Erweiterung Schillerschule Spaichingen
Die Stadt Spaichingen beabsichtigt die Grundschule Schillerschule mit einem drei- geschossigen Anbau als System- oder Modulbau in Holz- oder Holzverbund- Bau- weise zu erweitern. Das Grundstück für die Umsetzung der Massnahme (Fl.Nr. 3710) wird begrenzt durch die Schillerstrasse / Heubergstrasse und Lembergstrasse im n...
Angebotsfrist:27. April 2026
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Die Stadt Spaichingen beabsichtigt die Grundschule Schillerschule mit einem drei- geschossigen Anbau als System- oder Modulbau in Holz- oder Holzverbund- Bau- weise zu erweitern. Das Grundstück für die Umsetzung der Massnahme (Fl.Nr. 3710) wird begrenzt durch die Schillerstrasse / Heubergstrasse und Lembergstrasse im nord- östlichen St...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Stadt Spaichingen
- Veröffentlicht: 12. April 2026
- Frist: 27. April 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Die Stadt Spaichingen beabsichtigt die Grundschule Schillerschule mit einem drei- geschossigen Anbau als System- oder Modulbau in Holz- oder Holzverbund- Bau- weise zu erweitern. Das Grundstück für die Umsetzung der Massnahme (Fl.Nr. 3710) wird begrenzt durch die Schillerstrasse / Heubergstrasse und Lembergstrasse im nord- östlichen Stadtgebiet von Spaichingen. Der Anbau für die Betreuung von Grundschulkindern soll als Ergänzung des bestehenden Grundschulgebäudes entstehen. In diesem Gebäude ist ebenerdig eine Mensa sowie Küchen- und Ausgabenbereich vorgesehen. Die notwendigen Betreuungsräume für 200 Grundschüler im 1. und 2. Obergeschoss sollen durch das vorhandene Treppenhaus des Bestandsgebäudes erschlossen werden. Der Vorteil besteht neben der kostengünstigen Nutzung des Bestandstreppenhauses auch aus einem in sich autarken Anbau. Das heißt, dass in Ferienzeiten oder sonstigen Schulschließzeiten die Betreuungsräume genutzt werden können, ohne das gesamte Schulgebäude zu öffnen. Die Mensa im Erdgeschoss soll ca. 100 Schülern einen Essplatz bieten. Die Nutzung ist im Mehrschichtbetrieb angedacht. Durch eine großzügige Öffnung zum Schulhof sind Tische und Bänke im Außenbereich angedacht, um in den warmen Monaten auch im Freien Mittagessen zu können. Vom rückwärtig befestigten Bereich ist eine einfache Anlieferung von Tiefkühlkost möglich. Diese wird je nach Bedarf portioniert, in der Küche erwärmt und im Ausgabebereich den Schülern und Lehrer/innen ausge- händigt. Im Erdgeschoss ist der Technikraum vorgesehen. Ein vorhandener Mehrzweckraum im Erdgeschoss, der bisher für die Ferienbe- treuung genutzt wurde, soll umgebaut und ein weiterer Raum angebaut werden, so dass hier die Kinder der Förderschule (Baldenbergschule) separat betreut werden können. Ein Aufzug für gehbeeinträchtigte Kinder und Aufsichtspersonal soll sich in Anbau- nähe angliedern, so dass die Betreuungsräume barrierefrei erschlossen werden können. Eine barrierefreie Erschließung der gesamten Grundschule wäre damit ebenfalls gewährleistet. Im 1. Obergeschoss sind zwei Betreuungsräume für die Klassenstufen 1 und 2 vorgesehen, ebenso 2 zusätzliche Toiletten für Mädchen und Jungen sowie eine Be- hindertentoilette. Das 2. Obergeschoss ist die Betreuung der Klassenstufen 3 und 4 in zwei weiteren Räumen vorgesehen. Ausserdem soll ein Ruheraum oder separater Nachhilferaum für eine ruhige Lernatmosphäre für gezielte Förderung vorgesehen werden. Als zweiten Fluchtweg in den Obergeschossen würde eine Außentreppe dienen. Für den Bau wären eine freistehende Wand des Laubengangs und die Überdachung abzureissen. Vorbereitend wären Strom- und Telekomleitungen umzulegen. Der Bau selbst soll als Holz- Hybrid - Bau entstehen, um dem Nachhaltig- keitsgedanken gerecht zu werden. Die Holztafelbauweise bietet zudem die Möglich- keit einer beschleunigten Baufertigstellung. Architektonisch soll sich der Bau dem Ensemble des Schulareals einfügen. Die Fensterfronten wären entsprechend dem Bestand fortzuführen. Ebenfalls das Flachdach, das als Gründach ausgeführt werden soll. Eine PV-Anlage soll statisch mitberücksichtigt werden. Für die Betreuung von 200 Kindern müssen ca. 680 m² zur Verfügung stehen, da je Kind 3,4 m² angerechnet werden müssen. In den Betreuungszimmern würden mit 80,54 m² etwa 23 Kinder Platz finden. Werden die Flure mit 66 m² als Spielflure für je 19 Kinder hinzugerechnet, könnten im 1. Obergeschoss 65 Kinder betreut werden. Im 2. Obergeschoss könnten einschließlich Ruheraum mit 18,39 m² weitere 5 Kinder aufgenommen werden. Somit würde das 2. OG Platz für 70 Kinder bieten. Im Erdgeschoss sollen in den Betreuungsräumen 9 Kinder (31,54 m²) und 19 Kinder (64,7 m²) betreut werden können. Da die Mensa nur bedingt als Betreuungsraum herangezogen werden kann, da diese für das Mittagessen zur Verfügung stehen muss, können hier nur 37 zu betreuende Kinder vorgesehen werden. Zusammen könnten damit 200 Grund- und Förderschüler vollumfänglich und zentral betreut werden. Die Stadt Spaichingen möchte mit dem Bauvorhaben ökologischen Aspekten und der Forderung nach einer klimagerechten, bestenfalls CO2- neutralen Bauweise gerecht werden. Daher hat sie sich nach fachlicher und wirtschaftlicher Auseinandersetzung zu unterschiedlichen Bauweisen zu einer ganzheitlichen Umsetzung der Aufgabe als System- oder Modulbau o. ä. in Holz oder Holzverbund- bauweise entschieden.
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Kurzbeschreibung Projekt Die Jugendeinrichtung Schloss Stutensee bietet Wohnangebote für Kinder bis 15 Jahren auf dem Gelände des Schlossareals. Die derzeitige Betreuungssituation erschwert jedoch die Auslastung der Wohngruppen, obwohl die Nachfrage steigt. Besonders herausfordernd sind die Abend- und Nachtstunden, in denen Mitarbeitende ohne Unterstützung durch eine aktive Nachtwache arbeiten müssen. Dies führt zunehmend zu Überlastungssituationen und erschwert die Gewinnung sowie den langfristigen Erhalt qualifizierter Mitarbeitender. Hinzu kommt, dass sich die Anforderungen an die Betreuung verändert haben: Die Anfragen für Kinder und Jugendliche mit komplexeren psychischen Belastungen nehmen zu. Die Betreuung solcher Kinder ist im Alleindienst während der Nachtzeiten nur eingeschränkt sicherzustellen. Diese Situation führt bereits heute dazu, dass dringend nachgefragte Wohnplätze nicht belegt werden können, weil das dafür notwendige Personal fehlt. Um die Betreuungssituation nachhaltig zu verbessern, wird eine strukturelle Weiterentwicklung angestrebt. Durch einen baulichen Zusammenschluss der Wohngruppen 19 und 20 sowie der Ankopplung einer neuen Wohngruppe und mehrerer Einzelappartements können gemeinsame Versorgungs- und Nachtstrukturen geschaffen werden. Eine aktive Nachtwache würde alle Gruppen unterstützen und die Arbeitsbedingungen wesentlich verbessern. RAUMPROGRAMM Gemeinschaftsbereiche (für alle drei Wohngruppen): • Foyer mit multifunktionaler Aufenthaltsfläche (Kicker, Tischtennis, etc.) • Besprechungsraum für ca. 8 Personen • Neue zentrale Küche für die Versorgung aller Gruppen (Bestandsküchen bleiben bestehen) • Mensa für ca. 30 Personen mit abtrennbarem Bereich für die neu anzubindende Wohngruppe • Mindestens zwei, idealerweise drei Einzelappartements für intensivere Einzelmaßnahmen • Fahrradabstellanlage für ca. 25 Fahrräder Neue Wohngruppe: • Eingang mit Garderobenbereich • Mindestens 8 Bewohnerzimmer, jeweils mit Dusche und WC • Zwei Aufenthaltsräume (Spielzimmer und Wohnzimmer) • Mitarbeiterbüro mit Teeküche • Nachtwachebüro mit direkter Anbindung an die bestehenden Wohngruppen 19 & 20 Die zentralen Gemeinschaftsbereiche sollen im Erdgeschoss angesiedelt sein und von allen Wohngruppen gut erreichbar bleiben. Da sich die Schlafräume der Bestandswohngruppen im Obergeschoss befinden, wird auch die neue Wohngruppe dort geplant, einschließlich des Nachtwachebüros für kurze Wege und schnelle Reaktionsmöglichkeiten. Eine detaillierte Projektbeschreibung zu den einzelnen Maßnahmen ist der Machbarkeitsstudie zu entnehmen.
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Die Jugendeinrichtung Schloss Stutensee bietet Wohnangebote für Kinder bis 15 Jahren auf dem Gelände des Schlossareals. Die derzeitige Betreuungssituation erschwert jedoch die Auslastung der Wohngruppen, obwohl die Nachfrage steigt. Besonders herausfordernd sind die Abend- und Nachtstunden, in denen Mitarbeitende ohne Unterstützung durch eine aktive Nachtwache arbeiten müssen. Dies führt zunehmend zu Überlastungssituationen und erschwert die Gewinnung sowie den langfristigen Erhalt qualifizierter Mitarbeitender. Hinzu kommt, dass sich die Anforderungen an die Betreuung verändert haben: Die Anfragen für Kinder und Jugendliche mit komplexeren psychischen Belastungen nehmen zu. Die Betreuung solcher Kinder ist im Alleindienst während der Nachtzeiten nur eingeschränkt sicherzustellen. Diese Situation führt bereits heute dazu, dass dringend nachgefragte Wohnplätze nicht belegt werden können, weil das dafür notwendige Personal fehlt. Um die Betreuungssituation nachhaltig zu verbessern, wird eine strukturelle Weiterentwicklung angestrebt. Durch einen baulichen Zusammenschluss der Wohngruppen 19 und 20 sowie der Ankopplung einer neuen Wohngruppe und mehrerer Einzelappartements können gemeinsame Versorgungs- und Nachtstrukturen geschaffen werden. Eine aktive Nachtwache würde alle Gruppen unterstützen und die Arbeitsbedingungen wesentlich verbessern. RAUMPROGRAMM Gemeinschaftsbereiche (für alle drei Wohngruppen): • Foyer mit multifunktionaler Aufenthaltsfläche (Kicker, Tischtennis, etc.) • Besprechungsraum für ca. 8 Personen • Neue zentrale Küche für die Versorgung aller Gruppen (Bestandsküchen bleiben bestehen) • Mensa für ca. 30 Personen mit abtrennbarem Bereich für die neu anzubindende Wohngruppe • Mindestens zwei, idealerweise drei Einzelappartements für intensivere Einzelmaßnahmen • Fahrradabstellanlage für ca. 25 Fahrräder Neue Wohngruppe: • Eingang mit Garderobenbereich • Mindestens 8 Bewohnerzimmer, jeweils mit Dusche und WC • Zwei Aufenthaltsräume (Spielzimmer und Wohnzimmer) • Mitarbeiterbüro mit Teeküche • Nachtwachebüro mit direkter Anbindung an die bestehenden Wohngruppen 19 & 20 Die zentralen Gemeinschaftsbereiche sollen im Erdgeschoss angesiedelt sein und von allen Wohngruppen gut erreichbar bleiben. Da sich die Schlafräume der Bestandswohngruppen im Obergeschoss befinden, wird auch die neue Wohngruppe dort geplant, einschließlich des Nachtwachebüros für kurze Wege und schnelle Reaktionsmöglichkeiten. Eine detaillierte Projektbeschreibung zu den einzelnen Maßnahmen ist der Machbarkeitsstudie zu entnehmen.
- Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM)Frist: 01. Mai
Generalunternehmerleistungen für den Neubau der KGS Rather Kreuzweg in Düsseldorf
Der Auftraggeber beabsichtigt, Generalunternehmerleistungen für den Ersatzneubau der zweizügigen Katholischen Grundschule Rather Kreuzweg (KGS) sowie der Zweifeld-Sporthalle am Rather Kreuzweg 21 in 40472 Düsseldorf in 2 Losen zu vergeben. Das neue Schulgebäude für die Grundschule (Los 1) ist auf dem hinteren Teil des Grundstückes, entlang der S-Bahnstrecke an der südlichen Flurgrenze zu errichten. Nach Fertigstellung des neuen Schulgebäudes wird das alte Schulgebäude und die vorhandene Einfeld-Sporthalle bauseits zurückgebaut, so dass anschließend an gleicher Stelle die Zweifeld-Sporthalle (Los 2) errichtet werden kann. - Schulgebäude: 3.440 m² BGF - Sporthalle: 2.070 m² BGF Kurzbeschreibung des Schulgebäudes: Vom Eingang mit Windfang aus gelangt man direkt ins großzügige Haupttreppenhaus mit Aufzug. Im Erdgeschoss befinden sich im eingeschossigen Gebäudeteil die Pausentoiletten, die Küche und die Mensa. Auf der anderen Seite des Haupteingangs ist die gesamte Verwaltung angeordnet. Das 1. und 2. Obergeschoss sind baugleich geplant. Im Anschluss an das Treppenhaus befindet sich das Garderobencluster, bestehend aus Mehrzweckraum, Lehrerstation und Pausentoiletten. Nach Durchquerung des Garderobenraumes gelangt man in das das Haupt-Cluster mit vier Klassen, vier Differenzierungsräumen und einer Lernlandschaft in der Mitte je Geschoss. Am Ende des Clusters gibt es ein zweites Treppenhaus. Das Gebäude ist nicht unterkellert. Die Lagerräume und die Technikzentrale befinden sich zentral im Erdgeschoss. Die Gründung erfolgt über eine flächige Stahlbetonbodenplatte mit Bodenverbesserung. Die Dächer sind als extensive Gründächer mit maximaler Belegung von Photovoltaik vorgesehen. Kurzbeschreibung der Sporthalle: Die Sporthalle erhält einen zentralen Eingang mit Foyer, aus dem beide Hallenteile erschlossen werden können. Angegliedert an das Foyer befinden sich im EG pro Hallenteil eine Lehrerumkleide und eine barrierefreie Umkleide, sowie die Treppe zum Obergeschoss. Außerdem sind im Erdgeschoss die Geräteräume sowie Lager- und Technikflächen verortet. Über die Treppenhäuser mit direktem Ausgang auf den Hof erfolgt der Zugang zu den Umkleiden, die im Obergeschoss liegen. Eine Verbindung der Umkleiden im Obergeschoss ist über eine Brücke im Foyer geplant. Es ist eine Flachgründung mit Streifen im Bereich der Bäume vorgesehen. Die Dachflächen werden extensiv begrünt und mit Photovoltaikelementen belegt. Kurzbeschreibung der Fassaden: Die Sporthalle soll im Erdgeschoss eine Klinkerfassade erhalten, die farblich mit der Putzfassade der Hauptschule harmoniert. Die Aufdopplung jeder zweiten Reihe erzeugt eine Struktur, welche die Mächtigkeit der Fassade bricht. Die Halle erhält im Bereich des Luftraumes eine gedämmte Industrieverglasung, der Sozialtrakt wird im Obergeschoß einfache Klinkerfassade, passend zum Erdgeschoss, vorgesehen. Der Auftrag wird an einen Generalunternehmer vergeben, der auch die Planung ab HOAI-Leistungsphase 5 übernimmt. Der Abriss von Bestandsgebäuden und die Herstellung der Außenanlagen sowie weitere begleitende Maßnahmen erfolgen bauseits.
- Stadt Bad MergentheimFrist: 02. Apr.
TNW_TWP_Stadt Bad Mergentheim_Sanierung Baudenkmal am Marktplatz 4 in Bad Mergentheim
Die Stadt Bad Mergentheim beabsichtigt die Sanierung des denkmalgeschützten einstigen Wohn- und Geschäftshauses "Burger Haus". Die aktuelle Kostenschätzung liegt bei ca. 6,3 Mio. EUR brutto Gesamtkosten. Berücksichtigte Nutzungsfläche inkl. UG/ DG: ca. 600 m². Der Baubeginn ist für 2027 geplant. Das Gebäude steht seit dem Jahr 2013 leer. Seit dem Erwerb des Gebäudes durch die Stadt Bad Mergentheim im Jahr 2021 wird es regelmäßig begangen und gesichert. In enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurden im Jahr 2025 die losen Gegenstände und wandfesten Bauteile aus dem Gebäude entfernt. Hierbei handelte es sich um Bauteile, die augenscheinlich nach 1945 eingebaut wurden z. B. um Ladenausstattung, Wandverkleidungen oder sonstige Oberflächen. Eine Baustellenstromversorgung ist eingerichtet (Licht- und Starkstrom). Das Ziehen von Bauwasser ist möglich. Weitere Anschlüsse sind aktuell nicht vorhanden. Das Gebäude ist Teil einer mittelalterlichen Blockrandstruktur, die Platzverhältnisse sind beengt. An das Gebäude grenzen historische Gebäude, die ebenfalls Kulturdenkmale sind, an. Eine ausreichende natürliche Belichtung und Belüftung für die zukünftige Nutzung sowie die Zugänglichkeit in Hinblick auf die Brandbekämpfung und Entfluchtung sind momentan nicht gegeben und sollen durch den Rückbau, der unten grün dargestellten rückwärtigen Nebengebäude, gewährleistet werden. Die vorhandene Nutzfläche von insgesamt ca. 600 m² verteilt sich auf 5 Geschosse. Hiervon sind ca. 420 m² als Summe aus Erdgeschoss und den beiden oberen Geschossen sinnvoll nutzbar. Weiterhin können im Untergeschoss Neben-/Technikflächen vorgesehen werden. Untergeschoss ca. 118 m² Erdgeschoss ca. 180 m² 1. Obergeschoss ca. 119 m² 2. Obergeschoss ca. 119 m² Dachgeschoss ca. 65 m² Nach dem Denkmalschutzgesetz stellt das Gebäude ein Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung dar (§ 28 DSchG). Ein bauhistorisches Kurzgutachten wurde beauftragt (dendrochronologische Datierung, restauratorische Untersuc
- Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöRFrist: 11. Mai
BIZ Bildungszentrum der Steuerverwaltung , Erweiterung und Umbau - Fachplanung Technische Ausrüstung
Erweiterung und Umbau der Gesamtliegenschaft, Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 4, 5+8 Die Ausbildung der Steuerverwaltung am Standort des BIZ Malente ist ein bedeutender Bestandteil der Nachwuchsförderung und umfasst jährlich rund 720 Auszubildende. Um die fachliche Kompetenz kontinuierlich zu erweitern, werden jährlich etwa 130 Fortbildungsseminare zu steuerlichen und verwaltungsbezogenen Fragestellungen angeboten, an denen rund 1.900 Teilnehmende teilnehmen. Im Rahmen einer Bedarfsplanung wurde die umfassende Neuordnung dessen Umsetzungen neben der Sanierung von Bestandsbauten auch Neu- bzw. Erweiterungsbau und Abbruch beinhaltet in Bauphasen unterteilt damit der laufende Betrieb der Liegenschaft gewährleistet ist. Hierbei beträgt die NUF für den Bestand 1840 m². Davon sollen 547 m² NUF umgebaut werden. Rund 3258 m² NUF sollen neu gebaut werden; diese teilen sich auf in einen freistehenden Baukörper für Verwaltung und Lehre mit 1858m² NUF, 435m² als Anbau Küche und Mensa und 965m² NUF Anbau Wohnen. Das B-Plan Verfahren der geplanten Maßnahme ist bereits abgeschlossen. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt im laufenden Betrieb des Bildungs- und Informationszentrums. Während der gesamten Bauphasen bleiben Nutzende auf dem Gelände anwesend. Um den Ausbildungs- und Seminarbetrieb uneingeschränkt fortführen zu können, werden geeignete Interimsmaßnahmen eingerichtet, die eine reibungslose Durchführung der Lehr- und Verwaltungsaktivitäten sicherstellen. Dadurch wird gewährleistet, dass die betrieblichen Abläufe trotz der baulichen Veränderungen in allen Phasen aufrechterhalten werden können. Im BIZ bestehen unterschiedliche Nutzungsbereiche mit jeweils spezifischen Anforderungen. Zu den Bereichen mit Arbeitsplätzen zählen die Verwaltung, Administration und Anmeldung, die Lehrbereiche für Ausbildung und Weiterbildung sowie die Küche mit Versorgungseinrichtungen, Mensa und Lounge. Der Garten Richtung Kellersee steht unter Denkmalschutz . Die Bedarfsplanung bildet die Grundlage für die weiteren Leistungsphasen. Für die Planung und Umsetzung des Projektes sind die geltenden Vorschriften des öffentlichen und privaten Baurechts anzuwenden. Hierbei sei insbesondere das Energiewende- und Klimaschutzgesetz Schleswig-Holstein (EWKG) erwähnt. Die Barrierefreiheit im Gebäude und im Außenbereich ist zu planen. Der Leitfaden Nachhaltiges Bauen ist im Grundsatz anzuwenden. Die Baumaßnahme soll soweit wie möglich umweltverträglich, durch die Verwendung entsprechender Baustoffe, durchgeführt werden. Es ist zu prüfen, ob Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet werden können. Auch die Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit der Materialien ist zu berücksichtigen. Für die Innenräume ist eine möglichst optimale Tageslichtplanung bei der Planung anzustreben. Neben der umfangreichen Planung der neuen technischen Ausrüstung ist auch der Rückbau der TA in den abgängigen Gebäuden innerhalb des Leistungsumfanges zu erbringen. Aufgrund aktueller Einbruchsereignisse ist zudem eine Erhöhung der Sicherheitsstandards im BIZ erforderlich. Hierzu gibt es eine sicherheitstechnische Stellungnahme und es werden im Rahmen eines Sicherheitskonzeptes die umzusetzenden baulichen Erfordernisse konkretisiert. Die Lehrsäle und Seminarräume sind mit einer ausreichenden Anzahl an 240V- und LAN-Anschlüssen auszustatten. Dabei ist insbesondere auf eine flexible Nutzung der Räume zu achten, zum Beispiel durch den Einsatz von Bodentanks. Zur Unterstützung des Unterrichts kommen Smartboards zum Einsatz.
- Kliniken Hochfranken NailaMünchbergFrist: 12. Mai
Erweiterung und Sanierung Klinik Naila, 3.BA - Leistungen der Objektplanung, Freianlagen, Lph 1-9 gemäß §§ 38 ff. HOAI,
Am Standort Naila der Kliniken HochFranken finden wesentliche bauliche Maßnahmen statt. Die Klinik Naila in der Hofer Straße 45 in 95119 Naila wird auf dem zur Verfügung stehenden Areal stufenweise den heutigen Anforderungen entsprechend erweitert und saniert. Die Baumaßnahme des 1. Bauabschnitts, ein Krankenhausneubau, wurde bereits im November 2019 fertiggestellt. Der 2. Bauabschnitt aufgeteilt ist eine Sanierung im Bestand und wurde in 2025 fertiggestellt. Im Bestands Bereich der Klinik Naila besteht ein dringender Instandhaltungsbedarf, um den Betrieb der Klinik für die nächsten 15 Jahre sicherstellen zu können. Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie zeigen jedoch, dass der identifizierte Instandhaltungsaufwand in keinem angemessenen Verhältnis zu den erforderlichen Investitionen steht. Gleichzeitig sind frühere Planungen eines umfangreichen Erweiterungsbaus aus finanziellen Gründen nicht realisierbar gewesen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer neuen Zielsetzung zur Fortführung des BA3: Durch eine stärkere Einbindung geeigneter Bestandsflächen sollen die Planungen eines BA3 fortgeführt werden, wobei der Umfang des Erweiterungsbaus deutlich kompakter ausfallen soll. Wesentliche Funktionsbereiche wie OP und AEMP könnten dabei im Neubau konzentriert werden und der Instandhaltungsbedarf im Bestand begrenzt werden. Im Rahmen einer Fortführung der Zielplanung wird daher derzeit geklärt, welche Funktionsbereiche aus dem aktualisierten Raumprogramm sinnvollerweise im kompakteren Erweiterungsbau gebündelt werden und welche Bereiche zweckmäßig in Bestandsflächen untergebracht werden können. Zudem wird geprüft, ob ggf. es auch Flächen aus dem Raumprogramm gibt, die weder in einem Erweiterungsbau noch im Bestand umgesetzt werden können. Dabei ist das aktualisierte und freigegebene Raumprogramm sowie die gemäß Machbarkeitsstudie weiterhin notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen (v.a. in Bezug auf den Brandschutz) einzubeziehen (siehe Anlagen). Hinweis Planunterlagen: Die im Planstand BA 1–9 eingezeichneten Bauabschnitte sind jene, die im Rahmen der Machbarkeitsstudie als mögliche Schritte für die Instandhaltungsmaßnahmen definiert wurden, falls im Bestand Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt werden würden. Eine vertiefte Bestandserfassung liegt nicht vor; der Planstand Bestand (ausgeschlossen der Bereiche aus BA2) entspricht den vorliegenden Unterlagen. // Flächenangaben: Die wesentlichen Objektdaten stellen sich aktuell wie folgt dar: Sollfläche FRP gesamt: 10.556 m² Funktionsstelle BA 1/2 (Soll): 5.391 m² Funktionsstelle zu planen BA 3 (Soll): 5.165 m²* *) Umsetzung Flächenumfang sowie Aufteilung der Flächen in Neubau und Umbau Bestand wird derzeit im Rahmen der Zielplanung geprüft. Ziel ist es, entsprechende Unterlagen zum Antrag auf Vorwegfestlegung zu erarbeiten und fristgerecht in 2026 einzureichen // Meilensteine: s. Anlage Generalablaufterminplan // Kosten: Die Gesamtkosten des Projektes (KG200-600) werden auf ca. 100 Mio € brutto geschätzt, und gliedern sich in folgende Aufteilung der KG: KG 500: ca. 3,0 Mio. € brutto // Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphase 1 beauftragt. Die Leistungsphasen 2 9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
- Schulverband Oettingen i. Bay vertreten durch die Stadt Oettingen i. Bay.Oettingen i.Bay.
Einrichtung einer offenen Ganztagsschule und Erweiterung von Klassenräumen
Der Schulverband Oettingen, vertr. durch die Stadt Oettingen, plant einen Erweiterungsbau für die bestehende Grund- u. Mittelschule (GMS). Ziel d. Maßnahme ist die Schaffung zusätzl. Unterrichts- u. Betreuungsräume in einer modernen, funktionalen u. pädagog. geeigneten Infrastruktur. Gegenstand d. Beauftragung ist die Objektplanung Gebäude u. Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung. Ggf. werden besond. Leistungen beauftragt.Im Erweiterungsbau sollen die offene Ganztagsschule (OGTS) u. 4 neue Klassenzimmer entstehen. Der Erw.bau soll zum Bestand räumlich u. funktional integriert werden u. für flexible Nutzungen geplant werden (OGTS-Räume flex. als Klassenzimmer und neue Klassenzimmer flex. für Nutzung durch VHS / externe Vermietung). 2025 wurde eine Machbarkeitsstudie (MBS) zur Umsetzung des Erweiterungsbedarfs durchgeführt. Var. 1 zur Realisierung an anderem Standort wurde verworfen. Var. 2 sieht einen 2-geschoss. Anbau m. Verbindungsgang üb. Treppenhaus an den GMS-Bestand vor: im EG (540,183 m²) soll die OGTS entstehen mit 1 Besprechungs-, 1 Personal-, 3 Gruppen-, 1 Freizeitraum, 1 Küche u. Sanitärräume für GS, MS u. Personal. Im OG (533,882 m²) sind 4 Unterrichtsräume, Sanitärräume f. Lehrer u. Schüler, einschl. 1 barrierefreies WC vorgesehen.Der 3-geschoss. Bestandsmassivbau (EG - 2. OG) aus BJ 2016 befindet sich auf FlurNr. 278/2 d. Gem. Oettingen i. Bay in topograph. abfallendem Gelände. Die Aufstockung d. Bestandbaus wurde vom AG ausgeschlossen. Aktuell ist die GS 3-zügig m. 288 Schüler, die MS 2-zügig für die Jhrgst. 5-6 u. 3-zügig für die Jhrgst.7-10 m. 295 Schüler. Die Fluchtwege im Bestand sollen im Zuge d. Maßnahme ggf. optimiert werden. Der Pausenhof verzeichnet eine hohe Hitzeentwicklung in den Sommermonaten und soll b. d. Planung d. Erw.baus mit betrachtet werden. Eingriffe am Bestand sind für Anschlussarbeiten notwendig. Für den Erw.bau gilt das in der MBS umgesetzte Raumprogramm. Neben mögl. Flächen auf dem Schulgelände ist das städt. Grundstück FlurNr. 278 mit Einschränkungen beplanbar. Dort wurde 2018 eine geförd. Parkanlage mit Geh- u. Radwegen umgesetzt. Der unvermeidbare Rückbauanteil insbes. der Wege ist möglichst gering zu halten. Die Planung des Erw.baus an anderer Stelle als in d. MBS vorgesehen auf den genannten FlurSt., ist unter dem Aspekt d. Wirtschaftlichkeit denkbar. Der Lehrerparkplatz soll nicht versetzt werden. Die baufällige Turnhalle d. GMS wird voraussichtl. im Zuge einer anderen Maßnahme abgerissen u. ggf. anstelle d. derzeit ungenutzten Hsm.whg neu errichtet. Haustechnik: Versorgung Elektrotechnik und Daten sind über vorh. Versorgung (PV mit Speicher) d. Bestandsgeb. möglich. Wasser-/Abwasseranschluss ist voraussichtl. für die Erw. neu zu erstellen. Wärmeversorgung ist abhängig von Wärmeabgabesystem u. Heizlast ggf. über bestehendes Nahwärmevers.netz möglich. Die besteh. Lüftungsanlage ist vorauss. für den Erweiterungsbau nicht ausreichend, ggf. muss im Erw.bau 1 zusätzl. Technikraum geplant werden (ggf. Teilunterkellerung). Weitere Details sind i.d. Vorentwurfsplanung zu klärenDie Klimaschutzziele d. Stadt Oettingen sind bei gleichz. Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen. In d. 2. Verfahrensstufe sollen Lösungsvorschläge in Form eines planerischen Konzepts f. die geplante Erw. eingereicht werden (Mehrfachbeauftragung). Diese können auf d. Var. 2 d. MBS aufbauen od. davon abweichen. Der Raumbedarf zzgl. eines Technikraums ist aus d. MBS Var. 2 zu übernehmen. Das plan. Konzept soll vorrangig den Erw.bau, seine räuml. u. funktion. Beziehung zum Bestand, vorgenannte Ziele u. städtebaul. Aspekte berücksichtigen. Lediglich nachrangig u. nur grob skizziert soll der Ideenansatz zur Optimierung d. Fluchtwege u. des Pausenhofs mit einbezogen werden.Für das Konzept werden folg. Teilleistungen erwartet: - 1 Lageplan (genordet), M 1:1000 aus dem Beziehung / Verbindung zum Bestand hervorgeht- GRe Erweiterungsbau über alle Geschosse, M 1:200- 1 schemat. Hauptschnitt bzgl. Höhenentwicklung, M 1:200;- 1 Hauptfassade M 1:200 mit Darstellung u. Angaben d. Materialien- Erläuterungstext (max. 2 DIN A4 Seiten als pdf-Datei)- Darlegung eines eigenen Kostenrahmens zum Vorentwurfskonzept (max. 1 DIN A4 Seite als pdf-Datei) Der AG vergütet diese Lösungsvorschläge mit 10.000 EUR brutto je Bieter. Die Tiefe der Ausarbeitung ist d. Honorierung anzupassen. Nach Beauftragung wird b. den Teilleistungen d. LPH 2 das Honorar für das Konzept in Abzug gebracht werden, sofern d. AG die weitgehende Übernahme der Planung beschließt. Es liegen umfangreiche Pläne, Gutachten u. Untersuchungen vor (Bodengutachten, Vermessungspläne, Bestandspläne, Höhenpläne, MBS, etc.). Die Büros, die mit den Untersuchungen und d. Erstellung d. MBS beauftragt wurden und zur Erbringung v. Leistungen d. Obj.plan. Gebäude u. Inn.räume gem. §§ 33 ff HOAI 2021 qualifiziert sind, gelten, sofern sie am Verfahren teilnehmen, als vorbefasste Bewerber. Die Unterlagen d. MBS, der Gutachten, Untersuchungen u. Auszüge aus den Bestandsplänen werden vom AG, auch ohne Teilnahme vorbefasster Büros, allen Teilnehmern i.d. 2. Verfahrensstufe bestmöglich zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen. Aufgrund d. bereits erstellten Unterlagen wird die LPH 1 prozentual reduziert werden. ----- Zeitplan: Angebotsphase inkl. Konzepterstellung: ca. 45 Tage. Auftragsvergabe voraussichtl. Juli / August 2026. Leistungsbeginn direkt im Anschluss. Für die Maßnahme werden Fördermittel beantragt. Beim Fördermittelantrag soll mitgewirkt werden. Fertigstellung, Nutzungsaufnahme u. Projektabschluss (inkl. Mängelbeseitigung u. Rechnungsnachlauf) sollen ohne Zeitverzögerungen erfolgen. ----- Hinweis: Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
- Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V.RegensburgFrist: 08. Mai
TNW_Arch_KJF der Diözese Regensburg e.V._Schulbaumaßnahme Umbau, Neubau und Erweiterung, Sanierung, Modernisierung und Umstrukturierung des PRMZ in Regensburg
Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg ist Trägerin des Pater-Rupert-Mayer- Zentrums (PRMZ) in Regensburg, einem Förderzentrum im Stadtwesten von Regensburg mit Schwerpunkt körperlicher - motorischer Entwicklung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Das Zentrum besteht seit den siebziger Jahren und wurde bis in das Jahr 2010 (Neubau Turnhalle und Schwimmbad) immer wieder erweitert. Große Teile des Zentrums sind nun sanierungsbedürftig und verfügen nicht über die bedarfsnotwendigen Nutzflächen. Das PRMZ ist eine dreizügige Schule mit Berufsschulstufe für körperbehinderte Kinder und Jugendliche. Angegliedert ist die schulvorbereitende Einrichtung (SVE), was im Regelschulbereich dem Kindergarten entspricht. Die Räume der Tagesstätte (im Wesentlichen Speiseraum, Therapie- und Gruppenräume, Verwaltung und Leitungsbüro) sind in den Schulbereich integriert, mit dem Ziel, ein möglichst optimales Ineinandergreifen der Abläufe zu erreichen. Die Tagesstätten gehören nicht zum Schulbauprogramm und sollen nach Möglichkeit erhalten und wieder integriert werden. Weitere Funktionsbereiche sind ein Café und eine Kapelle, auch diese Bauteile gehören nicht zum Schulbauprogramm. Vor 10 Jahren wurde das Kinderhaus erbaut, es ist eine selbstständige Organisationseinheit und ebenfalls nicht Gegenstand der beabsichtigten Maßnahmen. Westlich an das Areal angrenzend befindet sich ein ehemaliges Sportgelände, das in die Überlegungen, sowohl für die Bauzeit als auch für die Umsetzung des Raumprogramms einbezogen werden kann. Es wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben mit dem Ziel zu untersuchen, inwieweit ein Ausbau und eine Neukonzeption des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums zielgerichtet und ressourcenschonend auf dem bestehenden Gelände umsetzbar ist, bzw. welche zusätzlichen Grundstücksflächen hierfür benötigt werden. Neben der Untersuchung einer funktionalen Anordnung von Nutzungseinheiten den baurechtlichen Belangen war es Aufgabe, eine Umsetzbarkeit in Bauabschnitten im Hinblick auf die Aufrechterhaltung eines störungsfreien Schulbetriebs zu untersuchen. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie liegt mit Bericht vom 12.03.2025 vor. Grundlage der Studie war ein zur Verfügung gestelltes Raumprogramm für die Schule und die Heilpädagogische Tagesstätte (HPT). Nach dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie sind 4960 m² Bestandsgebäude abzubrechen, 14.320 m² neu zu errichten und 5980 m² zu sanieren. Die voraussichtlichen Kosten der Kostengruppe 200 wurden mit 1,7 Millionen EUR, der Kostengruppe 300 + 400 mit 62,2 Millionen EUR, der Kostengruppe 500 mit 6,8 Millionen EUR und der Kostengruppe 700 mit 14,4 Millionen EUR eingeschätzt (Kostengruppen 200, 300, 400, 500 und 700 insgesamt 85,1 Millionen EUR brutto). Die Kosten der Kostengruppe 600 werden auftraggeberseits mit 1,3 Millionen EUR brutto eingeschätzt. Nach der Machbarkeitsstudie sind 4 Bauabschnitte angedacht und 7 Bauteile (A - G) betroffen. 1. Bauabschnitt: Neubau Bauteil A und Turnhalle, Umzug SVE (Bestandsbauteil B) in Bauteil A mit einer Bauzeit von 26 Monaten; 2. Bauabschnitt: Abbruch bestehende SVE (Bestand Bauteil B) und Neubau Bauteil B, Umzug aus Bauteil C in Bauteil A mit Umzug aus Bauteil D in Bauteil B und Umzug aus Bauteil E in Bauteil B mit einer Bauzeit von 30 Monaten; 3. Bauabschnitt: Abbruch Bauteil E, Sanierung und Aufstockung Bauteil C mit Sanierung Bauteil D mit einer Bauzeit von 28 Monaten; 4. Bauabschnitt: Umzug Bauteil F in Neubauten C und D, Abbruch und Neubau Bauteil F mit Erweiterung Speisesaal (Bauteil G) mit einer Bauzeit von 28 Monaten. Nach Fertigstellung des 4. Bauabschnitts ist der Einzug der 16 Klassen der Grundschule Weinweg geplant. Die Gesamtbauzeit wird mit knapp 10 Jahren veranschlagt. Nach den derzeitigen Überlegungen des Auftraggebers besteht mit der Machbarkeitsstudie Einverständnis, die Maßnahme soll gemäß dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie umgesetzt werden. Es ist damit angedacht, das Bestandsgebäude in Teilen abzubrechen, zu modernisieren, zu sanieren und durch Aufstockung sowie mit Neu- und Anbauten zu erweitern, einschließlich eines Neubaus SVE mit schulischer Nutzung der oberen Etagen zzgl. der Neugestaltung der Außen- sowie Sportanlagen. Sollte sich herausstellen, dass eines oder mehrere für die Sanierung vorgesehene Bestandsgebäude aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht erhalten werden können, ist an deren Stelle ein Neubau zu planen. Nach dem Ergebnis der Machbarkeitsstudie ist die derzeit beabsichtigte Maßnahme wirtschaftlicher als ein Abbruch sämtlicher Gebäude und die Errichtung eines kompletten Neubaus an anderer Stelle. Für die Schulbaumaßnahme Umbau, Neubau und Erweiterung, Sanierung, Modernisierung und Umstrukturierung des PRMZ werden mit vorliegender Ausschreibung die Planungsleistungen gemäß Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume, § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10 beauftragt. Die Auftragserteilung erfolgt stufen- und abschnittsweise und beinhaltet die Leistungsphasen 1-9 sowie die Besonderen Leistungen der Bestandsaufnahme, der Mitwirkung bei der Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln, der Überwachung der Mängelbeseitigung in Leistungsphase 9, der Erarbeitung und Erstellen von besonderen bauordnungsrechtlichen Nachweisen für den vorbeugenden und organisatorischen Brandschutz sowie Leistungen gem. Anlage 2 - "Ergänzende Vereinbarungen" zum Architektenvertrag. Beauftragt wird ein Architekturbüro, das über für die Maßnahme relevante einschlägige Erfahrungen verfügt und auch die personellen Kapazitäten hat, das Projekt im Hinblick auf die lange Zeitdauer umzusetzen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Die Angebotsfrist endet am 27. April 2026.
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- Der Auftraggeber ist Stadt Spaichingen.
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