SKDD_MALDI-TOF-Massenspektrometrie-System
Vollversorgungsvertrag für ein MALDI-TOF-Massenspektrometrie-System einschließlich Installation (Kauf) des Analysegerätes, Vollservice, Verbrauchsmaterialien, Anbindung an das vorhandene Laborinformationssystem (LIS) OPUS::L sowie Nutzerschulung und der Nutzung der Klinischen Datenbank
Angebotsfrist:29. Mai 2026
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Vollversorgungsvertrag für ein MALDI-TOF-Massenspektrometrie-System einschließlich Installation (Kauf) des Analysegerätes, Vollservice, Verbrauchsmaterialien, Anbindung an das vorhandene Laborinformationssystem (LIS) OPUS::L sowie Nutzerschulung und der Nutzung der Klinischen Datenbank
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Landeshauptstadt Dresden, GB Bildung, Jugend und Sport, Amt für Schulen
- Veröffentlicht: 28. April 2026
- Frist: 29. Mai 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Vollversorgungsvertrag für ein MALDI-TOF-Massenspektrometrie-System einschließlich Installation (Kauf) des Analysegerätes, Vollservice, Verbrauchsmaterialien, Anbindung an das vorhandene Laborinformationssystem (LIS) OPUS::L sowie Nutzerschulung und der Nutzung der Klinischen Datenbank
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
Ähnliche Bekanntmachungen
9- Landeshauptstadt Dresden, GB Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften, Amt f. Hochbau u. ImmobilienverwaltungDresden
SKDD_Immunhämatologie Analysesystem
Vollversorgungsvertrag für ein vollautomatisiertes Immunhämatologie Analysesystem einschließlich Verbrauchsmaterialien sowie die Anbindung an das vorhandene Laborinformationssystem (LIS) OPUS::L
- Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R.
Service-/Wartungsvertrag Blutgasanalyse inkl. Verbrauchsmaterial
Die Beschaffung von Blutgasanalysatoren ist aus medizinischer, qualitativer und struktureller Sicht erforderlich.Blutgasanalysen ermöglichen die zeitnahe Bestimmung von Sauerstoffversorgung, Ventilationsstatus sowie Säure-Basen-Haushalt und stellen insbesondere in der Intensivmedizin, Anästhesie, Notfallversorgung und bei beatmeten Patientinnen und Patienten ein unverzichtbares diagnostisches Instrument dar. Die unmittelbare Verfügbarkeit der Messergebnisse erlaubt eine schnelle Therapieanpassung und trägt maßgeblich zur Erhöhung der Patientensicherheit bei.Die Bereitstellung von Point-of-Care-Blutgasanalytik reduziert Transport- und Wartezeiten, beschleunigt klinische Entscheidungsprozesse und kann durch frühzeitige Interventionen Komplikationen sowie verlängerte Liegezeiten vermeiden.Darüber hinaus ist die Möglichkeit zur zeitnahen Blutgasanalyse Bestandteil leitliniengerechter Versorgungskonzepte und häufig Voraussetzung für Zertifizierungen, insbesondere im Bereich Intensivmedizin, Notfallmedizin sowie für spezialisierte Zentren. Die Ausstattung mit entsprechenden Analysegeräten sichert somit die Einhaltung qualitativer Standards und struktureller Anforderungen. Die Investition ist daher sowohl aus medizinischer als auch aus qualitätssichernder und wirtschaftlicher Perspektive gerechtfertigt. 1. Technische Systembindung (§ 14 Abs. 4 Nr. 2 VgV) Die derzeit eingesetzten Blutgasanalysatoren sind integraler Bestandteil der bestehenden POCT-Infrastruktur. Sie sind vollständig eingebunden in: das Krankenhausinformationssystem (KIS), das Laborinformationssystem (LIS), die bestehende POCT-Datenmanagementsoftware (Aqure der Fa. Radiometer), die qualitätssichernden Dokumentations- und Kontrollprozesse Ein Herstellerwechsel würde umfangreiche Schnittstellenanpassungen, Neuvalidierungen, Vergleichsmessungen sowie eine erneute Integration in die IT- und Qualitätsstruktur erforderlich machen. Dies würde nicht nur zu erheblichen Mehrkosten führen, sondern auch zu organisatorischen Risiken im laufenden klinischen Betrieb. Eine technische Austauschbarkeit ohne unverhältnismäßigen Mehraufwand ist daher nicht gegeben. 2. Wirtschaftlichkeitsgrundsatz (§ 97 GWB) Teile der bestehenden Analysatoren können durch ein herstellerspezifisches Upgrade (CPU-Update) weiterverwendet werden. Dies ermöglicht: Nutzung vorhandener Hardwarekomponenten, Weiterverwendung bestehender IT-Anbindungen, Vermeidung vollständiger Neuanschaffungen, Reduktion von Schulungs- und Implementierungskosten, Minimierung von Betriebsunterbrechungen. Ein Systemwechsel würde hingegen eine vollständige Neubeschaffung einschließlich Peripherie und Infrastruktur erfordern. Das Upgrade stellt somit die wirtschaftlichste und ressourcenschonendste Lösung dar. 3. Sicherstellung der Ergebnisvergleichbarkeit und Qualitätssicherung Die bestehende Geräteplattform ist in zertifizierte Versorgungsstrukturen (z. B. Intensivmedizin, Notfallversorgung) eingebunden. Ein Herstellerwechsel würde nach sich ziehen: erneute methodische Vergleichsstudien, Anpassungen der SOPs, erneute Schulung sämtlicher Anwender/-innen am UKMD, zusätzliche Audit- und Dokumentationsaufwände Zur Sicherstellung der kontinuierlichen Ergebnisvergleichbarkeit sowie zur Vermeidung qualitätsrelevanter Umstellungsrisiken ist die Fortführung innerhalb der bestehenden Systemumgebung sachlich geboten. 4. Verhältnismäßigkeit Ein alternatives Fabrikat wäre nur unter unverhältnismäßigem technischem und wirtschaftlichem Mehraufwand einsetzbar. Die Beschränkung auf den bisherigen Hersteller erfolgt daher ausschließlich aus objektiv technischen und wirtschaftlichen Gründen und nicht mit dem Ziel der Marktverengung.
- Max-Planck-Institut für Herz- und LungenforschungBad NauheimFrist: 24. Mai
G.GRO.PFOR2601 - Zellanalyse- und Zellsortiersystem mit spektraler und bildbasierter Echtzeitanalyse
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Lieferung, der vollständig fachgerechte Aufbau, die Inbetriebnahme, die Systemprüfung sowie die Einweisung des Bedienpersonals; hier: ein Zellanalyse- und Zellsortiersystem mit Echtzeit-Imaging-Funktion für Forschungsanwendungen sowie optional ein komplementäres spektrales Zellanalysegerät derselben Systemplattform mit upgradebarer Imaging-Funktion. Hauptsystem: Zellanalyse- und Zellsortiersystem • integriertes System zur spektralen Fluoreszenzanalyse, bildbasierten Echtzeitdetektion und Zellsortierung in einem Gerät; • fünf räumlich getrennte Laser mit mindestens folgenden Spezifikationen: UV 349 nm ≥ 30 mW, Violett 405 nm ≥ 50 mW, Blau 488 nm ≥ 100 mW, Gelb-Grün 561 nm ≥ 50 mW, Rot 637 nm ≥ 100 mW; • mindestens 50 Fluoreszenzdetektoren, 5 Streulichtdetektoren und 6 Bildgebungsdetektoren; • kamerafreies Echtzeit-Imaging mit mehr als 10.000 Abbildungen pro Sekunde und Echtzeitanzeige der abgeleiteten Bildparameter; • Sortierung auf Grundlage jeder Kombination aus Bild-, Scatter- und Fluoreszenzdaten; • mindestens drei verschiedene Düsen, einfacher Düsenwechsel ohne Nachjustage; • simultanes Sortieren von zwei bis zu sechs Populationen; • Sortiermodi mindestens Reinheit, Ausbeute und Einzelzelle; • Probeneingabe aus 12 x 75 mm Röhrchen; • temperierbare Probenzufuhr sowie temperierbare Röhrchen- und Plattenablage jeweils mindestens im Bereich von 4 bis 42 °C; • Sortierung in verschiedene Röhrchenformate sowie in 6-, 24-, 48-, 96- und 384-Well-Platten; • Index Sort einschließlich Images der sortierten Zellen; • automatischer Systemstart, LED-basierte Kalibrierung, automatische Einstellung der Laser Delays, beadbasierte Qualitätskontrolle mit zeitlicher Protokollierung sowie vollautomatische Einstellung und Überwachung sortierrelevanter Parameter; • zertifizierte Sicherheitswerkbank einschließlich Aerosol Management System optional verfügbar und vor Ort nachrüstbar; • vollständige Hard- und Softwarekompatibilität mit einem Analysegerät derselben Systemplattform; • integrierte Software mit QC-Modul, User Management, automatischem Unmixing und Unterstützung multipler Autofluoreszenz-Kontrollen; • Aufzeichnung von mindestens 35.000 Events pro Sekunde bzw. 12.000 Events pro Sekunde inklusive Echtzeit-Imaging; • Integration von FlowJo sowie Unterstützung des FCS-3.1-Dateiformats oder höher; • Betrieb unter Microsoft Windows 10 / 64 Bit LTSC; • Remote Support, dichtes Servicenetz, Vor-Ort-Service werktags innerhalb von 36 Stunden, mindestens 12 Monate Garantie, eine Wartung innerhalb der Garantiezeit sowie intensive Schulung. Optionale Zusatzkomponente: spektrales Zellanalysegerät • Tischgerät derselben Systemplattform zur spektralen Zellanalyse für Standardisierung, Panel-Entwicklung, Routineanalyse und Entlastung des Hauptsystems; • fünf räumlich getrennte Laser mit denselben Mindestanforderungen; • mindestens 50 Fluoreszenzdetektoren mit spektraler Abdeckung von höchstens 370 nm bis mindestens 870 nm; • 6 Beam Spots; • LED-basierte Qualitätskontrolle zur unmittelbaren Vergleichbarkeit der Daten zwischen Analysegerät und Sortiersystem; • Streulichtdetektion über 488 nm und 405 nm sowie upgradebare zusätzliche Scatter- und Imaging-Detektoren; • Probeneingabe aus 12 x 75 mm Röhrchen und Multiwell-Platten; • vor Ort upgradebares, kamerafreies Echtzeit-Imaging-Modul mit 6 Bildgebungsdetektoren; • gleichzeitige Nutzung von Imaging und spektraler Durchflusszytometrie; • Analyse auf Grundlage jeder Kombination aus Bild-, Scatter- und Fluoreszenzdaten; • integrierter temperierbarer Probenloader für Röhrchen sowie Flach- und Deep-Well-Platten; • Aufzeichnung von mindestens 35.000 Events pro Sekunde bzw. 12.000 Events pro Sekunde inklusive Echtzeit-Imaging; • Live Spectral Unmixing, gewichteter Unmixing-Algorithmus, automatische digitale Kompensationsmatrix und multiple Autofluoreszenz-Kontrollen; • Integration von FlowJo sowie Unterstützung des FCS-3.1-Dateiformats oder höher; • Hard- und Softwarekompatibilität mit dem Sortiersystem derselben Plattform; • mindestens 12 Monate Garantie, eine Wartung innerhalb der Garantiezeit, Serviceverträge, intensive Schulung sowie mindestens drei Referenzsysteme. Systemplattform / funktionaler Zusammenhang • Hauptsystem und optionale Zusatzkomponente müssen innerhalb derselben Systemplattform verfügbar sein; • Ziel ist die Sicherstellung einer einheitlichen methodischen Grundlage für Standardisierung, Datenvergleichbarkeit, Workflow-Kontinuität und Backup-Funktion; • die Übertragbarkeit von Panels, Messvorlagen, Analyse- und QC-Logiken zwischen Analyse- und Sortierbetrieb muss gewährleistet sein.
- Einkauf
G.GRO.PFOR2601 - Zellanalyse- und Zellsortiersystem mit spektraler und bildbasierter Echtzeitanalyse
Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Lieferung, der vollständig fachgerechte Aufbau, die Inbetriebnahme, die Systemprüfung sowie die Einweisung des Bedienpersonals; hier: ein Zellanalyse- und Zellsortiersystem mit Echtzeit-Imaging-Funktion für Forschungsanwendungen sowie optional ein komplementäres spektrales Zellanalysegerät derselben Systemplattform mit upgradebarer Imaging-Funktion. Hauptsystem: Zellanalyse- und Zellsortiersystem • integriertes System zur spektralen Fluoreszenzanalyse, bildbasierten Echtzeitdetektion und Zellsortierung in einem Gerät; • fünf räumlich getrennte Laser mit mindestens folgenden Spezifikationen: UV 349 nm ≥ 30 mW, Violett 405 nm ≥ 50 mW, Blau 488 nm ≥ 100 mW, Gelb-Grün 561 nm ≥ 50 mW, Rot 637 nm ≥ 100 mW; • mindestens 50 Fluoreszenzdetektoren, 5 Streulichtdetektoren und 6 Bildgebungsdetektoren; • kamerafreies Echtzeit-Imaging mit mehr als 10.000 Abbildungen pro Sekunde und Echtzeitanzeige der abgeleiteten Bildparameter; • Sortierung auf Grundlage jeder Kombination aus Bild-, Scatter- und Fluoreszenzdaten; • mindestens drei verschiedene Düsen, einfacher Düsenwechsel ohne Nachjustage; • simultanes Sortieren von zwei bis zu sechs Populationen; • Sortiermodi mindestens Reinheit, Ausbeute und Einzelzelle; • Probeneingabe aus 12 x 75 mm Röhrchen; • temperierbare Probenzufuhr sowie temperierbare Röhrchen- und Plattenablage jeweils mindestens im Bereich von 4 bis 42 °C; • Sortierung in verschiedene Röhrchenformate sowie in 6-, 24-, 48-, 96- und 384-Well-Platten; • Index Sort einschließlich Images der sortierten Zellen; • automatischer Systemstart, LED-basierte Kalibrierung, automatische Einstellung der Laser Delays, beadbasierte Qualitätskontrolle mit zeitlicher Protokollierung sowie vollautomatische Einstellung und Überwachung sortierrelevanter Parameter; • zertifizierte Sicherheitswerkbank einschließlich Aerosol Management System optional verfügbar und vor Ort nachrüstbar; • vollständige Hard- und Softwarekompatibilität mit einem Analysegerät derselben Systemplattform; • integrierte Software mit QC-Modul, User Management, automatischem Unmixing und Unterstützung multipler Autofluoreszenz-Kontrollen; • Aufzeichnung von mindestens 35.000 Events pro Sekunde bzw. 12.000 Events pro Sekunde inklusive Echtzeit-Imaging; • Integration von FlowJo sowie Unterstützung des FCS-3.1-Dateiformats oder höher; • Betrieb unter Microsoft Windows 10 / 64 Bit LTSC; • Remote Support, dichtes Servicenetz, Vor-Ort-Service werktags innerhalb von 36 Stunden, mindestens 12 Monate Garantie, eine Wartung innerhalb der Garantiezeit sowie intensive Schulung. Optionale Zusatzkomponente: spektrales Zellanalysegerät • Tischgerät derselben Systemplattform zur spektralen Zellanalyse für Standardisierung, Panel-Entwicklung, Routineanalyse und Entlastung des Hauptsystems; • fünf räumlich getrennte Laser mit denselben Mindestanforderungen; • mindestens 50 Fluoreszenzdetektoren mit spektraler Abdeckung von höchstens 370 nm bis mindestens 870 nm; • 6 Beam Spots; • LED-basierte Qualitätskontrolle zur unmittelbaren Vergleichbarkeit der Daten zwischen Analysegerät und Sortiersystem; • Streulichtdetektion über 488 nm und 405 nm sowie upgradebare zusätzliche Scatter- und Imaging-Detektoren; • Probeneingabe aus 12 x 75 mm Röhrchen und Multiwell-Platten; • vor Ort upgradebares, kamerafreies Echtzeit-Imaging-Modul mit 6 Bildgebungsdetektoren; • gleichzeitige Nutzung von Imaging und spektraler Durchflusszytometrie; • Analyse auf Grundlage jeder Kombination aus Bild-, Scatter- und Fluoreszenzdaten; • integrierter temperierbarer Probenloader für Röhrchen sowie Flach- und Deep-Well-Platten; • Aufzeichnung von mindestens 35.000 Events pro Sekunde bzw. 12.000 Events pro Sekunde inklusive Echtzeit-Imaging; • Live Spectral Unmixing, gewichteter Unmixing-Algorithmus, automatische digitale Kompensationsmatrix und multiple Autofluoreszenz-Kontrollen; • Integration von FlowJo sowie Unterstützung des FCS-3.1-Dateiformats oder höher; • Hard- und Softwarekompatibilität mit dem Sortiersystem derselben Plattform; • mindestens 12 Monate Garantie, eine Wartung innerhalb der Garantiezeit, Serviceverträge, intensive Schulung sowie mindestens drei Referenzsysteme. Systemplattform / funktionaler Zusammenhang • Hauptsystem und optionale Zusatzkomponente müssen innerhalb derselben Systemplattform verfügbar sein; • Ziel ist die Sicherstellung einer einheitlichen methodischen Grundlage für Standardisierung, Datenvergleichbarkeit, Workflow-Kontinuität und Backup-Funktion; • die Übertragbarkeit von Panels, Messvorlagen, Analyse- und QC-Logiken zwischen Analyse- und Sortierbetrieb muss gewährleistet sein.
- Universitätsklinikum MünsterMünsterFrist: 01. Mai
Laborautomation für die klinische Chemie, Immunologie und Hämostaseologie
Das Universitätsklinikum Münster benötigt für die Zentrale Einrichtung UKM Labor ein Laborautomationssystem für die Klinische Chemie, Immunologie und Hämostaseologie. Das UKM steht für Spitzenmedizin in der deutschen Krankenhauslandschaft und gehört bundesweit zu den erfolgreichsten Maximalversorgern. Bei uns erhalten alle Patienten Zugang zu modernster Diagnostik und Therapie. Menschlichkeit, Kompetenz und Einfühlungsvermögen prägen unser Selbstverständnis von Pflege. Mit mehr als 11.000 Mitarbeitenden ist die UKM-Gruppe einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe in der Region. Zusammen mit der Medizinischen Fakultät der Universität Münster tragen wir zur Ausbildung von Ärzten so-wie Forschenden bei und sichern so die stetige Weiterentwicklung der Krankenversorgung in Deutschland und darüber hinaus. Außerdem sind viele Ärzte*innen und Forschende bei uns tätig, sodass neue wissenschaftliche Erkenntnisse ihren direkten Weg in Therapie und Diagnostik finden. Das UKM benötigt für die zentrale Einrichtung Labor ein vollständig automatisiertes System für die Labordiagnostik auf technisch und qualitativ höchstem Niveau, dass die besonderen Anforderungen eines Maximalversorgers erfüllt. Die Laborautomation soll alle wesentlichen diagnostischen Disziplinen, also die klinische Chemie, die Immunologie und Hämostaseologie umfassen. Die Systeme müssen zudem den Ansprüchen eines universitären Maximalversorgers im Hinblick auf die Krankenversorgung und insbesondere hinsichtlich der Notfallversorgung gerecht werden. Während der gesamten Migration ist der unterbrechungsfreie Ablauf der Routine- und Notfall-Diagnostik für eine kontinuierliche Patientenversorgung zu gewährleisten. Die Migration er-folgt parallel zum laufenden Betrieb auf den begrenzten Flächen des Zentrallabors. Zusätzliche Flächen stehen nicht zur Verfügung. Neben den standardmäßigen Anforderungen an eine Automation für die klinische Chemie, Immunologie und Hämostaseologie muss die Automation zusätzlich folgende besonderen Anforderungen eines universitären Maximalversorgers erfüllen: Die Automatisierung soll ausgelegt sein für jährlich 4 Millionen Analysen, 24/7 betrieben wer-den und die Ansprüche eines universitären Maximalversorgers an die Notfallversorgung erfüllen. Die Automatisierung muss an das bestehende Laborinformationssystem OPUS:L angebunden werden. Die Bearbeitungszeit von Notfallproben muss kleiner 30 Minuten sein. Bei Maximalauslastung muss die Verfügbarkeit der Analyseergebnisse in unter 90 Minuten gewährleistet sein. Bestandteil der Automatisierung ist auch eine präanalytische Einheit, für Decapping, Primär- und Sekundärverteilung der Probenröhrchen, automatische Probenaliqoutierung inklusive Barcodetikettierung der Primär- und Sekundärröhrchen. Während der gesamten Migration ist der unterbrechungsfreie Ablauf der Routine- und Notfall-Diagnostik für eine kontinuierliche Patientenversorgung zu gewährleiten. Alle angebotenen Parameter müssen den Kriterien der europäischen Regularien für In-vitro Diagnostika (EU IVDR 2017/746) entsprechen. Der aktuelle Stand der Konformität der an den konsolidierten Analysesystemen eingesetzten Reagenzien mit dem deutschen Chemikaliengesetz (ChemG), Medizinprodukteverordnung (MPV), Richtlinie zur Beschränkung gefährlicher Stoffe (RoHS), Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) und der Verordnung über In-vitro-Diagnostika (IVDR) ist nachzuweisen. Für den Anwender darf dementsprechend für in Summe max. 5 Reagenzien und Verbrauchsmaterialien durch deren Nutzung eine Meldepflicht bei der ECHA entstehen. Durch die neue Automation soll ein noch höherer Automationsgrad erreicht werden und das Analysenspektrum um weitere Parameter erweitert werden, um so den stetig wachsenden Anforderungen an einen Maximalversorger gerecht zu werden. Gleichzeitig soll bei bestehen-dem Fachkräftemangen durch die Automation weiterhin ein Diagnostik auf höchstem Niveau garantiert werden. Dazu ist neben den Standardparametern auch die vollautomatisierte Abarbeitung von über den Standard hinausgehenden hochspezialisierten Parameter erforderlich. Dazu zählen insbesondere die folgenden Parameter: • CA72.4, • Total P1NP, • GDF-15, • ß-CrossLaps, • GAAD Score, • ADAPT Score, • SCC, • GFAP • S100 • IL6 • Digitoxin • HCG • Troponin T • ACTH Die Analyse der genannten Parameter soll vollautomatisiert in einem System erfolgen. Eine teilautomatisierte Abarbeitung der Analysenparameter wird aufgrund der höheren Fehleranfälligkeit und deutlich stärkeren Personalbindung nicht akzeptiert. Die Anbindung von Analysensystemen anderer Hersteller für diese Parameter wird nicht ebenfalls nicht akzeptiert. Um bei bestehendem und noch weiter zunehmendem Fachkräftemangel eine Diagnostik auf höchstem Niveau zu garantieren, wird in den nächsten Jahren eine Anbindung der massen-spektrometrischen Analysen an die Automation angestrebt. Die Automation muss über entsprechende Möglichkeiten verfügen. Das Universitätsklinikum Münster ist entsprechend den Empfehlungen der WHO zertifizierte Klinik des Patienten Blood Management. Um die Anforderungen der Zertifizierung zu erfüllen, ergeben sich weitere Anforderungen an die Automation, die über den einfachen Standard hinaus gehen. Die Notfallparameter CRP, NT-proBNP, Troponin, TSH, PCT, CK, beta-HCG sind aus einem minimalen Probenvolumen von 100 µl zu erstellen. Das Erstellen der genannten Analysen aus dem minimalem Probenvolumen ist neben den genannten Gründen auch unbedingt erforderlich, da das UKM über eine große pädiatrische Klinik mit vielen neonatologischen Patienten verfügt.
- Klinikum Esslingen GmbHEsslingen a. N.Frist: 05. Mai
Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines biplanaren Angiographiesystems für die interventionelle Neuroradiologie sowie Erbringung zugehöriger Dienst- und Servicevertragsleistungen
Gefordert wird ein biplanares Angiographiesystem für die interventionelle Neuroradiologie. Das anzubietende System muss die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen. ALLGEMEINE MINDESTANFORDERUNGEN: - Das angebotene System ist ein biplanares Angiographiesystem, das für interventionelle neuroradiologische Eingriffe geeignet ist. - Zulässig sind neue sowie neuwertige Gebrauchtsysteme / generalüberholte bzw. factory-refurbished Systeme, sofern diese die nachfolgenden Anforderungen erfüllen. - Für gebrauchte / generalüberholte Systeme ist ein nachvollziehbares Refurbishment-Konzept vorzulegen. Dieses hat mindestens Angaben zu Herkunft, Erstinbetriebnahme, Umfang der Aufarbeitung, ausgetauschten Hauptkomponenten, Qualitätsprozess, Hygienefreigabe, Sicherheitsprüfung, aktuellem Software- und Betriebssystemstand sowie verbleibender Hersteller- bzw. Ersatzteilunterstützung zu enthalten. - Das angebotene System muss den in Deutschland einschlägigen Anforderungen des Medizinprodukterechts, des Strahlenschutzrechts sowie den einschlägigen Sicherheits-, EMV- und Arbeitsschutzbestimmungen entsprechen. - Für alle angebotenen Systembestandteile ist eine rechtmäßige CE-Kennzeichnung bzw. eine für die angebotene Konfiguration rechtlich zulässige Konformitätslage nachzuweisen. - Das System muss bei Abnahme einen aktuellen, supportfähigen Softwarestand sowie ein aktuelles, supportfähiges Betriebssystem aufweisen. - Der Bieter hat eine Mindest-Sachmängelhaftung von 12 Monaten ab Abnahme zu gewährleisten. - Die Ersatzteilversorgung ist für mindestens 10 Jahre ab Abnahme verbindlich zu gewährleisten. - Betriebs-, Service- und Anwenderdokumentation sind in deutscher Sprache bereitzustellen. - Der vollständige Liefer- und Leistungsumfang einschließlich aller für den bestimmungsgemäßen Betrieb erforderlichen Komponenten ist transparent aufzulisten. STATIVSYSTEM: - Das System ist als biplanare Konfiguration mit zwei simultan nutzbaren Bildebenen auszuführen. - Das Stativsystem ist decken- und/oder bodenmontiert oder in technisch gleichwertiger Weise auszuführen und muss motorisierte, freie sowie reproduzierbare Positionierungen ermöglichen. - Es müssen speicher- und abrufbare Arbeits- und Parkpositionen vorhanden sein. - Kollisionsschutz und definierte Parkpositionen zur Gewährleistung von Patiententransfer, Notfallzugang und Anästhesiezugang sind vorzusehen. - Die Geometrie des Systems muss einen freien Zugang zum Kopfbereich des Patienten im klinischen Routinebetrieb ermöglichen. RÖNTGENGENERATORSYSTEM: - Mikroprozessorgesteuerter Hochfrequenzgenerator mit automatischer Dosisleistungsregelung für Durchleuchtung und Akquisition. - Generatorleistung mindestens 100 kW bei 100 kV oder ein gleichwertiger, für biplanare neurointerventionelle Anwendungen geeigneter Leistungsnachweis. - Spannungsbereich mindestens 40 bis 125 kV oder gleichwertig. - Unterstützung gepulster Durchleuchtung sowie biplanarer Akquisitions- und Roadmap-Anwendungen. - Unterstützte Bildgebungsmodi müssen mindestens Fluoroskopie inkl. Last-Image-Hold und Fluoro-Store/Loop, DSA inkl. Roadmap/Overlay sowie rotationsbasierte 3D-Akquisitionen umfassen. - Die maßgeblichen Generatorleistungsdaten sind im Angebot nachvollziehbar anzugeben. RÖNTGENSTRAHLER: - Hochleistungs-Röntgenröhrensystem, geeignet für längere neurointerventionelle Prozeduren mit Durchleuchtung, Serien, DSA und 3D-Rotationsangiographie. - Mindestens zwei Fokus- / Betriebsarten oder eine technisch gleichwertige Lösung zur Sicherstellung hoher Bildqualität und thermischer Belastbarkeit. - Gepulste Durchleuchtung mit optimiertem Dosismanagement für kurze Pulszeiten. - Die angebotene Konfiguration muss unter klinisch relevanten Randbedingungen eine für neurointerventionelle Eingriffe ausreichende thermische Reserve aufweisen; die maßgeblichen Leistungsdaten sind im Angebot darzustellen. ERBRINGUNG ZUGEHÖRIGER DIENSTLEISTUNGEN: - Projektmanagementleistungen einschließlich Benennung eines verantwortlichen Projektleiters. - Bereitstellung sämtlicher gerätebezogener Planungsunterlagen, Anschlusswerte, Lastangaben, Aufstellungs- und Schnittstellenpläne sowie Angaben zu Sicherheits- und Freihaltebereichen. - Lieferung, Transport, Transportversicherung, Einbringung, Montage, Positionierung, Installation und Inbetriebnahme des Systems. - Überprüfung und Justage der Systemparameter, Bildqualität, Sicherheitsfunktionen, Tisch- und Stativbewegungen sowie der bestellten Optionen und Schnittstellen. - Initiale Einweisung / Schulung der vom Auftraggeber benannten Key-User durch qualifiziertes Fachpersonal einschließlich Anwendungs- und Bedienerschulung. - Übergabe der Dokumentation, Wartungs- und Prüfunterlagen sowie der Abnahme- / Inbetriebnahmeprotokolle. - Durchführung der Funktions- und Abnahmeprüfung sowie Unterstützung des Auftraggebers bei den für die Inbetriebnahme erforderlichen qualitätssichernden bzw. sachverständigenbezogenen Prüfungen nach den einschlägigen strahlenschutzrechtlichen Vorgaben. - Bauseitige Maßnahmen sind nicht Gegenstand des Auftrags. Der Auftragnehmer hat jedoch die hierfür erforderlichen Schnittstellen- und Planungsinformationen rechtzeitig und vollständig bereitzustellen. ABSCHLUSS SERVICEVERTRAG: Zum Auftrag gehört der Abschluss eines Vollservicevertrages mit einer Laufzeit von 8 Jahren: Erbringung von Vollservicevertragsleistungen für den gesamten Lieferumfang einschließlich der wesentlichen Systemkomponenten, Workstations, Displays und der USV; Weitere Anforderungen an das Gesamtsystem (u. a. Tiefenblende/Kollimation, Detektor, Patiententisch, Displaysystem, Bildverarbeitungssystem, Softwarepakete, Anzeige-/Bedienkonzept, Video-Integration, DMS, Notstromversorgung/USV, Zubehör, IT-Systemintegration) sowie an die Dienst- und Servicevertragsleistungen können dem Dokument 01 Leistungsbeschreibung entnommen werden.
- Knappschaft Kliniken Bottrop GmbH
Beschaffung eines mobilen OP-Neuronavigationssystems
Die Knappschaft Kliniken Bottrop GmbH, Osterfelder Str. 157, 46242 Bottrop (nachfolgend "KKB") verfügt als Akutkrankenhaus der Regelversorgung mit 12 Fachkliniken und knapp 1.200 Mitarbeitenden über 372 Planbetten und behandelt im Jahr rund 16.000 stationär aufgenommene Patienten. Zudem ist die KKB Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen. In der Klinik für Neurochirurgie des KKB werden im neurologisch-neurochirurgischen Schwerpunktzentrum das gesamte Behandlungsspektrum der operativen Neurochirurgie von Kopf bis Wirbelsäule, eine intensivmedizinisch neurochirurgische Behandlung und eine anschließende neurorehabilitative Weiterleitung abgedeckt. Die KKB beabsichtigt, eine Neuronavigation zu beschaffen. Die zu beschaffende Neuronavigation wird für die Resektion kranialer und spinaler Tumore benötigt und soll hierfür sowie zur Implantation spinaler Schrauben und Stäbe und bei der navigierten transkraniellen Magnetstimulation (nTMS) eingesetzt werden. nTMS findet u. a. in der Schmerztherapie Anwendung und kann gerade unter Berücksichtigung des Neurozentrums und der Klinik für Neurologie ein weiterer Zukunftsbaustein für die Behandlung von Bewegungsstörungen darstellen. Vorgesehen ist, dass das Neuronavigationssystems das moderne Operationsmikroskop, die intraoperative Elektrophysiologie, den intraoperativen Ultraschall den Einsatz des kontinuierlichen Ultraschall Aspirators/Sonoped und die Fluoreszenzen in der Tumorchirurgie wie in der vaskulären Neurochirurgie als die modernste Ausstattung eines neurochirurgischen Operationssaales komplettiert. Die Neuronavigation sollte in der Lage sein, auch zukünftig eine Stereotaxie/STX einfach zu realisieren. Dies zum einen, um personal- und zeitintensive Zwischentransporte aus dem OP-Saal heraus zu vermeiden und zum anderen zur deutlichen Vereinfachung der Berechnung der STX-Koordinaten um zielsicher das zu bioptierende Areal im Gehirn zu erreichen. Ebenso sollte die Software umfangreich für die Planung, das Anzeichnen des Tumorvolumens, die Traktographie und die Fusion verschiedener Bilddaten sein. Die zu beschaffende Neuronavigation soll nicht nur in der Klinik für Neurochirurgie zum Einsatz kommen, sondern auch bei gemeinsamen simultanen Eingriffen zusammen mit der Klinik für Unfallchirurgie eingesetzt werden. Die Klinik für Unfallchirurgie benötigt die Neuronavigation für die sichere Implantation von Fremdmaterial an der Wirbelsäule, um Fehllagen von Implantaten im Wirbelkanal/Querschnittsgefahr und Fehllagen in den großen prävertebralen Blutgefäßen/enormen Blutverlust zu vermeiden. Die Neuronavigation muss mit verschiedenen Implantatherstellern kompatibel und nicht nur mit einem Hersteller einsatzfähig sein. Ein weiterer Einsatzbereich der zu beschaffenden Neuronavigation ist die Klinik für Gefäßchirurgie, wo diese bei der Behandlung von pAVK-Patientinnen und Patienten zu einer deutlichen Strahlenreduktion führt. Das neue Neuronavigationssystem soll die Möglichkeit bieten, die Basis-Navigation über Zusatzmodule um spezielle Funktionen erweitern zu können. Das Neuronavigationssystem muss die folgenden Anforderungen erfüllen: - Volle automatisierte Segmentierung der CT, MRT und XT-Datensätze und eine Verzerrungskorrektur für die Fusion von 3D Daten mit 2D Angiografien, - Möglichkeit einer automatischen Machbarkeitsanalyse von stereotaktischen radiochirurgischen/radiotherapeutischen Planungen für verbleibendes Tumorvolumen, - Digitale Integration von Ultraschall Navigationssystemen sowie die Interpretation der Ultraschalldaten in Relation zu vorhandenen CT und MRT-Daten, - ROI basierte Tracking Möglichkeit mit halbautomatischer Objektsegmentierung oder automatisch anatomischer Segmentierung, - Möglichkeit, auf dem Navigationsbildschirm mit dem Mikroskop von Zeiss und Leica, die projiziert geplanten Strukturen als semitransparente Objekte in den anatomischen Kontext zu setzen, - Möglichkeit der Bildfusion als Augmented Reality in Verbindung mit dem Mikroskop und einer VR-Brille, - Verwendung von manuell und vorkalibrierten Instrumenten, einschließlich Instrumente von Drittanbieten, zur anatomischen Ausrichtung des Systems anhand von Traktoren, die vom Navigationssystem übergeben werden, - Einfacher Anschluss einer STX an die Navigation bzw. entsprechende Realisierung, so dass zusätzliche rahmenbasierte Systeme wegfallen können, - Software des Umfangs, dass Planung, Anzeichnen von Tumorvolumen, Traktographie, Fusion verschiedener Bilddaten möglich sind, - Möglichkeit der Navigation von Implantaten gängiger Herstellerfirmen für Verbrauchsmaterialien, das heißt im Detail Navigierbarkeit kanülierbarer Schrauben jeglicher Hersteller, um komplexe Wirbelsäulenchirurgische Eingriffe in der Neurochirurgie und auch Unfallchirurgie durchzuführen, - Möglichkeit einer nTMS an/ mit der Navigation, - Einsetzbarkeit des Systems auch in der Klinik für Gefäßchirurgie, um bei gefäßchirurgischen Eingriffen wie einer pAVK eine Strahlenreduktion zu ermöglichen, - Möglichkeit bei veraltetem System, auf aktualisierte Zusatzmodule zu greifen und diese dann dazu zu kaufen oderaufzuspielen. Die gestellten Anforderungen können nach durchgeführter Marktanalyse und der Vergabe vorgeschalteten gem. § 28 VGV vorgestellte Marktabfrage ausschließlich durch das System der Firma Brainlab erfüllt werden.
- Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.Frist: 13. Mai
Informationseinholung im Rahmen einer MARKTERKUNDUNG - Für die Beschaffung von Systemen für die „weltraumbasierte optische Detektion und Verfolgung von Objekten in der Erdumlaufbahn“.
Es handelt sich nicht um ein Vergabeverfahren! Es ist eine unverbindliche Informationsabfrage, die allein der Markterkundung entsprechend § 28 Vergabeverordnung (VgV) dient. Beschreibung der Aufgabe: Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Bereich Weltraumlage, sondiert die Beschaffung schlüsselfertiger satellitenbasierter Beobachtungssys-teme für optische Beobachtungen (Detektion und Verfolgung) von Weltraumobjekten im erd-nahen Bereich sowie die Nutzung marktverfügbarer Daten aus bestehenden Weltrauminfra-strukturen. Weitere Detektionstechnologien für die Überwachung von Weltraumobjekten aus vergleichbaren Entfernungen können zusätzlich vorgeschlagen werden. Hierbei geht es um vollständig integrierte Satelliten mit Sensoreinheiten inklusive Steuerungssoftware, Kontrollsys-temen und Software zur automatisierten Verarbeitung der Beobachtungsdaten sowie ggf. der anschließenden Instandhaltung und Betreuung der Systeme im Orbit. Ziel dieses Vorhabens ist es, neue oder bestehende satellitengestützte Sensoren in das bestehende Netzwerk der Welt-raumüberwachung des deutschen Weltraumlagezentrums (WRLageZ) zu integrieren und ope-rationell in Betrieb zu nehmen. Die Satelliten sollen in der Lage sein, Objekte in verschiedenen Erdumlaufbahnen – insbeson-dere im Low Earth Orbit (LEO), Medium Earth Orbit (MEO) und Geostationary Earth Orbit (GEO) – zu detektieren und zu verfolgen. Dabei sollen Weltraumobjekte mit hoher Genauig-keit in höchstmöglicher Wiederholungsrate erfasst werden können. In der finalen Ausbaustufe soll die Erfassung in nahezu Echtzeit erfolgen. Die Sensoren müssen für einen Betrieb im Or-bit ausgelegt sein und die vom WRLageZ zentral gesteuerten Beobachtungsaufträge eigen-ständig, unter Berücksichtigung von Umweltbedingungen (z. B. Strahlung, thermische Schwankungen) und Systemintegrität, durchführen können. Die erfassten Beobachtungsdaten – insbesondere Winkelkoordinaten und scheinbare Hellig-keit – müssen in einem Zeitfenster unterhalb von 60 Minuten vollautomatisiert verarbeitet und in standardisierter Form (z. B. TDM-Format) dem WRLageZ zur Verfügung gestellt werden. Eine konkrete technische Spezifikation wird derzeit nicht vorgegeben, um zunächst einen um-fassenden Überblick über marktrelevante, bereits existierende oder in Entwicklung befindli-che Systeme zur raumgestützten Weltraumlageerfassung (Space Based Space Surveillance, SBSS) zu erhalten. Die gewonnenen Bahndaten sollen in den zentralen Bahndatenkatalog des WRLa-geZ eingepflegt und mit ausgewählten nationalen und internationalen Partnern geteilt wer-den. Diese Daten bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung nationaler Fähigkeiten zur operationellen Weltraumüberwachung im Bereich optischer Beobachtungen aus dem All. Im Einzelnen sind folgende Aktivitäten vorgesehen: (a) Bereitstellung von bereits verfügbaren vorprozessierten Daten aus bestehenden Welt-rauminfrastrukturen. (b) Aufbau eines satellitenbasierten Beobachtungssystems für die optische Detektion und Verfolgung von Weltraumobjekten, (c) Start, Inbetriebnahme und Validierung des Systems im Orbit, einschließlich Anbindung an das WRLageZ, (d) Schulung des betreuenden Personals für den Betrieb und die Datenanalyse. Für die Durchführung des Projekts ist nach aktueller Planung ein Zeitraum von 24 bis 36 Mona-ten, voraussichtlich ab April 2027, vorgesehen. Dieser kann ggfs. zur Erreichung der finalen Ausbaustufe verlängert werden. Sofern Sie die oben beschriebene Leistung anbieten können, bitten wir um Zusendung aussa-gekräftiger Unterlagen und Referenzen (gerne an die unten genannte E-Mail-Adresse) bis spä-testens 31.05.2026, 23:59:59 Uhr an die folgende Kontakt- und Auskunftsstelle: Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR e. V.) Abteilung AR-ZF z. Hd. Frau Martina Böhm-Braun, Königswinterer Str. 522 – 524 53227 Bonn
- Klinikum Stuttgart gKAöRStuttgartFrist: 02. Mai
Software zur Verwaltung und Dokumentation von Humanmilch nach SoHo-Verordnung
1. Zielsetzung Im Rahmen dieser Markterkundung werden geeignete Softwarelösungen zur digitalen Verwaltung und Nachverfolgung von Humanmilchprozessen (Eigenmilch und gespendete Frauenmilch) in einer klinischen Umgebung gesucht. Ziel ist ein System zur vollständigen, revisionssicheren Abbildung aller Prozesse unter Berücksichtigung der Anforderungen der SoHo-Verordnung, mit Fokus auf Patientensicherheit, Rückverfolgbarkeit und Prozessautomatisierung. 2. Allgemeine Anforderungen Die Software muss eine durchgängige digitale Dokumentation und Rückverfolgbarkeit gewährleisten; Schnittstellen zu SAP sowie Copra 5/6 bereitstellen; Workflows und Benachrichtigungen automatisieren; Etikettendruck und Scanprozesse integrieren; sowie rollenbasierte Zugriffe ermöglichen. 3. Eigenmilch („Mother’s Own Milk“) Die Software soll die Erfassung der Mütter auf Station mit SAP-Anbindung ermöglichen, eine eindeutige Mutter-ID vergeben, den CMV-Status erfassen inklusive Aufklärung und Einwilligung, die abgepumpte Milchmenge dokumentieren, Etiketten durch Personal oder Mutter erstellen, den Lagerort und Bestand nachverfolgen sowie automatische Hinweise für CMV-Inaktivierung (Tag 7 und 32+0 SSW) geben. Daten zu den Kindern wie Name, Geburtsdatum, Schwangerschaftswoche und Gewicht sollen automatisch aus SAP oder Copra übernommen werden. 4. Verarbeitung Eigenmilch CMV-inaktivierte Milch soll tageweise gepoolt, flaschenweise in Chargen vergeben, etikettiert, Inaktivierung dokumentiert und Kühlvorgänge sowie Lagerorte vermerkt werden. Zentrifugierte Milch soll analog verarbeitet werden, inklusive Dokumentation von Dauer und Umdrehungen, Kennzeichnung als entrahmt, Zuordnung von Analysen und Lagerung. 5. Verabreichung Die Software soll die Zuordnung von Milchchargen zu Kindern ermöglichen, Schnittstellen zu Copra 5/6 bieten, Teilmengen per Scan erfassen und Abrufe dokumentieren. 6. Chargenmanagement Die Software muss Chargen automatisch generieren, basierend auf Mutter-ID, Schwangerschaftswoche, Kalenderwoche der Geburt, Kalenderwoche der Milchgewinnung und Verarbeitungsart (roh oder pasteurisiert). Farbkennzeichnungen nach Schwangerschaftswoche sollen automatisch angepasst werden, ebenso die Dokumentation des Verarbeitungstags. 7. Frauenmilchbank Potenzielle Spenderinnen sollen automatisch identifiziert werden (z. B. >600 ml/Tag), digitale Aufklärungs- und Anamneseformulare mit Signatur ausfüllen können, und eine Spenderinnen-ID erhalten. Schnittstellen zu SAP, Copra und Labor (z. B. ix.serv) sollen Laborbefunde automatisch übernehmen. Die Software soll Freigaben durch Fachpersonal, Bewertung der Befunde und Kennzeichnung von Pasteurisierungspflichten ermöglichen. 8. Gespendete Milch Die Software soll Milchmenge, Datum, Uhrzeit, Kalenderwoche, Temperatur, mikrobiologische Proben und Lagerorte erfassen. 9. Verarbeitung gespendeter Milch Rohmilch soll tageweise gepoolt, in Chargen vergeben und bis Freigabe gelagert werden. Pasteurisierte Milch soll mit Dokumentation von Pasteurisierung, Kühlung und Lagerung verarbeitet werden. CMV-inaktivierte Milch soll Pooling, Inaktivierung, Kühlung und Freigabe dokumentieren. Zentrifugierte Milch wird analog Eigenmilch verarbeitet, ggf. mit zusätzlicher Pasteurisierung. 10. Nicht freigegebene Milch Die Software soll Maßnahmen wie Verwerfen, Nachpasteurisierung, Schulung der Spenderin und erneute Proben dokumentieren. 11. Ausgabe Die Software soll die Zuordnung von Chargen zu Stationen und einzelnen Kindern ermöglichen und Teilmengen per Scan erfassen. 12. Zusammenfassung Gesucht wird eine integrierte Softwarelösung zur sicheren, automatisierten Verwaltung von Humanmilchprozessen mit vollständiger Rückverfolgbarkeit, hoher Systemintegration und Benutzerfreundlichkeit. 13. Teilnahme an der Markterkundung Interessierte Unternehmen werden gebeten, ihre Teilnahme sowie Informationen zur Lösung bis spätestens 15.05.2026 per E-Mail an vergabestelle@klinikum-stuttgart.de zu übermitteln. Die Markterkundung dient ausschließlich der Vorbereitung eines möglichen Vergabeverfahrens. Ein Anspruch auf Durchführung besteht nicht.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 29. Mai 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Landeshauptstadt Dresden, GB Bildung, Jugend und Sport, Amt für Schulen.
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- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.