Technische Projektleitung Migration Fahrplan-Backend
Der ZVV sucht einen technischen Projektleiter / eine technische Projektleiterin Stufe Senior, der/die die folgenden Ziele erreicht: Sämtliche Komponenten des Fahrplan-Backends sollen durch neue Systeme abgelöst werden. Für das Routing soll der von der SKI+ (Systemaufgaben Kundeninformation) der SBB betriebene Routing-B...
Typ:Ausschreibung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Der ZVV sucht einen technischen Projektleiter / eine technische Projektleiterin Stufe Senior, der/die die folgenden Ziele erreicht: Sämtliche Komponenten des Fahrplan-Backends sollen durch neue Systeme abgelöst werden. Für das Routing soll der von der SKI+ (Systemaufgaben Kundeninformation) der SBB betriebene Routing-Backend «Open Jour...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Zürcher Verkehrsverbund ZVV
- Veröffentlicht: 13. Mai 2026
- Frist: Nicht angegeben
- Thema: IT-Beratung
Ausschreibungsbeschreibung
Der ZVV sucht einen technischen Projektleiter / eine technische Projektleiterin Stufe Senior, der/die die folgenden Ziele erreicht: Sämtliche Komponenten des Fahrplan-Backends sollen durch neue Systeme abgelöst werden. Für das Routing soll der von der SKI+ (Systemaufgaben Kundeninformation) der SBB betriebene Routing-Backend «Open Journey Planner» verwendet werden (siehe Open Journey Planner (OJP) – Open Data-Plattform Mobilität Schweiz).Im Rahmen des Projektes müssen verschiedene Services neu entwickelt werden, da sie im heutigen Fahrplan-Backend enthalten sind, im OJP jedoch nicht implementiert sind. Diese Entwicklungen werden von den heutigen am Fahrplan-Backend beteiligten Partnerunternehmen oder von noch zu bestimmenden Implementationspartnern geleistet und sollen durch die vorliegend ausgeschriebene technische Projektleitung geplant und begleitet werden. Zwei wichtige solcher Services sind der Linienpush und der Verbindungspush. Über diese Services erhalten Nutzer/-innen Pushmeldungen, falls auf der von ihnen abonnierten Linie oder Verbindung Störungen oder Verspätungen auftreten.Aufgrund der neuen Systemarchitektur und neuer Systeme / Services müssen auch sämtliche Prozesse im Zusammenhang mit dem Datenmanagement und der Datenaufbereitung unter Mitarbeit der technischen Projektleitung neu entwickelt werden.Sämtliche Funktionen, die den Kundinnen und Kunden des ZVV heute über die ZVV-App und den Onlinefahrplan zur Verfügung stehen (und insofern öffentlich zugänglich sind), sollenvollumfänglich auch mit dem neuen System zur Verfügung stehenohne Unterbruch über die gesamte Dauer der Migration zur Verfügung stehenDie wichtigsten nicht-funktionalen Zielsetzungen des Projektes sind:Anpassungen an den Clientkanälen sollen so minimal wie möglich gehalten werdenBetriebliche Dokumentation liegt vorTechnische Systemdokumentationen und Architekturübersicht liegen vorFür die zusätzlich zu entwickelnden Backendfunktionalitäten ist ein Implementationspartner gefunden, welcher Betrieb und Wartung sicherstelltDer oder die technische Projektleitung zur Migration des Fahrplan-Backends hat dabei die folgenden Aufgaben auszuführen:Projekt-, Zeit- und MeilensteinplanungAnforderungsmanagementKoordination zwischen den beteiligten Unternehmen und OrganisationenErstellung von Testprotokollen, Beauftragung von deren Umsetzung sowie Überprüfung der ErgebnisseDatenmodifikationen: analysieren, was noch nötig ist und ob und wie es anders gelöst werden kannEnge Zusammenarbeit mit der Gesamtprojektleitung des ZVV
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
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7- Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.Frist: 13. Mai
Informationseinholung im Rahmen einer MARKTERKUNDUNG - Für die Beschaffung von Systemen für die „weltraumbasierte optische Detektion und Verfolgung von Objekten in der Erdumlaufbahn“.
Es handelt sich nicht um ein Vergabeverfahren! Es ist eine unverbindliche Informationsabfrage, die allein der Markterkundung entsprechend § 28 Vergabeverordnung (VgV) dient. Beschreibung der Aufgabe: Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Bereich Weltraumlage, sondiert die Beschaffung schlüsselfertiger satellitenbasierter Beobachtungssys-teme für optische Beobachtungen (Detektion und Verfolgung) von Weltraumobjekten im erd-nahen Bereich sowie die Nutzung marktverfügbarer Daten aus bestehenden Weltrauminfra-strukturen. Weitere Detektionstechnologien für die Überwachung von Weltraumobjekten aus vergleichbaren Entfernungen können zusätzlich vorgeschlagen werden. Hierbei geht es um vollständig integrierte Satelliten mit Sensoreinheiten inklusive Steuerungssoftware, Kontrollsys-temen und Software zur automatisierten Verarbeitung der Beobachtungsdaten sowie ggf. der anschließenden Instandhaltung und Betreuung der Systeme im Orbit. Ziel dieses Vorhabens ist es, neue oder bestehende satellitengestützte Sensoren in das bestehende Netzwerk der Welt-raumüberwachung des deutschen Weltraumlagezentrums (WRLageZ) zu integrieren und ope-rationell in Betrieb zu nehmen. Die Satelliten sollen in der Lage sein, Objekte in verschiedenen Erdumlaufbahnen – insbeson-dere im Low Earth Orbit (LEO), Medium Earth Orbit (MEO) und Geostationary Earth Orbit (GEO) – zu detektieren und zu verfolgen. Dabei sollen Weltraumobjekte mit hoher Genauig-keit in höchstmöglicher Wiederholungsrate erfasst werden können. In der finalen Ausbaustufe soll die Erfassung in nahezu Echtzeit erfolgen. Die Sensoren müssen für einen Betrieb im Or-bit ausgelegt sein und die vom WRLageZ zentral gesteuerten Beobachtungsaufträge eigen-ständig, unter Berücksichtigung von Umweltbedingungen (z. B. Strahlung, thermische Schwankungen) und Systemintegrität, durchführen können. Die erfassten Beobachtungsdaten – insbesondere Winkelkoordinaten und scheinbare Hellig-keit – müssen in einem Zeitfenster unterhalb von 60 Minuten vollautomatisiert verarbeitet und in standardisierter Form (z. B. TDM-Format) dem WRLageZ zur Verfügung gestellt werden. Eine konkrete technische Spezifikation wird derzeit nicht vorgegeben, um zunächst einen um-fassenden Überblick über marktrelevante, bereits existierende oder in Entwicklung befindli-che Systeme zur raumgestützten Weltraumlageerfassung (Space Based Space Surveillance, SBSS) zu erhalten. Die gewonnenen Bahndaten sollen in den zentralen Bahndatenkatalog des WRLa-geZ eingepflegt und mit ausgewählten nationalen und internationalen Partnern geteilt wer-den. Diese Daten bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung nationaler Fähigkeiten zur operationellen Weltraumüberwachung im Bereich optischer Beobachtungen aus dem All. Im Einzelnen sind folgende Aktivitäten vorgesehen: (a) Bereitstellung von bereits verfügbaren vorprozessierten Daten aus bestehenden Welt-rauminfrastrukturen. (b) Aufbau eines satellitenbasierten Beobachtungssystems für die optische Detektion und Verfolgung von Weltraumobjekten, (c) Start, Inbetriebnahme und Validierung des Systems im Orbit, einschließlich Anbindung an das WRLageZ, (d) Schulung des betreuenden Personals für den Betrieb und die Datenanalyse. Für die Durchführung des Projekts ist nach aktueller Planung ein Zeitraum von 24 bis 36 Mona-ten, voraussichtlich ab April 2027, vorgesehen. Dieser kann ggfs. zur Erreichung der finalen Ausbaustufe verlängert werden. Sofern Sie die oben beschriebene Leistung anbieten können, bitten wir um Zusendung aussa-gekräftiger Unterlagen und Referenzen (gerne an die unten genannte E-Mail-Adresse) bis spä-testens 31.05.2026, 23:59:59 Uhr an die folgende Kontakt- und Auskunftsstelle: Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR e. V.) Abteilung AR-ZF z. Hd. Frau Martina Böhm-Braun, Königswinterer Str. 522 – 524 53227 Bonn
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
81322916-Beratung, Implementierung und Inbetriebnahme von SAP Concur in 60 Ländern-Rollout auf einem bestehenden Global Template
Die GIZ nutzt seit über 20 Jahren das SAP Enterprise Resource Planning (ERP)-System bzw. Vorgängerversionen, um ihre wichtigsten betriebswirtschaftlichen Abläufe abzubilden. Das ERP-System umfasst die Standardkomponenten Personalwesen, Finanz- und Rechnungswesen (Bilanz und Jahresabschluss) sowie Beschaffung, aber auch das von der GIZ eigenentwickelte Projektbearbeitungssystem PBS zur Unterstützung des GIZ-Kernprozesses Auftrags-management (Portfolio- und Projektmanagement). Für das aktuelle System wurde vom Hersteller SAP das Wartungsende angekündigt; danach werden von SAP keine gesetzlich notwendigen Updates sowie Sicherheits-Updates mehr bereitgestellt. Um die Funktionalität und den sicheren Betrieb eines ERP-Systems für die GIZ auch weiterhin gewährleisten zu können, muss die GIZ ihr jetziges ERP-System SAP ECC V6.0 auf das Nachfolgesystem S/4HANA umstellen. Mit der Einführung von S/4HANA werden wesentliche Komponenten des bisherigen ERP-Systems funktional stark erweitert und auf eine neue, technologisch moderne Basis - zwischen den beiden Systemen liegen mehr als 10 Jahre - gebracht. Dieses ermöglicht der GIZ im Rahmen der Umstellung einen Neuaufbau der Prozess- und IT-Landschaft mit dem Ziel, durchgängige und weitestgehend systembruchfreie Geschäftsprozesse zu implementieren. Mit der Umstellung des SAP ERP-Systems auf S/4HANA verfolgt die GIZ im Rahmen der Unternehmensstrategie zudem das Ziel, wesentliche Geschäftsprozesse zu optimieren, zu standardisieren und zu digitalisieren. Integrierte Systemlösungen, die für eine reibungslose Kommunikation, einen durchgängigen Informationsfluss und eine einheitliche Datenhaltung bei den Geschäftsprozessen sorgen, werden abgebildet und für alle Beschäftigtengruppen gemäß ihrer zugeordneten Rolle und Funktion weltweit nutzbar gemacht. Die Implementierungsstrategie basiert daher auf einem Greenfieldansatz; d.h. die ERP-gestützten Prozesse werden neu implementiert und dabei wird auf eine bestmögliche Abdeckung mittels branchenüblicher Standard-Geschäftsprozesse geachtet. Dazu wurde in 2020 das Projekt LSS (Large Scale Solution) S4GIZ gestartet. Im Rahmen des oben beschriebenen Projekts LSS S4GIZ wird ein Vergabeverfahren für die Erbringung von Dienstleistungen zur Beratung und Unterstützung der GIZ durchgeführt. Es geht dabei im Rahmen eines weltweiten Rollouts von SAP Concur um die Implementierung von SAP Concur in ca. 60 Ländern. Damit soll der bereits begonnene Rollout fortgeführt werden. Die Vergabe der Leistungen erfolgt in Form einer Rahmenvereinbarung. Die genaue Ausgestaltung der Leistungsinhalte erfolgt mit den jeweiligen Einzelabrufen. Näheres regeln die Vertragsunterlagen, welche Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sämtliche zur Implementierung des S/4HANA-Systems notwendigen Lizenzen sind nicht Teil dieses Vergabeverfahrens und werden durch den Auftraggeber gestellt. Insbesondere bei den folgenden Aufgabenbereichen wird Beratung und Unterstützung notwendig werden: Implementierung von SAP Concur in ca. 60 Ländern - Fortführung der bisherigen Implementierungen ab Anfang der 4. Welle - Beratung und Unterstützung bei der Implementierung und Inbetriebnahme von SAP Concur in 60 außereuropäischen Ländern mit komplexen spezifischen regulatorischen Umständen, unter Nutzung der bisherigen Erfahrungen, Global Templates und Country Design Documents. insbesondere in den Bereichen: o Prozess- und Anforderungsanalyse o Konzeption fachlicher und technischer Bedarfe o Konfiguration und Customizing o Gestufter Rollout o Module: Request (Reiseanträge) und Expense (Reisekostenabrechnung) sowie höchstwahrscheinlich Travel (Reisebuchung) o Unterstützung bei der Entwicklung weiterer Concur basierter Services o Unterstützung bei Integration in S/4HANA o Unterstützung in den Hypercare-Phasen o Unterstützung bei der Systemdokumentation o Unterstützung im Projektmanagement Die Schätz- und Höchstmenge des Rahmenvertrages für diese Ausschreibung beträgt 500 Fachkrafttage, zuzüglich und einer Anzahl an Inlandsreisen in Höhe von 100 nach Eschborn und Bonn und einem Reisekostenbudget für Auslandsreisen iHv 20.000 EUR.
- Krankenhaus Nordwest GmbH
Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines Zusatzsystems zur submillimetergenauen Positionierung und Echtzeit-Überwachung der Bestrahlung an einem vorhandenen Linearbeschleuniger TrueBeam der Firma VARIAN sowie Erbringung von Servicevertragsleistungen über 8 Jahre
KURZBESCHREIBUNG: Auftragsgegenstand ist die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines Zusatzsystems zur submillimetergenauen Positionierung und Echtzeit-Überwachung der Bestrahlung an einem vorhandenen Linearbeschleuniger TrueBeam der Firma VARIAN sowie Erbringung von Servicevertragsleistungen über 8 Jahre. Der AG betreibt einen C-Arm-Linearbeschleuniger TrueBeam der Herstellerfirma VARIAN. Dieser Linearbeschleuniger soll um ein stereoskopisches Röntgenverifikationssystem ergänzt werden, um vor und während der Bestrahlung durch den Linearbeschleuniger eine exakte Visualisierung des Zielbereichs zu ermöglichen und dadurch eine submillimetrisch genaue Positionierung und Echtzeit-Überwachung der Bestrahlung anhand der inneren Anatomie zu ermöglichen. Durch dieses Zusatzsystem sollen hochpräzise Bestrahlungsanwendungen, insbesondere SRS/SBRT sowie weitere stereotaktische und konventionelle Radiotherapien ermöglicht werden. Das zu beschaffende Zusatzsystem soll diese stereoskopische kV-Röntgenbildgebung (IGRT) mit einem kamerabasierten System zur Überwachung der Patientenoberfläche (SGRT) derart kombinieren, dass eine submillimetergenaue Lagerungskontrolle und intrafraktionale Echtzeitüberwachung der Bestrahlung durch den Linearbeschleuniger möglich wird. Anzubieten ist ein vollständig betriebsbereites System einschließlich aller erforderlichen Hard- und Softwarekomponenten, Montage-/Installationsleistungen, Kalibrierung, Integration in die Behandlungsumgebung, Qualitätssicherung, Schulung sowie dokumentierte Abnahme. SYSTEMUMGEBUNG, INTEGRATIONSKONTEXT UND ZIELSETZUNG: Der Bieter hat die technische Integration in das o.g. Linearbeschleunigersystem (TrueBeam der Herstellerfirma VARIAN) herzustellen und zu koordinieren und die Funktionalität im Gesamtsystem nachzuweisen. TECHNISCHE UND FUNKTIONALE MINDESTANFORDERUNGEN: Das anzubietende Zusatzsystem muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: a) während der Bestrahlung muss gleichzeitig die innere Anatomie und die Oberfläche eines Patienten mit einer Genauigkeit im Submillimeterbereich überwacht werden. b) kraniale und extrakraniale Patienten müssen bei stereotaktischen und konventionellen Radiotherapien intrafraktionell anhand ihrer inneren Anatomie submillimetergenau positioniert und überwacht werden können. c) Das Zusatzsystem muss bei allen Couch-Winkeln eine kontinuierliche Überwachung der Patientenposition auf Grundlage der internen Anatomie sowie eine darauf basierende Korrektur ermöglichen. Überwachung und Korrektur müssen in Echtzeit während der gesamten Bestrahlung erfolgen, sodass die geforderte Präzision im Submillimeterbereich sichergestellt wird. d) Die Kalibrierung des IGRT-Systems auf das Behandlungs-Isozentrum muss bei der Positionierung und Überwachung von stereotaktischen Behandlungen (SRS, SBRT) sichergestellt sein, ohne dass eine patientenspezifische Qualitätssicherung erforderlich wird. e) Das Zusatzsystem muss mit dem Linearbeschleunigertisch über eine Schnittstelle so integriert sein, dass die Patienten automatisch über die Patientenoberfläche und die CBCT-Außenkontur vorpositioniert werden können. f) Das Zusatzsystem muss technisch in das Linearbeschleunigersystem integriert werden können. g) Das anzubietende Zusatzsystem beinhaltet die komplette betriebsnotwendige Hardware h) Der Bieter liefert, installiert und lizenziert alle betriebsnotwendigen Softwaremodule PROJEKT-, INSTALLATIONS- UND INBETRIEBNAHMELEISTUNGEN: Der Bieter erbringt alle Leistungen zur betriebsbereiten Übergabe, insbesondere: • Projektmanagement/Projektleitung • Montage/Installation aller Systemkomponenten • Systemkonfiguration und Kalibrierung • Integration in die LINAC-Umgebung • Implementierung von Remote-Service gemäß Sicherheits- und Netzwerkvorgaben SCHULUNG UND KLINISCHE INBETRIEBNAHMEUNTERSTÜTZUNG: Der Bieter führt Schulungen/Einweisungen und klinische Unterstützung durch, mindestens: • Anwendertraining vor Ort (mehrtägig) für alle beteiligten Berufsgruppen • Go-Live-Unterstützung vor Ort zur Etablierung der klinischen Workflows • Teilnahme an einem klinischen Aufbaukurs für eine definierte Teilnehmeranzahl ZERTIFIZIERUNGSLEISTUNGEN: Der Angebotsumfang beinhaltet Zertifizierungsleistungen, insbesondere Audit- und Rezertifizierungsleistungen MITWIRKUNGSPFLICHTEN DES AUFTRAGGEBERS: Der Auftraggeber stellt die bauseitigen Voraussetzungen sowie die notwendigen IT-Grundlagen. Die erforderlichen LINAC-Schnittstellen sind durch den LINAC-Hersteller bereitzustellen. ABNAHME, DOKUMENTATION, GEWÄHRLEISTUNG: Der Bieter führt eine dokumentierte Abnahme anhand abgestimmter Testprotokolle durch und übergibt System- und Benutzerdokumentation. SERVICE, SUPPORT, UPDATES UND REMOTE-SERVICE: • Gewährleistung: Der Bieter gewährt für das gelieferte System eine Gewährleistungsdauer von 12 Monaten ab betriebsbereiter Übergabe / Abnahme. • Servicevertrag für die Jahre 1-8 inkl. Lizenz-Support, softwarebezogene Updates / Upgrades sowie ein 24/7 Hotline-Support.
- Frist: 15. Apr.
Dienstleistungen im Bereich IT-Infrastrukturdienste in mehreren Losen (8 Lose)
Gegenstand der Ausschreibung ist die Ermittlung eines Auftragnehmers je Los (8 Lose) für die Erbringung von IT-Dienstleistungen für die Auftraggeberin im Bereich IT-Infrastrukturdienste sowohl für den laufenden Betrieb als auch für anstehende Projekte durch entsprechend qualifizierte Consultants mit unterschiedlichen Qualifikationsstufen. Die Ausschreibung umfasst folgende Leistungen (pro Jahr): Los 1: - Rolle 1: System Engineer VMware - Remote und Vor Ort: 800 PT pro Rolle - Rolle 2: Virtualisierungsspezialist/in - Remote und Vor Ort: 200 PT pro Rolle - Rolle 3: Cloud Infrastructure Engineer - Remote und Vor Ort: 400 PT pro Rolle - Rolle 4: Cloud Systems Administrator (Cloud Operations Engineer) - Remote und Vorort: 600 PT pro Rolle - Rolle 5: Service Manager/in Infrastructure as a Service (IaaS) - Remote und Vor Ort: 400 PT pro Rolle Los 2: - Rolle 1: System Administrator/in Windows Server und Windows Server Dienste - Remote und Vor Ort: 600 PT pro Rolle - Rolle 2: System Administrator/in Active Directory - Remote und Vor Ort: 600 PT pro Rolle - Rolle 3: System Administrator/in Exchange - Remote und Vor Ort: 600 PT pro Rolle Los 3: - Rolle 1: Datenbankadministrator/in Oracle Engineered Systems - Remote und Vor Ort: 1.000 PT pro Rolle Los 4: - Rolle 1 Plattform- und Basissysteme - Linux OS - Remote und Vor Ort: 1000 PT pro Rolle - Rolle 2 Plattform- und Basissysteme - Middleware Remote und Vor Ort: 1000 PT pro Rolle - Rolle 3 Automatisierung - Remote und Vor Ort: 1000 PT pro Rolle Los 5: - Rolle 1: MS/Citrix VDI Spezialist/in - Remote und Vor Ort: 200 PT pro Rolle - Rolle 2: MS/Citrix Architekt/in - Remote und Vor Ort: 200 PT pro Rolle - Rolle 3: MS/NetScaler-Gateway Spezialist/in - Remote und Vor Ort: 200 PT pro Rolle Los 6.1: - Rolle 1: Technische Projektleitung - Remote und Vor Ort: 400 PT pro Rolle - Rolle 2: Technisches Consulting - Remote und Vor Ort: 400 PT pro Rolle - Rolle 3: Technisches Consulting - Remote und Vor Ort: 400 PT pro Rolle - Rolle 3: Technisches Consulting (Montag bis Freitag, 18:00 - 22:00 Uhr): 8 PT pro Rolle - Rolle 3: Technisches Consulting (Samstag, Sonntag und Feiertage, 07:00 - 18:00 Uhr): 5 PT pro Rolle - Rolle 4. Technisches Consulting - Remote und Vor Ort: 400 PT pro Rolle - Rolle 4: Technisches Consulting (Montag bis Freitag, 18:00 - 22:00 Uhr): 8 PT pro Rolle - Rolle 4: Technisches Consulting (Samstag, Sonntag und Feiertage, 07:00 - 18:00 Uhr): 5 PT pro Rolle - Rolle 5: Technische Projektunterstützung - Remote und Vor Ort: 200 PT pro Rolle - Rolle 6: IT Assistenz - Remote und Vor Ort: 600 PT pro Rolle Los 6.2: - Rolle 1: Technische Projektleitung - Remote und Vor Ort: 400 PT pro Rolle - Rolle 2: Technisches Consulting - Remote und Vor Ort: 400 PT pro Rolle - Rolle 3: Technisches Consulting - Remote und Vor Ort: 400 PT pro Rolle - Rolle 3: Technisches Consulting (Montag bis Freitag, 18:00 - 22:00 Uhr): 8 PT pro Rolle - Rolle 3: Technisches Consulting (Samstag, Sonntag und Feiertage, 07:00 - 18:00 Uhr): 5 PT pro Rolle - Rolle 4. Technisches Consulting - Remote und Vor Ort: 400 PT pro Rolle - Rolle 4: Technisches Consulting (Montag bis Freitag, 18:00 - 22:00 Uhr): 8 PT pro Rolle - Rolle 4: Technisches Consulting (Samstag, Sonntag und Feiertage, 07:00 - 18:00 Uhr): 5 PT pro Rolle - Rolle 5: Technische Projektunterstützung - Remote und Vor Ort: 200 PT pro Rolle - Rolle 6: IT Assistenz - Remote und Vor Ort: 600 PT pro Rolle Los 7: - Rolle 1: Automation: Technische Projektberatung und Unterstützung - Remote und Vor Ort: 1000 PT pro Rolle - Rolle 2: Cloud, Container: Technische Projektberatung und Unterstützung - Remote und Vor Ort: 1000 PT pro Rolle - Rolle 3: Keycloak, Open LDAP: Technische Projektberatung und Unterstützung - Remote und Vor Ort: 1000 PT pro Rolle Los 8: - Rolle 1: System Administrator/in: Backup Spezialist/in - Remote und Vor Ort: 600 PT pro Rolle - Rolle 2: System Administrator/in: Storage Systeme - Remote und Vor Ort: 600 PT pro Rolle Die Vertragslaufzeit beginnt mit Zuschlagserteilung und beträgt, sofern vorher keine Kündigung erfolgt, zunächst 24 Monate (Mindestvertragslaufzeit). Die Auftraggeberin behält sich vor, den Vertrag zweimalig um jeweils ein Jahr zu verlängern (optionale Vertragszeiträume). Die Mindestvertragslaufzeit verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, sofern nicht drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit eine Kündigung durch die Auftraggeberin erfolgt. Für den zweiten optionalen Verlängerungszeitraum gilt selbiges. Der Vertrag endet in jedem Fall mit dem Erreichen der maximalen Gesamtauftragsgrenze (je Los): - Los 1 - Virtualisierung und Cloud-Infrastrukturbetrieb: 11.059.200,00 EUR netto; 13.160.448,00 EUR brutto (inkl. optionaler Leistungen) - Los 2 - Microsoft Produkte: 8.294.400,00 EUR netto; 9.870.336,00 EUR brutto (inkl. optionaler Leistungen) - Los 3 - Oracle: 4.608.000,00 EUR netto; 5.483.520,00 EUR brutto (inkl. optionaler Leistungen) - Los 4 - Open Source Server: 13.824.000,00 EUR netto; 16.450.560,00 EUR brutto (inkl. optionaler Leistungen) - Los 5 - CITRIX: 2.764.800,00 EUR netto; 3.290.112,00 EUR brutto (inkl. optionaler Leistungen) - Los 6.1 und Los 6.2 jeweils - Technisches Projektmanagement: 11.174.400,00 EUR netto; 13.297.536,00 EUR brutto (inkl. optionaler Leistungen) - Los 7 - Open Source, Automation, Container und Cloud: 13.824.000,00 EUR netto; 16.450.560,00 EUR brutto (inkl. optionaler Leistungen) - Los 8 - Backup und Storage: 5.529.600,00 EUR netto; 6.580.224,00 EUR brutto (inkl. optionaler Leistungen) Die geschätzte Abnahmemenge je Los ist der Anlage 3.x zum Vertrag - Preisblatt zu entnehmen. Wird der Auftragswert durch eine Auftragsänderung während der Vertragslaufzeit gem. § 132 GWB erhöht, so endet der Vertrag mit dem Erreichen dieses neuen Auftragswertes. Vom Vertragsende unberührt bleibt die Verpflichtung des Auftragnehmers zur vertragskonformen Leistungserbringung der im Vertragszeitraum erfolgten Beauftragungen.
- TRON - Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gemeinnützige GmbH
Beschaffung von Serverinfrastruktur (4 Höheneinheiten mit 60 Festplatten á 24 TB am vorhandenen Controllerpaar NetApp 2720) für den wissenschaftlichen Anwendungsbereich der TRON
Der Storage Cluster DC FR7 ist mit einem Diskpool von 90 Festplatten à 8 TB ausgestattet. Die Serverkapazitäten am FR7 speichern u.a. Daten von Volumes, auf denen das T?Laufwerk sowie Ablagestrukturen für Daten wissenschaftlicher Geräte (z.B. Sequencer) liegen. Die Speicherinfrastruktur ist essenziell für den laufenden Forschungsbetrieb. Die vorhandene Speicherkapazität muss dringend erweitert werden, da die Festplatten nahezu ausgelastet sind. Aktuell liegt die Speicherauslastung bei über 95 % und steigt kontinuierlich. Für einen ausfallsicheren Betrieb ist jedoch ausreichend freier Speicher erforderlich, um jederzeit handlungsfähig zu bleiben und kritische Systemzustände zu vermeiden. Bei einem kritischen Zustand würden die Systeme bis zum Stillstand ausgebremst, Datenoperationen wären nicht mehr möglich. Durch unerwartet hohe Datenmengen der neuen Laborgeräte mit schlechter Komprimierungs- und Deduplizierungsrate entstehen wöchentlich mehrere Terabyte neuer Forschungsdaten. Prinzipbedingt lassen sich keine verlässlichen Annahmen zur Effizienz der Datenreduktion treffen, da diese von datenspezifischen Faktoren wie Änderungsfrequenz und Datenstruktur abhängt. Im Allgemeinen können nur Daten mit erkennbaren inneren Mustern besser komprimiert werden. Um einen systemkritischen Zustand zu vermeiden, müssen ab einer bestimmten Auslastungsgrenze unverzüglich Gegenmaßnahmen ergriffen werden, die erhebliche Auswirkungen auf den wissenschaftlichen und administrativen Betrieb haben können. So müssten z.B. Sequencer zwangsabgeschaltet werden, um neue große Datenmengen zu verhindern. Dies würde die wissenschaftliche Arbeit massiv einschränken. Diese Gefahr besteht akut, wenn der Status quo fortgeführt wird. Eine Auslastung von ca. 98 % wird voraussichtlich binnen weniger Wochen erreicht. Spätestens dann muss mit der Verschiebung der Daten auf einen neuen Speicherort begonnen werden. In einem ersten Schritt sind rund 140 TB zu migrieren, was etwa vier bis fünf Tage dauern wird. Erst danach kann der Systemzustand wieder als unkritisch gelten. Bei der Umsetzung der notwendigen Maßnahme steht TRON vor besonderen Herausforderungen, die sich aus dem Serverstandort FR7 ergeben. Die Kapazitätserweiterung muss innerhalb derselben Struktur erfolgen. Der Schrankplatz in beiden Storage-Schränken ist begrenzt; für ein komplett neues System fehlen sowohl Einbauplatz als auch Netzwerkinfrastruktur. Eine Migration der gesamten Datenmenge in der zur Verfügung stehenden kurzen Zeit ist unmöglich. Hinzu kommt, dass Daten teilweise für mehrere Jahre im Archiv gesperrt sind; diese Sperren können nur systemintern übertragen werden. Dies ist ein Sicherheitsmechanismus zum Schutz der Backups, der auch mit Administratorrechten nicht umgangen werden kann. Aus dieser Zwangslage sieht sich TRON gezwungen, die Speicherkapazitäten im Rahmen der vorhandenen Produkte auszubauen und einen Anbieter zu wählen, der die erforderlichen Modifikationen kurzfristig vornehmen kann. Technisch bedeutet dies die Installation eines effizienten Shelfs mit 4 HE und 60 Festplatten à 24 TB (ca. 1,5 PB) an das vorhandene Controllerpaar NetApp 2720 des bestehenden Clusters. Die Datenvolumes werden anschließend innerhalb des Clusters von den alten Diskshelfs auf das neue Diskshelf verschoben. Danach können die zwei alten Diskshelfs deinstalliert werden. Dadurch werden 2 × 4 HE frei; das neue Diskshelf benötigt nur 4 HE, sodass insgesamt 4 HE für weitere Anwendungen verbleiben. Der Speicherplatz für die vorhandenen Volumes wird faktisch verdoppelt, das End-of-Service-Life-Problem (Supportende ab September 2026) gelöst und es werden keine zusätzlichen Netzwerkports benötigt. Der Leistungsumfang ist nicht reduzierbar. Eine Reduktion durch Installation weniger Festplatten wäre technisch nicht zweckdienlich, da die Platten in Aggregaten zusammengefasst sind. Mit 60 × 24 TB liegt man ohne Cache an der Untergrenze; darunter entstünden Write Hotspots mit entsprechenden Performance-Engpässen. Zudem wird der Plattenstapel als Einheit mit 60 Platten geliefert. Aus Sicht von TRON ist dieses technische Set-up die einzige Möglichkeit, den kritischen Ist-Zustand zu beseitigen. Komponenten anderer Hersteller kommen nicht in Betracht, weil sie nicht in die vorhandenen Rahmenbedingungen integrierbar sind. Da die Systemumgebung hochspezialisiert, auf TRON zugeschnitten und die Umsetzung zeitkritisch ist, reduziert sich der in Frage kommende Anbietermarkt aus fachtechnischer Sicht faktisch auf null. TRON benötigt einen leistungsstarken Auftragnehmer, der die Umsetzung unmittelbar beginnen kann und mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut ist. Einarbeitungs- oder umfangreiche Projektvorbereitungszeiten sind unbedingt zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt TRON, die Firma CRIMSON Technology zu beauftragen. Das spezialisierte Systemhaus kann kurzfristig die benötigten Komponenten bereitstellen und ist durch frühere Projekte am FR7 bereits umfassend in die bestehenden Rahmenbedingungen eingearbeitet. CRIMSON ist nach Einschätzung von TRON der einzige Anbieter, der unmittelbar mit der Arbeit beginnen kann.
- Knappschaft Kliniken Universitätsklinikum Bochum GmbH
Beschaffung eines neurochirurgischen Operationsmikroskops mit Head Mounted Display (HMD)
1. Ausgangssituation und Versorgungsauftrag Das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum GmbH ist als Krankenhaus der Maximalversorgung mit der Behandlung hochkomplexer Krankheitsbilder betraut. Zur Erfüllung dieses Versorgungsauftrags ist eine über das übliche Maß hinausgehende apparative Ausstattung erforderlich, um schwer erkrankte Patientinnen und Patienten zeitnah und auf höchstem medizinischem Niveau behandeln zu können. Die Neurochirurgische Klinik als universitäre Einrichtung der Ruhr-Universität Bochum deckt das gesamte Spektrum neurochirurgischer Erkrankungen ab. Hierzu gehören insbesondere: - die vaskuläre Neurochirurgie im Rahmen des Neurovaskulären Zentrums, - die Tumorchirurgie im Rahmen des Neuroonkologischen Zentrums, - die interdisziplinäre Behandlung von Schädelbasisprozessen im neu gegründeten Schädelbasiszentrum, - sowie die komplexe Wirbelsäulenchirurgie Der universitäre Versorgungs- und Lehrauftrag erfordert eine gerätetechnische hochentwickelte Infrastruktur, die sowohl klinischen als auch wissenschaftlichen Anforderungen gerecht wird. 2. Notwendigkeit der Neubeschaffung Neben der perioperativen Versorgung schwerkranker Patienten ist ein hochmodernes Operationsmikroskop äußerst wichtig für eine universitäre Neurochirurgie, welches für die moderne Tumorchirurgie in der Lage sein muss, verschiedene Fluoreszenzfarbstoffe im Tumorgewebe aktivieren und für den Operateur sichtbar machen zu können und dadurch das Operationsergebnis zu verbessern. Im Rahmen der Schädelbasischirurgie ist eine Kontrolle des Resektionsausmaßes beispielsweise von Akustikusneurinomen mit Hilfe eines an das Mikroskop angebundenen Endoksopes von Vorteil, gleiches gilt für die Hypophysenchirurgie und die Ventrikulozisternotomie. In der aktuellen Bestandssituation steht lediglich ein Operationsmikroskop zur Verfügung, das fluoreszenzgestützte Verfahren unterstützt. Dieses System ist irreparabel defekt. Dadurch können bestimmte fluoreszenzgestützte Tumoroperationen derzeit nicht durchgeführt werden. In Einzelfällen müssen Notfallpatienten abgewiesen oder verlegt werden, was sowohl medizinische als auch wirtschaftliche Nachteile für das Klinikum zur Folge hat. Die Neubeschaffung eines modernen Operationsmikroskops ist daher zwingend erforderlich, um: - den Versorgungsauftrag als Maximalversorger weiterhin erfüllen zu können, - fluoreszenzgestützte Tumor- und Gefäßeingriffe durchzuführen, - Notfallversorgung sicherzustellen, - die universitäre Lehre zu gewährleisten Das neu zu beschaffende System muss die Fluoreszenzmodule FL400, FL560 und FL800 unterstützen. 3. Medizinisch-technische Anforderungen 3.1 Fluoreszenzgestützte Tumorchirurgie Das System muss folgende Eigenschaften erfüllen: - Echtzeit-3D-Darstellung fluoreszierender Substanzen mit Anregungspeak zwischen 380 nm und 430 nm - Modus zur verbesserten Visualisierung des anatomischen Hintergrundes bei blauem Anregungslicht (z. B. Anatomy View) - Modus mit verstärktem Fluoreszenzkontrast (z. B. Highlighted Fluorescence View) 3.2 Gefäßdarstellung (Nahinfrarot) - Echtzeit-3D-Darstellung fluoreszierender Substanzen mit Anregungspeak im nahinfraroten Bereich - Modus zur verbesserten anatomischen Hintergrundvisualisierung unter Nahinfrarot-Anregung 4 Besonderheit: Integriertes Head Mounted Display (HMD) Das zu beschaffende System verfügt über eine zugelassene Technologie zur stereoskopischen Live-Darstellung des Videobildes in einem Head Mounted Display (HMD) während der Operation. Besondere Merkmale: - Einblendung zusätzlicher relevanter Daten in Echtzeit (z. B. Brainlab Navigation, Inomed Nervenstimulation) - Darstellung sämtlicher Fluoreszenzmodi im HMD - Integration externer Bildquellen (z. B. flexible Endoskope verschiedener Hersteller) - Kein Blickwechsel zu externen Monitoren erforderlich Hierdurch wird das intraoperative Risiko reduziert, da der Operateur seinen Blick nicht vom Situs abwenden muss. Das HMD ermöglicht: - ergonomisches Arbeiten in aufrechter Haltung - Reduktion von Nacken- und Arm-Belastung bei langen Eingriffen - erhöhte Konzentrationsfähigkeit - erweiterte Positionierungsmöglichkeiten der Mikroskopoptik Darüber hinaus können zwei weitere Operateure parallel über das System aktiv am Eingriff teilnehmen. Dieses ist ein wichtiger und positiver Aspekt für die Ausbildung der Studierenden und Assistenzärzte. Das gesamte OP-Team verfolgt die Operation über separate Monitore. Nach Marktanalyse ist das MyVeo-Headset der Firma Leica weltweit das einzige für operative Eingriffe zugelassene Head Mounted Display mit stereoskopischer Live-Darstellung und vollständiger Integration von Navigations- und Fluoreszenzdaten. 5 Integration in bestehende Infrastruktur Das System muss vollständig in die bestehende IT-Landschaft integrierbar sein: - Speicherung von Bild- und Videodaten im PACS - Integration der vorhandenen Navigationssysteme (Brainlab Kick und Curve, Inomed) - Anbindung flexibler Endoskope gängiger Hersteller mit Darstellung im HMD. 6. Mechanische und ergonomische Anforderungen - Stativreichweite (Stativachse zu Objektivachse) mindestens 1.925 mm - Nutzung mit Okularen und/oder HMD ohne Beeinträchtigung des OP-Feldes - Hauptbeobachter, seitlicher Beobachter und gegenüberliegender Mitbetrachter - Unabhängige Feinfokussierung des Mitbetrachters - Bedienbarkeit der Feinfokussierung im steril abgedeckten Zustand - Verwendung zugelassener steriler Einmalbezüge auch anderer Hersteller 7 Monitor- und Visualierungskonzept Die Möglichkeit, auch Bezüge alternativer Hersteller zu verwenden, gewährleistet einen wirtschaftlicheren Betrieb im Vergleich zu Systemen, die ausschließlich proprietäre Verbrauchsmaterialien zulassen. Zusätzlich ist eine mechanische Redundanz (manuelle Fokussierung über Drehrad) erforderlich, um bei technischem Ausfall die Funktionsfähigkeit sicherzustellen.
- Solestadt Bad DürrenbergFrist: 09. Juni
Einbau eines Klappschotts an der Eingangstür zum Mehrzweckraum Siedlungsgrundschule - allgemeine Bauleistungen
Kurzbeschreibung: Die Siedlungsgrundschule ist eine von drei Grundschulen der Stadt Bad Dürrenberg. Das Grundstück der Siedlungsgrundschule Bad Dürreberg befindet sich im Nordosten der Stadt Bad Dürrenberg. Seine umgebende Bebauung ist geprägt von Wohnbebauung und kleineren Gewerbeeinrichtungen. Es befindet sich in der „Alten Siedlung“, in der Richard-Wagner- Straße 2a, unweit der Kindertagesstätte „Bummi“. Das zweigeschossige Gebäude wurde im Jahr 1993 erbaut und verfügt über ein ausgebautes Erd- und Obergeschoss. Im Nebengebäude ist der Hort untergebracht. Es ist davon auszugehen, dass der Schulstandort langfristig erhalten bleibt. Das Schulgebäude verfügt über einen Mehrzweckraum mit angeschlossenem Geräteraum, der auch für den Schul- und Vereinssport genutzt wird.Um die Sportnutzung im Mehrzweckraum weiterhin aufrechtzuerhalten, wurden 2024 Umkleideräume errichtet sowie der Sanitärtrakt im EG saniert. Die Schule hat einen kindgerechten Pausenhof mit Sportflächen. Das Gelände vor der Schule wird vormittags von den Kindergartenkindern und nachmittags auch von den Hortkindern genutzt. Im Gebäude stehen 8 Klassenräume und diverse Nebenräume zur Verfügung. Im Jahr 2015 wurde das Gebäude bereits brandschutztechnisch aufgerüstet. Das jetztige Projekt verfolgt das Ziel, das Gebäude der Siedlungsgrundschule, hier den Eingangsbereich zum Mehrzweckraum, wirksam gegen die zunehmenden Risiken infolge von Starkregenereignissen zu schützen. Bereits in den vergangenen Jahren entstanden erhebliche Schäden durch das Eindringen von Regenwasser bei starken Niederschlägen. Das Parkett und der Sockelbereich wurden bereits mehrfach beschädigt, eine Nutzung des Raumes musste durch Absperrung eingeschränkt werden, der Sportunterricht konnte teilweise nicht mehr erfolgen. Die geplante Maßnahme zielt darauf ab, die entsprechende Eintrittsstelle baulich abzusichern und Schäden an der Gebäudesubstanz zu verhindern. Gleichzeitig können die künftigen Schadenskosten reduziert bzw. ausgeschlossen werden. Der Hochwasserschott ist eine dauerhafte und effiziente Schutzmaßnahme, die in die bestehende Gebäudestruktur integriert wird. Es handelt sich um eine investive Maßnahme, die in Zusammenhang mit der Klimaanpassungsfähigkeit steht und sich durch ihre Nachhaltigkeit und hohe Wirksamkeit auszeichnet. Im folgenden Leistungsverzeichnis sind die für den Einbau des Klappschotts notwendigen Allgemeinen Bauleistungen beschrieben. Diese gliedern sich in Arbeiten vor und nach dem Einbau des Schottes in zwei zeitliche Einheiten. Die Arbeiten sollen bei laufenden Betrieb der Einrichtung durchgeführt werden. Der Zugang zum Mehrzwecksraum erfolgt während der Bauausführung über den Schulhof. Strom sowie Wasseranschluss stehen im Hausanschlussraum zur Verfügung (Entfernung bis zu 50 m). Lagerräume bzw. Aufenthaltsräume können durch den AG nicht zur Verfügung gestellt werden. --- Nachfolgend beschriebene wesentliche Leistungen sind zu erbringen: · Baustelleneinrichtung und -sicherung · Erd- und Fundamentarbeiten · Entwässerungskanalarbeiten · Pflasterarbeiten · Elektroinstallationsarbeiten (bauseits) · Einbau des Schotts (bauseits) --- Das Klappschott soll im Juli 2026 eingebaut werden. Die Ausführung erfolgt in Abstimmung mit der Bauleitung und dem Nutzer sowie den am Bau beteiligten Gewerken. Die Umbauleistungen sind so vorzubereiten und auszuführen, dass möglichst geringe Beeinträchtigungen durch Lärm, Schmutz, Staub u. ä. im Schulbereich auftritt. --- Zur besonderen Beachtung: 1. Die Arbeiten sind bei laufendem Schul-/Hortbetrieb im Objekt und in den Nachbargebäuden durch zu führen. Die Sicherheit der Kinder und des Personals ist jederzeit zu gewährleisten. 2. Der Auftragnehmer hat sich grundsätzlich täglich vor Arbeitsauf nahme an- und zum Feierabend abzu melden. 3. Vor Angebotsabgabe ist eine Baustellenbesichtigung durch zuführen. Nachforderungen aus Nichtkenntnis der Baustel len gegebenheiten werden nicht anerkannt. 4. Im Objekt besteht ein striktes Rauchverbot. --- Es sind mehrere Hauptangebote zugelassen, wobei jedes Hauptangebot aus sich heraus zuschlagsfähig sein muss. Alle Hauptangebote die nicht aus sich heraus zuschlagsfähig sind, werden aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen. --- Nebenangebote sind zugelassen Mindestanforderungen an Nebenangebote: 1. Es sind alle Vorgaben, so wie sie in der Ausführungsplanung und Ausschreibung aufgeführt sind, auch für Nebenangebote einzuhalten. 2. Änderungsvorschläge hinsichtlich Verkehrssicherungen, -führungen, Fristen, Bauverfahren und Sonstiges bedürfen der Zustimmung aller Auftraggeber, zuständigen Behörden sowie aller betroffener Dritter und sind mit dem Nebenangebot einzureichen. 3. Nebenangebote bedürfen einer Beschreibung, aus der alle Änderungen gegenüber der in den Vergabeunterlagen enthaltenen Lösung hervorgehen (auch Nachteile). Sollte auf Berechnungen (z.B. Statik) bzw. Pläne Bezug genommen werden, so sind diese in geprüfter Form (z.B. Statik) mit dem Nebenangebot einzureichen 4. Materialsubstitutionen bedürfen des Nachweises der Gleichwertigkeit im Gebrauchswert anhand aller Merkmale, wodurch das Material in der entsprechenden DIN, der Umweltverträglichkeit oder zusätzlichen Vertragsbedingung (auch spezifisch für das Land Sachsen-Anhalt) gekennzeichnet ist. 5. Der Bieter hat die Gleichwertigkeit, Durchführbarkeit und Vollständigkeit seines Nebenangebotes mit dessen Abgabe nachzuweisen. Für die zur Verwendung kommenden Baustoffe ist der Nachweis der Umweltverträglichkeit mit Einreichung des Nebenangebotes zu erbringen. 6. Stellt sich erst nach der Beauftragung heraus, dass das Nebenangebot nicht wie angeboten ausgeführt werden kann, so trägt die daraus entstehenden Mehrkosten der Auftragnehmer allein. Ist die Umsetzung eines preislich günstigeren Nebenangebotes nicht oder nicht mit der geforderten Gleichwertigkeit zum Ausschreibungsentwurf möglich, hat der Auftragnehmer das Hauptangebot (gemäß Ausschreibung) zu den Kosten des Nebenangebotes zu realisieren. 7. Nebenangebote müssen sämtliche Risiken aus der Umstellung gegenüber der Ausschreibung berücksichtigen (auch Baugrundrisiko). 8. Es sind die konstruktiven und planerischen Vorgaben des Bauherrn einzuhalten; alle technischen und formalen Bedingungen der Leistungsbeschreibung sind zu erfüllen. 9. Sofern Nebenangebote eingereicht werden, die diese Vorgaben inhaltlich tangieren, so sind die Nachweise des Bieters beizufügen, dass dies planungs-konform erfolgt. Bei Nebenangeboten, die den Baugrund betreffen, sind die Aussagen der Bodengutachten zu berücksichtigen. Ausdrücklich wird hierbei auf die Aussagen zur Altlastenproblematik hingewiesen. Nebenangebote zu Sperrungen und Umleitungsführungen bedingen, dass hierzu die notwendigen Abstimmungen des Bieters mit den zuständigen Straßenverkehrsbehörden im Vorfeld geführt werden und deren Zustimmung vorliegt. Nebenangebote haben den in den zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen ausgewiesenen Regeln und Vorschriften sowie den sonstigen, die anerkannten Regeln der Technik beschreibenden Regelwerken zu genügen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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