Los 2 HLS Planungsleistungen FFW Jockgrim
Los 2 HLS Planungsleistungen Neubau Feuerwehrhaus Jockgrim Die Verbandsgemeinde Jockgrim plant den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses inkl. Übungsturm auf dem Grundstück Buchstraße 13 in Jockgrim. Das Grundstück mit 4.932 m² ist derzeit mit einem Nahversorgermarkt überbaut, welcher in diesem Zusammenhang zurückgebaut w...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Los 2 HLS Planungsleistungen Neubau Feuerwehrhaus Jockgrim Die Verbandsgemeinde Jockgrim plant den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses inkl. Übungsturm auf dem Grundstück Buchstraße 13 in Jockgrim. Das Grundstück mit 4.932 m² ist derzeit mit einem Nahversorgermarkt überbaut, welcher in diesem Zusammenhang zurückgebaut wird. Das geplante...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Zentrale Vergabestelle Germersheim - Bellheim - Jockgrim
- Veröffentlicht: 19. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Los 2 HLS Planungsleistungen Neubau Feuerwehrhaus Jockgrim Die Verbandsgemeinde Jockgrim plant den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses inkl. Übungsturm auf dem Grundstück Buchstraße 13 in Jockgrim. Das Grundstück mit 4.932 m² ist derzeit mit einem Nahversorgermarkt überbaut, welcher in diesem Zusammenhang zurückgebaut wird. Das geplante Gebäude umfasst eine Nutzfläche von ca 1.385 m², positioniert sich L-förmig auf dem Grundstück und gliedert sich in einen zweigeschossigen zur Straße hin orientierten Kopfbau mit Haupterschließung, Umkleiden, Aufenthaltsräumen, Einsatzzentrale und Schulungsbereichen. Die Zuwegung im Einsatzfall erfolgt über den südöstlichen Zugang über den Parkplatz aus. Eine barrierefreie Erschließung mittels Aufzugs ist gegeben. Im nach Nordost orientierten angebundenen Hallentrakt sind 9 Stellplätze für Einsatzfahrzeuge inklusive einer Waschhalle, Werkstätten und Lagerbereiche verortet. Eine Erweiterung um zwei Doppelstellplätze in Verlängerung des Hallentraktes in Richtung Nordosten wäre mit dieser Planung künftig möglich. Die dargestellten Wohnungen im 2. Obergeschoss wurden planerisch untersucht, diskutiert, aber haben aus unterschiedlichen Gründen nicht überzeugt und sind nicht Umfang der weiteren Planungen. Der vom Hauptgebäude separierte Übungsturm mit seitlich anschließenden Unterständen für Übungsmaterialien ist in der östlichen Grundstücksecke mit vorgelagerter Übungsfläche geplant und vermeidet mit diesem Standort ungewünschte Kollisionen im Einsatzfall durch sich kreuzende Wege. Das Gebäude ist vorzugsweise als monolithische Bauweise und verputzter Fassade gewünscht. Die durch die Feuerwehr hochfrequentierten und beanspruchten Bauteile sind beanspruchbarer auszubilden, um hohe Wartungskosten zu vermeiden. Um möglichst viel regenerative Energien zu generieren, sind die Flachdächer möglichst großflächig mit PV-Modulen zu belegen. Die haustechnischen Anlagen sind entsprechend nachhaltig und nutzerspezifisch zu planen. Eine stufenweise Beauftragung ist nicht vorgesehen. Leistungszeit: Der Baubeginn soll im Jahr 2026 erfolgen.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
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Dokumente und Anhänge
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Los 2 HLS Planungsleistungen Neubau Feuerwehrhaus Jockgrim Die Verbandsgemeinde Jockgrim plant den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses inkl. Übungsturm auf dem Grundstück Buchstraße 13 in Jockgrim. Das Grundstück mit 4.932 m² ist derzeit mit einem Nahversorgermarkt überbaut, welcher in diesem Zusammenhang zurückgebaut wird. Das geplante Gebäude umfasst eine Nutzfläche von ca 1.385 m², positioniert sich L-förmig auf dem Grundstück und gliedert sich in einen zweigeschossigen zur Straße hin orientierten Kopfbau mit Haupterschließung, Umkleiden, Aufenthaltsräumen, Einsatzzentrale und Schulungsbereichen. Die Zuwegung im Einsatzfall erfolgt über den südöstlichen Zugang über den Parkplatz aus. Eine barrierefreie Erschließung mittels Aufzugs ist gegeben. Im nach Nordost orientierten angebundenen Hallentrakt sind 9 Stellplätze für Einsatzfahrzeuge inklusive einer Waschhalle, Werkstätten und Lagerbereiche verortet. Eine Erweiterung um zwei Doppelstellplätze in Verlängerung des Hallentraktes in Richtung Nordosten wäre mit dieser Planung künftig möglich. Die dargestellten Wohnungen im 2. Obergeschoss wurden planerisch untersucht, diskutiert, aber haben aus unterschiedlichen Gründen nicht überzeugt und sind nicht Umfang der weiteren Planungen. Der vom Hauptgebäude separierte Übungsturm mit seitlich anschließenden Unterständen für Übungsmaterialien ist in der östlichen Grundstücksecke mit vorgelagerter Übungsfläche geplant und vermeidet mit diesem Standort ungewünschte Kollisionen im Einsatzfall durch sich kreuzende Wege. Das Gebäude ist vorzugsweise als monolithische Bauweise und verputzter Fassade gewünscht. Die durch die Feuerwehr hochfrequentierten und beanspruchten Bauteile sind beanspruchbarer auszubilden, um hohe Wartungskosten zu vermeiden. Um möglichst viel regenerative Energien zu generieren, sind die Flachdächer möglichst großflächig mit PV-Modulen zu belegen. Die haustechnischen Anlagen sind entsprechend nachhaltig und nutzerspezifisch zu planen. Eine stufenweise Beauftragung ist nicht vorgesehen. Leistungszeit: Der Baubeginn soll im Jahr 2026 erfolgen.
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Los 1 Objekt Planungsleistungen FFW Jockgrim
Objektplanung (Los 1) Die Verbandsgemeinde Jockgrim plant den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses inkl. Übungsturm auf dem Grundstück Buchstraße 13 in Jockgrim. Das Grundstück mit 4.932 m² ist derzeit mit einem Nahversorgermarkt überbaut, welcher in diesem Zusammenhang zurückgebaut wird. Das geplante Gebäude umfasst eine Nutzfläche von ca 1.385 m², positioniert sich L-förmig auf dem Grundstück und gliedert sich in einen zweigeschossigen zur Straße hin orientierten Kopfbau mit Haupterschließung, U
- Gemeinde MorbachMorbachFrist: 30. März
Erweiterung und Umbau eines Feuerwehrgerätehauses in Morbach, Los 2: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung HLS und Elektro
Ausschreibung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für die Erweiterung eines Feuerwehrhauses. Erwartete Baukosten (netto): 3,435 Mio. EUR (Baukonstruktion), 1,145 Mio. EUR (Technische Anlagen), 687.000 EUR (Außenanlagen). Leistungen nach HOAI 2021 in Phasen 1-9, stufenweise Beauftragung (zuerst LP 1-4, dann LP 5-9). Losweise Vergabe: Los 1 - Objektplanung Gebäude (§ 34 HOAI, LP 1-9) mit untergeordneter Freianlagenplanung; Los 2 - Technische Ausrüstung Elektro/HLS (§ 55 HOAI, LP 1-9); Los 3 - Tragwerksplanung (§ 51 HOAI, LP 1-6). Genehmigungsplanung und Baugenehmigung bis Ende 2026, erste Ausschreibungen bis Ende 2026. Öffentlich gefördert, Fördervoraussetzungen einzuhalten.
- Regionalverband SaarbrückenFrist: 11. Mai
Ausbau und Erweiterungsbau Gemeinschaftsschule Peter Wust in Püttlingen; hier: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (Los 2)
Die Gemeinschaftsschule Peter-Wust befindet sich in der Pickardstraße 33, 66346 Püttlingen. Die Schule teilt sich im Wesentlichen in vier Gebäudekomplexe auf, die alle miteinander verbunden sind. Von Westen nach Osten gesehen sind dies die Turnhalle, das Gebäude A, das Gebäude B und das Gebäude C. Die Gebäudeteile wurden in Massivbauweise zwischen den Jahren 1960 und 1999 errichtet und umfassen bis zu 3 Geschosse. Die Bruttogrundfläche des Bestands beträgt ca. 5.300 m². Die Turnhalle und die Gebäude A und B sind teilweise unterkellert, das Gebäude C nicht. Im Gebäude A befindet sich im Kellergeschoss der Hausanschlussraum für Elektro sowie die Werkräume. In den weiteren Geschossen sind Klassenräume für den allgemeinen Unterricht (AU-Räume) untergebracht. Im Erdgeschoss des Gebäudes B befinden sich die Ausgabeküche und der Speiseraum, die beide erweitert werden sollen. Darüber hinaus sind im Gebäude B die Verwaltung sowie weitere AU-Räume untergebracht. Im Gebäude C befinden sich die naturwissenschaftlichen Räume. Westlich neben der Turnhalle soll ein Parkplatz errichtet werden. Die Projektbeschreibung des AG vom 11.03.2026 umfasst folgende Anlagenteile (siehe Vergabeunterlagen): • Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen • Wärmeversorgungsanlagen • Lufttechnische Anlagen • Nutzungsspezifische Anlagen (Küchenplanung) • Gebäudeautomation Im Zuge des geplanten Erweiterungsbaus sind die bestehenden Anlagenteile der technischen Ausrüstung zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern. Die Projektbeschreibung des AG vom 26.03.2026 umfasst folgende Anlagenteile (siehe Vergabeunterlagen): • Starkstromanlagen • Fernmelde- und informationstechnische Anlagen • Fördertechnik Im Zuge des geplanten Umbaus im Bestand und der Erweiterung sind bis auf wenige Ausnahmen die kompletten Anlagenteile der technischen Ausrüstung Elektro / Fördertechnik auf den Stand der Technik zu bringen. Die Umbau- und Sanierungsarbeiten sind im laufenden Schulbetrieb, in den Schulferien und in noch festzulegenden Einzelabschnitten, in Absprache mit der Schulleitung, durch zu führen. Dadurch kann es sein, dass eventuell Interimsmaßnahmen im Bestandsgebäude selbst, welche als Ausweichflächen benötigt werden, notwendig werden. Insbesondere die mit den Interimsmaßnahmen verbundenen Planungsleistungen sind Bestandteil der Gesamtbaumaßnahme. Weitere Details bezüglich der Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung sind den Projektbeschreibungen des AG vom 11.03.2026 und vom 26.03.2026 zu entnehmen (siehe Vergabeunterlagen). Die weiterführende Baubeschreibung der Gebäude ist der in den Vergabeunterlagen enthaltenen Projektbeschreibung der Architektur vom 07.04.2026 zu entnehmen. Fristen: • Planungsbeginn: unmittelbar nach Beauftragung • Baubeginn: 01.03.2028 • Gesamt-Fertigstellung: bis spätestens 01.03.2031
- Stadt Mülheim-Kärlich
Ortsgemeinde Urmitz - Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für den Neubau eines Bürgerzentrums mit barrierefreien Wohneinheiten, Los 2: Fachplanung für Technische Ausrüstung HLS
Die Gemeinde Urmitz-Rhein erwarb im Jahr 2018 das ehemalige Gasthaus "Zur Krone" sowie das angrenzende Wohnhaus mit der postalischen Anschrift Hauptstr. 52, 56220 Urmitz/Rhein. Die in der Ortsmitte gelegene ehemalige Gaststätte konnte zuletzt für private Feiern gemietet werden, der Keller war vom örtlichen Musikverein als Proberaum gepachtet worden. Das Gebäude soll nunmehr abgerissen werden und anschließend der Neubau eines Zentrums für Bürger und Vereine mit einer Arztpraxis und barrierefreien Wohneinheiten erfolgen. Aufgrund der Nähe zum Rhein sind statistische Hochwasserereignisse (min. HQ100) zu beachten. Das Erdgeschoss soll mit einer Raumhöhe von mindestens 4 m geplant werden. Es ist bei dem Probe- und Plenarsaal insoweit von einer Größe von min. 150 m² und bei weiteren Unterrichtsräumen im Erdgeschoss von einer Größe ca. 15-25 m² auszugehen. Im Probe- und Plenarsaal ist eine geräuschemissionsarme und schallentkoppelte Lüftungsanlage inklusive Hepafilterung zu berücksichtigen. Die Objektplanungsleistungen sind bereits an ein Planungsbüro beauftragt, eine Vorentwurfsplanung für das Erdgeschoss wurde erstellt. Hinsichtlich der Ausgestaltung der beiden Obergeschosse wurden die Nutzungen definiert und ein grobes Flächenkonzept erstellt. Das oberste Geschoss des Gebäudes soll für barrierefrei gestaltete Wohnungen/Apartments genutzt werden. Im ersten Obergeschoss soll die Herstellung einer Arztpraxis geplant werden. Die Installation von spezieller Medizintechnik ist nicht Teil des Planungsumfangs. Es wird derzeit von Baukosten der KG 300 - 400 in Höhe von 3,7 Millionen EUR brutto ausgegangen. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Planungsleistungen für den Neubau. Die Vergabe soll losweise erfolgen: Los 2: Fachplanung für technische Ausrüstung HLS Los 3: Fachplanung für technische Ausrüstung Elektro Los 4: Tragwerksplanung. Folgende Gesichtspunkte sind aus Sicht der Gemeinde im Rahmen der Planung u. a. zu berücksichtigen: Je nach Energiekonzept sollen Photovoltaik- bzw. Solarthermieanlagen auf dem Dach angebracht werden können. Für das 1. OG soll die flexible Anschlussnutzungsmöglichkeit bestehen, dass nach einem möglichen Rückbau der Arztpraxis, dort 3 - 4 Wohneinheiten hergestellt werden können. Bei der Planung der vorzusehenden Ver-/ Entsorgungsleitungen und Installationen, Massiv-/ Montagewänden, etc. muss dies Berücksichtigung finden. Zudem sollen Einspeise- und Versorgungsmöglichkeiten eruiert werden, um das Gebäude im Krisenfall als Versorgungszentrum nutzen zu können. Die Gemeinde möchte betonen, dass es sich hierbei um Überlegungen handelt, die im Rahmen der Planung weiter zu untersuchen sind. Die Entwurfsplanung soll im 1. Quartal 2026 erstellt werden. Die bauliche Realisierung soll in 2026/27 erfolgen.
- Abwasserverband SaaleHofFrist: 01. Mai
Planungsleistungen für den Neubau einer Mehrzweckhalle
Gegenstand des Auftrags sind Planungsleistungen für den Neubau einer Mehrzweckhalle als Fahrzeug-, Werkstatt- und Lagerhalle einschließlich Sozial- und Nebenräumlichkeiten. Beauftragt werden die folgenden Leistungsbilder gemäß HOAI 2021: - Los 1 Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI) - Los 2 Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI) - Los 3 Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI) Allgemeine Zielstellung Der Abwasserverband Saale (AVS) betreibt seit 1964 die Verbandskläranlage Hof. Das Einzugsgebiet des Abwasserverbandes umfasst 14 Kommunen mit aktuell rund 100.000 Einwohnern und verschiedenen kleineren und größeren Gewerbebetrieben. Die Kläranlage selbst ist auf 290.000 Einwohner-werte (EW) ausgelegt. Der AVS beabsichtigt im Zufahrtsbereich der Kläranlage die Neuerrichtung einer eingeschossigen Mehrzweckhalle zur frostfreien Nutzung als Lager, Garage, Werkstatt und Nebenräumlichkeiten. Ziel der Ausschreibung ist die Vergabe von Planungsleistungen, die Erstellung der Genehmigungsplanung sowie die Ausführungsplanung, Mitwirkung bei der Vergabe und Objektüberwachung umfassen. Die Planung soll unter Berücksichtigung aller geltenden Gesetze, Verordnungen, Normen und Richtlinien erfolgen und wirtschaftliche, funktionale sowie nachhaltige Aspekte berücksichtigen. Ziel ist, die Genehmigungsplanung bis Anfang Dezember 2026 bei Genehmigungsbehörde vorzulegen. Die Fertigstellung der gedämmten Hallenhülle inkl. Dach sollte bis Dezember 2027 erfolgen. Die Baufertigstellung soll im April 2028 erfolgen. Bewerber sollen ihre Erfahrungen im Hallenbau, insbesondere für Gewerbe- und Industriegebäude, nachweisen und Referenzen vergleichbarer Projekte vorlegen. Funktionale Anforderungen Lagerbereich - Lagerung von Pumpen, Stromerzeugern, Fahrzeugen und Anhängern - Befahrbarkeit für LKW - Rolltore - Hochregallagerung mit Gabelstaplerbetrieb Werkstattbereich - Reparatur von PKW und LKW - Montagegrube - Portalkran (5 t) - robuste, chemikalienbeständige Oberflächen - Arbeitsschutzanforderungen gemäß DGUV und ASR Waschbereich - Waschhalle oder Waschplatz - Abscheideanlage - Berücksichtigung wasserrechtlicher Anforderungen - Abstimmung mit zuständigen Behörden Bürobereich, Neben- und Sozialräume (verteilt auf 2 Ebenen) - 2 Büroräume mit Einzelarbeitsplätzen - Aufenthalts- / Besprechungsraum mit Küche - Sanitärbereiche - Schwarz-/Weiß-Umkleide mit Duschen für 6 männliche und 2 weibliche Mitarbeitende - Kleidertrocknung - Besprechungsraum - Lager-/Abstellräume Technische Gebäudeausrüstung Planung der technischen Ausrüstung einschließlich: - Heizung - Lüftung - Sanitär - Elektro- und Starkstromanlagen - ggf. technische Sonderanlagen (z. B. Kranbahn, Werkstattausstattung) - Brandschutz Ein Technikraum ist innerhalb des Gebäudes vorzusehen. Medienanschlüsse: - Strom / Drehstrom - Trinkwasser / Betriebswasser - Abwasser - Fernwärme Tragwerksplanung - zweckmäßige Tragwerkskonzeption für Hallenbauweise - Berücksichtigung von Kranlasten - Berücksichtigung späterer Erweiterungsmöglichkeiten - Abstimmung mit Baugrundgutachten Nachhaltigkeit und Energie - Gründach - Photovoltaikanlage (optional) - Einhaltung der Anforderungen des GEG - energieeffiziente und wartungsarme Konzeption - wirtschaftlicher Betrieb - Berücksichtigung optionaler Erweiterungsflächen Grundstück und Baugrund - Rodungsarbeiten (Planung) - Festlegung der Untersuchungsstellen für Baugrunduntersuchung - Planung von Aushub und Entsorgung - Anbindung an bestehende Medienleitungen Standort und Eigentümer Die Verbandskläranlage des Abwasserverbandes Saale befindet sich im Norden der Stadt Hof. Öst-lich begrenzt die Saale das Anlagengelände. Eigentümer des Grundstücks ist der Abwasserverband Saale. Im Bereich des geplanten Vorhabens ist ein Lockergesteinsgrundwasserleiter ausgebildet. Der Grundwasserstand liegt bei ca. 1,50 m u. GOK. Dieser ist jedoch durch die anzunehmende hydraulische Verbindung des Grundwasserkörpers mit der Saale als stark schwankend anzusehen. Leistungsumfang nach HOAI Die Leistungen umfassen jeweils die Grundleistungen der HOAI in den Leistungsphasen 1-8 für: - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1-8, soweit projekterforderlich) Hierzu gehören insbesondere: - Grundlagenermittlung - Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung - Ausführungsplanung - Mitwirkung bei der Vergabe - Objektüberwachung - Objektbetreuung Die Fachplanungen sind integrativ in die Objektplanung einzubinden. Die Koordination sämtlicher Fachplanungen obliegt dem Objektplaner.
- Regionalverband SaarbrückenFrist: 11. Mai
Aus- und Erweiterungsbau Gemeinschaftsschule Peter Wust in Püttlingen; hier: Planungsleistungen für Objektplanung Gebäude (Los 1)
Die geplante Baumaßnahme ist auf dem Grundstück der Gemeinschaftsschule Peter Wust in Püttlingen vorgesehen. Die bestehende Schulgebäudeanlage wurde ca. 1960 errichtet und umfasst einen mehrgeschossigen Gebäudekomplex, welcher sich in die Gebäudeteile A-F gliedert. Diese Gebäudeteile sind baulich, teils mit Höhenunterschieden miteinander verbunden. Das Gebäudeteil C wurde im Jahr 1998 als Erweiterungsbau ergänzt. Die Gebäudeteile A und B verfügen teilweise über eine Unterkellerung. Die Bruttogrundfläche des Bestands beträgt ca. 5.300 m². Der bauliche Zustand der Bestandgebäude entspricht im Wesentlichen dem Baujahr sowie dem Stand der jeweiligen Erweiterungen. 1998 ist der Erweiterungsbau C entstanden. Gebäudeteil A und B wurde ca. 2014 auf der Vor-/ und Rückseite mit WDVS versehen. Ebenfalls hat in diesem Zuge eine Erneuerung der Fenster stattgefunden. Die Schulgebäude wurden fortlaufend instandgehalten; punktuelle Modernisierungen und Sanierungsmaßnahmen sind im Hinblick auf eine zukünftige Nutzung als reine Ganztagsschule jedoch erforderlich. Derzeit wird an der Schule sowohl Halbtagsschulbetrieb als auch Ganztagsschulbetrieb angeboten. Gemäß aktueller Planung soll ab dem Schuljahr 2025/2026 mit dem Eintritt der neuen 5. Klassen schrittweise eine Umstellung auf einen durchgängigen Ganztagsschulbetrieb erfolgen. Ebenfalls im Besitz des Regionalverbandes befindet sich das Grundstück „Ismertstraße 2“, Dieses ist derzeit mit einem sanierungsbedürftigen Wohngebäude bebaut, welches bauseits abgebrochen wird. Diese Fläche soll in Zukunft als Parkplatz zur Verfügung stehen. Planungsaufgabe (allgemein): Raumplanerisches Konzept zur Erweiterung und funktionalen Umstrukturierung einer schulischen Bildungseinrichtung im Rahmen der Einführung des gebundenen Ganztagsbetriebs. Der Umbau kann voraussichtlich parallel zum Unterrichtsbetrieb der Schule durchgeführt werden. Diese Umstrukturierung startete bereits mit einer 5er-Klasse und soll auf eine 3-zügige Struktur im gebundenen Ganztag aufwachsen. Am Standort werden dann ca.450 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Zielsetzung: Die Schule soll auf ein gebundenes Ganztagsmodell umgestellt werden, wofür ein Erweiterungsneubau sowie Umstrukturierungen im Bestand notwendig sind. Die Baumaßnahmen finden voraussichtlich im laufenden Schulbetrieb statt. Die Möglichkeit einer Unterteilung in Bauabschnitte ist zu berücksichtigen. Raumstruktur/Unterricht: Es soll eine Clusterstruktur umgesetzt werden: Pro Jahrgang (5-9) sind 3 Unterrichtsräume, 1 Differenzierungsraum, eine Lernlandschaft und ein Teamraum vorgesehen; für Jahrgangsstufe 10 mindestens 2 Unterrichtsräume. Zusätzlich werden eine Lernwerkstatt und ein DaZ-Raum benötigt. Mensa/Betreuung: Die Mensa muss vergrößert werden (2-Schichten-Betrieb, gleichzeitige Ausgabe durch 2 Personen). Verwaltung/Personal: Ein größeres Lehrerzimmer sowie die Prüfung und Ergänzung der Sanitäranlagen sind erforderlich; im Damenbereich werden zwei separate WCs für Integrationshelferinnen benötigt. Multifunktionsraum: Ein ca. 120 m² großer Funktionsraum im Erdgeschoss nahe der Verwaltung (auch als Konferenz-/Besprechungsraum nutzbar) wird angestrebt; größere Veranstaltungen sollen im Speisesaal stattfinden. Fachbereiche: • Naturwissenschaften, Werkstätten, Sport, Bibliothek: Lage im Bestand bleibt erhalten. • Kunst: Ein zusätzlicher Kunstraum ist einzuplanen. • Musik: 1 großer Musiksaal. • Informatik: 1 Informatikraum. Bestandsgebäude: Bauteil A bietet das größte Umstrukturierungspotenzial; Bauteile B und C sind begrenzt umstrukturierbar. Biologiesaal und chemische Vorbereitungs-/Lagerzone sind zu erhalten. Die Aula wird künftig auch als Konferenz-/Besprechungsbereich genutzt (trennbar für Parallelbetrieb mit FTGS). Barrierefreiheit: Eine oder mehrere Aufzugsanlagen sind zur vollständigen barrierefreien Erschließung aller Schulbereiche zwingend vorzusehen. Außenbereich: Ein jahrgangsgerechtes Pausenareal mit Spiel- und Bewegungszonen ist geplant. Die vorhandenen Platanen im rückwärtigen Bereich sind möglichst zu erhalten (gemäß DIN 18920 und RAS-LP4); bei Unumgänglichkeit ist eine fachgerechte Umsetzung innerhalb des Grundstücks vorzusehen. Weitere Details sind der Projektbeschreibung des Auftraggebers vom 07.04.2026 zu entnehmen (siehe Vergabeunterlagen). Fristen: • Planungsbeginn: unmittelbar nach Beauftragung • Baubeginn: 01.03.2028 • Gesamt-Fertigstellung: bis spätestens 01.03.2031
- Stadt Marbach am Neckar
Stadt Marbach am Neckar - Europaweite Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung für den Neubau des Feuerwehrhauses Rielingshausen im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV
Die Stadt Marbach am Neckar plant im Stadtteil Rielingshausen die Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses, da das bestehende Feuerwehrhaus in der Paul-Gerhard-Straße keine Entwicklungsmöglichkeiten für den dringenden Erweiterungsbedarf im räumlichen Kontext hat. Der Neubau an einem geeigneteren Standort soll das bestehende Feuerwehrhaus ersetzen. Es wurden verschiedene Standortalternativen für den Neubau geprüft. Der ausgewählte Standort am westlichen Ortseingang nach Rielingshausen wurde aufgrund seiner Lage in der Haupteinsatzrichtung zur Kernstadt Marbach, der günstigen verkehrlichen Anbindung und der möglichst geringen Beeinträchtigung von Wohngebieten und Gemeinbedarfseinrichtungen (Schulen, Kindergärten), sowie der zeitnahen Realisierungsmöglichkeiten bevorzugt. Das Gebiet "Neues Feuerwehrhaus Rielingshausen" befindet sich nordwestlich des Rielingshauser Ortskerns, angrenzend an eine Wohnbebauung auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Das geplante Bauvorhaben soll auf den Flurstücken 2808, 2809, 2810 in Marbach-Rielingshausen sowie an den Verkehrsflächen der Hauptstraße L 1124 / Flurstück 417/0 entstehen. Geplant ist die Errichtung eines Feuerwehrhauses nach aktueller DIN 14092-1:2024-06 mit vier Fahrzeugboxen für 66 Feuerwehrmitglieder. Für das Bauvorhaben wurde bereits ein Bebauungsplan-Vorentwurf entwickelt, wodurch ein Zielabweichungsverfahren aufgrund der Lage in einem regionalen Grünzug abgewendet wurde. Dem Vorentwurf liegt eine Massenstudie zugrunde. Diese wird Teil der Planungsunterlagen bilden, ist jedoch nicht zwingend 1:1 umzusetzen. Folgende darin enthaltene Vor-gaben sind jedoch zu berücksichtigen und umzusetzen: Das Grundstück ist vergleichsweise schmal und lang. Nordöstlich befindet sich ein Heckenbiotop in Form eines Hohlwegs, der eine Hangkante vorgibt. Richtung westlichem Feldrain ist das Bauvorhaben als neuer Ortsrand einzugrünen. Getrennte Zufahrten für Alarmparkplätze und ausrückende Fahrzeuge auf die Landesstraße sind zu gewährleisten. Die östlich gelegene Wohnbebauung ist durch die Gebäudeanordnung von Lärmemissionen bestmöglich zu schützen. Das neue Feuerwehrhaus bildet den neuen Ortseingang für Rielingshausen. Die Platzierung in einem Grünzug und Einbettung im ländlich-dörflichen Kontext verlangen daher nach einer behutsamen, schlichten und angemessenen Gestaltung des Gebäudes. Eine moder-ne Interpretation landwirtschaftlich-scheunenartiger Gebäudetypologien ist ein möglicher, jedoch nicht zwingender Gestaltungsansatz. Neben den Vorgaben aus dem Bebauungsplan ist eine wirtschaftliche und sparsame Umsetzung wesentliches Kriterium der Bauaufgabe. Die Stadt Marbach am Neckar befindet sich wie derzeit viele Kommunen in einer wirtschaftlich angeschlagenen Verfassung. Ge-sucht wird daher ein Gebäude, das in allen Aspekten wie Materialität, Unterhalt und Raumprogramm effizient und wirtschaftlich ist. Die Stadt Marbach am Neckar erwartet von dem künftigen Auftragnehmer daher auch eine Kostenoptimierung im Rahmen der Planung. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist daher die Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume in den Leistungsphasen 1-8 nach § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10.1 zur HOAI für den Neubau des Feuerwehrhauses Rielingshausen der Stadt Marbach. Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt, ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht. Die Stadt Marbach geht nach derzeitiger Planung von vorläufigen anrechenbaren Herstellkosten von insgesamt rund EUR 3,45 Mio. netto (KG 200 bis 700 nach DIN 276-1:2018-12) aus. Für die Maßnahme stehen der Stadt Marbach Fördergelder zur Verfügung. Bei den angegebenen anrechenbaren Herstellkosten handelt es sich um einen vorläufigen Stand zum Oktober 2025. Seitens der Stadt Marbach am Neckar ist eine Optimierung dieser Kosten angestrebt. Die Planungen sollen nach der Zuschlagserteilung schnellstmöglich begonnen werden. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2028 vorgesehen. Die Inbetriebnahme soll bis spätestens Anfang 2030 erfolgen. Zu den Projektzielen im Zuge des Neubaus des Feuerwehrhauses Rielingshausen der Stadt Marbach zählen insbesondere: - Wirtschaftlichkeit: Kosteneffiziente und funktionale Realisierung des Bauvorhabens unter Einhaltung des vorgesehenen Budgets - Kostenoptimierung im Laufe der Planung - Projektumfassende Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten (u.a. niedrige Betriebskosten, Langlebigkeit der Materialien etc.) - Projektumfassende Berücksichtigung der besonderen Belange wie bereits oben beschrieben hinsichtlich Bebauungsplan und Gestaltung etc. - Terminsicherheit: Termingerechte Fertigstellung der Planung und Bauausführung - Minimierung der Beeinträchtigungen der Nachbarn durch den Baustellenbetrieb so-wie im späteren Feuerwehrbetrieb (insb. unter Berücksichtigung der Vorgaben nach § 22 und § 23 BImSchG) - Nutzerspezifische Anforderungen: Umsetzung aller nutzerspezifischen Anforderungen an das Projekt auf Basis der AG-seitigen Vorgaben Die Stadtverwaltung Marbach wird in weiteren - separaten - Vergabeverfahren zudem folgende weitere Planungsdisziplinen europaweit ausschreiben: - TGA Elektro - TGA HLS - Tragwerksplanung Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit Aufforderung zur Angebotsabgabe.
- Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)Frist: 12. Mai
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen - Leistungen der Technischen Ausrüstung HLS, ALG 1, 2 und 3, Leistungsphasen 2-8 gemäß §§ 53 ff. HOAI
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029/ Abschluss Maßnahme Q1 2030 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 € (KG410: 42.750,00 € KG 420: 10.000 €, KG 430: 177.000 € KG 440: 224.800 €, KG 450: 250.000 €, KG 460: 50.000 €, KG 470: 13.000 €, KG 480: 30.000 €) KG 490: 19.330,00 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der TGA - HLS, ALG 1, 2 und 3; LPH 2-8 gem. §§ 53 ff. HOAI Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 2-4 gem. § 53 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
- Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)Frist: 18. Mai
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen - Leistungen der Technischen Ausrüstung HLS, ALG 1, 2 und 3, Leistungsphasen 2-8 gemäß §§ 53 ff. HOAI
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029/ Abschluss Maßnahme Q1 2030 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 € (KG410: 42.750,00 € KG 420: 10.000 €, KG 430: 177.000 € KG 440: 224.800 €, KG 450: 250.000 €, KG 460: 50.000 €, KG 470: 13.000 €, KG 480: 30.000 €) KG 490: 19.330,00 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der TGA - HLS, ALG 1, 2 und 3; LPH 2-8 gem. §§ 53 ff. HOAI Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 2-4 gem. § 53 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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