Leistungen der Tragwerksplanung für die denktmalgerechte Sanierung
Der Auftrag beinhaltet Leistungen der Tragwerksplanung entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 1 Tragwerksplanung. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen (LP) 4 bis 6 gemäß § 51 HOAI stufenweise, ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen zu vergeben. Fü...
Typ:Ausschreibung
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Der Auftrag beinhaltet Leistungen der Tragwerksplanung entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 1 Tragwerksplanung. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen (LP) 4 bis 6 gemäß § 51 HOAI stufenweise, ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen zu vergeben. Für die Baumaßnahme...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
- Veröffentlicht: 05. Mai 2026
- Frist: Nicht angegeben
- Auftragswert: 3.109.244 €
Ausschreibungsbeschreibung
Der Auftrag beinhaltet Leistungen der Tragwerksplanung entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 1 Tragwerksplanung. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen (LP) 4 bis 6 gemäß § 51 HOAI stufenweise, ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen zu vergeben. Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten (KG 200 bis 600) nach DIN 276 in Höhe von rund 10 Mio. € brutto vorgegeben. Die Investitionsmaßnahme setzt sich aus zwei Teilmaßnahmen zusammen, für die eigenständige Bauplanungsunterlagen aufgestellt worden sind. Geplante Maßnahmen: Maßnahme 1: Fassadensanierung (RZBau) Maßnahme 2: Innensanierung (BPU) Geplant sind geringfügige Umbaumaßnahmen am Bestandsgebäude. Das Haupttragwerk zzgl. der Aussteifung bleiben wie im Bestand und werden mit den geplanten Maßnahmen nicht betroffen. Nachfolgende statisch relevanten Maßnahmen sind vorgesehen: • Einzelne Trennwände in F90 (Trockenbau) • Wandöffnungen (Türen) und kleine Deckendurchbrüche • Akustikbzw. Brandschutzunterdecken als Ersatzmaßnahme • Umnutzung der einzelnen Räume • Brandschutztechnische Ertüchtigung der einzelnen Wände (F90) Des Weiteren soll der Neubau eines Treppen/Aufzugsturms erfolgen. Für den Neubau Treppen/Aufzugsturm sollen die Leistungen gemäß HOAI beauftragt werden. Für sonstige Einzelberechnungen im Bestand sollen die Leistungen zum Stundennachweis erbracht werden. Bei der vorliegenden Baumaßnahme handelt es sich um eine Zuwendungsmaßnahme im Sinne des § 44 BHO der Bundesrepublik Deutschland, so dass die Regelungen der RZBau zusätzlich zu den Regelungen der ABau zu beachten sind. Die Maßnahme wird im laufenden Betrieb umgesetzt. Sämtliche Baumaßnahmen werden in Absprache mit der Denkmalschutzbehörde geplant und ausgeführt.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
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Dokumente und Anhänge
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9- Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Leistungen der Tragwerksplanung für die denktmalgerechte Sanierung
Der Auftrag beinhaltet Leistungen der Tragwerksplanung entsprechend der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 1 Tragwerksplanung. Es ist beabsichtigt, die Leistungsphasen (LP) 4 bis 6 gemäß § 51 HOAI stufenweise, ganz oder teilweise sowie besondere Leistungen zu vergeben. Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten (KG 200 bis 600) nach DIN 276 in Höhe von rund 10 Mio. € brutto vorgegeben. Die Investitionsmaßnahme setzt sich aus zwei Teilmaßnahmen zusammen, für die eigenständige Bauplanungsunterlagen aufgestellt worden sind. Geplante Maßnahmen: Maßnahme 1: Fassadensanierung (RZBau) Maßnahme 2: Innensanierung (BPU) Geplant sind geringfügige Umbaumaßnahmen am Bestandsgebäude. Das Haupttragwerk zzgl. der Aussteifung bleiben wie im Bestand und werden mit den geplanten Maßnahmen nicht betroffen. Nachfolgende statisch relevanten Maßnahmen sind vorgesehen: • Einzelne Trennwände in F90 (Trockenbau) • Wandöffnungen (Türen) und kleine Deckendurchbrüche • Akustikbzw. Brandschutzunterdecken als Ersatzmaßnahme • Umnutzung der einzelnen Räume • Brandschutztechnische Ertüchtigung der einzelnen Wände (F90) Des Weiteren soll der Neubau eines Treppen/Aufzugsturms erfolgen. Für den Neubau Treppen/Aufzugsturm sollen die Leistungen gemäß HOAI beauftragt werden. Für sonstige Einzelberechnungen im Bestand sollen die Leistungen zum Stundennachweis erbracht werden. Bei der vorliegenden Baumaßnahme handelt es sich um eine Zuwendungsmaßnahme im Sinne des § 44 BHO der Bundesrepublik Deutschland, so dass die Regelungen der RZBau zusätzlich zu den Regelungen der ABau zu beachten sind. Die Maßnahme wird im laufenden Betrieb umgesetzt. Sämtliche Baumaßnahmen werden in Absprache mit der Denkmalschutzbehörde geplant und ausgeführt. Grundlage der Beauftragung ist das gültige Vertragsmuster IV 412.H F der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen für Architektenleistungen einschließlich AVB (abrufbar unter: https://www.berlin.de/sen/sbw/service/rechtsvorschriften/bereichbauen/anweisungbauabau/). Die Planungsund Arbeitssprache ist deutsch. Interne Kennung: TK 101220251000
- Gemeinde Spiesen-Elversberg
Planungsleistungen der Tragwerksplanung für den Neubau der Grundschule Elversberg, Am Ring
Gegenstand der Beschaffung sind die Planungsleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für den Neubau der Grundschule Elversberg, Am Ring. Geplant ist die Vergabe der Leistungsphasen 1 bis 6 gemäß § 51 HOAI, wobei in einer ersten Stufe die Leistungsphasen 1 bis 4 vergeben werden sollen. Alle weiteren Leistungsphasen sind optional und sollen stufenweise beauftragt werden. Der vorliegende Auftrag umfasst die Grundleistungen der vorgenannten Planungsleistungen der folgenden Leistungsphasen: Lph 1 Grundlagenermittlung, Lph 2 Vorplanung, Lph 3 Entwurfsplanung, Lph 4 Genehmigungsplanung. Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Leistungsphasen stufenweise zu vergeben: Lph 5: Ausführungsplanung, Lph 6: Vorbereitung der Vergabe. Sonstige zu vergebende Leistungen sind nicht Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung und werden gesondert vergeben. Parallel werden die Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung, Anlagengruppen 1,2,3,7 sowie Anlagengruppen 4,5,6 ausgeschrieben. Eine Teilnahme an mehreren oder allen drei Verfahren ist möglich. Eine Beauftragung von mehreren dieser Leistungen an einen Bieter ist ebenfalls möglich.
- Verbandsgemeinde KirchbergKirchberg
Schulraumerweiterung Grundschule Kirchberg, Los 3 - Leistungen der Tragwerksplanung
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Leistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m Anlage 14 HOAI in den Leistungsphasen 1-6. Die Baukosten (netto) für die Maßnahme werden erwartet: KG 300 - Bauwerk - Baukonstruktion - 809.525 EUR KG 400 - Bauwerk - Technische Anlagen - 156.472 EUR KG 410 - Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen - 11.441 EUR KG 420 - Wärmeversorgungsanlagen - 43.019 EUR KG 440 - Elektrische Anlagen - 99.048 EUR KG 450 - Kommunikationsanlagen - 2.615 EUR KG 470 - Nutzungsspezifische Anlagen - 349 EUR Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Erbringung der dafür erforderlichen Planungs- und Bauüberwachungsleistungen. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4, also bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden und anschließend die Leistungsphasen 5-9, hinsichtlich der Tragwerksplanung 5-6. Auf eine Weiterbeauftragung besteht kein Rechtsanspruch. Die Leistungen werden losweise ausgeschrieben wie folgt: Los 1 - Objektplanungsleistungen für Gebäude nach § 34 HOAI Los 2 - Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung HLS und Elektro, LP 1-9 nach § 55 HOAI, Los 3- Leistungen der Tragwerksplanung, LP 1-6 nach § 51 HOAI Leistungszeit: Fertigstellung Genehmigungsplanung bis spätestens Mai 2026 Baubeginn bis spätestens Januar 2027 Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert. Die Einhaltung der Fördervoraussetzungen ist zu jeder Zeit zu gewährleisten. Bezüglich der Beschreibung der Leistung orientiert sich die Auftraggeberin an den Leistungsbildern der HOAI 2021. Näheres regelt der Vertrag.
- Ortsgemeinde Müsch
Planungsleistungen zur Sicherung eines Hangrutsches östlich der Ortslage Müsch (Ahrtal),Los 2 - Leistungen der Tragwerksplanung
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Leistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m Anlage 14 HOAI in den Leistungsphasen 1-6. Auf Grundlage des vorliegenden geotechnischen Gutachtens wurden mehrere grundsätzliche Varianten zur Sicherung des Hangbereichs identifiziert. Diese umfassen insbesondere Maßnahmen zur Entwässerung des Hanges, zur Sicherung des Böschungsfußes sowie wasserbauliche Maßnahmen zur Veränderung der Anströmungssituation. Eine Festlegung auf eine Vorzugsvariante ist zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht erfolgt; die Varianten sind im Rahmen der Planungsleistungen weiterzuentwickeln, zu bewerten und zur Entscheidungsreife zu führen. Die im Gutachten enthaltenen Kostenansätze stellen lediglich überschlägige Grobkostenschätzungen dar und dienen ausschließlich der Einordnung möglicher Größenordnungen. Eine Kostenberechnung oder Kostenschätzung nach DIN 276 liegt derzeit nicht vor. Für die Angebotswertung werden daher fiktive anrechenbare Kosten in Höhe von 5,5 Mio. EUR netto zugrunde gelegt. Diese dienen ausschließlich der Vergleichbarkeit der Angebote und begründen keinen Anspruch auf eine entsprechende Baukostensumme. Die Ermittlung der tatsächlichen anrechenbaren Kosten ist Bestandteil der zu erbringenden Planungsleistungen. Die Leistungen werden losweise ausgeschrieben wie folgt: Los 1 - Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI in den Leistungsphasen 1-9 Gegenstand des Loses sind die Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI zur Sicherung des Hangbereichs. Die Leistungen umfassen insbesondere: - Planung von Maßnahmen zur Hangsicherung und Stabilisierung der Böschung, - Planung wasserbaulicher Maßnahmen zur Reduzierung der Erosion am Böschungsfuß sowie zur Beeinflussung der Anströmungssituation, - Planung von Maßnahmen zur Entwässerung und Steuerung von Oberflächen- und Hangwasser, - sowie - soweit erforderlich - Anpassungen von Verkehrsanlagen (z. B. Wege). Los 2 - Planungsleistungen der Tragwerksplanung nach § 51 HOAI, in den Leistungsphasen 1-6 Gegenstand des Loses sind die Leistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für Maßnahmen zur Sicherung des Hangbereichs östlich der Ortslage Müsch. Hierzu gehören insbesondere: - die statische und konstruktive Bemessung von Bauwerken und Bauteilen zur Hangsicherung (z. B. Stützkonstruktionen, Böschungssicherungen, bewehrte Erdkörper oder vergleichbare Bauweisen), - die Tragwerksplanung wasserbaulicher Bauwerke und Anlagen (z. B. Ufersicherungen, konstruktive Maßnahmen im Gewässerbereich), - die Erstellung der erforderlichen statischen Nachweise einschließlich Nachweise der Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit, - die Mitwirkung bei der Entwicklung und Bewertung von Varianten aus statisch-konstruktiver Sicht, - sowie die Mitwirkung bei der Erstellung von Ausschreibungsunterlagen und bei der Ausführung. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4, also bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden und anschließend die Leistungsphasen 5-9, hinsichtlich der Tragwerksplanung 5-6. Auf eine Weiterbeauftragung besteht kein Rechtsanspruch. Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert. Die Einhaltung der Fördervoraussetzungen ist zu jeder Zeit zu gewährleisten. Bezüglich der Beschreibung der Leistung orientiert sich die Auftraggeberin an den Leistungsbildern der HOAI 2021. Näheres regelt der Vertrag.
- Magistrat der Stadt Bad Vilbel
Leistungen der Tragwerksplanung, Bad Vilbel, Neubau 20 Wohnungen in Modulbauweise
Vergeben werden die Leistungen der Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI, LPH 1-6 (siehe Vertrag) sowie nachfolgend beschriebene besondere Leistungen. Besondere Leistungen: - LPH 3: Vorgezogene Holzmengenermittlung des Tragwerks und der kraftübertragenden Verbindungsteile für eine Ausschreibung, die ohne Vorliegen von Ausführungsunterlagen durchgeführt wird LPH 4: Nachweise zum konstruktiven Brandschutz, soweit erforderlich unter Berücksichtigung der Temperatur (Heißbemessung) - LPH 4: Nachweise zum konstruktiven Schallschutz - LPH 4: Nachweise zum konstruktiven Wärmeschutz - LPH 6: Beitrag zur Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm des Objektplaners - Erstellung der BAB 36 (Bescheinigung zur Errichtung baulicher Anlagen) Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die einzelnen Projektstufen werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen, vorgesehene Leistungsstufen: Stufe 1: LPH 1 bis LPH 4 Stufe 2: LPH 5 bis LPH 6 Sollte der Auftraggeber entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Projektstufe beendet wird, erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf weiterer Projektstufen besteht nicht.
- Stadt Hachenburg über Verbandsgemeinde Hachenburg
Tragwerksplanung und Bauphysik nach HOAI
Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI und die Leistungen der Bauphysik gem. Anlage 1 Ziff. 1.2.1 HOAI. für den Umbau des ehemaligen Gebäudes des Sportclubs Hachenburg in ein Haus der Vereine/Stadthalle in Hachenburg. Die Objektplanung der Leistungsphasen 1 bis 3 § 34 HOAI liegt bereits vor. Die Genehmigung soll beantragt werden. Die beabsichtigte Sanierung erfolgt auch im Hinblick auf die gestiegenen Brandschutzanforderungen. Für das bestehende Sportclub Gebäude liegt lediglich eine vergleichende Bestandsstatik vor. Eine ganz wesentliche Kalkulationsgrundlage für Tragwerksplaner ist somit der Umgang mit dem Bestand und dessen Dokumentation. Die Auftraggeberin lässt den Bestand derzeit durch einen Prüfstatiker prüfen. Es ist beabsichtigt, das Dach anzuheben. Die Lasteinleitung wird an den Stützen erfolgen. In der Nachbargemeinde findet sich ein baugleiches Gebäude. Diese Bestandsstatik war Grundlage für den orientierenden Bericht der statischen Prüfung des Bestandsgebäudes. Es haben Bauteilöffnungen in Abstimmung mit dem Prüfstatiker stattgefunden. Als Zielvorstellungen des Auftraggebers zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses (Planungs- und Überwachungsziele im Sinne von § 650p Abs. 2 BGB) werden – im Sinne einer werkvertraglichen Beschaffenheitsvereinbarung – folgende Mindestanforderungen definiert: Der Umbau und die Brandschutzsanierung des Bestandsgebäudes soll in energetischer Hinsicht als klimafreundliches Nichtwohngebäude (KFN) mit Erfüllung der Anforderungen an ein Effizienzgebäude 40 geplant und ausgeführt werden. Weiter sind die Regelungen für Nichtwohngebäude in Trägerschaft der öffentlichen Hand gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) und dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) generell zu beachten und einzuhalten. Da sich durch die zu erstellende Statik Änderungen an der Planung ergeben können, ist eine enge Abstimmung mit dem Objektplaner und dem Planer der technischen Gebäudeausrüstung geboten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der zu beauftragende Objektplaner Gebäude für die Leistungsphasen 5-9 des § 34 HOAI nicht identisch mit dem bisherigen Planungsbüro sein wird, das die Genehmigungsplanung erstellt hat. Es kann dann zu Abstimmungsbedarf mit beiden Planungsbüros kommen. Beauftragter Leistungsumfang ist nach näherer Maßgabe des Vertragsentwurfes die Erbringung von Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 und die besonderen Leistungen der Leistungsphase 8 die dem Leistungsbild Tragwerksplanung (§ 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14 zu § 51 Abs. 1 HOAI) zuzuordnen sind. Bei der Bauphysik beschränkt sich die Leistung auf den Wärmeschutz und die Energiebilanzierung. Schallschutz und Raumakustik sind bereits an einen Fachplaner vergeben. Es den Bietern im Hinblick auf die Bauphysik frei, zur Leistungserbringung in auf eine Bietergemeinschaft oder ein Nachunternehmen zurückzugreifen. Beauftragter Leistungsumfang ist nach näherer Maßgabe des Vertragsentwurfes die Erbringung von Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 und die besonderen Leistungen der Leistungsphase 8 die dem Leistungsbild Tragwerksplanung (§ 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14 zu § 51 Abs. 1 HOAI) zuzuordnen sind. Als besondere Leistungen ist die Untersuchung des orientierenden Berichts in Abstimmung mit dem Prüfstatiker in statischer Hinsicht und in jedem Fall die Bauphysik zu erbringen. Hierzu steht es den Bietern frei, zur Leistungserbringung in auf eine Bietergemeinschaft oder ein Nachunternehmen zurückzugreifen. Für die besonderen Leistungen der Bauphysik, sowie die Untersuchung und Dokumentation des statischen Bestandes sollen als besondere Leistungen Pauschalpreise angeboten werden. Die fortführenden Planungsleistungen werden in separaten Vergabeverfahren vergeben. Die fortführenden Planungsleistungen der technischen Gebäudeausrüstung und der Objektplanung Gebäude werden im Sommer 2026 in separaten Vergabeverfahren/Losen vergeben. Die Tragwerksplanung muss vorgezogen vergeben werden. Die Kostenberechnungen werden dem Bieter als Anlage zur Verfügung gestellt. Es wird dringend empfohlen, vor Abgabe des Angebots einen Ortstermin über die Bieterkommunikation der Vergabeplattform zu vereinbaren. Fragen, die sich anlässlich der Ortstermine für Bieter ergeben, werden gesammelt, anonymisiert und zur Wahrung des Wettbewerbs für alle Bieter ausschließlich über die Vergabeplattform beantwortet. Für den Bauablauf stellt der Auftraggeber folgende Anforderungen in zeitlicher Hinsicht: - die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 sollen unmittelbar nach Auftragserteilung vollständig zu erbringen, da sie für die Genehmigungsplanung erforderlich sind. Die Leistungen sind mit dem Objektplaner abzustimmen. Durch die noch erforderliche Integration der Statik und Bauphysik kann es nach der Leistungsphase 4 zu einer nicht unerheblichen Leistungsunterbrechung kommen. Diese wird nicht gesondert vergütet. Die weitere zeitliche Entwicklung hängt von dem noch zu fassenden Baubeschluss der Gemeinde ab.
- Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Hängung und Einbringung des Großgeläuts in den Westbau des Magdeburger Doms
Gebäudeplanung Leistungsphasen 1 bis 9 nach § 34 HOAI Leistungsinhalt sollen Grundleistungen der einzelnen Leistungsphasen gemäß Anlage 10 (zu § 34 Absatz 4, § 35 Absatz 7) HOAI sein. Eine detaillierte Leistungsbeschreibung ist zum Zeitpunkt der Angebotsaufforderung dem beigefügten Vertragsmuster zu entnehmen. Auf Grundlage von Anlage 10 HOAI wird diese Maßnahme der Honorarzone IV zugeordnet. Es ist beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung durchzuführen: Stufe 1: Leistungsphasen 1 bis 4 nach § 34 HOAI Stufe 2: Leistungsphasen 5 bis 9 nach § 34 HOAI Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 bis 6 nach § 51 HOAI Leistungsinhalt sollen Grundleistungen der einzelnen Leistungsphasen gemäß Anlage 14 (zu § 51 Absatz 5) HOAI sein. Eine detaillierte Leistungsbeschreibung ist dem beigefügten Vertragsmuster zu entnehmen. Auf Grundlage von Anlage 10 HOAI wird diese Maßnahme der Honorarzone III zugeordnet. Es ist beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung durchzuführen: Stufe 1: Leistungsphasen 1 bis 4 nach § 51 HOAI Stufe 2: Leistungsphasen 5 bis 6 nach § 51 HOAI Besondere Leistungen Für die Planung sind folgende besondere Leistungen gemäß HOAI 2021 Anlage 10 (zu § 34 Abs.4 du § 35 Abs. 7) und Anlage 14 (zu § 51 Abs. 5 und § 52 Abs. 2) zu erbringen: -Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen -Ingenieurtechnische Kontrolle der Baubehelfe, zum Beispiel Arbeits- und Lehrgerüste, Kranbahnen, Baugrubensicherungen -Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen -Erstellung von Aufmaßen und Bestandsuntersuchungen im Umfang wie es den ersten Planungsschritten bedarf Zusätzliche Leistungen - Brandschutzkonzept
- Stadtverwaltung AlzeyAlzey
Sanierung und Umbau der Albert-Schweitzer-Sporthalle in Alzey – Tragwerksplanung
Die Stadt Alzey plant den Umbau und die Sanierung der Sporthalle der Albert-Schweitzer-Grundschule. Gegenstand dieses Vertrages sind Leistungen des Leistungsbildes Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI und die Leistungen der Bauphysik gem. Anlage 1 Ziff. 1.2.1 HOAI. für die Sanierung der Albert-Schweitzer-Sporthalle in Alzey. Die Maßnahme erfolgt aufgrund der insgesamt mangelhaften Bausubstanz sowie der aktuellen Anforderungen an den Brandschutz. Infolge brandschutztechnischer Vorgaben dürfen die Umkleide- und Sanitärbereiche im Kellergeschoss nicht mehr genutzt werden und müssen daher ins Erdgeschoss verlegt werden. Zudem weisen Fenster, Dach und Hallenboden erhebliche bauliche Mängel auf. Durch eindringendes Wasser über die Außenwände war es bereits erforderlich, den erdberührenden Bereich der Gebäudesüdseite zum Nachbargrundstück hin vollständig trockenzulegen und zu dämmen. Ziel der Sanierung ist es, die Sporthalle wieder uneingeschränkt für den Schulbetrieb nutzbar zu machen und gleichzeitig eine Nutzung durch örtliche Vereine für Trainingszwecke außerhalb der Schulzeiten zu ermöglichen. Darüber hinaus wird im Rahmen der Baumaßnahmen die Einrichtung einer Wärmeinsel für den Katastrophenfall in die Planung integriert. Das bedeutet, dass im Falle eines Blackouts die Wärmeversorgung autark durch eine Wärmepumpe in Kombination mit einem Notstromaggregat sichergestellt wird. Daher muss auch die Lagerung von Diesel in der Planung mitberücksichtigt werden. Die Sporthalle der Albert-Schweitzer-Schule befindet sich in der Donnersbergstraße. Im südlichen Bereich stehen Wohngebäude, während im Norden das Schulgelände angrenzt. Die Liegenschaft ist sowohl über die Ernst-Ludwig-Straße als auch über die Kaiserstraße erreichbar. Die genaue Position des Gebäudes ist im beigefügten Lageplan markiert. Als Zielvorstellungen des Auftraggebers zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses (Planungs- und Überwachungsziele im Sinne von § 650p Abs. 2 BGB) werden – im Sinne einer werkvertraglichen Beschaffenheitsvereinbarung – folgende Mindestanforderungen definiert: Da sich durch die zu erstellende Statik Änderungen an der bereits vorliegenden Planung ergeben können, ist eine enge Abstimmung mit dem Objektplaner und dem Planer der technischen Gebäudeausrüstung geboten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der zu beauftragende Objektplaner Gebäude Leistungsphasen 5-9 des § 34 HOAI nicht identisch mit dem bisherigen Planungsbüro sein wird, das die Genehmigungsplanung erstellt hat. Es kann dann zu Abstimmungsbedarf mit beiden Planungsbüros kommen. Beauftragter Leistungsumfang ist nach näherer Maßgabe des Vertragsentwurfes die Erbringung von Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 und die besonderen Leistungen der Leistungsphase 8 die dem Leistungsbild Tragwerksplanung (§ 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14 zu § 51 Abs. 1 HOAI) zuzuordnen sind. Die fortführenden Planungsleistungen werden in separaten Vergabeverfahren/Losen vergeben. Gemeinsam mit dieser Ausschreibung erfolgt die Ausschreibung von Architektenleistungen der Objektplanung Leistungsphasen 5-9 (Los 1) im Verhandlungsverfahren sowie der Ingenieurleistungen der Technischen Ausrüstung (Los 3). Für den Bauablauf stellt der Auftraggeber folgende Anforderungen in zeitlicher Hinsicht: - Der Bauantrag soll bis Ende 2026 eingereicht werden. Die Leistungen sind mit dem Objektplaner abzustimmen. - Geplanter Baubeginn ist 1. Quartal 2027; - Das geplante Bauende soll 4. Quartal 2028 erfolgen.
- Frist: 29. Apr.
Leistungen der Tragwerksplanung nach HOAI 2021/RBBau, Sanierung Kavalierhaus/Künstlerhaus Schloss Rheinsberg
Bei dem Gebäudekomplex "Kavalierhaus" handelt es sich um ein Agglomerat mehrerer Bauten aus unterschiedlichen Errichtungszeiten. Seine heutige Gestalt und Größe ist das Ergebnis mehrfacher Erweiterungen und Umgestaltungen. Nach Entwürfen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff wurde der mittige Kernbau 1738-1740 zur Unterbringung des Hofstaates vis à vis der Schlossinsel erbaut. Unter Prinz Heinrich wurde dieser in den 1760er Jahren mit rückwärtigen Anbauten, dem seeseitigen sog. Domestikenhaus und dem stadtseitigen Marktflügel bzw. Amtshaus, zum Kavalierhaus aufgewertet. Mit der Erbauung des vorgelagerten Theaterflügels mitsamt eines Kulissenhauses und des Neuen Flügels entstand ein repräsentatives, in die Parkanlage eingebettetes Ensemble, das sich gestalterisch als Dreiflügelanlage zum Schloss orientiert. Anhand der Grundrissstruktur sind trotz historischer wie jüngster Um- und Ausbauten, Teilzerstörungen in Folge von Leerstand im 19. Jahrhundert bzw. in Folge des Zweiten Weltkriegs und des Verfalls in den Nachfolgedekaden noch heute die vielschichtigen Bauphasen ablesbar. Zuletzt fanden in den 1990er und in den 2010er Jahren folgende Baumaßnahmen statt: am Neuen Flügel und am Marktflügel Fassaden- und Dachinstandsetzungen; am Theaterflügel Fassadensicherungen, die Rekonstruktion des Daches und der Innenausbau als neues Theater und jüngst die Dach- und Innenrauminstandsetzungen am Marktflügel. Anstelle des verlorenen Domestikenhauses wurde 1997-1999 ein neues Gästehaus errichtet. Der Gebäudekomplex ist ein elementarer Bestandteil der einzigartigen Gesamtanlage des Schlosses. Als einst repräsentatives Kavalierhaus und zugleich Bestandteil des Musenhofs unter Prinz Heinrich spiegelt es einen wichtigen Part des gesamten bau- und kunsthistorischen Entwicklungsprozesses des 18. Jahrhunderts in Rheinsberg wider. Der Fokus denkmalpflegerischer Bemühungen am Kavalierhaus lag und liegt auf dem Erhalt der überkommenen Gebäudebestandteile aus der Zeit des Rokoko bzw. des Frühklassizismus. Die Leistungen der Tragwerksplanung werden ihren Schwerpunkt im Neuen Flügel (Teil des Kavalierhauses) haben. Optional können bei der Strangsanierung im Künstlerhaus Leistungen abgerufen werden, siehe hierzu auch die Datei Aufgabenstellung und 202509_Plansatz_Bearbeitungsgrenzen.pdf. Die noch unsanierten, denkmalgeschützten Teile des Neuen Flügels im Erd- und Obergeschoß sind bei maximalem Erhalt die historischen Raumoberflächen zu modernisieren. Im Erdgeschoss werden darüber hinaus auch die alten Installationsleitungen für Waschbecken aus der Sanatoriumszeit zurück gebaut. Die Funktionsbereiche: Proberäume der städtischen Musikschule und der MKR, Empfang, Verwaltung, Notenarchiv sollen neu organisiert werden. Die vorhandene Raumdisposition und Raumerschließung sollen möglichst nur in geringem Umfang verändert werden. Dabei ist mit Rücksicht auf die denkmalgeschützte Bausubstanz entsprechend umsichtig zu planen und vorzugehen. Der laufende Betrieb der MKR ist nach Möglichkeit nicht durch die Baumaßnahmen zu stören. Ergänzend zur Planung und Baudurchführung durch die koordinierende Objektplanerin werden weitere Fachplaner im Planungsprozess hinzugezogen werden. Dies werden u.a. sein: Fachplanung Technische Ausrüstung, Restaurierungsplanung und Gutachter. In 2024 wurde als Grundlage der Planung ein Raumbedarfsprogramm der MKR (MusikKulturRheinsberg) genehmigt. Darauf basierend wurde ein Bedarfsprogramm (Stand 05.05.2025) erstellt und mit Datum vom 14.05.2025 genehmigt. Innerhalb des Neuen Flügel (19.JH.) liegen bisher unbekannte Schadstoffbelastungen vor. Die Dekontaminierung soll auf Grundlage eines zu erstellenden Schadstoffgutachtens durch Maßnahmen, die im Zuge der Planung bestimmt werden, erfolgen. Bei der Sanierung sind in besonderem Maß die Belange des baulichen Denkmalschutzes zu beachten, alle Maßnahmen sind im Vorfeld der Ausführung und im Fortschritt der einzelnen Planungsschritte mit der SPSG als Untere Denkmalschutzbehörde und dem Brandenburgischen Landesdenkmalamt als Obere Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Die vorläufig anrechenbaren Kosten der KG 300 + 400 für die Leistungen der Tragwerksplanung betragen 633.222,14 EUR netto.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin.
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