Metallbauarbeiten - Austausch Linearbeschleuniger
Metallbauarbeiten - Austausch Linearbeschleuniger Die Uniklinik RWTH Aachen plant, in der Strahlentherapie einen Linearbeschleuniger zu tauschen (LB 4). Die Maßnahme betrifft Bereiche in Etage -2 und, in geringem Umfang, in Etage -3. Hierzu sind Metallbauarbeiten und in diesem Zuge auch die Ertüchtigung des Strahlensch...
Angebotsfrist:11. Juni 2026
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Metallbauarbeiten - Austausch Linearbeschleuniger Die Uniklinik RWTH Aachen plant, in der Strahlentherapie einen Linearbeschleuniger zu tauschen (LB 4). Die Maßnahme betrifft Bereiche in Etage -2 und, in geringem Umfang, in Etage -3. Hierzu sind Metallbauarbeiten und in diesem Zuge auch die Ertüchtigung des Strahlenschutzes notwendig.
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Universitätsklinikum Aachen AöR
- Veröffentlicht: 11. Mai 2026
- Frist: 11. Juni 2026
- Thema: Stahlbau
- Bauobjekt: Krankenhaus / Klinik
Bauobjekt-Klassifikation
- Krankenhaus / KlinikHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
Metallbauarbeiten - Austausch Linearbeschleuniger Die Uniklinik RWTH Aachen plant, in der Strahlentherapie einen Linearbeschleuniger zu tauschen (LB 4). Die Maßnahme betrifft Bereiche in Etage -2 und, in geringem Umfang, in Etage -3. Hierzu sind Metallbauarbeiten und in diesem Zuge auch die Ertüchtigung des Strahlenschutzes notwendig.
Weiterführende Details
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Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- CSX 22 - Bekanntmachung geplante Vergabe.pdf
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- Stadt Ludwigshafen, Zentrale Vergabestelle und Baukoordinierung
Georg-Kerschensteiner-Zentrum, Franz-Zang-Str.3-7 in Ludwigshafen, Brandschutzsanierung 1 BA; hier: Trockenbauarbeiten
Die Vorabmaßnahme sieht die nachfolgend aufgeführten Maßnahmen vor: Treppenhäuser: Abtrennung zu den Fluren durch den Einbau von RS-Türanlagen · Entrauchung über Einbau von Alu-Lamellen-Entrauchungs-Anlagen · Alle Ausgänge ins Freie (TH 2- 4) werden auf die erforderliche Rettungswegbreite vergrößert (1.80 m lichte Breite) sowie ein neuer Ausgang (Bauteil 4) hergestellt. Brandabschnitte (insgesamt 6 Brandabschnitte): · Einbau von neuen T90-RS-Türanlagen · Verschließen von Fensteröffnungen (Bauteilen 1, 3 und 4) · Austausch und neu herzustellende Türen (Raumverbindungs- und Zugangstüren) · Verschließen von Verglasungen und sonstigen Öffnungen in den Brandwänden Flure · Nachbefestigung der Bestandskabel und Rohrleitungen an der Rohdecke · Einbau von Flurtrennenden Türelementen und neuen F30-Decken · Regelaussparungen in den STB-Unterzügen (ca. DN 250), oberhalb der Flurwände werden mit 1000-Grad-Mineralwolle ausgestopft und anhand von GKF-Platten lagegesichert HINWEIS: Die Flure bestehen hauptsächlich aus Systemtrennwänden, welche eine Mischkonstruktion aufweisen. Daher kann ein zulassungskonformes Anschließen der F30- Decke an die F0-Systemwände nicht hergestellt werden. Diese Maßnahme wurde von dem Brandschutzsachverständigen als nicht bedenklich eingestuft (siehe Gutachterliche Stellungnahme zur Vorabmaßnahme für den Personenschutz, Punkt 3.4 + 3.5, IB Michielsen, liegt bei). Dies betrifft nicht die Bereiche mit Massivwänden. Sonstige Hochbaueinzelmaßnahmen: · Austausch oder Ertüchtigung von mehreren Türen · Verschließen von Lüftungsgittern in WC-Türblättern und den Flurwänden (Systemwände) · Verschließen von Schachttüröffnungen, der nicht mit einem Aufzug belegten Fahrstuhlhälfte (V20/H52). · Herstellen der geforderten Mindestanforderung an die Entrauchung der Fahrstuhlschächte/der Aufzugsmaschinenräume. Weitere Angaben entnehmen Sie bitte dem beigefügten Leistungsverzeichnis.
- Gesellschaft für Infrastrukturvermögen Kreis Düren mbH (GIS)
GIS_BKJ_TA
Der AG hat das Architekturbüro Heuer Faust Architekten, Aachen mit der Objektplanung beauftragt. Nunmehr ist beabsichtigt, die Fachplanungsleistungen zu vergeben. Dabei sollen für die TA folgende Leistungen gem. HOAI vergeben werden: - Teil 4 Abschnitt 2 § 56 ff. Anlage 15 (Technische Ausrüstung), Die Vergabe der Leistungsphasen 1 bis 9 erfolgt in 4 Stufen: - Stufe 1: Leistungsphase 1-3 nach HOAI - Stufe 2: Leistungsphase 4 nach HOAI - Stufe 3: Leistungsphase 5-7 nach HOAI - Stufe 4: Leistungsphase 8-9 nach HOAI Die Entscheidung, ob die bauliche Umsetzung durch einen Generalunternehmer oder durch Einzelgewerke erfolgen soll, wird im Laufe der LP 3 getroffen. Im Falle der Beauftragung eines Generalunternehmers werden in den Stufen 3 und 4 nur Teilleistungen des Leistungsbildes beauftragt. Anforderung Haustechnik: Sämtliche haustechnische Anlagen sind im Zuge der Maßnahme zu prüfen und auf eine mögliche Wiederverwendung zu bewerten. In die Bewertung ist einzubeziehen, welche Änderungen aus normativen und energetischen Anforderungen erforderlich sind und welche technisch sinnvoll sind. Im Bereich Trinkwasser sind insbesondere die Punkte der Trinkwasserhygiene, Löschwassertrennung und Brandschottungen zu betrachten. In der Heizungstechnik ist das Wärmeerzeugungs-, Verteil- und Übergabesystem zu prüfen und erneuern. Nach Möglichkeit soll das Gebäude auch zukünftig mit wenig mechanischer Lüftungstechnik auskommen und natürlich belüftet werden. Die Warmluftheizung der Sporthalle ist durch eine Lüftungsanlage mit WRG zu ersetzen und die Beheizung über eine effiziente Decken- oder Sportbodenheizung sicherzustellen. Die elektrischen Anlagen wurden 2007/2008 umfangreich saniert. Die Anlagen sind im Zuge der Maßnahme auf Wiederverwendung zu überprüfen. Die vorhandenen Regelkomponenten der Firma Siemens sollen ebenfalls im Zuge der Sanierung sinnhaft auf eine Wiederverwendung überprüft werden. Erarbeitung und Vorlage einer Planung, die die Ausführung in wirtschaftlicher Weise umsetzt, die Ausbaustandards des Kreis Düren einhält und alle zur Konkretisierung des zu erzielenden Ergebnisses noch durchzuführenden Abstimmungen mit dem AG und dem Nutzer im dabei gemeinsam festzulegenden Umfang berücksichtigt. Anlagengruppen Anlagengruppe 1 - KG 410 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen Anlagengruppe 2 - KG 420 Wärmeversorgungsanlagen Anlagengruppe 3 - KG 430 Lufttechnische Anlagen Anlagengruppe 4 - KG 440 Starkstromanlagen Anlagengruppe 5 - KG 450 Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen Anlagengruppe 7 - KG 470 Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen Anlagengruppe 8 - KG 480 Gebäudeautomation Vorläufige Projektkosten entsprechend Grobkostenschätzung Machbarkeitsstudie: KGR 300 8.163.506,07 EUR netto KGR 400 3.336.549,29 EUR netto Grundlagen der Leistungserbringung Mit der Planung ist unmittelbar nach der Auftragserteilung zu beginnen. Die zu erbringenden Leistungen haben den allgemein anerkannten Regeln der Baukunst/ der Technik, der Wirtschaftlichkeit - auch hinsichtlich der späteren Nutzung sowie der Unterhaltungs- und Betriebskosten - und den öffentlich-rechtlichen Bestimmungen zu entsprechen. In das Angebot sind folgende Leistungen mit einzukalkulieren: - Besprechung / Abstimmung mit den zuständigen Sachbearbeitern des Auftraggebers sowie den Vertretern der zuständigen Behörden / eigenständige Koordination mit allen am Bau Beteiligten. - Lieferung aller Zeichnungen und Unterlagen in fünffacher Ausfertigung in Papierform mit allen notwendigen Details sowie auf Datenträgern im Format PDF, DXF und bzw. DWG - Besonders hingewiesen wird auf den Anspruch auf Barrierefreiheit.
- Stadt Rastatt vertreten durch die Zentrale Vergabestelle der Stadt
Projektsteuerung Hochwasserschutz Murg Rastatt
Die Stadt Rastatt beabsichtigt (zusammen mit dem Projektpartner, dem Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Karlsruhe) Maßnahmen zum Hochwasserschutz, zur Dammsanierung und zur Verbesserung der Gewässerökologie an der Murg in Rastatt durchzuführen. Der Gesamtkostenrahmen liegt für die Teilprojekte B-D: im Bereich von 50 bis 60 Mio. EUR. Die Herstellungskosten für Teilprojekt E sind derzeit schwer abzuschätzen können aber bis zu 20 Mio. € betragen. Hierzu soll im nächsten Schritt (Leistungsphasen 1und 2 sind abgeschlossen) die Planfeststellung für die Teilprojekte B, C und D (bis spätestens Ende 2027) beantragt und erreicht werden (voraussichtlich im Zeitraum Mitte 2029). Ferner sollen die Planungen des Teilprojekts E fortgeführt werden, damit auch dieses in das Planfeststellungsverfahren aufgenommen wird. /// Hierzu sollen Leistungen der Projektsteuerung vergeben werden. Ein entsprechender Grundsatzbeschluss des Gemeinderats zum weiteren Vorgehen liegt bereits vor. /// Ziel des Ausschreibungsverfahren ist die Beschaffung einer leistungsfähigen Projektsteuerung, die die komplexen Randbedingungen (Bauen von Hochwasserschutz, Bauen in der Ortslage, mehrere Teilprojekte, Öffentlichkeitsbeteiligung, Schnittstellen „Urbane Murg“ / Landesgartenschau 2036, mehrere Fachplaner, Privatflächen, Denkmalschutz, Schutzgebiete (FFH), Naturdenkmal Baumallee, Förderung / Kostenteilung, …) beherrscht und eine termin- und kostensichere Umsetzung ermöglicht. /// Derzeit werden bereits Leistungen der Projektsteuerung erbracht (Bietergemeinschaft wat (wat Ingenieurgesellschaft mbH, Karlsruhe) / ICL (ICL Ingenieur Consult GmbH, Leipzig)). Aus vergaberechtlichen Gründen sind die weiteren Leistungen neu auszuschreiben. /// Die ausgeschriebenen Leistungen der Projektsteuerung haben als Ziel die Planfeststellung der Teilprojekte B, C, D und E. Weitere Leistungen der Projektsteuerung zur Umsetzung der Maßnahmen werden rechtzeitig neu ausgeschrieben. /// Für aktuelle Informationen zum Gesamtprojekt siehe: https://www.rastatt.de/zukunft-gestalten/aktuelle-stadtentwicklungsprojekte/hochwasserschutz/projektuebersicht-hws /// Teilprojekt A (Vorlandabgrabungen sowie die Dammrückverlegungen in den Gemarkungen Rastatt und Steinmauern) ist bereits umgesetzt. /// Teilprojekt B betrachtet die Abschnitte im Planungsbereich zwischen Rheinauer Brücke im Norden bis zur Brücke der Bundesautobahn 5, in denen eine Freibordunterschreitung für ein 100-jährliches Hochwasser vorliegt. Zur Erreichung der notwendigen Freibordhöhe sind in diesem Abschnitt Dammerhöhungen sowie der Neubau bzw. die Erhöhung von Ufermauern erforderlich. In Bereichen, in denen aufgrund der Platzverhältnisse keine Dammerhöhung möglich ist bzw. keine Mauer vorhanden ist, ist der Einbau von Spundwänden vorgesehen. Bei vorhandenem Standsicherheitsdefizit sind zudem Maßnahmen zur Verbesserung der Standsicherheit vorgesehen. /// Teilprojekt C betrachtet die Abschnitte im Planungsbereich zwischen Rheinauer Brücke im Norden bis zur Brücke der Bundesautobahn 5, in denen keine Freibordunterschreitung vorliegt, allerdings die Standsicherheit des Dammes nicht nachgewiesen werden kann. Dort sind geeignete Maßnahmen zur Sanierung wie Böschungsabflachungen oder konstruktive Sicherungsmaßnahmen, wie z. B. Spundwände oder Auflastfilterschüttungen, erforderlich. /// Im Teilprojekt D soll die Gewässerökologie der Murg aufgewertet und damit die Lebensraumqualität im Gewässer verbessert werden. Die aktuellen Planungen konzentrieren sich auf die Bereiche 3 und 4, die sich von der Eisenbahnbrücke bis zur Autobahnbrücke erstrecken. In den Bereichen 1 und 2 wurden bereits im Rahmen des HÖP Rastatt (Teilprojekt A) gewässerökologische Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt. Im Zuge der bereits abgeschlossenen Vorplanung wurden durch die Wasserbauplanung umfangreiche Gewässerstrukturmaßnahmen erarbeitet. Zudem sind laut Planung große V-förmige Strukturen zur Herstellung und zum Erhalt von drei geplanten Tiefkolken Bestandteil der Maßnahmen. Für diese drei Konstruktionen erfolgte ein fachlicher Austausch mit dem KIT, das unabhängig davon ein Forschungsprojekt zu vergleichbaren Strukturen durchführt und bei der Dimensionierung unterstützend tätig war. /// Das Teilprojekt E umfasst die Untersuchung des Rückstaubereichs am Flößerbach (Gewann Schwalbenrein). Dort treffen die Gewässer Murg, Gewerbekanal sowie der Ooser Landgraben – der im Bereich des Dükers in den Flößerbach übergeht – aufeinander. Aufgrund der Unterbrechung des Murgdamms im Bereich der Flößerbachmündung kommt es bei einem Hochwasserereignis der Murg mit einer statistischen Wiederkehrzeit von 100 Jahren (HQ100) zu einem Einstau der rückwärtigen Flächen. Der dabei entstehende Wasserspiegel überschreitet die Dammkrone des Gewerbekanals, was zu einem Überströmen der Kanaldämme führt. Infolgedessen wird die hydraulische Leistungsfähigkeit des Systems überschritten, wodurch es zu großflächigen Überflutungen insbesondere im Bereich der Südstadt kommt. Zur Gewährleistung eines Hochwasserschutzes bis zum Bemessungsereignis HQ100 in der Murg werden derzeit verschiedene Maßnahmenvarianten untersucht und vergleichend bewertet. Hierzu zählen insbesondere: die Erhöhung der Dämme des Gewerbekanals sowie das Verschließen der Flößerbachmündung. In beiden Varianten ist im Bereich der Gewässerkreuzung die Errichtung eines kombinierten Pump- und Absperrbauwerks erforderlich, um die Entwässerung sicherzustellen. Die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Variante soll Anfang 2027 auf Vorplanungsniveau festgelegt und dann weiter verfolgt werden.
- N-ERGIE Netz GmbHNürnbergFrist: 22. Mai
Planungsleistungen zur Erstellung einer DB-Querung in Nürnberg
Die Deutsche Bahn plant im Zuge des planfestgestellten Projekts VDE 8.1 Ausbaustrecke Nürnberg – Ebensfeld die Errichtung einer neuen Güterzugstrecke im Bereich der Bestandsstrecke, die die Rothenburger Straße kreuzt. Im Rahmen dieser Baumaßnahme der Deutschen Bahn ist eine Umlegung von Versorgungsleitungen der N-ERGIE durch eine neu zu erstellende Querung der Bahntrasse notwendig. Die Querung soll grabenlos mittels Rohrvortrieb unter der Bahnstrecke der Deutsche Bahn hergestellt werden, um Eingriffe in den Bahnbetrieb zu vermeiden. Es soll ein Mantelschutzrohres verlegt werden, in dem anschließend mehrere Medienleitungengeführt werden. Die Verlegung der Strom- und Wasserleitungen im Mantelschutzrohr bis einschließlich der Anbindung von Start- und Zielbaugrube (Auftauchstrecken) an den Bestand ist im Umfang der Ausschreibung enthalten. Ziel ist es, Baufreiheit für die Maßnahme der Deutschen Bahn bis 01.08.2028 hergestellt zu haben. Das heißt, die Errichtung der neuen Querung ist abgeschlossen, Medienrohre sind verlegt, der Kabeleinzug sowie die Anbindung an den Bestand aller Medienleitungen sind verfüllt, die Baustelle ist geräumt. Die Planungsleistungen umfassen insbesondere die technische, wirtschaftliche und genehmigungsfähige Planung der Bahnquerung einschließlich: 1. Trassierung der Leitungen 2. Planung des Rohrvortriebs 3. Planung der Start- und Zielschächte 4. Konstruktion des Mantelschutzrohres 5. Anordnung der Medienleitungen im Schutzrohr 6. Trassenplanung der Auf- und Abtauchstrecken 7. Belegung der Leerrohre 8. Anbindung an den Bestand 9. Erstellung der Genehmigungsunterlagen für die Bahnquerung 10. Vorbereitung der Ausschreibung der Bauleistungen Der Leistungsumfang enthält Grundleistungen, sowie diverse besondere Leistungen • der HOAI 2021 §§ 43ff Ingenieurbauwerke Leistungsphasen 1 – 9 und • HOAI §§ 51 ff Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 - 6 Die vorläufig geschätzten anrechenbaren Kosten betragen: § 43 Ingenieurbauwerke: 6.200.000 Euro § 51 Tragwerksplanung: 4.050.000 Euro
- N-ERGIE Netz GmbH
Planungsleistungen zur Erstellung einer DB-Querung in Nürnberg
Die Deutsche Bahn plant im Zuge des planfestgestellten Projekts VDE 8.1 Ausbaustrecke Nürnberg – Ebensfeld die Errichtung einer neuen Güterzugstrecke im Bereich der Bestandsstrecke, die die Rothenburger Straße kreuzt. Im Rahmen dieser Baumaßnahme der Deutschen Bahn ist eine Umlegung von Versorgungsleitungen der N-ERGIE durch eine neu zu erstellende Querung der Bahntrasse notwendig. Die Querung soll grabenlos mittels Rohrvortrieb unter der Bahnstrecke der Deutsche Bahn hergestellt werden, um Eingriffe in den Bahnbetrieb zu vermeiden. Es soll ein Mantelschutzrohres verlegt werden, in dem anschließend mehrere Medienleitungengeführt werden. Die Verlegung der Strom- und Wasserleitungen im Mantelschutzrohr bis einschließlich der Anbindung von Start- und Zielbaugrube (Auftauchstrecken) an den Bestand ist im Umfang der Ausschreibung enthalten. Ziel ist es, Baufreiheit für die Maßnahme der Deutschen Bahn bis 01.08.2028 hergestellt zu haben. Das heißt, die Errichtung der neuen Querung ist abgeschlossen, Medienrohre sind verlegt, der Kabeleinzug sowie die Anbindung an den Bestand aller Medienleitungen sind verfüllt, die Baustelle ist geräumt. Die Planungsleistungen umfassen insbesondere die technische, wirtschaftliche und genehmigungsfähige Planung der Bahnquerung einschließlich: 1. Trassierung der Leitungen 2. Planung des Rohrvortriebs 3. Planung der Start- und Zielschächte 4. Konstruktion des Mantelschutzrohres 5. Anordnung der Medienleitungen im Schutzrohr 6. Trassenplanung der Auf- und Abtauchstrecken 7. Belegung der Leerrohre 8. Anbindung an den Bestand 9. Erstellung der Genehmigungsunterlagen für die Bahnquerung 10. Vorbereitung der Ausschreibung der Bauleistungen Der Leistungsumfang enthält Grundleistungen, sowie diverse besondere Leistungen • der HOAI 2021 §§ 43ff Ingenieurbauwerke Leistungsphasen 1 – 9 und • HOAI §§ 51 ff Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 - 6 Die vorläufig geschätzten anrechenbaren Kosten betragen: § 43 Ingenieurbauwerke: 6.200.000 Euro § 51 Tragwerksplanung: 4.050.000 Euro
- Wasserstraßen-Neubauamt HeidelbergHeidelbergFrist: 12. Mai
Bausubstanzerkundung Schleuse Scheidt und Cramberg
1. Allgemeine Beschreibung: Die Bausubstanzerkundung an den Schleusen Scheidt und Cramberg an der Lahn erfolgt im Vorfeld eines geplanten Ersatzneubaus der Wehranlagen. Ziel ist die Ermittlung des aktuellen baulichen Zustands der bestehenden Schleusenbauwerke, um deren Tragfähigkeit und Eignung für Verstärkungsmaßnahmen zu bewerten. 2. Art der Bauleistung: Die Bauleistung umfasst zerstörungsfreie und zerstörende Prüfverfahren zur Untersuchung der Bausubstanz sowie begleitende statische Berechnungen und Analysen. Die Arbeiten erfolgen unter Berücksichtigung der bestehenden Wasserführung und Betriebsbedingungen der Schleusen. 3. Umfang der Bauleistung: - Dokumentation und Bestandsaufnahme - Sichtprüfung und fotografische Erfassung des Ist-Zustands - Aufnahme vorhandener Baupläne und historische Dokumentation - Materialtechnische Untersuchungen - Entnahme von Bohrkernen aus Beton- und Mauerwerksbereichen - Bestimmung der Betondruckfestigkeit nach DIN EN 12504-1 - Prüfung auf mögliche Schädigungen durch Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR) - Statische Untersuchungen und Tragfähigkeitsbewertung - Ermittlung der vorhandenen Tragreserven - Prüfung der strukturellen Integrität der Schleusenbauwerke - Berechnung der Laständerungen infolge der Stauumlegung - Bewertung der Ertüchtigungsmöglichkeiten durch Verstärkungsmaßnahmen - Erkundung der Baugrundverhältnisse - Durchführung von Sondierbohrungen im unmittelbaren Bauwerksbereich (hier Bereich Nebenangebot) - Laboruntersuchungen zur Boden- und Gründungsbeschaffenheit - Analyse der Setzungs- und Verformungseigenschaften Besondere Anforderungen - Die Arbeiten sind unter Berücksichtigung des laufenden Schleusenbetriebs durchzuführen. - Es sind alle Maßnahmen zur Vermeidung von Umweltschäden und Eingriffen in die Gewässerökologie zu treffen. - Abstimmungen mit den zuständigen Behörden sind zwingend erforderlich. Dokumentation und Auswertung Nach Abschluss der Untersuchungen erfolgt die Erstellung eines umfassenden Berichts, der folgende Inhalte umfasst: - Detaillierte Zustandsbeschreibung der Schleusen - Ergebnisse der Material-und Tragfähigkeitsprüfungen - Empfehlungen für notwendige Verstärkungsmaßnahmen - Darstellung möglicher Bauverfahren zur Ertüchtigung Diese Bauleistung bildet die Grundlage für die Entscheidung über die weitere Nutzung oder die Verstärkung der Schleusenbauwerke im Zuge der Stauumlegung und der ökologischen Durchgängigkeit. CPV 45122000-8 45262422-5 76121000-7 45113000-2 45262100-2 76340000-8 76470000-8
- Klinikum St. Marien Anstalt des öffentlichen Rechts der Stadt AmbergAmbergFrist: 11. Juni
Planungsleistungen Rückkühlwerke
Der AG ist ein Krankenhaus der Versorgungsstufe II mit 535 Betten, 20 teilstationären Plätzen, 18 Fachabteilungen und vier Belegabteilungen. In den vernetzten medizinischen Zentren widmen sich Spezialisten der unterschiedlichen Fachrichtungen der Diagnostik und Behandlung von speziellen Krankheitsbildern (z.B. Tumor- und Gefäßerkrankungen). Im angegliederten Gesundheitszentrum St. Marien können sich Patienten ambulant behandeln und beraten lassen. Das differenzierte und hochspezialisierte Leistungsspektrum wird „unter einem Dach“ und in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen des Klinikums und den niedergelassenen Ärzten der Region angeboten. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Regensburg ist das Klinikum St. Marien Amberg aktiv in der medizinischen Ausbildung engagiert. Die Technikebene im 3. Obergeschoss des Zentralbaus (D-Bau) wurde Anfang der 1990er Jahre errichtet und wird derzeit im Rahmen der mehrjährigen Baumaßnahme zur Erweiterung und Strukturverbesserung des zentralen OP-Bereichs umgebaut und erweitert. Die bestehende Kälteanlage mit einer bisherigen Gesamtkälteleistung von 1.260 kW besteht aus folgenden Komponenten: • Kältemaschine 1: Fabr. AKÜ, 320 kW Kälteleistung (Baujahr 1990) Ein Rückkühlwerk auf Flachdach über Zentral-OP (Baujahr 1990) • Kältemaschine 2: Fabr. Carrier, 620 kW Kälteleistung (seit 2016 in Betrieb) Zwei Rückkühlwerke auf Flachdach über Zentral-OP (seit 2016 in Betrieb) • Absorptionskältemaschine: 320 kW Kälteleistung Ein Rückkühlwerk auf Flachdach über Heizhaus In den Sommermonaten kann mit diesen Anlagen die notwendige Kühlleistung im Bestand nicht mehr sicher gewährleistet werden. Eine Erweiterung der Anlage ist daher für den Bestand zwingend erforderlich, zumal derzeit keinerlei Redundanz vorhanden ist. Die Rückkühlwerke stehen derzeit im Flachdachbereich der Ebene 3 bei Innenhof 3. Sie sind nicht Bestandteil der vorgenannten Baumaßnahme ZOP, weshalb die separate, öffentlich geförderte Kontingentmaßnahme initiiert wurde. Für den laufend steigenden Kühlleistungsbedarfs reicht diese Aufstellfläche nicht mehr für die Ergänzungs- und altersbedingten Ersatzbeschaffungen aus, sodass über der benachbarten Technikzentrale ein Stahlpodest auf dem flachgeneigten Satteldachbereich (Ebene 4) errichtet werden soll und die Rückkühlwerke dort installiert werden sollen. Die Maßnahme findet während des uneingeschränkten Regelbetriebs des Klinikums statt. Der Ersatz und Umschluss der Rückkühlwerke muss daher Schritt für Schritt erfolgen. Die Maßnahme zur Erweiterung und Strukturverbesserung der zentralen Kälteanlage umfasst folgende bauliche und technische Maßnahmen: • Bau eines Stahlpodestes auf dem mittleren Dachabschnitt der bestehenden Technikräume des Zentral-OP-Bereichs • Austausch der Kältemaschine 1 (Fabr. AKÜ 320 kW) gegen eine Kältemaschine mit 630 kW Kälteleistung • Beschaffung und Einbau zweier neuer Rückkühlwerke mit insgesamt 830 kW Rückkühlleistung auf dem Stahlpodest einschließlich der Schaffung der notwendigen Anschlüsse (Rückkühlleistung und Elektroverkabelung) • Umsetzen der vorhanden beiden Rückkühlwerke vom Flachdach auf das neu zu schaffende Podest; einschließlich der Schaffung der notwendigen neuen Anschlüsse (Rückkühlleitungen und Elektroverkabelung) • Demontage des bestehenden Rückkühlwerks für Kältemaschine 1 • Die neue Kältemaschine 1 wird in diesem Zuge mit Kältemittel R515b ausgeführt, das den Anforderungen der AMEV Kälte 2017 entspricht. Hieraus ergeben sich in der Planung die nachfolgenden Forderungen für die haus-technischen Anlagen: Nachfolgende Forderungen für die haustechnischen Anlagen sind bei Leistungserbringung zu beachten: • Gewährleistung von betriebssicherer und wartungsfreundlicher Haustechnik durch ausreichende Zugänglichkeit an Anlagen und Bedienungselementen. • Die geplanten haustechnischen Anlagen entsprechen dem Stand der Technik und sind so gestaltet, dass sie aufgrund des technischen Fortschrittes bzw. bei Nutzungsänderungen den Entwicklungen angepasst werden können. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt das Klinikum, die für das Vorhaben erforderlichen Planungsleistungen an leistungsfähige und fachkundige (geeignetes) Unternehmen zu vergeben. Details der Leistungserbringung sind den weiteren Vergabeunterlagen, insbesondere den Verträgen für die einzelnen Lose, der Vorhabenbeschreibung und den Leistungsbeschreibungen zu entnehmen.
Fachplanung Technische Ausruestung E
Maßnahmennummer: B14H E 152290001(HaSta) Bezeichnung d. Maßnahme: Klinikum der Universität München LMUK, Campus Innenstadt, Centrum für Inflammation und Metabolismus (CIM), Neubau Laborgebäude Vergabenummer: 26-001332 (HaSta) Der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt München 2, beabsichtigt, am Standort Goethestraße 69, 80336 München die Neuerrichtung eines Laborgebäudes. Geplant ist ein viergeschossiges Laborgebäude mit einem UG und einer Technikzentrale im Dachgeschoss. Der Bauplatz befindet sich im internen Klinikgelände und umfasst ca. 1.000 m². An der Stelle steht ein eingeschossiges Gebäude, das im Zuge der Baumaßnahme abgebrochen wird. Die Problematik des Bauplatzes im internen Klinikgelände: Notfallvorfahrten zur Kinderklinik müssen während der Bauzeit zu jeder Zeit sichergestellt sein. Die Feuerwehrzufahrten müssen zu jeder Zeit sichergestellt sein. Die Logistik Anlieferung, für die im internen Klinikgelände liegenden Kliniken und Forschungseinrichtungen muss, aufrechterhalten werden. Planung der Baustellenlogistik als besondere Leistung beim Architekten. Es handelt sich um eine Fördermaßnahme des Bundes nach § 91b GG. Das Gebäude ist innerhalb des Förderzeitraumes bis Ende 2030 an den Nutzer betriebsbereit zu übergeben, ansonsten verfällt die Förderung des Bundes. Flächen-Kenndaten, nach DIN 277: Nutzfläche NUF 1-6 ca. 2.559 m² Nutzfläche NUF 1-7 ca. 2.974 m² Verkehrsfläche (VF) ca. 1.515 m² Technikfläche (TF) ca. 854 m² Bebaute Fläche (BF) ca. 1.250 m² Das Gebäude umfasst folgende Nutzungsbereiche: UG: Labore S1/S2 mit Großgeräten sowie Technikzentralen und Nebenräumen EG: Seminarbereich im eingeschossigen Anbau / Büros für Leiter der Forschungsgruppen und Nebenräume. 1-3.OG: Je zwei Großraumlabore für zwei Forschergruppen mit vorgelagerten Auswertebereichen. In der den Laboren angelagerten Mittelspange befinden sich Neben- und Technikräume. In der östlichen Spange des Zweibundes kleinere Zellkultur und Virenlabore, je ein Facs Labor oder ein Histologie-Labor. Sämtliche Labore im Zweibund haben eine S2 Klassifikation. Der Seminarraum im EG ist teilbar, sowie auch zum Foyer öffenbar. Vom Nutzer ist hier ein multifunktional bespielbarer Raum gewünscht, der die Chance des Austausches von internen und externen Forschungsgruppen eröffnet und die Möglichkeit bietet, das eigene Institut zu repräsentieren. Im Süden, dem S2 Bereich vorgelagert, befinden sich Aufenthalts- und Besprechungsräume 4.OG: Technikzentrale für Lüftung und Kälte ohne Aufenthaltsräume Angaben zu TGA-M Voraussichtlich Anschluss an bestehende Hauswasseranschlussleitung TWL auf dem Gelände möglich SW-Anschluss an neu erstellten Anschluss an den Hauptkanal der SWM/MSE aus der Vorabmaßnahme FW-Anschluss an Leitungen in der Goethestraße Angaben zu TGA-E Installation im Neubau CIM nach Vorgaben des Standardkataloges des Klinikums und MIT, unter anderem: - Zwei seilbetriebenen Aufzugsanlagen - Photovoltaikanlagen auf dem Flachdach im 4. OG, weitere vertikale PV-Anlagen sind nach EGB 40 zu prüfen - Blitzschutzanlagen - Sonnenschutzanlagen - Sicherheitsbeleuchtungen in LED-Technik - Innen- und Außenbeleuchtungen in LED-Technik - USV-Anlagen - Brandmeldeanlagen - Zutrittskontrolle - Übertragungsnetze - Telekommunikationsanlagen - Seminar- und Besprechungsräume Siehe hierzu alle Informationen in der beiliegenden A_26-001332_Aufgabenbeschreibung. Es werden Leistungen - Grundleistungen (LPH 3 und LPH 5-9) und Besondere Leistungen (LPH 1-9, ohne 4) des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung in Honorarzone II und III (Basishonorarsatz) vergeben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Zum jetzigen Zeitpunkt vergeben werden: Grundleistungen: LPH 3 Besondere Leistungen: LPH 1-3 Siehe hierzu alle Informationen in 26-001332_VII-11-H_Vertrag im Ordner Vertrag und Anlagen zum Vertrag.
- Land Berlin vertr. durch BA Mitte v. Berlin
Leistungen der Objektplanung Gebäude für die Gesamtsanierung des Hortgebäudes der Gesundbrunnen-Grundschule in der Prinzenallee 9, 13357 Berlin
Der Auftrag beinhaltet Architektenleistungen entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 3 Objektplanung Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen (LPh) 1 bis 9 gemäß § 34 HOAI ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen zu vergeben. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt, mit Vertragsschluss zunächst LPh 1 bis 2, im Anschluss folgen weitere Leistungen nach § 5 des Vertrags. Dies beinhaltet: LPh 1 Grundlagenermittlung LPh 2 Vorplanung LPh 3 Entwurfsplanung LPh 4 Genehmigungsplanung LPh 5 Ausführungsplanung LPh 6 Vorbereitung der Vergabe LPh 7 Mitwirkung bei der Vergabe LPh 8 Objektüberwachung, Bauüberwachung, Dokumentation und LPh 9 Objektbetreuung. Der Bezirk Mitte plant auf dem Standort der Gesundbrunnen-Grundschule in der Prinzenallee 9, 13357 Berlin, eine Gesamtsanierung des Bauteils 2 (Hortgebäude). Dabei sollen die Sanitäranlagen umgebaut und ergänzt werden, die Haustechnik soll instandgesetzt werden, Barrierefreiheit für das Gebäude (u.a. durch An-/Einbau eines Aufzuges) geschaffen werden, Brandschutz-, AMOK- sowie Akustikkonzepte erstellt und umgesetzt werden und eine energetische Fenstersanierung einschl. Sonnenschutz erfolgen. Des Weiteren sind kleinere Umbauarbeiten im Innenraum sowie eine Schadstoffsanierung notwendig. Während der Baumaßnahmen sollen Mensa, Toiletten und GE-Klassen (Klassen mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“) in Container auf dem Schulhof ausgelagert werden. Zudem soll das Dach nach Möglichkeit Photovoltaik-Elemente erhalten. Es sind Leistungen der Objektplanung Gebäude Leistungsphase 1 bis 9 gem. § 34 HOAI zu erbringen. Weiterhin ist angedacht den aktuell eingeschossigen Gebäudeteil am Ost-Giebel wieder in den dreigeschossigen Zustand von 1951 zurückzuführen. In den zusätzlichen Räumen sollen die Aufzugsanlage, Sanitäranlagen und ggf. die GE-Klassen untergebracht werden. Die Finanzierung für die Wiederherstellung ist noch in Klärung. Daher wird die Wiederherstellung als optionales Leistungspaket angefragt. Der aktuell geschätzte Kostenrahmen nach Grobkostenschätzung (KG 300/400), ohne Wiederherstellung Giebelseite Ost, beträgt 7.306.657 Euro brutto. Das Hortgebäude der Gesundbrunnen-Grundschule wurde zwischen 1893 und 1894 als 9. Realschule von Hermann Blankenstein und Paul Hesse erbaut. Das in Backsteinbauweise errichtete Gebäude gehört zu den typischen Schulbauten des Stadtbaurats Hermann Blankenstein. Es steht mit dem gesamten Ensemble aus Hauptgebäude, Turnhalle und Dienstwohngebäude unter Denkmalschutz. Das Gebäude wird für schulische Zwecke – Unterrichtsräume, Hort und Mensa – genutzt. Zukünftig sollen im Gebäude auch Integrationsklassen mit GE-Kindern untergebracht werden. Folgende Maßnahmen sind geplant: - Energetische Ertüchtigung des Gebäudes mit Wiederaufarbeitung der Fenster und der Fassade in Abstimmung mit dem Denkmalamt - Sanierung des Kellers mit Feuchteschäden und der notwendigen Abdichtung - Sonnenschutz an den Fenstern der Südseite in Abstimmung mit dem Denkmalamt - Blendschutz für ausgewählte Räume (für Smartboard- oder Projektornutzung) - Barrierefreie Erschließung des Gebäudes mit Einbau/Anbau einer Aufzugsanlage - Barrierefreie, für GE-Klassen geeignete Sanitärräume herstellen einschl. Wickelbereich - Erhöhung der Anzahl der Sanitärräume (getrennte Toilette, Wasch- und Vorräume für Jungen und Mädchen jeweils im EG, im 1. OG nur Mädchen, im 2. OG nur Jungen) - Anpassung von zwei Räumen an Bedürfnisse der GE-Kinder - Akustische Maßnahmen in Fluren, Mensa und GE-Klassenräumen, ggf. Schallschutz-Ertüchtigung der Fenster und Türen aufgrund besonderer Empfindlichkeit der GE-Kinder sowie zum Schutz des Personals - Herrichtung eines Ruheraumes bzw. abtrennbarem Bereich für reizüberforderte Kinder - Ersetzen von Glastüren im Gebäude zur Erhöhung der Sicherheit - Erstellen von AMOK-Übersichtsplänen und Türbeschilderung mit Vereinheitlichung der Raumnummerierung - Prüfung und ggf. Erneuerung der Fußbodenbeläge und der Deckenverkleidung je nach Ergebnis der Schadstoffuntersuchung - Prüfung und ggf. Sanierung der Dachflächen und evtl. Bestückung mit PV-Anlage (nach entsprechender statischer Untersuchung) - Ggf. Verstärkung der Deckenbalkenlage nach statischer Untersuchung des Gebäudes Besondere Leistungen: - Baustelleneinrichtungsplan, insbesondere unter Beachtung des Abfallmanagements (Zufahrtsmöglichkeiten, Lagerflächen) in LPh 2 - Präsentationsleistung zur Darstellung der Varianten mit und ohne Änderung der Gebäudekubatur des Anbaus in Lph 2 - Aufstellen einer vertieften Kostenschätzung nach Positionen einzelner Gewerke - Untersuchen der beiden Varianten: Aufstockung Anbau vs. Erhalt aktueller Kubatur nach verschiedenen Anforderungen einschl. Kostenbewertung in Lph 2 - Bauablaufplan unter speziellen Anforderungen, v.a. Berücksichtigung des laufenden Betriebs während der Baumaßnahme in Lph 3 - Mitwirken bei Beschaffung nachbarschaftlicher Zustimmung bzgl. Rückschnitt Fassadenbegrünung in Lph 4 Folgende Termine sind zu beachten: LPh 1 (VPU): I.Quartal 2027 LPh 2 und 3: III. Quartal 2027 LPh 4: IV. Quartal 2027 LPh 5: III. Quartal 2028 LPh 6 und 7: IV. Quartal 2028 Baubeginn: I. Quartal 2029 Baufertigstellung: I. Quartal 2031 Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster IV 410.H F der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: https://www.berlin.de/sen/sbw/service/rechtsvorschriften/bereich-bauen/anweisung-bau-abau/). Die Planungs- und Arbeitssprache ist deutsch.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Die Angebotsfrist endet am 11. Juni 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Universitätsklinikum Aachen AöR.
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- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.