Ausschreibung Externes Rating
Abschluss eines Rahmenvertrags über die Bereitstellung von externen Ratings, Bonitätsauskünften und Finanzdaten. Die Leistungserbringung erfolgt als "Software-as-a-Service" (SaaS) für die manuelle Recherche sowie als "Data-as-a-Service" für die automatisierte Weiterverarbeitung in den Risikosystemen des Auftraggebers. ...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Abschluss eines Rahmenvertrags über die Bereitstellung von externen Ratings, Bonitätsauskünften und Finanzdaten. Die Leistungserbringung erfolgt als "Software-as-a-Service" (SaaS) für die manuelle Recherche sowie als "Data-as-a-Service" für die automatisierte Weiterverarbeitung in den Risikosystemen des Auftraggebers. Art und Umfang de...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: NBank
- Veröffentlicht: 21. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Abschluss eines Rahmenvertrags über die Bereitstellung von externen Ratings, Bonitätsauskünften und Finanzdaten. Die Leistungserbringung erfolgt als "Software-as-a-Service" (SaaS) für die manuelle Recherche sowie als "Data-as-a-Service" für die automatisierte Weiterverarbeitung in den Risikosystemen des Auftraggebers. Art und Umfang der Leistung: 1. Datenuniversum & Inhalte: Bereitstellung valider externer Ratings, Rating-Reports, Finanzkennzahlen (Bilanz/GuV) und ESG-Scores. Abdeckung: Monitoring eines Portfolios von ca. 500 Entities (Schwerpunkt: Corporates, Financial Institutions, Sovereigns/Public Sector). Zusatzdaten: Tagesaktuelles Pressescreening (inkl. Historie > 3 Jahre) und Marktparameter (z. B. CDS-Spreads). Keine Leistungsvorbehalte: Der Auftragnehmer schuldet die Lieferung der Daten für das definierte Portfolio ("Bringschuld" gemäß Leistungsbeschreibung). 2. Technischer Zugang & Schnittstellen: Web-Frontend (GUI): Zugriff für ca. 25 Standard-User und 10 Analysten (Exportfunktionen XLS/PDF, Portfolio-Upload, Alert-Funktionen). Dunkelverarbeitung (API/Batch): Zwingende Bereitstellung einer REST-API (Realtime) sowie täglicher Delta-Files via SFTP zur automatisierten Übernahme der Daten in die internen Systeme der NBank. SLA: Verfügbarkeit min. 99,5 %; Wiederherstellzeit bei kritischen Ausfällen max. 8 Stunden. 3. Aufsichtsrecht & Compliance: Die Leistung muss die Anforderungen an Auslagerungen gemäß MaRisk (AT 9) und KWG erfüllen. Standort der Datenspeicherung: EWR oder Land mit Angemessenheitsbeschluss. Zertifizierung: Nachweis eines IKS (z. B. ISAE 3402 / ISO 27001). 4. Onboarding (Projektphase): Verpflichtende Durchführung eines Onboarding-Projekts (technische Anbindung API/SFTP, Customizing, Schulung) unmittelbar nach Zuschlagserteilung. Ein Grobkonzept für das Onboarding ist bereits mit dem Angebot einzureichen (Ausschlusskriterium).
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
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Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines modularen, automatisierten Pipettierrobotik-Systems einschließlich der erforderlichen Hard- und Software zur standardisierten Verarbeitung humaner Flüssigproben für die Integrierte Biobank Jena. Das System soll insbesondere die automatisierte Isolierung viabler Zellen, die Separation definierter Einzelzellpopulationen, die Zellzählung, Normalisierung und Aliquotierung in 2D-barcodierte Zielröhrchen ermöglichen. Zum Leistungsumfang gehören ferner die Bereitstellung und Integration der erforderlichen Systemkomponenten, die bidirektionale Anbindung an Swisslab/Nexus und CentraXX sowie Leistungen zur Entwicklung, Implementierung und Validierung von Methoden und Protokollen für das Modul zur Isolierung von Einzelzell-Suspensionen einschließlich des hierfür erforderlichen Entwicklerstundenkontingents und Reagenzienbudgets. Ebenfalls umfasst sind Schulung, Dokumentation, Inbetriebnahme, Abnahme sowie Service- und Wartungsleistungen entsprechend den Vergabeunterlagen.
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Hochauflösendes Hybrid-Ionenmobilitäts-Massenspektrometer
Gesucht wird ein Hochleistungs-Ionenmobilitäts-Massenspektrometer mit einem TOF- (time-of-flight) oder einem Orbitrap-Analysator als Ersatz eines Orbitrap XL LTQ ETD Massenspektrometers. Das Gerät muss eine möglichst hohe Massengenauigkeit (<3 ppm) und Auflösung im Bereich von m/z 50 bis m/z 5000 (>40.000 FWMH bei m/z 1000) haben und inklusive Steuerrechner und Software angeboten werden. Das Gerät und die Software müssen für die sensitive qualitative und quantitative Analyse von Proteinen (Top-Down), Peptiden (Bottom-up) und kleinen Molekülen (z. B. Metaboliten oder Lipide), inklusive enzymatisch und nicht-enzymatisch modifizierter Varianten im MS und MS/MS Modus ausgelegt sein. Benötigt wird zudem eine ESI-Quelle für den Flussratenbereich von 100 nL/min bis 200 µL/min, alternativ auch zwei ESI-Quellen für den gewünschten Flussratenbereich, zur on-line-Kopplung an eine nano M-Class UPLC-Anlage von Waters. Diese UPLC-Anlage soll auch direkt über die Software am Messrechner des Massenspektrometers gesteuert werden. Das Massenspektrometer sollte eine Ionenmobilitätszelle mit möglichst hoher Auflösung zur Trennung isobarer und isomerer Analyte enthalten (>50 FWMH). Zur Strukturaufklärung werden eine Kollisionszelle und eine ETD , ECD- oder EAD/EID-Zelle benötigt. Alle Softwarepakete zur Aufnahme, Verarbeitung und Auswertung der Daten bzw. zur verlustfreien Konvertierung der Daten, um sie mit den Softwarepaketen Mascot, PEAKS und Skyline auszuwerten, müssen enthalten sein und ohne zeitliche Limitierung verwendbar sein. Das anzubietende Massenspektrometer muss entweder ein Neugerät sein (Hauptangebot) oder ein vom Hersteller generalüberholtes (refurbished) Gebrauchtgerät (Nebenangebot), wobei das Alter des Gebrauchtgerätes 12 Monate nicht überschreiten darf, sich da Gerät in einem neuwertigen Zustand befinden muss (ideal wäre eine "wie neu Zertifizierung" des Herstellers) und es bessere Leistungsdaten als das angebotene Neugerät aufweisen muss. Zum Leistungsumfang gehören - Lieferung frei Verwendungsstelle, - Montage, - Installation, - betriebsbereite Aufstellung, - Abnahme, - Einweisung und Schulung vor Ort.
- Bezirkskliniken Schwaben (KU)AugsburgFrist: 21. Mai
Ausschreibung von Bereitstellung und Implementierung einer Enterprise-Resource-Planning Software
Die Bezirkskliniken Schwaben („Bezirkskliniken“) sind eine Gruppe von insgesamt acht Krankenhäusern mit insgesamt 1.266 Betten. Mehr als rund 4.250 Mitarbeiter sorgen für jährlich über 60.000 Patienten und stellen eine qualitativ hochwertige und zuverlässige Gesundheitsversorgung sicher. Die Kliniken bilden damit die Grundlage einer flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung im Regierungsbezirk Schwaben und stellen darüber hinaus einen nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor dar. Derzeit ist bei den Bezirkskliniken mit SAP ECC eine Enterprise-Resource-Planning (ERP) Software im Einsatz, für die in Kürze kein Service mehr verfügbar sein wird, so-dass diese zu ersetzen ist. Zielsetzung der Bezirkskliniken ist daher die Ablösung der bisherigen Lösung und die Implementierung einer neuen ERP-Software, um die Ge-schäftsprozesse in den Bereichen Finanzen, Controlling inklusive Planung und Report-ing, Einkauf sowie Materialwirtschaft und Fakturierung in einer zukunftsfähigen Lösung abzubilden. Die aktuelle ERP-Lösung besteht aus einer heterogenen Betriebsumgebung, die auf Einzelanwendungen, Datenbanken und Plattformen basiert. Jedes dieser Bausteine erfüllt spezifische Aufgaben, doch die fehlende Integration führt zu einer Vielzahl von Schnittstellen, die aufwändig gepflegt und koordiniert werden müssen. Vor diesem Hintergrund wird zur qualitativen Verbesserung der Geschäftsprozesse die Einführung einer zukunftsorientierten ERP-Software beabsichtigt, um die IT-Architektur zu konsolidieren sowie die Komplexität der fragmentierten Systemlandschaft zu reduzieren, indem einzelne Anwendungen, Datenbanken und Prozesse in einer einheitlichen und vernetzten Umgebung zusammengeführt werden. Die Konzeption und technische Implementierung der ERP-Software muss bis spätestens zum 30. September 2027 erfolgen. Die Softwarekomponenten werden unter Berücksichtigung des vergaberechtlichen Schutzes des Mittelstandes getrennt in zwei Losen mit dem folgenden Leistungsumfang vergeben: • Los 1: Einkauf und Materialwirtschaft, • Los 2: Finanzbuchhaltung. Es ist beabsichtigt, die Leistungen in den vorgenannten Losen zu vergeben. Dabei können die Bieter nach Maßgabe von § 30 Abs. 1 VgV für jedes einzelne Los oder aber für mehrere Lose bzw. sämtliche Lose (Los 1 und Los 2) ein Hauptangebot abgeben. Zu den vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen zählen in den beiden Losen u.a.: • Bereitstellung und Implementierung der ERP-Software in den Bereichen Finanzen sowie Einkauf und Materialwirtschaft, • Bereitstellung aller erforderlichen Lizenzen, • Erbringung von Schulungsleistungen im Zeitraum während und nach der Imple-mentierung der jeweiligen Teilbereiche der ERP-Software, • Projektmanagement zur Implementierung der ERP-Software sowie • Serviceleistungen über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren.
- Klinik IT eGMünchenFrist: 14. Mai
Ausschreibung über die Konzeption, die Umsetzung und den Betrieb eines Ärzteportals
Die KIG hat im Rahmen der Projekte „Mein.Krankenhaus Bayern“ („MKB23“) und „Mein.Krankenhaus Digital“ („MKD24“) Leistungen zur Bereitstellung, Implementierung und den Betrieb eines interoperablen Patientenportals gemäß dem Fördertatbestand 2 des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) ausgeschrieben und vergeben. Dabei konnten zuweisende Haus- und Fachärzte aufgrund der KHZG bezogenen Förderung nicht berücksichtigt werden. Um die Gruppe der Haus- und Fachärzte zu integrieren und in den Datenaustausch einzubeziehen, hat die KIG deshalb im Frühjahr 2025 die Leistungen für die Konzeption, Umsetzung und Betrieb eines Ärzteportals ausgeschrieben und für drei Pilotkliniken vergeben. In diesem „proof-of-concept“ wurde die Machbarkeit des Ärzteportals nachgewiesen. Ziel dieser Ausschreibung ist es nunmehr, weitere Anforderungen an ein Ärzteportal umzusetzen und insbesondere eine Skalierung des Ärzteportals für eine Vielzahl von Einrichtungen, d.h. Krankenhäuser und Klinikträger im Freistaat Bayern vorzunehmen. Dabei steht der weitgehend automatisierte Versand von Dokumenten wie z.B. von Entlassbriefen aus der Einrichtung an niedergelassene Haus- und Fachärzten im Vordergrund. Zudem ist im Rahmen der Umsetzung die Adressierung von Haus- und Fachärzten in ihren unterschiedlichen Organisationen wie Praxis, Gemeinschaftspraxis, MVZ geeignet zu etablieren. Dabei ist die Umsetzung vor dem Hintergrund der Eigenschaften der beteiligten IT-Systeme zu betrachten. Während das KIS in einer Einrichtung regelhaft Dokumente per HL7 MDM Nachrichten versenden kann, verfügen Arztinformationssysteme (AIS) in der Regel nicht über geeignete Schnittstellen für einen Datenaustausch. Ebenso fehlen verbindliche Vorgaben für solche Schnittstellen. Mit KIM steht zwar ein TI konformer Transportdienst zur Verfügung, der einen weitgehend automatisierten Versand erlaubt. Allerdings garantiert KIM abhängig von der genutzten Dienstkennung keine patienten-bezogene Datenübernahme in das jeweilige AIS, so dass im Rahmen der Umsetzung ein entsprechendes Vorgehen zu erarbeiten ist. Zu den wesentlichen Leistungsgegenständen zählen: • Konzeption, Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme des Ärzteportals • Schulungsleistungen zur Administration des Ärzteportals sowie • Wartungs- und Pflegeleistungen. Eine detaillierte Beschreibung der Leistungsanforderungen ist hierbei dem Leistungsverzeichnis (Anlage 1 des Teils E der Vergabeunterlagen („Angebotsunterlagen (Rahmenvereinbarung nebst Anlagen)“) zu entnehmen. Der Abruf der Leistungen aus der Rahmenvereinbarung ist im Umfang auf einen Wert von maximal 400.000 EUR (netto) (Höchstabnahme) begrenzt. Zur Umsetzung des Beschaffungsvorhabens nimmt der Auftraggeber Fördermittel nach dem Digitalisierungsbudget Bayern in Anspruch.
- Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.Frist: 13. Mai
Informationseinholung im Rahmen einer MARKTERKUNDUNG - Für die Beschaffung von Systemen für die „weltraumbasierte optische Detektion und Verfolgung von Objekten in der Erdumlaufbahn“.
Es handelt sich nicht um ein Vergabeverfahren! Es ist eine unverbindliche Informationsabfrage, die allein der Markterkundung entsprechend § 28 Vergabeverordnung (VgV) dient. Beschreibung der Aufgabe: Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Bereich Weltraumlage, sondiert die Beschaffung schlüsselfertiger satellitenbasierter Beobachtungssys-teme für optische Beobachtungen (Detektion und Verfolgung) von Weltraumobjekten im erd-nahen Bereich sowie die Nutzung marktverfügbarer Daten aus bestehenden Weltrauminfra-strukturen. Weitere Detektionstechnologien für die Überwachung von Weltraumobjekten aus vergleichbaren Entfernungen können zusätzlich vorgeschlagen werden. Hierbei geht es um vollständig integrierte Satelliten mit Sensoreinheiten inklusive Steuerungssoftware, Kontrollsys-temen und Software zur automatisierten Verarbeitung der Beobachtungsdaten sowie ggf. der anschließenden Instandhaltung und Betreuung der Systeme im Orbit. Ziel dieses Vorhabens ist es, neue oder bestehende satellitengestützte Sensoren in das bestehende Netzwerk der Welt-raumüberwachung des deutschen Weltraumlagezentrums (WRLageZ) zu integrieren und ope-rationell in Betrieb zu nehmen. Die Satelliten sollen in der Lage sein, Objekte in verschiedenen Erdumlaufbahnen – insbeson-dere im Low Earth Orbit (LEO), Medium Earth Orbit (MEO) und Geostationary Earth Orbit (GEO) – zu detektieren und zu verfolgen. Dabei sollen Weltraumobjekte mit hoher Genauig-keit in höchstmöglicher Wiederholungsrate erfasst werden können. In der finalen Ausbaustufe soll die Erfassung in nahezu Echtzeit erfolgen. Die Sensoren müssen für einen Betrieb im Or-bit ausgelegt sein und die vom WRLageZ zentral gesteuerten Beobachtungsaufträge eigen-ständig, unter Berücksichtigung von Umweltbedingungen (z. B. Strahlung, thermische Schwankungen) und Systemintegrität, durchführen können. Die erfassten Beobachtungsdaten – insbesondere Winkelkoordinaten und scheinbare Hellig-keit – müssen in einem Zeitfenster unterhalb von 60 Minuten vollautomatisiert verarbeitet und in standardisierter Form (z. B. TDM-Format) dem WRLageZ zur Verfügung gestellt werden. Eine konkrete technische Spezifikation wird derzeit nicht vorgegeben, um zunächst einen um-fassenden Überblick über marktrelevante, bereits existierende oder in Entwicklung befindli-che Systeme zur raumgestützten Weltraumlageerfassung (Space Based Space Surveillance, SBSS) zu erhalten. Die gewonnenen Bahndaten sollen in den zentralen Bahndatenkatalog des WRLa-geZ eingepflegt und mit ausgewählten nationalen und internationalen Partnern geteilt wer-den. Diese Daten bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung nationaler Fähigkeiten zur operationellen Weltraumüberwachung im Bereich optischer Beobachtungen aus dem All. Im Einzelnen sind folgende Aktivitäten vorgesehen: (a) Bereitstellung von bereits verfügbaren vorprozessierten Daten aus bestehenden Welt-rauminfrastrukturen. (b) Aufbau eines satellitenbasierten Beobachtungssystems für die optische Detektion und Verfolgung von Weltraumobjekten, (c) Start, Inbetriebnahme und Validierung des Systems im Orbit, einschließlich Anbindung an das WRLageZ, (d) Schulung des betreuenden Personals für den Betrieb und die Datenanalyse. Für die Durchführung des Projekts ist nach aktueller Planung ein Zeitraum von 24 bis 36 Mona-ten, voraussichtlich ab April 2027, vorgesehen. Dieser kann ggfs. zur Erreichung der finalen Ausbaustufe verlängert werden. Sofern Sie die oben beschriebene Leistung anbieten können, bitten wir um Zusendung aussa-gekräftiger Unterlagen und Referenzen (gerne an die unten genannte E-Mail-Adresse) bis spä-testens 31.05.2026, 23:59:59 Uhr an die folgende Kontakt- und Auskunftsstelle: Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR e. V.) Abteilung AR-ZF z. Hd. Frau Martina Böhm-Braun, Königswinterer Str. 522 – 524 53227 Bonn
- ekom21 - Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen
Interner Informationshub
Die ekom21 - Kommunales Gebietsrechenzentrum Hessen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach dem Hessischen Datenverarbeitungsverbundgesetz (DV-VerbundG). Sie ist zentraler IT-Dienstleister für die hessischen Kommunen und ihre Einrichtungen. Von den Standorten in Gießen, Darmstadt und Kassel versorgt sie Ihre Endkunden umfassend mit modernen Informations- und Kommunikationsdienstleistungen (IuK) aller Art. Zu den rund 500 Mitgliedern in Hessen und weiteren Kunden bundesweit gehören ca. 29.000 Endanwender aus Kommunalverwaltungen und anderen öffentlichen Einrichtungen, wie z. B. Landkreise, Städte, Gemeinden, kommunale Eigenbetriebe, Zweckverbände, Anstalten, Krankenhäuser und Heime. Im staatlichen Bereich betreut die ekom21 zahlreiche Landesverbände, Ministerien und Regierungspräsidien. Insgesamt erbringt die ekom21 damit Services für sechs Millionen Bürger. Ziel des Vergabeverfahrens ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Bereitstellung, Einführung und langfristige Betreuung eines "Internen Informationshub" für Kommunen.
- Zukunft - Umwelt - Gesellschaft gGmbHFrist: 05. Mai
RV Softwareverteilung
Die ZUG setzt seit mehreren Jahren eine Softwareverteilungslösung zur zentralen Bereitstellung, Aktualisierung und Deinstallation von Anwendungen auf derzeit rund 1.500 Windows-Clients ein. Der bestehende Rahmenvertrag läuft im Jahr 2026 aus. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die ZUG die Durchführung eines Vergabeverfahrens zum Abschluss eines neuen Vertrages über eine Softwareverteilungslösung. Mit der Einführung der ausgeschriebenen Lösung sollen insbesondere die automatisierte Bereitstellung, Aktualisierung und Deinstallation von Anwendungen sichergestellt, der administrative Auf-wand reduziert sowie die Einhaltung der Anforderungen des BSI-Grundschutzes und der Daten-schutz-Grundverordnung (DSGVO) unterstützt werden. Dabei sollen die im bisherigen Betrieb gewonnenen Erfahrungen berücksichtigt werden. Der Auftrag umfasst die Lieferung, Implementierung und den Betrieb einer integrierten Softwareverteilungslösung für die zentrale Verwaltung, Verteilung und Aktualisierung von Anwendungen für voraussichtlich zunächst etwa 1.000 bis zu maximal 1.500 Windows-Clients der Auftraggeberin. Die vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen gliedern sich in folgende Leistungspakete: - LP 1: Software zur Nutzungsüberlassung - LP 2: Bereitstellung Hosting-Infrastruktur - LP 3: Einführungs- und Migrationsprojekt (Projektphase) - LP 4: Schulung mit Know-How-Transfer - LP 5: Laufende Wartung (Maintenance) und Support (Servicephase) - LP 6: Laufendes Consulting und Anpassung an betriebliche Erfordernisse Der Rollout der Softwareverteilungslösung soll nach Zuschlagserteilung schrittweise beginnen, zu-nächst im Rahmen einer Pilotphase, und spätestens zum 31.12.2026 vollständig im produktiven Betrieb eingesetzt werden. Parallel hierzu sollen die zuständigen IT-Mitarbeiter der Auftraggeberin in der Nutzung und Administration der Lösung geschult werden. Während der Vertragslaufzeit können zudem weitere Unterstützungsleistungen erforderlich werden, insbesondere Consulting-, Anpassungs- und Integrationsleistungen zur Berücksichtigung sich ändernder betrieblicher Anforderungen und technologischer Entwicklungen der IT-Systemlandschaft.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf auftrag.ai. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist NBank.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.