LK Oldenburg: Beschaffung einer Identsoftware
Für die Gebührenveranlagung wird aktuell das SAP-Modul KM-StA (Kommunalmaster Steuern und Abgaben) der in der Kreisverwaltung als führende Finanzsoftware eingesetzten Software KDO-doppik&more auf Basis von SAP S/4HANA verwendet. Die durch die Nutzung des KM-StA-Moduls aufgebauten Vertragsdaten der einzelnen Gebührenver...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Für die Gebührenveranlagung wird aktuell das SAP-Modul KM-StA (Kommunalmaster Steuern und Abgaben) der in der Kreisverwaltung als führende Finanzsoftware eingesetzten Software KDO-doppik&more auf Basis von SAP S/4HANA verwendet. Die durch die Nutzung des KM-StA-Moduls aufgebauten Vertragsdaten der einzelnen Gebührenveranlagungen sind i...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Landkreis Oldenburg - Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft
- Veröffentlicht: 28. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Für die Gebührenveranlagung wird aktuell das SAP-Modul KM-StA (Kommunalmaster Steuern und Abgaben) der in der Kreisverwaltung als führende Finanzsoftware eingesetzten Software KDO-doppik&more auf Basis von SAP S/4HANA verwendet. Die durch die Nutzung des KM-StA-Moduls aufgebauten Vertragsdaten der einzelnen Gebührenveranlagungen sind in die Identsoftware eins zu eins zu übernehmen und auch zukünftig zwingend weiterzuverwenden. Die Geschäftspartnerstammdaten werden in der Finanzsoftware KDO-doppik&more auf Basis von SAP S/4 HANA federführend gepflegt. Es ist wünschenswert, dass die Identsoftware mit dem SAP-Modul KM-StA kompatibel ist und daran angebunden werden kann; es wird jedoch auch ein eigenes Modul für die Gebührenveranlagung und -abrechnung akzeptiert, sofern dieses dann an die Finanzsoftware KDO-doppik&more auf Basis von SAP S/4HANA angebunden werden kann. Das Hosting der Identsoftware muss beim Auftragnehmer (bzw. einem von diesem beauftragten geeigneten Dienstleister) erfolgen. Die Identsoftware muss den Aufbau eines Webportals ermöglichen, über das die Benutzer verschiedene Funktionen verwenden können (z. B. Abfuhrplan abrufen). Es muss zwingend eine revisionssichere Ablage von Kopien aller von der Identsoftware erzeugten Bescheide im Dokumenten-Management-System KDO-DMS&more auf Basis von Ceyonic nscale (gehostet bei der KDO) über eine CMIS-Schnittstelle erfolgen. Gebührenveranlagung und -abrechnung: Es sind zwei Optionen für das spätere Angebot möglich: Variante 1: Die Identsoftware bringt ein eigenes Modul für die Gebührenveranlagung und -abrechnung mit und dieses soll angeboten werden. Das angebotene Modul muss mit der Finanzsoftware KDO-doppik&more auf Basis von SAP S/4HANA medienbruchfrei bidirektional und unter Berücksichtigung der Vorgaben für Formatierungen und Formate kommunizieren können. Dann kann die Identsoftware das SAP-Modul KM-StA in dieser Hinsicht ersetzen (nur das Modul KM-StA wird ersetzt, die Finanzbuchhaltung wird in jedem Fall weiter mit SAP arbeiten!). Bei dieser Option muss der Bewerber bei den Referenzen die Gebührenveranlagung und -abrechnung und die Einhaltung der Anforderungen an die in den Bewerbungsunterlagen genannten Datenstrukturen nachweisen. Sollte hierbei erstmalig eine Schnittstelle zur SAP-Finanzsoftware etabliert werden müssen, so hat der Anbieter Unterlagen beibringen, welche die Einrichtung in der beschriebenen Form nachvollziehbar machen (siehe Kap. 4.7 Bewerbungsformular). Bei der späteren Bewertung des Handlings der Gebührenveranlagung wird das KM-StA-Modul als Vergleichsmaßstab herangezogen. Variante 2: Die Identsoftware bringt kein eigenes Modul für die Gebührenveranlagung und -abrechnung mit oder dieses soll nicht angeboten werden. Dann muss die Identsoftware über eine Schnittstelle medienbruchfrei bidirektional und unter Berücksichtigung der Vorgaben für Formatierungen und Formate mit dem KM-StA-Modul kommunizieren können, welches dann weiterhin für die Gebührenveranlagung und -abrechnung im Einsatz bleibt. Die Lizenzkosten für dieses Modul, die der Landkreis zahlt, werden bei einem solchen Angebot später bei der Bewertung berücksichtigt. Bei dieser Option muss der Bewerber bei den Referenzen zwar nicht die Gebührenveranlagung und -abrechnung nachweisen, jedoch dafür eine Referenz für eine bereits erfolgreich eingerichtete Schnittstelle für das KM-StA-Modul von SAP. Unter Kap. 4.7 des Bewerbungsformulars ist die entsprechende Option im Zuge der Bewerbung anzukreuzen. Es können auch beide Optionen angekreuzt werden, sofern sich ein Bewerber beide Möglichkeiten für das nachgeschaltete Verhandlungsverfahren offenhalten möchte. Dann müssen jedoch auch beide Optionen mit Referenzen belegt werden.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- Bekanntmachung
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LK Oldenburg: Beschaffung einer Identsoftware
Beschaffung einer Identsoftware für die Gebührenveranlagung des Landkreises Oldenburg. Die Software muss mit der Finanzsoftware KDO-doppik&more auf Basis von SAP S/4HANA kompatibel sein und entweder an das SAP-Modul KM-StA angebunden werden können oder ein eigenes Gebührenveranlagungsmodul enthalten, das bidirektional medienbruchfrei mit der Finanzsoftware kommuniziert. Hosting beim Auftragnehmer. Aufbau eines Webportals für Benutzerfunktionen (z.B. Abfuhrplan). Revisionssichere Ablage von Bescheiden im Dokumenten-Management-System KDO-DMS&more via CMIS-Schnittstelle.
- Klinikum Chemnitz gGmbH; c/o Klinikum Chemnitz Logistik- und Wirtschaftsgesellschaft mbH
Lieferung/Bereitstellung eines cloudbasierten Softwaresystems zur Zeiterfassung (Zeitwirtschaft - ZWS) & Personaleinsatzplanung (PEP) für ärztlichen Dienst, pflegerischen Dienst & weitere Dienstarten
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Bereitstellung einer cloudbasierten Softwarelösung (Software as a Service) zur Zeiterfassung (Zeitwirtschaft – ZWS) und Personaleinsatzplanung (PEP) für den ärztlichen Dienst (ca. 720 Mitarbeiter:innen), den pflegerischen Dienst (ca. 2.180 Mitarbei-ter:innen) und weitere Dienstarten (ca. 1.372 Mitarbeiter:innen – medizinisch-technischer Dienst, Funktionsdienst, Verwaltungsdienst, Personal der Ausbildungsstätten). Zusätzlich müssen auch ca. 500 interne sowie ca. 300 externe Schüler:innen im System geführt werden. Es wird ausdrücklich eine marktverfügbare Standardlösung ausgeschrieben, die durch Parametrierung auf die Bedarfe der Auftraggeberin anpassbar ist. Individuallösungen oder Eigenentwicklungen sind ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für die bidirektionale Schnittstelle zur bestehenden SAP ERP R/3 HCM-Infrastruktur sowie zur neuen SAP S/4HANA-Umgebung. Weitere Anforderungen an Implementierung, Parametrierung, Schulungen und Prozessstandardisierung sind Bestandteil der Vergabeunterlagen bzw. des Leistungsverzeichnisses. Die Software muss insbesondere folgende Aufgabenbereiche abdecken und ist in einer integrierten Gesamtlösung bereitzustellen: -Personaleinsatzplanung inkl. Urlaubs- und Abwesenheitsmanagement (PEP) -Zeitwirtschaft (ZWS) -Vorbereitende Lohnabrechnung durch Bildung tarifvertraglich relevanter Lohnarten in Stunden- oder €-Werten -Employee Self Service (ESS) -Manager Self Service (MSS) -Reporting und Statistiken Das Zusammenwirken dieser Aufgabenbereiche ist für eine effiziente und zeitgemäße Personaleinsatzplanung, -steuerung und -abrechnung unabdingbar. Aus diesem Grund müssen diese Aufgaben eng verknüpft sein und sollen sich aus technologischer Sicht und aus Nutzersicht als eine Einheit darstellen. Die Lösung muss problemlos in die im KC vorliegende IT Infrastruktur (SAP ERP R/3 HCM & SAP S/4HANA HCM & SAP IS-H/i.s.h.med) eingebunden werden können und zwingend über standardisierte Schnittstellen (aktueller Stand der Technik) mit den bereits genutzten Softwarelösungen kommunizieren. Über die Schnittstellen müssen sowohl Stammdaten, als auch An- und Abwesenheits- sowie Lohndaten uni- und bidirektional (je nach Datenart) fließen. Die Schnittstelle muss zwingend mit Änderungsdatensätzen arbeiten (zu ändernde Datensätze im SAP werden gelöscht und neu angelegt oder mit neuen Datensätzen überschrieben), um den höchsten Grad der Automatisierung zu gewährleisten und die Notwendigkeit manuellen Eingreifens bestmöglich zu minimieren. Zur Abbildung reibungsloser Prozesse muss die PEP Lösung einen konsistenten, sicheren und medienbruchfreien Datenaustausch sicherstellen. Gerade für die Abrechnung der Mitarbeiter ist dies unerlässlich und würde bei Ausbleiben den Betrieb des KC nachhaltig negativ beeinträchtigen. Eine möglichst automatisierte Übernahme erforderlicher Daten aus den Altsystemen muss sichergestellt werden. Die neue PEP-Lösung muss Daten aus dem IS-H/i.s.h.med importieren, in Personalbedarf wandeln und in die Einsatzplanung integrieren können. Mit Hilfe der PEP-Lösung müssen die aktuell am Klinikum Chemnitz für die korrekte Lohnabrechnung aller Dienstarten benötigten Lohnarten entsprechend der tariflichen Regelungen erzeugt und zeitgesteuert an das Lohn- und Gehaltssystem SAP HCM übergeben werden. Im ärztlichen Tarifvertrag müssen aktuell 39 unterschiedliche Lohnarten, im nichtärztlichen Tarifvertrag 32 Lohnarten abgebildet werden. Teilweise entstehen Lohnarten mitarbeiterindividuell und abhängig von unterschiedlichen Bedingungen wie Abteilung, Qualifikation des Mitarbeiters, individuelle Vereinbarung. Gerade bei Rufdiensten kommt es vor, dass innerhalb eines Bereichs Rufdienste nach einer festen Pauschale oder nach den tarifvertraglichen Regelungen vergütet werden. Die Softwarelösung muss in der Lage sein, diese Konstellationen auch untermonatig abzubilden (siehe hierzu auch Leistungsverzeichnis) Die Anbindung der Mitarbeiter an die neue PEP-Softwarelösung soll in vorher festgelegten Wellen erfolgen. Demnach muss sichergestellt sein, dass ein Teil der Mitarbeiter weiter am SAP PEP und andere Mitarbeiter an der neuen PEP-Lösung geführt werden. Der Auftragnehmer muss sicherstellen, dass für den Zeitraum der Implementierung und des Rollouts beide Systeme parallel produktiv funktionieren und sich nicht gegenseitig beeinflussen. Die in 2026 geplante S/4HANA-Migration des SAP ERP R/3 HCM (Unicode-Umstellung, Datenbankmigration und S/4-Anwendung) ist zwingend zu berücksichtigen. Dies betrifft sowohl das Projektmanagement, als auch die Funktion (bidirektionale Integration mit den Altsystemen HCM und ERP und dem Migrationsziel, keine PEP-Funktion Pflege nach S/4HANA-Migration im HCM). Zusätzlich ist eine Integration mit dem Parallelprojekt S/4HANA-Migration erforderlich. Die PEP-Lösung soll auf der aktuellen SAP HCM Version ECC 8 eingeführt werden. Beginnend 2026 soll der Umstieg des SAP ERP R/3 HCM auf SAP S/4HANA HCM erfolgen und damit auch die Migration der PEP-Software auf das neue System. Demnach wird vorausgesetzt, dass der Auftragnehmer die Schnittstellen seiner Softwarelösung bereits erfolgreich von SAP ECC auf S/4HANA migriert hat und alle geforderten Funktionen vollumfänglich auch in der Integration mit einem S/4HANA System (HCM und ERP) zur Verfügung stehen. Für die Beschaffung wird ein projektspezifischer EVB-IT-Cloudvertrag & -Dienstvertrag geschlossen. Der Vertragsentwurf ist Teil dieser Veröffentlichung sowie der Vergabeunterlagen zum Erstangebot und kann durch den Auftraggeber im Rahmen der Vergabeverhandlungen weiter konkretisiert werden. Die Beschaffung erfolgt für eine Mindestvertragslaufzeit von 36 Monaten nach Herstellung der Betriebsbereitschaft. Hiernach verlängert sich der Vertrag jeweils um ein Jahr, falls dieser nicht sechs Monate vor Vertragsende von einer Partei gekündigt wird. Einzelheiten hierzu ergeben sich auch aus den Vergabeunterlagen der späteren Angebotsphase bzw. Angebotsphasen.
- Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)Frist: 04. Mai
Beschaffung einer CO2-basierten Wärmepumpenanlage zur Erprobung von Komponenten in zwei Lose
Es ist im Rahmen dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb beabsichtigt, die Beschaffung einer CO2-basierten -basierten Wärmepumpenanlage zur Erprobung von Komponenten (CoCo.1) in zwei Lose zu unterteilen. Ziel ist die Realisierung einer betriebsbereiten Versuchsanlage für Forschung- und Entwicklungszwecke. Den Bewerbern steht es frei, Teilnahmeanträge für ein einzelnes Los oder für beide Lose abzugeben. In der anschließenden Angebotsphase sind sie an die getroffene Auswahl gebunden; ein nachträglicher Wechsel oder eine Erweiterung der Losauswahl ist ausgeschlossen. Die Abgabe eines Teilnahmeantrags begründet jedoch keine Verpflichtung, für das betreffende Los später auch ein Angebot abzugeben. Bitte beachten: Die folgenden losweisen Beschreibungen der Auftragsgegenstände sind keine Leistungsbeschreibungen. Vielmehr dienen diese Beschreibungen den potenziellen Bewerbern/Bietern dazu, einzuschätzen, ob eine Teilnahme an der Ausschreibung von Interesse bzw. erstrebenswert ist, also ob der hier beschriebene Auftragsgegenstand zum Leistungsspektrum eines potenziellen Bewerbers/Bieters passt. Die eigentlichen Leistungsbeschreibungen werden nebst weiteren Bestandteilen der Vergabeunter-lagen ausschließlich den Bewerbern bekannt gegeben, die den Teilnahmewettbewerb erfolgreich bestanden haben, und zwar in der zweiten Phase der Ausschreibung, der Angebotsphase. Weitere Informationen zum Ablauf des zweistufig durchzuführenden Vergabeverfahrens können diesen Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb entnommen werden. Beschreibung des Auftragsgegenstands in Los 1 – Primärkreis der CO2-basierten -Anlage Gegenstand von Los 1 ist die Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme des Primärkreises der CO2-basierten Wärmepumpenanlage. Das Los umfasst die vollständige Auslegung und Realisierung eines geschlossenen CO2-Prozesskreislaufs (R744), der für den Betrieb im transkritischen Be-reich ausgelegt ist. Bestandteil des Loses ist zudem die Umsetzung der zugehörigen Betriebssteuerung auf Basis einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) einschließlich Bedien- und Überwachungsmöglichkeiten, Sicherheitsfunktionen, Datenaufzeichnung und Anbindung der für den Betrieb erforderlichen Mess- und Regelkomponenten. Folgende Betriebsparameter sind vorgesehen: • Verdampfungstemperaturbereich: ca. -10 °C bis +20 °C • Betriebstemperaturbereich mindestens 160 °C (Verdichteraustrittstemperatur) • Massenstrom: 2,2 kg/s (Bei pLP= 30 bar; pHP= 100 bar) • Betrieb im Hochdruckbereich bis mindestens 130 bar Optional kann im Rahmen dieses Loses voraussichtlich auch die technische Anbindung der Steuerung an den in Los 2 vorgesehenen Sekundärkreis angeboten werden. Beschreibung des Auftragsgegenstands in Los 2 – Rückkühler im Sekundärkreis der CO2-Anlage Kern von Los 2 ist die Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines wetterfesten Rückkühlers zur Außenaufstellung, der für den Betrieb mit einem geeigneten Wärmeträgermedium (z.B. Wasser-Glykol-Gemisch) ausgelegt ist. Der Rückkühler ist so zu dimensionieren, dass die im Primär-kreis entstehende Wärmeleistung zuverlässig abgeführt werden kann. Die interne Steuerung des Rückkühlers muss einen stabiler Anlagenbetrieb auch unter variierenden Betriebsbedingungen gewährleisten. Optional können zusätzlich zur Mindestleistung voraussichtlich weitere Komponenten für die Umsetzung des vollständigen sekundärseitigen Kreislaufes angeboten werden. Hierzu können gehören: • Auslegung und Integration eines Speichers zur Stabilisierung des Anlagenbetriebs • Lieferung und Einbindung von Wärmeübertragern zur Systemintegration • Bereitstellung von Armaturen, Pumpen und Rohrleitungssystemen • Erweiterte Mess-, Steuer- und Regelungstechnik innerhalb des Sekundärsystems Für beide Lose gilt: Die Anlage wird später an folgendem DLR Standort errichtet: Projekthalle des DLR in Cottbus, Gerhart-Hauptmann-Straße 15, 03044 Cottbus.(Von einer Kontaktaufnahme mit den Mitarbeiten-den des Standortes ist während des gesamten Vergabeverfahrens abzusehen.) Nach derzeitigem Planungsstand ist die Auftragserteilung für Ende Juli 2026 vorgesehen. Die Leistungen sollen bis spätestens März 2027 erbracht werden. Sollten sich nennenswerte Änderungen im zeitlichen Ablauf ergeben, werden die Bewerber/Bieter umgehend und detailliert über die neuen Zeitpläne informiert.
- Hansestadt Herford, Immobilien und Abwasser-Betrieb der Hansestadt Herford, Sparte AbwasserHerford
Aufstellung eines Generalentwässerungsplans
Hydraulische Berechnungen, bauliche Zustandsbewertung, Sanierungs- und Maßnahmenentwicklung, diverse sonstige Themen. Es werden maximal 4 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Wertung der Referenzen: Die Eignung wird mit Hilfe der Referenzen über die folgenden Auswahlkriterien gewertet. Es ist zu beachten, dass die Referenzen auch mit 0 Punkten gewertet werden können. Die Bewertung mit 0 Punkten führt nicht automatisch zum Ausschluss, sondern bestätigt, dass das Mindestkriterium eingehalten ist. Wird jedoch das Kriterium zum Ansatz der 0 Punkte nicht erreicht, wird dieses als fehlende Referenz gewertet und das Unternehmen wird ausgeschlossen. - Erstellung GEP (hydraulische Berechnung), Abschluss nach 21.12.2015 bis einschl. in 6 Monaten: Gewichtung = 20 %; 10 Punkte = >270 RW- und MW-Kanal; 5 Punkte = >235 km RW- und MW-Kanal; 1 Punkt = >200 km RW- und MW-Kanal; 0 Punkte = ≥170 km RW- und MW-Kanal. - Abbildung Oberflächenabfluss (2D-Modell), Abschluss nach 21.12.2020 bis einschl. in 6 Monaten: Gewichtung = 10 %; 10 Punkte = Abbildung der Abflussvorgänge auf der Oberfläche unter Beachtung von abflussbeeinflussenden Strukturen zur Darstellung des zeitlichen Verlaufs der Überflutungsszenarien in diskreten Zeitschritten bei EZG > 10 km² Ae,k; 5 Punkte = Aufstellung eines 2D-Oberflächenmodells aus DGM1-Daten des Landes NRW ohne Detailabbildung von abflussbeeinflussenden Strukturen mit einer Größe es EZG > 15 km² Ae,k; 1 Punkt = Aufstellung eines 2D-Oberflächenmodells aus DGM1-Daten des Landes NRW ohne Detailabbildung von abflussbeeinflussenden Strukturen mit einer Größe es EZG > 10 km² Ae,k; 0 Punkte = Aufstellung eines 2D-Oberflächenmodells aus DGM1-Daten des Landes NRW ohne Detailabbildung von abflussbeeinflussenden Strukturen mit einer Größe es EZG ≥ 5 km² Ae,k. - Kopplung 1D-2D, Abschluss nach 21.12.2020 bis einschl. in 6 Monaten: Gewichtung = 10 %; 10 Punkte = Ergänzung des bidirektional gekoppelten Modells um entwickelte Maßnahmen im Kanalnetz und auf der Oberfläche zur Führung des Überflutungsnachweises – Nachweis von 2 Projekten in denen diese Leistung erbracht wurde; 5 Punkte = Ergänzung des bidirektional gekoppelten Modells um entwickelte Maßnahmen im Kanalnetz und auf der Oberfläche zur Führung des Überflutungsnachweises; 1 Punkt = Erstellung eines bidirektional gekoppelten Gesamtmodells, bei dem alle Verbindungsstellen (Schächte und Straßeneinläufe) der beiden zu koppelnden Modelle in das Modell als Kopplungspunkte eingearbeitet werden; 0 Punkte = Erstellung eines vereinfachenden unidirektionalen gekoppelten Modelles, bei dem die aus der Kanalnetzberechnung ermittelten Überflutungsvolumina an das 2D-Oberflächenabflussmodell übergeben werden und dort, als Punktquelle berücksichtigt werden. - Entwicklung Starkregengefahrenkarte, Abschluss nach 21.12.2020 bis einschl. in 6 Monaten: Gewichtung = 10 %; 10 Punkte = Detailuntersuchung Starkregenproblematik an einem Ort inkl. hydraulischer Berechnungen und Aufstellung von Maßnahmen auf der Oberflächen; 5 Punkte = Untersuchungen Starkregenproblematik ohne hydraulische Berechnungen. Aufstellung von Maßnahmen auf der Oberfläche; 1 Punkt = Aufstellung Handlungskonzept gem. Arbeitshilfe kommunales Starkregenrisikomanagement; 0 Punkte = Aufstellung eines Handlungskonzeptes, welches nicht nach den Arbeitshilfen kommunales Starkregenrisikomanagement erstellt wurde; Wertung der Leistungsfähigkeit des Unternehmens: - Mindestens drei Fachpersonen im Unternehmen/der Bewerbergemeinschaft tätig sind, die hydraulische Berechnungen durchführen: Gewichtung = 20 %; 10 Punkte = 5 Personen; 5 Punkte = 4 Personen; 1 Punkt = 3 Personen. - Mindestens zwei zertifizierte Kanalsanierungsberater im Unternehmen/der Bewerbergemeinschaft tätig sind: Gewichtung = 10 %; 10 Punkte = 4 Personen; 5 Punkte = 3 Personen; 1 Punkt = 2 Personen. - Erfahrung in der Anwendung der Berechnungssoftware, die für die hydraulischen Berechnungen verwendet wird: Gewichtung = 20 % 10 Punkte = Hystem-Extran; 5 Punkte = Sonstige Software. Sollte eine andere Software als Hystem-Extran, ++-Systems oder Mike Urban genutzt werden, ist dem Teilnahmeantrag eine detaillierte Erläuterung der Berechnungsweise der Software beizulegen. Die verwendete Software hat die gängigen Regelwerke (u.a. DWA-A 110, DWA-A 102, DWA-M 165, DWA-A 118, etc.) zu berücksichtigen. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass Schnittstellenverluste absolut minimiert werden sollen. Die Software eine Schnittstelle zum ISYBAU-Format haben, um vereinbar mit der verwendeten Kanaldatenbank zu sein. Verwendet ein Bewerber eine andere Software als oben aufgelistet, behält sich der Auftraggeber vor im Rahmen der Verhandlungsgespräche Fachfragen zur Software zu stellen. Hinweis: Es werden Bewerber ausgeschlossen, die die Mindestkriterien nicht erfüllen. Dieses liegt vor, wenn in der Tabelle der Auswahlkriterien (siehe Bewertungsbogen „Auswahlkriterien“) in mindestens einer Kategorie keine 0 Punkte vergeben werden können. Dieser Fall tritt ein, wenn entweder keine ausreichende Eignung über die Referenzen nachgewiesen werden kann oder wenn die geforderte Anzahl an Mitarbeitern nicht vorliegt. Für die Erreichung der Mindestkriterien und auch der Eignungsprüfung sind Referenzen vorzulegen. Diese sind über das Formblatt „Eignungsprüfung Referenzen“ zu erbringen. Es ist zu beachten, dass über die abgegebenen Referenzen die Mindestanforderungen überprüft werden und gleichzeitig über die Auswahlkriterien eine Wertung der Eignung stattfindet. Erfüllen die Referenzen höhere Kriterien als das Mindestkriterium werden dementsprechend Punkte vergeben.
- WVV Wiesbaden Holding GmbH
WVV Wiesbaden Holding GmbH - Konzernrevision, Allgemeine und IT-Revision; Beschaffung von Co-Sourcing-Dienstleistungen für die Durchführung von Prüfungen der Konzernrevision der LHW
Beschreibung: Auf der Basis des Beschlusses Nr. 0450 vom 17. Dezember 2015 der Stadtverordnetenversammlung der LHW wurde bei der WVV eine Konzernrevision implementiert, die die Funktion der Konzernrevision für die LHW sowie der Internen Revision in den Gesellschaften, bei denen die Landeshauptstadt Wiesbaden Prüfungsrechte besitzt, wahrnimmt. Die Konzernrevision sucht zur Wahrnehmung Ihrer Aufgabe Partner, mit denen sie zusammen in einem Co-Sourcing-Ansatz die Prüfungen durchführt. Zusätzlich kann die Konzernrevision auch Prüfungen ohne Partner durchführen. Die Rechtsstellung der Konzernrevision ist an die Rechtsstellung des kommunalen Revisionsamtes angelehnt und ist in den jeweiligen Satzungen der zu prüfenden Gesellschaften verbindlich geregelt und verankert. Die Regelungen basieren auf einer, von der Stadtverordnetenversammlung der LHW erlassenen Revisionsordnung sowie einer Mustersatzung, die für alle relevanten Gesellschaften verbindlich umgesetzt wurde. Zum Konsolidierungskreis der LHW gehört auch eine IT-Gesellschaft die insbesondere für die Kernverwaltung Anbieter und Lösungsgeber im Bereich der Hard- und Software- Solutions, der Netzwerke, TK-Anlagen und Rechenzentrumsdienstleistungen. Nach einem risikoorientierten Ansatz sollen in allen relevanten Gesellschaften, auf der Basis einer Prüfungsplanung, einzelne Prüfungen der Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftstätigkeit durchgeführt werden. Dabei sind alle Prozesse und Aktivitäten, die einer Gesellschaft zuzuordnen sind, in die Prüfung mit einzubeziehen. Die risikoorientierte Prüfungsplanung wird der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis gegeben. Es besteht die Möglichkeit, dass die Konzernrevision anlassbezogene Sonderprüfungen durchführt. Diese können u.a. durch die Stadtverordnetenversammlung bzw. durch den Oberbürgermeister der LHW erteilt werden. Sonderprüfungen sind dabei je nach Aufgabenstellung sehr zeitnah zu beginnen. Der Auftragnehmer erklärt mit der Abgabe seines Angebotes, dass er in der Lage ist bei Bedarf solche Sonderprüfung binnen 2 Wochen zu beginnen. In die Erstellung zukünftiger Prüfungspläne soll der Co-Sourcing-Partner aktiv eingebunden werden. Im Co-Sourcing sollen die Prüfungen in Abstimmung mit der Konzernrevision gemeinsam geplant, durchgeführt und dokumentiert werden. Die Durchführung soll nach allgemein anerkannten Standards (bspw. DIIR, IDW, IDR) erfolgen. Die Berichtserstellung erfolgt analog. Die Berichtslegung erfolgt dabei im Namen und Layout der Konzernrevision und wird sowohl vom Auftragnehmer wie auch von der Konzernrevision unterzeichnet. Die Berichtswege sind der Revisionsordnung zu entnehmen. Arbeitspapiere und Prüfungsunterlagen verbleiben bei der Konzernrevision bzw. sind spätestens mit Berichtslegung der Konzernrevision zu übergeben. Zu eigenen Dokumentationszwecken können durch den Auftragnehmer Kopien angefertigt werden. Gegebenenfalls sind die Prüfungsergebnisse in den relevanten Gremien (Vorstand, Aufsichtsrat, Revisionsausschuss bzw. Beteiligungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung der LHW) zu vertreten. Gegenstand der zu beauftragenden Leistung: (1) Allgemeine Revision mit den Schwerpunkten: a) systematische Überprüfung aller Prozesse und Strukturen, um die Einhaltung von Gesetzen, Richtlinien, Verordnungen und internen Vorgaben sicherzustellen b) Prüfung der Ordnungsmäßigkeit c) Prüfung der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit d) Prüfung des Internen Kontrollsystems (IKS) e) Prüfung des Risikomanagementsystems (RMS) f) Prüfung des Compliancemanagementsystems (CMS) g) Prüfung von regulatorischen Änderungen mit Auswirkungen auf das operative Geschäft (z.B. Energiewende, Verkehrswende) (2) IT-Revision mit den Schwerpunkten: a) Prüfung und Bewertung der IT-Systeme, b) Prüfung und Bewertung der IT-Infrastruktur c) Prüfung und Bewertung der IT-Prozesse hinsichtlich ihrer Sicherheit, Ordnungsmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Der Bewerber muss alle Leistungen in seinem Namen anbieten und später den Auftrag in seinem Namen durchführen, so dass die Auftraggeberin im Falle der Zuschlagserteilung nur einen Ansprechpartner hat. Bietergemeinschaften sind grundsätzlich zulässig; in diesem Falle haften alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin gesamtschuldnerisch. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags in diesem Vergabeverfahren erklärt der Anbieter, dass er in den Jahren 2020-2024 in keiner der zugeordneten Gesellschaften als Jahresabschlussprüfer, Gutachter oder als Berater bzw. Projektsteuer o.ä. tätig war bzw. keine operativen Tätigkeiten in den zu prüfenden Gesellschaften als Auftragnehmer übernommen hat und das keinerlei relevante vertragliche Beziehungen für den Bewerbungszeitraum (2026 - 2029) bestehen. Sofern kein offensichtlicher Konflikt besteht, kann ein Auftrag im Beauftragungszeitraum mit vorheriger Zustimmung der Konzernrevision erteilt werden. Optionen: Angestrebt wird der Abschluss eines Vertrages mit einer Laufzeit von 3 Jahren mit einer Verlängerungsoption von zweimal einem Jahr. Die Ausübung dieser Option steht lediglich der Auftraggeberin zu. Bedarf gesondert auszuschreiben. Sie behält sich ferner im Einzelfall vor, bei Bedarf, während des Beauftragungszeitraums, weitere Prüfungsleistungen gesondert auszuschreiben. Es besteht kein Anspruch der Bewerber, bei einer Prüfung entsprechend berücksichtigt zu werden. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf den Abruf von einzelnen und / oder sämtlichen Optionen und kann aus einem Nichtabruf auch keine weitergehenden Ansprüche (z. B. auf Schadensersatz oder Honorarerhöhung) herleiten. Projekttermine: Beginn der Leistungserbringung: April 2026
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Landkreis Oldenburg - Amt für Bodenschutz und Abfallwirtschaft.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.