Software für die Verwaltung von Muttermilch
Das Universitätsklinikum beabsichtigt die Beschaffung und Implementierung einer IT-gestützten Lösung zur Digitalisierung des Muttermilch- und Frauenmilchmanagements. Der derzeitige Prozess zur Anforderung, Verarbeitung, Lagerung und Verabreichung von Muttermilch sowie Frauenmilch ist überwiegend papierbasiert und durch...
Angebotsfrist:08. Mai 2026
Typ:Ausschreibung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Das Universitätsklinikum beabsichtigt die Beschaffung und Implementierung einer IT-gestützten Lösung zur Digitalisierung des Muttermilch- und Frauenmilchmanagements. Der derzeitige Prozess zur Anforderung, Verarbeitung, Lagerung und Verabreichung von Muttermilch sowie Frauenmilch ist überwiegend papierbasiert und durch Medienbrüche gek...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Universitätsklinikum Münster
- Veröffentlicht: 07. April 2026
- Frist: 08. Mai 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Das Universitätsklinikum beabsichtigt die Beschaffung und Implementierung einer IT-gestützten Lösung zur Digitalisierung des Muttermilch- und Frauenmilchmanagements. Der derzeitige Prozess zur Anforderung, Verarbeitung, Lagerung und Verabreichung von Muttermilch sowie Frauenmilch ist überwiegend papierbasiert und durch Medienbrüche gekennzeichnet. Die Anforderung erfolgt aktuell per Fax von den Stationen an die Diätküche bzw. Milchküche. Eine strukturierte digitale Erfassung sowie eine durchgängige Rückverfolgbarkeit von Milchprodukten hinsichtlich Chargen, Lagerorten, Haltbarkeiten und Patientenzuordnung ist nicht gegeben. Die Kennzeichnung erfolgt überwiegend manuell ohne systemgestützte Plausibilitätsprüfung, wodurch eine erhöhte Fehleranfälligkeit besteht. Zudem werden die Anforderungen der AWMF-Leitlinie 024-026 derzeit nicht systemseitig unterstützt und werden damit nicht erfüllt. Eine Integration in das bestehende Krankenhausinformationssystem (KIS) ist nicht vorhanden. Ziel der Beschaffung ist die leitliniengerechte Einführung einer vollständig digitalen, medienbruchfreien und revisionssicheren Lösung, die den gesamten Prozess von der Anforderung bis zur Verabreichung am Patientenbett abbildet. Die Lösung soll insbesondere eine zentrale digitale Erfassung aller Milchprodukte ermöglichen, einschließlich eindeutiger Identifikation (z. B. Barcode/QR-Code), Zuordnung zu Mutter bzw. Spenderin und Empfängerkind, Erfassung von Gewinnungszeitpunkt, Verarbeitungsstatus, Lagerort, Lagerbedingungen und Haltbarkeit. Darüber hinaus soll die Patientensicherheit durch eine bettseitige Identitätsprüfung mittels Barcode-Scan (Abgleich Patient Milch) sowie durch systemgestützte Plausibilitätsprüfungen erhöht werden. Eine lückenlose digitale Rückverfolgbarkeit und Dokumentation aller Prozessschritte gemäß den Anforderungen der AWMF-Leitlinie 024-026 ist sicherzustellen. Die Lösung soll über geeignete Schnittstellen verfügen, um eine Integration in das bestehende KIS zu ermöglichen. Perspektivisch sollen zudem Auswertungen zu Verbrauch, Verlusten und Prozesszeiten unterstützt werden. Mit der geplanten Beschaffung wird das Ziel verfolgt, die Patientensicherheit signifikant zu erhöhen, regulatorische Anforderungen umzusetzen sowie die Prozessqualität und Transparenz nachhaltig zu verbessern.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
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Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- Bekanntmachung.pdf
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2- Klinikum Stuttgart gKAöRStuttgartFrist: 02. Mai
Software zur Verwaltung und Dokumentation von Humanmilch nach SoHo-Verordnung
1. Zielsetzung Im Rahmen dieser Markterkundung werden geeignete Softwarelösungen zur digitalen Verwaltung und Nachverfolgung von Humanmilchprozessen (Eigenmilch und gespendete Frauenmilch) in einer klinischen Umgebung gesucht. Ziel ist ein System zur vollständigen, revisionssicheren Abbildung aller Prozesse unter Berücksichtigung der Anforderungen der SoHo-Verordnung, mit Fokus auf Patientensicherheit, Rückverfolgbarkeit und Prozessautomatisierung. 2. Allgemeine Anforderungen Die Software muss eine durchgängige digitale Dokumentation und Rückverfolgbarkeit gewährleisten; Schnittstellen zu SAP sowie Copra 5/6 bereitstellen; Workflows und Benachrichtigungen automatisieren; Etikettendruck und Scanprozesse integrieren; sowie rollenbasierte Zugriffe ermöglichen. 3. Eigenmilch („Mother’s Own Milk“) Die Software soll die Erfassung der Mütter auf Station mit SAP-Anbindung ermöglichen, eine eindeutige Mutter-ID vergeben, den CMV-Status erfassen inklusive Aufklärung und Einwilligung, die abgepumpte Milchmenge dokumentieren, Etiketten durch Personal oder Mutter erstellen, den Lagerort und Bestand nachverfolgen sowie automatische Hinweise für CMV-Inaktivierung (Tag 7 und 32+0 SSW) geben. Daten zu den Kindern wie Name, Geburtsdatum, Schwangerschaftswoche und Gewicht sollen automatisch aus SAP oder Copra übernommen werden. 4. Verarbeitung Eigenmilch CMV-inaktivierte Milch soll tageweise gepoolt, flaschenweise in Chargen vergeben, etikettiert, Inaktivierung dokumentiert und Kühlvorgänge sowie Lagerorte vermerkt werden. Zentrifugierte Milch soll analog verarbeitet werden, inklusive Dokumentation von Dauer und Umdrehungen, Kennzeichnung als entrahmt, Zuordnung von Analysen und Lagerung. 5. Verabreichung Die Software soll die Zuordnung von Milchchargen zu Kindern ermöglichen, Schnittstellen zu Copra 5/6 bieten, Teilmengen per Scan erfassen und Abrufe dokumentieren. 6. Chargenmanagement Die Software muss Chargen automatisch generieren, basierend auf Mutter-ID, Schwangerschaftswoche, Kalenderwoche der Geburt, Kalenderwoche der Milchgewinnung und Verarbeitungsart (roh oder pasteurisiert). Farbkennzeichnungen nach Schwangerschaftswoche sollen automatisch angepasst werden, ebenso die Dokumentation des Verarbeitungstags. 7. Frauenmilchbank Potenzielle Spenderinnen sollen automatisch identifiziert werden (z. B. >600 ml/Tag), digitale Aufklärungs- und Anamneseformulare mit Signatur ausfüllen können, und eine Spenderinnen-ID erhalten. Schnittstellen zu SAP, Copra und Labor (z. B. ix.serv) sollen Laborbefunde automatisch übernehmen. Die Software soll Freigaben durch Fachpersonal, Bewertung der Befunde und Kennzeichnung von Pasteurisierungspflichten ermöglichen. 8. Gespendete Milch Die Software soll Milchmenge, Datum, Uhrzeit, Kalenderwoche, Temperatur, mikrobiologische Proben und Lagerorte erfassen. 9. Verarbeitung gespendeter Milch Rohmilch soll tageweise gepoolt, in Chargen vergeben und bis Freigabe gelagert werden. Pasteurisierte Milch soll mit Dokumentation von Pasteurisierung, Kühlung und Lagerung verarbeitet werden. CMV-inaktivierte Milch soll Pooling, Inaktivierung, Kühlung und Freigabe dokumentieren. Zentrifugierte Milch wird analog Eigenmilch verarbeitet, ggf. mit zusätzlicher Pasteurisierung. 10. Nicht freigegebene Milch Die Software soll Maßnahmen wie Verwerfen, Nachpasteurisierung, Schulung der Spenderin und erneute Proben dokumentieren. 11. Ausgabe Die Software soll die Zuordnung von Chargen zu Stationen und einzelnen Kindern ermöglichen und Teilmengen per Scan erfassen. 12. Zusammenfassung Gesucht wird eine integrierte Softwarelösung zur sicheren, automatisierten Verwaltung von Humanmilchprozessen mit vollständiger Rückverfolgbarkeit, hoher Systemintegration und Benutzerfreundlichkeit. 13. Teilnahme an der Markterkundung Interessierte Unternehmen werden gebeten, ihre Teilnahme sowie Informationen zur Lösung bis spätestens 15.05.2026 per E-Mail an vergabestelle@klinikum-stuttgart.de zu übermitteln. Die Markterkundung dient ausschließlich der Vorbereitung eines möglichen Vergabeverfahrens. Ein Anspruch auf Durchführung besteht nicht.
- Städtisches Krankenhaus KielFrist: 23. Feb.
Beschaffung und Installation einer softwaregestützten Fallwagenlogistik-Lösung für die OP-Versorgung und AEMP-Steuerung
Beschaffung und Installation einer softwaregestützen Fallwagenlogistik-Lösung für die OP-Versorgung inkl. AEMP-Steuerung. Das System soll als ganzheitliche Lösung alle relevanten Prozesse der Sterilgut- und OP‑Logistik abbilden, bestehende Systeme (KIS, OP‑Management, Materialwirtschaft, AEMP) bidirektional einbinden und eine vollständige Prozessdokumentation sicherstellen. Zentrale Funktionsbereiche umfassen u. a.: -Steuerung, Logistik und Dokumentation aller Sterilgut- und OP‑logistischen Abläufe -Fallwagen‑, Tageswagen‑ und Notfallwagenlogistik inkl. just‑in‑time‑Bereitstellung -Verbrauchsmittel- und Instrumentenlogistik, inkl. Leihgeräte‑ und Reparaturmanagement -Reklamations‑ und Retourenprozesse -Materialnachschub, Lagerführung, Kommissionierung, Qualitätskontrolle und Transport -Statusverfolgung von OP‑Planung und Fallwagen sowie Plausibilitätsprüfungen -Übermittlung von Aufbereitungsanforderungen an die AEMP, inkl. Priorisierung eilig benötigter Siebe
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 08. Mai 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Universitätsklinikum Münster.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.