Optimierung von Kammmolch-Lebensräumen im Landkreis Vechta - Erdarbeiten, Gehölz- und Mulcharbeiten, Zaunbau
Durchführung von landschaftspflegerischen Maßnahmen zur Optimierung von Kammmolch-Lebensräumen im Landkreis Vechta. Der Auftrag umfasst Erdarbeiten, Gehölz- und Mulcharbeiten sowie den Bau von Zäunen.
Angebotsfrist:11. Mai 2026
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Durchführung von landschaftspflegerischen Maßnahmen zur Optimierung von Kammmolch-Lebensräumen im Landkreis Vechta. Der Auftrag umfasst Erdarbeiten, Gehölz- und Mulcharbeiten sowie den Bau von Zäunen.
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Landkreis Vechta
- Veröffentlicht: 12. April 2026
- Frist: 11. Mai 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Durchführung von landschaftspflegerischen Maßnahmen zur Optimierung von Kammmolch-Lebensräumen im Landkreis Vechta. Der Auftrag umfasst Erdarbeiten, Gehölz- und Mulcharbeiten sowie den Bau von Zäunen.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
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Dokumente und Anhänge
2 Dateien erfasst- Bekanntmachung
- 25225252
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LWL - Klinik Marsberg; Neubau Kinder- Jugend-Psychiatrie; DGNB; 26-082 TV
Beschreibung der Beschaffung Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Leistungen der Nachhaltigkeitskoordination sowie der Begleitung der DGNB- und QNG-Zertifizierung fuer die geplante Neu- und Umbaumassnahme der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Standort Marsberg. Die Gesamtmassnahme umfasst den Neubau eines Klinikgebaeudes mit einer Bruttogrundflaeche von ca. 7.740 m2, den Neubau einer Sporthalle mit einer Bruttogrundflaeche von ca. 1.330 m2 sowie den Umbau und die Sanierung eines Bestandsgebaeudes (Haus 21) mit einer Bruttogrundflaeche von ca. 5.760 m2 unter Beruecksichtigung denkmalpflegerischer Anforderungen. Ziel der Massnahme ist die Realisierung eines funktionalen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Gebaeudeensembles unter Einhaltung der Anforderungen an das DGNB-Zertifizierungssystem (Systemversion 2018, Nutzerprofil Gesundheitsbauten) mindestens im angestrebten Zertifizierungsniveau, die Anforderungen des Qualitaetssiegels Nachhaltiges Gebaeude (QNG) sowie den Standard Effizienzgebaeude 40 NH gemaess BEG. Art und Umfang der Leistungen Der Auftrag umfasst insbesondere folgende Leistungen: Beratung und Koordination des Auftraggebers und des Planungsteams hinsichtlich der Nachhaltigkeitsanforderungen und Zertifizierungssysteme (DGNB und QNG), Durchfuehrung eines Pre-Checks einschliesslich Festlegung der projektspezifischen Nachhaltigkeitsziele und Erstellung eines Nachhaltigkeitspflichtenhefts, Begleitung der Planung insbesondere in den Leistungsphasen 2 bis 5 durch Bewertung und Optimierung von Planungsentscheidungen im Hinblick auf Nachhaltigkeitskriterien, Erstellung und Fortschreibung von gebaeudebezogenen Oekobilanzen (LCA) sowie Lebenszykluskostenberechnungen (LCC) jeweils einschliesslich Variantenuntersuchungen, Durchfuehrung von thermischen Raumsimulationen und Tageslichtsimulationen gemaess den Anforderungen der DGNB, Entwicklung eines Materialkonzepts sowie Aufbau und Fortschreibung eines Bauteilkatalogs unter Beruecksichtigung bauphysikalischer, oekologischer und gesundheitsbezogener Aspekte, Mitwirkung bei der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen insbesondere durch Integration von Nachhaltigkeitsanforderungen in Leistungsverzeichnisse und Vertragsunterlagen, Baubegleitende Qualitaetssicherung durch Pruefung von Materialien und stichprobenartige Kontrollen auf Einhaltung der Nachhaltigkeitsanforderungen, Erstellung der erforderlichen Nachweisdokumentationen und Durchfuehrung des Projektaudits zur Erlangung der DGNB-Zertifizierung einschliesslich Mitwirkung bei der Konformitaetspruefung, Nachweis der QNG-Anforderungen nach Fertigstellung des Bauvorhabens. Die Leistungen sind fuer alle Teilmassnahmen (Neubau Klinikgebaeude, Sporthalle, Umbau Haus 21) zu erbringen, soweit dies zur Erreichung der Zertifizierungsziele erforderlich ist. Projekt- und Rahmenbedingungen Die Planung befindet sich derzeit in der Leistungsphase 1. Der Planungsbeginn ist fuer das 3. Quartal 2026 vorgesehen. Die bauliche Umsetzung der Gesamtmassnahme erstreckt sich voraussichtlich ueber den Zeitraum von 2028 bis 2033. Die Leistungserbringung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber sowie den beteiligten Planungsdisziplinen insbesondere Objektplanung, Tragwerksplanung und Technische Ausruestung. Der Auftragnehmer uebernimmt hierbei eine koordinierende und fachlich beratende Funktion hinsichtlich der Einhaltung der Nachhaltigkeitsanforderungen. Besondere Anforderungen Sicherstellung der Einhaltung der Foerderbedingungen sowie des vorgegebenen Kostenrahmens, transparente Darstellung und Nachverfolgung der zertifizierungsrelevanten Kosten, Beruecksichtigung der Anforderungen an Barrierefreiheit, Denkmalschutz, Energieeffizienz und Nutzerkomfort, enge Abstimmung mit der Zertifizierungsstelle (DGNB und QNG) sowie den Projektbeteiligten, strukturierte Dokumentation aller Nachweise und Zwischenergebnisse. Zielsetzung Ziel ist die fristgerechte und wirtschaftliche Realisierung der Gesamtmassnahme unter erfolgreicher Erlangung der angestrebten DGNB- und QNG-Zertifizierungen sowie unter Einhaltung der Foerdervorgaben.
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Bereitstellung eines geeigneten Grundstückes, der Neubau einer 4-zügigen Oberschule mit einer Erweiterungsoption auf eine 6-zügige Gesamtschule sowie der anschließende Betrieb (ÖPP)
Der Landkreis Dahme-Spreewald beabsichtigt die Realisierung eines integrierten Vertragsgeschäfts im Rahmen eines Öffentlich-Privaten Partnerschaftsprojekts (ÖPP) zur Errichtung und zum langfristigen Betrieb einer weiterführenden Schule in der Region ZEWS (Zeuthen, Eichwalde, Wildau, Schulzendorf). Das Projekt umfasst die schlüsselfertige Planung und den Bau einer vierzügigen Oberschule für ca. 450 Schüler inklusive einer Zweifeldsporthalle in Massivbauweise (auch massive Modulbauweise), Außensportanlagen und eines Schulhofs nach den geltenden Baustandards des Landes Brandenburg. Ein wesentliches Merkmal des Modells ist, dass der Erwerb des Eigentums oder die Bestellung eines Erbbaurechts durch den Landkreis erst nach vollständiger Fertigstellung des Objekts erfolgt, wobei der Vertragspartner zudem den Betrieb der gesamten Anlage für einen Zeitraum von 25 Jahren übernimmt. Gesucht wird ein Partner, der für das Vorhaben ein geeignetes Grundstück mit einer Mindestfläche von 25.000 m² im genannten Einzugsgebiet bereitstellt, welches für die Schülerschaft innerhalb von maximal 30 Minuten fußläufig oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Dabei muss der potenzielle Vertragspartner nicht zwingend selbst Eigentümer der Fläche sein; eine Bereitstellung des Grundstücks durch Dritte im Rahmen eines Dreiecksgeschäfts oder vergleichbarer vertraglicher Gestaltungen ist ausdrücklich zulässig. Die bauliche Konzeption muss zwingend die Option zur Erweiterung auf eine sechszügige Gesamtschule sowie eine Dreifeldsporthalle vorsehen und anbieten. Interessenten haben bereits im Rahmen der Interessenbekundung die Verfügbarkeit des Grundstücks nachzuweisen. Sofern der Interessent nicht selbst Eigentümer ist, muss dies durch eine verbindliche Erklärung des Grundstückseigentümers nebst aktuellem Grundbuchauszug erfolgen, um die gesicherte Verschaffung des Eigentums oder eines Erbbaurechts nach Abschluss der Baumaßnahme an den Landkreis zu garantieren. Für die Durchführung der Maßnahme sind die Baustandards des Landes Brandenburg einzuhalten. Zusätzliche Angaben Der Interessent hat im Rahmen einer noch folgenden Interessenbekundung nachzuweisen, dass er entweder selbst Eigentümer eines geeigneten Grundstücks ist (durch Vorlage eines aktuellen Grundbuchauszugs) oder aufgrund einer verbindlichen Erklärung des Grundstückseigentümers (Erklärung des Grundstückeigentümers nebst Grundbuchauszug) in der Lage ist, dem Auftraggeber das Eigentum oder ein Erbbaurecht an einem geeigneten Grundstück zu verschaffen.
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- Wasserstraßen Neubauamt Helmstedt
Vertrags- und Nachtragsmanagement: Bauvertrag Haltung Wedtlenstedt Süd und Ingenieurvertrag zum Ausbau des Stichkanals Salzgitter
Die vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen beinhalten das Vertrags- und Nachtragsmanagement zum bereits geschlossenen Bauvertrag zum Ausbau der Haltung Wedtlenstedt Süd des Stichkanals nach Salzgitter (SKS). Die Baustelle liegt im Bundesland Niedersachsen in der Gemeinde Vechelde mit den Gemarkungen Sonnenberg und Groß Gleidingen. Die Leistungen des Bauvertrags betreffen den südlichen Teil der Haltung Wedtlenstedt und erstrecken sich von SKS-km 7,010 bis 9,620. Die Baustelle verläuft in Nord-Süd-Richtung, beginnt nördlich von Sonnenberg und endet am Übergang zum unteren Vorhafen der Schleuse Üfingen. Ein Großteil des anfallenden Baggerguts wird auf eine WSV-eigene Ablagerungsfläche am Mittellandkanal in der Gemeinde/Gemarkung Bülstringen (LK Börde) verbracht. Die Verbringung und Ablagerung ist ebenfalls Bestandteil des Bauvertrags. Ebenfalls ist das Vertrags- und Nachtragsmanagement zum laufenden Ingenieurvertrag für die Gesamtplanungen zum Ausbau des Stichkanals Salzgitter (Ausbau der Haltungen, Vorhäfen und Düker) Bestandteil der Leistungen. Der bestehende Ingenieurvertrag umfasst die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 7 nach HOAI. Der Vertragsbevollmächtigte des Ingenieurvertrags im WNA-Helmstedt soll in vertraglichen Themen, insbesondere in der Nachtragsbearbeitung unterstützt werden. Die Bauüberwachung soll in bauvertraglichen, baubetrieblichen und organisatorischen Fragen unterstützt und beraten werden. Der Auftragnehmer hat daher die für die Leistungen erforderliche Sachkunde auf allen folgenden Gebieten sicherzustellen: - Ingenieurverträge - HOAI - Projektmanagement, insbesondere Vertrags-, Nachtrags-, und Änderungsmanagement - Baurecht - Kampfmittelsondierung/-räumung - Erdarbeiten - Wasserbau - Nassbaggerarbeiten - Abbrucharbeiten - Spundwandarbeiten Pfähle, Verankerungen, Baugrubenverbau - Wasserhaltungsmaßnahmen - Beton- und Stahlbetonarbeiten - Böschungs- und Sohlsicherung - Leitungsbauarbeiten - Verkehrswege- und Landschaftsbauarbeiten Die Einarbeitung des Auftragnehmers in die Abläufe der Durchführung der Baumaßnahme setzt entsprechend bautechnisches, technologisches und baubetriebliches Verständnis für die Bauverfahren und Abhängigkeiten der Einzelgewerke, ihrem Zusammenspiel sowie Wissen und Erfahrung im Baurecht insbesondere bei der Abwicklung großer Bauvorhaben der öffentlichen Hand voraus. Folgende Leistungen sind voraussichtlich an zwei bis drei Tagen pro Woche teilweise vor Ort und teilweise am Bürostandort zu erbringen: - Einarbeiten in das Projekt (Ingenieurvertrag, Bauvertrag, Stand der Bauausführung) - Organisatorische und baufachliche Unterstützung des Baubevollmächtigten - Vertrags- und Nachtragsmanagement inkl. Änderungsmanagement zum Ingenieurvertrag und zum Bauvertrag - Verfassen von Gutachten und baubetrieblichen/ fachspezifischen Stellungnahmen sowie besondere Berichterstattung für Auftraggeber- und sonstige Gremien. - Prüfen und Überprüfen der Rechnungen des Auftragnehmers Bau und Freigabevorschläge zur Zahlung sowie Überprüfen der Leistungen der Beteiligten bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen - Organisatorische und baufachliche Unterstützung des Auftraggebers bei der Einleitung von selbständigem Beweis- und Gerichtsverfahren. Eine detailliertere Beschreibung der Maßnahme und des Umfangs der Leistungen ist in der Anlage 2 Leistungsbeschreibung des Vertragsentwurfes einsehbar.
- DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbHFrist: 22. Apr.
OU Elsterwerda (B 169) - OU Plessa (B 169) - OU Elsterwerda (B 101), Fledermauskartierung 2026
Das Land Brandenburg plant eine großräumige, von Ortsdurchfahrten freie Verkehrsverbindung im Raum Elsterwerda und Plessa. Die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH ist vom Land Brandenburg mit der Planung, der Durchführung des Grunderwerbs und der Baudurchführung für die Vorhaben B 169 OU Elsterwerda, B 169 OU Plessa und B 101 OU Elsterwerda beauftragt. Die bereits vorliegenden faunistischen Erfassungen zu dem Vorhaben stammen aus den Jahren 2006, 2007 und 2018/2019. Insbesondere zur Ermittlung und Bewertung der Flugrouten der Fledermausarten sollen umfangreiche faunistische Sonderuntersuchungen durchgeführt werden. Die Kartierungsergebnisse dienen als Datengrundlage für verschiedene naturschutzrechtlich erforderliche Fachgutachten (Landschaftspflegerischer Begleitplan, Artenschutzbeitrag, FFH- / SPA-Verträglichkeitsprüfungen) zur Erstellung des RE-Vorentwurf / Feststellungsentwurf sowie für die Bedarfsermittlung ökologischer Bauwerke. B 169 OU Elsterwerda: In Zusammenhang mit der B 169 OU Elsterwerda sind die wichtigsten Verbindungsachsen mit durchgehenden Leitstrukturen und Jagdhabitaten die Flussläufe der Schwarzen Elster und der Pulsnitz einschließlich der sie begleitenden Altbaumbestände. Insbesondere der Deich der Schwarzen Elster weist darüber hinaus einen alten Baumbestand mit einem hohen Quartierpotenzial in zahlreichen Baumspalten auf. Ein Quartierpotenzial für gebäudebewohnende Arten ist in Krauschütz und Kahla vorhanden. Beide Ortschaften sind direkt oder über Gehölzreihen mit den Jagdgebieten und weiterführenden Leitstrukturen an der Pulsnitz bzw. der Schwarzen Elster verbunden. Durch zusammenhängenden Baumreihen entlang von Wegen und Gräben sind auch die großflächigen Ackerbaugebiete für strukturgebunden und bedingt strukturgebunden fliegende Fledermausarten überwindbar. Die Mopsfledermaus ist u. a. Erhaltungsziel des FFH-Gebiets DE4446-301 „Mittellauf der Schwarzen Elster“. Dies ist bei den Erfassungen und der artbezogenen Bewertung zu berücksichtigen. B 169 OU Plessa: Bedeutende Funktionselemente für Fledermäuse sind der Flusslauf der Schwarzen Elster und die sie begleitenden Gehölze sowie die durchgehenden Alleen entlang den Straßen L 631 und L 591 und entlang des Hammergrabens. Sie dienen als Leitstrukturen im Offenland und als Jagdgebiet, wobei sie überwiegend von bedingt strukturgebunden fliegenden Arten (Zwergfledermaus, Rauhautfledermaus), aber auch von strukturgebunden fliegenden Arten, insbesondere den Bartfledermausarten genutzt werden. Die Elsteraue schließt sich lückenlos an den südlichen Rand von Plessa an, wo ein Quartierpotenzial in Gebäuden besteht, so dass sie für gebäudebewohnende Arten (z. B. Zwergfledermaus, Breitflügelfledermaus, Langohrarten) eine bedeutende Verbindungsachse zwischen Quartier- und Jagdgebiet darstellt. In Verbindung mit den Alleen entlang der L 631 und der L 591 kann der Schradener Wald erreicht werden bzw. entlang des Hammergrabens die Waldgebiete nördlich von Plessa. Ebenso können überwiegend baumbewohnende Arten (z. B. Mopsfledermaus, Fransenfledermaus, Wasserfledermaus, Große Bartfledermaus) aus dem Waldbestand nördlich von Plessa oder dem Schradener Wald in insektenreiche gewässernahe Jagdgebiete entlang der Elster gelangen. Die Mopsfledermaus ist u. a. Erhaltungsziel des FFH-Gebiets DE4446-301 „Mittellauf der Schwarzen Elster“. Dies ist bei den Erfassungen und der artbezogenen Bewertung zu berücksichtigen. B 101 OU Elsterwerda: Der zusammenhängende Waldbestand nördlich von Elsterwerda dient zahlreichen Fledermausarten als Jagd- und Transfergebiet. Darüber hinaus weist er teilweise Quartierpotenzial auf, so dass davon auszugehen ist, dass baumbewohnende Arten (z. B. Mopsfledermaus, Große Bartfledermaus) Quartiere innerhalb des Untersuchungsgebietes besetzen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der gesamte Bestand als Transferraum genutzt wird und bevorzugt die durchgehenden breiten Waldwege und Schneisen als Flugkorridore und Jagdhabitate genutzt werden. Dies betrifft auch die Arten, welche Quartiere in den angrenzenden Ortschaften besiedeln, insbesondere das Braune Langohr und das Graue Langohr. Außerhalb des Waldes sind die durchgehenden Alleen und mit ihnen verbundene Gehölzstrukturen als Verbindungswege im Offenland von Bedeutung. Die Mopsfledermaus ist u. a. Erhaltungsziel des FFH-Gebiets DE4446-301 „Mittellauf der Schwarzen Elster“. Dies ist bei den Erfassungen und der artbezogenen Bewertung zu berücksichtigen. Für dieses Vorhaben wurden 2025 Erfassungen zur Fledermausfauna durchgeführt. Im Rahmen der Auswertung dieser Erfassungen ergab sich das Erfordernis, vertiefte Untersuchungen zur Mopsfledermaus, zur Zwergfledermaus und dem Braunen Langohr per Telemetrie durchzuführen. Die Erfassung hat nach aktuellem Stand fachlich anerkannter Kartiertechniken und -methoden zu erfolgen. Das Gutachten „Leistungsbeschreibungen für faunistische Untersuchungen im Zusammenhang mit landschaftsplanerischen Fachbeiträgen und Artenschutzbeitrag“, Schlussbericht 2014 (FE 02.332/2011/LRB; Hrsg. BMVI) ist als Wissensdokument Grundlage für die zu erbringenden faunistischen Leistungen. Der Begriff „Methodenblätter“ bezieht sich auf die Methodenblätter in diesem Gutachten. Zudem sind die Angaben aus der Arbeitshilfe „Fledermäuse und Straßenverkehr“ (BMDV 2023) und die auf Basis der bisher erfolgten Kartierungen erstellten gutachterlichen Stellungnahmen zur „Prüfung der Fledermausflugrouten und Anforderungen an die geplanten Querungshilfen“ (FÖA 2023) zu berücksichtigen. Die bereits vorliegenden Kartierergebnisse sind bei der Bewertung der Daten ebenfalls zu berücksichtigen. Neben den reinen Geländearbeiten der Kartierungen gehören sowohl alle vorbereitenden Tätigkeiten als auch die Auswertungen von Datenträgern, die zur Erfassung verwendet wurden und die Erstellung von Datenlisten, Kartendarstellungen sowie eine textliche Aufbereitung zu den Leistungen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 11. Mai 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Landkreis Vechta.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.