Paderborner Zukunftsquartier 1. Entwicklungsabschnitt, Objektplanung Freianlagen
Der ehemalige Kasernenstandort Barker Barracks gilt mit seinen rd. 52 Hektar als die größte freiwerdende innerstädtische Konversionsfläche der Stadt Paderborn. Nach dem Freizug vom britischen Militär im November 2019 ist die Fläche an die BImA zurückgegeben worden und konnte im Juli 2024 von der Stadt Paderborn erworbe...
Angebotsfrist:18. Mai 2026
Typ:Ausschreibung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Der ehemalige Kasernenstandort Barker Barracks gilt mit seinen rd. 52 Hektar als die größte freiwerdende innerstädtische Konversionsfläche der Stadt Paderborn. Nach dem Freizug vom britischen Militär im November 2019 ist die Fläche an die BImA zurückgegeben worden und konnte im Juli 2024 von der Stadt Paderborn erworben werden. Somit s...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Stadt Paderborn
- Veröffentlicht: 12. April 2026
- Frist: 18. Mai 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Der ehemalige Kasernenstandort Barker Barracks gilt mit seinen rd. 52 Hektar als die größte freiwerdende innerstädtische Konversionsfläche der Stadt Paderborn. Nach dem Freizug vom britischen Militär im November 2019 ist die Fläche an die BImA zurückgegeben worden und konnte im Juli 2024 von der Stadt Paderborn erworben werden. Somit steht die Stadtverwaltung Paderborn vor der großen Aufgabe, die ehemals militärisch genutzte Fläche zu einem urbanen Stadtquartier zu entwickeln. Das Zukunftsquartier befindet sich knapp 2km östlich vom historischen Stadtkern Paderborns. Die ehemalige Kaserne liegt inselartig im Stadtgebiet und wird südlich von der Driburger Straße, westlich vom Berliner Ring und nördlich durch den Piepenturmweg begrenzt. Östlich schließt der vorhandene Grünzug ‚Springbachpark‘ an sowie das dahinter liegende Gewerbegebiet Benhauser Feld. Es wurde der Masterplan Zukunftsquartier erarbeitet, der für die städtebauliche und freiraumplanerische Entwicklung des Areals maßgebend ist. Zukünftig soll ein maximal durchmischtes Quartier mit urbanem Charakter entstehen, in dem aktiv Klimaschutz erfolgt. Der Masterplan Zukunftsquartier formuliert sechs Leitziele für die Entwicklung des Quartiers: Maximale Mischung und Produktivität, Vernetzung von Stadt und Region, Testraum für digitale Innovation, Klimaresilienz und Nachhaltigkeit, maximale Adaptivität und Co-Kreative und partizipative Formen des Stadtmachens. Das Zukunftsquartier wird in seiner Entwicklung in zwei Teilabschnitte unterteilt. In den nächsten zehn Jahren wird zunächst der erste Teilabschnitt im Süden des Quartiers geplant und umgesetzt. Bei den öffentlichen Grünflächen fallen Teile der Grünen Meile, des Hashtags und des Grünen Rings in den ersten Entwicklungsabschnitt. Die Herstellung der Freiflächen im Bereich der Urbanen Meile wurden auf Grund der umliegenden Bebauungsstruktur erst für den zweiten Entwicklungsabschnitt vorgesehen. Zur Entwicklung des ersten Bauabschnitts trägt die Städtebauförderung bei. Die Gesamtmaßnahme „Paderborner Zukunftsquartier, Erster Teilbereich“ wurde im Programmjahr 2025 in das Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ aufgenommen, sodass bis mindestens 2031 Maßnahmen zur Baufeldfreimachung, Herstellung öffentlicher Freiräume sowie Konzeptionsphasen, Projektsteuerung und Öffentlichkeitsarbeit gefördert werden können. Das Konzept zur Freiflächenplanung sieht dabei eine Multicodierung der Flächen vor, sodass verschiedene Nutzungen (Sport, Spiel, Aufenthalt, Natur, Regenwassermanagement, Mobilität, etc.) übereinander gelagert werden können. Auf eine Vereinbarkeit der Freizeitnutzungen mit den Prinzipien der Schwammstadt ist zu achten, sodass ein System aus offenen Mulden und unterirdischen Überläufen den Standort auch bei Starkregenereignissen absichern. Detaillierte weiterführende Beschreibung ist dem Dokument „Information zum Leistungsgegenstand“ zu entnehmen. Beginn 09.11.2026 und endet voraussichtlich 2036 (LPH 9), Anfang 2031 soll die Bauarbeiten der Freianlagen abgeschlossen werden. Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer zunächst nur die LPH 1 - 3.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
Ähnliche Ausschreibungen
10- Bremerhavener Entwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hafen mbH & Co. KG
"Grüner Finger Külkeninsel" - Bremerhaven: Objektplanung Freianlagen
Im Bereich eines ehemaligen Industrieareals soll auf der sog. Külkeninsel (Halbinsel) ein neuer Stadtteil entwickelt werden, der die bauliche Transformation bisheriger hafennaher Gewerbebereiche in einen urbanen und gemischten Stadtteil mit vielfältigen Grünstrukturen darstellt. Im Rahmen des Projektes ist die Entwicklung von Grün- und Retentionsflächen vorgesehen. Vom Bund genehmigte Maßnahmen sind die Herstellung wasserdurchlässiger Wege und Plätze mit Einbauten (Bänke etc.), Herstellung von Grünflächen, Gehölzpflanzungen, Blühstreifen und Wasserflächen. Die Grünflächen sollen sowohl einen positiven Effekt auf das Mikroklima haben als auch als soziokulturelle Treffpunkte für die künftigen Anwohner genutzt werden können. Die Retentionsfläche dient zur Starkregenabwehr im Gebiet. Ein Bebauungsplan und eine Änderung des Flächennutzungsplanes befinden sich derzeit im Aufstellungsverfahren, werden inhaltlich aber den Vorgaben der Rahmenplanung entsprechen. Für die Promenaden der Külkeninsel liegt ebenfalls bereits eine Planung vor. Für die hier entstehenden Schnittstellen soll mit den bisher beteiligten Büros kooperiert werden, z.B. bei der technischen Anlage für den Retentionsgraben. Die bislang gewerblich genutzte Fläche ist zu 100 % versiegelt, Abriss und Bodenentsorgung werden vorlaufend durchgeführt und sind nicht Bestandteil des Auftrages. Das Projekt "grüner Finger Külkeninsel" wird durch den Bund gefördert im Programm "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel", der Bewilligungszeitraum läuft bis zum 31.12.2027, d.h. die Umsetzung muss bis dahin abgeschlossen sein. Anforderungen des Bundes sind zu berücksichtigen, beispielsweise die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien. Nach Abschluss der Planung erfolgt die baufachtechnische Zuwendungsprüfung durch den Bund. Erst danach können Mittel für die Umsetzung freigegeben werden.
- Stadt Köthen (Anhalt)Frist: 06. Mai
Freianlagen zum Neubau einer multifunktionalen Drei-Feld-Sporthalle im Rahmen des Neubauvorhabens "Multifunktionszentrum in Köthen (Anhalt)" - Objektplanung Freianlagen
Die Kreisstadt Köthen (Anhalt) beabsichtigt am westlichen Stadtrand die Errichtung eines Multifunktionszentrums für die Nutzung als Vereinssport-, Freizeitsport- und Veranstaltungsstätte sowie als Gemeinwesenzentrum. Das Multifunktionszentrum soll die bisherigen, sanierungsbedürftigen Sportstätten der Stadt ersetzen und erweitern. Zukünftig soll das Zentrum aus mehreren Bereichen bestehen. Zunächst soll der Neubau der multifunktionalen Drei-Feld-Sporthalle und der PKW-Stellplätze realisiert werden. Das Projekt wird im Rahmen des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen gefördert. Im Rahmen dieser Ausschreibung werden hierfür die Leistungen der Objektplanung Freianlagen für die Fläche östlich des Wattrelos-Rings (an die Sporthalle angrenzende Grünflächen, PKW- und Fahrradstellplätze, Wegebeziehungen) vergeben.
- NRW.URBAN GmbH & Co.KG
"Neuer gemeinschaftlicher Ort an der ehemaligen Kirche" in Bürgewald - Objektplanung Gebäude und Innenräume, Freianlagen
Die Gemeinde Merzenich beabsichtigt in Bürgewald (ehemals: Alt-Morschenich) die Entwicklung der alten Kirche sowie der weiteren sich auf dem Plangebiet befindlichen Gebäude als Initialzündung für die Revitalisierung des Dorfs zu einem -Ort der Zukunft-. Die in der Ortsmitte gelegene Kirche wurde profaniert und ist im Jahr 2023 bis auf die Grundmauern abgebrannt. Sie soll erhalten, neu interpretiert und einer neuen gemeinwohlorientierten Nutzung zugeführt werden. Das Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 5.400 qm und beinhaltet neben der Kirche auch ein leerstehendes Pfarrhaus, Pfarrheim und eine Leichenhalle. Neben der Versammlungsstätte in der Kirche sind auch Arbeitsräume, eine Werkstelle (Workshops, Arbeitstreffen, wechselnde Ausstellungen) und ein Café/ Kiosk auf dem Gelände unterzubringen. Das Raumprogramm umfasst dabei ca. 650 qm NUF. Das Ensemble soll als zentraler Versammlungsort als Keimzelle für die Transformation und Wiederbelebung des Dorfes dienen. In einem Realisierungswettbewerb soll ein qualitätsvolles hochbauliches und freiraumplanerisches Konzept für den neuen gemeinschaftlichen Ort an der ehemaligen Kirche in Bürgewald gefunden werden. Nach der Beendigung des Realisierungswettbewerbes wird ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gem. § 17 VgV mit den Preisträgern des Realisierungswettbewerbes gem. § 14 Abs. 4 Pkt. 8 VgV durchgeführt. Folgende Leistungen werden vergeben (1) Objektplanung Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI (Honorarzone IV): Lph 1-9; (2) Objektplanung Freianlagen nach § 39 HOAI (Honorarzone IV): Lph 1-9; Es werden mindestens die Planungsleistungen bis zum Abschluss der jeweiligen Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) vergeben, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Die auslobende Stelle behält sich die Beauftragung der weiteren Leistungen vor. Die Vergabe der Leistungen ist in Form eines Stufenvertrags vorgesehen (Stufe 1: Lph 1-5; Stufe 2: Lph 6-9).
- NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbHFrist: 09. Mai
"Neuer gemeinschaftlicher Ort an der ehemaligen Kirche" in Bürgewald - Objektplanung Gebäude und Innenräume, Freianlagen
Die Gemeinde Merzenich beabsichtigt in Bürgewald (ehemals: Alt-Morschenich) die Entwicklung der alten Kirche sowie der weiteren sich auf dem Plangebiet befindlichen Gebäude als Initialzündung für die Revitalisierung des Dorfs zu einem -Ort der Zukunft-. Die in der Ortsmitte gelegene Kirche wurde profaniert und ist im Jahr 2023 bis auf die Grundmauern abgebrannt. Sie soll erhalten, neu interpretiert und einer neuen gemeinwohlorientierten Nutzung zugeführt werden. Das Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 5.400 qm und beinhaltet neben der Kirche auch ein leerstehendes Pfarrhaus, Pfarrheim und eine Leichenhalle. Neben der Versammlungsstätte in der Kirche sind auch Arbeitsräume, eine Werkstelle (Workshops, Arbeitstreffen, wechselnde Ausstellungen) und ein Café/ Kiosk auf dem Gelände unterzubringen. Das Raumprogramm umfasst dabei ca. 650 qm NUF. Das Ensemble soll als zentraler Versammlungsort als Keimzelle für die Transformation und Wiederbelebung des Dorfes dienen. In einem Realisierungswettbewerb soll ein qualitätsvolles hochbauliches und freiraumplanerisches Konzept für den neuen gemeinschaftlichen Ort an der ehemaligen Kirche in Bürgewald gefunden werden. Nach der Beendigung des Realisierungswettbewerbes wird ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gem. § 17 VgV mit den Preisträgern des Realisierungswettbewerbes gem. § 14 Abs. 4 Pkt. 8 VgV durchgeführt. Folgende Leistungen werden vergeben (1) Objektplanung Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI (Honorarzone IV): Lph 1-9; (2) Objektplanung Freianlagen nach § 39 HOAI (Honorarzone IV): Lph 1-9; Es werden mindestens die Planungsleistungen bis zum Abschluss der jeweiligen Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) vergeben, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Die auslobende Stelle behält sich die Beauftragung der weiteren Leistungen vor. Die Vergabe der Leistungen ist in Form eines Stufenvertrags vorgesehen (Stufe 1: Lph 1-5; Stufe 2: Lph 6-9).
- das Stadtwerk Regensburg GmbH
SO1 - Mobility Hub SO1 PLK Generalplanung
Kurzbeschreibung des Projekts: Die Stadt Regensburg plant auf dem Gebiet der Konversionsfläche "ehem. Prinz-Leopold-Kaserne" die Neuentwicklung eines Innovationsquartieres. Kern des Projektes ist die Herstellung von ca. 1.200 neuen Wohneinheiten, hiervon etwa 600 Einheiten in einem ersten Entwicklungsabschnitt. Sie sind in mehreren Gebäudekomplexen (MU4, MU2 und MU8) untergebracht, zudem gibt es in einem gewissen Umfang auch gewerbliche Flächen. Gleichzeitig soll ein Mobilitätskonzept realisiert werden, das den Bewohnern, Besuchern und Beschäftigten innovative, attraktive und nachhaltige Mobilitätsangebote zur Verfügung stellt. Insbesondere sollen Mobility Hubs, Mobilitätsstationen und Mobilitätspunkte errichtet und betrieben werden. Die "das Stadtwerk Regensburg GmbH" wurde mit der Planung, Bau und Betrieb eines Mobility Hubs auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne im Regensburger Osten beauftragt. Die Quartier-Parkierungsanlage auf dem Baufeld SO1 soll neben 300 PKW-Stellplätzen, einen Nahversorger mit 1.200 m² Verkaufsfläche inkl. Nebenflächen, die 2. Energiezentrale des Quartiers sowie Platz für alternative Mobilitätsangebote umfassen. Das Projekt wird im Zuge der Einführung der BIM- Methodik als BIM Pilotprojekt durchgeführt. Für die im Rahmen dieser Planungsaufgabe zu beauftragenden Planungsleistungen ist ab Planungsbeginn die BIM-Planungsmethodik verbindlich anzuwenden. Dies beinhaltet die vollständig modellbasierte Umsetzung der Objektplanung in den vertraglich vereinbarten Leistungsphasen. Die allgemeinen Vorgaben zur Detaillierung sind den AIA des Auftraggebers zu entnehmen.
- das Stadtwerk Regensburg GmbHN/AFrist: 09. Mai
SO1 - Mobility Hub SO1 PLK Generalplanung
Kurzbeschreibung des Projekts: Die Stadt Regensburg plant auf dem Gebiet der Konversionsfläche "ehem. Prinz-Leopold-Kaserne" die Neuentwicklung eines Innovationsquartieres. Kern des Projektes ist die Herstellung von ca. 1.200 neuen Wohneinheiten, hiervon etwa 600 Einheiten in einem ersten Entwicklungsabschnitt. Sie sind in mehreren Gebäudekomplexen (MU4, MU2 und MU8) untergebracht, zudem gibt es in einem gewissen Umfang auch gewerbliche Flächen. Gleichzeitig soll ein Mobilitätskonzept realisiert werden, das den Bewohnern, Besuchern und Beschäftigten innovative, attraktive und nachhaltige Mobilitätsangebote zur Verfügung stellt. Insbesondere sollen Mobility Hubs, Mobilitätsstationen und Mobilitätspunkte errichtet und betrieben werden. Die "das Stadtwerk Regensburg GmbH" wurde mit der Planung, Bau und Betrieb eines Mobility Hubs auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne im Regensburger Osten beauftragt. Die Quartier-Parkierungsanlage auf dem Baufeld SO1 soll neben 300 PKW-Stellplätzen, einen Nahversorger mit 1.200 m² Verkaufsfläche inkl. Nebenflächen, die 2. Energiezentrale des Quartiers sowie Platz für alternative Mobilitätsangebote umfassen. Das Projekt wird im Zuge der Einführung der BIM- Methodik als BIM Pilotprojekt durchgeführt. Für die im Rahmen dieser Planungsaufgabe zu beauftragenden Planungsleistungen ist ab Planungsbeginn die BIM-Planungsmethodik verbindlich anzuwenden. Dies beinhaltet die vollständig modellbasierte Umsetzung der Objektplanung in den vertraglich vereinbarten Leistungsphasen. Die allgemeinen Vorgaben zur Detaillierung sind den AIA des Auftraggebers zu entnehmen.
- das Stadtwerk Regensburg GmbH
SO1 - Mobility Hub SO1 PLK Generalplanung
Kurzbeschreibung des Projekts: Die Stadt Regensburg plant auf dem Gebiet der Konversionsfläche "ehem. Prinz-Leopold-Kaserne" die Neuentwicklung eines Innovationsquartieres. Kern des Projektes ist die Herstellung von ca. 1.200 neuen Wohneinheiten, hiervon etwa 600 Einheiten in einem ersten Entwicklungsabschnitt. Sie sind in mehreren Gebäudekomplexen (MU4, MU2 und MU8) untergebracht, zudem gibt es in einem gewissen Umfang auch gewerbliche Flächen. Gleichzeitig soll ein Mobilitätskonzept realisiert werden, das den Bewohnern, Besuchern und Beschäftigten innovative, attraktive und nachhaltige Mobilitätsangebote zur Verfügung stellt. Insbesondere sollen Mobility Hubs, Mobilitätsstationen und Mobilitätspunkte errichtet und betrieben werden. Die "das Stadtwerk Regensburg GmbH" wurde mit der Planung, Bau und Betrieb eines Mobility Hubs auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne im Regensburger Osten beauftragt. Die Quartier-Parkierungsanlage auf dem Baufeld SO1 soll neben 300 PKW-Stellplätzen, einen Nahversorger mit 1.200 m² Verkaufsfläche inkl. Nebenflächen, die 2. Energiezentrale des Quartiers sowie Platz für alternative Mobilitätsangebote umfassen. Das Projekt wird im Zuge der Einführung der BIM- Methodik als BIM Pilotprojekt durchgeführt. Für die im Rahmen dieser Planungsaufgabe zu beauftragenden Planungsleistungen ist ab Planungsbeginn die BIM-Planungsmethodik verbindlich anzuwenden. Dies beinhaltet die vollständig modellbasierte Umsetzung der Objektplanung in den vertraglich vereinbarten Leistungsphasen. Die allgemeinen Vorgaben zur Detaillierung sind den AIA des Auftraggebers zu entnehmen.
- Kliniken Hochfranken NailaMünchbergFrist: 12. Mai
Erweiterung und Sanierung Klinik Naila, 3.BA - Leistungen der Objektplanung, Freianlagen, Lph 1-9 gemäß §§ 38 ff. HOAI,
Am Standort Naila der Kliniken HochFranken finden wesentliche bauliche Maßnahmen statt. Die Klinik Naila in der Hofer Straße 45 in 95119 Naila wird auf dem zur Verfügung stehenden Areal stufenweise den heutigen Anforderungen entsprechend erweitert und saniert. Die Baumaßnahme des 1. Bauabschnitts, ein Krankenhausneubau, wurde bereits im November 2019 fertiggestellt. Der 2. Bauabschnitt aufgeteilt ist eine Sanierung im Bestand und wurde in 2025 fertiggestellt. Im Bestands Bereich der Klinik Naila besteht ein dringender Instandhaltungsbedarf, um den Betrieb der Klinik für die nächsten 15 Jahre sicherstellen zu können. Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie zeigen jedoch, dass der identifizierte Instandhaltungsaufwand in keinem angemessenen Verhältnis zu den erforderlichen Investitionen steht. Gleichzeitig sind frühere Planungen eines umfangreichen Erweiterungsbaus aus finanziellen Gründen nicht realisierbar gewesen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer neuen Zielsetzung zur Fortführung des BA3: Durch eine stärkere Einbindung geeigneter Bestandsflächen sollen die Planungen eines BA3 fortgeführt werden, wobei der Umfang des Erweiterungsbaus deutlich kompakter ausfallen soll. Wesentliche Funktionsbereiche wie OP und AEMP könnten dabei im Neubau konzentriert werden und der Instandhaltungsbedarf im Bestand begrenzt werden. Im Rahmen einer Fortführung der Zielplanung wird daher derzeit geklärt, welche Funktionsbereiche aus dem aktualisierten Raumprogramm sinnvollerweise im kompakteren Erweiterungsbau gebündelt werden und welche Bereiche zweckmäßig in Bestandsflächen untergebracht werden können. Zudem wird geprüft, ob ggf. es auch Flächen aus dem Raumprogramm gibt, die weder in einem Erweiterungsbau noch im Bestand umgesetzt werden können. Dabei ist das aktualisierte und freigegebene Raumprogramm sowie die gemäß Machbarkeitsstudie weiterhin notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen (v.a. in Bezug auf den Brandschutz) einzubeziehen (siehe Anlagen). Hinweis Planunterlagen: Die im Planstand BA 1–9 eingezeichneten Bauabschnitte sind jene, die im Rahmen der Machbarkeitsstudie als mögliche Schritte für die Instandhaltungsmaßnahmen definiert wurden, falls im Bestand Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt werden würden. Eine vertiefte Bestandserfassung liegt nicht vor; der Planstand Bestand (ausgeschlossen der Bereiche aus BA2) entspricht den vorliegenden Unterlagen. // Flächenangaben: Die wesentlichen Objektdaten stellen sich aktuell wie folgt dar: Sollfläche FRP gesamt: 10.556 m² Funktionsstelle BA 1/2 (Soll): 5.391 m² Funktionsstelle zu planen BA 3 (Soll): 5.165 m²* *) Umsetzung Flächenumfang sowie Aufteilung der Flächen in Neubau und Umbau Bestand wird derzeit im Rahmen der Zielplanung geprüft. Ziel ist es, entsprechende Unterlagen zum Antrag auf Vorwegfestlegung zu erarbeiten und fristgerecht in 2026 einzureichen // Meilensteine: s. Anlage Generalablaufterminplan // Kosten: Die Gesamtkosten des Projektes (KG200-600) werden auf ca. 100 Mio € brutto geschätzt, und gliedern sich in folgende Aufteilung der KG: KG 500: ca. 3,0 Mio. € brutto // Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphase 1 beauftragt. Die Leistungsphasen 2 9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
- Zweckverband Gymnasien Stadt und Landkreis Bamberg Vertreten durch die Stadt Bamberg, Finanzreferat Immobilienmanagement / Hochbau
Abbruch und Ersatzneubau Berufsschule Furth im Wald - Leistungen der Objektplanung Freianlagen, Lph. 1-9 gemäß §§ 38 ff. HOAI
Der Landkreis Cham plant den Abbruch und Ersatzneubau von Gebäuden an der Staatlichen Berufsschule für Bau- und Holztechnik in Furth im Wald. Konkret sind die beiden nebeneinanderstehenden und durch einen Mittelbau verbundenen Gebäude an der Karl-Clos-Straße bzw. Josef-Heigl-Straße abzubrechen und durch Ersatzneubauten zu ersetzen. Aufgrund ungünstiger Raumzuschnitte, zu geringen Raumhöhen sowie der Grundwassersituation können die Untergeschosse der beiden Bestandsgebäude nicht mehr vollumfänglich genutzt werden. Die Flächen werden jedoch zur Erfüllung des Raumprogramms benötigt. Aus diesem Grund wird eine Ersatz-Neuerrichtung angestrebt, die nicht oder nur in sehr geringen Teilen unterkellert sein soll. Aktuell wird aus baulogistischen Gründen von einer Umsetzung der Maßnahme in 2 Bauabschnitten ausgegangen. Die Baumaßnahme muss unter laufendem Schulbetrieb unter anderem unter Berücksichtigung der angrenzenden Schulgebäude (u. a. Werkstatthalle der Berufsschule und Realschule) erfolgen. Das Raumprogramm sieht aktuell eine Nutzfläche (NUF 1-7) von ca. 2.900 m² vor. Das finale Raumprogramm muss noch mit der Förderbehörde abgestimmt werden. Unter Zugrundelegung dieser Fläche sowie Kostenkennwerte wird aktuell von Baukosten i. H. v. ca. 12,3 Mio. € brutto (Kgr. 300+400, DIN 276) ausgegangen. Die Kosten der Kgr. 500 werden aktuell auf ca. 0,42 Mio. € brutto geschätzt. Die (vorläufigen) terminlichen Meilensteine für die Umsetzung sehen vor: - Leistungsbeginn Grundlagenermittlung: Mitte März 2026, - Beginn Abbruch: März 2027 (die Umsetzung des Abbruches wäre grundsätzlich auch bereits in 2026 denkbar), - Baubeginn BA1: Juli 2027, - Fertigstellung / Nutzungsbeginn BA1: Dezember 2028, - Baubeginn BA2: Januar 2029, - Fertigstellung / Nutzungsbeginn BA2: Juni 2030. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Leistungen der Objektplanung Freianlagen, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 38 ff. HOAI. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1 und 2 gemäß § 39 HOAI beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen (hier: Lph. 3-9) werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
- Kfz-Innung München Oberbayern Körperschaft des öffentlichen Rechts
Neubau Bildungszentrum der Kfz-Innung München-Oberbayern - Leistungen der Objektplanung Freianlagen, Lph. 1-9 gemäß §§ 38 ff. HOAI
Die Kfz-Innung München-Oberbayern wurde 1932 als Handwerksinnung für das Kfz-Handwerk gegründet. Räumlich ist die Kfz-Innung als Körperschaft des öffentlichen Rechts für den gesamten Regierungsbezirk Oberbayern zuständig. Sie vertritt die Interessen von 2.000 Autohäusern und Kfz-Betrieben. Damit ist die Kfz-Innung München-Oberbayern die größte Handwerksinnung Deutschlands. Jetziger Standort: Die Kfz-Innung München-Oberbayern betreibt an ihrem Standort in der Gärtnerstr. 86-90, 80992 München zur Erfüllung ihrer Aufgaben eine Geschäftsstelle mit 25 Angestellten sowie ein eigenes Berufsbildungszentrum mit 27 hauptamtlichen technischen Ausbildern. Zusätzlich befindet sich in der Liegenschaft der Sitz des Landesinnungsverbands des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes mit weiteren 10 Mitarbeitern. Dieser vertritt als Zusammenschluss der sieben bayerischen Kfz-Innungen deren Interessen auf Landes- und Bundesebene. Bauliche Kapazitätsgrenze ausgeschöpft Die kontinuierlich gestiegenen Anforderungen an Art und Umfang des Bildungsprogramms haben dazu geführt, dass die Kapazitäten des Standorts Gärtnerstraße 86-90 ausgeschöpft sind. Diese Situation führte in den letzten Jahren sukzessive zu notwendigen Anmietungen zusätzlicher Objekte. Aktuell betreibt die Kfz-Innung München-Oberbayern zusätzlich zwei Satellitenstandorte zur Durchführung von kraftfahrzeugtechnischen Kurseinheiten in Garching bei München und Dachau. In der Metropolregion München sieht die Kfz-Innung München-Oberbayern das strategische Erfordernis, die derzeitigen Satellitenstandorte in einem baulich erweiterten und funktional neu strukturierten neuen Standort zusammen zu führen. Um den aktuellen Anforderungen sowie den erwarteten zukünftigen Entwicklungen gerecht zu werden, ist eine grundsätzliche bauliche Neuentwicklung notwendig. Öffentliche Förderung des Vorhabens Das Bauvorhaben ist eine von Bund und Land geförderte Zuwendungsbaumaßnahme auf der Basis der "Gemeinsamen Richtlinien für die Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten und ihrer Weiterbildung zu Kompetenzzentren (15.01.2015) der Bundesministerien für Bildung und Forschung und für Wirtschaft und Energie“. Die Gesamtmaßnahme wird daher hinsichtlich der Finanzierung mit Bundes-, Landes-, und Eigenmitteln des Bauherrn abgestimmt. Die Richtlinien für Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau) des Bundes und die Bundeshaushaltsordnung (BHO) sind einzuhalten. Die Einhaltung der Regelungen nach VgV, GWB, HOAI, VOB etc. wird vorausgesetzt. Baugrundstück Die Kfz-Innung München-Oberbayern hat zur Realisierung des Projekts ein unbebautes baureifes Grundstück (14.500 qm) erworben. Es befindet sich am östlichen Stadtrand der Kreisstadt Dachau. Nach einer Bedarfsanalyse stellen sich die erforderlichen Parameter für einen Neubau wie folgt dar: • Grundstücksfläche mind. 12.000 qm, besser 15.000 qm • Geschoßfläche 12-15.000 BGF • davon ca. 2/3 Kfz-Werkstattflächen (im Idealfall ebenerdig anfahrbar, ggf. vorzugsweise über Parkhaus-Nebengebäude für Kfz-Einbringung erschließbar) Die Kosten des Projektes (KG 300+400) werden derzeit auf Basis einer groben Machbarkeitsstudie auf ca. 21,3 Mio. EUR netto geschätzt. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn Planung ca. Anfang 1. Quartal 2026. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Leistungen der Objektplanung Freianlagen FAP, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 38 ff. HOAI. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1+2 gemäß §§ 39 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf auftrag.ai. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 18. Mai 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stadt Paderborn.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.