ZV - Bezirk Oberfranken - Neubau Großküche mit Kantine - Objektplanung Gebäude (LPH 5-9 HOAI)
Architektenleistungen Objektplanung Gebäude Leistungsphasen 5-9 HOAI Honorarzone III Anrechenbare Kosten: ca. 9,7 Mio. EUR (netto) Stufenweise Beauftragung: Stufe 1 = LPH 5-7 HOAI Stufe 2 = LPH 8 HOAI Stufe 3 = LPH 9 HOAI Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme dürfen den folgenden Betrag (in EUR brutto) nicht überschreit...
Angebotsfrist:21. Mai 2026
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Architektenleistungen Objektplanung Gebäude Leistungsphasen 5-9 HOAI Honorarzone III Anrechenbare Kosten: ca. 9,7 Mio. EUR (netto) Stufenweise Beauftragung: Stufe 1 = LPH 5-7 HOAI Stufe 2 = LPH 8 HOAI Stufe 3 = LPH 9 HOAI Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme dürfen den folgenden Betrag (in EUR brutto) nicht überschreiten: 18,7 Mio. EUR...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Bezirk Oberfranken - namens und im Auftrag der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO)
- Veröffentlicht: 20. April 2026
- Frist: 21. Mai 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Architektenleistungen Objektplanung Gebäude Leistungsphasen 5-9 HOAI Honorarzone III Anrechenbare Kosten: ca. 9,7 Mio. EUR (netto) Stufenweise Beauftragung: Stufe 1 = LPH 5-7 HOAI Stufe 2 = LPH 8 HOAI Stufe 3 = LPH 9 HOAI Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme dürfen den folgenden Betrag (in EUR brutto) nicht überschreiten: 18,7 Mio. EUR. Dieser Betrag setzt sich aus Kosten der Kostengruppen 200 - 700 nach DIN 276 zusammen. Der Küchenneubau ist in zentraler Lage geplant, als Standortstärkung des Zentrums des Bezirkskrankenhauses Bayreuth. Der Übersichtslageplan verdeutlicht die Lage der Küche in Bezug auf die weiteren Neubauten auf dem Gelände. Im Norden der Neu- bzw. Anbau der Forensik 5, im Nordwesten der Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie und im Süden, der Neubau der Heilpädagogischen Station. Es ist eine kompakte Gebäudeform auf der Basis einer gut funktionierenden, zweckmäßigen Großküche für einen wachsenden Krankenhausbetrieb, die gleichzeitig dem Anspruch eines zeitgemäßen, attraktiven Ortes fürs Essen, Treffen, Veranstaltungen gerecht wird. Der Baukörper in Hanglage hat einen Bruttorauminhalt von knapp 16.000 m³, die Bruttogeschossflächen der beiden Ebenen addiert betragen ca. 3.000 m². Die Großküche mit optimierten, wirtschaftlichen Produktionsabläufen bildet die Basis des Erdgeschossgrundrisses. Sie nimmt mit den dazugehörigen Nebenräumen nahezu die gesamte Erdgeschossfläche ein. Die Andienung erfolgt über einen seitlichen Betriebshof, der mit der Anlieferungszone auf einen optimalen Warenfluss abgestimmt ist. Die Küchenplanung stellt auf die Versorgung von bis zu 900 Patienten täglich sowie auf die Versorgung von 300 Gästen (Mitarbeiter und Besucher) täglich ab. Zudem ist ein Veranstaltungscatering von ca. 8.500 Gästen jährlich möglich. Das Obergeschoss, über den Haupteingang auf Zwischenebene erreichbar, wird vom zweiseitig verglasten Speisesaal dominiert. Um den Zugangsbereich sind Foyer mit Garderobe und sanitäre Anlagen angeordnet. Vom Speisesaal gelangt man auf eine Terrasse, die als Raumergänzung gedacht ist. Speisesaal und überdachte Terrasse sind für eine Bestuhlung an Tischen für bis zu 200 Personen vorgesehen. Durch eine lose Möblierung kann der Speisesaal - auch kurzfristig - für Veranstaltungen mitgenutzt werden. Mit dem Küchenneubau entsteht ein weiterer wichtiger Baustein hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung des gesamten Standorts. Er ist in die Planungen zu einer Transformation des gesamten Standortes zur wirtschaftlichen und CO2- neutralen Energieversorgung eingebettet. Die Dachfläche wurde von Aufbauten der Haustechnik soweit möglich freigehalten und wird mit einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromnutzung bestückt. Als nächster Planungsschritt folgt die Ausarbeitung der Genehmigungsplanung als Basis für die Einreichung des Antrags auf Baugenehmigung beim Bauordnungsamt der Stadt Bayreuth, im Frühjahr dieses Jahres, mit der Zielsetzung die Baugenehmigung bis zum Herbst 2026 zu erhalten. Standort und Bauvorhaben wurden mit den Vertretern der Stadt Bayreuth zu einem frühen Planungszeitpunkt vorbesprochen. Parallel dazu folgt die Ausschreibung bzw. öffentliche Auftragsvergabe der weiteren Gebäudeplanung und Fachplanungen ab Leistungsphase 5. Bis einschließlich Leistungsphase 4 wurde die Gebäudeplanung von der Stabsstelle Bauen des Bezirks Oberfranken durchgeführt. Eine weiterführende interne Planungsleistung ist aufgrund der vielfältigen Aufgaben der Stabsstelle Bauen nicht möglich. Unter Berücksichtigung der Einarbeitung der dann beauftragten Gebäudeplaner wird ab Herbst 2026 mit dem Beginn der Ausführungsplanung durch die Gebäudeplaner und die Fachplaner gerechnet. Der Start der Baufeldfreimachung mit den Rodungsarbeiten ist für den Herbst 2026 vorgesehen. Die weitere Baufeldfreimachung und die Durchführung des Spezialtiefbaus (Bohrpfahlwände) ist ab Frühjahr 2027 geplant, in Abhängigkeit der gegenüberliegenden Baustelle Neubau Kinder- und Jugendpsychiatrie - dort müssen die Rohbauarbeiten abgeschlossen und ein Teil der Baustelleneinrichtungsfläche für den Neubau der Großküche zur Verfügung gestellt werden. Der geplante Beginn der Rohbauarbeiten ist im Sommer 2027. Die Fertigstellung des Gebäudes ist bis Frühjahr 2029 geplant und danach folgt die Inbetriebnahme und der Küchen-Umzug bis zum Herbst 2029. Der Abschluss der Baumaßnahme ist somit bis Jahresende 2029 geplant.
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Verfahrensgegenstand ist die Objektplanung Gebäude und Innenräume (Architektenleistung nach HOAI 2021 Teil 3, Abschn. 1, §§ 34 ff) ● stufenweise Beauftragung der Grundleistungen der Leistungsphasen 2 (Restleistungen) und 3 bis 9 (vollständig) | vorerst nur Stufe 1 mit LPH 2 (Restleistungen) + LPH 3 (vollständig) einschl. zugehöriger Besonderer Leistungen | weitere Stufen: Stufe 2 mit LPH 4, Stufe 3 mit LPH 5 – 7 und Stufe 4 mit LPH 8 –9 ● Besondere Leistungen: Einarbeitung, Überprüfung und Bewertung / verantwortliche Übernahme der vorl. Machbarkeitsstudie | Planung und Ausführung der Aufzugsanlage (ALG 6 nach § 53 HOAI) | Beraten des AG und Mitwirken bei Förderverfahren (Stufe 2) | Beraten des AG und Mitwirken bzw. Zuarbeit zum Verwendungsnachweis (Stufe 3+4) ● Die Beauftragung ist entsprechend der Bereitstellung der Finanz- und Fördermittel beabsichtigt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung, sowie die Beauftragung mit weiteren Stufen oder Besonderen Leistungen, besteht nicht. ● Es wurden bereits Planungsleistungen nach HOAI Objektplanung Gebäude und Innenräume in Form einer Machbarkeitsstudie vgl. LPH 1 + Teilleistungen LPH 2 als Grundlage für die weitere Bearbeitung erbracht. ● Die Zielfindungsphase nach BGB / LPH 0 ist mit den vorliegenden Unterlagen im VgV abgeschlossen. Hinweis: Mit Inkrafttreten der neuenFassung der HOAI 2021 zum 01.01.2021 ist die Bindung an Mindest- und Höchstsätzeaufgehoben. Die Honorartafeln der HOAI 2021 weisen Orientierungswerte aus. Das Honorar richtet sich nach der Vereinbarung, die die Vertragsparteien in Textform treffen. Der AG weist darauf hin, dass gemäß § 7 HOAI ein höheres oder niedrigeres Honorar als die in den Honorartafeln der HOAI festgelegten Orientierungswerte vereinbart werden kann. Sofern keine Vereinbarung getroffen wurde, gilt für die Grundleistungen der jeweilige Basishonorarsatz als vereinbart.
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Vergabe von Objektplanungsleistungen für Gebäude gemäß § 39 HOAI (Leistungsphasen 5-9, HOAI 2021) für die Kostengruppen 300 und 400. Der Förderbescheid liegt vor; die Planung und Umsetzung sollen umgehend beginnen. Im Rahmen des VgV-Verfahrens sind die maximalen Honorarsummen inklusive aller Stufen und Optionen abzufragen. Die Details zu den Stufen und Abrufmodalitäten sind in den Vertragsmustern geregelt.
- Landkreis Unterallgäu, Landratsamt UnterallgäuMindelheimFrist: 18. Mai
Objektplanung Gebäude und Freianlagen für Teilneubau der Staatlichen Berufsschule Mindelheim
Der Landkreis Unterallgäu schreibt die Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI) und Freianlagenplanung (§ 39 HOAI) für den Teilneubau der Staatlichen Berufsschule Mindelheim an der Luxenhoferstraße auf Flur Nr. 2268, 2268/9 und 2278, Gemarkung Mindelheim, am westlichen Ortsrand von Mindelheim stufenweise aus. Mit der Regierung von Schwaben als Fördermittelgeber ist ein zusätzlicher Raumbedarf für den Teilneubau in Höhe von 5.663 m2 vorabgestimmt und ein erstes Raumbuch entwickelt worden. Die Objektplanung Gebäude und Freianlagen wird zusammengefasst als integrale zusammenhängende Planungsleistung ausgeschrieben (§ 97 Abs. 4 S. 3 GWB), um das Zusammenspiel der Fachräumlichkeiten und Werkstätten in ihrem Bezug zwischen „innen und außen“ bestmöglich abbilden zu können. Gegenstand dieser Ausschreibung ist daher die stufenweise gemeinsame Vergabe der erforderlichen Objektplanungsleistungen nach § 34 HOAI sowie der Freianlagenplanung nach § 39 HOAI mit - Stufe 1: Grundlagenermittlung (LPh 1) und Vorplanung (LPH 2); - Stufe 2: Entwurfsplanung (LPh 3) und Genehmigungsplanung (LPh 4); - Stufe 3: Ausführungsplanung (LPh 5), Vorbereitung der Vergabe (LPh 6) und Mitwirkung an der Vergabe (LPh 7); - Stufe 4: Bauüberwachung und Dokumentation (LPh 8) und die Objektbetreuung (LPh 9). Auf die Beauftragung der weiteren Stufen besteht kein Anspruch. Für die Einzelheiten wird auf die Projektbeschreibung, Architekt den Planervertrag Berufsschule und die Regelungen des HAVKOM-Architektenvertrags Gebäude und Architektenvertrags Freianlagen in den Vergabeunterlagen verwiesen.
- Landkreis Unterallgäu, Landratsamt Unterallgäu
Objektplanung Gebäude und Freianlagen für Teilneubau der Staatlichen Berufsschule Mindelheim
Der Landkreis Unterallgäu schreibt die Objektplanung Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI) und Freianlagenplanung (§ 39 HOAI) für den Teilneubau der Staatlichen Berufsschule Mindelheim an der Luxenhoferstraße auf Flur Nr. 2268, 2268/9 und 2278, Gemarkung Mindelheim, am westlichen Ortsrand von Mindelheim stufenweise aus. Mit der Regierung von Schwaben als Fördermittelgeber ist ein zusätzlicher Raumbedarf für den Teilneubau in Höhe von 5.663 m2 vorabgestimmt und ein erstes Raumbuch entwickelt worden. Die Objektplanung Gebäude und Freianlagen wird zusammengefasst als integrale zusammenhängende Planungsleistung ausgeschrieben (§ 97 Abs. 4 S. 3 GWB), um das Zusammenspiel der Fachräumlichkeiten und Werkstätten in ihrem Bezug zwischen „innen und außen“ bestmöglich abbilden zu können. Gegenstand dieser Ausschreibung ist daher die stufenweise gemeinsame Vergabe der erforderlichen Objektplanungsleistungen nach § 34 HOAI sowie der Freianlagenplanung nach § 39 HOAI mit - Stufe 1: Grundlagenermittlung (LPh 1) und Vorplanung (LPH 2); - Stufe 2: Entwurfsplanung (LPh 3) und Genehmigungsplanung (LPh 4); - Stufe 3: Ausführungsplanung (LPh 5), Vorbereitung der Vergabe (LPh 6) und Mitwirkung an der Vergabe (LPh 7); - Stufe 4: Bauüberwachung und Dokumentation (LPh 8) und die Objektbetreuung (LPh 9). Auf die Beauftragung der weiteren Stufen besteht kein Anspruch. Für die Einzelheiten wird auf die Projektbeschreibung, Architekt den Planervertrag Berufsschule und die Regelungen des HAVKOM-Architektenvertrags Gebäude und Architektenvertrags Freianlagen in den Vergabeunterlagen verwiesen.
- Gemeinde OberaudorfOberaudorf
Erweiterung Grundschule Oberaudorf, Objektplanung Gebäude und Innenräume, gem. §§ 33 ff. HOAI 2021, LPH 1-9, stufenweise Beauftragung
Die Gemeinde Oberaudorf plant die Erweiterung der Grundschule (Baujahr 1960) um 4 Klassen-, 2 Fach- und 2 Büroräume, Pausenhalle, Multifunktionsraum sowie Flächen für Ganztags- und Mittagsbetreuung, Aufwärmküche und Speisesaal. Die Umsetzung erfolgt auf der Nordseite (An-/Erweiterungsbau oder Neubau mit Bestandsverbindung) basierend auf Variante D der Machbarkeitsstudie. Zudem sind Sanierungsmaßnahmen am Bestand geplant. Beauftragt wird die Objektplanung Gebäude/Innenräume (HOAI LPH 1-9, stufenweise).
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf auftrag.ai. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 21. Mai 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Bezirk Oberfranken - namens und im Auftrag der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO).
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.