Staedtebauliches Entwicklungskonzept
Die Liegenschaft der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg – im folgenden „UniBwM“ befindet sich ca. 10 km südöstlich vom Stadtzentrum der bayerischen Landeshauptstadt München. Der gesicherte Standort mit Zutrittsberechtigung (militärischer Sicherheitsbereich A) wird im Norden von der Zwergerstrasse, im Os...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Die Liegenschaft der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg – im folgenden „UniBwM“ befindet sich ca. 10 km südöstlich vom Stadtzentrum der bayerischen Landeshauptstadt München. Der gesicherte Standort mit Zutrittsberechtigung (militärischer Sicherheitsbereich A) wird im Norden von der Zwergerstrasse, im Osten von der Bamer...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Staatliches Bauamt Freising
- Veröffentlicht: 22. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Die Liegenschaft der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg – im folgenden „UniBwM“ befindet sich ca. 10 km südöstlich vom Stadtzentrum der bayerischen Landeshauptstadt München. Der gesicherte Standort mit Zutrittsberechtigung (militärischer Sicherheitsbereich A) wird im Norden von der Zwergerstrasse, im Osten von der Bamer Straße und dem Werner HeisenbergWeg, im Westen von der Biberger Str. und im Süden von Auf der Heid umschlossen. Der Zugang zur Liegenschaft befindet sich an der Hauptwache im Norden an der Zwergerstrasse. Der Standort UniBwM untersteht dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland (BMVg). Er dient der universitären Ausbildung des Offiziersnachwuchses der Bundeswehr und steht seit 2003 auch für zivile Studierende offen. Die Liegenschaft UniBwM ist im Flächennutzungsplan als Sondergebiet ausgewiesen. Es gibt keinen Bebauungsplan und es ist keine Änderung des Flächennutzungsplanes vorgesehen. Die Liegenschaft der UniBwM hat eine Größe von ca. 140 ha und besteht aus 111 Gebäuden. Der Gebäudebestand setzt sich zusammen aus: Fakultätsgebäuden, Technikgebäuden der Fakultäten Verwaltungsgebäuden der Universität Unterkunftsgebäuden für Studierende Sportzentren, Mensa, Kindergarten und Kinderkrippe Werkstatt und Infrastrukturgebäuden des Bundeswehrdienstleistungszentrums Feuerwache, Wachgebäude, Sanitätszentrum und einer Kirche Aufgrund infrastruktureller Defizite und eines „veralteten“ Gebäudebestandes, der aus den Gründungsjahren der Universität und des Fliegerhorstes stammt, ist es notwendig mit Hilfe eines Masterplans eine ganzheitliche Zukunftsplanung und die Strukturierung der Liegenschaft (Campusuniversität) weiter zu entwickeln. Diese Konzeption muss – neben der ganzheitlichen Zukunftsplanung eine stufenweise Entwicklung der Universität für die kommenden Jahrzehnte – unter Aufrechterhaltung des Forschungs und Lehrbetriebes – beinhalten. Hierfür ist auch die Berücksichtigung des anerkannten Flächenbedarfs (SollWerte) essentiell. Der Flächenbedarf wird durch die Bundeswehr aufgestellt. Die Aufstellung des Masterplans gliedert sich in drei Leistungsphasen Leistungsphase 1 Grundlagenermittlung Leistungsphase 2 Vorentwurf Leistungsphase 3 Entwurf Das abschließende Gesamtergebnis wird in einer Abschlussdokumentation dargestellt und an den Auftraggeber (Staatliches Bauamt Freising, kurz: StBAFS) übergeben.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
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- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
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Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- Bekanntmachung
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2- Staatliches Bauamt Freising
Staedtebauliches Entwicklungskonzept
Die Liegenschaft der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg – im folgenden „UniBwM“ befindet sich ca. 10 km südöstlich vom Stadtzentrum der bayerischen Landeshauptstadt München. Der gesicherte Standort mit Zutrittsberechtigung (militärischer Sicherheitsbereich A) wird im Norden von der Zwergerstrasse, im Osten von der Bamer Straße und dem Werner HeisenbergWeg, im Westen von der Biberger Str. und im Süden von Auf der Heid umschlossen. Der Zugang zur Liegenschaft befindet sich an der Hauptwache im Norden an der Zwergerstrasse. Der Standort UniBwM untersteht dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland (BMVg). Er dient der universitären Ausbildung des Offiziersnachwuchses der Bundeswehr und steht seit 2003 auch für zivile Studierende offen. Die Liegenschaft UniBwM ist im Flächennutzungsplan als Sondergebiet ausgewiesen. Es gibt keinen Bebauungsplan und es ist keine Änderung des Flächennutzungsplanes vorgesehen. Die Liegenschaft der UniBwM hat eine Größe von ca. 140 ha und besteht aus 111 Gebäuden. Der Gebäudebestand setzt sich zusammen aus: Fakultätsgebäuden, Technikgebäuden der Fakultäten Verwaltungsgebäuden der Universität Unterkunftsgebäuden für Studierende Sportzentren, Mensa, Kindergarten und Kinderkrippe Werkstatt und Infrastrukturgebäuden des Bundeswehrdienstleistungszentrums Feuerwache, Wachgebäude, Sanitätszentrum und einer Kirche Aufgrund infrastruktureller Defizite und eines „veralteten“ Gebäudebestandes, der aus den Gründungsjahren der Universität und des Fliegerhorstes stammt, ist es notwendig mit Hilfe eines Masterplans eine ganzheitliche Zukunftsplanung und die Strukturierung der Liegenschaft (Campusuniversität) weiter zu entwickeln. Diese Konzeption muss – neben der ganzheitlichen Zukunftsplanung eine stufenweise Entwicklung der Universität für die kommenden Jahrzehnte – unter Aufrechterhaltung des Forschungs und Lehrbetriebes – beinhalten. Hierfür ist auch die Berücksichtigung des anerkannten Flächenbedarfs (SollWerte) essentiell. Der Flächenbedarf wird durch die Bundeswehr aufgestellt. Die Aufstellung des Masterplans gliedert sich in drei Leistungsphasen Leistungsphase 1 Grundlagenermittlung Leistungsphase 2 Vorentwurf Leistungsphase 3 Entwurf Das abschließende Gesamtergebnis wird in einer Abschlussdokumentation dargestellt und an den Auftraggeber (Staatliches Bauamt Freising, kurz: StBAFS) übergeben.
- Universitätsklinikum Bonn AöRFrist: 21. Mai
Nachnutzung Neurozentrum - Demontagen HLS-Gewerke 1+2 OG
Das Gelände des Universitätsklinikums Bonn (UKB) erstreckt sich auf dem Venusberg über eine Gesamtfläche von ca. 43 ha. Im Süden des Campus wird mit den Neubauten NPP und DZNE, den Bestandsgebäuden der Neurochirurgie und Epileptologie sowie dem Life&Brain und dem Gebäude 75 (Laborhaus inkl. Tierhaltung) der Neuroschwerpunkt geprägt. Der neurowissenschaftliche Schwerpunkt hat sich zusammen mit dem immunologischen Schwerpunkt zu einem prägenden Schwerpunkt der Universität Bonn entwickelt. Insbesondere zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. in der Helmholtz Gemeinschaft (DZNE), sowie der nun erfolgten neurowissenschaftlichen Ausrichtung des Forschungszentrums caesar in der Max-Planck-Gesellschaft befindet sich der neurowissenschaftliche Schwerpunkt in der Entwicklung zu einem Standort von international maßgebendem Rang. Die jetzige bauliche Struktur des Universitätsklinikums Bonn muss betriebsorganisatorische neu strukturiert werden. Insbesondere die Zergliederung in mehrere, teilweise weit entfernte Standorte und die Pavillonstruktur auf dem Venusberg werfen unter anderem folgende Probleme auf: unwirtschaftliche Doppelvorhaltung notwendiger Infrastruktur, lange Wege und hohes Transportaufkommen sowie unwirtschaftliche Kleinsteinheiten durch die vorgegebene Gebäudestruktur. Die Möglichkeit, Prozesse effizienter darzustellen oder anzupassen, fehlt aufgrund dieser Struktur. Daher wurde ein tragfähiges Konzept in Form eines Masterplans entwickelt, um das Universitätsklinikum Bonn konkurrenz- und zukunftsfähig zu gestalten. Der Masterplan wird jährlich fortgeschrieben und an neue Erkenntnisse angepasst. Die Realisierung des Projektes NPP (Neurologie, Psychiatrie und Palliativmedizin) stellt somit einen wesentlichen Meilenstein zur Erreichung der im Masterplan avisierten Zentralisierung des Klinikbetriebs auf dem Campus Venusberg dar. Dabei werden nun wesentliche Funktionen der Krankenversorgung (Bettenstationen, Ambulanzen etc.) aus dem Bestandsgebäude der Neurologie (Gebäude 082) im o.g. Neubau NPP untergebracht, wodurch große Flächen im Bestand frei werden. Die Nachnutzung dieser Flächen, welche nach einer Generalsanierung sowie div. Umbauten geschaffen werden ist Inhalt der hier vorgesehenen zu vergebenden Planungsleistung. Im Gegensatz zur strukturellen und wissenschaftlichen Entwicklung des neurowissenschaftlichen Schwerpunktes hat sich die Raumsituation im wissenschaftlichen-theoretischen Bereich nicht kongruent entwickelt. Im Neubau NPP sind nur Flächen für die patientennahe Forschung verfügbar. Da für die wissenschaftliche Forschung aber auch dringend Flächen benötigt werden, ist die Planung der Nachnutzung des Gebäudes 082 größtenteils für Laborflächen vorzusehen. Allgemeine Beschreibung der Anforderung an den Planungsauftrag der Umbauleistungen im Gebäudekomplex der Gebäude 81 und 82: Der Gebäudekomplex Neurozentrum ist aus einem Wettbewerb Ende der 1950-er Jahre hervorgegangen. Die sog. Nervenklinik (heute Neurologie, Gebäude 82) wurde als erster Bauabschnitt des Wettbewerbsergebnisses 1965 realisiert. Die Neurochirurgie (Gebäude 81) war in diesem Wettbewerb als 2.Bauabschnitt im Jahr 1971 realisiert worden, so dass die damaligen Räumlichkeiten im Gebäude Wilhelmstraße (Stadtgebiet) geräumt werden konnten. Die Gebäudestruktur beider Gebäude bringt es mit sich, dass zahlreiche Räume innenliegend und damit nicht tagesbelichtet sind (eingeschränkte Arbeitsplatzverhältnisse). Zwischen beiden Gebäuden bestehen in den Geschossen EG und 1.UG direkte bauliche Zusammenhänge. Im Anschlussbereich der Neurologie zur Neurochirurgie liegt der einzige Hörsaal (190 Plätze) im Komplex, der sich vom EG ins 1.UG erstreckt. Er verfügt über einen eigenen Eingang und kann auch hausintern erreicht werden. Im Zuge der Stärkung der Forschung wurden vor allem im Neuro-/Nervenzentrum (Gebäude 82) Teilbereiche im Untergeschoss zu Laboren ausgebaut. Im Zuge des Projektes "Anbau NPP" wurden Bereiche hiervon tangiert. Hierbei sind zahlreiche Laborräume nicht im bisherigen Sinne nutzbar, sei es, dass die Räume ihren Tageslichtbezug verloren haben oder als Ersatzfläche ertüchtigt werden mussten. Im Zuge des Projektes "Nachnutzung Neurozentrum" werden hauptsächlich Flächen der Gebäude 81 (Neurochirurgie) und 82 (Psychiatrie/Neurologie) betrachtet. Insbesondere in letzterem werden mit Fertigstellung des NPP größere Flächen freigezogen, die eine strukturelle Neuordnung sowie die Deckung von akutem Flächenbedarf ermöglichen. Ziel ist es den nachgewiesenen Bedarf an (Forschungs-)flächen zu decken unter der Prämisse die teilweise verstreuten Bereiche zusammenzuführen sowie so wenig Flächen wie möglich umzubauen. Im Rahmen eines offenen Verfahrens soll das Gewerk Demontagen HLS-Gewerke 1+2 OG beauftragt werden.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Der Auftraggeber ist Staatliches Bauamt Freising.
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