ToF-SIMS 2026
Das System wird als zentrale Analyseplattform für hochaufgelöste chemische Oberflächencharakterisierung, bildgebende Analytik (2D-Imaging) sowie Tiefenprofilierung und 3D-Rekonstruktion eingesetzt. Es dient wissenschaftlichen und anwendungsnahen Fragestellungen in der industriellen und universitären Forschung sowie der...
Angebotsfrist:12. Juni 2026
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Das System wird als zentrale Analyseplattform für hochaufgelöste chemische Oberflächencharakterisierung, bildgebende Analytik (2D-Imaging) sowie Tiefenprofilierung und 3D-Rekonstruktion eingesetzt. Es dient wissenschaftlichen und anwendungsnahen Fragestellungen in der industriellen und universitären Forschung sowie der Auftragsforschun...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Institut für Oberflächen-und Schichttechnik GmbH
- Veröffentlicht: 12. Mai 2026
- Frist: 12. Juni 2026
- Thema: Laborinstrumente
Ausschreibungsbeschreibung
Das System wird als zentrale Analyseplattform für hochaufgelöste chemische Oberflächencharakterisierung, bildgebende Analytik (2D-Imaging) sowie Tiefenprofilierung und 3D-Rekonstruktion eingesetzt. Es dient wissenschaftlichen und anwendungsnahen Fragestellungen in der industriellen und universitären Forschung sowie der Auftragsforschung und wird in Kooperationsprojekten mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen genutzt. Im Institut werden Proben mit stark variierenden Eigenschaften untersucht. Diese unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich Materialklassen (z. B. Metalle und Legierungen, Halbleiter, Gläser, Keramiken, Polymere), Geometrie, Oberflächenzustand, Kontaminations- und Schichtsystemen sowie analytischer Fragestellungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Oberflächen und Schichtsystemen, inklusive der Identifikation komplexer Spezies und der quantitativen/vergleichenden Bewertung von Signalen über Messreihen hinweg. Zur Sicherstellung reproduzierbarer und nachvollziehbarer Ergebnisse muss das System einen stabilen UHV-Betrieb, eine hohe Massenauflösung/Massengenauigkeit, eine hohe laterale Auflösung für bildgebende Verfahren sowie einen kontrollierten Materialabtragung für Tiefenprofile bereitstellen. Darüber hinaus ist eine strukturierte Erfassung und Exportfähigkeit von Messdaten und Metadaten in gängige, nicht-proprietäre Formate erforderlich, um Anforderungen an Nachvollziehbarkeit, Langzeitverfügbarkeit und Forschungsdatenmanagement (FAIR-Prinzipien) zu erfüllen. Das System muss mindestens folgende Komponenten/Funktionen umfassen (funktionsorientiert; Umsetzung herstellerunabhängig zulässig, sofern Anforderungen erfüllt sind): - UHV-Analysekammer (Rezipient) für optimierte Vakuumbedingungen incl. Probenschleuse, geeigneter Probenhandhabung und Beobachtungsmöglichkeit in Analyseposition (Kamera/Optik oder funktional gleichwertig). - ToF-Massenspektrometer einschließlich MS/MS-Funktionalität (Tandem-MS) oder funktional gleichwertiger Lösung zur verbesserten Identifikation/Strukturaufklärung. - Analyse-Ionenquelle (z. B. Bi-LMIG-basiert oder funktional gleichwertig) zur hochauflösenden, bildgebenden SIMS-Analyse. - Sputter-Ionenquelle(n) für kontrollierten Materialabtrag/Tiefenprofilierung (z.B. Cs und O2/Ar Ionenkanone oder funktional gleichwertig) mit stabiler Stromabgabe über lange Messzeiten. - Cluster-Ionenquelle (z. B. Ar-Cluster, ggf. O2-Cluster oder funktional gleichwertig), inkl. Option zur Analyse/Imaging-Nutzung, soweit gefordert. - FIB-Funktion zum Schneiden und zur Tomografie in der Analyseposition mittels zusätzlicher LMIG- Quelle - Ladungskompensation (Electron Flood Gun oder funktional gleichwertig). - Probenhalter-Grundausstattung inkl. Montagematerial sowie definierte Möglichkeiten zur Aufnahme großer Proben (insb. Wafer bis 300 mm). - Gasinstallationen/Versorgung für die im System integrierten Quellen (Arbeitsgase) inkl. erforderlicher sicherheitstechnischer Komponenten. - Steuer- und Auswertesoftware inkl. Lizenzen; Offline-Auswertung auf separaten Rechnern muss möglich sein. - Steuerrechner (Windows 11 Pro, LAN-Anbindung, Remote-Nutzung oder gleichwertige), kompatible Bereitstellung gemäß IT-Anforderungen.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
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- Universitätsklinikum Aachen AöRFrist: 05. Juni
MALDI-TOF/TOF-Massenspektrometer für intakte Proteine und Proteoformen
Das Universitätsklinikum der RWTH Aachen beschafft einen MALDI-TOF/TOF-Massenspektrometer . Dieses Gerät wird am Institut für Molekulare Herzkreislaufforschung (IMCAR) betrieben und im Rahmen des DFG-geförderten Sonderforschungsbereichs TRR219 "Mechanismen kardiovaskulärer Komplikationen bei chronischer Niereninsuffizienz" benötigt. . Allgemeine Beschreibung MALDI-TOF/TOF-Massenspektrometer: Gefordert wird ein kompaktes, benchtop-basiertes MALDI-TOF/TOF-Massenspektrometer für den experimentellen Einsatz in der biomedizinischen und translationalen Forschung nach dem aktuellen Stand der Technik. Das System ist für den Routine- und Hochdurchsatzbetrieb in einer Multi-user-Umgebung ausgelegt und soll ohne bauliche Anpassungen in bestehenden Laborräumen installierbar sein. Das Massenspektrometer muss über eine dedizierte MALDI-Ionenquelle verfügen und für die Analyse intakter Proteine und Proteinkomplexe ohne enzymatischen Verdau (Top-down / native Massenspektrometrie) geeignet sein. Der analytische Schwerpunkt liegt auf hochmolekularen Biomolekülen aus komplexen biologischen Proben. Es wird ein breiter Massenbereich bis in den hochmolekularen Bereich (? 300.000 m/z) gefordert, der die zuverlässige Detektion großer intakter Biomoleküle ermöglicht. Der Betrieb im Linear- und Reflectron-Modus muss unterstützt werden. Zur strukturellen Charakterisierung ist eine TOF/TOF-fähige MS/MS-Funktionalität erforderlich, die für automatisierte Messabläufe im Hochdurchsatzbetrieb geeignet ist. Der MALDI-Laser muss für den Dauerbetrieb ausgelegt sein und eine reproduzierbare Messperformance gewährleisten. Das System soll den automatisierten Probenbetrieb mit Multi-Spot-Targets unterstützen. Die Gerätesteuerung und Datenerfassung erfolgen über eine integrierte Softwarelösung, die automatisierte Messabläufe sowie die Weiterverarbeitung und den Export der erzeugten Massenspektrometriedaten ermöglicht.
- Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung e.V.
Kauf, Lieferung und Installation eines Röntgenphotoelektronenspektrometers
1. Leistungsverzeichnis Die Lieferung muss im Kalenderjahr 2026 erfolgen. Die geforderten Spezifikationen des kompletten Systems (Neugerät) werden im Folgendem aufgelistet Geräteanforderungen Das Röntgenphotoelektronenspektrometer-Messsystem (XPS) muss über eine mikro-fokussierte, monochromatische Al K-Röntgenquelle mit einer in mindestens 5 µm-Schritten einstellbaren Spotgröße von 10 – 400 µm und einer mit 12 keV Betriebsspannung betriebenen Elektronenquelle verfügen. Die Maximalleistung bei 400 µm-Spotgröße muss bei mindestens 120 W liegen und der Betrieb über Hochspannungs-, Kühlwasser-, Vakuum- und mechanische Interlocks abgesichert sein. Die Aluminium-Anode muss wassergekühlt sein und motorisiert mehr als 20 Betriebspositionen anfahren können. Das verwendete Spektrometer muss einen doppelfokussierter 180°-Halbkugelanalaysator mit mindestens 125 mm Radius aufweisen und einen positionsempfindlichen Detektor mit mindestens 128 Kanälen und Messlinearität bis zu 6,5 Mcps nutzen. Dabei müssen die Betriebsmodi konstante Analysatorenergie, XPS-Mapping durch Rastern mit dem Röntgen-Mikrospot, Snapshot-Modus (Live-Spektrum im Rahmen der Detektionskanäle) und Imaging-Modus (laterale Intensitätsverteilung bei vorgegebener Photoelektronenenergie) auswählbar sein. Für die Messung von elektrisch isolierenden Proben muss eine koaxiale Dualstrahl-Ladungskompensation (Kombination aus positivem Ionenstrahl mit Energie unterhalb der Sputterschwelle und koaxial umgebenden Elektronenstrahl) zur Verfügung stehen. Eine optische Probenbetrachtung in Reflexionsanordnung soll die hochaufgelöste Ansicht der aktuellen Analyseposition aus Analysatorperspektive gewährleisten. Die Probenbeleuchtung muss sowohl in Betrachtungsrichtung als auch in verkippter Anordnung möglich sein, um sowohl glatte als auch raue Proben gut erfassen zu können. Zudem soll in der Probenschleuse die Aufnahme eines Probenhalter-Fotos als Grundlage für die automatische Probennavigation möglich sein. Für die Verfolgung des Arbeitsabstands muss eine hochauflösende Kamera entsprechend seitlich installiert sein. Das Messsystem muss über einen automatisierten Probentisch mit 4 Achsen verfügen. Für Kalibrierung und Ausrichtung sollten Kalibrierstandardproben (Kupfer, Gold und Silber) sowie eine phosphorisierende Probe, Blenden, Messkanten und Kalibriergitter im Probentisch integriert sein. Es sollten verschiedene Mehrzweckprobenhalter für eine maximale Probengröße von mindestens 60 mm x 60 mm x 20 mm vorhanden sein. Konkret sollten zwei Probenplattenaufnahmehalter sowie Probenplatten für Pulverproben, für Faserproben und drei Rotationshalter inkl. einer umgebenden Aufnahmeplatte geliefert werden. Für winkelabhängige Messanordnungen soll ein Tiltprobenhalter für einen Winkelbereich von ±90° zur Analysatorrichtung für eine maximale Probengröße von mindestens 26 mm x 5 mm x 5 mm enthalten sein. Für elektrische Probenmessungen und die Bestimmung von Austrittsarbeiten soll ein Probenhalter zur elektrischen Kontaktierung (Erdanschluss + 3 unabhängige Spannungen) von Proben und zum Anlegen einer Vorspannung (Bias) vorhanden sein. Dabei sollte ein Folienstandard zur Kalibrierung der Austrittsarbeit integriert sein. Das Messsystem soll über die XPS-Messtechnik hinaus erweiterte Messmöglichkeiten bieten. Eine hochintensive UV-Lampe (Helium I / Helium II) mit zwei differentiellen Pumpstufen und automatisierten differentiellen Absperrventilen soll UV-angeregte Photoelektronen-spektroskopie (UPS) gewährleisten. Außerdem soll Ionenstreuspektroskopie (ISS) und Energieverlustspektroskopie mit reflektierten Elektronen (REELS) implementiert sein. Tiefenprofilierung muss über eine kombinierte ≤4 kV Ar-Monoionenquelle / ≤8 kV Ar-Clusterionenquelle (75-2000 Atome je Cluster) mit zwei separaten Gaseinlässen und darüber hinaus über fs-gepulste Laserablation (1030 nm, Lasersicherheitsklasse 1) verfügen, um einen schädigungsarmen, schnellen Materialabtrag unter Erhaltung der Stöchiometrie zu ermöglichen. Die erforderlichen Peripheriegeräte für Betriebsmittel, z. B. ein Umlaufkühler für die ggf. notwendige Kühlwasserbereitstellung, sowie zur Vakuumerzeugung sind Bestandteil des Messsystems. Das Vakuumsystem soll ein Basisvakuum von ≤2 x 10-7 Pa ermöglichen. Eine Probenschleuse soll die Probenhalter-Einbringung in weniger als 15 min ermöglichen. Ein 2-Wege Vakuumtransfermodul soll den sicheren Transfer von Proben mit einer maximalen Größe von mindestens 40 mm x 40 mm x 9 mm aus Schutzatmosphäre in das Messystem und zurück ermöglichen, ohne dass Kontakt mit der Umgebung besteht. Software Im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung des Wissenschaftsbetriebes ist ein hohes Maß an Automatisierung von höchster Priorität. Die Gerätesoftware muss über automatisierte Messroutinen verfügen, die folgende Funktionen umfasst: - Automatischer Probentransfer, auch bei Verwendung des Vakuumtransfermoduls - Probenpositionierung anhand Navigationskamera - Workflow-basierte Automatisierung von Messabläufen, z.B. auch kombinierte Tiefenprofilierung mit Ionenstrahl- und Laserabtrag - Automatische Routinen bei der Spektrenauswertung (Elementidentifizierung, chemische Verschiebung, Kurvenanpassung) und der Bestimmung von Austrittsarbeiten und Bandkanten - Automatisierte Kalibrierungs- und Ausrichtungsroutinen für alle Quellen, Analysator und Detektor, z.B. automatisierte Aufnahme der Transmissionsfunktion für verschiedene Passenergien --> weitere siehe zusätzliche Informationen mit dem Text
- Leibniz Universität IT ServicesHannoverFrist: 21. Mai
Lieferung frei Verwendungsstelle inkl. Montage, Inbetriebnahme/Abnahme sowie Einweisung/Schulung des Bedienpersonals für ein Selected Ion Flow Tube Massenspektrometer (kurz SIFT-MS)
Lieferung frei Verwendungsstelle inkl. Montage, Inbetriebnahme/Abnahme sowie Einweisung/Schulung einer Selected Ion Flow Tube Massenspektrometer (kurz SIFT-MS). Ziel ist die hochauflösende Echtzeitanalyse von volatilen organischen Substanzen (kurz VOCs), Emissionen und Geruchsstoffen aus Kunststoffen und Rezyklaten. Dies soll zum einen als Headspace-Messung unter Laborbedingungen möglich sein. Gleichzeitig soll es möglich sein die Emissionen der Kunststoffschmelze während des Extrusionsprozesses durch die Adaptierung an geeigneten Stellen zu analysieren. Position 1: SIFT-MS-System - Massenspektrometer-System basierend auf der Selected Ion Flow Tube Technologie zur direkten Analyse ohne chromatographische Trennung. - Adaption an einen Extruder mittels 1/8" oder 1/4" Rohrleitung möglich. - Ionenquelle und Reagenzionen: o Reagenzionen: mindestens drei Kationen und vier Anionen o Das Gerät ermöglicht ein schnelles Umschalten zwischen den Reagenzionen (im Millisekundenbereich bei den Ionen einer Polarität) zur simultanen Analyse verschiedener Stoffklassen. Der Wechsel zwischen den Polaritäten der Reagenzionen soll innerhalb von 30 s erfolgen. o Der Wechsel der Reagenzionen erfolgt automatisiert durch die Messeinstellungen und -parameter innerhalb der Messsoftware durch die Programmierung von Messabläufen. Es ist keine manuelle Umschaltung notwendig. o Für die Erzeugung der Reagenzionen wird ausschließlich deionisiertes Wasser und Umgebungsluft benötigt. - Quadrupol-Massenfilter (oder gleichwertig robust) mit einem Massenbereich von mindestens 20 bis 350 amu. - Nachweisgrenzen im pptv-Bereich für gängige VOCs. - Das System soll über eine hohe Stabilität in einer variablen Messumgebung verfügen. - Wünschenswert ist ein geringer Wartungsaufwand (z.B. durch eine integrierte Auto-Tune-Funktion). Position 2: Probeneinlass und Gasmanagement - Anschluss über eine beheizte Transferleitung möglich, um Kondensation von schwerflüchtigen Verbindungen zu vermeiden. - Mehrwege-Einlasssystem (mit Temperatursteuerung bis 150 °C) zum automatischen Wechselzwischen verschiedenen Probenströmen. - Kompatibilität zur direkten Anbindung an Gasbeutel (Tedlar-Bags) sowie 1/8"- und 1/4"-Rohrverbindungen (z.B. Swagelok) - Geringer Probenflussbedarf (z.B. < 50 ml/min), um auch kleine Probenvolumina analysieren zu können. Position 3: Auswertesoftware und Datenbank - Umfangreiche Substanzbibliothek mit kinetischen Daten (Reaktionsratenkonstanten) zur Quantifizierung ohne zwingende Kalibrierung für jede Einzelkomponente. - Identifizierung und Quantifizierung von Zielsubstanzen über Substanzbibliothek. - Möglichkeit zur Automatisierung von Messabläufen (Batch-Processing). - Exportfunktionen in gängige Dateiformate (CSV) zur Weiterverarbeitung. Position 4: Bedienung, Abmaße und Sicherheit der Gesamtanlage - Die Gesamtanlage ist durch eine Fachperson allein bedienbar. - Kompakte Bauweise in mobiler Ausführung. Auch für Anwendungen außerhalb des Labors. - Anschlussmöglichkeiten für benötigte Betriebsgase (Stickstoff/Helium) oder integrierte Generatoren. - Notwendige Sicherheitsfeatures und CE-Konformität. Position 5: Inbetriebnahme, Schulung und Wartung - Einweisung und Schulung des Laborpersonals bei der Inbetriebnahme vor Ort. - Remote-Support und Wartung für mindestens 1 Jahr. Position 6: Dokumentation - 1x in gedruckter deutscher Form. - 1x in digitaler Form mittels USB-Stick. Zusätzliche Anforderungen - Lieferung: o Alle Fracht- und Lieferkosten müssen im Angebot enthalten sein. o Lieferung bis spätestens Ende 4. Quartal 2026 - Gewährleistung/Garantie Es sollen die üblichen zweijährigen Gewährleistungspflichten aus dem Verbraucherrecht auch hier Anwendung finden. - Preisstellung Preisangaben sind bitte Brutto anzugeben (inkl. MwSt.). Kontaktstellen Eine Kommunikation darf nur elektronisch über die Vergabeplattform "www.dtvp.de" erfolgen. Allgemeine Angebots- und Auftragsbedingungen Es gelten die allgemeinen Einkaufsbedingungen der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Sprache Der Bieter hat sein Angebot inklusive sämtlicher Anlagen und Nachweise in deutscher oder englischer Sprache zu erstellen. Der Schriftverkehr mit dem Auftraggeber ist in deutscher oder englischer Sprache zu führen. Die Vertrags- und Verhandlungssprache ist deutsch. Gerichtsstand Gerichtsstand ist Hannover. Zahlungsbedingungen Sollten Anzahlungen gewünscht werden, so sind diese nur gegen Vorlage einer unbefristet für den Auftraggeber kostenlosen Bankbürgschaft möglich.
- Martin-Luther Universität - Abteilung 2 - Finanzen
Beschaffung des Technisches Grundgerüst (Backend) im Rahmen des Verbundprojektes cAReCoach
Nationale Ausschreibung nach UVgO Vorinformation 1. Öffentlicher Auftraggeber Name und Anschrift: Martin-Luther Universität - Abteilung 2 - Finanzen Universitätsplatz 10 06108 Halle (Saale) Telefonnummer: +49 3455521074 E-Mail: frank.dietrich@verwaltung.uni-halle.de Faxnummer: +49 3455527631 Internet: 2. Vergabeverfahren Verhandlungsvergabe Rechtsrahmen: UVgO 3. Auftragsgegenstand: Beschaffung des Technisches Grundgerüst (Backend) im Rahmen des Verbundprojektes cAReCoach 4. Ort der Ausführung Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Wirtschaftswissenschaftlicher Bereich - School of Economics and Business // Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliches Informationsmanagement Große Steinstraße 73 06108 Halle (Saale) 5. Art und voraussichtlicher : Leistungsbeschreibung Technisches Grundgerüst (Backend) im Rahmen des Verbundprojektes cAReCoach 1. Hintergrund und Projektziel Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg führt das Forschungsprojekt cAReCoach durch, das eine AR-basierte (Augmented Reality) Assistenzanwendung für pflegende Angehörige entwickelt. Die Anwendung soll pflegenden Angehörigen auf unterschiedlichen Endgeräten kontextsensitive, visuelle Unterstützung in Pflegesituationen bieten - von der Körperlagekontrolle bis zur Notfallunterstützung. Im Rahmen dieser Markterkundung/ Klärung der Binnenmarktrelevanz werden Unternehmen gesucht, die Interesse an der Übernahme des Unterauftrags "Technisches Grundgerüst (Backend)" haben. Der Beschaffungsvorgang umfasst die Entwicklung der technischen Grundlage für plattformübergreifende Tracking-Mechanismen sowie der Notfall- und adaptiven Unterstützungsfunktion. 2. Erwartete Leistungen AP 1 - Tracking-Mechanismen Entwicklung plattformspezifischer Tracking-Mechanismen mit generalisierter API zur Integration in das Frontend sowie Bereitstellung als Unity-Package. Konzeption: Schematische Architektur, Anforderungsanalyse entlang der Fallbeispiele, Definition einer generalisierten API für die Frontend-Integration Implementierung: Iterative Entwicklung der Tracking-Mechanismen entlang der Architektur und Fallbeispiele, Implementierung der generalisierten API Bereitstellung: Transfer und Qualitätssicherung in einem plattformagnostischen Unity-Package zur Integration im Frontend AP 2 - Notfallfunktion Entwicklung einer generalisierten Notfallfunktion für die spezifischen Endgeräte sowie Bereitstellung als plattformagnostisches Unity-Package. Konzeption: Flussdiagramm zur Definition des Prozessablaufs, Integration des Content Designs, Definition einer generalisierten API Implementierung: Umsetzung des Notfallfunktionsprozesses, Integration der Designguideline, Implementierung der API zur Frontend-Integration Bereitstellung: Transfer und Qualitätssicherung als plattformagnostisches Unity-Package AP 3 - Adaptive Unterstützungsfunktion Entwicklung einer adaptiven Unterstützungsfunktion auf Basis einer State-Machine zur kontextsensitiven Einblendung visueller Hilfsebenen. Konzeption: Schematische Ausarbeitung einer State-Machine zum Umschalten adaptiver Unterstützungs-Layer entlang der Designguidelines, Layering-System für visuelle Hilfsebenen Implementierung: Umsetzung der State-Machine zur adaptiven Darstellung, Implementierung einer generalisierten API zum Auslesen und Auslösen der State-Machine Bereitstellung: Transfer und Qualitätssicherung als plattformagnostisches Unity-Package zur Frontend-Integration 3. Anforderungen an interessierte Unternehmen Unternehmen, die an der Markterkundung teilnehmen möchten, sollten folgende Voraussetzungen erfüllen: 3.1 Erfahrung im Bereich KI-gestütztes Tracking und maschinelles Lernen Nachweisliche Erfahrung in der Entwicklung und dem Training von Machine-Learning-Modellen für Körper- oder Bewegungstracking, vorzugsweise im Pflege- oder Gesundheitskontext Kenntnisse in der Abwägung zwischen Erkennungsgenauigkeit und Echtzeitperformance auf mobilen Endgeräten Erfahrung in der Entwicklung KI-gestützter Schnittstellen zur Wissensvermittlung oder Prozessunterstützung ist von Vorteil 3.2 Plattformübergreifende XR-Entwicklung und Hardwarekompetenz Erfahrung in der XR-Entwicklung für unterschiedliche Endgeräte (z. B. Mixed-Reality-Brillen, Smartphones, Tablets) unter Nutzung von Unity und OpenXR-Standards Nachgewiesene Kompetenz in der Integration externer Tracking-APIs sowie in der Entwicklung plattformagnostischer Abstraktionsschichten und Unity-Packages Fundierte Kenntnisse im Umgang mit Edge Cases verschiedener Kamera-Konfigurationen, Tracking-Systemen und Rendering-Pipelines Erfahrung in der Entwicklung von API-Schnittstellen zwischen Backend-Tracking-Komponenten und Frontend-Anwendungen 3.3 Projekterfahrung im Pflege- und Gesundheitsbereich Erfrahrung in der Entwicklung digitaler oder XR-gestützter Lösungen für Pflegekräfte, pflegende Angehörige oder vergleichbare Zielgruppen mit geringer Technikaffinität Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen, Pflegeschulen, Forschungseinrichtungen oder medizinischen Institutionen Kenntnisse der besonderen Anforderungen nicht-technikaffiner Nutzergruppen sowie der Rahmenbedingungen verschiedener Pflegesettings 3.4 Schnittstellenkompetenz und Arbeit in verteilten Entwicklungsteams Erfahrung in der Definition und Umsetzung stabiler Schnittstellen zwischen Tracking-Systemen und darauf aufbauenden Visualisierungskomponenten Vertrautheit mit der Zusammenarbeit in verteilten Entwicklungsteams inklusive klarer Dokumentation, Versionierung (z. B. Git) und Abstimmungsprozessen Agile, iterative Arbeitsweise mit Erfahrung in der schrittweisen Verfeinerung von Systemen auf Basis von Forschungsfeedback 3.5 Regionale Präsenz und Kooperationsbereitschaft Erfahrung in der Mitarbeit an wissenschaftlichen Forschungsprojekten, vorzugsweise mit Hochschul- oder Forschungseinrichtungen Bereitschaft zur Durchführung regelmäßiger Vor-Ort-Workshops und Abstimmungstermine an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie in lokalen Pflegeeinrichtungen Regionale Nähe zur TPG-Region Halle (Saale) ist von Vorteil, jedoch keine zwingende Voraussetzung Iterative, nutzerzentrierte Arbeitsweise mit Erfahrung in der schnellen Entwicklung interaktiver Prototypen 4. Hinweise zur Teilnahme/Interessensbekundung Interessierte Unternehmen werden gebeten, eine Kurzdarstellung ihres Unternehmens (max. 2 Seiten) mit Angaben zu relevanten Referenzprojekten, eingesetzten Technologien und Methoden sowie der personellen Verfügbarkeit einzureichen. 6. Voraussichtlicher Zeitraum der Ausführung: Fertigstellung der Leistungen bis: Dauer der Leistung: Schnellstmöglich nach der Auftragserteilung ggf. Beginn der Ausführung: 7. Sonstiges: Fragen zur Vergabe und die Durchführung werden durch die Vergabestelle (Abteilung 2) von Herr Frank Dietrich beantwortet. Kontakt: frank.dietrich@verwaltung.uni-halle.de Alle fachlichen Fragen und Interessensbekundungen inkl. Firmenvorstellung/Nachweise Eignung (siehe 5. Hinweise zur Teilnahme) werden durch Hans Julius Betke E-Mail: hans.betke@wiwi.uni-halle.de beantwortet. Die Beschaffung soll als Verhandlungsvergabe gemäß UVgO durchgeführt werden und die Angebotsaufforderung wird frühestens nach dem Ende der Vorinformation an alle interessierten Bieter versandt werden. Alle informationen zur Vergabe und ein detailliertes Leistungsverzeichnis wird mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Software,Programmierdienste,IT-Systemdienstleistungen,Beratung/ Gutachten/ Studie (IT),Forschung/ Entwicklung
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 12. Juni 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Institut für Oberflächen-und Schichttechnik GmbH.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.