A060 SuedOstLink: Bauvorbereitende archäologische Ausgrabungen (VAM) sowie archäologische Baubegleitung (ABB) im Projekt SuedOstLink - hier: D3a - Einzelabruf Nr. 08
Der ursprüngliche Abruf umfasste die Bearbeitung von Bodendenkmälern. Im Zuge der laufenden Arbeiten zeigte sich, dass der Fundplatz einen wesentlich größeren Umfang sowie eine deutlich höhere fachliche Komplexität aufweist als zum Zeitpunkt der ursprünglichen Beauftragung absehbar war. Es handelt sich um eine mehrphas...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Der ursprüngliche Abruf umfasste die Bearbeitung von Bodendenkmälern. Im Zuge der laufenden Arbeiten zeigte sich, dass der Fundplatz einen wesentlich größeren Umfang sowie eine deutlich höhere fachliche Komplexität aufweist als zum Zeitpunkt der ursprünglichen Beauftragung absehbar war. Es handelt sich um eine mehrphasige Siedlung mit ...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: TenneT TSO GmbH
- Veröffentlicht: 23. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Der ursprüngliche Abruf umfasste die Bearbeitung von Bodendenkmälern. Im Zuge der laufenden Arbeiten zeigte sich, dass der Fundplatz einen wesentlich größeren Umfang sowie eine deutlich höhere fachliche Komplexität aufweist als zum Zeitpunkt der ursprünglichen Beauftragung absehbar war. Es handelt sich um eine mehrphasige Siedlung mit Befunden aus unterschiedlichen Epochen, deren tatsächliche Ausdehnung, Dichte und Überlagerung erst nach Freilegung weiterer Flächen eindeutig erkennbar wurde. Bereits im ersten Planum war daher ein erheblich höherer Zeit und Personalaufwand erforderlich als ursprünglich kalkuliert. Nach Abschluss des ersten Planums stellte sich zudem heraus, dass ein zweites Planum zwingend notwendig ist. Dieses Planum 2 erwies sich als deutlich umfangreicher als prognostiziert, da sich in tieferen Schichten weitere komplexe, schutzwürdige Befunde befinden. Parallel hierzu erforderte auch die Nachbearbeitung der bereits freigelegten Befunde im ersten Planum einen erhöhten Aufwand, insbesondere aufgrund des Erhaltungszustands, der Überlagerungssituationen sowie der hohen Befunddichte. Sie sind für die vollständige und fachgerechte Durchführung der archäologischen Maßnahme zwingend erforderlich und stellen eine qualitative und quantitative Erweiterung des ursprünglichen Leistungsumfangs dar. Darüber hinaus führten die außergewöhnlich winterlichen Witterungsbedingungen in den Monaten Dezember 2025 bis Februar 2026 zu erheblichen Erschwernissen. Zwar konnten die Arbeiten aufgrund der Bodenverhältnisse teilweise fortgeführt werden, jedoch war hierfür ein erhöhter Personal‑ und Zeitaufwand notwendig, der bei der ursprünglichen Kalkulation nicht berücksichtigt werden konnte. Aus den vorgenannten unvorhergesehenen als auch technischen Gründen wurden die Mehrmengen an den bisher beauftragten Dienstleister vergeben. Zudem ist zu nennen, dass sich das bayerische Landesamt für Denkmalpflege aus fachlicher Sicht dagegen ausgesprochen hat, das zweite Planum durch einen neuen Dienstleister bearbeiten zu lassen. Die zusätzlichen Leistungen sind untrennbar mit den bereits erbrachten Leistungen der derzeit beauftragten archäologischen Fachfirma verbunden. Die laufende Grabung basiert auf einer einheitlichen Dokumentations‑, Befund‑ und Datenstruktur, die während der Maßnahme kontinuierlich fortgeschrieben wird.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
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10- TenneT TSO GmbHBayreuth
A060 SuedOstLink: Bauvorbereitende archäologische Ausgrabungen (VAM) sowie archäologische Baubegleitung (ABB) im Projekt SuedOstLink - hier: D3a - Einzelabruf Nr. 08
Der ursprüngliche Abruf umfasste die Bearbeitung von Bodendenkmälern. Im Zuge der laufenden Arbeiten zeigte sich, dass der Fundplatz einen wesentlich größeren Umfang sowie eine deutlich höhere fachliche Komplexität aufweist als zum Zeitpunkt der ursprünglichen Beauftragung absehbar war. Es handelt sich um eine mehrphasige Siedlung mit Befunden aus unterschiedlichen Epochen, deren tatsächliche Ausdehnung, Dichte und Überlagerung erst nach Freilegung weiterer Flächen eindeutig erkennbar wurde. Bereits im ersten Planum war daher ein erheblich höherer Zeit und Personalaufwand erforderlich als ursprünglich kalkuliert. Nach Abschluss des ersten Planums stellte sich zudem heraus, dass ein zweites Planum zwingend notwendig ist. Dieses Planum 2 erwies sich als deutlich umfangreicher als prognostiziert, da sich in tieferen Schichten weitere komplexe, schutzwürdige Befunde befinden. Parallel hierzu erforderte auch die Nachbearbeitung der bereits freigelegten Befunde im ersten Planum einen erhöhten Aufwand, insbesondere aufgrund des Erhaltungszustands, der Überlagerungssituationen sowie der hohen Befunddichte. Sie sind für die vollständige und fachgerechte Durchführung der archäologischen Maßnahme zwingend erforderlich und stellen eine qualitative und quantitative Erweiterung des ursprünglichen Leistungsumfangs dar. Darüber hinaus führten die außergewöhnlich winterlichen Witterungsbedingungen in den Monaten Dezember 2025 bis Februar 2026 zu erheblichen Erschwernissen. Zwar konnten die Arbeiten aufgrund der Bodenverhältnisse teilweise fortgeführt werden, jedoch war hierfür ein erhöhter Personal‑ und Zeitaufwand notwendig, der bei der ursprünglichen Kalkulation nicht berücksichtigt werden konnte. Aus den vorgenannten unvorhergesehenen als auch technischen Gründen wurden die Mehrmengen an den bisher beauftragten Dienstleister vergeben. Zudem ist zu nennen, dass sich das bayerische Landesamt für Denkmalpflege aus fachlicher Sicht dagegen ausgesprochen hat, das zweite Planum durch einen neuen Dienstleister bearbeiten zu lassen. Die zusätzlichen Leistungen sind untrennbar mit den bereits erbrachten Leistungen der derzeit beauftragten archäologischen Fachfirma verbunden. Die laufende Grabung basiert auf einer einheitlichen Dokumentations‑, Befund‑ und Datenstruktur, die während der Maßnahme kontinuierlich fortgeschrieben wird.
- Nahverkehrsverbund Schleswig-Holstein GmbH (NAH.SH GmbH)
Zusätzliche Sicherungsleistungen GESH2 1023/1110
Dieser Vergabevermerk behandelt einen Nachtrag zum Vertrag „Geschwindigkeitserhöhung in Schleswig-Holstein Paket 2 Los 1“ (i. F. GESH2-L1). Um das langfristige Fahrplankonzept „Deutschlandtakt“ umsetzen zu können, ist eine Geschwin-digkeitserhöhung auf der Strecke 1023/1110 Ascheberg – Bad Schwartau notwendig. Hier gab es im Leistungszeitraum eine Ausweitung des Leistungsumfangs, um bestimmte Anforderungen des Landesweiten Nahverkehrsplans (LNVP) berücksichtigen zu können. Insbesondere sollen weitere Stationen und eine Streckenreaktivierung von Malente nach Malente Nord als Wendemöglichkeit für aus Lübeck kommende Züge und ein verändertes Betriebsprogramm abgebildet werden können. Zudem wurde durch eine Ende 2023 erfolgte Neupriorisierung des Projektes die Dringlichkeit des Projekts erhöht. Das gebundene Planungsbüro (DB E&C) ist unter anderem beauftragt, auf der o.g. Strecke Vermessungsarbeiten durchzuführen. Diese Arbeiten hatten nicht erfolgen können, da zunächst Vegetationsrückschnitte erforderlich waren. Laut DB E&C konnten die notwendigen Vermessungsarbeiten in den folgenden Abschnitten im Januar 2025 dennoch nicht ausreichend durchgeführt werden. Somit sind Mehrkosten für zstl. Vermessung und die Sicherung der Messtrupps entstanden, erstere wurden im Juli 2025 beauftragt. Die Sicherungsleistungen in Gestalt des Grünschnitts waren zwingend erforderlich, um den ursprünglichen Vertragszweck, d.h. die ordnungsgemäße Durchführung der Vermessungen, überhaupt erfüllen zu können. Insofern waren die Mehrkosten unvermeidbar. Die Abrechnung der zu-ätzlich entstandenen Sicherungsleistung steht aus und wird in diesem Vergabevermerk behandelt.
- BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Beratungsleistungen S/4 Hana HR, SF
Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH muss aufgrund des von SAP verbindlich angekündigten Wartungsendes für das derzeitige ERP-System SAP ECC 6.0 zwingend auf SAP S/4 HANA migrieren. Ab diesem Zeitpunkt stellt SAP keine Fehlerbehebungen, Sicherheits- oder Rechtsanpassungsupdates mehr bereit. Zudem finden keine funktionalen Neuerungen mehr statt. Ein Weiterbetrieb des Altsystems würde damit zu erheblichen Sicherheits-, Stabilitäts- und Compliance-Risiken führen. Vor diesem Hintergrund wurde u.a. der Aufruf zum Wettbewerb (492203-2025) im Amtsblatt der Europäischen Union von der BGZ gestartet und im Rahmen eines Offenen Verfahrens nach § 15 VgV vergeben. Ziel des Projekts ist es, ein zukunftssicheres, standardnahes SAP S/4HANA-System zu implementieren, das sowohl technologisch als auch prozessual den Anforderungen der nächsten Jahrzehnte entspricht. Im Rahmen der o.g. Ausschreibung wurden Beratungsleistungen im Folgenden Umfeld an die Firma ABS Team GmbH vergeben: SAP S4HANA Human Capital Management (HCM), SAP S4HANA SuccessFactors Core und SAP S4 HANA SuccessFactors Learning. Im Rahmen der ursprünglichen Ausschreibungen war vorgesehen, sämtliche Entwicklungs- und Migrationsleistungen durch das Los „Technofunktionale Leistungen“ umsetzen zu lassen. Innerhalb der Explore-Phase stellte sich heraus, dass aus Gründen der Einhaltung des Clean-Core-Ansatzes sämtliche HCM-spezifischen Entwicklungen in den Success Factors (SF-EC und SF-LMS) vorgenommen werden müssen. Im Gegensatz zu den klassischen S/4 HANA-Modulen (FI, CO, MM, EH&S, QM), in denen technofunktionale Leistungen überwiegend auf ABAP-basierter Entwicklung, klassischer Datenmigration und etablierten Testverfahren basieren, bewegt sich das HR-/SuccessFactors-Umfeld in einer anderen technologischen Welt. Insbesondere kommen andere Programmiersprachen, Frameworks und Integrationsmechanismen zum Einsatz. Zudem folgen die spezifischen Entwicklungs- und Erweiterungskonzepte anderen Paradigmen als im S/4 HANA-Umfeld. Daraus abgeleitet ergeben sich spezifische Anforderungen an die Expertise und die Fähigkeiten der Datenmigrations- und Entwicklungsdienstleisters. Der hier beauftragte Dienstleister verfügt nachweislich über die geforderte tiefgreifende Expertise in Entwicklungs- und Datenmigrationsleistungen. Vor diesem Hintergrund ist es fachlich konsequent und risikominimierend, die Entwicklungs- und Datenmigrationsleistungen im HR-Umfeld gemeinsam mit den Beratungsleistungen beim selben spezialisierten Implementierungspartner zu bündeln.
- Institut für Solarenergieforschung GmbHEmmerthal
Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Projektsteuerung
Das Institut für Solarenergieforschung GmbH, Hameln/Emmerthal (ISFH) ist als An-Institut der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover anerkannt und betreibt angewandte Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Nutzung der Solarenergie sowie zugehörige Beratungs- und Fortbildungstätigkeiten. Das Institut ist seit 1993 in der Gemeinde Emmerthal, Gemarkung Ohr, Flur 2, Flurstück 2/3 ansässig. Auf dem Institutsgelände (32.000 m²) betreibt das ISFH aktuell vier Forschungsgebäude mit einer Gesamtnutzfläche von 7.500 m² sowie weitere Teststände und Versuchsaufbauten auf dem Freigelände. Das Gelände ist in zwei Bauteppiche gegliedert. Auf dem östlichen Bauteppich steht das Hauptgebäude sowie eine Forschungshalle. Dieser Bauteppich ist vollständig ausgeschöpft. Auf dem westlichen Bauteppich steht ein Doppelhaus ("Versuchshäuser") aus dem Jahr 1990 sowie eine Forschungshalle für Integrierte Solare Systemtechnik (ISS) aus dem Jahr 2013 (Fertigstellung). ENTWICKLUNGSKONZEPT Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde bereits 2010 die maximale bauliche Erweiterung auf dem Grundstück Am Ohrberg baurechtlich geprüft. Mit der Fertigstellung der Forschungshalle ISS (620 m² Nutzfläche / 5,00 m Höhe) wurde daraufhin die erste Ausbaustufe realisiert. Aufgrund gestiegener Forschungsaufgaben soll die bestehende Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden, um zukünftig in den beiden Bereichen "Effiziente Wärmepumpen" und "Nachhaltige Photovoltaikmodule" verstärkt forschen und entwickeln zu können. Die F&E-Themen dienen beide der Integration von Solarer Systemtechnik in das bestehende Energieversorgungssystem. Daher wird das Kürzel IST für den Forschungsneubau verwendet. Im Rahmen des Projekts IST soll ein weiteres eigenständiges zweigeschossiges Hallengebäude mit mindestens 1.300 m2 Nutzfläche auf dem Gelände des ISFH errichtet werden, das dem Aufbau eines Technikums für Forschung und Entwicklung an Wärmepumpen (WP) sowie die Erforschung von Herstellungsverfahren und die Vermessung von innovativen, individuellen und nachhaltigen Photovoltaik-(PV-) Produkten ermöglicht. Dazu soll konkret im Rahmen der hier geplanten Baumaßnahme auf dem westlichen Bauteppich, der bestehenden Halle (ISS), die 2013 für die Untersuchung der Wechselwirkung von solaren und nicht-solaren Komponenten im System realisiert wurde, ein zweiter Forschungsbau an die Seite gestellt werden. Auf dem vorgesehenen Bauplatz steht allerdings das oben erwähnte Doppelhaus (Versuchshäuser). Aufgrund der baurechtlichen Vorgaben (Bauteppich darf nicht überschritten werden) muss im Rahmen des geplanten Neubaus dieses Bestandgebäude (500 m² Nutzfläche) rückgebaut und entsorgt werden, um den notwendigen Bauplatz für eine neue Forschungshalle (IST) zu realisieren. Die neue Forschungshalle (IST) soll zudem mit der vorhandenen Forschungshalle (ISS) zumindest versorgungstechnisch verbunden werden, um möglichst große Synergien zwischen den Bestandsgebäuden und dem Neubau zu realisieren. Die Planung soll größtmögliche Rücksicht auf den nicht änderbaren Bauteppich nehmen, so dass eine spätere Erweiterung ("Endausbau") realisierbar ist. Die Planungsfreiheiten werden zudem dadurch beeinflusst, dass der Bauplatz im nördlichen Bereich hangseitig stark ansteigt und im Süden an eine Wohnbebauung grenzt. Die Erschließung des neuen Gebäudekomplexes sollte aus der abschüssigen Ebene des vorgelagerten Wendehammers erfolgen. Vom Eingangsbereich gelangt man in die Laborebene (Sockelgeschoss - gleiche Höhe wie die vorhandenen Forschungshalle ISS) und die weitere Laborebene mit Büroräumen im Obergeschoss. Der Forschungsneubau muss die wegfallende Nutzfläche des vorhandenen Doppelhauses ersetzen (500 m²) sowie den vorhandenen Laborplatz für Wärmepumpen- und Wärmesystemforschung signifikant erweitern. Zudem ist in ihm Platz für die Erweiterung des ISFH-Technikums für die Herstellung und Vermessung von innovativen, individuellen, nachhaltigen und zuverlässigen PV-Produkten im Prototypenmaßstab vorgesehen. Analog zur vorhandenen Forschungshalle (ISS) soll im Sockelgeschoss des neuen Gebäudes eine möglichst große (ggf. sogar stützenfreie) Laborhalle realisiert werden und in einem zusätzlichen Stockwerk weitere kleinteilige Labore und die erforderlichen Büroplätze für die Mitarbeiter*innen bereitgestellt werden, welche die neuen Labore nutzen. Die Gesamthöhe des Gebäudekomplexes sollte der Höhe der bisherigen Versuchshäuser entsprechen, um eine Horizontalverschattung der Versuchsflächen auf den Versuchsdächern oberhalb des Hallenkompexes zu vermeiden. Die Traufkante der Versuchsdächer liegt bei +10.25, erst darüber beginnen die Versuchsaufbauten. An die TGA werden trotz des verwendeten Begriffs "Labor" keine erhöhten Anforderungen gestellt. Es werden keine chemischen Versuche durchgeführt, so dass keine Gase installiert werden müssen und auch keine Digestorien und keine Neutralisation von Abwässern benötigt werden.
- Institut für Solarenergieforschung GmbH
Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Projektsteuerung
Das Institut für Solarenergieforschung GmbH, Hameln/Emmerthal (ISFH) ist als An-Institut der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover anerkannt und betreibt angewandte Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Nutzung der Solarenergie sowie zugehörige Beratungs- und Fortbildungstätigkeiten. Das Institut ist seit 1993 in der Gemeinde Emmerthal, Gemarkung Ohr, Flur 2, Flurstück 2/3 ansässig. Auf dem Institutsgelände (32.000 m²) betreibt das ISFH aktuell vier Forschungsgebäude mit einer Gesamtnutzfläche von 7.500 m² sowie weitere Teststände und Versuchsaufbauten auf dem Freigelände. Das Gelände ist in zwei Bauteppiche gegliedert. Auf dem östlichen Bauteppich steht das Hauptgebäude sowie eine Forschungshalle. Dieser Bauteppich ist vollständig ausgeschöpft. Auf dem westlichen Bauteppich steht ein Doppelhaus ("Versuchshäuser") aus dem Jahr 1990 sowie eine Forschungshalle für Integrierte Solare Systemtechnik (ISS) aus dem Jahr 2013 (Fertigstellung). ENTWICKLUNGSKONZEPT Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde bereits 2010 die maximale bauliche Erweiterung auf dem Grundstück Am Ohrberg baurechtlich geprüft. Mit der Fertigstellung der Forschungshalle ISS (620 m² Nutzfläche / 5,00 m Höhe) wurde daraufhin die erste Ausbaustufe realisiert. Aufgrund gestiegener Forschungsaufgaben soll die bestehende Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden, um zukünftig in den beiden Bereichen "Effiziente Wärmepumpen" und "Nachhaltige Photovoltaikmodule" verstärkt forschen und entwickeln zu können. Die F&E-Themen dienen beide der Integration von Solarer Systemtechnik in das bestehende Energieversorgungssystem. Daher wird das Kürzel IST für den Forschungsneubau verwendet. Im Rahmen des Projekts IST soll ein weiteres eigenständiges zweigeschossiges Hallengebäude mit mindestens 1.300 m2 Nutzfläche auf dem Gelände des ISFH errichtet werden, das dem Aufbau eines Technikums für Forschung und Entwicklung an Wärmepumpen (WP) sowie die Erforschung von Herstellungsverfahren und die Vermessung von innovativen, individuellen und nachhaltigen Photovoltaik-(PV-) Produkten ermöglicht. Dazu soll konkret im Rahmen der hier geplanten Baumaßnahme auf dem westlichen Bauteppich, der bestehenden Halle (ISS), die 2013 für die Untersuchung der Wechselwirkung von solaren und nicht-solaren Komponenten im System realisiert wurde, ein zweiter Forschungsbau an die Seite gestellt werden. Auf dem vorgesehenen Bauplatz steht allerdings das oben erwähnte Doppelhaus (Versuchshäuser). Aufgrund der baurechtlichen Vorgaben (Bauteppich darf nicht überschritten werden) muss im Rahmen des geplanten Neubaus dieses Bestandgebäude (500 m² Nutzfläche) rückgebaut und entsorgt werden, um den notwendigen Bauplatz für eine neue Forschungshalle (IST) zu realisieren. Die neue Forschungshalle (IST) soll zudem mit der vorhandenen Forschungshalle (ISS) zumindest versorgungstechnisch verbunden werden, um möglichst große Synergien zwischen den Bestandsgebäuden und dem Neubau zu realisieren. Die Planung soll größtmögliche Rücksicht auf den nicht änderbaren Bauteppich nehmen, so dass eine spätere Erweiterung ("Endausbau") realisierbar ist. Die Planungsfreiheiten werden zudem dadurch beeinflusst, dass der Bauplatz im nördlichen Bereich hangseitig stark ansteigt und im Süden an eine Wohnbebauung grenzt. Die Erschließung des neuen Gebäudekomplexes sollte aus der abschüssigen Ebene des vorgelagerten Wendehammers erfolgen. Vom Eingangsbereich gelangt man in die Laborebene (Sockelgeschoss - gleiche Höhe wie die vorhandenen Forschungshalle ISS) und die weitere Laborebene mit Büroräumen im Obergeschoss. Der Forschungsneubau muss die wegfallende Nutzfläche des vorhandenen Doppelhauses ersetzen (500 m²) sowie den vorhandenen Laborplatz für Wärmepumpen- und Wärmesystemforschung signifikant erweitern. Zudem ist in ihm Platz für die Erweiterung des ISFH-Technikums für die Herstellung und Vermessung von innovativen, individuellen, nachhaltigen und zuverlässigen PV-Produkten im Prototypenmaßstab vorgesehen. Analog zur vorhandenen Forschungshalle (ISS) soll im Sockelgeschoss des neuen Gebäudes eine möglichst große (ggf. sogar stützenfreie) Laborhalle realisiert werden und in einem zusätzlichen Stockwerk weitere kleinteilige Labore und die erforderlichen Büroplätze für die Mitarbeiter*innen bereitgestellt werden, welche die neuen Labore nutzen. Die Gesamthöhe des Gebäudekomplexes sollte der Höhe der bisherigen Versuchshäuser entsprechen, um eine Horizontalverschattung der Versuchsflächen auf den Versuchsdächern oberhalb des Hallenkompexes zu vermeiden. Die Traufkante der Versuchsdächer liegt bei +10.25, erst darüber beginnen die Versuchsaufbauten. An die TGA werden trotz des verwendeten Begriffs "Labor" keine erhöhten Anforderungen gestellt. Es werden keine chemischen Versuche durchgeführt, so dass keine Gase installiert werden müssen und auch keine Digestorien und keine Neutralisation von Abwässern benötigt werden.
- Kommunalunternehmen des Landkreises Dillingen a. d. DonauDillingen a. d. DonauFrist: 18. Mai
(Fassaden-) Sanierung Schülerwohnheim der Staatlichen Berufsschule Lauingen; Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume, gem. § 33 ff HOAI 2021, LPH 5-9, bei stufenweiser Beauftragung
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021, LPH 5-9, bei stufenweiser Beauftragung. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden. ----- Das Kommunalunternehmen des Landkreises Dillingen a. d. Donau plant, aufbauend auf der bereits erbrachten Entwurfsplanung, die Sanierung des Schülerwohnheims der Staatlichen Berufsschule in Lauingen im laufenden Betrieb in voraussichtlich drei Bauabschnitten. Bestandteil des Verfahrens ist nur das Turmgebäude, nicht der bestehende Erweiterungsbau. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Aufbringen einer neuen WDVS-Fassade auf die bestehende, schadhafte WDVS-Fassade des Schülerheimturms, und auf dem Austausch der Fenster/Außentüren. Zudem soll eine Dachrandsanierung des Flachdachs des Turmgebäudes sowie des Verbindungsganges zum Erweiterungsbau erfolgen und die Innen- und Außenbeleuchtung auf LED umgestellt werden, sowie Rauchmelder in den Unterkunftszimmern nachgerüstet werden. Kleinere Ausbesserungsarbeiten am in Randbereichen schadhaften Parkett, sowie etwaige sonstige brandschutzrelevanten Maßnahmen sind ebenfalls Teil der Maßnahme. ----- Im Vorfeld wurden umfangreiche Untersuchungen im Rahmen einer Kosten-/Variantenuntersuchung durchgeführt. Die Ausführung mittels eines WDVS-Systems wurde vom Auftraggeber inzwischen beschlossen. Die weitere Planung soll daher auf der vorliegenden Entwurfsplanung aufbauen. ------ Bei dem Projekt werden Fördermittel beantragt. Für eine KfW Förderung wurden bereits entsprechende Vorüberlegungen in die Entwurfsplanung eingearbeitet. Bei der Fördermittelbeschaffung inkl. der Erstellung des Verwendungsnachweises soll mitgewirkt werden. ------ Aufgrund der hohen Komplexität, des vorhandenen Schadensbildes am Gebäude und der engen Zeitschiene der Sanierungsmaßnahmen erwartet der Auftraggeber eine hohe Ortspräsenz in der Objektüberwachung von mindestens 2 Vor-Ort-Terminen pro Woche am Schülerheim in Lauingen. Diese sind persönlich durch den im Verfahren zu benennenden Objektüberwacher (gem. Zuschlagskriterium A9) wahrzunehmen. Eine Urlaubs-/Krankheitsvertretung ist zu benennen. Diese Termine können nicht durch Remote-Termine ersetzt werden. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass darüberhinaus in dringenden Fällen weitere Vor-Ort-Termine, auch kurzfrist, notwendig werden können. ----- Das Büro, welches die Leistungsphasen 1 bis 3 bearbeitet und erstellt hat, gilt als vorbefasster Bewerber. Die vorhandenen Unterlagen werden den Bietern bestmöglich zur Verfügung gestellt, um alle Verfahrensbeteiligte auf den selben Wissensstand zu bringen und Chancengleichheit herzustellen. ----- Zeitschiene: Die Angebotsauswertung findet voraussichtlich Ende Mai/Anfang Juni 2026 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für Juni 2026 vorgesehen. Der Baubeginn ist für den 1. BA möglichst für den Herbst/Ende 2026, spätestens jedoch für das Frühjahr 2027, vorgesehen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme aller Bauabschnitte soll zum 01.11.2027 erfolgen. Der Projektabschluss (inkl. abgeschlossener Mängelbeseitigung und Rechnungsnachlauf) ist zum 31.12.2027 vorgesehen. ---- Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
- Kommunalunternehmen des Landkreises Dillingen a. d. Donau
(Fassaden-) Sanierung Schülerwohnheim der Staatlichen Berufsschule Lauingen; Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume, gem. § 33 ff HOAI 2021, LPH 5-9, bei stufenweiser Beauftragung
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021, LPH 5-9, bei stufenweiser Beauftragung. Ggf. werden auch verschiedene besondere Leistungen beauftragt werden. ----- Das Kommunalunternehmen des Landkreises Dillingen a. d. Donau plant, aufbauend auf der bereits erbrachten Entwurfsplanung, die Sanierung des Schülerwohnheims der Staatlichen Berufsschule in Lauingen im laufenden Betrieb in voraussichtlich drei Bauabschnitten. Bestandteil des Verfahrens ist nur das Turmgebäude, nicht der bestehende Erweiterungsbau. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Aufbringen einer neuen WDVS-Fassade auf die bestehende, schadhafte WDVS-Fassade des Schülerheimturms, und auf dem Austausch der Fenster/Außentüren. Zudem soll eine Dachrandsanierung des Flachdachs des Turmgebäudes sowie des Verbindungsganges zum Erweiterungsbau erfolgen und die Innen- und Außenbeleuchtung auf LED umgestellt werden, sowie Rauchmelder in den Unterkunftszimmern nachgerüstet werden. Kleinere Ausbesserungsarbeiten am in Randbereichen schadhaften Parkett, sowie etwaige sonstige brandschutzrelevanten Maßnahmen sind ebenfalls Teil der Maßnahme. ----- Im Vorfeld wurden umfangreiche Untersuchungen im Rahmen einer Kosten-/Variantenuntersuchung durchgeführt. Die Ausführung mittels eines WDVS-Systems wurde vom Auftraggeber inzwischen beschlossen. Die weitere Planung soll daher auf der vorliegenden Entwurfsplanung aufbauen. ------ Bei dem Projekt werden Fördermittel beantragt. Für eine KfW Förderung wurden bereits entsprechende Vorüberlegungen in die Entwurfsplanung eingearbeitet. Bei der Fördermittelbeschaffung inkl. der Erstellung des Verwendungsnachweises soll mitgewirkt werden. ------ Aufgrund der hohen Komplexität, des vorhandenen Schadensbildes am Gebäude und der engen Zeitschiene der Sanierungsmaßnahmen erwartet der Auftraggeber eine hohe Ortspräsenz in der Objektüberwachung von mindestens 2 Vor-Ort-Terminen pro Woche am Schülerheim in Lauingen. Diese sind persönlich durch den im Verfahren zu benennenden Objektüberwacher (gem. Zuschlagskriterium A9) wahrzunehmen. Eine Urlaubs-/Krankheitsvertretung ist zu benennen. Diese Termine können nicht durch Remote-Termine ersetzt werden. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass darüberhinaus in dringenden Fällen weitere Vor-Ort-Termine, auch kurzfrist, notwendig werden können. ----- Das Büro, welches die Leistungsphasen 1 bis 3 bearbeitet und erstellt hat, gilt als vorbefasster Bewerber. Die vorhandenen Unterlagen werden den Bietern bestmöglich zur Verfügung gestellt, um alle Verfahrensbeteiligte auf den selben Wissensstand zu bringen und Chancengleichheit herzustellen. ----- Zeitschiene: Die Angebotsauswertung findet voraussichtlich Ende Mai/Anfang Juni 2026 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für Juni 2026 vorgesehen. Der Baubeginn ist für den 1. BA möglichst für den Herbst/Ende 2026, spätestens jedoch für das Frühjahr 2027, vorgesehen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme aller Bauabschnitte soll zum 01.11.2027 erfolgen. Der Projektabschluss (inkl. abgeschlossener Mängelbeseitigung und Rechnungsnachlauf) ist zum 31.12.2027 vorgesehen. ---- Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
- Stadt Mülheim-Kärlich
Ortsgemeinde Urmitz - Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für den Neubau eines Bürgerzentrums mit barrierefreien Wohneinheiten, Los 2: Fachplanung für Technische Ausrüstung HLS
Die Gemeinde Urmitz-Rhein erwarb im Jahr 2018 das ehemalige Gasthaus "Zur Krone" sowie das angrenzende Wohnhaus mit der postalischen Anschrift Hauptstr. 52, 56220 Urmitz/Rhein. Die in der Ortsmitte gelegene ehemalige Gaststätte konnte zuletzt für private Feiern gemietet werden, der Keller war vom örtlichen Musikverein als Proberaum gepachtet worden. Das Gebäude soll nunmehr abgerissen werden und anschließend der Neubau eines Zentrums für Bürger und Vereine mit einer Arztpraxis und barrierefreien Wohneinheiten erfolgen. Aufgrund der Nähe zum Rhein sind statistische Hochwasserereignisse (min. HQ100) zu beachten. Das Erdgeschoss soll mit einer Raumhöhe von mindestens 4 m geplant werden. Es ist bei dem Probe- und Plenarsaal insoweit von einer Größe von min. 150 m² und bei weiteren Unterrichtsräumen im Erdgeschoss von einer Größe ca. 15-25 m² auszugehen. Im Probe- und Plenarsaal ist eine geräuschemissionsarme und schallentkoppelte Lüftungsanlage inklusive Hepafilterung zu berücksichtigen. Die Objektplanungsleistungen sind bereits an ein Planungsbüro beauftragt, eine Vorentwurfsplanung für das Erdgeschoss wurde erstellt. Hinsichtlich der Ausgestaltung der beiden Obergeschosse wurden die Nutzungen definiert und ein grobes Flächenkonzept erstellt. Das oberste Geschoss des Gebäudes soll für barrierefrei gestaltete Wohnungen/Apartments genutzt werden. Im ersten Obergeschoss soll die Herstellung einer Arztpraxis geplant werden. Die Installation von spezieller Medizintechnik ist nicht Teil des Planungsumfangs. Es wird derzeit von Baukosten der KG 300 - 400 in Höhe von 3,7 Millionen EUR brutto ausgegangen. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen für den Neubau. Die Vergabe soll losweise erfolgen: Los 2: Fachplanung für technische Ausrüstung HLS Los 3: Fachplanung für technische Ausrüstung Elektro Los 4: Tragwerksplanung. Folgende Gesichtspunkte sind aus Sicht der Gemeinde im Rahmen der Planung u. a. zu berücksichtigen: Je nach Energiekonzept sollen Photovoltaik- bzw. Solarthermieanlagen auf dem Dach angebracht werden können. Für das 1. OG soll die flexible Anschlussnutzungsmöglichkeit bestehen, dass nach einem möglichen Rückbau der Arztpraxis, dort 3 - 4 Wohneinheiten hergestellt werden können. Bei der Planung der vorzusehenden Ver-/ Entsorgungsleitungen und Installationen, Massiv-/ Montagewänden, etc. muss dies Berücksichtigung finden. Zudem sollen Einspeise- und Versorgungsmöglichkeiten eruiert werden, um das Gebäude im Krisenfall als Versorgungszentrum nutzen zu können. Die Gemeinde möchte betonen, dass es sich hierbei um Überlegungen handelt, die im Rahmen der Planung weiter zu untersuchen sind. Die Entwurfsplanung soll im 1. Quartal 2026 erstellt werden. Die bauliche Realisierung soll in 2026/27 erfolgen.
- Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbHFrist: 18. Mai
BOC BG Universitätsklinikum Bergmannsheil - Brandschutz - Fachplanung Schadstoffe
Die Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH (im Folgenden AG genannt) ist eine der neun Akutkliniken der gesetzlichen Unfallversicherung und eine Tochtergesellschaft der BG Kliniken gGmbH. Die BG Kliniken sind medizinische Leistungserbringer der gesetzlichen Unfallversicherung. Ihre Hauptaufgabe ist es, schwer verletzte Unfallopfer und Menschen mit Berufskrankheiten zu behandeln und wiederherzustellen. In neun Akutkliniken, einer Klinik für Berufskrankheiten, einer Reha-Klinik und zwei ambulanten Einrichtungen versorgen die BG Kliniken bundesweit über eine halbe Million Patientinnen und Patienten im Jahr. Die BG Kliniken sind mit über 15.000 Beschäftigten eine der größten Klinikgruppen Deutschlands. Darüber hinaus zählt das Bergmannsheil zu den größten Akutklinken der Maximalversorgung im Ruhrgebiet. 1890 als weltweit erste Unfallklinik der zur Versorgung verunglückter Bergleute gegründet, vereint das Berg-mannsheil heute 23 hochspezialisierte Kliniken und Fachabteilungen unter einem Dach. Rund 2.200 Mitarbeitende stellen die Versorgung von rund 84.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr sicher. Im Jahr 1977 wurde das Bergmannsheil zur Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, gemeinsam mit weiteren Kliniken aus dem Bochumer Raum. Das anfänglich als Provisorium gestartete "Bochumer Modell" wurde später zu einer dauerhaften Lösung weiterentwickelt. Als Universitätsklinik wird im Bergmannsheil auch Forschung und Lehre durchgeführt. Das Klinikgebäude ist geprägt durch eine Vielzahl unterschiedlicher Gebäude, unterschiedlicher Bauweise und Baujahre. Die Gebäude sind teil-weise verbunden, teilweise freistehend. Aus diesem Grund erfolgte im Jahr 2021 eine brandschutztechnische Bestandsanalyse und Bestandsbetrachtung. Diese wurde anschließend in eine Zielplanung Brandschutz überführt. Die Abarbeitung der festgestellten Mängel erfolgt im Rahmen dieses Projektes "Brandschutzmaßnahmen". Im Rahmen der 2021 erfolgten Bestandsanalyse und -betrachtung wurden häuserweise die vorhandenen Brandschutzmängel und die daraus resultierenden Handlungsbedarfe aufgenommen. Betrachtet wurden dabei die Häuser 1 (Flachbau), 3, 4, 5, 8, 12, 15, 16, 41. Die Häuser 51, 2 und 6 wurden aufgrund Ihrer aktuellen Baujahre im Rahmen der Bestandsanalyse nicht betrachtet. Aufgrund einer Brandschutzübung der Feuerwehr Bochum im laufenden Betrieb hat sich zudem der Bedarf der Nachrüstung einer BOS Anlage im 01. Bauabschnitt der Häuser 2 und 6 ergeben. Gleiches gilt für den Tiefkanal. Hier wurden im Rahmen von nachgelagerten Begehungen ebenfalls Brandschutzmängel festgestellt. Im Maßnahmenkatalog wurden für den Tiefkanal Punkte aus dem Begehungsbericht zum Brandschutz vom 25.03.2025 ergänzt. Zudem wurden für eine vollumfängliche Betrachtung des Brandschutzes in dem Maßnahmenkatalog Anforderungen an den Brandschutz des Haus 7 ergänzt. Es ist geplant die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen in den Gebäuden 1 (Flachbau), 3, 4, 5, 7, 8, 12, 15, 16, 41 sowie im Tiefkanal gem. Bestandsanalyse zu beseitigen sowie die BOS-Anlage in 1. BA von Haus 2 und 6 nachzurüsten. Parallel erfolgt derzeit eine Überarbeitung der Gesamtzielplanung für das Klinikgelände, welche voraussichtlich Mitte 2026 abgeschlossen wird. In dem Rahmen erfolgt ebenfalls eine Entscheidung über die zukünftige Nutzung der Häuser 4, 5, 7, 8 und 41 sowie zu deren baulichen Umsetzungen. Die verbleibende Nutzungsdauer der Gebäude erfordert, unabhängig vom Ergebnis dieser Zielplanung, dass auch diese brandschutztechnisch ertüchtigt werden müssen. Zur vollständigen Beurteilung der baulichen Substanz auch der Gebäude jüngeren Baujahrs (Haus 2 und 6, 2. Bauabschnitt, Haus 51) ist eine strukturierte brandschutztechnische Bestandsaufnahme durchzuführen. Auf Basis der erhobenen Daten ist anschließend zu evaluieren, ob weiterführende Brandschutzmaßnahmen erforderlich sind. Ebenso ist für die Gebäudes des Dienstleistungszentrums (DLZ) sowie der Wohngebäude Gilsingstraße 4 und 8 eine umfassende Bestandsaufnahme für den Brandschutz notwendig. Die Umsetzung der brandschutztechnischen Maßnahmen erfolgt in definierten Abschnitten, die jeweils einzeln beauftragt werden. Die notwendigen Handlungsbedarfe und Baumaßnahmen sind in einer "Zielplanung Brandschutz" zusammengestellt worden. Zudem wurden häuserweise Planunterlagen erstellt, die den Sollzustand nach erfolgter Sanierung darstellen. Die aktuellen Planstände der jeweiligen Gebäude können der Planliste (Anlage 06.5) entnommen werden, welche zur Angebotsabgabe nachgereicht wird. Bei der letzten Begehung des Tiefkanals Anfang 2025 wurden weitere Maßnahmen festgestellt, die in dem Maßnahmenkatalog (vgl. Anlage 06.1) ergänzt wurden. Der Maßnahmenkatalog sowie die weiteren Unterlagen der Anlagen 06.2 und 06.3 werden dem Auftragnehmer nach Zuschlagserteilung als Planungsgrundlage bereitgestellt. Im Rahmen einer Ortsbesichtigung während der Angebotsphase besteht die Möglichkeit für die Bieter, den Maßnahmenkatalog und bereits bestehende Unterlagen zur Brandschutzplanung einzusehen. Ein konkreter Termin wird dann über die Vergabeplattform vereinbart.
- Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH
BOC BG Universitätsklinikum Bergmannsheil - Brandschutz - Fachplanung Schadstoffe
Die Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil gGmbH (im Folgenden AG genannt) ist eine der neun Akutkliniken der gesetzlichen Unfallversicherung und eine Tochtergesellschaft der BG Kliniken gGmbH. Die BG Kliniken sind medizinische Leistungserbringer der gesetzlichen Unfallversicherung. Ihre Hauptaufgabe ist es, schwer verletzte Unfallopfer und Menschen mit Berufskrankheiten zu behandeln und wiederherzustellen. In neun Akutkliniken, einer Klinik für Berufskrankheiten, einer Reha-Klinik und zwei ambulanten Einrichtungen versorgen die BG Kliniken bundesweit über eine halbe Million Patientinnen und Patienten im Jahr. Die BG Kliniken sind mit über 15.000 Beschäftigten eine der größten Klinikgruppen Deutschlands. Darüber hinaus zählt das Bergmannsheil zu den größten Akutklinken der Maximalversorgung im Ruhrgebiet. 1890 als weltweit erste Unfallklinik der zur Versorgung verunglückter Bergleute gegründet, vereint das Berg-mannsheil heute 23 hochspezialisierte Kliniken und Fachabteilungen unter einem Dach. Rund 2.200 Mitarbeitende stellen die Versorgung von rund 84.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr sicher. Im Jahr 1977 wurde das Bergmannsheil zur Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, gemeinsam mit weiteren Kliniken aus dem Bochumer Raum. Das anfänglich als Provisorium gestartete "Bochumer Modell" wurde später zu einer dauerhaften Lösung weiterentwickelt. Als Universitätsklinik wird im Bergmannsheil auch Forschung und Lehre durchgeführt. Das Klinikgebäude ist geprägt durch eine Vielzahl unterschiedlicher Gebäude, unterschiedlicher Bauweise und Baujahre. Die Gebäude sind teil-weise verbunden, teilweise freistehend. Aus diesem Grund erfolgte im Jahr 2021 eine brandschutztechnische Bestandsanalyse und Bestandsbetrachtung. Diese wurde anschließend in eine Zielplanung Brandschutz überführt. Die Abarbeitung der festgestellten Mängel erfolgt im Rahmen dieses Projektes "Brandschutzmaßnahmen". Im Rahmen der 2021 erfolgten Bestandsanalyse und -betrachtung wurden häuserweise die vorhandenen Brandschutzmängel und die daraus resultierenden Handlungsbedarfe aufgenommen. Betrachtet wurden dabei die Häuser 1 (Flachbau), 3, 4, 5, 8, 12, 15, 16, 41. Die Häuser 51, 2 und 6 wurden aufgrund Ihrer aktuellen Baujahre im Rahmen der Bestandsanalyse nicht betrachtet. Aufgrund einer Brandschutzübung der Feuerwehr Bochum im laufenden Betrieb hat sich zudem der Bedarf der Nachrüstung einer BOS Anlage im 01. Bauabschnitt der Häuser 2 und 6 ergeben. Gleiches gilt für den Tiefkanal. Hier wurden im Rahmen von nachgelagerten Begehungen ebenfalls Brandschutzmängel festgestellt. Im Maßnahmenkatalog wurden für den Tiefkanal Punkte aus dem Begehungsbericht zum Brandschutz vom 25.03.2025 ergänzt. Zudem wurden für eine vollumfängliche Betrachtung des Brandschutzes in dem Maßnahmenkatalog Anforderungen an den Brandschutz des Haus 7 ergänzt. Es ist geplant die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen in den Gebäuden 1 (Flachbau), 3, 4, 5, 7, 8, 12, 15, 16, 41 sowie im Tiefkanal gem. Bestandsanalyse zu beseitigen sowie die BOS-Anlage in 1. BA von Haus 2 und 6 nachzurüsten. Parallel erfolgt derzeit eine Überarbeitung der Gesamtzielplanung für das Klinikgelände, welche voraussichtlich Mitte 2026 abgeschlossen wird. In dem Rahmen erfolgt ebenfalls eine Entscheidung über die zukünftige Nutzung der Häuser 4, 5, 7, 8 und 41 sowie zu deren baulichen Umsetzungen. Die verbleibende Nutzungsdauer der Gebäude erfordert, unabhängig vom Ergebnis dieser Zielplanung, dass auch diese brandschutztechnisch ertüchtigt werden müssen. Zur vollständigen Beurteilung der baulichen Substanz auch der Gebäude jüngeren Baujahrs (Haus 2 und 6, 2. Bauabschnitt, Haus 51) ist eine strukturierte brandschutztechnische Bestandsaufnahme durchzuführen. Auf Basis der erhobenen Daten ist anschließend zu evaluieren, ob weiterführende Brandschutzmaßnahmen erforderlich sind. Ebenso ist für die Gebäudes des Dienstleistungszentrums (DLZ) sowie der Wohngebäude Gilsingstraße 4 und 8 eine umfassende Bestandsaufnahme für den Brandschutz notwendig. Die Umsetzung der brandschutztechnischen Maßnahmen erfolgt in definierten Abschnitten, die jeweils einzeln beauftragt werden. Die notwendigen Handlungsbedarfe und Baumaßnahmen sind in einer "Zielplanung Brandschutz" zusammengestellt worden. Zudem wurden häuserweise Planunterlagen erstellt, die den Sollzustand nach erfolgter Sanierung darstellen. Die aktuellen Planstände der jeweiligen Gebäude können der Planliste (Anlage 06.5) entnommen werden, welche zur Angebotsabgabe nachgereicht wird. Bei der letzten Begehung des Tiefkanals Anfang 2025 wurden weitere Maßnahmen festgestellt, die in dem Maßnahmenkatalog (vgl. Anlage 06.1) ergänzt wurden. Der Maßnahmenkatalog sowie die weiteren Unterlagen der Anlagen 06.2 und 06.3 werden dem Auftragnehmer nach Zuschlagserteilung als Planungsgrundlage bereitgestellt. Im Rahmen einer Ortsbesichtigung während der Angebotsphase besteht die Möglichkeit für die Bieter, den Maßnahmenkatalog und bereits bestehende Unterlagen zur Brandschutzplanung einzusehen. Ein konkreter Termin wird dann über die Vergabeplattform vereinbart.
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