaßnahme die Prüfung und Berücksichtigung alternativer Realisierungsmodelle, insbesondere modularer Bauweisen. Der gesamte Umfang aller erforderlichen Planungsleistungen umfasst in Anlehnung an die HOAI die Leistungsphasen 1-9 und die folgenden Leistungsbilder: • Generalplanung • Objektplanung Gebäude, vgl. § 34 HOAI • Tragwerksplanung, vgl. § 51 HOAI • Technische Ausrüstung (ALG 1 – 8), vgl. § 55 HOAI • Thermische Bauphysik, vgl. Anlage 1 zur HOAI, Ziff. 1.2 • Schallschutz und Raumakustik, vgl. Anlage 1 zur HOAI, Ziff. 1.2 • Brandschutz gem. AHO-Heft Nr. 17 • Objektplanung Freianlagen, vgl. § 39 HOAI Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn: August 2026 direkt nach Abschluss des Verfahrens - Abschluss Leistungsphase 2: Mitte November 2026 - Abschluss Leistungsphase 3: Anfang 1.Q 2027 - Einreichung Bauantrag: Mitte 1.Q 2027 - Bauvorbereitung: 3. Quartal 2027 - Baubeginn: 4. Quartal 2027 - Fertigstellung Aufstockung: Ende 2. Quartal 2028 - Fertigstellung Gesamtprojekt: Ende 3. Quartal 2028 Die Kosten des Projektes (KG 300-500) werden auf ca. 7,62 Mio € Netto geschätzt und gliedern sich wie folgt: - KG 300 ca. 5,73 Mio € - KG 400 ca. 1,74 Mio € - KG 500 ca. 150.000 € Mit Abschluss des Vertrages wird der Generalplaner zunächst mit den Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer darüber hinaus mit weiteren Leistungsphasen gemäß Vertrag ganz oder teilweise durch einen Leistungsabruf zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf den Abruf weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Weitere Informationen zur geplanten Maßnahme sind die Machbarkeitsstudie sowie den sonstigen Informationsunterlagen, die den Ausschreibungsunterlagen als "Vergabeunterlage G - Plan- und Informationsunterlagen" beigefügt sind, zu entnehmen.
- FiDT Fördergesellschaft für innovative Dienstleistungen und Techniken mbH
FiDT Technologie- und Gründerzentrum Kassel, Sanierung und Aufstockung Gebäude 8 - Leistungen der Generalplanung, Lph. 1-9 gemäß HOAI
Die FiDT mbH plant für das Technologie und Gründerzentrum Kassel die Sanierung und Aufstockung des ehemaligen Kasernengebäudes, Gebäude 8. Die Fördergesellschaft für innovative Dienstleistungen und Techniken mbH (FiDT), an der auch die Stadt Kassel mehrheitlich beteiligt ist, vermietet und verwaltet mehrere Bürogebäude am Standort Ludwig-Erhard-Straße in Kassel. Die Zielgruppe für das Vermietungskonzept sind Start-ups sowie technisch orientierte junge Unternehmen. Die Büroflächen können einzeln, geschossweise oder als Tagungsräume angemietet werden. Viele Firmen, die ursprünglich als Start-ups begonnen haben, sind an diesem Standort als Mieter geblieben. Darüber hinaus sind namhafte große Unternehmen mit ihren Kasseler Zweigstellen hier ansässig. Für das Gebäude Nr. 8 ist in einem ersten Schritt, einer perspektivischen Weiterentwicklung des Gesamtstandortes ein Sanierungsvorhaben mit einer Erweiterung durch Aufstockung um ein Voll-und ein Staffelgeschoss, basierend auf der Machbarkeitsstudie von 2024 geplant. Neben der Mietflächenerweiterung um ca. 2000qm BGF umfasst das Projekt die funktionale Optimierung der bestehenden Mietflächen, die technische Sanierung sowie die umfassende Renovierung und Aufwertung der Allgemeinbereiche, u.a. der WC-Anlagen, und der Außenflächen. Darüber hinaus ist die Grundsanierung und Neukonzeption der bestehenden Mensa und der angeschlossenen Gewerbeküche vorgesehen. Im Vorfeld zu dieser Ausschreibung wurde eine Machbarkeitsstudie erbracht. Die Ergebnisse finden Sie in der Vergabeunterlage G (Plan- und Informationsunterlagen). Die Entscheidung über die Vergabestrategie (z. B. losweise Vergabe, Bündelung von Gewerken oder Generalunternehmer‑ bzw. Generalübernehmermodelle) ist zum Zeitpunkt der Bekanntmachung noch nicht getroffen. Der Auftraggeber erwartet vom Auftragnehmer zur Beschleunigung der Aufstockungsmaßnahme die Prüfung und Berücksichtigung alternativer Realisierungsmodelle, insbesondere modularer Bauweisen. Der gesamte Umfang aller erforderlichen Planungsleistungen umfasst in Anlehnung an die HOAI die Leistungsphasen 1-9 und die folgenden Leistungsbilder: • Generalplanung • Objektplanung Gebäude, vgl. § 34 HOAI • Tragwerksplanung, vgl. § 51 HOAI • Technische Ausrüstung (ALG 1 – 8), vgl. § 55 HOAI • Thermische Bauphysik, vgl. Anlage 1 zur HOAI, Ziff. 1.2 • Schallschutz und Raumakustik, vgl. Anlage 1 zur HOAI, Ziff. 1.2 • Brandschutz gem. AHO-Heft Nr. 17 • Objektplanung Freianlagen, vgl. § 39 HOAI Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn: August 2026 direkt nach Abschluss des Verfahrens - Abschluss Leistungsphase 2: Mitte November 2026 - Abschluss Leistungsphase 3: Anfang 1.Q 2027 - Einreichung Bauantrag: Mitte 1.Q 2027 - Bauvorbereitung: 3. Quartal 2027 - Baubeginn: 4. Quartal 2027 - Fertigstellung Aufstockung: Ende 2. Quartal 2028 - Fertigstellung Gesamtprojekt: Ende 3. Quartal 2028 Die Kosten des Projektes (KG 300-500) werden auf ca. 7,62 Mio € Netto geschätzt und gliedern sich wie folgt: - KG 300 ca. 5,73 Mio € - KG 400 ca. 1,74 Mio € - KG 500 ca. 150.000 € Mit Abschluss des Vertrages wird der Generalplaner zunächst mit den Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer darüber hinaus mit weiteren Leistungsphasen gemäß Vertrag ganz oder teilweise durch einen Leistungsabruf zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf den Abruf weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Weitere Informationen zur geplanten Maßnahme sind die Machbarkeitsstudie sowie den sonstigen Informationsunterlagen, die den Ausschreibungsunterlagen als "Vergabeunterlage G - Plan- und Informationsunterlagen" beigefügt sind, zu entnehmen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.
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