Neubau Gesamtschule mit Sporthalle Krampnitz - Teil-Generalunternehmer-Leistungen (Rohbau und Gebäudehülle)
In Krampnitz entsteht ein modernes Stadtquartier mit ca. 4.400 Wohneinheiten für rd. 10.000 Einwohner sowie Flächen für soziale Infrastruktur, Gewerbe, Handel und Dienstleistung. Mit Bezug der ersten Wohnungen in Krampnitz bedarf es auch erster Infrastruktureinrichtungen. Gemäß städtebaulich-landschaftsplanerische Mast...
Angebotsfrist:06. Juli 2026
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
In Krampnitz entsteht ein modernes Stadtquartier mit ca. 4.400 Wohneinheiten für rd. 10.000 Einwohner sowie Flächen für soziale Infrastruktur, Gewerbe, Handel und Dienstleistung. Mit Bezug der ersten Wohnungen in Krampnitz bedarf es auch erster Infrastruktureinrichtungen. Gemäß städtebaulich-landschaftsplanerische Masterplanung sind me...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: ProPotsdam GmbH
- Veröffentlicht: 05. Mai 2026
- Frist: 06. Juli 2026
- Thema: Betonarbeiten
Ausschreibungsbeschreibung
In Krampnitz entsteht ein modernes Stadtquartier mit ca. 4.400 Wohneinheiten für rd. 10.000 Einwohner sowie Flächen für soziale Infrastruktur, Gewerbe, Handel und Dienstleistung. Mit Bezug der ersten Wohnungen in Krampnitz bedarf es auch erster Infrastruktureinrichtungen. Gemäß städtebaulich-landschaftsplanerische Masterplanung sind mehrere Kitas und Schulstandorte vorgesehen, unter anderem eine 6-zügige Gesamtschule für 900 Kinder mit einer Vierfach-Sporthalle sowie Außensport-, Spiel- und Freiflächen. Das vorgesehene Raumprogramm umfasst insgesamt eine Nutzfläche von 10.800 m2, unter-teilt in ca. 7.600 m2 Nutzfläche für die Gesamtschule, mit einer Jugendfreizeiteinrichtung und ca. 3.200 m2 Nutzfläche für den Neubau einer Vierfach-Sporthalle mit einer Sportfunktionsfläche. Das Gebäude wird auf einer Flachgründung als Bodenplatte mit Streifenfundamenten und Einzelfundamenten gegründet. Das Tragwerk des Schulgebäudes wird als Skelettbau unter Verwendung von Stahlbeton-Fertigteilen geplant. Ein System aus Betonstützen und Betonbalken aus Fertigteilen mit Regelabmessungen schafft maximale Raumflexibilität. Die Trennwände zwischen den Räumen und zu den Erschließungsflächen werden überwiegend aus nichttragenden Leichtbauwänden hergestellt. Holz-Beton-Verbunddecken aus Massivholz füllen die Felder des Betonskeletts aus. Decken- und Dachplatten werden scheibenartig ausgebildet. Die Geschossdecken erhalten einen schwimmenden Estrichaufbau zum Trittschallschutz. Das Tragwerk der Sporthalle wird aus Brettschichtholzbinder in Hallenquerrichtung gebildet. Die Dachkonstruktionen aus Massivholzelementen erhalten einen Gründachaufbau mit extensiver Dachbegrünung. Zusätzlich wird eine mit der Dachbegrünung harmonierende PV-Anlage auf der Dachfläche angeordnet. Die Fassaden werden durch hochwärmedämmende Holzrahmenbauelemente mit eingesetzten Holz-Fensterkonstruktionen gebildet. Die Holzrahmenbauelemente werden von außen mit einer hinterlüfteten Schale aus vorvergrauten Lärchenholzprofilen, innenseitig mit 3-Schichtplatten verkleidet und ausgedämmt. Der sommerliche Wärmeschutz wird durch die außenliegenden Sonnenschutzanlagen, thermisch träge schwere Fußbodenkonstruktionen sowie eine effektive Nachtauskühlung gewähr-leistet. Die Terrassenflächen erhalten unterschiedliche Beläge, werden jedoch überwiegend mit einem Betonsteinplattenbelag versehen. Eine Pergola aus verzinkten Stahlstützen und -riegeln bildet die städtebauliche Raumkante über der Sporthalle auf dem Dach des Umkleidebereiches der Sporthalle. Das Gebäude wird aus robusten und langlebigen Materialien gebaut. Massive Bauteile sollen weitestgehend unverkleidet bleiben, um sie als Wärmespeicher zu aktivieren und damit die thermische Stabilität des Gebäudes zu verbessern. Linoleumböden in den Unterrichtsräumen, Leichtbauwände teilweise mit Holzoberflächen so-wie Akustikdecken aus Holzwolle-Platten kontrastieren mit den mineralischen Oberflächen der Nutzestrichböden der Erschließungsbereiche. Beton- und Holzwände bleiben sichtbar. Bei der Planung und Bauausführung werden möglichst nur Materialien und Bauteile verwendet, die eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen. Die Baustoffe sind i.d.R. recyclingfähig oder verrottbar. Um die raumakustischen Anforderungen einzuhalten, werden Akustikdecken aus Holzwolle-Platten vorgesehen. Der Schulneubau wird barrierefrei geplant. Im Außenbereich werden umfangreiche Sportanlagen errichtet, u.a. eine Wettkampfbahn mit Rasensportplatz. Weiterhin wird ein Kunstrasenspielfeld, mehrere Kleinfeldspielflächen und ein großer Pausenbereich mit unterschiedlichen Aufenthaltsqualitäten hergestellt. Ein separater Außenbereich für die Jugend-Freizeiteinrichtung wird ausgeführt. Das gesamte Schulgelände wird eingefriedet und erhält eine umfangreiche Begrünung und diverse Ballfanganlagen für die Sportflächen. Das Regenwasser soll auf dem Grundstück versickert werden. Es ist geplant, dass Regenwasser über ein Drainageleitungssystem zu verteilen und über einen Einstauhorizont zu versickern. In Kombination mit Baumrigolen entsteht so die Möglichkeit, die Bäume zu wässern und das lokale Mikroklima zu verbessern.
Weiterführende Details
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Dokumente und Anhänge
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- SD Schulbaugesellschaft Duisburg mbH
Generalunternehmerleistungen (Planung ab LPH 5 HOAI und Bau) für den Erweiterungsneubau der Herbert-Grillo-Gesamtschule (HGG) in Duisburg)
Der Auftraggeber (AG) hat Generalunternehmerleistungen für den Erweiterungsneubau einschließlich der zwingenden Sanierung angrenzender Bestandsbaukörper D und Rektorenhaus (RH) der Herbert-Grillo-Gesamtschule (HGG) einschließlich aller für den Erweiterungsneubau erforderlichen Frei- und Außenanlagen vergeben. Die HGG besteht derzeit aus den Bestandsbaukörpern A, B, Ba, C und D. Die Gebäude A, B und C stammen aus den Jahren 1900 bis 1928, wobei die Fassaden der Gebäude B und C sowie innere Strukturen des 1928 errichteten Gebäudes C unter Denkmalschutz stehen. In den 1990er-Jahren wurden die Gebäude D und Ba ergänzt. Das Rektorenhaus (RH) ist Teil des Gebäudes B. Zudem wird der Bestand durch den teils schulisch genutzten Campus Marxloh erweitert. Neben den Bestandsbaukörpern entsteht ein Erweiterungsneubau. Der Auftrag unterteilt sich zwischen Leistungen für den Erweiterungsneubau und Leistungen für die Bestandsbaukörper D und RH. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, den Auftragnehmer auch mit weiteren Leistungen für den Bestand sowie einem möglichen Neubau einer Mensa/Aula (mit Sporthalle) zu beauftragen. Im Einzelnen: Hinsichtlich des Erweiterungsneubaus betrifft der Auftrag die Ausführungsplanung (LPH 5 HOAI) sowie die schlüsselfertige und betriebsbereite Errichtung des Erweiterungsneubaus einschließlich aller für den Erweiterungsneubau erforderlichen Frei- und Außenanlagen. Dazu fragte der Auftraggeber im Vergabeverfahren einen Pauschalfestpreis ab. Für den Erweiterungsneubau sind, ergänzend zu den Planungen der LPH 1-4 HOAI, eine funktionale Leistungsbeschreibung sowie Leitdetails von einem Generalplaner erstellt worden. Der Erweiterungsneubau hat eine Bruttogeschossfläche (BGF) von ca. 4.450 m². Er ist als Stahlbeton-Skelettkonstruktion aus Stützen, Unterzügen und Betondecken mit wenigen tragenden und aussteifenden Kernwänden geplant. Der Erweiterungsneubau soll eine extensive Dachbegrünung und eine PV-Anlage erhalten. Der Erweiterungsneubau ist in der bauphysikalischen Qualität nach GEG 2024 und den erhöhten Anforderungen nach BEG 40 geplant. Zusätzlich soll das Gebäude eine vollflächige, mechanische Belüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung erhalten. Die Beheizung erfolgt über Röhrenradiatoren mittels Fernwärme. Der angrenzende Bestandsbaukörper D ist nicht unterkellert. Zur Herstellung des direkt angrenzenden Kellers des Erweiterungsneubaus muss das Bestandsgebäude unterfangen werden. Dem Bodengutachten folgend kann die Unterfangung nach DIN 4123 im Pilgerschrittverfahren erfolgen. Für die zu sanierenden Bestandsbaukörper D und RH stellte der Auftraggeber die Ausführungsplanung sowie Einheitspreis-Leistungsverzeichnisse zur Verfügung. Diese Einheitspreis-Leistungsverzeichnisse bepreisten die Bieter zur Bildung eines Angebotspreises für diese Bauteile. Die Bestandsbauteile werden dann auf Grundlage der tatsächlich ausgeführten Massen abgerechnet. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer mit weiteren Umbauten des Bestands (u.a. für die weiteren Bestandsbaukörper A, B und C sowie einem möglichen Neubau einer Mensa/Aula mit Sporthalle) zu beauftragen.
- SD Schulbaugesellschaft Duisburg mbH
Generalunternehmerleistungen (Planung ab LPH 5 HOAI und Bau) für den Erweiterungsneubau der Herbert-Grillo-Gesamtschule (HGG) in Duisburg)
Der Auftraggeber (AG) hat Generalunternehmerleistungen für den Erweiterungsneubau einschließlich der zwingenden Sanierung angrenzender Bestandsbaukörper D und Rektorenhaus (RH) der Herbert-Grillo-Gesamtschule (HGG) einschließlich aller für den Erweiterungsneubau erforderlichen Frei- und Außenanlagen vergeben. Die HGG besteht derzeit aus den Bestandsbaukörpern A, B, Ba, C und D. Die Gebäude A, B und C stammen aus den Jahren 1900 bis 1928, wobei die Fassaden der Gebäude B und C sowie innere Strukturen des 1928 errichteten Gebäudes C unter Denkmalschutz stehen. In den 1990er-Jahren wurden die Gebäude D und Ba ergänzt. Das Rektorenhaus (RH) ist Teil des Gebäudes B. Zudem wird der Bestand durch den teils schulisch genutzten Campus Marxloh erweitert. Neben den Bestandsbaukörpern entsteht ein Erweiterungsneubau. Der Auftrag unterteilt sich zwischen Leistungen für den Erweiterungsneubau und Leistungen für die Bestandsbaukörper D und RH. Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, den Auftragnehmer auch mit weiteren Leistungen für den Bestand sowie einem möglichen Neubau einer Mensa/Aula (mit Sporthalle) zu beauftragen. Im Einzelnen: Hinsichtlich des Erweiterungsneubaus betrifft der Auftrag die Ausführungsplanung (LPH 5 HOAI) sowie die schlüsselfertige und betriebsbereite Errichtung des Erweiterungsneubaus einschließlich aller für den Erweiterungsneubau erforderlichen Frei- und Außenanlagen. Dazu fragte der Auftraggeber im Vergabeverfahren einen Pauschalfestpreis ab. Für den Erweiterungsneubau sind, ergänzend zu den Planungen der LPH 1-4 HOAI, eine funktionale Leistungsbeschreibung sowie Leitdetails von einem Generalplaner erstellt worden. Der Erweiterungsneubau hat eine Bruttogeschossfläche (BGF) von ca. 4.450 m². Er ist als Stahlbeton-Skelettkonstruktion aus Stützen, Unterzügen und Betondecken mit wenigen tragenden und aussteifenden Kernwänden geplant. Der Erweiterungsneubau soll eine extensive Dachbegrünung und eine PV-Anlage erhalten. Der Erweiterungsneubau ist in der bauphysikalischen Qualität nach GEG 2024 und den erhöhten Anforderungen nach BEG 40 geplant. Zusätzlich soll das Gebäude eine vollflächige, mechanische Belüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung erhalten. Die Beheizung erfolgt über Röhrenradiatoren mittels Fernwärme. Der angrenzende Bestandsbaukörper D ist nicht unterkellert. Zur Herstellung des direkt angrenzenden Kellers des Erweiterungsneubaus muss das Bestandsgebäude unterfangen werden. Dem Bodengutachten folgend kann die Unterfangung nach DIN 4123 im Pilgerschrittverfahren erfolgen. Für die zu sanierenden Bestandsbaukörper D und RH stellte der Auftraggeber die Ausführungsplanung sowie Einheitspreis-Leistungsverzeichnisse zur Verfügung. Diese Einheitspreis-Leistungsverzeichnisse bepreisten die Bieter zur Bildung eines Angebotspreises für diese Bauteile. Die Bestandsbauteile werden dann auf Grundlage der tatsächlich ausgeführten Massen abgerechnet. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer mit weiteren Umbauten des Bestands (u.a. für die weiteren Bestandsbaukörper A, B und C sowie einem möglichen Neubau einer Mensa/Aula mit Sporthalle) zu beauftragen.
- Fraport AG
Neubau eines Werkstattgebäude inklusive Ausstattung und Außenanlagen als Generalunternehmerleistung
Neubau eines Werkstattgebäudes inkl. Außenanlagen und Erschließung in der Cargo City Süd des Frankfurter Flughafens. Die Werkstatt soll im Betriebsbereich, wenn möglich als Systembau realisiert werden und besitzt eine BGF von ca. 2.650 m². Das Gebäude besteht aus einer Werkstatthalle und eingebundenem Büro-, Sozial und Technikbereich, sowie zwei angeschlossenen Durchfahrt-Hallen, mit den Abmessungen von ca. a/b/h = 81/28/7,50 m und einer BRI von ca. 17.000 m³. Die Außenanlagen mit ca. 7.500 m² sind versiegelt und bestehen zum Großteil aus Stellflächen und Fahrstraßen. Im Zuge der Errichtung ist die Erschließung mit der Ver- & Entsorgung der gesamten Medien zur realisieren. Lieferung und Einbau der nutzungsspezifische Werkstattausstattung, wie Krananlagen, Arbeitsgruben, Druckluft, die Ver- & Entsorgung von Öl, sowie die Abgasabsaugung ist ebenso Leistungsinhalt. Das Erdgeschoss setzt sich aus Wasch- und Durchfahrts-Halle, den Werkstattbereichen Groß- und Kleinfahrzeughalle, sowie der daran anbindenden PKW-Werkstatt und dem Lager zusammen. Alle diese Räume weisen eine zweigeschossige Raumhöhe auf. Die Durchfahrtshalle sowie die Kleinfahrzeughalle verfügen über jeweils eine Arbeitsgrube. Die Großfahrzeughalle verfügt über eine Krananlagen mit einer Lastaufnahme von 7,5 to. über 2 Arbeitsplätze, die Kleinfahrzeughalle über eine Krananlage mit 3,5 to. über 6 Arbeitsplätze. Weiterhin sind in den Hallenbereichen Abgasabsauganlagen für Arbeitsplätze und Gruben, Druckluft und zentrale Öltanks für Frisch- & Altöl, sowie dezentrale Ölzapfstellen in den Werkstattbereichen vorgesehen. Die Bodenbelastungen betragen in den Bereichen mit Großfahrzeugen bis zu 42 Tonnen Gewicht, eine Bodenbeschichtung für Werkstattnutzung ist vorzusehen. Die bisherige Planung sieht als Tragkonstruktion Stahlbetonstützen vor, die Fassade ist mit Sandwichpaneelen geplant und das Dachtragwerk besteht aus Stahlfachwerkträgern. Die Dachdeckung erfolgt mittels gedämmter Stahltrapezbleche mit nicht brennbarer Dämmung. Der Boden der Halle wird in Stahlbeton ausgeführt. Die Dachfläche, welches als Foliendach ausgeführt wird, erhält eine Photovoltaikanlage. Das Regenwasser der Dachflächen soll über eine Rigole direkt auf dem Gelände versickert werden. Das Gebäude verfügt über einen zweigeschossigen Sozialbereich, in dem sich neben den Sanitär- und Umkleideräumen, auch Besprechungs- und Büroräume befinden. Dieser Bürotrakt ist bisher in Massivbauweise mit Deckenplatten in Ortbetonbauweise geplant. Es ist keine Lüftungsanlage in den Hallenbereichen geplant, die Be- und Entlüftung erfolgt natürlich über die Tore und Lichtkuppeln/RWA's. Innenliegende Sanitär- und Sozialräume, sowie das Meisterbüro im EG erhalten jedoch eine mechanische Belüftung. Das Gebäude muss an das vorhandene Fernwärmenetz der Fraport angeschlossen werden. Die Beheizung der Halle erfolgt über Deckenstrahlplatten im Hallen-/ Werkstattbereich, sowie über Heizkörper in den Sozial- und Bürobereich. Die Außenanlagen werden versiegelt und vollflächig aus Betondecke ca. 6.700 m² und Asphalt ca. 900 m² für Fahrstraßen und Abstellflächen ausgebildet. Ein kleiner Bereich am Gebäude, um die E-Ladestationen sowie dem Abscheider werden gepflastert. Nur im Übergang zur Betriebsstraße wird ein kleiner Seitenstreifen begrünt bzw. bleibt unversiegelt. Das Gelände des Werkstattgebäudes mit den Aufstellflächen werden mit einer Zaunanlage eingefriedet. Die komplette Ver- und Entsorgung der Liegenschaft, mit Anschluss Fernwärme, Trink- und Brauchwasser, Schwach- und Starkstrom, Entwässerung Regen- und Schmutzwasser muss im Zuge der Außenanlagen mit erstellt werden. Im nördlichen Bereich der Abstellflächen wird ein Interims-Trafo zur Versorgung verortet. Das in der Waschhalle und in den Gruben anfallende Schmutzwasser wird über eine Abscheideanlage und eine Emulsionsspaltanlage aufbereitet, bevor es in den Schmutzwassersammelkanal des Grundstücks eingeleitet wird. Nördlich des Gebäudes wird ein Technikcontainer für die Unterbringung der Spaltanlage verortet. Das im Bereich der Stellplätze anfallende Regenwasser wird über eine weitere Abscheideanlage vorgereinigt, bevor es in das Kanalnetz eingeleitet wird.
- Gemeinde AltheimAltheimFrist: 28. Mai
Vergabe Objekt-/Fachplanungsleistungen Ersatzneubau Sporthalle Gemeinde Altheim
Die Gemeinde Altheim im Landkreis Biberach beabsichtigt einen Ersatzneubau einer Sporthalle für den Vereins-, Breiten- und Schulsport zu errichten. Dieser dient als Ersatz der bisherigen Sporthalle, die altersbedingt aufgegeben wird. Der Ersatzneubau soll eine Feldgröße von 36 m x 21 m umfassen. Der Ersatzneubau soll auf Teilflächen der Grundstücke der Flst.-Nr. 1213/0 und Flst.-Nr. 1210/0 der Gemarkung Altheim errichtet werden. Das Grundstück steht im Eigentum der Gemeinde Altheim. Die verkehrliche Erschließung erfolgt über einen Kreisverkehr mit direkter Anbindung an die Landesstraße L 277. Die neue Sporthalle ist am Standort von der Grundschule der Gemeinde Altheim aus in wenigen Minuten fußläufig erreichbar. Die bestehende Gemeindehalle stammt aus den 1970er Jahren und befindet sich in einem bautypisch veralteten Zustand. Diese soll bestehen bleiben und zu einem späteren Zeitpunkt grundlegend für eine Mehrzwecknutzung saniert werden. Für die neue Sporthalle ist ein Anbau mit einem Weichlandebereich (Schnitzelgrube) vorgesehen, um das Verletzungsrisiko zu mindern. Der ortsansässige Sportverein beheimatet eine Turnabteilung, welche ambitionierten Breitensport betreibt. Hobbyturnerinnen aus dem gesamten westlichen Landkreis Biberach üben in Altheim ihren Sport aus. Der Gemeinde liegen sowohl die Grundlagenermittlung, Vorplanung und Bestandteile der Entwurfsplanung der Objektplanung vor. Diese sind bei der Auftragsausführung vom jeweiligen Auftragnehmer zu beachten. Anpassungen hieran sind zulässig, soweit sie nachvollziehbare Einsparungsmöglichkeiten der Bau- und Betriebskosten beinhalten. Des Weiteren soll der Ersatzneubau der Sporthalle ca. 42 m x 37,50 m groß sein, eingeschossig, die Halle teilbar sein und zudem über einen Mehrzweckraum für Kleingruppen und Betreuung bei Turnieren verfügen. Es ist die Errichtung einer optionalen Schnitzelgrube für Turner, eine Tribüne für ca. 140 Zuschauer vorgesehen. Außerdem 4 Umkleiden und 2 Duschräume, Umkleide/Duschräume für Lehrer/Schiedsrichter sowie WC-Anlagen, 3 Geräteräume, Regieraum und Technikräume. Die Ausführung ist als Holzkonstruktion auf tragender Bodenplatte angedacht (Baugrundverbesserung erforderlich). Für das Dach und die Wände sind Sandwichpaneelen vorgesehen, in der Halle und im Mehrzweckraum soll flächenelastischer Sportboden verlegt werden, es soll 3-fach-Isoverglasung, Nahwärmeversorgung und Luftheizung/Betonkernaktivierung geben. Die Außenanlage muss weitgehend wassergebunden sein, außerdem soll es Stellplätze für Sport- und Turnierbetrieb geben, sowie Oberflächenwasserversickerung (Rigolen). Änderungen an den vorstehenden Ausführungsmerkmalen sind nach vorheriger Absprache mit der Gemeinde grundsätzlich denkbar, insbesondere zur Erfüllung etwaiger Vorgaben einschlägiger, staatlicher Förderprogramme. Der bisherige Planer wird sich nicht am Ausschreibungsverfahren beteiligen. Da der maßgebliche EU-Schwellenwert von 216.000 Euro netto der zu erwartenden Planerhonorare (Nettohonorarwert) gemäß HOAI 2021 überschritten wird, erfolgt die Vergabe der fortgesetzten Planungsleistungen im Wege dieser europaweiten Ausschreibung im Verhandlungsverfahren nach §§ 73 ff. Vergabeverordnung (VgV). Ausschreibungsgegenstand sind die nachfolgenden Architekten- und Ingenieurplanungsleistungen in Gestalt der Grundleistungen des jeweiligen Leistungsbildes nach HOAI 2021: • Objektplanung Gebäude ab LPh 3 bis LPh 9 (Los 1) gem. §§ 34 HOAI 2021 • Fachplanung Tragwerk ab LPh 1 bis LPh 6 (Los 2) gem. §§ 51 HOAI 2021 • Fachplanung Technische Ausrüstung HLS ab LPh 1 bis LPh 9 (Los 3) gem. §§ 55 HOAI 2021 • Fachplanung Technische Ausrüstung Elektro ab LPh 1 bis LPh 9 (Los 4) gem. §§ 55 HOAI 2021 Die Beauftragung erfolgt stufenweise bezüglich der Objektplanung zunächst für die LPh 3. Die Fachplanung Tragwerk sowie die Fachplanungen technische Ausrüstung HLS und Elektro erfolgt ebenfalls eine stufenweise Beauftragung zunächst für die LPh 1 bis zur LPh 3. Zwischen der Gemeinde Altheim als öffentlicher Auftraggeberin und dem jeweiligen Auftragnehmer je Los, der den Zuschlag erhält, kommt mit Zuschlagserteilung ein Architekten- bzw. Ingenieurvertrag gemäß den kommunalen Vertragsmustern des Kommunalen Vergabehandbuchs für kommunale Vertragsmuster und die Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen – HKVM - des Boorberg Verlages in der Fassung Stand März 2021 unter Beachtung der Empfehlung der Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums über die Vergabe von Aufträgen im kommunalen Bereich (VergabeVwV) vom 05.12.2024, Az. 2-2242.0/21, dort Ziffer 2.3, zu Stande. Die Gemeinde Altheim hat Fördermittel sowohl nach der Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums Baden-Württemberg für die Förderung des Baus von kommunalen Sporthallen und Sportfreianlagen sowie nach der Verwaltungsvorschrift Ausgleichsstock sowie Bundesmittel aus dem Förderaufruf „SKS – Sanierung kommunaler Sportstätten“ als Gewährung einer Investitionshilfe beantragt. Der Gemeinde stehen maximal 5,25 Mio. EUR brutto für die Realisierung der neuen Sporthalle zur Verfügung (Kostenobergrenze). Diese ist bei der Ausführung der Planungsleistungen zwingend zu beachten. Die Vorgaben der vorstehenden Fördervorschriften haben die den Auftrag ausführenden Auftragnehmer zwingend zu beachten.
- Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbHFrist: 11. Mai
Generalunternehmerleistungen für den Erweiterungsbau des Leibniz-Montessori-Gymnasiums in Düsseldorf
Der Auftraggeber beabsichtigt, Generalunternehmerleistungen für den rweiterungsbau des Leibniz-Montessori-Gymnasiums an der Scharnhorststraße 8 in 40477 Düsseldorf zu vergeben. Östlich wird der bestehende Schulhof derzeit durch eine kleine Gymnastikhalle begrenzt. Diese ist - nur mit Duldung der Nachbarschaft - grenzständig errichtet worden und diese kann aufgrund der direkten Grenznähe (Grenzabstand, Abstandsflächen) nicht aufgestockt werden, so dass eine Erweiterung des Bestandes oberhalb der Gymnastikhalle nicht möglich ist. Vor diesem Hintergrund wird der Neubau im Bereich der Bestandsparkplätze verortet. Die Parkplätze werden an den Standort der dann abgängigen Bestandsgymnastikhalle verschoben. Durch diesen Flächentausch hat der Erweiterungsbau ausreichend Abstand zur angrenzenden Wohnbebauung und kann alle erforderlichen Flächen aufnehmen. Der Baukörper ist in einen Funktionskubus und eine dienende Schiene gegliedert. In der dienenden Schiene befinden sich Flure, Treppenhaus, Aufzug, Toiletten, Technikräume und Putzmittelräume. Im Untergeschoss befinden sich, unterhalb des späteren Parkplatzes, die Umkleideräume und der Geräteraum des Gymnastikraumes. Zudem sind hier die Technikräume verortet. Die NTW-Fachräume inkl. Sammlungsräume korrespondieren hinsichtlich Kubatur und Statik mit dem Gymnastikraum und bilden den Funktionskubus. Für den zweiten baulichen Rettungsweg wird eine Brückenkonstruktion zum Bestand an der Jülicher Straße errichtet, um hier den fehlenden zweiten Rettungsweg synergetisch herstellen zu können. Die kostenintensive Miettreppe am Bestand kann dann entfallen. Nachfolgend die BGF-Werte: Neubau BGF (R): ca. 1.855m² Neubau BGF (S): ca. 236 m² Summe Neubau BGF gesamt ca. 2.091m² Der Neubau wird in Massivbauweise errichtet. Der Funktionskubus aus Gymnastikraum und NTW-Fachräumen ist ohne Stützen im Innenbereich konzipiert, die Tragwerklogik des Gymnastikraumes wird konsequent auf alle Geschosse angewendet. Dadurch entsteht eine große Nutzungsflexibilität - etwaige, spätere Änderungen können ohne aufwendige Eingriffe in das Tragwerk umgesetzt werden. Dies ist durch die einhergehende Flexibilität und damit langfristige Nutzungsperspektive sehr nachhaltig. Die Fassade wird als Verblendfassade (Klinkerriemchen) geplant. Die Fassade erhält ein Relief, damit die Fassadenflächen strukturiert werden. Teilflächen sind zurückgesetzt, so dass durch den leichten Schattenwurf ein plastischer Eindruck entsteht. Die Entwässerung für das Regenwasser ist außenliegend geplant, das Wasser wird über eine Gefälledämmung zu den jeweiligen Ablaufpunkten geleitet. Die Fallrohre liegen in Aussparungen in der Fassade (hinterlegt mit einem dünnen, entsprechend leistungsfähigen Dämmstreifen). So sind diese geschützt, aber dennoch zugänglich, das Wasser wird aus dem Gebäude herausgehalten. Das Dach wird extensiv begrünt, weiterhin sind technische Aufbauten wie RLT-Gerät und PV-Anlage vorgesehen. Für die Fachräume und innenliegenden WC-s/Umkleiden ist eine mechanische Lüftung obligatorisch. Die Fassade ist hochwirksam gedämmt. Für den Erweiterungsbau ist eine DGNB-Zertifizierung in Gold angestrebt. Der Gymnastikraum steht auch außerschulischen Nutzungen (Sportvereinen) zur Verfügung. Der Auftrag wird an einen Generalunternehmer vergeben, der auch die Planung ab HOAI-Leistungsphase 5 übernimmt. Der Abriss von Bestandsgebäuden und die Herstellung der Außenanlagen sowie weitere Bestandssanierungsmaßnahmen erfolgen bauseits.
- Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH
Generalunternehmerleistungen für den Erweiterungsbau des Leibniz-Montessori-Gymnasiums in Düsseldorf
Der Auftraggeber beabsichtigt, Generalunternehmerleistungen für den rweiterungsbau des Leibniz-Montessori-Gymnasiums an der Scharnhorststraße 8 in 40477 Düsseldorf zu vergeben. Östlich wird der bestehende Schulhof derzeit durch eine kleine Gymnastikhalle begrenzt. Diese ist - nur mit Duldung der Nachbarschaft - grenzständig errichtet worden und diese kann aufgrund der direkten Grenznähe (Grenzabstand, Abstandsflächen) nicht aufgestockt werden, so dass eine Erweiterung des Bestandes oberhalb der Gymnastikhalle nicht möglich ist. Vor diesem Hintergrund wird der Neubau im Bereich der Bestandsparkplätze verortet. Die Parkplätze werden an den Standort der dann abgängigen Bestandsgymnastikhalle verschoben. Durch diesen Flächentausch hat der Erweiterungsbau ausreichend Abstand zur angrenzenden Wohnbebauung und kann alle erforderlichen Flächen aufnehmen. Der Baukörper ist in einen Funktionskubus und eine dienende Schiene gegliedert. In der dienenden Schiene befinden sich Flure, Treppenhaus, Aufzug, Toiletten, Technikräume und Putzmittelräume. Im Untergeschoss befinden sich, unterhalb des späteren Parkplatzes, die Umkleideräume und der Geräteraum des Gymnastikraumes. Zudem sind hier die Technikräume verortet. Die NTW-Fachräume inkl. Sammlungsräume korrespondieren hinsichtlich Kubatur und Statik mit dem Gymnastikraum und bilden den Funktionskubus. Für den zweiten baulichen Rettungsweg wird eine Brückenkonstruktion zum Bestand an der Jülicher Straße errichtet, um hier den fehlenden zweiten Rettungsweg synergetisch herstellen zu können. Die kostenintensive Miettreppe am Bestand kann dann entfallen. Nachfolgend die BGF-Werte: Neubau BGF (R): ca. 1.855m² Neubau BGF (S): ca. 236 m² Summe Neubau BGF gesamt ca. 2.091m² Der Neubau wird in Massivbauweise errichtet. Der Funktionskubus aus Gymnastikraum und NTW-Fachräumen ist ohne Stützen im Innenbereich konzipiert, die Tragwerklogik des Gymnastikraumes wird konsequent auf alle Geschosse angewendet. Dadurch entsteht eine große Nutzungsflexibilität - etwaige, spätere Änderungen können ohne aufwendige Eingriffe in das Tragwerk umgesetzt werden. Dies ist durch die einhergehende Flexibilität und damit langfristige Nutzungsperspektive sehr nachhaltig. Die Fassade wird als Verblendfassade (Klinkerriemchen) geplant. Die Fassade erhält ein Relief, damit die Fassadenflächen strukturiert werden. Teilflächen sind zurückgesetzt, so dass durch den leichten Schattenwurf ein plastischer Eindruck entsteht. Die Entwässerung für das Regenwasser ist außenliegend geplant, das Wasser wird über eine Gefälledämmung zu den jeweiligen Ablaufpunkten geleitet. Die Fallrohre liegen in Aussparungen in der Fassade (hinterlegt mit einem dünnen, entsprechend leistungsfähigen Dämmstreifen). So sind diese geschützt, aber dennoch zugänglich, das Wasser wird aus dem Gebäude herausgehalten. Das Dach wird extensiv begrünt, weiterhin sind technische Aufbauten wie RLT-Gerät und PV-Anlage vorgesehen. Für die Fachräume und innenliegenden WC-s/Umkleiden ist eine mechanische Lüftung obligatorisch. Die Fassade ist hochwirksam gedämmt. Für den Erweiterungsbau ist eine DGNB-Zertifizierung in Gold angestrebt. Der Gymnastikraum steht auch außerschulischen Nutzungen (Sportvereinen) zur Verfügung. Der Auftrag wird an einen Generalunternehmer vergeben, der auch die Planung ab HOAI-Leistungsphase 5 übernimmt. Der Abriss von Bestandsgebäuden und die Herstellung der Außenanlagen sowie weitere Bestandssanierungsmaßnahmen erfolgen bauseits.
- Institut für Solarenergieforschung GmbHEmmerthal
Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Fachplanung Tragwerksplanung
Entwicklungskonzept: Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde bereits 2010 die maximale bauliche Erweiterung auf dem Grundstück Am Ohrberg baurechtlich geprüft. Mit der Fertigstellung der Forschungshalle ISS (620 m² Nutzfläche / 5,00 m Höhe) wurde daraufhin die erste Ausbaustufe realisiert. Aufgrund gestiegener Forschungsaufgaben soll die bestehende Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden, um zukünftig in den beiden Bereichen "Effiziente Wärmepumpen" und "Nachhaltige Photovoltaikmodule" verstärkt forschen und entwickeln zu können. Die F&E-Themen dienen beide der Integration von Solarer SystemTechnik in das bestehende Energieversorgungssystem. Daher wird das Kürzel IST für den Forschungsneubau verwendet. Im Rahmen des Projekts IST soll ein weiteres eigenständiges und zum Teil zweigeschossiges Hallengebäude mit etwa 2000 m2 Bruttonutzfläche in Kombination aus Stahlbeton- und Systembau auf dem Gelände des ISFH errichtet werden, das den Aufbau eines Technikums für Forschung und Entwicklung an Wärmepumpen (WP) sowie die Erforschung von Herstellungsverfahren und die Vermessung von innovativen, individuellen und nachhaltigen Photovoltaik-(PV-)Produkten ermöglicht. Dazu soll konkret im Rahmen der hier geplanten Baumaßnahme auf dem westlichen Bauteppich neben der bestehenden Halle (ISS), die 2013 für die Untersuchung der Wechselwirkung von solaren und nicht-solaren Komponenten im System realisiert wurde, ein zweiter Forschungsbau errichtet werden. Auf dem vorgesehenen Bauplatz steht allerdings das oben erwähnte Doppelhaus ("Versuchshäuser"). Aufgrund der baurechtlichen Vorgaben (Bauteppich darf nicht überschritten werden) muss im Rahmen des geplanten Neubaus dieses Bestandgebäude mit 500 m² Nutzfläche rückgebaut und entsorgt werden, um den notwendigen Platz für eine neue Forschungshalle (IST) zu schaffen. Die Planung soll größtmögliche Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Bauteppich nehmen, so dass eine spätere Erweiterung realisierbar ist. Die Planungsfreiheiten werden zudem dadurch beeinflusst, dass der Bauplatz im nördlichen Bereich hangseitig stark ansteigt und im Süden an eine Wohnbebauung mit zum Teil hohem Pflanzenbewuchs (Verschattung) grenzt. Die Erschließung des neuen Gebäudes sollte aus dem Bereich des vorgelagerten Wendehammers erfolgen. Die neue Forschungshalle (IST) soll mit der vorhandenen Forschungshalle (ISS) versorgungstechnisch verbunden werden, um möglichst große Synergien zwischen den Bestandsgebäuden und dem Neubau zu realisieren. An zentral erzeugten Medien werden am Wendehammer bzw. an der ISS bereitgestellt: Heizungswasser, Kaltwasser, Geothermie-Wasser (11°C, zur energieeffizienten Vorerwärmung der Ansaugluft der raumlufttechnischen Anlage im Winter und zur Vorkühlung im Sommer), Sickstoff und Druckluft. Vom Eingangsbereich der neuen Forschungshalle gelangt man in den hangseitigen, eingeschossigen Laborbereich der Modultechnik. In diesem Teil ist Platz für die Erweiterung des ISFH-Technikums für die Herstellung und Vermessung von innovativen, individuellen, nachhaltigen und zuverlässigen PV-Produkten im Prototypenmaßstab vorgesehen. Für die Erweiterung der Modultechnik sind insgesamt 800 m² Fläche vorzusehen, davon mindestens 600 m² zusammenhängend mit möglichst wenig Stützen, Höhe mind. 4 Meter UKB. Der zweigeschossige Teil des Gebäudekomplexes muss die wegfallende Nutzfläche des vorhandenen Doppelhauses ersetzen (500 m²) sowie den vorhandenen Laborplatz für Wärmepumpen- und Wärmesystemforschung signifikant erweitern. Die Anbindung an das Modullabor erfolgt über einen Fahrstuhl bzw. das Treppenhaus. Der tiefer gelegene Laborbereich der Systemtechnik befindet sich auf gleichem Höhenniveau wie die bereits bestehenden Labore in der ISS. Analog zur vorhandenen Forschungshalle (ISS) soll im Sockelgeschoss des neuen Gebäudes eine möglichst große (ggf. sogar stützenfreie) Laborhalle realisiert werden (Höhe mind. 4 Meter UKB). In einem Bereich der Halle ist ein 2x2m² großer schwingungsentkoppelter Bereich vorzusehen, auf dem eine Testanlage (Shaker) montiert wird. Dieser Teststand ist in einem schallisolierten und klimatisierbaren Raum mit etwa 6x6 m² Fläche zu platzieren. In die südliche Außenwand der Laborhalle sollen vier je 10 m² große unverschattete Fassadentestflächen integriert werden. In einem zusätzlichen Stockwerk sollen weitere kleinteilige (Modul-) Labore und die erforderlichen Büroplätze für die Mitarbeiter*innen bereitgestellt werden, welche die neuen Labore nutzen. Die Gesamthöhe des Gebäudekomplexes sollte maximal der Höhe der bisherigen Versuchshäuser entsprechen, um eine Horizontalverschattung der Versuchsflächen auf den oberhalb des Hallenkomplexes am Hang gelegenen Versuchsdächern zu vermeiden. Die Traufkante der Versuchsdächer liegt bei +10.25, erst darüber beginnen die Versuchsaufbauten. An die technische Gebäudeausrüstung werden trotz des verwendeten Begriffs "Labor" nur geringe Anforderungen gestellt. Als Gase werden lediglich Stickstoff und Druckluft installiert, für einige Anlagen und Digestorien wird chemische Abluft benötigt. Eine Neutralisation von Abwässern ist nicht notwendig. Eine raumlufttechnische Anlage mit Entfeuchtung, Heizung und Filterung ist vorgesehen, die auch zur Klimatisierung der neuen IST Halle sowie der vorhandenen ISS Halle genutzt werden soll.
- Institut für Solarenergieforschung GmbH
Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Fachplanung Tragwerksplanung
Entwicklungskonzept: Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde bereits 2010 die maximale bauliche Erweiterung auf dem Grundstück Am Ohrberg baurechtlich geprüft. Mit der Fertigstellung der Forschungshalle ISS (620 m² Nutzfläche / 5,00 m Höhe) wurde daraufhin die erste Ausbaustufe realisiert. Aufgrund gestiegener Forschungsaufgaben soll die bestehende Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden, um zukünftig in den beiden Bereichen "Effiziente Wärmepumpen" und "Nachhaltige Photovoltaikmodule" verstärkt forschen und entwickeln zu können. Die F&E-Themen dienen beide der Integration von Solarer SystemTechnik in das bestehende Energieversorgungssystem. Daher wird das Kürzel IST für den Forschungsneubau verwendet. Im Rahmen des Projekts IST soll ein weiteres eigenständiges und zum Teil zweigeschossiges Hallengebäude mit etwa 2000 m2 Bruttonutzfläche in Kombination aus Stahlbeton- und Systembau auf dem Gelände des ISFH errichtet werden, das den Aufbau eines Technikums für Forschung und Entwicklung an Wärmepumpen (WP) sowie die Erforschung von Herstellungsverfahren und die Vermessung von innovativen, individuellen und nachhaltigen Photovoltaik-(PV-)Produkten ermöglicht. Dazu soll konkret im Rahmen der hier geplanten Baumaßnahme auf dem westlichen Bauteppich neben der bestehenden Halle (ISS), die 2013 für die Untersuchung der Wechselwirkung von solaren und nicht-solaren Komponenten im System realisiert wurde, ein zweiter Forschungsbau errichtet werden. Auf dem vorgesehenen Bauplatz steht allerdings das oben erwähnte Doppelhaus ("Versuchshäuser"). Aufgrund der baurechtlichen Vorgaben (Bauteppich darf nicht überschritten werden) muss im Rahmen des geplanten Neubaus dieses Bestandgebäude mit 500 m² Nutzfläche rückgebaut und entsorgt werden, um den notwendigen Platz für eine neue Forschungshalle (IST) zu schaffen. Die Planung soll größtmögliche Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Bauteppich nehmen, so dass eine spätere Erweiterung realisierbar ist. Die Planungsfreiheiten werden zudem dadurch beeinflusst, dass der Bauplatz im nördlichen Bereich hangseitig stark ansteigt und im Süden an eine Wohnbebauung mit zum Teil hohem Pflanzenbewuchs (Verschattung) grenzt. Die Erschließung des neuen Gebäudes sollte aus dem Bereich des vorgelagerten Wendehammers erfolgen. Die neue Forschungshalle (IST) soll mit der vorhandenen Forschungshalle (ISS) versorgungstechnisch verbunden werden, um möglichst große Synergien zwischen den Bestandsgebäuden und dem Neubau zu realisieren. An zentral erzeugten Medien werden am Wendehammer bzw. an der ISS bereitgestellt: Heizungswasser, Kaltwasser, Geothermie-Wasser (11°C, zur energieeffizienten Vorerwärmung der Ansaugluft der raumlufttechnischen Anlage im Winter und zur Vorkühlung im Sommer), Sickstoff und Druckluft. Vom Eingangsbereich der neuen Forschungshalle gelangt man in den hangseitigen, eingeschossigen Laborbereich der Modultechnik. In diesem Teil ist Platz für die Erweiterung des ISFH-Technikums für die Herstellung und Vermessung von innovativen, individuellen, nachhaltigen und zuverlässigen PV-Produkten im Prototypenmaßstab vorgesehen. Für die Erweiterung der Modultechnik sind insgesamt 800 m² Fläche vorzusehen, davon mindestens 600 m² zusammenhängend mit möglichst wenig Stützen, Höhe mind. 4 Meter UKB. Der zweigeschossige Teil des Gebäudekomplexes muss die wegfallende Nutzfläche des vorhandenen Doppelhauses ersetzen (500 m²) sowie den vorhandenen Laborplatz für Wärmepumpen- und Wärmesystemforschung signifikant erweitern. Die Anbindung an das Modullabor erfolgt über einen Fahrstuhl bzw. das Treppenhaus. Der tiefer gelegene Laborbereich der Systemtechnik befindet sich auf gleichem Höhenniveau wie die bereits bestehenden Labore in der ISS. Analog zur vorhandenen Forschungshalle (ISS) soll im Sockelgeschoss des neuen Gebäudes eine möglichst große (ggf. sogar stützenfreie) Laborhalle realisiert werden (Höhe mind. 4 Meter UKB). In einem Bereich der Halle ist ein 2x2m² großer schwingungsentkoppelter Bereich vorzusehen, auf dem eine Testanlage (Shaker) montiert wird. Dieser Teststand ist in einem schallisolierten und klimatisierbaren Raum mit etwa 6x6 m² Fläche zu platzieren. In die südliche Außenwand der Laborhalle sollen vier je 10 m² große unverschattete Fassadentestflächen integriert werden. In einem zusätzlichen Stockwerk sollen weitere kleinteilige (Modul-) Labore und die erforderlichen Büroplätze für die Mitarbeiter*innen bereitgestellt werden, welche die neuen Labore nutzen. Die Gesamthöhe des Gebäudekomplexes sollte maximal der Höhe der bisherigen Versuchshäuser entsprechen, um eine Horizontalverschattung der Versuchsflächen auf den oberhalb des Hallenkomplexes am Hang gelegenen Versuchsdächern zu vermeiden. Die Traufkante der Versuchsdächer liegt bei +10.25, erst darüber beginnen die Versuchsaufbauten. An die technische Gebäudeausrüstung werden trotz des verwendeten Begriffs "Labor" nur geringe Anforderungen gestellt. Als Gase werden lediglich Stickstoff und Druckluft installiert, für einige Anlagen und Digestorien wird chemische Abluft benötigt. Eine Neutralisation von Abwässern ist nicht notwendig. Eine raumlufttechnische Anlage mit Entfeuchtung, Heizung und Filterung ist vorgesehen, die auch zur Klimatisierung der neuen IST Halle sowie der vorhandenen ISS Halle genutzt werden soll.
- Institut für Solarenergieforschung GmbH
Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Fachplanung Tragwerksplanung
Entwicklungskonzept: Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde bereits 2010 die maximale bauliche Erweiterung auf dem Grundstück Am Ohrberg baurechtlich geprüft. Mit der Fertigstellung der Forschungshalle ISS (620 m² Nutzfläche / 5,00 m Höhe) wurde daraufhin die erste Ausbaustufe realisiert. Aufgrund gestiegener Forschungsaufgaben soll die bestehende Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden, um zukünftig in den beiden Bereichen "Effiziente Wärmepumpen" und "Nachhaltige Photovoltaikmodule" verstärkt forschen und entwickeln zu können. Die F&E-Themen dienen beide der Integration von Solarer SystemTechnik in das bestehende Energieversorgungssystem. Daher wird das Kürzel IST für den Forschungsneubau verwendet. Im Rahmen des Projekts IST soll ein weiteres eigenständiges und zum Teil zweigeschossiges Hallengebäude mit etwa 2000 m2 Bruttonutzfläche in Kombination aus Stahlbeton- und Systembau auf dem Gelände des ISFH errichtet werden, das den Aufbau eines Technikums für Forschung und Entwicklung an Wärmepumpen (WP) sowie die Erforschung von Herstellungsverfahren und die Vermessung von innovativen, individuellen und nachhaltigen Photovoltaik-(PV-)Produkten ermöglicht. Dazu soll konkret im Rahmen der hier geplanten Baumaßnahme auf dem westlichen Bauteppich neben der bestehenden Halle (ISS), die 2013 für die Untersuchung der Wechselwirkung von solaren und nicht-solaren Komponenten im System realisiert wurde, ein zweiter Forschungsbau errichtet werden. Auf dem vorgesehenen Bauplatz steht allerdings das oben erwähnte Doppelhaus ("Versuchshäuser"). Aufgrund der baurechtlichen Vorgaben (Bauteppich darf nicht überschritten werden) muss im Rahmen des geplanten Neubaus dieses Bestandgebäude mit 500 m² Nutzfläche rückgebaut und entsorgt werden, um den notwendigen Platz für eine neue Forschungshalle (IST) zu schaffen. Die Planung soll größtmögliche Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Bauteppich nehmen, so dass eine spätere Erweiterung realisierbar ist. Die Planungsfreiheiten werden zudem dadurch beeinflusst, dass der Bauplatz im nördlichen Bereich hangseitig stark ansteigt und im Süden an eine Wohnbebauung mit zum Teil hohem Pflanzenbewuchs (Verschattung) grenzt. Die Erschließung des neuen Gebäudes sollte aus dem Bereich des vorgelagerten Wendehammers erfolgen. Die neue Forschungshalle (IST) soll mit der vorhandenen Forschungshalle (ISS) versorgungstechnisch verbunden werden, um möglichst große Synergien zwischen den Bestandsgebäuden und dem Neubau zu realisieren. An zentral erzeugten Medien werden am Wendehammer bzw. an der ISS bereitgestellt: Heizungswasser, Kaltwasser, Geothermie-Wasser (11°C, zur energieeffizienten Vorerwärmung der Ansaugluft der raumlufttechnischen Anlage im Winter und zur Vorkühlung im Sommer), Sickstoff und Druckluft. Vom Eingangsbereich der neuen Forschungshalle gelangt man in den hangseitigen, eingeschossigen Laborbereich der Modultechnik. In diesem Teil ist Platz für die Erweiterung des ISFH-Technikums für die Herstellung und Vermessung von innovativen, individuellen, nachhaltigen und zuverlässigen PV-Produkten im Prototypenmaßstab vorgesehen. Für die Erweiterung der Modultechnik sind insgesamt 800 m² Fläche vorzusehen, davon mindestens 600 m² zusammenhängend mit möglichst wenig Stützen, Höhe mind. 4 Meter UKB. Der zweigeschossige Teil des Gebäudekomplexes muss die wegfallende Nutzfläche des vorhandenen Doppelhauses ersetzen (500 m²) sowie den vorhandenen Laborplatz für Wärmepumpen- und Wärmesystemforschung signifikant erweitern. Die Anbindung an das Modullabor erfolgt über einen Fahrstuhl bzw. das Treppenhaus. Der tiefer gelegene Laborbereich der Systemtechnik befindet sich auf gleichem Höhenniveau wie die bereits bestehenden Labore in der ISS. Analog zur vorhandenen Forschungshalle (ISS) soll im Sockelgeschoss des neuen Gebäudes eine möglichst große (ggf. sogar stützenfreie) Laborhalle realisiert werden (Höhe mind. 4 Meter UKB). In einem Bereich der Halle ist ein 2x2m² großer schwingungsentkoppelter Bereich vorzusehen, auf dem eine Testanlage (Shaker) montiert wird. Dieser Teststand ist in einem schallisolierten und klimatisierbaren Raum mit etwa 6x6 m² Fläche zu platzieren. In die südliche Außenwand der Laborhalle sollen vier je 10 m² große unverschattete Fassadentestflächen integriert werden. In einem zusätzlichen Stockwerk sollen weitere kleinteilige (Modul-) Labore und die erforderlichen Büroplätze für die Mitarbeiter*innen bereitgestellt werden, welche die neuen Labore nutzen. Die Gesamthöhe des Gebäudekomplexes sollte maximal der Höhe der bisherigen Versuchshäuser entsprechen, um eine Horizontalverschattung der Versuchsflächen auf den oberhalb des Hallenkomplexes am Hang gelegenen Versuchsdächern zu vermeiden. Die Traufkante der Versuchsdächer liegt bei +10.25, erst darüber beginnen die Versuchsaufbauten. An die technische Gebäudeausrüstung werden trotz des verwendeten Begriffs "Labor" nur geringe Anforderungen gestellt. Als Gase werden lediglich Stickstoff und Druckluft installiert, für einige Anlagen und Digestorien wird chemische Abluft benötigt. Eine Neutralisation von Abwässern ist nicht notwendig. 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