HR-Core-System
Die Hauptabteilung Personal des Helmholtz Zentrums München stellt sich im Bereich HR Digitalisierung neu auf. Die aktuellen Funktionen der HR-Systeme bieten nur eine geringe Automatisierungsquote und sind somit nicht mehr State-of-the-Art. Es müssen tragfähige digitale Prozesse aufgesetzt werden, um eine effektive Zusa...
Angebotsfrist:02. Juni 2026
Typ:Ausschreibung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Die Hauptabteilung Personal des Helmholtz Zentrums München stellt sich im Bereich HR Digitalisierung neu auf. Die aktuellen Funktionen der HR-Systeme bieten nur eine geringe Automatisierungsquote und sind somit nicht mehr State-of-the-Art. Es müssen tragfähige digitale Prozesse aufgesetzt werden, um eine effektive Zusammenarbeit und Sy...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
- Veröffentlicht: 29. April 2026
- Frist: 02. Juni 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Die Hauptabteilung Personal des Helmholtz Zentrums München stellt sich im Bereich HR Digitalisierung neu auf. Die aktuellen Funktionen der HR-Systeme bieten nur eine geringe Automatisierungsquote und sind somit nicht mehr State-of-the-Art. Es müssen tragfähige digitale Prozesse aufgesetzt werden, um eine effektive Zusammenarbeit und Synergieeffekte innerhalb der Hauptabteilung aber auch zu zahlreichen anderen Abteilungen im Unternehmen zu erreichen. Die derzeitige IT-Architektur arbeitet mit SAP als führendem System, gleichzeitig gibt es jedoch eine Vielzahl weiterer Softwareanwendungen, die teilweise an SAP angebunden sind, teilweise jedoch Insellösungen darstellen. Aktuell wird nach einem führenden HR-Core System gesucht. Viele Prozesse laufen bis heute manuell und mit verbundenem Mehraufwand. Diese sollen nun digitalisiert und bestmöglich automatisiert werden. Dabei liegt der Fokus auf einen durchgängigen Stammdatenfluss, Workflows und Self Services. Ziel ist es, möglichst viele HR-Prozesse des Zentrums in einer HR-Suite abzubilden. Eine interne Bestandsaufnahme der Systeme, sowie ein Sollkonzept der HR-IT-Landschaft der Zukunft liegen vor. Gegen einen unterschriebene Geheimhaltungsvereinbarung stellen wir diesen Anlage auf Anfrage gerne zur Verfügung. Beachten Sie hierzu auch den entsprechenden HINWEIS zu "MASSNAHMEN ZUM SCHUTZ DER VERTRAULICHKEIT:" am Anfang des Dokuments. SAP HCM soll dabei weiterhin als Zeiterfassungssystem, sowie Entgeltabrechnung eingesetzt werden. Der zukünftige Lizenzumfang beträgt 3.355 Mitarbeiter (2.555 interne Mitarbeiter und 800 Gäste, welche aber Volllizenzen erhalten sollen). Zusätzliche Lizenzen für optionale Module müssen als Preisoption angegeben werden. Das Helmholtz Zentrum München verfolgt einen mehrstufigen Einführungsansatz für die neue HR-IT-Lösung. Der Start erfolgt mit Zuschlagerteilung mit der Umsetzung der Basismodule HR Core und Onboarding Weitere Module können in Phase 2 und 3 folgen (Option des Auftraggebers). Die Timelines für diese weiteren Phasen werden mit dem Bieter festgelegt. Fokusthemen dabei sind: PHASE 1 - Hauptauftrag: HR-Core mit Stammdaten und Workflows, Personalmaßnahmen (Crossboarding, Vertragsveränderungen), e-Akte, ESS/MSS, Einstellung/ Pre-/ Onboarding, Offboarding, Stellenplan und Personalanforderung, Vertragserstellung, Reporting PHASE 2 - Option: Recruiting, Performance Management & Zielvereinbarung PHASE 3 - Option: LMS und Seminarmanagement, Personalentwicklung & Nachfolgeplanung Die Einführung erfolgt dabei bewusst modular: Durch ein Optionen-basiertes Vorgehen wird es möglich, bei Bedarf ab 2027/2028 weitere Module der PHASE 2 und PHASE 3 nachzuziehen. So kann das System entsprechend der organisatorischen und fachlichen Entwicklung bedarfsgerecht erweitert werden. PHASE 2 und PHASE 3 stellen Optionen dar. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, alle Optionen zu ziehen. Die Ausschreibung umfasst sowohl die Lieferung einer vollumfänglichen HR-Lösung, Dienstleistungen, den Support sowie die Softwarepflege und -wartung.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
Ähnliche Bekanntmachungen
10- Westfalen Weser Netz GmbHFrist: 07. Apr.
HR-Suite
Die WW-Gruppe sucht eine integrierte HR-Suite zur Modernisierung ihrer HR-Systemlandschaft. Ziel ist die Ablösung heterogener Einzelsysteme durch eine durchgängige, automatisierte Prozesskette. SAP HCM bleibt als führendes System für Stammdaten, Payroll, Zeitwirtschaft, Reisekosten und eAkte gesetzt. Gesucht werden Module für Recruiting, Pre-/On-/Offboarding, Service/Workflows, Feedback und Personalentwicklung. Optional: Personalplanung, Learning, Ausbildung und Analyse.
- BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Beratungsleistungen S/4 Hana HR, SF
Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH muss aufgrund des von SAP verbindlich angekündigten Wartungsendes für das derzeitige ERP-System SAP ECC 6.0 zwingend auf SAP S/4 HANA migrieren. Ab diesem Zeitpunkt stellt SAP keine Fehlerbehebungen, Sicherheits- oder Rechtsanpassungsupdates mehr bereit. Zudem finden keine funktionalen Neuerungen mehr statt. Ein Weiterbetrieb des Altsystems würde damit zu erheblichen Sicherheits-, Stabilitäts- und Compliance-Risiken führen. Vor diesem Hintergrund wurde u.a. der Aufruf zum Wettbewerb (492203-2025) im Amtsblatt der Europäischen Union von der BGZ gestartet und im Rahmen eines Offenen Verfahrens nach § 15 VgV vergeben. Ziel des Projekts ist es, ein zukunftssicheres, standardnahes SAP S/4HANA-System zu implementieren, das sowohl technologisch als auch prozessual den Anforderungen der nächsten Jahrzehnte entspricht. Im Rahmen der o.g. Ausschreibung wurden Beratungsleistungen im Folgenden Umfeld an die Firma ABS Team GmbH vergeben: SAP S4HANA Human Capital Management (HCM), SAP S4HANA SuccessFactors Core und SAP S4 HANA SuccessFactors Learning. Im Rahmen der ursprünglichen Ausschreibungen war vorgesehen, sämtliche Entwicklungs- und Migrationsleistungen durch das Los „Technofunktionale Leistungen“ umsetzen zu lassen. Innerhalb der Explore-Phase stellte sich heraus, dass aus Gründen der Einhaltung des Clean-Core-Ansatzes sämtliche HCM-spezifischen Entwicklungen in den Success Factors (SF-EC und SF-LMS) vorgenommen werden müssen. Im Gegensatz zu den klassischen S/4 HANA-Modulen (FI, CO, MM, EH&S, QM), in denen technofunktionale Leistungen überwiegend auf ABAP-basierter Entwicklung, klassischer Datenmigration und etablierten Testverfahren basieren, bewegt sich das HR-/SuccessFactors-Umfeld in einer anderen technologischen Welt. Insbesondere kommen andere Programmiersprachen, Frameworks und Integrationsmechanismen zum Einsatz. Zudem folgen die spezifischen Entwicklungs- und Erweiterungskonzepte anderen Paradigmen als im S/4 HANA-Umfeld. Daraus abgeleitet ergeben sich spezifische Anforderungen an die Expertise und die Fähigkeiten der Datenmigrations- und Entwicklungsdienstleisters. Der hier beauftragte Dienstleister verfügt nachweislich über die geforderte tiefgreifende Expertise in Entwicklungs- und Datenmigrationsleistungen. Vor diesem Hintergrund ist es fachlich konsequent und risikominimierend, die Entwicklungs- und Datenmigrationsleistungen im HR-Umfeld gemeinsam mit den Beratungsleistungen beim selben spezialisierten Implementierungspartner zu bündeln.
- GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbHSchwetzingenFrist: 15. Mai
Beschaffung und Einführung einer HR-Suite
Die Implementierung eines softwaregestützten Personalmanagementsystems in den Einrichtungen der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar stellt eine strategische Investition dar, mit dem Ziel, die bestehenden Personalprozesse nachhaltig zu modernisieren, zu harmonisieren und zukunftsfähig auszurichten. Ziel der Ausschreibung ist es, einen geeigneten Anbieter und Implementierungspartner für die Einführung eines integrierten, modular erweiterbaren Personalmanagementsystems (HR-Suite) zu gewinnen, die die Personalabteilung, Führungskräfte und Mitarbeitenden in möglichst vielen personalwirtschaftlichen Prozessen effizient, sicher und medienbruchfrei unterstützt. Die Leistungsbeschreibung beschreibt die fachlichen, prozessualen und technischen Rahmenbedingungen sowie die grundlegenden Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen. Insbesondere sind folgende fachliche Anforderungen durch die HR-Suite zu erfüllen: Allgemeine Anforderungen (vgl. 2.2 Leistungsbeschreibung), Digitale Personalakte (vgl. 2.2.1 Leistungsbeschreibung), Dokumentenmanagementsystem (vgl. 2.2.2 Leistungsbeschreibung), Employee Self Services (vgl. 2.2.3 Leistungsbeschreibung), Fortbildungs- und Reisekostenabrechnung (vgl. Ziff. 2.2.4 Leistungsbeschreibung), HR-Abrechnung im Krankenhausumfeld (vgl. 2.2.5 Leistungsbeschreibung), Personalcontrolling im Krankenhausumfeld (vgl. 2.2.6 Leistungsbeschreibung), HR-Administration (vgl. 2.2.7 Leistungsbeschreibung), Personalentwicklung (vgl. 2.2.8 Leistungsbeschreibung), Fortbildungsmanagement (vgl. 2.2.9 Leistungsbeschreibung) und Zeugniserstellung (vgl. 2.2.10 Leistungsbeschreibung). Optional sind zusätzlich folgende Anforderungen zu erfüllen: Recruiting (vgl. 2.3.1 Leistungsbeschreibung) und Zeitmanagement und Dienstplanung (vgl. 2.3.2 Leistungsbeschreibung). Detaillierte funktionale und nicht-funktionale Anforderungen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
- GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH
Beschaffung und Einführung einer HR-Suite
Die Implementierung eines softwaregestützten Personalmanagementsystems in den Einrichtungen der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar stellt eine strategische Investition dar, mit dem Ziel, die bestehenden Personalprozesse nachhaltig zu modernisieren, zu harmonisieren und zukunftsfähig auszurichten. Ziel der Ausschreibung ist es, einen geeigneten Anbieter und Implementierungspartner für die Einführung eines integrierten, modular erweiterbaren Personalmanagementsystems (HR-Suite) zu gewinnen, die die Personalabteilung, Führungskräfte und Mitarbeitenden in möglichst vielen personalwirtschaftlichen Prozessen effizient, sicher und medienbruchfrei unterstützt. Die Leistungsbeschreibung beschreibt die fachlichen, prozessualen und technischen Rahmenbedingungen sowie die grundlegenden Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen. Insbesondere sind folgende fachliche Anforderungen durch die HR-Suite zu erfüllen: Allgemeine Anforderungen (vgl. 2.2 Leistungsbeschreibung), Digitale Personalakte (vgl. 2.2.1 Leistungsbeschreibung), Dokumentenmanagementsystem (vgl. 2.2.2 Leistungsbeschreibung), Employee Self Services (vgl. 2.2.3 Leistungsbeschreibung), Fortbildungs- und Reisekostenabrechnung (vgl. Ziff. 2.2.4 Leistungsbeschreibung), HR-Abrechnung im Krankenhausumfeld (vgl. 2.2.5 Leistungsbeschreibung), Personalcontrolling im Krankenhausumfeld (vgl. 2.2.6 Leistungsbeschreibung), HR-Administration (vgl. 2.2.7 Leistungsbeschreibung), Personalentwicklung (vgl. 2.2.8 Leistungsbeschreibung), Fortbildungsmanagement (vgl. 2.2.9 Leistungsbeschreibung) und Zeugniserstellung (vgl. 2.2.10 Leistungsbeschreibung). Optional sind zusätzlich folgende Anforderungen zu erfüllen: Recruiting (vgl. 2.3.1 Leistungsbeschreibung) und Zeitmanagement und Dienstplanung (vgl. 2.3.2 Leistungsbeschreibung). Detaillierte funktionale und nicht-funktionale Anforderungen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
- AOK-Bundesverband eGbR - Arbeitsgemeinschaft von Körperschaften des öffentlichen Rechts
Markterkundung HR-Zielarchitektur
Die zukünftige HCM-Zielarchitektur hat die besonderen Anforderungen des öffentlichen Dienstes und der gesetzlichen Krankenversicherung in einer Größenordnung von ca. 78.000 Mitarbeitenden und Versorgungsempfängern abzubilden. Sie muss zugleich der beabsichtigten Konsolidierung der derzeit 12 dezentralen SAP-HCM-Systeme in eine gemeinsame, grundsätzlich standardisierte HCM-Systemlandschaft Rechnung tragen. Gesucht wird eine möglichst umfassende Best-of-Suite-Lösung mit integrierter, konsistenter und produktiv belastbarer Architektur. Das integrative Kernsystem der Suite muss die Bereiche Gehaltsabrechnung einschließlich Beamtenversorgung, zentrale mitarbeiterzentrierte Stammdatenhaltung mit Self-Services und Workflows sowie Organisationsmanagement umfassen; diese Kernanwendungen müssen voll integrativ, d. h. ohne Anbindung über Schnittstellen, zur Verfügung stehen und den funktionalen Kern des HCM-Gesamtsystems bilden. Produkte, bei denen diese Kernanwendungen nur teilweise oder nur unter Einbindung zusätzlicher Drittprodukte, Individualentwicklungen oder gesonderter Schnittstellen bereitgestellt werden können, entsprechen dem angestrebten Zielbild regelmäßig nicht. Von zentraler Bedeutung sind darüber hinaus die übergreifenden Anforderungen an die Zielarchitektur. Hierzu gehören insbesondere zentrale Stammdatenhaltung, Hosting innerhalb der EU/des EWR, Datenschutzkonformität beim Einsatz von Nachunternehmern, deutschsprachiger Support, KRITIS-/Sicherheitsunterstützung, Informationssicherheitsnachweise einschließlich C5-Testat Typ 2 und zusätzlicher SOC-1-, SOC-2- und SOC-3-Nachweise, die integrative Bereitstellung definierter Daten für SAP oscare (oscare = SAP-basierte Branchenlösung der AOK Systems GmbH), Datenlöschung/ILM, Migrationsfähigkeit sowie ein sicherer, belastbarer Betrieb im regulatorischen Umfeld der AOK-Gemeinschaft. Ebenfalls erforderlich sind belastbare Rollen- und Rechtekonzepte sowie eine konsistente, sichere und nachvollziehbare Verarbeitung in den Kernanwendungen. Die Zielarchitektur muss insbesondere die führende Pflege und Nutzung von Beschäftigten- und Organisationsdaten, digitale Personalprozesse über den gesamten Beschäftigtenlebenszyklus, Self-Services und Workflows, Zeitwirtschaft, Reisemanagement, Entgeltabrechnung, Melde- und Bescheinigungswesen, Berichtswesen, elektronische Personalakte sowie die Anbindung an bestehende Kernverfahren und Umsysteme unterstützen. Als wesentlich angesehen werden insbesondere die Abbildung des deutschen Steuer- und Sozialversicherungsrechts sowie gesetzlicher, tariflicher und versorgungsrechtlicher Anforderungen einschließlich Beamtenversorgung und Betriebsrente, zentrale rollenbasierte Pflege von Beschäftigten-, Organisations- und Vertragsdaten, Meldewesen, Bescheinigungswesen und eAU, komplexe Workflow- und Genehmigungslogiken, zeitgebundenes Organisationsmanagement, Anbindung eines bestehenden SAP BW/4HANA-Systems, vollständige Zeitwirtschaft unter Berücksichtigung unterschiedlicher AOK-spezifischer Varianten, Reisemanagement einschließlich landes- und bundesrechtlicher Anforderungen sowie ein zentrales Mitarbeiterportal. Darüber hinaus muss die Zielarchitektur die Anforderungen mehrerer eigenständiger AOKen in einer gemeinsamen, konsolidierten und grundsätzlich standardisierten Lösungsarchitektur abbilden und zugleich AOK-spezifische Ausprägungen, insbesondere bei Organisationsstrukturen, Berechtigungen, Archivsystemen, Löschvorgaben, Zeitwirtschaftsvarianten, Reisekostenregelungen und Integrationsumfängen, steuerbar und logisch getrennt unterstützen. Erwartet wird, dass mögliche Produkte sämtliche gesetzlichen, tariflichen und sozialversicherungsrelevanten Regelungen der Lohn-, Besoldungs-, Gehalts- und Versorgungsabrechnung für alle relevanten Personengruppen einschließlich landesrechtlicher Besonderheiten rechtskonform abbilden und gesetzliche sowie tarifliche Änderungen ohne Zutun des Auftraggebers zeitnah über Releases bereitgestellt werden, sodass eine fristgerechte, nachvollziehbare und rechtssichere Umsetzung ohne manuelle Nebenverfahren gewährleistet ist. Besondere Bedeutung hat ferner die Anschlussfähigkeit an die bestehende, SAP-nahe Anwendungslandschaft. Dies betrifft insbesondere SAP oscare, ein bestehendes SAP BW/4HANA-System, SAP FI/CO Systeme, elektronische Personalakten und Archivsysteme sowie weitere Fach- und Umsysteme. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass bereits heute eine zentrale SAP-SuccessFactors-Landschaft mit Learning- und Talentmanagement-Funktionen für alle AOKen produktiv im Einsatz ist und die künftige Zielarchitektur diese bestehende Landschaft konsistent, belastbar und zukunftsfähig erweitern können muss. Die Softwarelösung ist zu Anfang 2027 in einem funktionsfähigen und produktiv einsetzbaren Zustand zu überlassen.
- Die AOK-Bundesverband eGbR führt im Namen der in der Bekanntmachung genannten Auftraggeberinnen das Vergabeverfahren durchFrist: 21. Mai
Markterkundung HR-Zielarchitektur
Die zukünftige HCM-Zielarchitektur hat die besonderen Anforderungen des öffentlichen Dienstes und der gesetzlichen Krankenversicherung in einer Größenordnung von ca. 78.000 Mitarbeitenden und Versorgungsempfängern abzubilden. Sie muss zugleich der beabsichtigten Konsolidierung der derzeit 12 dezentralen SAP-HCM-Systeme in eine gemeinsame, grundsätzlich standardisierte HCM-Systemlandschaft Rechnung tragen. Gesucht wird eine möglichst umfassende Best-of-Suite-Lösung mit integrierter, konsistenter und produktiv belastbarer Architektur. Das integrative Kernsystem der Suite muss die Bereiche Gehaltsabrechnung einschließlich Beamtenversorgung, zentrale mitarbeiterzentrierte Stammdatenhaltung mit Self-Services und Workflows sowie Organisationsmanagement umfassen; diese Kernanwendungen müssen voll integrativ, d. h. ohne Anbindung über Schnittstellen, zur Verfügung stehen und den funktionalen Kern des HCM-Gesamtsystems bilden. Produkte, bei denen diese Kernanwendungen nur teilweise oder nur unter Einbindung zusätzlicher Drittprodukte, Individualentwicklungen oder gesonderter Schnittstellen bereitgestellt werden können, entsprechen dem angestrebten Zielbild regelmäßig nicht. Von zentraler Bedeutung sind darüber hinaus die übergreifenden Anforderungen an die Zielarchitektur. Hierzu gehören insbesondere zentrale Stammdatenhaltung, Hosting innerhalb der EU/des EWR, Datenschutzkonformität beim Einsatz von Nachunternehmern, deutschsprachiger Support, KRITIS-/Sicherheitsunterstützung, Informationssicherheitsnachweise einschließlich C5-Testat Typ 2 und zusätzlicher SOC-1-, SOC-2- und SOC-3-Nachweise, die integrative Bereitstellung definierter Daten für SAP oscare (oscare = SAP-basierte Branchenlösung der AOK Systems GmbH), Datenlöschung/ILM, Migrationsfähigkeit sowie ein sicherer, belastbarer Betrieb im regulatorischen Umfeld der AOK-Gemeinschaft. Ebenfalls erforderlich sind belastbare Rollen- und Rechtekonzepte sowie eine konsistente, sichere und nachvollziehbare Verarbeitung in den Kernanwendungen. Die Zielarchitektur muss insbesondere die führende Pflege und Nutzung von Beschäftigten- und Organisationsdaten, digitale Personalprozesse über den gesamten Beschäftigtenlebenszyklus, Self-Services und Workflows, Zeitwirtschaft, Reisemanagement, Entgeltabrechnung, Melde- und Bescheinigungswesen, Berichtswesen, elektronische Personalakte sowie die Anbindung an bestehende Kernverfahren und Umsysteme unterstützen. Als wesentlich angesehen werden insbesondere die Abbildung des deutschen Steuer- und Sozialversicherungsrechts sowie gesetzlicher, tariflicher und versorgungsrechtlicher Anforderungen einschließlich Beamtenversorgung und Betriebsrente, zentrale rollenbasierte Pflege von Beschäftigten-, Organisations- und Vertragsdaten, Meldewesen, Bescheinigungswesen und eAU, komplexe Workflow- und Genehmigungslogiken, zeitgebundenes Organisationsmanagement, Anbindung eines bestehenden SAP BW/4HANA-Systems, vollständige Zeitwirtschaft unter Berücksichtigung unterschiedlicher AOK-spezifischer Varianten, Reisemanagement einschließlich landes- und bundesrechtlicher Anforderungen sowie ein zentrales Mitarbeiterportal. Darüber hinaus muss die Zielarchitektur die Anforderungen mehrerer eigenständiger AOKen in einer gemeinsamen, konsolidierten und grundsätzlich standardisierten Lösungsarchitektur abbilden und zugleich AOK-spezifische Ausprägungen, insbesondere bei Organisationsstrukturen, Berechtigungen, Archivsystemen, Löschvorgaben, Zeitwirtschaftsvarianten, Reisekostenregelungen und Integrationsumfängen, steuerbar und logisch getrennt unterstützen. Erwartet wird, dass mögliche Produkte sämtliche gesetzlichen, tariflichen und sozialversicherungsrelevanten Regelungen der Lohn-, Besoldungs-, Gehalts- und Versorgungsabrechnung für alle relevanten Personengruppen einschließlich landesrechtlicher Besonderheiten rechtskonform abbilden und gesetzliche sowie tarifliche Änderungen ohne Zutun des Auftraggebers zeitnah über Releases bereitgestellt werden, sodass eine fristgerechte, nachvollziehbare und rechtssichere Umsetzung ohne manuelle Nebenverfahren gewährleistet ist. Besondere Bedeutung hat ferner die Anschlussfähigkeit an die bestehende, SAP-nahe Anwendungslandschaft. Dies betrifft insbesondere SAP oscare, ein bestehendes SAP BW/4HANA-System, SAP FI/CO Systeme, elektronische Personalakten und Archivsysteme sowie weitere Fach- und Umsysteme. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass bereits heute eine zentrale SAP-SuccessFactors-Landschaft mit Learning- und Talentmanagement-Funktionen für alle AOKen produktiv im Einsatz ist und die künftige Zielarchitektur diese bestehende Landschaft konsistent, belastbar und zukunftsfähig erweitern können muss. Die Softwarelösung ist zu Anfang 2027 in einem funktionsfähigen und produktiv einsetzbaren Zustand zu überlassen.
- Helmholtz-Zentrum hereon GmbH
Einführung neues Travelmanagementsystem für unser Reisemanagement
Das Helmholtz-Zentrum Hereon betreibt internationale Spitzenforschung für eine Welt im Wandel: Rund 1.000 Beschäftigte erschaffen Wissen und Innovationen für mehr Resilienz und Nachhaltigkeit. Das wissenschaftliche Spektrum des Hereons umfasst Hochleistungswerkstoffe, Verfahren und umweltschonende Technologien für die Mobilität und neue Energiesysteme. Darüber hinaus werden Biomaterialien für die Medizin und zur Steigerung der Lebensqualität erforscht. Mithilfe von Forschung und Beratung begegnet das Hereon den Herausforderungen des Klimawandels lösungsorientiert und ermöglicht über ein umfassendes wissenschaftliches Verständnis ein nachhaltiges Management und den Schutz der Küsten- und Meeresumwelt. Grundlegend verstehen, praxisnah anwenden - das interdisziplinäre Forschungsspektrum deckt eine einzigartige Bandbreite ab. Als Teil eines internationalen Netzwerks und im Verbund der Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt das Hereon mit dem Transfer seiner Expertise Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Zukunft zu gestalten. In Schleswig-Holstein ist das 1956 gegründete Zentrum die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Neben dem Hauptsitz in Geesthacht und dem Standort Teltow bei Berlin hat das Hereon Außenstellen in Hamburg, Kiel, Berlin und Garching bei München. Für unsere angestellten Beschäftigten wenden wir einen Tarifvertrag (TV-AVH) an, der wesentlich gleichen Inhalts wie der TVöD ist. Die Abrechnung der Reisekosten erfolgt nach dem Bundesreisekostengesetz (BRKG), den Allgemeinen Vorschriften zum Bundesreisekostengesetz (BRKGVwV) sowie der Verordnung über die Reisekostenvergütung bei Auslandsdienstreisen (Auslandsreisekostenverordnung - ARV). Das aktuelle Travelmanagement wird mit Hilfe mehrerer Tools umgesetzt und unter hohen manuellen Aufwänden für Buchung und Abrechnung betrieben. Das Hereon möchte diese Prozesse künftig mittels einer neuen Software effizienter und transparenter gestalten. Wichtig: Das Hereon besitzt die SAP-Lizenzen zur Nutzung ESS/MSS und SAP-SF-Recruiting für alle Beschäftigten. Die hier ausgeschriebene Lösung soll eine digitale, prozessübergreifende Bearbeitung der Abläufe in Bezug zu Reisen ermöglichen und für die Mitarbeitenden/Reisenden innovativ und effizient sein. Ziel ist die vollständige SAP-integrierte Verarbeitung aller im Rahmen einer Geschäftsreise anfallenden Prozesse und anfallenden Reisekosten. Diese sollen vollständig in die vorhandene SAP-Landschaft eingegliedert werden. Ausgenommen hiervon ist die Reisebuchung. Der abzubildende Prozess erstreckt sich von der Beantragung, Genehmigung und Budgetierung über die Abrechnung bis hin zur ordnungsgemäßen Versteuerung in der Personalabrechnung, der ordnungsgemäßen Buchung des Reiseaufwands in der Finanzbuchhaltung und der verursachungsgerechten Verbuchung in der Kostenrechnung. Die Reisedaten einer betrieblich veranlassten Reise wären damit einmal und vollständig in einem System erfasst, es gäbe keine Medienbrüche. Genehmigungsschritte sollen über elektronische Workflows abgebildet werden. Die Abbildung einer elektronischen Reiseplanung ist kein Bestandteil des Projektes, sollte aber in die Betrachtung der Geschäftsprozesse mit einbezogen werden. In der Folge sollen die Durchlaufzeiten erheblich verkürzt, die Transparenz deutlich gesteigert, die Administration modernisiert, die papierbasierten Prozesse abgelöst und Synergieeffekte durch ein integriertes System besser genutzt werden. Das System soll zunächst in unser ERP-System und zukünftig in SAP S4/HANA integriert werden, so dass Vorgänge und Daten zwischen den Bereichen (Reisemanagement und Finanzbuchhaltung) automatisiert werden. Eine Umstellung des SAP-NetWeaver-Portals 7.5 für Employee und Manager-Self-Services auf ein SAP-FIORI-Portal befindet sich bereits in Planung und muss ggf. im Projekt berücksichtigt werden. In den folgenden Beschreibungen werden die aktuell vorhandenen ESS & MSS-Anwendungen auf Basis des SAP-NetWeaver-Portals 7.5 beschrieben.
- Deutsche Bundesbank, Zentralbereich Beschaffungen
Implementierungspartner für Ende-zu-Ende Prozessdigitalisierung mit SAP und weiteren Dritt-Anbieter-Komponenten (Projekt People)
Ziel ist die vollständige und funktionsfähige Einführung, Implementierung und Betreuung von SAP SuccessFactors mit den zugehörigen Dritt-Anbieter-Komponenten einschließlich aller zugehörigen Beratungs- und Unterstützungsleistungen bis zum erfolgreichen Abschluss des Projekts. Hierbei soll das core hybrid Szenario von SAP SuccessFactors umgesetzt werden. Aus der Personaladministration im aktuellen SAP HCM S/4HANA on-premises System können nicht alle Infotypen nach SAP SuccessFators umgezogen werden. Ebenso wird eine on-premises Replikation des Organisationsmanagements erforderlich sein, da vermutlich nicht alle Schnittstellen im Projekt umgestellt werden können. Zusätzlich zu dem core hybrid Szenario von SAP SuccessFactors sind die oben genannten Drittanbieter-Komponenten einzuführen. Auch in diesen Bereichen wird Beratungsleistung benötigt. Die Beratungs- und Unterstützungsleistungen werden in nachfolgenden Bereichen benötigt: - Der AN prüft kritisch das vom AG entworfene HR-IT-Zielbild und liefert Empfehlungen zur technischen, prozessualen und organisatorischen Umsetzung innerhalb der IT-Landschaft der Bundesbank - Der AN identifiziert auf Basis der Bundesbank-HR-Prozesse geeignete Zielsysteme zur Abbildung vollständiger Ende-zu-Ende-Prozesse einschließlich des Zusammenspiels zwischen SuccessFactors (insbesondere Enterprise Service Management Package), XFT und ggf. weiteren Komponenten - Einsatz und Implementierung von SAP SuccessFactors und den weiteren Dritt-Anbieter Komponenten DocuSign und Qualtrics, einschließlich der darauf basierenden Architekturen, Infrastrukturen, Standards, Techniken, Produkte und Werkzeuge für die Anwendungsentwicklung und das Customizing - Die technische Implementierung der Produkte Ingentis und XFT erfolgt durch die jeweiligen Anbieter. Der AN übernimmt die Koordination, das Integrationsdesign und die Qualitätssicherung der Schnittstellen und Prozessanbindung - Der AN begleitet die Veränderungsprozesse insbesondere im Personalbereich methodisch (z. B. durch Stakeholderanalysen, Change-Impact-Assessments, Kommunikationsmaßnahmen, Nutzung von WalkMe) und inhaltlich in enger Abstimmung mit dem internen Change-Team der Bundesbank Die konkrete Ausgestaltung der Aufgaben ist in Kapitel 3 der Leistungsbeschreibung unter "Aufgabenschwerpunkte" zu finden. Die Beschaffung von SAP SuccessFactors und den weiteren Dritt-Anbieter Komponenten erfolgt separat. In dieser Ausschreibung wird der Fokus auf Beratungs- und Unterstützungsleistung gesetzt.
- Stadtwerke Lübeck Gruppe GmbH
Strategieprojekt RISE (Vergabe)
Die Stadtwerke Lübeck Gruppe GmbH (SWL Gruppe) ist mit ihren Tochterunternehmen der führende Energieversorger im Wirtschaftsraum Lübeck. Aufgestellt und ausgerichtet als Multi-Utility-Unternehmen verfügen die Stadtwerke Lübeck (Konzern) über ein umfassendes energiewirtschaftliches Produktportfolio und eine effiziente Netzinfrastruktur in der Hansestadt Lübeck und einigen Nachbargemeinden. Zudem wird der Personennahverkehr einschließlich des Fährbetriebs durch den Konzern der Stadtwerke Lübeck abgedeckt. Die Geschäftsleitung der SWL Gruppe hat beschlossen, mit dem Projekt das Geschäft des Bereichs Glasfaser & Digitale Infrastruktur durch strategische Maßnahmen zu stabilisieren. Das Projekt wird in zwei Phasen unterteilt: 1. Analyse & Entwicklung strategische Optionen - Analyse der Ausgangslage - Entwicklung und Bewertung strategischer Optionen 2. Umsetzung der präferierten strategischen Option - Vorbereitung der präferierten strategischen Option - Vermarktung & Vorbereitung Management Präsentation - Due Dilligence & Verhandlungen - Vorbereitung Post Merger Prozess & Closing Der Projektstart ist für den 1.4.2025 geplant, der Projektabschluss soll inkl. einer etwaigen Transaktion bis spätestens zum 31.12.2026 erfolgen.
- Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH
vergebener Auftrag: Software für Systemintegration und digitalen Workflow in der Augenklinik
Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung im Krankenhaus muss in der Augenklinik eine Infrastruktur geschaffen werden, die einen durchgängigen Datenstrom der Patientendaten und einen digitalen Workflow ermöglicht. Das Klinikum Ludwigshafen beabsichtigt die Beschaffung einer Software für die Systemintegration und einen digitalen Workflow in der Augenklinik. Die Maßnahme ist integraler Bestandteil der Einführung der Digitalen Patientenakte im Klinikum Ludwigshafen. Ziel ist die vollständig digitale, strukturierte und medienbruchfreie Dokumentation ophthalmologischer Befunde im Rahmen des klinischen Behandlungsprozesses. Mit Siemens syngo Carbon (PACS), i.s.h.med (KIS) und ZEISS-OCT sind im Klinikum Ludwigshafen bereits die Komponenten für einen digitalen Workflow vorhanden, für ein integriertes "Abteilungsinformationssystem" der Augenheilkunde fehlt im Wesentlichen ein ophthalmologisches Daten-/Workflow-Frontend plus eine saubere Schnittstellenkonfiguration. ZEISS FORUM fungiert dabei als spezialisiertes Fachmodul zur strukturierten Befunderhebung und Verlaufsdarstellung, dessen Ergebnisse über standardisierte HL7-Schnittstellen in das führende Krankenhausinformationssystem i.s.h.med zurückgeführt und dort Bestandteil der elektronischen Patientenakte werden. Die Maßnahme erfüllt damit die Anforderungen des Fördertatbestands 3 (Digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation). Die Maßnahme ist Teil der Einführung der Digitalen Akte und wird aus Fördermitteln des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG, Fördertatbestand 3) gefördert. Ohne die Implementierung von ZEISS FORUM ist eine strukturierte, digitale und verlaufsbezogene Dokumentation ophthalmologischer Befunde im Rahmen der Digitalen Patientenakte nicht möglich. Die Maßnahme dient daher nicht primär der Bildarchivierung, sondern der digitalen Behandlungsdokumentation und Prozessintegration im Sinne des Fördertatbestands 3. Auf dem deutschen Markt sind in dieser Sparte außer Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH mit der Software ZEISS FORUM, die Firma Heidelberg Engineering mit der Software HEYEX 2 und die Firma Topcon mit z.B. den Produkten IMAGEnet 6, Maestro, Triton etc. etabliert. Jeder Hersteller bietet seine eigenen OCT-Geräte an, für die diese Softwareplattformen primär ausgelegt sind. Der Großteil der betriebenen und anzubindenden Medizingeräte der Augenklinik sind Geräte des Herstellers Zeiss. Alle ZEISS Geräte können nahtlos über die ZEISS FORUM Software angebunden werden. Diese ist im Klinikum Ludwigshafen bereits mit einer Installation und Lizenzen für drei neu gekaufte Geräte der Firma Zeiss in Betrieb und muss für die Systemintegration mit den notwendigen Schnittstellen ausgerüstet werden und für die zusätzlichen Gerate müssen die vorhandenen Lizenzen erweitert werden. Die beiden Alternativsysteme setzen voraus, dass die Modalitäten den DICOM-Export unterstützen. Jedoch ist auch dann eine vollumfängliche, "nahtlose" Nutzung von Zeiss-OCT-Daten in der Topcon-OCT-Software und der Heidelberg Engineering Software nicht vorgesehen. Die Systeme sind primär auf ihre jeweils eigenen, proprietären Datenformate ausgelegt. Damit sind die Softwarelösungen der beiden genannten Firmen auf die Auswertung der exportierten DICOM-Daten mit Standardfunktionen beschränkt. Zeiss-spezifische multimodale Auswertungsmodule (z.B. Glaucoma-Workplace, Retina-Workplace) werden ebenso wenig unterstützt wie der Datenaustausch des IOL-Masters mit den beiden OP-Mikroskopen. Letzterer stellt im Hinblick auf die Planung von Systemintegration und Workflow der Augenklinik eine der wesentlichen Schlüsselfunktionen dar. Hingegen können die weiteren in der Augenklinik betriebenen Geräte von Drittherstellern mit ZEISS FORUM über eine DICOM-Schnittstelle direkt in den Workflow integriert werden (betrifft: Heidelberg Sprectralis OCT, Absolu Sonographiegrat, letzteres derzeit in Beschaffung), bzw. nach einem Software-Upgrade (DICOM-Schnittstelle) angebunden werden (betrifft: Oculus Pentacam Hornhauttophographie). Es ergibt sich folgendes Zielbild für die IT-Architektur: - KIS i.s.h.med als führendes System für Patientenstammdaten, Termine, Diagnosen, Prozeduren, Verordnungen, Befunde und Abrechnung im Rahmen der Digitalen Akte. - ZEISS-OCT + ZEISS FORUM als augenspezifische Ebene: Geräteanbindung, OCT-Verlaufsdarstellung, spezielle Glaukom/AMD-Ansichten, Export in ePA/KIS/PACS. - Syngo Carbon dient ergänzend als Enterprise Imaging-Backbone, der alle DICOM-Bilder (inkl. OCT) klinikweit speichert und bereitstellt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf auftrag.ai. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 02. Juni 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH).
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.