Hydrologischen Monitoring auf ausgewählten Moorstandorten
Hydrologischen Monitoring auf ausgewählten Moorstandorten
Typ:Ausschreibung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Hydrologischen Monitoring auf ausgewählten Moorstandorten
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Landesamt für Umwelt
- Veröffentlicht: 29. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Hydrologischen Monitoring auf ausgewählten Moorstandorten
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
2 Dateien erfasst- Bekanntmachung
- 25298012
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10- Landesamt für UmweltFrist: 30. Mai
Hydrologischen Monitoring auf ausgewählten Moorstandorten
1 ABKÜRZUNGSVERZECHNIS AG - Auftraggeber AN - Auftragnehmer EA - Einzelabruf GWM - Grundwassermessstelle OWM - Oberflächenwassermessstelle 2 VERANLASSUNG UND RAHMENBEDINGUNGEN Im Rahmen von hydrologischen Untersuchungen in Bezug auf die Wassermenge wurden an Standorten mit organischen Böden brandenburgweit Grundwasser- und Oberflächenwassermessstellen errichtet. Diese Messstellen wurden als temporäre Messstellen (i.d.R. ohne Ringraumverfüllung) ausgebaut und mit Datenlog-gern (teils mit Funkverbindung) ausgestattet. Die Messstellen sind oberflächennah ausgebaut und weisen eine max. Tiefe von 5 m auf. Durch die Messstellen lässt sich der Wasserstand im Moorkörper bzw. Graben be-obachten. Das Monitoring läuft an den meisten dieser Messstellen seit 2021. Das Messnetz ist in seiner Art in Brandenburg einzigartig, da hierdurch zeitgleich verschiedene Moorstandorte beobachtet werden können. Die Wasserstände sollen an ausgewählten Messstellen (Anzahl: 35 Grundwassermessstellen, 7 Oberflächen-wassermessstellen) weiterhin kontinuierlich beobachtet werden. Inhalt dieser Leistungsbeschreibung ist daher die Weiterführung des Monitorings, welche neben dem regelmäßigen Auslesen der Datenlogger, Aufbereitung der Daten u. a. auch die Wartung der Messstellen beinhaltet. Bei den Messstellen mit Fernübertragung (Anzahl: 14) ist eine regelmäßige Prüfung erforderlich. Ein kartografischer Überblick zu den Messstellenstandorten ist der Anlage 2 zu entnehmen. Die Koordinaten der einzelnen Messstellen werden mit der Angebotsabfrage als Anlage herausgegeben. Zusammenfassung Leistungsgegenstand: Leistungszeitraum: 15.06.2026 - 15.12.2026 Anzahl Moorstandorte: mind. 5, max. 6; Standorte sind in folgenden Landkreisen: Märkisch-Oderland, Uckermark, Oberhavel, Elbe-Elster und Ostprignitz-Ruppin Anzahl Messstellen: mind. 28, max. 42 3 LEISTUNGSGEGENSTAND - AUFGABEN UND BEDARFSPOSITIONEN Nachfolgend werden die verschiedenen Aufgaben beschrieben, die Leistungsgegenstand sind. Die Pos. 1 "Halbjährliche Datenauslese (Messrunde), Pos. 2 (Wartung und Kleinstreparaturen) sowie Pos. 4 "Dokumenta-tion" gibt es auch als Bedarfsoptionen. Hintergrund hierfür ist, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Beauftragung für den Moorstandorte "Fichtwaldmoor Ost" noch nicht absehbar ist. Diese Positionen werden gezogen, wenn die Durchführung des Monitorings usw. nicht unentgeltlich durch Dritte möglich ist. Hierzu laufen derzeit Gesprä-che. 3.1 HALBJÄHRLICHE DATENAUSLESE (MESSRUNDE) (POS. 1) Alle Datenlogger (Firma: HT) sind in einem halbjährlichen Turnus auszulesen. Neben der manuellen Daten-auslesung sind folgende Arbeiten vorzunehmen: - Stichtagsmessung (Abstich) - Vergleich der Messdaten mit den Loggerdaten, ggf. Korrekturanpassung - Prüfung der internen Zeitanzeige des Datenloggers, ggf. Korrekturanpassung Bei der Kalkulation sind Vor- und Nachbereitung sowie An- und Abfahrt zu berücksichtigen. Dabei ist zu beach-ten, dass die Moorstandorte untereinander über mehrere Kilometer voneinander entfernt liegen. Auch an einem Moorstandort können mehrere 100 m Entfernung zwischen den Messstellen liegen. Die Messstellen befinden sich teilweise an Standorten, die nur zu Fuß erreichbar sind oder deren Zugänglichkeit eine Ausstattung mit entsprechender Ausrüstung (z. B. Wathose) erforderlich macht. Diese Randbedingungen sind bei der Kalkula-tion zu berücksichtigen. Zudem sind in Einzelfällen vor Befahrungen auch Eigentümer*innen bzw. Bewirtschaf-ter*innen zu kontaktieren Anzahl Gebiete: 5 (ohne Moorstandort "Fichtwaldmoor Ost") Anzahl Messstellen: 28 3.2 HALBJÄHRLICHE DATENAUSLESE (MESSRUNDE) (POS. 1 OPT.) Inhalt: s. Pos. 1 Anzahl Gebiete: 1 (Moorstandort "Fichtwaldmoor Ost") Anzahl Messstellen: 14 3.3 WARTUNG UND KLEINSTREPARATUREN (POS. 2) Im Rahmen der Messrunde sind die nachfolgenden Wartungsaufgaben durchzuführen: - Säubern des Datenloggers - Sichtkontrolle auf Beschädigungen etc. - Säubern des Sensorikfensters von Rückständen und Ablagerungen, ggf. Abspülen mit klarem Wasser - Austausch der Batterien inkl. fachgerechte Entsorgung der Austauschbatterien - falls erforderlich der Rückschnitt der Vegetation (jährlicher Aufwuchs) Die Wartungsarbeiten sind zeitgleich mit den Messrunden einzuplanen. Zwei außerplanmäßige Anfahrten sind ebenfalls einzuplanen (für die Entfernung Mischkalkulation vornehmen). Neben dem zeitlichen Aspekt sind auch Materialkosten in der Kalkulation zu berücksichtigen. In Ausnahmefällen kann im Rahmen dieser Position auch der Austausch von Datenloggern erforderlich sein. Die Datenlogger werden hierfür vom AG zur Verfügung gestellt. Anzahl Gebiete: 5 (ohne Moorstandort "Fichtwaldmoor Ost") Anzahl Messstellen: 28 3.4 WARTUNG UND KLEINSTREPARATUREN (POS. 2 OPT.) Inhalt: s. Pos. 2 Anzahl Gebiete: 1 (Moorstandort "Fichtwaldmoor Ost") Anzahl Messstellen: 14 3.5 FERNWARTUNG - DATENTRANSFER UND SYSTEMPFLEGE (POS. 3) Alle Messstellen (Anzahl: 14) mit Fernübertragung per Funk sind wöchentlich auf Vollständigkeit und Plausibili-tät zu prüfen. Die Web-Anwendung (HT-Analytics) hierfür wird durch den AG zur Verfügung gestellt. Die Ursa-chen für Probleme bei der Funkübertragung oder unplausiblen Werten sind durch den AN zu eruieren. Hierfür kann im Einzelfall auch eine Befahrung vor Ort notwendig werden (s. Pos. 2). Bei technischen Problemen ist im Einzelfall eine Abstimmung mit der Firma HT Hydrotechnik GmbH notwendig. Bei Problemen ist unverzüglich der AG zu informieren. 3.6 DOKUMENTATION (POS. 4) Alle ausgelesenen Daten und erhobenen Daten sind tabellarisch in einem Excel-Format (oder vergleichbarem Format) und für Dritte nachvollziehbar zusammenzustellen und aufzubereiten. Dabei können vorhandene Ta-bellen zur Fortschreibung genutzt werden (s. Anlage 4). Neben den Wasserstandsdaten sind auch durchge-führte Wartungsarbeiten oder Auffälligkeiten an der Messstelle zu dokumentieren. Die grafische Aufbereitung in Form einer Ganglinie ist ebenfalls vorzunehmen. Die Dokumentation ist mit spätestens mit Ende des Leistungs-raumes zu übergeben. Der AG behält sich vor, ausgewählte Datensätze zwischendurch zu erfragen. Anzahl Gebiete: 5 (ohne Moorstandort "Fichtwaldmoor Ost") Anzahl Messstellen: 28 3.7 DOKUMENTATION (POS. 4 OPT.) Alle ausgelesenen Daten und erhobenen Daten sind tabellarisch in einem Excel-Format (oder vergleichbarem Format) und für Dritte nachvollziehbar zusammenzustellen und aufzubereiten. Dabei können vorhandene Ta-bellen zur Fortschreibung genutzt werden (s. Anlage 4). Neben den Wasserstandsdaten sind auch durchge-führte Wartungsarbeiten oder Auffälligkeiten an der Messstelle zu dokumentieren. Die grafische Aufbereitung in Form einer Ganglinie ist ebenfalls vorzunehmen. Die Dokumentation ist mit spätestens mit Ende des Leistungs-raumes zu übergeben. Der AG behält sich vor, ausgewählte Datensätze zwischendurch zu erfragen. Anzahl Gebiete: 1 (Moorstandort "Fichtwaldmoor Ost") Anzahl Messstellen: 14 4 ORGANISATORISCHE ANFORDERUNGEN UND SONSTIGE HINWEISE Auftraggeber und Auftragnehmer stimmen Details des organisatorischen Ablaufs sowie die Durchführung ein-zelner Leistungen zu Beginn ab. Diese Aufgabenstellung mit allen Anlagen wird bei Zuschlagserteilung Be-standteil des Auftrages und damit Vertragsgegenstand. Inhaltliche Fehler, Widersprüche, Unklarheiten u. ä. in der vorliegenden Leistungsbeschreibung, den restlichen Verdingungsunterlagen oder zwischen diesen sind dem AG unverzüglich mitzuteilen. Folgende Ausstattung wird bei dem Auftragnehmer vorausgesetzt: - Software für Vorbereitung der Feldarbeiten (z.B. QGIS, ArcGIS) sowie zum Datenauslesen der Daten-logger (von HT; HT Terminal-Windowsanwendung oder HT-App) - Hardware für Feldarbeiten (z. B. Auslesekabel, Laptop etc.) - Werkzeug für Feldarbeiten (Messstellenschlüssel, Lichtlot, Gerätschaften zum Freischneiden etc.) - Schutzausrüstung für Feldarbeiten (z. B. Wathose oä.) - Fahrzeug für Feldarbeiten Bei der Planung der An- und Abfahrten der Messstellen wird erwartet, dass die Wege ökologisch und kostenef-fizient gestaltet werden. Jeder Bieter erklärt mit seiner Unterschrift unter dem Angebot, dass er sich vor Ange-botsabgabe einen Überblick über die örtlichen Gegebenheiten verschafft hat. Ein Routenplan ist dem AG nach Zuschlagserteilung vorzulegen. 5 ANGEBOT UND DATENÜBERGABE 5.1 ANGEBOT Die Kosten für die Bearbeitung des Vorhabens sind als Festpreis inkl. Mwst. anzugeben. Die Kostenaufstellung soll gemäß Anlage 1 (Leistungsverzeichnis) tabellarisch unter Berücksichtigung der aufgelisteten Positionen erfolgen. Hinweise zur Kalkulation sind Kap. 3 und 4 sowie der Tabelle selbst zu entnehmen. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot. 5.2 DATENÜBERGABE DES AUFTRAGGEBERS Mit Auftragsvergabe übergibt der Auftraggeber dem Auftragnehmer die für die Auftragserfüllung notwendigen Daten. 5.3 DATENÜBERGABE DES AUFTRAGNEHMERS Der Auftragnehmer übergibt dem Auftraggeber nach abgeschlossener Mess- und Wartungsrunde die Daten in tabellarischer Form, die eine weitere Bearbeitung durch den AG ermöglicht (z. B. excel-Format). Mit Angebotsabfrage werden folgende Anlagen herausgegeben: - KARTE DER MESSSTELLENSTANDORTE - TABELLE MIT KOORDINATENANGABE - BEISPIELFORMAT ZUR DATENAUFBEREITUNG
- Stiftung Natur und Umwelt RLPFrist: 15. Apr.
Einrichtung von 10 Grundwassermesspegeln und hydrologisches Monitoring in zwei Feuchtgebieten im südlichen Rheinland-Pfalz
Einrichtung von 10 Grundwassermesspegeln und hydrologisches Monitoring in zwei Feuchtgebieten im südlichen Rheinland-Pfalz
- Niedersächsische LandesforstenFrist: 07. Apr.
RV Hydrologische Ingenieurleistungen
RV Hydrologische Ingenieurleistungen
- Niedersächsische LandesforstenN/AFrist: 07. Apr.
RV Hydrologische Ingenieurleistungen
Rahmenvereinbarung für hydrologische Ingenieurleistungen im Bereich Naturschutz, Naturdienstleistungen und Flächenagentur. Leistungen umfassen Bau und Betrieb von Oberflächengewässerpegeln und Grundwassermessstellen, Datenauswertung sowie Planungs-, Beratungs- und Entwicklungsleistungen für Projekte des Geschäftsbereichs. Details in den Ausschreibungsunterlagen.
- ORG-0001WexfordFrist: 12. Mai
Life on Machair Pollinator Monitoring
Das Projekt 'LIFE on Machair' sucht einen Dienstleister für das Monitoring von Habitatbedingungen, Pflanzen und Bestäuberpopulationen in 13 ausgewählten SAC-Gebieten. Die Aufgaben umfassen die fachliche Überwachung, die Durchführung von Informationsveranstaltungen (Workshops und Begehungen) für Landwirte sowie die Erarbeitung von Managementempfehlungen zur Förderung der Biodiversität in den Machair-Standorten.
- Stiftung Natur und Umwelt RLPMainzFrist: 15. Apr.
Einrichtung von 10 Grundwassermesspegeln und hydrologisches Monitoring in zwei Feuchtgebieten im südlichen Rheinland-Pfalz
Leistungen für Datenlogger: 1. (Eventual) Beratung zur Positionierung von 4 Loggern im NSG Neuburger Altrhein (April/Mai 2026, bis 4h). 2. Installation, Einmessen und Einrichten der 4 Logger (Mai 2026). 3. Beratung zur Positionierung von 6 Loggern im NSG Lauterniederung (bis 8h). 4. Installation, Einmessen und Einrichten der 6 Logger. 5. (Eventual) Wartung während der Pegellaufzeit. 6. Erstellung eines Zwischen- und zwei Monitoring-Berichten bis zum 30.06.2028.
- Bundesanstalt für GewässerkundeKoblenzFrist: 18. Mai
Datenassimilation von EUMETSAT H SAF Bodenfeuchtedaten in die operationellen hydrologischen Monitoring- und Vorhersagedienste der BfG
Im Rahmen der aktuellen Vergabe werden nun erstmals H SAF Bodenfeuchtedaten exemplarisch für das Lahn-Einzugsgebiet in die operationellen, hydrologischen Modelle der BfG assimiliert, mit dem Ziel, die Simulations- bzw. Vorhersagegüte der Modelle zu verbessern und zudem für das Monitoring aktualisierte Bodenfeuchteprodukte zu erhalten, die die Vorteile beider Methoden, Fernerkundungs-daten und modellierte Bodenfeuchte, nutzen. Mithilfe der OpenDA-HydPy-Kopplung sind Simulations- und Vorhersageläufe zu konfigurieren und durchzuführen für die Modelle HydPy-H Rhein375 (Stundenwertmodell, räuml. Auflösung: 375 Teilge-biete) und HydPy-L Rhein (Tageswertmodell, räuml. Auflösung: 2,5 x2,5 km²). Dabei sind die Datenas-similation von H SAF Bodenfeuchte und H SAF Bodenfeuchte mit gleichzeitiger Abflussnachführung gegenüber Referenzläufen ohne Datenassimilation zu vergleichen. Die in OpenDA verankerten Assi-milationsverfahren des Asynchronous EnKF (AEnKF) und Particle Filters (PF) sind für HydPy-H Rhein375 (nur AEnKF) und HydPy-L Rhein (AEnKF und PF) auf dem Einzugsgebiet der Lahn anzuwenden, mit anschließender Evaluierung der Verbesserung der Simulations- und Vorhersagegüte an jeweils zwei exemplarischen Pegeln. Die Zielstellung der vorliegenden Vergabe erfordert die eingehende Auseinandersetzung mit und Aufbereitung von H SAF Bodenfeuchtedaten, um sie bestmöglich in die Modellstrukturen von HydPy-H Rhein375 und HydPy-L Rhein und unter Berücksichtigung der jeweiligen, konzeptionellen Darstel-lung des Bodenfeuchtespeichers einzubinden. Position 1: Vorbereitung, Ablaufplan der Projektbearbeitung Position 2: Aufbereitung der H SAF Bodenfeuchtedaten Position 3: Datenassimilation der H SAF Bodenfeuchteprodukte mit und ohne Abflussnachführung Position 3-1: Vorbereitung der Datenassimilation Position 3-2: Integration der Datenassimilationsmethoden in Delft-FEWS Position 3-3: Erstellung von Simulationen und retrospektiven Vorhersagen Position 3-4: Auswertung der Simulations- und Vorhersagegüte Position 4: Erstellung des Abschlussberichts Position 5: Projektbesprechungen, Abschlusspräsentation Position 5-1: Projektfortschrittsberichte, Projektbesprechungen, Schulungen Position 5-2: Abschlusspräsentation Die ausführliche Beschreibung der zu erbringenden Leistungen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
- Bundesanstalt für GewässerkundeKoblenzFrist: 18. Mai
Datenassimilation von EUMETSAT H SAF Bodenfeuchtedaten in die operationellen hydrologischen Monitoring- und Vorhersagedienste der BfG
Im Rahmen der aktuellen Vergabe werden nun erstmals H SAF Bodenfeuchtedaten exemplarisch für das Lahn-Einzugsgebiet in die operationellen, hydrologischen Modelle der BfG assimiliert, mit dem Ziel, die Simulations- bzw. Vorhersagegüte der Modelle zu verbessern und zudem für das Monitoring aktualisierte Bodenfeuchteprodukte zu erhalten, die die Vorteile beider Methoden, Fernerkundungs-daten und modellierte Bodenfeuchte, nutzen. Mithilfe der OpenDA-HydPy-Kopplung sind Simulations- und Vorhersageläufe zu konfigurieren und durchzuführen für die Modelle HydPy-H Rhein375 (Stundenwertmodell, räuml. Auflösung: 375 Teilge-biete) und HydPy-L Rhein (Tageswertmodell, räuml. Auflösung: 2,5 x2,5 km²). Dabei sind die Datenas-similation von H SAF Bodenfeuchte und H SAF Bodenfeuchte mit gleichzeitiger Abflussnachführung gegenüber Referenzläufen ohne Datenassimilation zu vergleichen. Die in OpenDA verankerten Assi-milationsverfahren des Asynchronous EnKF (AEnKF) und Particle Filters (PF) sind für HydPy-H Rhein375 (nur AEnKF) und HydPy-L Rhein (AEnKF und PF) auf dem Einzugsgebiet der Lahn anzuwenden, mit anschließender Evaluierung der Verbesserung der Simulations- und Vorhersagegüte an jeweils zwei exemplarischen Pegeln. Die Zielstellung der vorliegenden Vergabe erfordert die eingehende Auseinandersetzung mit und Aufbereitung von H SAF Bodenfeuchtedaten, um sie bestmöglich in die Modellstrukturen von HydPy-H Rhein375 und HydPy-L Rhein und unter Berücksichtigung der jeweiligen, konzeptionellen Darstel-lung des Bodenfeuchtespeichers einzubinden. Position 1: Vorbereitung, Ablaufplan der Projektbearbeitung Position 2: Aufbereitung der H SAF Bodenfeuchtedaten Position 3: Datenassimilation der H SAF Bodenfeuchteprodukte mit und ohne Abflussnachführung Position 3-1: Vorbereitung der Datenassimilation Position 3-2: Integration der Datenassimilationsmethoden in Delft-FEWS Position 3-3: Erstellung von Simulationen und retrospektiven Vorhersagen Position 3-4: Auswertung der Simulations- und Vorhersagegüte Position 4: Erstellung des Abschlussberichts Position 5: Projektbesprechungen, Abschlusspräsentation Position 5-1: Projektfortschrittsberichte, Projektbesprechungen, Schulungen Position 5-2: Abschlusspräsentation Die ausführliche Beschreibung der zu erbringenden Leistungen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
- Landesbetrieb Straßenbau NRW - Regionalniederlassung SüdwestfalenFrist: 31. März
Bearbeitung der Schlussrechnungsunterlagen ausgewählter Projekte auf B-Straßen (B54)
Bearbeitung der Schlussrechnungsunterlagen ausgewählter Projekte auf B-Straßen (B54)
- Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt
Erstellung eines hydrologischen Gutachtens im Cheiner Torfmoor (Los 2)
Im Rahmen des Auftrags ist ein hydrologisches Gutachten für den hydrologischen Bezugsraum, der für die Bereiche Cheiner Torfmoor, Buchhorst und Seebenauer Holz als wesentliche Gebietsteile der o. g. Natura 2000-Gebiete maßgeblich ist, zu erstellen. Eine zentrale Zielstellung ist die Fragestellung, inwieweit bzw. unter welchen Bedingungen eine mittels hydrologischer Maßnahmen herbeizuführende stärkere Vernässung des Teilbereichs Cheiner Torfmoor ohne negativen hydrologischen Einfluss auf die großflächigen Erlenbruchbestände in der Buchhorst umsetzbar ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Cheiner Torfmoor durch eine Wasserscheide in zwei unterschiedliche Richtungen entwässert, zum größeren Teil nach Osten über den Jungmannschen Graben, im Nordwestteil dagegen entlang des Buchhorst-Westrandes nach Norden. Hier sind daher konkrete Aussagen erforderlich, welche geplanten sowie (an den beiden Hauptvorflutern) vorhandenen Wasserrückhaltemaßnahmen welche Auswirkungen auf welche Flächen des Cheiner Torfmoores und auf die jeweiligen Teilflächen der Buchhorst haben. Zwei grundsätzliche Ziele sind die Erfüllung der Schutz- und Erhaltungsziele, soweit sie für den Teilbereich des FFH-Gebietes bzw. des SPA einschlägig sind, sowie die Sicherung der Moorkörper möglichst in der derzeit noch vorhandenen Dimensionierung. Zum Aspekt Schutz- und Erhaltungsziele der N2000-Gebiete gehören die Vorkommen der grundwasserabhängigen Wald-LRT, insbesondere der LRT 91E0* (Erlen-Eschen-Wälder an Fließgewässern) und 9160 (Eichen-Hainbuchen-Wälder) sowie des zwar bisher nicht im Standard-Datenbogen oder in der Natura 2000-Landesverordnung genannten, aber dennoch wohl vorhandenen LRT 6410 (Pfeifengraswiesen) im Cheiner Torfmoor und des dortigen Vorkommens der Schmalen Windelschnecke. Vor allem im Seebenauer Holz und im Ostteil sowie im Norden der Buchhorst beruht die Einstufung der dortigen Wald-LRT-Bestände als „C“ mindestens teilweise auf einer zu starken Entwässerung. Weiteres naturschutzfachliches Ziel ist die Erhaltung oder auch die qualitative Verbesserung großflächiger Bestände geschützter Biotope, insbesondere der großflächigen Erlen-Bruchwälder in der Buchhorst (vermutlich eine der bundesweit größten Bestände von Wasserfeder-Erlenbruch) und der großflächigen Nasswiesen im Cheiner Torfmoor. Deren für eine langfristige Sicherung hinreichend feuchte bzw. nasse Standortbedingungen ist wiederum Voraussetzung für die Erfüllung der Schutz- und Erhaltungsziele des SPA, z. B. hinsichtlich der Sicherung der für die Erhaltung der ökologischen Funktionalität bedeutsamen Lebensräume für Kranich, Rohrdommel, Rohrweihe, Bruchwasserläufer, Schwarzstorch, Seeadler, Wachtelkönig, Bekassine, Großer Brachvogel, Kiebitz. Zum Aspekt Moorbodenschutz richtet sich die Zielstellung an den aktuell noch vorhandenen Moorkörpern aus. Detaillierte Angaben sind der Anlage 02b Leistungsbeschreibung Hydrologisches Gutachten zu entnehmen
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Landesamt für Umwelt.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.