Hauptklärwerk Mühlhausen Sandfang Tragwerkplaner
Planung und Überwachung der Ertüchtigung der Rechen- und Sandfanganlage im Hauptklärwerk Mühlhausen. Die 2005 fertiggestellte Anlage weist bauliche und betriebliche Mängel auf. Zur Erhaltung der Bausubstanz sind Sanierungsmaßnahmen erforderlich, die nicht im laufenden Betrieb umgesetzt werden können; die technischen Sc...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Planung und Überwachung der Ertüchtigung der Rechen- und Sandfanganlage im Hauptklärwerk Mühlhausen. Die 2005 fertiggestellte Anlage weist bauliche und betriebliche Mängel auf. Zur Erhaltung der Bausubstanz sind Sanierungsmaßnahmen erforderlich, die nicht im laufenden Betrieb umgesetzt werden können; die technischen Schwachstellen sind...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Vergabestelle Landeshauptstadt Stuttgart
- Veröffentlicht: 11. Mai 2026
- Frist: Nicht angegeben
- Thema: Tragwerksplanung
Ausschreibungsbeschreibung
Planung und Überwachung der Ertüchtigung der Rechen- und Sandfanganlage im Hauptklärwerk Mühlhausen. Die 2005 fertiggestellte Anlage weist bauliche und betriebliche Mängel auf. Zur Erhaltung der Bausubstanz sind Sanierungsmaßnahmen erforderlich, die nicht im laufenden Betrieb umgesetzt werden können; die technischen Schwachstellen sind zu beheben.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
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8- Vergabestelle Landeshauptstadt Stuttgart
Hauptklärwerk Mühlhausen Sandfang Tragwerkplaner
Planungs- und Überwachungsziele sind die Ertüchtigung der Rechen- und Sandfanganlage Mühlhausen. Die vorhandene Rechen- und Sandfanganlage Mühlhausen wurde 2005 fertiggestellt und weist mittlerweile einige bauliche als auch betriebliche Mängel und Schwachstellen auf. Um das vorhandene Bauwerk und die vorhandene Bausubstanz zu erhalten sind verschiedene bauliche Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Diese können nicht alle im laufenden Entwässerungsbetrieb umgesetzt werden. Die Schwachstellen der Anlagentechnik sind zu beheben.
Hauptklärwerk Mühlhausen Sandfang Elektroplaner
Planungs- und Überwachungsziele sind die Ertüchtigung der Rechen- und Sandfanganlage Mühlhausen. Die Rechen- und Sandfanganlage ist seit 2006 in Betrieb. Die Elektrotechnik der Anlage muss ertüchtigt werden. Das Ziel der Beauftragung ist die Modernisierung der gesamten Elektrotechnik entsprechend dem Stand der Technik. Nach der Bedarfsplanung ist aufgrund von fehlende Platzreserven dazu auszugehen, dass ein neues E-Technikgebäude errichtet werden muss. Die Rechen- und Sandfanganlage soll wartungsarm, mit hohem Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad, optimiertem Energie- und Betriebsmitteleinsatz unter Einhaltung der gesetzlichen und genehmigungsrechtlichen Vorgaben, stabil und sicher betrieben werden. Eine prognosegestützte Betriebsweise soll angestrebt werden.
- Esche Schümann Commichau für die Entsorgungswirtschaft Minden-Lübbecke AöR (EMiL)
Planungsleistungen Erneuerung SIWA Heisterholz
Die geplante Erweiterung der Deponie Pohlsche Heide und hieraus folgende erhöhte Sickerwassermengen, hydraulische und strukturelle Engpässe der Bestandsanlage sowie Alterungserscheinungen an der Infrastruktur der aktuellen Anlage bewirken einen dringenden Sanierungs- und Erweiterungsbedarf. Vor dem Hintergrund sich wandelnder klimatischer Bedingungen und steigender Anforderungen an die Reinigungsleistung erachtet es die EMiL AöR als erforderlich, ein zukunftsfähiges, integriertes Konzept zur Speicherung und Behandlung von Sickerwasser zu entwickeln, das den langfristigen Betrieb und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicherstellt. Aufgrund der schwierigen Ausgangssituation wären Umbau und Erweiterung der bestehenden SIWA im laufenden Betrieb nur unter schwierigen Bedingungen möglich. Aufgrund der festgestellten baulichen Mängel und der Verschleißerscheinungen an der Maschinen- und EMSR-Technik fokussiert die EMiL AöR einen Anlagenneubau unmittelbar neben der aktuellen Anlage. Die zur Planung und Vorbereitung des Bauvorhabens erforderlichen Planungsleistungen sind Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung. Das Projekt zielt auf die Neuerrichtung einer SIWA nach dem Stand der Technik, die die geforderte Reinigungsleistung erfüllt und den gesetzlichen sowie technisch-betrieblichen Anforderungen entspricht. Folgende Verfahrensstufen sind erforderlich und planerisch umzusetzen: Mechanische Reinigungsstufe (Grobstoffentfernung), Biologische Reinigungsstufe (Erwärmung des Abwassers erforderlich [Zulauf-Ablauf-Wärmetauscher], Nährstoffelimination mittels Membranbioverfahren, Trennung von gereinigtem Abwasser und Biomasse über Ultra- oder Mikrofiltration, Externe C-Quellen-Dosierung), Nachbehandlung (Aktivkohlefiltration zur weitergehenden Reinigung [PFAS, AOX, Schwermetalle]), Schlammbehandlung (aerobe Stabilisierung, Schlammentwässerung). Für die Neuerrichtung der SIWA am Standort Heisterholz sind von dem zu beauftragenden Planungsbüro Leistungen der Objekt- und Fachplanung nach den Teilen 3 und 4 der HOAI zu erbringen. Im Einzelnen umfasst die Leistungspflicht des späteren Auftragnehmers folgende Leistungsbilder der HOAI: Objektplanung Ingenieurbauwerke (Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung, insb. Abwasserbehandlungsanlagen) gemäß §§ 41, 43 i.V.m. Anlage 12 HOAI; Fachplanung Tragwerksplanung gemäß §§ 49, 51 i.V.m. Anlage 14 HOAI; Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß §§ 53, 55 i.V.m. Anlage 15 HOAI. Hinzukommen Leistungen des Planungsbereichs „Baufeldfreimachung/Rückbau“ nach dem AHO-Heft Nr. 18. Ausschreibungsgegenstand sind dabei sämtliche Leistungsphasen der genannten Leistungsbilder, und hieraus jeweils die Grundleistungen.
- Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, V M 1 - Vergabestelle für den Öffentlichen HochbauBerlinFrist: 19. Mai
Projektsteuerung II -ID26094Ge
Der Gebäudekomplex der Deutschen Oper Berlin in Berlin-Charlottenburg weist im laufenden Betrieb zunehmend sicherheits- und betriebstechnische Mängel auf, die sich nur durch umfassende Sanierungsarbeiten beseitigen lassen. Die teilweise über 60 Jahre in Betrieb befindlichen haustechnischen Anlagen, sind weder wirtschaftlich zu betreiben noch ist die Betriebssicherheit gegeben. Für die erforderliche Grundsanierung wurde 2016 in Abstimmung mit dem Bedarfsträger (Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt), dem Nutzer (Deutsche Oper Berlin) und der Baudienststelle (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen) ein Masterplan aufgestellt, der die unterschiedlichen Sanierungsbedarfe der zahlreichen Einzel-Gebäudeteile und kleinteiligen Nutzungseinheiten für die folgenden 20 Jahre beinhaltet und in drei Prioritätsstufen (Priorität 1-3) gliedert. Das 2018 aufgestellte Bedarfsprogramm umfasst alle Einzelmaßnahmen aus der Priorität 1 (Titel 70184), der wiederum drei Sanierungskomplexen A, B und C zugewiesen wurden. Die Projektziele leiten sich aus dem genehmigten Bedarfsprogramm von 2018 ab. Für jeden Sanierungskomplex (SK) werden separate Bauplanungsunterlagen (BPU) aufgestellt. Im Wesentlichen handelt es sich neben der Bauwerkserhaltung um Maßnahmen der technischen Gebäudeausstattung (TGA), deren Ertüchtigung bzw. Anpassung an heutige Vorschriften und zeitgemäße Standards, die die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs der Deutschen Oper Berlin für die nächsten Jahrzehnte gewährleisten sollen. Mit der Umsetzung der Maßnahmen aus Sanierungskomplex A sowie einigen vorgezogenen Maßnahmen wurde bereits im Jahr 2020 begonnen, mit Einzelmaßnahmen des SK-B wurde im Jahr 2025 begonnen. Die vorgezogenen Maßnahmen sowie Teile des SK-A sind in der Zwischenzeit bereits abgeschlossen (siehe hierzu auch DOB_Schnittstellenuebersicht_SKA-C). Die bereits per Bauplanungsunterlagen haushälterisch genehmigten Einzelmaßnahmen befinden sich in unterschiedlichen Leistungsphasen, daher ist keine eindeutige, trennscharfe Stufenzuordnung je Haushaltunterlage möglich ist. Für eine fachlich konsistente und termingerechte Umsetzung ist eine abschnittsübergreifende, parallele Bearbeitung der verschiedenen Einzelmaßnahmen in allen Leistungsabschnitten erforderlich.
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- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Vergabe von Leistungen der Technischen Beratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Technischen Beratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin. Das Vergabeverfahren findet nach den Bestimmungen der VgV als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (§§ 74, 17 VgV) statt. Das bestehende Gebäude der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 in Berlin wurde in Folge der deutschen Wiedervereinigung von 1997 bis 2005 am historischen Ort errichtet, mit einem Kopfbau zum Pariser Platz, einem zentralen Bereich unter Einbeziehung historischer Säle und einem rückwärtig gelegenen Bau an der Behrenstraße. Die gesamte Konstruktion war zum Zeitpunkt der Errichtung ein technisches Novum und reizte die Grenzen des technisch Machbaren aus. In der Konsequenz sind nunmehr erhebliche bauliche Probleme entstanden. Diese können nicht isoliert abgearbeitet werden, sondern sind aufgrund der Komplexität des Gebäudes, der Projekthistorie und der exponierten innerstädtischen Lage ganzheitlich zu betrachten. Übergeordnetes Projektziel ist zunächst, den aus baufachlicher Sicht aktuell notwendigen Umfang des Sanierungs- und Restaurierungsbedarfs festzustellen und mit Handlungsempfehlungen zu hinterlegen. Durch die technische Beratung ist ein Konzept zur Sanierung der Liegenschaft Pariser Platz 4 in Varianten zu erarbeiten, welches eine nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen beinhaltet und dabei den Betrieb der Akademie möglichst wenig bzw. kurz beeinträchtigt oder unterbricht. Die technische Beratung soll eine fundierte Grundlage für das langfristige Ziel einer nachhaltigen Schadensfreiheit schaffen. Die Auftraggeberin soll in die Lage versetzt werden, die Sachlage im Hinblick auf Mängel, erforderliche Maßnahmen, Kosten und Termine einschätzen zu können, um daraus weitere Entscheidungen für einen Projektfortschritt abzuleiten Auf Grund der räumlichen und baukonstruktiven Komplexität des Gebäudes steht die Qualität der Grundlagenprüfung, der planerischen Ausarbeitungen sowie der Entwicklung von Konzepten und Lösungen im Vordergrund. Weiterhin ist die Grundkonzeption der Sanierung unter Berücksichtigung der architektonischen Qualitäten urheberrechtskonform zu gestalten. Zu erbringen sind die fünf Leistungsbausteine Bestandsanalyse und Komplettierung der Unterlagen, Bewertung und Schadenskartierung, Konzepte und Maßnahmenkataloge, Machbarkeitsuntersuchung (2 Varianten) und Übergeordnete Leistungen in den Leistungsbereichen Objektplanung Gebäude/Innenräume, Technische Gebäudeausrüstung (HLS, ELT), Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz und Baulogistik bei Anwendung von BIM und unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Urheberrecht . Der genaue Umfang der zu beschaffenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage C-02) und dem Honorarblatt (Anlage B-01.3).
- Bundesanstalt für ImmobilienaufgabenFrist: 20. Mai
Vergabe von Leistungen der Technischen Beratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin
Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungender Technischen B eratung und der Planung für eine Machbarkeitsuntersuchung zur Sanierung der Akademie der Künste, Pariser Platz 4 in Berlin. Das Vergabeverfahren findet nach den Bestimmungen der VgV als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (§§ 74, 17 VgV) statt. Das bestehende Gebäude der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 in Berlin wurde in Folge der deutschen Wiedervereinigung von 1997 bis 2005 am historischen Ort errichtet, mit einem Kopfbau zum Pariser Platz, einem zentralen Bereich unter Einbeziehung historischer Säle und einem rückwärtig gelegenen Bau an der Behrenstraße. Die gesamte Konstruktion war zum Zeitpunkt der Errichtung ein technisches Novum und reizte die Grenzen des technisch Machbaren aus. In der Konsequenz sind nunmehr erhebliche bauliche Probleme entstanden. Diese können nicht isoliert abgearbeitet werden, sondern sind aufgrund der Komplexität des Gebäudes, der Projekthistorie und der exponierten innerstädtischen Lage ganzheitlich zu betrachten. Übergeordnetes Projektziel ist zunächst, den aus baufachlicher Sicht aktuell notwendigen Umfang des Sanierungs- und Restaurierungsbedarfs festzustellen und mit Handlungsempfehlungen zu hinterlegen. Durch die technische Beratung ist ein Konzept zur Sanierung der Liegenschaft Pariser Platz 4 in Varianten zu erarbeiten, welches eine nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen beinhaltet und dabei den Betrieb der Akademie möglichst wenig bzw. kurz beeinträchtigt oder unterbricht. Die technische Beratung soll eine fundierte Grundlage für das langfristige Ziel einer nachhaltigen Schadensfreiheit schaffen. Die Auftraggeberin soll in die Lage versetzt werden, die Sachlage im Hinblick auf Mängel, erforderliche Maßnahmen, Kosten und Termine einschätzen zu können, um daraus weitere Entscheidungen für einen Projektfortschritt abzuleiten Auf Grund der räumlichen und baukonstruktiven Komplexität des Gebäudes steht die Qualität der Grundlagenprüfung, der planerischen Ausarbeitungen sowie der Entwicklung von Konzepten und Lösungen im Vordergrund. Weiterhin ist die Grundkonzeption der Sanierung unter Berücksichtigung der architektonischen Qualitäten urheberrechtskonform zu gestalten. Zu erbringen sind die fünf Leistungsbausteine Bestandsanalyse und Komplettierung der Unterlagen, Bewertung und Schadenskartierung, Konzepte und Maßnahmenkataloge, Machbarkeitsuntersuchung (2 Varianten) und Übergeordnete Leistungen in den Leistungsbereichen Objektplanung Gebäude/Innenräume, Technische Gebäudeausrüstung (HLS, ELT), Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz und Baulogistik bei Anwendung von BIM und unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Urheberrecht . Der genaue Umfang der zu beschaffenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage C-02) und dem Honorarblatt (Anlage B-01.3).
- Flughafen München GmbHFrist: 18. Mai
2026-1004890_Flughafen München_T1 Siko C-Nord_Elektroanlagen
Umwidmung/ Schaffung Sicherheitskontrollstelle im Bereich Abflug Flughafen München Terminal 1 E05, öffentlicher Bereich Bauteil Nr. 111.04 Ort des Bauvorhabens: Flughafen München Terminal 1 C Siko Nord, Ebene 05 Achsen W13-W17 / S06- S10 Bauliche Maßnahmen: Im Rahmen der vorgesehenen Maßnahme soll bei der bestehenden Fläche der Emirates (Brutto-Grundfläche von ca. 1.120qm ) eine Umwidmung erfolgen. Die Umwidmung, dient der Schaffung einer neuen Sicherheitskontrollstelle (Siko C Nord) im Abflugbereich des Flughafen Münchens im öffentlichen Bereich vom Terminal 1, Ebene 05, Bauteil Nr. 111.04. Der Zugang erfolgt über den bestehende Transfergang, mit Anbindung an die vorhandene technische Infrastruktur (Strom, Lüftung, IT, Wasser). Bei der geplanten Maßnahme werden die bestehenden Räumlichkeiten der Emirates Lounge bis zum Rohbauzustand zurückgebaut. Im Anschluss erfolgt der Umbau zur Sicherheitskontrollstelle mit neuen CT-Scannern. Diese Maßnahme dient der weiteren Kapazitätssteigerung der Sicherheitskontrollen, sowie zur Anpassung an den aktuellen Sicherheitsstandard. Neben den eigentlichen Kontrollspuren werden auch die vorhandenen Nebenräume (d.h. Büro, Aufenthalt, Raucher) umgebaut und angepasst. Alle tragenden und aussteifende Bauteile, sowie die Außenwände werden nicht geändert. Die Anforderungen an die Bauteile, sowie die Rettungswege, werden in einer brandschutztechnischen Stellungnahme neu definiert. Aufgrund der Beibehaltung des statischen Systems wird, in Abstimmung zwischen der FMG mit dem Landratsamt Erding (LRA ED), eine Baufreigabe für ausreichend erachtet. Im Gesamten stehen für die Fläche weiterhin und unverändert die drei nächstgelegenen notwendigen Treppen (in notwendigen Treppenräumen) zur Verfügung. Sicherheits- und behördliche Anforderungen: Die Umsetzung erfolgt gemäß Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) und EU-Verordnung (EU) 2015/1998. Abstimmungen erfolgen mit Luftsicherheitsbehörde, Bundespolizei und der Flughafen München GmbH. Umwelt- und Lärmaspekte: Die Bauarbeiten erfolgen mit minimaler Staub- und Lärmentwicklung. Abfälle werden ordnungsgemäß getrennt und entsorgt. Die Arbeiten finden ausschließlich während genehmigter Terminalarbeitszeiten statt. Nutzungsbeschreibung: Aufgrund von geänderten betrieblichen Anforderungen und der Anpassung der Passagierströme am Flughafen München soll die bisherige Emirates Lounge einer neuen Nutzung zugeführt werden. Ziel der Maßnahme ist die Umwidmung und bauliche Anpassung der Räumlichkeiten zu einer Sicherheitskontrolleinheit gemäß den geltenden Anforderungen der Luftsicherheitsbehörden (LuftSiG, EU-Verordnungen sowie Vorgaben des Flughafenbetreibers FMG). Daher soll die Fläche künftig als Sicherheitskontrollstelle für Passagiere und Handgepäck genutzt werden. Die Einheit umfasst Kontrolllinien, Wartebereiche, Personalräume, Aufenthaltsräume und technische Zonen. Zugänglichkeit Das Baufeld wird in einen öffentlichen Bereich umgewidmet. Dies erfolgte bereits durch die FMG. Die Zu- und Ausfahrt zum Baufeld erfolgt über Baustellen Ein-/Ausfahrten am Flughafen Nordring (Erdin-ger Allee). Der Zutritt zur Baustelle ist ab 06:00 Uhr möglich, die Schließung der Baustellentore durch den Sicherheitsdienst der FMG erfolgt ab 18:00 Uhr. Baubeschreibung Elektro: Die elektrotechnischen Leistungen umfassen den Umbau, die Anpassung und den Neubau bestehender und neuer Trassensysteme sowie die Installation eines durchgehenden Unterflursystems einschließlich aller zugehörigen Elektroinstallationsarbeiten. Der Großteil der Arbeiten erfolgt im öffentlichen Bereich des Terminals, ein kleinerer Teil in sicherheitsrelevanten Zonen. Aufgrund des laufenden Betriebs sind einzelne Arbeitsschritte in Nacht und Wochenendarbeit auszuführen; Tätigkeiten in sicherheitskritischen Bereichen dürfen erst nach Freigabe der Bauleitung beginnen. Auf Ebene E06 (Außenbereich/Flachdach) werden ein neues Trassensystem installiert und der vorhandene Blitzschutz angepasst. In den betroffenen Unterverteilungen kommen die Netzformen Normalnetz (NN), Allgemeine Ersatzversorgung (AEV) und Sicherheitsbeleuchtung (SBEL) zur Anwendung. Der Umbaubereich umfasst vier Verteilerstandorte, in denen insgesamt neun neue Unterverteilungen zu errichten sind. Zusätzlich ist ein Unterflursystem mit Bodentanks und flexibler Verrohrung aufzubauen sowie neue Kabeltragsysteme zu montieren und bestehende Trassen fachgerecht anzupassen. Der Leistungsumfang beinhaltet außerdem die Anpassung des Blitzschutzes auf Ebene E06 sowie den Einbau neuer Beleuchtung mit entsprechender Steuerung. Der Auftragnehmer stellt sämtliche passive Infrastruktur bereit, darunter Kabeltragsysteme, Steigzonen, Trassenwege und Unterflursysteme. Diese sind mit einer Ausbaureserve von mindestens 30 % herzustellen, um zukünftige Erweiterungen ohne bauliche Eingriffe zu ermöglichen. Sämtliche Schnittstellen sind technisch einwandfrei, normgerecht und voll funktionsfähig vorzubereiten. Der Auftragnehmer koordiniert die erforderlichen Zuarbeiten, die gemeinsame Inbetriebnahme sowie die Abnahme mit allen beteiligten Gewerken und berücksichtigt die Schnittstellenanforderungen im Terminplan. Da bestimmte betriebliche Anlagen wie ELA Systeme, EDV Technik, Brandmeldeanlagen und Kontrollspuren durch spezialisierte Errichter im Auftrag der FMG umgesetzt werden, sind deren technische und bauliche Anforderungen einzubeziehen. Insbesondere für die IT Verkabelung sind alle benötigten Trassenwege und Verlegesysteme betriebsfertig herzustellen. Die aktive Netzwerktechnik (Switches, Router, Endgeräte) wird ausschließlich durch die FMG bereitgestellt und in Betrieb genommen; die Schnittstellen sind daher so auszuführen, dass eine nahtlose Integration ohne Nacharbeiten möglich ist. Ausführungszeitraum: voraussichtlich 05.10.2026 bis 01.02.2027 Baustelleneinrichtung / Vorabmaßnahmen voraussichtlich 01.02.2027 bis 20.08.2027
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Vergabestelle Landeshauptstadt Stuttgart.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.