Markterkundung Durchflusszytometer
Gegenstand der Markterkundung ist die geplante Beschaffung eines spektralen Durchflusszytometers für den Einsatz in der Flow Cytometry Core Facility des Universitätsklinikums Bonn zur Analyse komplexer Multicolor-Panels mit mehr als 25 Fluorochromen, insbesondere an stark autofluoreszierenden Gewebeproben aus Organen w...
Angebotsfrist:08. Juni 2026
Typ:Ausschreibung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Gegenstand der Markterkundung ist die geplante Beschaffung eines spektralen Durchflusszytometers für den Einsatz in der Flow Cytometry Core Facility des Universitätsklinikums Bonn zur Analyse komplexer Multicolor-Panels mit mehr als 25 Fluorochromen, insbesondere an stark autofluoreszierenden Gewebeproben aus Organen wie Darm, Leber un...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Universitätsklinikum Bonn AöR
- Veröffentlicht: 08. Mai 2026
- Frist: 08. Juni 2026
- Thema: Laborinstrumente
Ausschreibungsbeschreibung
Gegenstand der Markterkundung ist die geplante Beschaffung eines spektralen Durchflusszytometers für den Einsatz in der Flow Cytometry Core Facility des Universitätsklinikums Bonn zur Analyse komplexer Multicolor-Panels mit mehr als 25 Fluorochromen, insbesondere an stark autofluoreszierenden Gewebeproben aus Organen wie Darm, Leber und Lunge. Ziel ist die Identifikation von am Markt verfügbaren Systemen, die eine hochauflösende spektrale Erfassung, eine robuste und reproduzierbare spektrale Entmischung sowie eine hohe Trennschärfe auch bei starker spektraler Überlappung gewährleisten. Die Systeme sollen für den Einsatz in hochdimensionalen, spektralen Analysen mit komplexen Panel-Designs geeignet sein und eine stabile Differenzierung von Fluorochromen auch bei ausgeprägter Autofluoreszenz ermöglichen. Aus wissenschaftlicher und methodischer Sicht wird die Verfügbarkeit mehrerer unabhängiger Anregungsdimensionen als wesentlich angesehen. Im Rahmen der Markterkundung soll daher insbesondere geprüft werden, ob Konfigurationen mit bis zu sieben Anregungslasern verfügbar sind, einschließlich zusätzlicher Laserlinien im Deep-UV-Bereich (ca. 320 nm) sowie im nahen Infrarotbereich (ca. 808 nm). Diese sollen eine Erweiterung des nutzbaren Spektralraums, eine Reduktion spektraler Ähnlichkeiten einzelner Fluorochrome sowie eine verbesserte Entmischung komplexer Farbstoffkombinationen ermöglichen. Der zusätzliche Deep-UV-Laser dient insbesondere der verbesserten Anregung und Trennung mehrerer BUV-Fluorochrome sowie der differenzierteren Erfassung von Autofluoreszenzsignalen, z. B. in myeloischen Zellpopulationen. Der zusätzliche Infrarot-Laser soll die Nutzung aktueller und zukünftiger IR-emittierender Fluorochrome ermöglichen und damit zusätzliche Freiheitsgrade für das Panel-Design in hochdimensionalen Analysen eröffnen. Darüber hinaus wird eine hohe Zukunftsfähigkeit des Systems angestrebt. Dazu zählen die Unterstützung neuer Fluorochrom-Generationen, insbesondere im UV- und IR-Spektralbereich, sowie eine modulare oder erweiterbare Laser- und Detektionsarchitektur, die eine Anpassung an zukünftige wissenschaftliche und technologische Entwicklungen erlaubt.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
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9- Universitätsklinikum Bonn AöR
Markterkundung Durchflusszytometer
Gegenstand der Markterkundung ist die geplante Beschaffung eines spektralen Durchflusszytometers für den Einsatz in der Flow Cytometry Core Facility des Universitätsklinikums Bonn zur Analyse komplexer Multicolor-Panels mit mehr als 25 Fluorochromen, insbesondere an stark autofluoreszierenden Gewebeproben aus Organen wie Darm, Leber und Lunge. Ziel ist die Identifikation von am Markt verfügbaren Systemen, die eine hochauflösende spektrale Erfassung, eine robuste und reproduzierbare spektrale Entmischung sowie eine hohe Trennschärfe auch bei starker spektraler Überlappung gewährleisten. Die Systeme sollen für den Einsatz in hochdimensionalen, spektralen Analysen mit komplexen Panel-Designs geeignet sein und eine stabile Differenzierung von Fluorochromen auch bei ausgeprägter Autofluoreszenz ermöglichen. Aus wissenschaftlicher und methodischer Sicht wird die Verfügbarkeit mehrerer unabhängiger Anregungsdimensionen als wesentlich angesehen. Im Rahmen der Markterkundung soll daher insbesondere geprüft werden, ob Konfigurationen mit bis zu sieben Anregungslasern verfügbar sind, einschließlich zusätzlicher Laserlinien im Deep-UV-Bereich (ca. 320 nm) sowie im nahen Infrarotbereich (ca. 808 nm). Diese sollen eine Erweiterung des nutzbaren Spektralraums, eine Reduktion spektraler Ähnlichkeiten einzelner Fluorochrome sowie eine verbesserte Entmischung komplexer Farbstoffkombinationen ermöglichen. Der zusätzliche Deep-UV-Laser dient insbesondere der verbesserten Anregung und Trennung mehrerer BUV-Fluorochrome sowie der differenzierteren Erfassung von Autofluoreszenzsignalen, z. B. in myeloischen Zellpopulationen. Der zusätzliche Infrarot-Laser soll die Nutzung aktueller und zukünftiger IR-emittierender Fluorochrome ermöglichen und damit zusätzliche Freiheitsgrade für das Panel-Design in hochdimensionalen Analysen eröffnen. Darüber hinaus wird eine hohe Zukunftsfähigkeit des Systems angestrebt. Dazu zählen die Unterstützung neuer Fluorochrom-Generationen, insbesondere im UV- und IR-Spektralbereich, sowie eine modulare oder erweiterbare Laser- und Detektionsarchitektur, die eine Anpassung an zukünftige wissenschaftliche und technologische Entwicklungen erlaubt.
- GLG Werner Forßmann Klinikum Eberswalde GmbHEberswaldeFrist: 02. Juni
POT-02-GLG-034 - Roboterassistiertes Chirurgiesystem
Der Auftraggeber beabsichtigt den Abschluss eines Mietvertrages über die Bereitstellung eines roboterassistierten Chirurgiesystems mit Zubehör einschließlich zugehöriger Dienstleistungen sowie eines Service-, Wartungs- und Softwarepflegevertrages. Ziel der Beschaffung ist die Einführung und der dauerhafte Betrieb eines interdisziplinär einsetzbaren roboterassistierten Chirurgiesystems am Standort des Klinikums, um minimalinvasive chirurgische Eingriffe in verschiedenen Fachdisziplinen auf einem hohen technischen und medizinischen Niveau durchführen zu können. Hintergrund ist der Bedarf, komplexe operative Eingriffe insbesondere in anatomisch schwer zugänglichen Bereichen mit erhöhter Präzision, verbesserter Bildgebung und optimierter Bewegungssteuerung zu ermöglichen und damit die Behandlungsqualität sowie die Effizienz chirurgischer Prozesse nachhaltig zu steigern. Gegenstand der Beschaffung ist die Miete eines vollständig funktionsfähigen, modular aufgebauten und digital vernetzten Multiport-Chirurgiesystems für einen Zeitraum von 60 Monaten, welches sämtliche für den klinischen Einsatz erforderlichen Komponenten, insbesondere Telemanipulatoren mit mehreren Roboterarmen, Bedien- und Assistenzkonsolen, bildgebende Systeme einschließlich 3D-HD-Visualisierung und Fluoreszenztechnologie sowie integrierte Energieplattformen umfasst. Das System muss für den Einsatz in verschiedenen chirurgischen Disziplinen wie Allgemein- und Viszeralchirurgie, Urologie sowie Gynäkologie geeignet sein und die Durchführung eines breiten Spektrums minimalinvasiver Eingriffe ermöglichen. Neben der reinen Systembereitstellung umfasst der Auftrag die vollständige Implementierung am Klinikstandort, einschließlich Planung, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme sowie Integration in die vorhandene technische und digitale Infrastruktur des Krankenhauses. Hierzu gehört insbesondere die Anbindung an bestehende IT-Systeme, die Sicherstellung der Interoperabilität sowie die Einhaltung der Anforderungen an IT-Sicherheit und den Betrieb kritischer Infrastrukturen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Leistung ist die umfassende Schulung und Einweisung des medizinischen Personals einschließlich begleitender Trainings- und Mentorenkonzepte zur sicheren Einführung der roboterassistierten Chirurgie in den klinischen Regelbetrieb. Ziel ist es, eine nachhaltige Nutzung des Systems sowie eine hohe Behandlungsqualität von Beginn an sicherzustellen. Ergänzend hierzu ist während der gesamten Mietlaufzeit ein Vollwartungs-, Service- und Softwarepflegevertrag bereitzustellen, der insbesondere die kontinuierliche Betriebsbereitschaft, die Durchführung von Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, die Bereitstellung von Ersatzteilen, die Sicherstellung der IT-Sicherheit sowie regelmäßige Softwareupdates umfasst.
Prüfstand zur Analyse von Schrauben und Verbindungselementen bis M48
Auftragsgegenstand ist die Modernisierung (Retrofit) einer vorhandenen elektromechanischen Universalprüfmaschine (Zug-/Druckprüfung mit zusätzlichem Torsionsantrieb), Tischmodell, Nennkraft 20 kN, Nenndrehmoment 100 Nm, Baujahr ca. 1995. Die vorhandene Materialprüfmaschine ist fest in die Labor- und Forschungsinfrastruktur des Instituts integriert und wird vor Ort modernisiert. Die bestehende mechanische Grundstruktur (Maschinenrahmen, Traverse, Prüfraum, Grundgestell) bleibt erhalten, da sie keinen nennenswerten Verschleiß aufweist. Jedoch ist die alte Steuer- und Regeltechnik der Materialprüfmaschine altersbedingt störanfällig und nicht mehr dauerhaft wartbar. Zweck der Modernisierung ist daher die vollständige Erneuerung der Mess-, Steuer- und Regeltechnik einschließlich sicherheitstechnischer Integration, normkonformer Kalibrierung und digitaler Datenerfassung. Sie umfasst u. a. den Austausch der Steuer-, Regel- und Messtechnik (testControl II, testXpert III), den Umbau des Torsionsantriebs, die Integration moderner Sensorik (Kraft-, Drehmoment- und Dehnungsmessung) sowie die Inbetriebnahme und Kalibrierung der Gesamtanlage. Der Zweck der Beschaffung besteht darin, eine belastbare experimentelle Datengrundlage für wissenschaftliche Untersuchungen und Forschungsprojekte zu schaffen. Insbesondere im Rahmen des Forschungsprojekts "RISK.twin" werden die gewonnenen Messdaten benötigt, um mechanische Zusammenhänge von Schraubenverbindungen zu analysieren, physikalische Modelle zu kalibrieren und numerische Simulationen sowie datenbasierte Prognosemodelle zu validieren. Die Ergebnisse tragen zur Weiterentwicklung digitaler Zwillinge kritischer Infrastrukturen und zur Verbesserung der Zustandsüberwachung und Risikobewertung technischer Systeme bei. Der Auftragsumfang umfasst die Lieferung eines vollständigen Prüfsystems einschließlich der mechanischen Prüfeinheit, der Mess- und Steuertechnik sowie der zugehörigen Prüfsoftware. Der Prüfstand muss für Schraubenverbindungen unterschiedlicher Größen ausgelegt sein und sowohl große Verbindungselemente bis M48 als auch kleinere Schrauben mit höheren Drehzahlen prüfen können. Das System muss eine modulare Erweiterbarkeit für zusätzliche Messkanäle, beispielsweise zur Erfassung weiterer physikalischer Größen wie Längen- oder Temperaturänderungen, ermöglichen. Die Prüfsoftware muss die Durchführung strukturierter Prüfabläufe, die Auswertung der Messdaten sowie eine nachträgliche Anpassung von Prüfparametern erlauben und eine Integration in die bestehende Laborinfrastruktur gewährleisten. Mit der Beschaffung werden mehrere Ziele verfolgt. Zum einen soll die experimentelle Untersuchung von Schraubenverbindungen unter realitätsnahen Belastungsbedingungen ermöglicht werden. Zum anderen sollen hochauflösende Messdaten generiert werden, die für die wissenschaftliche Modellbildung, Simulation und Validierung im Rahmen aktueller Forschungsprojekte erforderlich sind. Darüber hinaus soll der Prüfstand eine langfristig nutzbare Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und anwendungsorientierte Prüfungen im Bereich der Verbindungstechnik bereitstellen.
- PTI SchweizBernFrist: 16. Juni
PSAP-Ensemble
Gegenstand der Ausschreibung ist die Konzeption, Realisierung und Einführung sowie der Betrieb, die Wartung und der Support eines mandantenfähigen Einsatzleit-Gesamtsystems (ELS-Gesamtsystem) in Zusammenhang mit dem PTI-Projekt "PSAP-Ensemble" für Notruf‑ und Einsatzzentralen (PSAP). Das ELS‑Gesamtsystem ersetzt die bestehenden Einsatzleit‑ und Sprachvermittlungssysteme der teilnehmenden PSAP‑Organisationen und wird als hochverfügbare, georedundant betriebene Hosting‑Lösung umgesetzt. Das System muss den gleichzeitigen Betrieb mehrerer PSAP‑Mandanten ermöglichen und eine strikte Mandantentrennung, eine mandantenspezifische Konfiguration zur Anpassung der Abläufe und Benutzeroberfläche an die Bedürfnisse der einzelnen PSAP-Organisationen sowie eine rollenbasierte Rechteverwaltung sicherstellen. Für jede PSAP-Organisation ist ein separater Mandant des ELS-Gesamtsystems anzubieten. Das mandantenfähige ELS-Gesamtsystem muss durch die Anbieterin im Betriebsmodell «Hosting» angeboten werden. Das Hosting in georedundanten Rechenzentren in der Schweiz, das Netzwerk (IP-Connectivity) zur Erschliessung der einzelnen PSAP-Standorte und der georedundanten Rechenzentren sowie die ELZ-Arbeitsplätze bei den PSAP-Organisationen sind Mitwirkungsobliegenheiten der Auftraggeberin. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere: * Einsatzleitsystem (ELS) für mehrere Mandanten zur Entgegennahme und Erfassung von Notrufen, Meldungen und Alarmen sowie Disposition, Organisation und Koordination von Einsätzen der PSAP-Organisationen, * Sprachvermittlungssystem (SVS) für mehrere Mandanten zur Kommunikation über Telefon, Funk und andere Kommunikationskanäle inkl. Sprachaufzeichnung und Wiedergabe, * Alarmierung und Aufgebot über mandantenspezifische Alarmierungsmittel sowie Anbindung und Ansteuerung der verwendeten, mandantenspezifischen Alarmierungssysteme, * Anbindung von gemeinsamen sowie mandantenspezifischen Umsystemen über definierte Schnittstellen, * Mandantenspezifische Funktionalität für Analyse, Recherche und Reporting, * ELS‑Mobile‑App für das mobile Einsatzmanagement der einzelnen Mandanten, * Absetztechnik (KVMA-Systeme) für mehrere Mandanten für den Ersatz der vorhandenen, PSAP-spezifischen Absetztechnik, * Migration von Stamm‑ und Bewegungsdaten der einzelnen Mandanten aus bestehenden Systemen, * Projektleistungen für Konzeption, Realisierung sowie Einführung des ELS-Gesamtsystems mit etappierter Inbetriebnahme für die einzelnen PSAP-Mandanten, * Betrieb, Support, Wartung sowie kontinuierliche Weiterentwicklung des mandantenfähigen ELS-Gesamtsystems.
- Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.Frist: 13. Mai
Informationseinholung im Rahmen einer MARKTERKUNDUNG - Für die Beschaffung von Systemen für die „weltraumbasierte optische Detektion und Verfolgung von Objekten in der Erdumlaufbahn“.
Es handelt sich nicht um ein Vergabeverfahren! Es ist eine unverbindliche Informationsabfrage, die allein der Markterkundung entsprechend § 28 Vergabeverordnung (VgV) dient. Beschreibung der Aufgabe: Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Bereich Weltraumlage, sondiert die Beschaffung schlüsselfertiger satellitenbasierter Beobachtungssys-teme für optische Beobachtungen (Detektion und Verfolgung) von Weltraumobjekten im erd-nahen Bereich sowie die Nutzung marktverfügbarer Daten aus bestehenden Weltrauminfra-strukturen. Weitere Detektionstechnologien für die Überwachung von Weltraumobjekten aus vergleichbaren Entfernungen können zusätzlich vorgeschlagen werden. Hierbei geht es um vollständig integrierte Satelliten mit Sensoreinheiten inklusive Steuerungssoftware, Kontrollsys-temen und Software zur automatisierten Verarbeitung der Beobachtungsdaten sowie ggf. der anschließenden Instandhaltung und Betreuung der Systeme im Orbit. Ziel dieses Vorhabens ist es, neue oder bestehende satellitengestützte Sensoren in das bestehende Netzwerk der Welt-raumüberwachung des deutschen Weltraumlagezentrums (WRLageZ) zu integrieren und ope-rationell in Betrieb zu nehmen. Die Satelliten sollen in der Lage sein, Objekte in verschiedenen Erdumlaufbahnen – insbeson-dere im Low Earth Orbit (LEO), Medium Earth Orbit (MEO) und Geostationary Earth Orbit (GEO) – zu detektieren und zu verfolgen. Dabei sollen Weltraumobjekte mit hoher Genauig-keit in höchstmöglicher Wiederholungsrate erfasst werden können. In der finalen Ausbaustufe soll die Erfassung in nahezu Echtzeit erfolgen. Die Sensoren müssen für einen Betrieb im Or-bit ausgelegt sein und die vom WRLageZ zentral gesteuerten Beobachtungsaufträge eigen-ständig, unter Berücksichtigung von Umweltbedingungen (z. B. Strahlung, thermische Schwankungen) und Systemintegrität, durchführen können. Die erfassten Beobachtungsdaten – insbesondere Winkelkoordinaten und scheinbare Hellig-keit – müssen in einem Zeitfenster unterhalb von 60 Minuten vollautomatisiert verarbeitet und in standardisierter Form (z. B. TDM-Format) dem WRLageZ zur Verfügung gestellt werden. Eine konkrete technische Spezifikation wird derzeit nicht vorgegeben, um zunächst einen um-fassenden Überblick über marktrelevante, bereits existierende oder in Entwicklung befindli-che Systeme zur raumgestützten Weltraumlageerfassung (Space Based Space Surveillance, SBSS) zu erhalten. Die gewonnenen Bahndaten sollen in den zentralen Bahndatenkatalog des WRLa-geZ eingepflegt und mit ausgewählten nationalen und internationalen Partnern geteilt wer-den. Diese Daten bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung nationaler Fähigkeiten zur operationellen Weltraumüberwachung im Bereich optischer Beobachtungen aus dem All. Im Einzelnen sind folgende Aktivitäten vorgesehen: (a) Bereitstellung von bereits verfügbaren vorprozessierten Daten aus bestehenden Welt-rauminfrastrukturen. (b) Aufbau eines satellitenbasierten Beobachtungssystems für die optische Detektion und Verfolgung von Weltraumobjekten, (c) Start, Inbetriebnahme und Validierung des Systems im Orbit, einschließlich Anbindung an das WRLageZ, (d) Schulung des betreuenden Personals für den Betrieb und die Datenanalyse. Für die Durchführung des Projekts ist nach aktueller Planung ein Zeitraum von 24 bis 36 Mona-ten, voraussichtlich ab April 2027, vorgesehen. Dieser kann ggfs. zur Erreichung der finalen Ausbaustufe verlängert werden. Sofern Sie die oben beschriebene Leistung anbieten können, bitten wir um Zusendung aussa-gekräftiger Unterlagen und Referenzen (gerne an die unten genannte E-Mail-Adresse) bis spä-testens 31.05.2026, 23:59:59 Uhr an die folgende Kontakt- und Auskunftsstelle: Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR e. V.) Abteilung AR-ZF z. Hd. Frau Martina Böhm-Braun, Königswinterer Str. 522 – 524 53227 Bonn
- TRON - Translationale Onkologie an der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gemeinnützige GmbH
Beschaffung eines konfokalen Laser-Scanning-Mikroskops mit Super-Resolution und schnellem, hochauflösendem Large Area Imaging bei gleichzeitig hoher zellulärer Auflösung
Zur Erforschung von Mechanismen der Krebsimmuntherapie ist es erforderlich, biologische Prozesse auf mehreren räumlichen Skalen abzubilden. Einerseits müssen zelluläre Interaktionen zwischen Tumorzellen, Immunzellen und dem umgebenden Mikromilieu in größeren Gewebearealen analysiert werden. Andererseits ist eine hochauflösende Darstellung intrazellulärer Prozesse notwendig, insbesondere der Aufnahme, Verteilung und Verarbeitung therapeutischer Antikörper und nanopartikulärer Wirkstoffträger innerhalb einzelner Zellen. Diese Fragestellungen erfordern ein Mikroskopiesystem, das sowohl: - die schnelle, großflächige Bildgebung komplexer Proben bei zellulärer Auflösung als auch - die superauflösende Analyse subzellulärer Strukturen in einem integrierten Workflow ermöglicht. Der Einsatz mehrerer spezialisierter Einzelsysteme würde die Vergleichbarkeit der Daten, die Reproduzierbarkeit der Experimente sowie die Effizienz der Arbeitsabläufe erheblich beeinträchtigen. Daher ist eine vielseitige, hochintegrierte Mikroskopielösung erforderlich, die unterschiedliche Auflösungsniveaus und Probenformate innerhalb eines Systems abdeckt. Gegenstand der Beschaffung ist ein hochkomplexes konfokales Laser-Scanning-Mikroskopsystem mit integrierter Super-Resolution-Technologie sowie der Fähigkeit zur schnellen, hochauflösenden Abbildung sehr großer Probenflächen (Large Area Imaging) bei gleichzeitig hoher zellulärer Auflösung. Das System soll für anspruchsvolle biologische und biomedizinische Forschungsanwendungen eingesetzt werden, insbesondere für superauflösende subzelluläre Analysen, großflächige Gewebeaufnahmen sowie kombinierte Hochdurchsatz- und Hochauflösungsanwendungen. Die ausgeschriebene Leistung erfordert eine einzigartige Kombination folgender Eigenschaften, die in dieser Form nur von einem Anbieter am Markt erfüllt wird: - Nahtlose Integration von konfokaler Hochauflösungsmikroskopie und Super-Resolution-Verfahren innerhalb eines Systems, ohne Systemwechsel oder externe Module. - Möglichkeit der schnellen, automatisierten großflächigen Bildaufnahme (Tile Scans) im Millimeter- bis Zentimeterbereich bei gleichzeitig erhaltener zellulärer bzw. subzellulärer Auflösung. - Proprietäre optische und detektorbasierte Technologien, die eine signifikante Verbesserung der Auflösung und Signalqualität gegenüber konventionellen konfokalen Systemen ermöglichen. - Einheitliche Hard- und Softwarearchitektur, die Super-Resolution-, Large-Area-Scanning-, 3D-Imaging- und quantitative Analysefunktionen in einem durchgängigen Workflow vereint. - Hoher Automatisierungsgrad (Autofokus, Stitching, Batch-Verarbeitung), der für die geplanten Anwendungen zwingend erforderlich ist. Mit dem Erwerb wird die TRON einen dreijährigen Wartungsvertrag mit dem Auftragnehmer abschließen. Darüber hinaus handelt es sich bei der Erwerbsmöglichkeit der TRON um ein sog. Refurbished Gerät mit sparsamen und wirtschaftlichen Erwerbsbedingungen. Die Vergabe erfolgte gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 lit. b VgV, wonach ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb zulässig ist, wenn der Auftrag aus technischen Gründen nur von einem bestimmten Unternehmen ausgeführt werden kann und keine vernünftige Alternative oder Ersatzlösung besteht. Die Vergabestelle hat vor Beauftragung eine freiwillige Ex-ante-Bekanntmachung durchgeführt, Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 176682-2026
- TRON gGmbHMainz
Beschaffung eines konfokalen Laser-Scanning-Mikroskops mit Super-Resolution und schnellem, hochauflösendem Large Area Imaging bei gleichzeitig hoher zellulärer Auflösung
Zur Erforschung von Mechanismen der Krebsimmuntherapie ist es erforderlich, biologische Prozesse auf mehreren räumlichen Skalen abzubilden. Einerseits müssen zelluläre Interaktionen zwischen Tumorzellen, Immunzellen und dem umgebenden Mikromilieu in größeren Gewebearealen analysiert werden. Andererseits ist eine hochauflösende Darstellung intrazellulärer Prozesse notwendig, insbesondere der Aufnahme, Verteilung und Verarbeitung therapeutischer Antikörper und nanopartikulärer Wirkstoffträger innerhalb einzelner Zellen. Diese Fragestellungen erfordern ein Mikroskopiesystem, das sowohl: - die schnelle, großflächige Bildgebung komplexer Proben bei zellulärer Auflösung als auch - die superauflösende Analyse subzellulärer Strukturen in einem integrierten Workflow ermöglicht. Der Einsatz mehrerer spezialisierter Einzelsysteme würde die Vergleichbarkeit der Daten, die Reproduzierbarkeit der Experimente sowie die Effizienz der Arbeitsabläufe erheblich beeinträchtigen. Daher ist eine vielseitige, hochintegrierte Mikroskopielösung erforderlich, die unterschiedliche Auflösungsniveaus und Probenformate innerhalb eines Systems abdeckt. Gegenstand der Beschaffung ist ein hochkomplexes konfokales Laser-Scanning-Mikroskopsystem mit integrierter Super-Resolution-Technologie sowie der Fähigkeit zur schnellen, hochauflösenden Abbildung sehr großer Probenflächen (Large Area Imaging) bei gleichzeitig hoher zellulärer Auflösung. Das System soll für anspruchsvolle biologische und biomedizinische Forschungsanwendungen eingesetzt werden, insbesondere für superauflösende subzelluläre Analysen, großflächige Gewebeaufnahmen sowie kombinierte Hochdurchsatz- und Hochauflösungsanwendungen. Die ausgeschriebene Leistung erfordert eine einzigartige Kombination folgender Eigenschaften, die in dieser Form nur von einem Anbieter am Markt erfüllt wird: - Nahtlose Integration von konfokaler Hochauflösungsmikroskopie und Super-Resolution-Verfahren innerhalb eines Systems, ohne Systemwechsel oder externe Module. - Möglichkeit der schnellen, automatisierten großflächigen Bildaufnahme (Tile Scans) im Millimeter- bis Zentimeterbereich bei gleichzeitig erhaltener zellulärer bzw. subzellulärer Auflösung. - Proprietäre optische und detektorbasierte Technologien, die eine signifikante Verbesserung der Auflösung und Signalqualität gegenüber konventionellen konfokalen Systemen ermöglichen. - Einheitliche Hard- und Softwarearchitektur, die Super-Resolution-, Large-Area-Scanning-, 3D-Imaging- und quantitative Analysefunktionen in einem durchgängigen Workflow vereint. - Hoher Automatisierungsgrad (Autofokus, Stitching, Batch-Verarbeitung), der für die geplanten Anwendungen zwingend erforderlich ist. Mit dem Erwerb wird die TRON einen dreijährigen Wartungsvertrag mit dem Auftragnehmer abschließen. Darüber hinaus handelt es sich bei der Erwerbsmöglichkeit der TRON um ein sog. Refurbished Gerät mit sparsamen und wirtschaftlichen Erwerbsbedingungen. Die Vergabe erfolgte gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 lit. b VgV, wonach ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb zulässig ist, wenn der Auftrag aus technischen Gründen nur von einem bestimmten Unternehmen ausgeführt werden kann und keine vernünftige Alternative oder Ersatzlösung besteht. Die Vergabestelle hat vor Beauftragung eine freiwillige Ex-ante-Bekanntmachung durchgeführt, Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 176682-2026
- Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Unterauftrag Entwicklung energieeffizienter Detektoren
a) Ende-zu-Ende Ethernet-Anbindung in das 6G-Netz auf Basis des 300 GHz-Experimentierfelds Projektziel: Technologieentwicklung & Experimentelle Untersuchung Anforderungen: 1) Umfassende Überarbeitung und Untersuchung des bestehenden 300 GHz-Experimentalfeld und Untersuchung seiner Leistungsfähigkeit im Vollduplex-Ende-zu-Ende-Betrieb 2) Entwicklung adaptiver Signalformen zur optimalen Nutzung der RF-Bandbreite (253-325 GHz) gemäß IEEE802.15.3d 3) Getrennte Optimierung der bestehenden Hardware-Plattformen des 300 GHz-Experimentalfelds: a. Opto-elektrische Schnittstelle b. THz-Frontend b) Langzeit-Outdoor-Betrieb und Analyse von Einsatzmöglichkeiten des 300 GHz-Experimentierfelds im 6G-Netz Projektziel: Systemoptimierung & Integration Anforderungen: 1) Kombination beider entwickelten Systeme aus a) auf Grundlage des 300 GHz-Experimentalfelds zu einem gemeinsamen Testbed. Geplante KPIs: a. 1 Tbit/s Datenrate bei b. bis zu 1 km Distanz. 2) Integration der entwickelten Technologieplattform und den Vorarbeiten in ein zukünftiges 6G-Netzwerk: a. Faseroptische Schnittstellen b. THz-Transceiver c. Richtfunkantennen 3) Experimentellen Validierung des Betrieb und der Funktionalität unter realistischen Bedingungen a) Entwicklung energieeffizienter Detektoren Projektziel: Entwicklung und Verbesserung ML-basierter Detektionsverfahren zur Steigerung von Performanz, Energieeffizienz, Adaptivität und Robustheit Anforderungen: 1) Optimierung und Weiterentwicklung der Detektoren: a. Bestehende ML-basierte Detektoren sollen verbessert und neu entworfen werden b. Unabhängigkeit von der genauen Signalstruktur soll erreicht werden 2) Effiziente Verarbeitung kurzer Übertragungen a. Verfahren zur optimalen Verarbeitung kurzer Datenübertragungen sollen entwickelt werden b. Reduzierte Pilotenoverheads und Integration der Payload in die Kanalschätzung als Randbedingung 3) Robustheit, Adaptivität und Interpretierbarkeit: a. Zuverlässige Verfügbarkeit und Funktionsweise der entwickelten Detektoren in verschiedenen Szenarien (z. B. hohe Mobilität, Hardware-Nichtlinearitäten) b. Entwickelte Detektoren sollen adaptive Ansätze (z. B. Online-Learning) berücksichtigen b) Erforschung eines "Unified" Kanalcodes Projektziel: Entwicklung eines flexiblen "Unified Code"-Konzepts als einheitliche Kanalcode-Familie, die verschiedene Kommunikationsszenarien effizient abdeckt Anforderungen: 1) Entwicklung eines flexiblen Code- und Decoder-Designs: a. Gemeinsamer Entwurf des Kanalcodes und Decoders ("Hand-in-Hand") b. Sicherstellung eines einheitlicher Ansatz für Daten- und Kontrollkanäle und Reduktion der Komplexität des Standards 2) Untersuchung und Optimierung von LDPC- und Polarcodes: a. Untersuchung von LDPC-Codes insbesondere das Paritätsmatrix-Design und Umsetzung von Verbesserungen bei kurzen Blocklängen b. Entwicklung von Mechanismen für Polarcodes, um eine größere Bandbreite an Fehlerkorrekturleistungen bei vertretbarer Komplexität abdecken zu können 3) Ermöglichung des adaptiven Trade-offs im Betrieb: a. Ermöglichung der flexiblen Anpassung des System an unterschiedliche Szenarien b. Erreichung z.B. durch Einsatz von unterschiedlichen Decodieralgorithmen, um gezielt Trade-offs zwischen Performanz, Latenz und Energieverbrauch zu steuern c) Decoder Design Projektziel: Entwicklung und Evaluierung leistungsfähiger, flexibler Decoder-Algorithmen, die optimal mit dem jeweiligen Kanalcode zusammenarbeiten und universell in unterschiedlichen Szenarien einsetzbar sind Anforderungen: 1) Gemeinsames Design und Evaluation von Code und Decoder: a. Bestehende Decoder sollen evaluiert und neue Algorithmen entwickelt werden b. Konsequente gemeinsame Betrachtung und Optimierung von Kanalcode und Decoder 2) Untersuchung und Weiterentwicklung moderner Decodieransätze: a. Ensemble-Decoding: Parallele Decoder mit Auswahl des besten Ergebnisses b. Belief-Propagation: Universelle Decoder sollen analysiert und verbessert werden, insbesondere hinsichtlich Paritätsmatrix-Design bei kurzen Blocklängen 3) Optimierung und Erweiterung universeller Decodierkonzepte: a. Erforschung neuer Ansätze wie Reinforcement Learning zur Optimierung von Decodergraphen sowie Listendecodierung b. Einbindung effizienter Nutzung von Listeninformationen zur Verbesserung der Fehlerraten und Systemintegration
- Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
OP-Roboter ROSA zur Unterstützung der primären Hüft- und Knieendoprothetik
Ex Ante Bekanntmachung GBE-2026-0008 ROSA ROBOTER Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz beabsichtigt, einen OP-Roboter des Typs ROSA der Firma Zimmer Biomet Deutschland GmbH zur Unterstützung der primären Hüft- und Knieendoprothetik für eine Laufzeit von drei Jahren anzumieten. Der Einsatz des Systems ist im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie vorgesehen. Im Vorfeld der geplanten Beschaffung wurde eine umfangreiche Markterkundung durchgeführt. Diese ergab, dass das zuvor benannte System aufgrund seiner spezifischen technischen und funktionalen Eigenschaften derzeit eine Alleinstellung auf dem Markt besitzt. Vergleichbare oder gleichwertige alternative Systeme, die den identifizierten medizinischen und funktionalen Anforderungen in gleicher Weise entsprechen, sind aktuell nicht verfügbar. Auf Grundlage der Ergebnisse der Markterkundung wurde festgestellt, dass der ROSA Roboter die Anforderungen der Universitätsmedizin Mainz erfüllt. Aus diesem Grund wurde entschieden, die Beschaffung auf dieses System auszurichten. Der geplante ROSA Roboter von der Firma Zimmer Biomet Deutschland GmbH zeichnet sich insbesondere durch die einzigartigen Funktionalitäten aus: 1) X-Atlas Technologie: Der ROSA Roboter ist bis heute das einzige auf dem Markt erhältliche Medizinprodukt, das eine präoperative Planung auf der Grundlage von zwei seit langem bestehenden Röntgenaufnahmen in A/P und M/L anbieten. Zimmer Biomet verfügt über eine einzigartige Technologie namens X-Atlas, die es ermöglicht, auf der Grundlage von Röntgenbildern ein patientenspezifisches 3D-Knochenmodell zu erstellen. Dieses 3D-Modell wird zur präoperativen Planung der Größe und Positionierung der Femur- und Tibia-Komponenten verwendet. Diese Planung kann vor der OP zur intraoperativen Anwendung in das ROSA System übertragen werden. 2) Möglichkeit der bildbasierten und bildlosen Verwendung: ROSA ist bis heute das einzige auf dem Markt erhältliche Medizinprodukt, das bei Totalendoprothesen-Operationen des Knies sowohl bildbasiert als auch bildlos, d.h. ohne präoperativen Plan, eingesetzt werden kann. 3) Prä- intra- und postoperative Datenerhebung ROSA ist derzeit das einzige auf dem Markt verfügbare System, das eine systematische Datenerhebung vor, während und nach der Operation ermöglicht. Es handelt sich hier um mehr als ein isoliertes Gerät, sondern ROSA ist ein Teil der vernetzten digitalen Plattformen mymobility und Ortholntel im ZBEdge Ökosystem Bei mymobility handelt es sich um eine App-basierte Plattform, die Patientendaten vor und nach der Operation sammelt. Diese Daten fließen in das ROSA-System ein und ermöglichen eine datengetriebene Chirurgie. Ortholntel fungiert als Analysetool, das prä-, intra- und postoperative Daten kombiniert, um klinische Outcomes messbar zu machen. 4) Nahtlose Integration der Persona - Plattform Persona ist das einzige Kniesystem mit anatomischen Metallimplantaten an Tibia und Femur. ROSA ist spezifisch auf das an der UM bereits genutzten Persona Knee optimiert, welches als eines der am stärksten personalisierbaren Implantatsysteme am Markt gilt. Die Kombination aus einem hochflexiblen Implantat und einem sehr präzisen Robotersystem gilt als starkes klinisches Argument für eine natürliche Kinematik des Kunstgelenks und sichert eine bestmögliche Patientenversorgung. ROSA ist das einzige geschlossene System, das drei verschiedene Knie-Systeme (NextGen, Vanguard, Persona) abdecken kann. So kann auf die jahrelang aufgebaute Expertise und Lernkurve in der Verwendung der Implantate zurückgegriffen werden. Fazit: Basierend auf den Ergebnissen der durchgeführten Markterkundung wurde festgestellt, dass Roboter für die Endoprothetik anderer Hersteller die beschriebenen funktionalen Anforderungen nicht in ihrer Gesamtheit erfüllen können. Aus diesem Grund beabsichtigt die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, den Auftrag gemäß den vergaberechtlichen Bestimmungen an die Firma Zimmer Biomet Deutschland GmbH zu vergeben.
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- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Universitätsklinikum Bonn AöR.
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