Leistungen der Tragwerksplanung nach HOAI 2021/RBBau, Sanierung Kavalierhaus/Künstlerhaus Schloss Rheinsberg
Bei dem Gebäudekomplex "Kavalierhaus" handelt es sich um ein Agglomerat mehrerer Bauten aus unterschiedlichen Errichtungszeiten. Seine heutige Gestalt und Größe ist das Ergebnis mehrfacher Erweiterungen und Umgestaltungen. Nach Entwürfen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff wurde der mittige Kernbau 1738-1740 zur Unte...
Angebotsfrist:29. April 2026
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Bei dem Gebäudekomplex "Kavalierhaus" handelt es sich um ein Agglomerat mehrerer Bauten aus unterschiedlichen Errichtungszeiten. Seine heutige Gestalt und Größe ist das Ergebnis mehrfacher Erweiterungen und Umgestaltungen. Nach Entwürfen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff wurde der mittige Kernbau 1738-1740 zur Unterbringung des Hof...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
- Veröffentlicht: 09. April 2026
- Frist: 29. April 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Bei dem Gebäudekomplex "Kavalierhaus" handelt es sich um ein Agglomerat mehrerer Bauten aus unterschiedlichen Errichtungszeiten. Seine heutige Gestalt und Größe ist das Ergebnis mehrfacher Erweiterungen und Umgestaltungen. Nach Entwürfen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff wurde der mittige Kernbau 1738-1740 zur Unterbringung des Hofstaates vis à vis der Schlossinsel erbaut. Unter Prinz Heinrich wurde dieser in den 1760er Jahren mit rückwärtigen Anbauten, dem seeseitigen sog. Domestikenhaus und dem stadtseitigen Marktflügel bzw. Amtshaus, zum Kavalierhaus aufgewertet. Mit der Erbauung des vorgelagerten Theaterflügels mitsamt eines Kulissenhauses und des Neuen Flügels entstand ein repräsentatives, in die Parkanlage eingebettetes Ensemble, das sich gestalterisch als Dreiflügelanlage zum Schloss orientiert. Anhand der Grundrissstruktur sind trotz historischer wie jüngster Um- und Ausbauten, Teilzerstörungen in Folge von Leerstand im 19. Jahrhundert bzw. in Folge des Zweiten Weltkriegs und des Verfalls in den Nachfolgedekaden noch heute die vielschichtigen Bauphasen ablesbar. Zuletzt fanden in den 1990er und in den 2010er Jahren folgende Baumaßnahmen statt: am Neuen Flügel und am Marktflügel Fassaden- und Dachinstandsetzungen; am Theaterflügel Fassadensicherungen, die Rekonstruktion des Daches und der Innenausbau als neues Theater und jüngst die Dach- und Innenrauminstandsetzungen am Marktflügel. Anstelle des verlorenen Domestikenhauses wurde 1997-1999 ein neues Gästehaus errichtet. Der Gebäudekomplex ist ein elementarer Bestandteil der einzigartigen Gesamtanlage des Schlosses. Als einst repräsentatives Kavalierhaus und zugleich Bestandteil des Musenhofs unter Prinz Heinrich spiegelt es einen wichtigen Part des gesamten bau- und kunsthistorischen Entwicklungsprozesses des 18. Jahrhunderts in Rheinsberg wider. Der Fokus denkmalpflegerischer Bemühungen am Kavalierhaus lag und liegt auf dem Erhalt der überkommenen Gebäudebestandteile aus der Zeit des Rokoko bzw. des Frühklassizismus. Die Leistungen der Tragwerksplanung werden ihren Schwerpunkt im Neuen Flügel (Teil des Kavalierhauses) haben. Optional können bei der Strangsanierung im Künstlerhaus Leistungen abgerufen werden, siehe hierzu auch die Datei Aufgabenstellung und 202509_Plansatz_Bearbeitungsgrenzen.pdf. Die noch unsanierten, denkmalgeschützten Teile des Neuen Flügels im Erd- und Obergeschoß sind bei maximalem Erhalt die historischen Raumoberflächen zu modernisieren. Im Erdgeschoss werden darüber hinaus auch die alten Installationsleitungen für Waschbecken aus der Sanatoriumszeit zurück gebaut. Die Funktionsbereiche: Proberäume der städtischen Musikschule und der MKR, Empfang, Verwaltung, Notenarchiv sollen neu organisiert werden. Die vorhandene Raumdisposition und Raumerschließung sollen möglichst nur in geringem Umfang verändert werden. Dabei ist mit Rücksicht auf die denkmalgeschützte Bausubstanz entsprechend umsichtig zu planen und vorzugehen. Der laufende Betrieb der MKR ist nach Möglichkeit nicht durch die Baumaßnahmen zu stören. Ergänzend zur Planung und Baudurchführung durch die koordinierende Objektplanerin werden weitere Fachplaner im Planungsprozess hinzugezogen werden. Dies werden u.a. sein: Fachplanung Technische Ausrüstung, Restaurierungsplanung und Gutachter. In 2024 wurde als Grundlage der Planung ein Raumbedarfsprogramm der MKR (MusikKulturRheinsberg) genehmigt. Darauf basierend wurde ein Bedarfsprogramm (Stand 05.05.2025) erstellt und mit Datum vom 14.05.2025 genehmigt. Innerhalb des Neuen Flügel (19.JH.) liegen bisher unbekannte Schadstoffbelastungen vor. Die Dekontaminierung soll auf Grundlage eines zu erstellenden Schadstoffgutachtens durch Maßnahmen, die im Zuge der Planung bestimmt werden, erfolgen. Bei der Sanierung sind in besonderem Maß die Belange des baulichen Denkmalschutzes zu beachten, alle Maßnahmen sind im Vorfeld der Ausführung und im Fortschritt der einzelnen Planungsschritte mit der SPSG als Untere Denkmalschutzbehörde und dem Brandenburgischen Landesdenkmalamt als Obere Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Die vorläufig anrechenbaren Kosten der KG 300 + 400 für die Leistungen der Tragwerksplanung betragen 633.222,14 EUR netto.
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Sanierung und Instandsetzung des historischen Gebäudekomplexes 'Kavalierhaus' in Rheinsberg. Der Komplex umfasst mehrere Bauten aus unterschiedlichen Epochen, darunter den Kernbau (1738-1740), den Marktflügel, den Theaterflügel mit Kulissenhaus, den Neuen Flügel und ein 1997-1999 errichtetes Gästehaus. Ziel ist der Erhalt der Bausubstanz aus Rokoko und Frühklassizismus. Maßnahmen betreffen Fassaden-, Dach- und Innenrauminstandsetzungen sowie Rekonstruktionen. Der Komplex ist integraler Bestandteil der Schlossanlage Rheinsberg.
- Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-BrandenburgFrist: 02. Mai
Leistungen der Technischen Ausrüstung nach HOAI 2021, Sanierung Kavalierhaus / Künstlerhaus Schloss Rheinsberg
Sanierung von zwei Flügeln: Umbau/Modernisierung des Künstlerhauses (Bettenhaus) und Sanierung des Neuen Flügels. Fokus Künstlerhaus: Sanierung von 11 Zimmern (Erweiterung auf 3-Bettzimmer, gesamt 93 Betten), neue Bäder, Oberflächen und Ausstattung. Sanierung erfolgt geschossweise. Fokus Neuer Flügel: Erneuerung der Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallationen (Bestand vor 1990), Wiederherstellung/Restaurierung der Oberflächen sowie Instandsetzung von Holzeinbauten wie Türen und Treppen.
- Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-BrandenburgFrist: 30. Apr.
Leistungen der Technischen Ausrüstung nach HOAI 2021, Sanierung Kavalierhaus / Künstlerhaus Schloss Rheinsberg
Sanierung von zwei Flügeln: Umbau/Modernisierung Künstlerhaus (Bettenhaus) und Neuer Flügel. Fokus Künstlerhaus: Sanierung von 11 Zimmern (Erweiterung auf 3-Bettzimmer, gesamt 93 Betten), Erneuerung Bäder, Oberflächen und Ausstattung. Sanierung erfolgt geschossweise. Neuer Flügel: Erneuerung der Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallationen (Bestand vor 1990), Wiederherstellung/Restaurierung der Raumoberflächen sowie Grundsanierung von Holzeinbauten wie Türen und Treppen.
- EVS Gesellschaft für Abfallwirtschaft mbH
Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung für die Sanierung Intensivrottehalle Kompostwerk Ormesheim
Gegenstand der Gesamtplanung ist die Sanierung bzw. Ersatzerneuerung der Intensivrottehalle inkl. einer PV-Anlage. Die Fläche als auch die Endhöhen der Halle sollen unverändert bleiben. Im Grunde genommen muss die alte Stahlskelettkonstruktion inkl. Wand- und Dachverkleidung zurückgebaut werden und anschließend eine neu dimensionierte Konstruktion an genau der selben Stelle errichtet werden. Zum Leistungsumfang gehört die Planung der Tragwerksplanung nach § 50 HOAI. Zur Verdeutlichung des Planungsumfangs werden nachfolgend wesentliche Bestandteile genannt: • Vorabreiten wie Demontage der bestehenden Anlagenteile (z.B. Wand-, Dachverkleidung, Stahlskelett-, Kuppelkonstruktion, elektrische Betriebsmittel) • Stahlbauarbeiten wie Montage der Stahlskelettkonstruktion • Fassaden- und Dacharbeiten wie Montage der Wand- und Dachverkleidung • Technische Ausrüstung wie Montage Erdung- und Blitzschutz Im Zuge dieser Maßnahme sollen ebenfalls folgende Leistungen ausgeführt werden: • Montage einer PV-Anlage
- Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Dortmund
BLB NRW Köln / Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Kernsanierung Hauptgebäude (KSHG), Tragwerksplanung
Gegenstand der Planung ist das Hauptgebäude der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Der in Bonn zentral gelegene Gebäudekomplex wird derzeit von der Universitätsverwaltung sowie drei geisteswissenschaftlichen Fakultäten - der Evangelisch-Theologische, Katholisch-Theologische und Philosophische Fakultät mit dazugehörigen Instituten - genutzt und beherbergt hauptsächlich Büro- bzw. Mitarbeiterräume, Hörsäle, Seminar- und Versammlungsräume, Bibliotheken, Museumsflächen, eine Aula und die frühklassizistische Schlosskirche. Das denkmalgeschützte Hauptgebäude ist sanierungsbedürftig und er-füllt unter anderem nicht mehr die Brandschutz- und Nutzeranforderungen, sowie gibt es erhebliche Mängel bei der Barrierefreiheit. Daher soll das Hauptgebäude kernsaniert und der universitäre Betrieb gänzlich neu strukturiert werden. Der zukünftige Flächenbedarf der verschiedenen universitären Nutzungen wird im Hauptgebäude und in weiteren Gebäuden neu verortet und organisiert. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW ist der Bauherr, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn die Eigentümerin und Nutzerin. Vom MKW wurde für das Gesamtprojekt "Universität Bonn Hauptgebäude - Kernsanierung und Neustrukturierung" 28.442 m2 NUF1-6 genehmigt. Der Nutzerbedarf teilt sich auf das Hauptgebäude, Viktoriakarree und Deutscher Herold auf. Das zu bearbeitende Projekt ist ausschließlich das Hauptgebäude der Universität Bonn. Hier werden 17.625 m2 NUF1-6 verortet. Die BGF des beträgt ca. 62.062m2, der BRI ca. 279.162m3 (jeweils nach DIN 277). Bestandteil dieses Vergabeverfahrens sind die Planungsleistungen der Tragwerksplanung. Die ausgeschriebenen Leistungen sollen mit Building-Information-Modeling erbracht werden. Ein Bestandsaufmaß mit einem 3D-Modell (Revit) des Bestands wird dem Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.
- Landkreis Fürth
Erweiterung PP2 und Umbau PP7 - Objektplanung Freianlagen Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff. nach HOAI 2021, Leistungsphasen 1 bis 9
Der Landkreis Fürth beabsichtigt die Neugestaltung und Fertigstellung der Bestandsgebäude im Pinderpark 2 und 4 („PP2“ und „PP4“) und die Generalsanierung (ausgenommen Fassade) und den Umbau eines großen Teils des Bürogebäudes im Pinderpark 5-7 („PP7“), zu einem modernen Verwaltungsgebäude. Der Bürokomplex PP7 wurde im Mai 2024 durch den Landkreis Fürth angekauft – die Sanierung und der Umbau soll zeitnah erfolgen. Der Landkreis hat die Räumlichkeiten erworben, um seine Verwaltung an seinem Standort im Pinderpark in Zirndorf zusammenzuführen. Die aktuell noch genutzten Flächen am Stresemannplatz in Fürth werden nach der Sanierung und dem Umzug aufgelöst. Bei dem neu erworbenen Objekt handelt es sich um ein unterkellertes Gebäude mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen. In etwa die Hälfte des Gebäudes ist für Büro-, Praxis-, Laden- und Lagerflächen vermietet. Die zweite Hälfte wurde bis Mai durch eine Firma für Damenmode genutzt und soll für die Verwaltung des Landkreises Fürth saniert und umgebaut werden. Die Gebäudeteile sollen auch die Verwaltungseinheiten, die ursprünglich im Bauteil PP2 (im Pinderpark 2) untergebracht werden sollten, aufnehmen. Die ursprünglich geplante Erweiterung des bestehenden Verwaltungsgebäudes PP2 wurde nach dem Erwerb von PP7, nach der Fertigstellung des Untergeschosses und der Tiefgarage, gestoppt. Das geplante Baufeld ist immer noch Baustelle und umschließt neben dem eigentlichen Erweiterungsbau auch Teile des Kundenparkplatzes und des Platzes / Haupteingangs vor dem Verwaltungsgebäude von PP2. Die Planungsleistungen umfassen die Einpassung des nicht fertiggestellten Erweiterungsbaus und die Neugestaltung des Vorplatzes des neuen Haupteingangs. Der Gebäudekomplex PP4 umfasst aktuell auch Verwaltungseinheiten des Landkreises, die in die Gebäude PP2 und PP7 integriert werden sollen. Zur weiteren Nutzung des Gebäudes, müssen die umliegenden Erschließungen umgeplant und ertüchtigt werden. Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen der Objektplanung Freianlagen Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff nach HOAI 2021, Leistungsphasen 1 bis 9
- Stadtverwaltung Bad Salzungen
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV Bad Salzungen, Sanierung und Umbau des Gebäudes Markt 11 zum historischen Stadtarchiv - Tragwerksplanung
Zielstellung der Planung ist eine Umnutzung des Gebäudes mit Umbau und Modernisierung und zu prüfendem Teilabriss und Neubau. Dazu sollen die Räume im EG als öffentlicher Teil mit einem unterteilbaren multifunktionalen Saal, und Nebenfunktionen umgestaltet werden. Im 1.Obergeschoss wird das Archiv sowie Räume für Archivpädagogik, kleiner Leseraum und Technikräume eingeordnet, Im 2. Obergeschoss Räume für die Verwaltung. Ein bisher nicht vorhandener Aufzug sowie eine neue Treppenanlage sind im hinteren Bereich des Altbaus einzuordnen. Im Rahmen der Planung sind auch die aktuellen energetischen und brandschutztechnischen Anforderungen zu planen und in die weitere funktionelle Gestaltung einzubeziehen. Zu beachten ist bei der Planung die Lage des Gebäudes im Sanierungsgebiet und in einem Bereich mit denkmalschutzrechtlichem Ensembleschutz. Der zum Gebäude gehörende Hof mit Stellplätzen ist im Rahmen des Umbaus und Aufzugsanbaus neu zu ordnen. Eine umfangreichere Freiflächengestaltung erfolgt später in einem separaten Projekt. Es ist damit zu rechnen, dass im Rahmen der Planung auch die Mitarbeit bzw. Zuarbeiten zu Förderanträgen u.ä. erforderlich werden. Die Maßnahme wird hauptsächlich mit Mitteln der Europäischen Union (EFRE) und anteilig mit Städtebau-Mitteln des Freistaates Thüringen gefördert. Das Projekt ist bereits für die Förderperiode 2021-2027 qualifiziert. Die Planung ist mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landratsamtes Wartburgkreis abzustimmen. Kosten: Die Baukosten als Kostenrahmen (netto) für das Gebäude werden wie folgt eingeschätzt: KG 300 - Bauwerk- Baukonstruktion: 2.160.000 €, KG 400 - Bauwerk- Technische Anlagen: 598.000 € Termine: Mit der Planung soll unmittelbar nach der Vergabe der Planungsleistungen, spätestens jedoch im September 2026 begonnen werden. Weitere Termine sind: Baubeginn: 01.05.2027, Fertigstellungstermin: 31.12.2028, Nutzungsbeginn: 01.03.2029
- Stadt SchwelmFrist: 02. Apr.
Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung für das Projekt Anbau und Sanierung GS-Ländchenweg gemäß HOAI in den Leistungsphasen 1 — 6.
Die Stadt Schwelm beabsichtigt die Sanierung der Räumlichkeiten einer Offenen Ganztagsbetreuung und den Neubau eines Anbaus an der Gemeinschaftsgrundschule Ländchenweg in 58332 Schwelm, Ländchenweg 8. Auftragsgegenstand dieses Ausschreibungsverfahren sind die Fachplanungsleistung Tragwerksplanung der LPH 1 bis 6 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe) nach § 49 HOAI für das nachstehend beschriebene Bauvorhaben. Auf zwei Ebenen soll der Bereich des Offenen Ganztags saniert und durch einen Anbau ergänzt werden. Die Baumaßnahmen müssen im laufenden Schul- und Ganztagsbetrieb durchgeführt werden. lm Anbau sollen über zwei Geschosse vier neue Betreuungsräume (ca. 90 m2/Raum) für die Ganztagesbetreuung entstehen. Die Erschließung erfolgt über den Bestand. Die Gesamtfläche des zu planenden Anbaus beträgt ca. 500 rri2. Der Anbau muss barrierefrei erschlossen sein und barrierefrei von außen zu erreichen sein. I. Eignungskriterien (siehe Merkblatt: konkrete Mindestanforderungen) 1. Wirtschaftliche und finanzielle a) Betriebshaftpflichtversicherung a) Berufshaftpflichtversicherung: mindest. 2.500.000 € für Personenschäden, Vermögensschäden mindest. 300.000 EUR (siehe Anlage 2 Mindestanforderungen) b) jährl. Mindestumsatz: Gesamtumsatz von mindestens 100.000,00 EUR/a im Leistungsbild (siehe Anlage 2 Mindestanforderungen) 2. fachliche Eignung und Leistungsfähigkeit a) zwei Referenzen: zwei Referenzprojekte aus den letzten drei Jahren (siehe Anlage 2 Mindestanforderungen) b) Nachweis der berufl. Qualifikation mindest. zwei Berufsträger mit einem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (siehe Anlage 2 Mindestanforderungen) 3. rechtliche Eignung keine II. Eigenerklärungen Folgende Eigenerklärungen, die Sie in den Vergabeunterlagen finden, sind mit dem Angebot ausgefüllt und unterschrieben einzureichen: 1) VHB Bund 124 "Eigenerklärung zur Eignung" 2) VHB NRW 521 "Eigenerklärung Ausschlussgründe" 3) VHB NRW 522 "Eigenerklärung Mindestlohngesetz" 4) VHB NRW 523 EU Eigenerklärung Sanktionspaket (Russland) - Formular (muss nicht unterschrieben werden) III. Überprüfungsklausel Die Stadt Schwelm behält sich gem. § 132 Abs. 2 Nr. 1 iVm. 132 Abs. 2 Nr. 4a GWB bzw. gem. § 132 Abs. 2 Nr. 1 GWB entsprechend vor, in der Reihenfolge des Ausschreibungsergebnisses die Ausführung der Leistungen geeigneten Bietern anzutragen, die in dem Vergabeverfahren ein wirtschaftlich annehmbares Angebot abgegeben haben, wenn der Auftragnehmer wegen Kündigung oder aus einem anderen Grund endgültig ausfällt. Für den Fall, dass der Ausschreibungsgewinner vor vollständiger Leistungserbringung wegen Kündigung, Insolvenz oder aus einem anderen Grunde endgültig ausfällt, behält sich die Auftraggeber vor, die verbleibenden Arbeiten den übrigen Bieter in der Reihenfolge des Ausschreibungsergebnisses bis Platz 5 anzutragen. Die dadurch entstehenden Mehrkosten sind unter dem Gesichtspunkt der Ersatzvornahme vom bisherigen Auftragnehmer zu tragen. Dies gilt nur, wenn sich die daraus ergebende Erhöhung des Gesamtpreises innerhalb des von § 132 Abs. 3 GWB vorgegeben Rahmens hält. IV. Abwehrklausel Diese Zusätzlichen Vertragsbedingungen gelten ausschließlich. Entgegenstehende oder von diesen Allgemeinen Vertragsbedingungen abweichende Bedingungen des Auftragnehmers erkennt die Stadt Schwelm nur an, wenn die Stadt Schwelm ausdrücklich und schriftlich der Geltung zustimmt. Diese Zusätzlichen Vertragsbedingungen gelten auch dann, wenn die Stadt Schwelm in Kenntnis entgegenstehender oder von diesen Zusätzlichen Vertragsbedingungen abweichender Bedingungen des Auftragnehmers die Lieferung vorbehaltlos annimmt oder diese zahlt. V. Verpflichtungsgesetz (VerpflG, Ausfertigungsdatum: 02.03.1974) Das Verpflichtungsgesetz findet Anwendung auf diese Ausschreibung. Demnach sind Vertragspartner der Öffentlichen Hand zur gewissenhaften Erfüllung ihrer Obliegenheiten verpflichtet. VI. Ausführungszeitraum : Mai 2026 - Februar 2027 VII. Zuschlagskriterien: Honorar 60%, Qualifikation des Bieters 40% VIII. Hersteller- und Fabrikatsangaben Wenn Hersteller- oder Fabrikatsangaben gefordert werden, bitte ich diese unbedingt anzugeben, da wir diese nicht nachfordern können. !!! Bitte beachten Sie bei der Angebotsabgabe die Checkliste, damit Sie keine Unterlagen vergessen!!!
- Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos KdöRMünchen
Neubau Förderzentrum Bartolomeo-Garelli-Schule Bamberg mit Heilpädagogischer Tagesstätte - Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1–6 gemäß §§ 49 ff. HOAI
Das Don Bosco Jugendwerk Bamberg plant den Neubau eines modernen Bildungs- und Förderzentrums für seine Bartolomeo-Garelli-Schule und die Heilpädagogische Tagesstätte Giovanni. Beide Einrichtungen sind derzeit in einem in die Jahre gekommenen Gebäude untergebracht, das nicht mehr den heutigen pädagogischen und baulichen Anforderungen entspricht. Mit dem Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Maisel-Brauerei entsteht ein zukunftsfähiger Ort für Bildung, Förderung und soziale Teilhabe. Das neue Gebäude soll Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf einen geschützten, strukturierten und ansprechenden Lern- und Lebensraum bieten. Geplant sind insgesamt zehn Klassenräume sowie Gruppen- und Therapieräume, die auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmt sind. Helle Räume, Rückzugsmöglichkeiten und moderne Ausstattung schaffen eine Umgebung, in der sich die jungen Menschen wohlfühlen und individuell gefördert werden können. Im neuen Gebäude werden auch Räume für die heilpädagogische Tagesstätte integriert. Diese bietet ergänzend zur Schule intensive Betreuung, Förderung und therapeutische Unterstützung am Nachmittag. Dadurch wird eine enge Verzahnung von Schule und Tagesstätte möglich, was den Kindern Sicherheit und Orientierung gibt. Für die Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie die Leistungen der Objektplanung Freianlagen wurde ein Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie in den Vergabeunterlagen. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: Leistungsbeginn Planung: 11/25 // Einreichung Genehmigung: 2. Halbjahr 2026 // Baubeginn: 1. Halbjahr 2027 // Fertigstellung; Schuljahresbeginn 2028/2029 Aktuell wird von folgenden Gesamtkosten ausgegangen: Ca. 12,5 Mio. € brutto; KG 200: Ca: 255.000 €; KG 300: Ca. 8.850.000 €; KG 400: Ca. 2.932.000 €; KG 500: Ca. 865.000 €; KG 600: Ca. 458.000 € Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der Tragwerksplanung, Leistungsphasen 1–6 gemäß §§ 49 ff. HOAI Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphase 1-2 gemäß § 53 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-6 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
- Klinikverbund Allgäu gGmbH
Klinikverbund Allgäu GmbH - Klinikum Kempten, BA 8,Errichtung Ersatzneubau, Gebäudeteil F; Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2021, LPH 2-6 bei stufenweiser und bauabschnittsweiser Beauftragung
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Fachpl.Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2021, LPH 2-6 bei stufenweiser und bauabschnittsweiser Beauftragung. Die Klinikverbund Allgäu GmbH plant die Errichtung des Ersatzneubaus, Gebäudeteil F am Klinikum Kempten.------Das Klinikum Kempten ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit 11 Hauptabteilungen, 5 Belegabt. und mehreren zertifizierten, interdisziplinären Zentren. Es werden jährl. ca. 30.000 stationäre Patienten behandelt. Das Klinikum Kempten sichert die wohnortnahe, med. Versorgung der Bevölkerung, von der Grund- und Regelversorgung bis hin zur Hochleistungsmedizin mit Alleinstellungsmerkmalen wie:-Überregionale Stroke Unit-Schwerverletztenartenversorgung der BG-9 zertifizierte Organkrebszentren-Thrombektomie. Der Klinik Campus liegt zentrumnah auf einer Anhöhe und grenzt an das Rottach-Tal an. Die Geografie des Standorts schafft freie Blickbezüge ins Umland, stellt jedoch zugleich erhöhte Anf. an die Gründung. Der bestehende F-Bau im Norden des Medizincampus weist die Bausubstanz der Baujahre 1960 – 1965 mit versch. jüngeren Umbauten, Einbauten und Erw. auf. Eine durchgängige Sanierung wurde nicht durchgeführt. Der Flachdachbau hat eine kammartige Struktur mit 3 Innenhöfen und Außenabm. von ca. 84 x 40 m. Es bestehen bis zu 3 UGs versch. Ausdehnung sowie ein OG über dem 2. Zinken. Das Gebäude ist an die Eingangshalle angebunden und weist neben der Ost-West-Magistrale zwei Verbindungsbrücken zum B- und C-Bau auf. Der Baukörper entspricht in seiner Substanz und Nutzung den heutigen Anf. sowie dem benötigten Platzbedarf nicht. Darüber hinaus geben bauliche, funktionale und hygienische Mängel Anlass zur Planung eines Neubaukörpers.------Die Bauteile im Bestand: Der F-Bau wurde in mehreren aufeinanderfolgenden Bauabsch. realisiert. In den Bestandsunterl. werden die Bauteile von West nach Ost folgenderm. bezeichnet: - 1. und 2. Zinken, Baujahr ca. 1960- 3. Zinken, Baujahr ca. 1962- 4. Zinken und gesamte Nordspange, Baujahr ca. 1964-----Bauprogramm / Funktionsstellen: Das Bauprogr. wurde mit Beschluss vom 15.05.2024 durch das Ministerium für Gesundh. und Pfl. bewilligt. Die Bettenmehrung von 510 auf 538 Planbetten berücksichtigt dabei den Wegfall der bish. 3-Bett-Z.-Struktur hin zu einer 2-Bett- bzw. 1-Bett-Z.-Struktur.Folgende Funktionsstellen befinden sich im besteh. F-Bau und sind im Ersatzneubau unterzubringen: Zentrale Patientenaufn. (ZPA), Untersuchung, Behandlung (U+B), Arztdienst, Zentrale Arztdiensträume / Telemedizin, Computertomographie (PET-CT), Physiotherapie / Ergotherapie, Prosektur, Allg. Station / Stroke Unit (Neurologie u. Stroke Unit), Allgemein Station, Allgemein Station (Chirurgie), Infektionskrankenpflege (Onkologie, Iso-Station), Palliativmedizin, Übergeordnete Räume, Eingangshalle / Information, Sanitäre Anlagen, Kommunikation & Interaktion, Seelsorge und Sozialdienst, Personalspeisenversorgung, Personalumkleiden, Bereitschaftsdienst, Leitung und Administration, Dienste und Technik, Archiv, Bibliothek, Allg. Lager, Apothekengüterüberg., Speisenversorgungsüberg., Wäschelogistik, Med. Servicezentrum, Dezentr. Bettenaufbereitung, Wartung und Reparatur, Wertstofftrennung und Abfallentsorgung, Reinigungsdienst, Material- und Patiententransport.------Bauweise: Eine Gründung auf dem Gelände ist nur mit erh. Aufwand umsetzbar. Der vorh. Felsrücken sowie das abfallende Gelände machen eine Bohrpfahlgründung und Hangsicherungsmaßn. unumgänglich. Der Neubau könnte als Stb-Skelettbau errichtet werden. Somit ist das Gebäude auch zukünftigen Nutzungsänderungen gegenüber flexibel gestaltbar. Der Ausbau erfolgt überw. in konv. Trockenbauw. Wo erforderlich, wird mit Mauerwerk ergänzt. Aufgr. der geringen einleitbaren Regenwassermenge in die Kanalisation wird das Dach als Retentionsdach vorgesehen. Zudem ist eine Regenrückh.vorgesehen.------Die Umsetzung zur Sicherung der Energieversorgung, Teilabbruch Bestandsgebäude „F-Bau“, Errichtung des Ersatzneubaus und Herstellung der Anschlüsse an den Gebäudekomplex erfolgt in mehreren Bauphasen. ------ Die Gesamtkosten (KG 200-700) werden derzeit auf ca. 140 Mio. brutto (inkl. Abbruch geschätzt) ------ Für die Leistungsphase 2 wurde seitens des Auftraggebers derzeit trotz bereits erbrachter Leistungen keine festgelegte Reduzierung des angesetzten Leistungsumfangs vorgenommen. Eine mögliche Optimierung der Leistungsphase 2 ist vorgesehen.------ Bestandteil der Beauftragung ist neben den Hauptleistungen auch die fachliche Zuarbeit zur Vorbereitung und Ausarbeitung der Abbruchplanung. ------ Ggf. werden auch besondere Leistungen abgefragt - siehe Anlage "Vertragsentwurf". ------ Den Verf.unterl. ist die Anlage „Erläuterungsbericht zum Vorentwurf“ beigefügt. Diese enthält ergänz. Informationen zum Projekt und dient den Bew. zur Information. Die Anlage wird Bestandteil der Vertragsunterlagen. ------ Das Büro, welches bereits Planungsleistungen erbracht hat, gilt als vorbefasster Bew.. Die bereits erstellten Planunterlagen werden allen Teiln. mit den Verf.unterl. (s. 5.1.11) zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zubringen. ------ Bei dem Projekt werden Fördermittel i. S. einer Einzelförderung gemäß Art. 11 des Bay. Krankenhausgesetzes beantragt. ------ Zeitschiene: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich im Juni/Juli 2026 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für August 2026 vorgesehen. Der Förderantrag soll im April 2027 eingereicht werden. Die Vorabmaßnahmen sind für 2028 geplant. Daran anschl. soll der Abbruch des Bestandes und dann der Neubau erfolgen. Die Fertigstellung und anschl. Inbetriebnahme (inkl. Abgeschl. Mängelbeseitigung) soll bis Q1 2034 erfolgen.------Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Die Angebotsfrist endet am 29. April 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
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