Umnutzung ehem. Schlachthofgebäude, Planung Techn. Ausrüstung, Veranstaltungstechnik §§ 55/56 HOAI LP 1-3/5-9
Planungsleistung Technische Ausrüstung, Veranstaltungstechnik (§§ 55/56 HOAI) LP 1-3/5-9 stufenweise, zunächst LP 1-3 Anlagengruppen 4/5/7 (§ 53 HOAI); Das Schlachthofquartier ist ein städtebaulich prägender Gebäudekomplex nordwestlich der Innenstadt von Offenburg, in der Wasserstraße 22. Das zentrale Gebäude wurde 190...
Typ:Ausschreibung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Planungsleistung Technische Ausrüstung, Veranstaltungstechnik (§§ 55/56 HOAI) LP 1-3/5-9 stufenweise, zunächst LP 1-3 Anlagengruppen 4/5/7 (§ 53 HOAI); Das Schlachthofquartier ist ein städtebaulich prägender Gebäudekomplex nordwestlich der Innenstadt von Offenburg, in der Wasserstraße 22. Das zentrale Gebäude wurde 1905/06 im Stil des ...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle
- Veröffentlicht: 19. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Planungsleistung Technische Ausrüstung, Veranstaltungstechnik (§§ 55/56 HOAI) LP 1-3/5-9 stufenweise, zunächst LP 1-3 Anlagengruppen 4/5/7 (§ 53 HOAI); Das Schlachthofquartier ist ein städtebaulich prägender Gebäudekomplex nordwestlich der Innenstadt von Offenburg, in der Wasserstraße 22. Das zentrale Gebäude wurde 1905/06 im Stil des Historismus erbaut und als Schlachthof bis 2019 betrieben. Nach dem Beschluss zur Nutzungsänderung des Kulturdenkmals wurde das neu definierte Sanierungsgebiet mit Finanzmitteln zweier Bund-Länder-Programme in Höhe von ca. 5 Mio € ausgestattet. 2020/21 wurde ein städtebaulicher Ideenwettbewerb zum Schlachthofquartier durchgeführt, den K9 Architekten Freiburg mit w+p Landschaftsarchitekten gewannen. Sutter3 Architekten aus Freiburg erstellten 2022 ein Nutzungskonzept zur Weiterentwicklung des Schlachthofquartiers zum Kreativzentrum CANVAS+. Erste Gebäude auf dem Gelände wurden bzw. werden bereits umgebaut bzw. errichtet. Die hier ausgeschriebenen Gebäude werden im Nutzungskonzept wie folgt beschrieben: - 1.1 Schlachthofgebäude (3000 m² BGF, 1950 m² NUF) - 1.2 Schweinestall (120 m² BGF, 80 m² NUF) - 1.3 Pumpenhaus (130 m² BGF, 80 m² NUF) - 2 Jugendkultureinrichtung (550 m² BGF, 360 m² NUF) Diese denkmalgeschützten Gebäude müssen saniert und instandgesetzt werden. Der historische Bestand und das Gesamtbild bleiben auch nach der Baumaßnahme in ihrem industriellen Charakter erhalten. Wanddurchbrüche und Öffnungen werden mit der Denkmalbehörde abgestimmt. Das Schlachthofgebäude soll klimaneutral umgebaut werden, zum Teil mit Außendämmung (Dach), zum Teil mit Innendämmung (Wände und Boden). Im Konzept werden die Flächen des Schlachthofs auf die neue Nutzung wie folgt verteilt: - 560 m² Gemeinschaftsfläche (Haupthalle) - 650 m² Kunst+Kulturszene - 920 m² Kreativwirtschaft/Startups - 710 m² Veranstaltungsstätte und Jugendkulturzentrum - 250 m² Gastronomie Im Bereich des ehemaligen Elektrizitätswerk als Teil des alten Schlachthofgebäudes, entsteht eine neue Veranstaltungsstätte mit individuellem und multifunktionalem Charakter. Ziel ist es, die bestehende kulturelle Infrastruktur der Stadt Offenburg sinnvoll zu ergänzen und einen flexiblen Raum für unterschiedlichste Veranstaltungsformate zu schaffen. Der zentrale Veranstaltungssaal wird mit einer modularen, ebenerdig versenkbaren Bühne ausgestattet, die eine vielseitige Bespielung ermöglicht. Durch den Verzicht auf eine feste Bestuhlung entsteht eine maximal nutzbare, offene Fläche von rund 365 m², die flexibel an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden kann. Die erforderlichen Nebenräume - etwa für Technik, Lagerung, Künstlergarderoben oder Catering - sind funktional und direkt angrenzend zum Saal angeordnet, um reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Die Veranstaltungsstätte soll auch vom Betreiber des benachbarten Arthouse-Programmkinos genutzt werden. Daher ist eine enge Abstimmung mit dem entsprechenden Fachplaner für Kinotechnik unerlässlich. Zusätzlich wird die Zusammenarbeit mit einem separat beauftragten Fachplaner für Raumakustik erforderlich, um eine optimale akustische Qualität für alle Veranstaltungsformate sicherzustellen. Mit diesem Verfahren wird nun ein Planer für das Gewerk Veranstaltungstechnik gesucht, der die Leistungsphasen nach HOAI bis zur Inbetriebnahme erbringt.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- Bekanntmachung
Ähnliche Bekanntmachungen
10- Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle
Umnutzung ehem. Schlachthofgebäude, Planung Techn. Ausrüstung, Veranstaltungstechnik §§ 55/56 HOAI LP 1-3/5-9
Planungsleistung Technische Ausrüstung, Veranstaltungstechnik (§§ 55/56 HOAI) LP 1-3/5-9 stufenweise, zunächst LP 1-3 Anlagengruppen 4/5/7 (§ 53 HOAI); Das Schlachthofquartier ist ein städtebaulich prägender Gebäudekomplex nordwestlich der Innenstadt von Offenburg, in der Wasserstraße 22. Das zentrale Gebäude wurde 1905/06 im Stil des Historismus erbaut und als Schlachthof bis 2019 betrieben. Nach dem Beschluss zur Nutzungsänderung des Kulturdenkmals wurde das neu definierte Sanierungsgebiet mit Finanzmitteln zweier Bund-Länder-Programme in Höhe von ca. 5 Mio € ausgestattet. 2020/21 wurde ein städtebaulicher Ideenwettbewerb zum Schlachthofquartier durchgeführt, den K9 Architekten Freiburg mit w+p Landschaftsarchitekten gewannen. Sutter3 Architekten aus Freiburg erstellten 2022 ein Nutzungskonzept zur Weiterentwicklung des Schlachthofquartiers zum Kreativzentrum CANVAS+. Erste Gebäude auf dem Gelände wurden bzw. werden bereits umgebaut bzw. errichtet. Die hier ausgeschriebenen Gebäude werden im Nutzungskonzept wie folgt beschrieben: - 1.1 Schlachthofgebäude (3000 m² BGF, 1950 m² NUF) - 1.2 Schweinestall (120 m² BGF, 80 m² NUF) - 1.3 Pumpenhaus (130 m² BGF, 80 m² NUF) - 2 Jugendkultureinrichtung (550 m² BGF, 360 m² NUF) Diese denkmalgeschützten Gebäude müssen saniert und instandgesetzt werden. Der historische Bestand und das Gesamtbild bleiben auch nach der Baumaßnahme in ihrem industriellen Charakter erhalten. Wanddurchbrüche und Öffnungen werden mit der Denkmalbehörde abgestimmt. Das Schlachthofgebäude soll klimaneutral umgebaut werden, zum Teil mit Außendämmung (Dach), zum Teil mit Innendämmung (Wände und Boden). Im Konzept werden die Flächen des Schlachthofs auf die neue Nutzung wie folgt verteilt: - 560 m² Gemeinschaftsfläche (Haupthalle) - 650 m² Kunst+Kulturszene - 920 m² Kreativwirtschaft/Startups - 710 m² Veranstaltungsstätte und Jugendkulturzentrum - 250 m² Gastronomie Im Bereich des ehemaligen Elektrizitätswerk als Teil des alten Schlachthofgebäudes, entsteht eine neue Veranstaltungsstätte mit individuellem und multifunktionalem Charakter. Ziel ist es, die bestehende kulturelle Infrastruktur der Stadt Offenburg sinnvoll zu ergänzen und einen flexiblen Raum für unterschiedlichste Veranstaltungsformate zu schaffen. Der zentrale Veranstaltungssaal wird mit einer modularen, ebenerdig versenkbaren Bühne ausgestattet, die eine vielseitige Bespielung ermöglicht. Durch den Verzicht auf eine feste Bestuhlung entsteht eine maximal nutzbare, offene Fläche von rund 365 m², die flexibel an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden kann. Die erforderlichen Nebenräume - etwa für Technik, Lagerung, Künstlergarderoben oder Catering - sind funktional und direkt angrenzend zum Saal angeordnet, um reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Die Veranstaltungsstätte soll auch vom Betreiber des benachbarten Arthouse-Programmkinos genutzt werden. Daher ist eine enge Abstimmung mit dem entsprechenden Fachplaner für Kinotechnik unerlässlich. Zusätzlich wird die Zusammenarbeit mit einem separat beauftragten Fachplaner für Raumakustik erforderlich, um eine optimale akustische Qualität für alle Veranstaltungsformate sicherzustellen. Mit diesem Verfahren wird nun ein Planer für das Gewerk Veranstaltungstechnik gesucht, der die Leistungsphasen nach HOAI bis zur Inbetriebnahme erbringt.
- Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Schwerin
Fachplanung Technische Ausrüstung gem. HOAI 2021 - Sanitär,- Heizungs- und Raumlufttechnik und Fördertechnik
Gesamtsanierung der Gebäude Mecklenburgstraße 4-6 zur Nutzung als Bürogebäude für Landesbehörden (BGF 13.621 m², NUF 3.019 m²). Beauftragung der Fachplanung Technische Ausrüstung (Sanitär, Heizung, Raumluft, Fördertechnik) gemäß HOAI 2021. Fokus auf Leistungsphasen 8-9, mit Option auf Abruf der Leistungsphasen 5-7. Gesamtbaukosten ca. 49,3 Mio. Euro. Es liegen überdurchschnittliche Planungsanforderungen vor; die bestätigte EW-Bau von 04/2023 ist umzusetzen.
- Staatliches Bau- und Liegenschaftsamt Schwerin
Fachplanung Technische Ausrüstung gem. HOAI 2021 - Sanitär,- Heizungs- und Raumlufttechnik und Fördertechnik
Gesamtsanierung der Gebäude Mecklenburgstraße 4-6 zur Nutzung als Bürogebäude für Landesbehörden (BGF 13.621 m², NUF 3.019 m²). Beauftragung der Fachplanung Technische Ausrüstung (Sanitär, Heizung, Raumluft, Fördertechnik) gemäß HOAI 2021. Fokus auf Leistungsphasen 8-9, mit Option auf Abruf der Leistungsphasen 5-7. Gesamtbaukosten ca. 49,3 Mio. Euro. Es liegen überdurchschnittliche Planungsanforderungen vor; die bestätigte EW-Bau von 04/2023 ist umzusetzen.
- Stadt Rothenburg/O.L.Rothenburg/O.L.Frist: 27. Apr.
Sanierung Mensaküche HSF Meißen, Haus 4 – Fachplanung Technische Ausrüstung (AG 7.1), Lph 2, 3, 5-9 HOAI
Modernisierung der Mensaküche im Haus 4 der HSF Meißen (Herbert-Böhme-Str. 11). Gesucht wird ein Fachplaner für küchentechnische Anlagen (Anlagengruppe 7.1, LPH 2, 3, 5-9 HOAI). Ziel ist ein zeitgemäßes Konzept für ca. 1.000 Portionen/Tag (Frühstück, Mittag, Abend). Umfasst Planung der Küchenbereiche, Großküchentechnik, Prozessoptimierung sowie Planung einer Interimsküche zur Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs während der Bauphase.
- Frist: 16. März
BERICHTIGUNG_Ersatzneubau OGTS Parkschule Stadtbergen, Technische Ausrüstung ALG 4, 5 und 6 (ELT), gem. §§ 53 ff. HOAI 2021, LPH 1-3 und 5-9, stufenweise Beauftragung
Planung der Technischen Ausrüstung (ALG 4, 5, 6) gem. HOAI 2021, LPH 1-3 und 5-9 für den Ersatzneubau der Parkschule Stadtbergen (OGTS). Umfang: Abbruch Bestandsgebäude, Container-Umlagerung, Neubau (ca. 1.141 m² NUF, 1.826 m² BGF) für 160 Kinder. Raumprogramm: 4 Gruppen-/Hausaufgabenräume, 2 Mehrzweckräume, Mensa, Büro, Sportraum. Anforderungen: mind. zweigeschossig, barrierefrei (Aufzug), hoher Energiestandard, nachhaltig, wirtschaftlich. Stufenweise Beauftragung, ggf. besondere Leistungen.
- Stadt ChemnitzChemnitz
Schwimmhalle am Südring / Los 3 - Fachplanung Technische Ausrüstung Elektrotechnik (Anlagengruppen 4 und 5), Leistungsphasen 2, 3 und 5 - 9 nach § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15 Nr. 15.1
Stadt Chemnitz: Sanierung Schwimmhalle am Südring, Max-Schäller-Str. 5, 09122 Chemnitz. Beauftragung der Leistungsphasen 2, 3 und 5-9 der Fachplanung Technische Ausrüstung Elektrotechnik (Anlagengruppen 4 und 5) nach § 55 HOAI. Zuschlag für Phasen 2 und 3 inkl. Besonderer Leistungen. Option: Stufenweise Vergabe der weiteren Phasen. Anrechenbare Kosten: Anlagengruppe 4: 641.626,29 EUR netto, Anlagengruppe 5: 88.673,18 EUR netto.
- Handwerkskammer LübeckLübeck
Neubau Trave Campus der Handwerkskammer Lübeck - Leistungen der Technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8), Leistungsphasen 5 - 9 gemäß §§ 55 ff. HOAI
Neubau des Trave Campus der HWK Lübeck in Alt-Moisling/Genin. Geplant sind drei Gebäude: Hauptgebäude (Werkstatt, Seminar, Verwaltung, Gästehaus mit 40 Zimmern), Nutzfahrzeughalle und Betriebsgebäude. Grundstück: 49.806 m². Funktionseinheiten: Verwaltung, Seminar, Gästehaus, Mensa, Ausbildung (Elektro, Metall, KFZ/NFZ, SHK, Friseur), Technik/Lager. Beauftragt werden Leistungen der Technischen Ausrüstung (KG 410, 420, 430, 480), LPH 5-9 HOAI. Fertigstellung/Nutzung bis Ende 2029 angestrebt.
- Landkreis Fürth
Erweiterung PP2 und Umbau PP7 - Objektplanung Freianlagen Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff. nach HOAI 2021, Leistungsphasen 1 bis 9
Der Landkreis Fürth beabsichtigt die Neugestaltung und Fertigstellung der Bestandsgebäude im Pinderpark 2 und 4 („PP2“ und „PP4“) und die Generalsanierung (ausgenommen Fassade) und den Umbau eines großen Teils des Bürogebäudes im Pinderpark 5-7 („PP7“), zu einem modernen Verwaltungsgebäude. Der Bürokomplex PP7 wurde im Mai 2024 durch den Landkreis Fürth angekauft – die Sanierung und der Umbau soll zeitnah erfolgen. Der Landkreis hat die Räumlichkeiten erworben, um seine Verwaltung an seinem Standort im Pinderpark in Zirndorf zusammenzuführen. Die aktuell noch genutzten Flächen am Stresemannplatz in Fürth werden nach der Sanierung und dem Umzug aufgelöst. Bei dem neu erworbenen Objekt handelt es sich um ein unterkellertes Gebäude mit Erdgeschoss und drei Obergeschossen. In etwa die Hälfte des Gebäudes ist für Büro-, Praxis-, Laden- und Lagerflächen vermietet. Die zweite Hälfte wurde bis Mai durch eine Firma für Damenmode genutzt und soll für die Verwaltung des Landkreises Fürth saniert und umgebaut werden. Die Gebäudeteile sollen auch die Verwaltungseinheiten, die ursprünglich im Bauteil PP2 (im Pinderpark 2) untergebracht werden sollten, aufnehmen. Die ursprünglich geplante Erweiterung des bestehenden Verwaltungsgebäudes PP2 wurde nach dem Erwerb von PP7, nach der Fertigstellung des Untergeschosses und der Tiefgarage, gestoppt. Das geplante Baufeld ist immer noch Baustelle und umschließt neben dem eigentlichen Erweiterungsbau auch Teile des Kundenparkplatzes und des Platzes / Haupteingangs vor dem Verwaltungsgebäude von PP2. Die Planungsleistungen umfassen die Einpassung des nicht fertiggestellten Erweiterungsbaus und die Neugestaltung des Vorplatzes des neuen Haupteingangs. Der Gebäudekomplex PP4 umfasst aktuell auch Verwaltungseinheiten des Landkreises, die in die Gebäude PP2 und PP7 integriert werden sollen. Zur weiteren Nutzung des Gebäudes, müssen die umliegenden Erschließungen umgeplant und ertüchtigt werden. Gegenstand der Vergabe sind die Leistungen der Objektplanung Freianlagen Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff nach HOAI 2021, Leistungsphasen 1 bis 9
- Gemeinde TuntenhausenTuntenhausenFrist: 11. Mai
Ortsmitte Ostermünchen-Leistungen gem.§§53 ff HOAI-LPH 5-9, Anlagengruppe 1, 2, 3, 8 - HLS
Gegenstand des Auftrages ist die Erbringung von stufenweise zu beauftragenden Leistungen der Fachplanung für Technische Ausrüstung gem. §§53 ff HOAI - LPH 5 - 9; Anlagengruppe 1, 2, 3, 8. Die Gemeinde Tuntenhausen entwickelt im Ortsteil Ostermünchen auf einer knapp 10.000 m² großen gemeindeeigenen Fläche eine lebendige Ortsmitte mit Einzelhandel, Praxen, sozialen Angeboten und teilweise geförderten Wohnungen. Die Umsetzung erfolgt auf Grundlage einer bereits im Jahr 2022 durchgeführten Konzeptvergabe in Zusammenarbeit mit einem Investor, der einen Teil der Fläche erworben hat und diese auf Grundlage eines städtebaulich, freiräumlich und architektonisch hochwertigen Konzepts bebaut. Ein wesentliches städtebauliches Ziel der Gemeinde ist es dabei, durch die innerörtliche Nachverdichtung die ortsspezifische Nachfrage nach Wohnraum zu decken. Unter Berücksichtigung des demografischen Wandels soll ein Wohnungsangebot mit verschiedenen Wohnungsgrößen und -zuschnitten entstehen. Darüber hinaus sollen Nutzungen zur unmittelbaren Versorgung der Bewohnerschaft wie ein Dorfladen und Arztpraxen vorgesehen werden. Entsprechend dem Konzept werden auf dem gesamten Gebiet sechs dreigeschossige Häuser geplant: vier davon als reine Wohnhäuser in einem „Teilbereich B“ sowie zwei als Wohn- und Gewerbehäuser im „Teilbereich A“ des Gebiets. Während die vier Wohnhäuser im Teilbereich B durch den Investor errichtet werden, werden die beiden Wohn- und Gewerbehäuser im Teilbereich A des Gebiets durch die Gemeinde selbst als Bauherrin umgesetzt und sollen in deren Eigentum verbleiben (in den Planunterlagen als „Gebäude A1“ und „Gebäude A2“ bezeichnet). In den beiden Gebäuden sind unter anderem die Unterbringung einer Apotheke, einer Arztpraxis, einer Zahnarztpraxis, eines Cafés oder eines Dorfladens, einer Tagespflegeeinrichtung, betreutes Seniorenwohnen sowie eines großzügigen Gemeinschaftsraums für die gesamte Bürgerschaft vorgesehen. Die Objekt- und Fachplanung der beiden Gebäude wurde bis einschließlich der Leistungsphase 4 von dem Investor übernommen. Ein Bauantrag wurde bereits eingereicht. Für das Vorhaben existiert der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 65 „Niedergarten Feld“. Die weitere Planung ist Gegenstand dieses Auftrags. Die Bauantragsunterlagen, die Unterlagen zur bisherigen Planung sowie der Bebauungsplan sind dieser Veröffentlichung im Konvolut als Anlage beigefügt. Weitere Informationen im Detail zu Kosten, Terminen, Lage, Nutzung und Materialität der Maßnahme entnehmen Sie bitte den Verdingungsunterlagen sowie der dieser Veröffentlichung beiliegenden Maßnahmenbeschreibung. Die bereits festgelegten Termine für die Verhandlungsgespräche im Rahmen der 2. Stufe sind in der Woche vom 14./15. Juli 2026 (KW29/2026).
- Stadt ChemnitzChemnitz
Schwimmhalle am Südring / Fachplanung Technische Ausrüstung HLS (Anlagengruppen 1 - 3), Leistungsphasen 2, 3 und 5 - 9 nach § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15 Nr. 15.1
Stadt Chemnitz: Sanierung Schwimmhalle am Südring. Beauftragung Fachplanung Technische Ausrüstung HLS (Anlagengruppen 1-3) nach HOAI. Zuschlag für Leistungsphasen 2 und 3. Optionale stufenweise Vergabe der weiteren Phasen 5-9. Optional: Erstellen Monitoringkonzept (inkl. Messstellen, Datenpunkte, Abstimmung GA-Planung) und 2-jähriges Energiemonitoring mit Quartalsauswertungen und Abschlussbericht. Anrechenbare Kosten: AG1: 213.781,83 € netto, AG2: 291.989,98 € netto, AG3: 492.211,68 € netto.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf auftrag.ai. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.