Realisierungswettbewerb "Neubau Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Geismar in Göttingen" der Stadt Göttingen
Die Stadt Göttingen beabsichtigt den Neubau des Feuerwehrhauses der Ortsfeuerwehr Geismar (ca. 792 m² Nutzungsfläche, 5 Fahrzeuge). Aktuell sind die Ortsfeuerwehr Geismar und die Außenstelle Geismar der Stadtverwaltung Göttingen auf einem Grundstück (Kerllsgasse 2) angesiedelt. Die Zufahrtssituation zum Grundstück und ...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Die Stadt Göttingen beabsichtigt den Neubau des Feuerwehrhauses der Ortsfeuerwehr Geismar (ca. 792 m² Nutzungsfläche, 5 Fahrzeuge). Aktuell sind die Ortsfeuerwehr Geismar und die Außenstelle Geismar der Stadtverwaltung Göttingen auf einem Grundstück (Kerllsgasse 2) angesiedelt. Die Zufahrtssituation zum Grundstück und den Gebäuden sowi...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Stadt Göttingen
- Veröffentlicht: 06. Mai 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Die Stadt Göttingen beabsichtigt den Neubau des Feuerwehrhauses der Ortsfeuerwehr Geismar (ca. 792 m² Nutzungsfläche, 5 Fahrzeuge). Aktuell sind die Ortsfeuerwehr Geismar und die Außenstelle Geismar der Stadtverwaltung Göttingen auf einem Grundstück (Kerllsgasse 2) angesiedelt. Die Zufahrtssituation zum Grundstück und den Gebäuden sowie die Stellplatzsituation auf dem Grundstück ist beengt. Die bestehenden Gebäude weisen einen hohen Instandsetzungsbedarf auf. Die Stadt Göttingen plant daher die Herstellung des Feuerwehrgebäudes als bedarfsgerechte Neubaumaßnahme auf dem direkt angrenzenden Eckgrundstück Hauptstraße / Kerllsgasse, sodass der bestehende Alarmierungsradius der Ortsfeuerwehr Geismar aufrechterhalten bleibt. Das vorgesehene Grundstück wird aktuell als eingegrünte öffentliche Parkplatzfläche genutzt. Das Bestandsgebäude der Ortsfeuerwehr Geismar kann und soll bis zur Fertigstellung des Neubaus nicht zurückgebaut werden. Auf dieser freiwerdenden Fläche im südwestlichen Bereich des Wettbewerbsgebietes sollen zukünftig die Parkplätze verortet werden. Dort sind auch überdachte und abschließbare Abstellplätze für Fahrräder und Lastenräder zu verorten. Ziel des Wettbewerbes ist es, über alternative und optimierte Konzepte, die den unterschiedlichen Anforderungen in gleicher Weise gerecht werden, ein geeignetes Team aus ArchitektIn, LandschaftsarchitektIn sowie IngenieurIn der Technischen Ausrüstung für die weiteren Planungsleistungen zu finden.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
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Die Stadt Wasserburg plant den Neubau eines Feuerwehrhauses. Für die Maßnahme wurde bereits eine Vorentwurfsplanung erstellt und mit einem dafür gegründeten Arbeitskreis abgestimmt. Die im Rahmen der Vorentwurfsplanung erstellten Grundrisse bilden die Grundlage für die weitere Planung, wobei die Raumanordnung im Erdgeschoss (geringfügig) und Obergeschoss in der Entwurfsplanung noch verändert werden kann. Auch der Zuschnitt des Eingangsbereichs des neuen Feuerwehrhauses muss neu überarbeitet und eventuell vergrößert werden, da hier ein historisches Löschfahrzeug ausgestellt werden soll. Laut der Kostenschätzung, die mit der Vorentwurfsplanung erstellt wurde, ist mit Gesamtkosten von ca. 13,5 Mio. € brutto zu rechnen. Die Lage des Gebäudes in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt bedingt einen hohen gestalterischen Anspruch, zusätzlich ist ein hoher energetischer Standard gefordert. Der Konzeption des vorliegenden Planentwurfs lagen folgende allgemeine Überlegungen zugrunde: • Durch die städtebaulich prominente Lage am westlichen Eingang zur Altstadt und der direkten Nähe zum Inn soll das Feuerwehrhaus in optisch ansprechender Weise zum einen auf die umgebende Bebauung reagieren, zum anderen als Solitär eine dem Ort angemessene gestalterische Qualität erhalten. • Als Inspiration für die Ausrichtung und die Dachlandschaft des Gebäudes im ersten Vorentwurf hat unter anderem das ehemalige Gewächshaus gedient, was auf dem Grundstück stand und mit den Giebelseiten zum Inn und zum Busbahnhof orientiert war. Die vorgeschlagene Dachausbildung ist aber keine zwingende Vorgabe. • Aufgrund des länglichen Grundstückszuschnitts und der Möglichkeit des optimalen Ausrückens sowie der Anfahrt der Feuerwehrangehörigen hat sich eine Orientierung der Fahrzeughalle Richtung Busbahnhof ergeben. Geforderte Leistungen: Architektenleistungen §34 Gebäude und Innenräume HOAI 2021 Leistungsphasen 3-8 (9) (LPH 2 kann gegebenenfalls teilweise mit beauftragt werden), stufenweise Beauftragung
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- Magistrat der Stadt Kelsterbach
Gesamtvergabe Bauleistungen für den Umbau und die Erweiterung Feuerwehrhaus Kelsterbach
Das derzeitige Feuerwehrhaus der Stadt Kelsterbach (Bj. 1975) entspricht hinsichtlich Gebäudestruktur, notwendigen Nutz- und Verkehrsflächen sowie der gebäudetechnischen Ausrüstung im Wesentlichen nicht mehr den gültigen rechtlichen Anforderungen und dem aktuellen Stand der Technik. Daher sollen einzelne Teile des Bestandsgebäudes saniert, die bestehende Fahrzeughalle mit Schlauchturm abgebrochen und an gleicher Stelle eine größere moderne Fahrzeughalle mit einem angrenzenden Umkleide-, Werkstattbereich im Erdgeschoss und einem Verwaltungstrakt im ersten Obergeschoss neu errichtet werden. Das herzustellende Objekt hat eine Bruttogrundfläche von rd. 5.000 m2. Der Neubauanteil beträgt ca. 75%. Das Vorhaben ist in die folgenden 3 Bauteile gegliedert: BT 1: Bestehender Gebäudeteil der im Erdgeschoss und im Untergeschoss umgebaut und saniert wird. Im Erdgeschoss Nutzflächen der Feuerwehr (u.a. Schulungsraum, Jugendfeuerwehr, Lagerflächen) und im Untergeschoss Technikräume. In den Obergeschossen sind Wohnungen für Feuerwehrkameraden, die nicht zum Projektumfang gehören und während der Bauausführung bewohnt bleiben._______ BT 2: 1-geschossiger, durch die Feuerwehr genutzter nichtunterkellerter Bestandsgebäudeteil, der saniert und umgebaut wird. Künftige Nutzungen: Foyer, Küche, Lager, Aufenthaltsraum, WC-Bereich, Büro Stadtbrandinspektor. _______ BT 3: Bestehende Fahrzeughalle mit Keller. Die Fahrzeughalle wird abgebrochen und durch einen L-förmigen, 2-geschossigen Neubau mit u.a. Fahrzeughalle, Waschhalle, Funkzentrale, Stabsraum, Sozial-, Verwaltungs-, Werkstatt- und Lagerbereichen ersetzt._______ Die Freianlagen sind übergreifend für alle drei Bauteile vollständig neu herzustellen. Zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft während der Bauausführung zieht die Feuerwehr in einen Interimskomplex auf dem gleichen Grundstück. Der Interimskomplex besteht aus einer Fahrzeughalle und 2 Containeranlagen und ist bereits weitestgehend fertiggestellt. Vom zukünftigen Auftragnehmer sind alle notwendigen Werkplanungs-, Organisations-, Koordina-tions- und Bauleistungen geschuldet, die erforderlich sind, um das künftige Feuerwehrhaus schlüsselfertig, betriebsbereit und verkehrssicher herzustellen und zu übergeben. Im Übrigen wird auf die Baubeschreibung nebst Anlagen verwiesen. Der Abbruch von Bestandsfahrzeughalle und Schlauchturm sowie die Entkernungs- und Abbruch-arbeiten in den zu sanierenden und umzubauenden Bestandsbauteilen BT 1 u. 2 sind nicht Gegen-stand der zu vergebenden Leistungen und werden bereits im Vorfeld ausgeführt. Weiterhin ist die lose Ausstattung des Gebäudes nicht Leistungsbestandteil. Weitere Einzelheiten finden sich in den Vergabeunterlagen / der Leistungsbeschreibung.
- Stadt Marbach am Neckar
Stadt Marbach am Neckar - Europaweite Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung für den Neubau des Feuerwehrhauses Rielingshausen im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV
Die Stadt Marbach am Neckar plant im Stadtteil Rielingshausen die Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses, da das bestehende Feuerwehrhaus in der Paul-Gerhard-Straße keine Entwicklungsmöglichkeiten für den dringenden Erweiterungsbedarf im räumlichen Kontext hat. Der Neubau an einem geeigneteren Standort soll das bestehende Feuerwehrhaus ersetzen. Es wurden verschiedene Standortalternativen für den Neubau geprüft. Der ausgewählte Standort am westlichen Ortseingang nach Rielingshausen wurde aufgrund seiner Lage in der Haupteinsatzrichtung zur Kernstadt Marbach, der günstigen verkehrlichen Anbindung und der möglichst geringen Beeinträchtigung von Wohngebieten und Gemeinbedarfseinrichtungen (Schulen, Kindergärten), sowie der zeitnahen Realisierungsmöglichkeiten bevorzugt. Das Gebiet "Neues Feuerwehrhaus Rielingshausen" befindet sich nordwestlich des Rielingshauser Ortskerns, angrenzend an eine Wohnbebauung auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Das geplante Bauvorhaben soll auf den Flurstücken 2808, 2809, 2810 in Marbach-Rielingshausen sowie an den Verkehrsflächen der Hauptstraße L 1124 / Flurstück 417/0 entstehen. Geplant ist die Errichtung eines Feuerwehrhauses nach aktueller DIN 14092-1:2024-06 mit vier Fahrzeugboxen für 66 Feuerwehrmitglieder. Für das Bauvorhaben wurde bereits ein Bebauungsplan-Vorentwurf entwickelt, wodurch ein Zielabweichungsverfahren aufgrund der Lage in einem regionalen Grünzug abgewendet wurde. Dem Vorentwurf liegt eine Massenstudie zugrunde. Diese wird Teil der Planungsunterlagen bilden, ist jedoch nicht zwingend 1:1 umzusetzen. Folgende darin enthaltene Vor-gaben sind jedoch zu berücksichtigen und umzusetzen: Das Grundstück ist vergleichsweise schmal und lang. Nordöstlich befindet sich ein Heckenbiotop in Form eines Hohlwegs, der eine Hangkante vorgibt. Richtung westlichem Feldrain ist das Bauvorhaben als neuer Ortsrand einzugrünen. Getrennte Zufahrten für Alarmparkplätze und ausrückende Fahrzeuge auf die Landesstraße sind zu gewährleisten. Die östlich gelegene Wohnbebauung ist durch die Gebäudeanordnung von Lärmemissionen bestmöglich zu schützen. Das neue Feuerwehrhaus bildet den neuen Ortseingang für Rielingshausen. Die Platzierung in einem Grünzug und Einbettung im ländlich-dörflichen Kontext verlangen daher nach einer behutsamen, schlichten und angemessenen Gestaltung des Gebäudes. Eine moder-ne Interpretation landwirtschaftlich-scheunenartiger Gebäudetypologien ist ein möglicher, jedoch nicht zwingender Gestaltungsansatz. Neben den Vorgaben aus dem Bebauungsplan ist eine wirtschaftliche und sparsame Umsetzung wesentliches Kriterium der Bauaufgabe. Die Stadt Marbach am Neckar befindet sich wie derzeit viele Kommunen in einer wirtschaftlich angeschlagenen Verfassung. Ge-sucht wird daher ein Gebäude, das in allen Aspekten wie Materialität, Unterhalt und Raumprogramm effizient und wirtschaftlich ist. Die Stadt Marbach am Neckar erwartet von dem künftigen Auftragnehmer daher auch eine Kostenoptimierung im Rahmen der Planung. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist daher die Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume in den Leistungsphasen 1-8 nach § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10.1 zur HOAI für den Neubau des Feuerwehrhauses Rielingshausen der Stadt Marbach. Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt, ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht. Die Stadt Marbach geht nach derzeitiger Planung von vorläufigen anrechenbaren Herstellkosten von insgesamt rund EUR 3,45 Mio. netto (KG 200 bis 700 nach DIN 276-1:2018-12) aus. Für die Maßnahme stehen der Stadt Marbach Fördergelder zur Verfügung. Bei den angegebenen anrechenbaren Herstellkosten handelt es sich um einen vorläufigen Stand zum Oktober 2025. Seitens der Stadt Marbach am Neckar ist eine Optimierung dieser Kosten angestrebt. Die Planungen sollen nach der Zuschlagserteilung schnellstmöglich begonnen werden. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2028 vorgesehen. Die Inbetriebnahme soll bis spätestens Anfang 2030 erfolgen. Zu den Projektzielen im Zuge des Neubaus des Feuerwehrhauses Rielingshausen der Stadt Marbach zählen insbesondere: - Wirtschaftlichkeit: Kosteneffiziente und funktionale Realisierung des Bauvorhabens unter Einhaltung des vorgesehenen Budgets - Kostenoptimierung im Laufe der Planung - Projektumfassende Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten (u.a. niedrige Betriebskosten, Langlebigkeit der Materialien etc.) - Projektumfassende Berücksichtigung der besonderen Belange wie bereits oben beschrieben hinsichtlich Bebauungsplan und Gestaltung etc. - Terminsicherheit: Termingerechte Fertigstellung der Planung und Bauausführung - Minimierung der Beeinträchtigungen der Nachbarn durch den Baustellenbetrieb so-wie im späteren Feuerwehrbetrieb (insb. unter Berücksichtigung der Vorgaben nach § 22 und § 23 BImSchG) - Nutzerspezifische Anforderungen: Umsetzung aller nutzerspezifischen Anforderungen an das Projekt auf Basis der AG-seitigen Vorgaben Die Stadtverwaltung Marbach wird in weiteren - separaten - Vergabeverfahren zudem folgende weitere Planungsdisziplinen europaweit ausschreiben: - TGA Elektro - TGA HLS - Tragwerksplanung Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stadt Göttingen.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.