LISA.BB
Der Landtag Brandenburg mit Sitz in Potsdam ist das Parlament des Landes Brandenburg. Die Landtagsverwaltung ist Dienstleister für das Parlament und die Bürgerinnen und Bürger des Landes Brandenburg. Aufgabe der Landtagsverwaltung ist es, den möglichst reibungslosen Ablauf des parlamentarischen Betriebes sicherzustelle...
Typ:Ausschreibung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Der Landtag Brandenburg mit Sitz in Potsdam ist das Parlament des Landes Brandenburg. Die Landtagsverwaltung ist Dienstleister für das Parlament und die Bürgerinnen und Bürger des Landes Brandenburg. Aufgabe der Landtagsverwaltung ist es, den möglichst reibungslosen Ablauf des parlamentarischen Betriebes sicherzustellen und die organis...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Landtag Brandenburg
- Veröffentlicht: 05. Mai 2026
- Frist: Nicht angegeben
- Thema: Softwareentwicklung
Ausschreibungsbeschreibung
Der Landtag Brandenburg mit Sitz in Potsdam ist das Parlament des Landes Brandenburg. Die Landtagsverwaltung ist Dienstleister für das Parlament und die Bürgerinnen und Bürger des Landes Brandenburg. Aufgabe der Landtagsverwaltung ist es, den möglichst reibungslosen Ablauf des parlamentarischen Betriebes sicherzustellen und die organisatorischen, personellen, technischen und materiellen Voraussetzungen für die Arbeit der Abgeordneten im Landtag zu schaffen. Mehr Informationen zum Landtag und zur Landtagsverwaltung finden sich im Internet unter: https://www.landtag.brandenburg.de/ Bei ihrer Tätigkeit nutzt die Landtagsverwaltung ein eigenes IT-Fachverfahren - das "Elektronische Landtags-Vorgangsbearbeitungs- und Informationssystem", kurz: ELVIS. Dieses unterstützt die parlamentarischen Abläufe wie die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Sitzungen von Plenum und Ausschüssen sowie deren entsprechender Veraktung. Aktuell wird es von rund 60 der 170 Beschäftigten der Landtagsverwaltung für die tägliche Arbeit genutzt. ELVIS entspricht nicht mehr den aktuellen technischen und funktionalen Anforderungen. Daher soll mit dem vorliegenden Vergabeverfahren ein Anbieter für die Einführung eines Nachfolgesystems gefunden werden. Das neu einzuführende IT-Fachverfahren trägt die hausinterne Bezeichnung LISA.BB. Ziel des Vergabeverfahrens ist die Implementierung eines modernen, leistungsfähigen und zukunftsfähigen Systems als Nachfolge von ELVIS, das die parlamentarische Arbeit des Landtages flexibel und digital unterstützt. LISA.BB soll wesentliche Prozesse, insbesondere die des Plenums und der Ausschüsse inklusive der Veraktung abbilden. Die softwaregestützte Abbildung zentraler Arbeitsabläufe soll Effizienz, Transparenz und Nachvollziehbarkeit innerhalb der Landtagsverwaltung steigern. Eine nahtlose Integration in bestehende und künftige Drittsysteme soll medienbruchfreie End-to-End-Prozesse ermöglichen und redundante Dateneingaben vermeiden. Die Nutzeroberfläche soll benutzungsfreundlich, barrierearm und intuitiv gestaltet, die Architektur des Systems auf Erweiterbarkeit, Wartbarkeit und Anpassbarkeit an organisatorische und technische Veränderungen ausgelegt werden. Wesentliche für den Betrieb von ELVIS notwendige Softwarekomponenten werden in absehbarer Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen. Daher strebt der Landtag Brandenburg eine Einführung von LISA.BB zu Beginn des Jahres 2027 an.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
Ähnliche Bekanntmachungen
10- Der Präsident des Landtags Nordrhein-WestfalenFrist: 12. Mai
Rahmenvereinbarung Sachverständigenprüfungen nach PrüfVO NRW (LOS 1) und BetrSichV (LOS 2)
Der Landtag Nordrhein-Westfalen ist das Landesparlament des Landes Nordrhein-Westfalen und hat seinen Sitz im Haus des Landtags im Regierungsviertel der Landeshauptstadt Düsseldorf, am östlichsten Punkt des Stadtteils Hafen. Der Landtag ist das zentrale Organ der Legislative im politischen System des Landes. Neben dem Beschluss von Gesetzen ist die wichtigste Aufgabe die Wahl des Ministerpräsidenten und die Kontrolle der Regierung. Das Landtagsgebäude wird vielfältig genutzt; es dient als - Versammlungsstätte für die Sitzungen des Landtags und seiner Ausschüsse, Kommissionen und sonstigen Gremien, - Arbeitsplatz in Büros, Werkstätten usw. für die Abgeordneten sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abgeordneten, der Fraktionen, der Landtagsverwaltung und verschiedener im Haus eingesetzter Firmen und als -Veranstaltungsort für Empfänge, Tagungen, Ausstellungen u. ä. - im Einzelfall mit bis zu rd. 3.000 im Gebäude anwesenden Personen. Die "Verwaltung des Landtags Nordrhein Westfalen" ist die Dienstleistungsbehörde des Parlaments, der der Landtagspräsident vorsteht. Ihre Aufgabe ist es, den Landtag durch die Schaffung erforderlicher Voraussetzungen für die Erfüllung der parlamentarischen Arbeit zu unterstützen. Derzeit leisten hier rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die notwendige Zuarbeit für die Abgeordneten und erfüllen die vielfältigen sich aus einem Parlamentsbetrieb ergebenden Aufgaben. Zu den Aufgaben des Technischen Gebäudemanagements (TGM) gehört es, die Liegenschaften des Landtags instand zu halten und Bauprojekte umzusetzen. Hierzu wird die Unterstützung eines Sachverständigen benötigt, der wiederkehrende und andere notwendige Prüfungen nach PrüfVO NRW (LOS 1) und nach BetrSichV (LOS 2) durchführt. Die detaillierte Beschreibung der Leistungen entnehmen Sie den Vergabeunterlagen.
- Der Präsident des Landtags Nordrhein-WestfalenFrist: 12. Mai
Rahmenvereinbarung Sachverständigenprüfungen nach PrüfVO NRW (LOS 1) und BetrSichV (LOS 2)
Der Landtag Nordrhein-Westfalen ist das Landesparlament des Landes Nordrhein-Westfalen und hat seinen Sitz im Haus des Landtags im Regierungsviertel der Landeshauptstadt Düsseldorf, am östlichsten Punkt des Stadtteils Hafen. Der Landtag ist das zentrale Organ der Legislative im politischen System des Landes. Neben dem Beschluss von Gesetzen ist die wichtigste Aufgabe die Wahl des Ministerpräsidenten und die Kontrolle der Regierung. Das Landtagsgebäude wird vielfältig genutzt; es dient als - Versammlungsstätte für die Sitzungen des Landtags und seiner Ausschüsse, Kommissionen und sonstigen Gremien, - Arbeitsplatz in Büros, Werkstätten usw. für die Abgeordneten sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abgeordneten, der Fraktionen, der Landtagsverwaltung und verschiedener im Haus eingesetzter Firmen und als -Veranstaltungsort für Empfänge, Tagungen, Ausstellungen u. ä. - im Einzelfall mit bis zu rd. 3.000 im Gebäude anwesenden Personen. Die "Verwaltung des Landtags Nordrhein Westfalen" ist die Dienstleistungsbehörde des Parlaments, der der Landtagspräsident vorsteht. Ihre Aufgabe ist es, den Landtag durch die Schaffung erforderlicher Voraussetzungen für die Erfüllung der parlamentarischen Arbeit zu unterstützen. Derzeit leisten hier rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die notwendige Zuarbeit für die Abgeordneten und erfüllen die vielfältigen sich aus einem Parlamentsbetrieb ergebenden Aufgaben. Zu den Aufgaben des Technischen Gebäudemanagements (TGM) gehört es, die Liegenschaften des Landtags instand zu halten und Bauprojekte umzusetzen. Hierzu wird die Unterstützung eines Sachverständigen benötigt, der wiederkehrende und andere notwendige Prüfungen nach PrüfVO NRW (LOS 1) und nach BetrSichV (LOS 2) durchführt. Die detaillierte Beschreibung der Leistungen entnehmen Sie den Vergabeunterlagen.
- VDV eTicket Service GmbH & Co. KGKölnFrist: 05. Juni
Mandantenfähiges Produktverantwortlichen-System (MPS)
VDV eTicket Service (VDV-ETS) ist für den deutschen ÖPV-Standard "(((eTicket Deutschland" verantwortlich. Dieser stellt die technische und organisatorische Plattform für den Betrieb von einem interoperablen elektronischen Ticketing im öffentlichen Personenverkehr in Deutschland dar. Neben der Erstellung und Herausgabe des technischen Standards, der Aufstellung von organisatorischen Regeln für Teilnehmer und der Prüfung von eingesetzten Komponenten betreibt VDV-ETS auch zentrale Infrastrukturen für die an (((eTicket-Deutschland teilnehmenden Verkehrsunternehmen und -verbünde. Im Rahmen der Umstellung auf die neue Version des Standards "(((etiCORE" ab 2027 soll ein mandantenfähiges Produktverantwortlichen-System (MPS) entwickelt und betrieben werden. Das Sytem unterstützt Organisationen, die im bundesweiten elektronischen Fahrgastmanagement und Ticketing die Rolle des Produktverantwortlichen (Product Owner) wahrnehmen. Produktverantwortlichen-Systeme werden mit der Umstellung auf (((etiCORE fortan als "Product Owner-System" bezeichnet. Gegenstand des Projektes ist sowohl die technische Realisierung als auch der dauerhafte Betrieb des Systems. Das MPS basiert auf der (((etiCORE-Spezifikation, die ein einheitliches und interoperables Rahmenwerk für elektronisches Fahrgastmanagement und Ticketing einschließlich definierter Prozesse und standardisierter Datenformate beschreibt. Das Projekt ist langfristig ausgelegt. Das MPS dient der zentralen Zusammenführung, Überwachung und fachlichen Bewertung produktbezogener Daten und Prozesse über mehrere Bezugsberechtigte (gem. § 3 des Rahmenvertrages MPS) hinweg. Kernfunktion ist ein regelbasiertes Monitoring zur Identifikation von Auffälligkeiten und potenziellen Regelverstößen. Darüber hinaus stellt das System umfassende Einsichts- und Auswertungsmöglichkeiten zu Fahrberechtigungen, Statusinformationen, Transaktionen und Kontrolldaten bereit und unterstützt die operative Umsetzung fachlicher Maßnahmen durch die strukturierte Weiterleitung relevanter Informationen an angebundene Dritte. Ziel des Projektes ist die Bereitstellung eines skalierbaren und bundesweit einsetzbaren Product Owner-Systems, welches den Vorgaben der (((etiCORE-Spezifikation entspricht und sich in bestehende Systemlandschaften integrieren lässt.
- Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund)
Rahmenvertrag Dienstleistungen für das Fachverfahren PNR
Das ITZBund benötigt Dienstleistungen im Bereich des technischen Applikationsbetriebes der Inneren Sicherheit bei der Betreuung des Systems für die Verarbeitung von Fluggastdaten (kurz: PNR-Verfahren). Das PNR Verfahren erfasst und speichert die "Daten von 170 Millionen Flugpassagieren pro Jahr, die von 30 deutschen Flughäfen mit 180 Airlines abfliegen (Beer, 2017)". Die erfassten Daten werden maschinell bewertet und manuell ausgewertet um terroristische Straftaten und schwere Kriminalität aufzudecken oder zu verfolgen. Die Einführung eines PNR-Systems beruht auf einer EU-Richtlinie, die alle Staaten der EU verpflichtet ab Mai 2018 die Fluggastdaten grenzüberschreitender Flüge zu erfassen und auszuwerten. Fluggesellschaften müssen die Passagierdaten zuliefern. Der Auftraggeber des ITZBund für das PNR-Verfahren ist das Bundesverwaltungsamt (BVA). Das Bundesverwaltungsamt ist für die Erstellung der benötigten Fach-Applikationen zuständig und hat für den Betrieb der Anwendung/en das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) beauftragt. Dabei ist das ITZBund gesamtheitlich für den Aufbau aller benötigten IT-Komponenten und Dienste inkl. entsprechender Weiterentwicklung, Pflege und Wartung, Betrieb der technischen Infrastruktur und Infrastrukturdienste, sowie für das eigentliche Deployment und die technische Konfiguration der fachspezifischen Applikationen zuständig. Die Koordination des Aufbaus bzw. der fachspezifische Betrieb des PNR-Systems erfolgt dabei in durch die PNR-Verantwortlichen im ITZBund unter zu Hilfenahme von Basisinfrastruktur-Services der ITZBund Linienorganisationen. Die technische Basis setzt sich aus einer klassischen x86 Linux Infrastruktur (z.B. Provisionierungs-Automatisierung, Konfigurationsmanagement und Oracle-basierte Persistenz) und progressiven Teilen (z.B. Docker-Containern, Kafka Message Queuing, NoSQL Persistenz, Deployment-Automatisierung) zusammen und verteilt sich dabei auf mehrere IT-Systemumgebungen, die zum Teil unterschiedliche Kundenanforderungen bedienen. Zwingend sind dabei sicherheitsrelevante Vorgaben des BSI zu beachten, sodass sich in ihrer Gesamtheit eine komplexe Infrastruktur ergibt. Teil des Betriebs im ITZBund ist der Lifecycle bestehender Umgebungen sowie auch Migrationen in neue Rechenzentren. Ziel der Ausschreibung ist es, einen Rahmenvertrag zur Beauftragung von Unterstützungs-leistungen im Bereich Projektunterstützung, Architektur, Applikationsbetrieb, und Infrastrukturbetrieb für das vom ITZBund unterstützte PNR System zu erhalten.
- Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund)
Rahmenvertrag Dienstleistungen für das Fachverfahren PNR
Das ITZBund benötigt Dienstleistungen im Bereich des technischen Applikationsbetriebes der Inneren Sicherheit bei der Betreuung des Systems für die Verarbeitung von Fluggastdaten (kurz: PNR-Verfahren). Das PNR Verfahren erfasst und speichert die "Daten von 170 Millionen Flugpassagieren pro Jahr, die von 30 deutschen Flughäfen mit 180 Airlines abfliegen (Beer, 2017)". Die erfassten Daten werden maschinell bewertet und manuell ausgewertet um terroristische Straftaten und schwere Kriminalität aufzudecken oder zu verfolgen. Die Einführung eines PNR-Systems beruht auf einer EU-Richtlinie, die alle Staaten der EU verpflichtet ab Mai 2018 die Fluggastdaten grenzüberschreitender Flüge zu erfassen und auszuwerten. Fluggesellschaften müssen die Passagierdaten zuliefern. Der Auftraggeber des ITZBund für das PNR-Verfahren ist das Bundesverwaltungsamt (BVA). Das Bundesverwaltungsamt ist für die Erstellung der benötigten Fach-Applikationen zuständig und hat für den Betrieb der Anwendung/en das Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) beauftragt. Dabei ist das ITZBund gesamtheitlich für den Aufbau aller benötigten IT-Komponenten und Dienste inkl. entsprechender Weiterentwicklung, Pflege und Wartung, Betrieb der technischen Infrastruktur und Infrastrukturdienste, sowie für das eigentliche Deployment und die technische Konfiguration der fachspezifischen Applikationen zuständig. Die Koordination des Aufbaus bzw. der fachspezifische Betrieb des PNR-Systems erfolgt dabei in durch die PNR-Verantwortlichen im ITZBund unter zu Hilfenahme von Basisinfrastruktur-Services der ITZBund Linienorganisationen. Die technische Basis setzt sich aus einer klassischen x86 Linux Infrastruktur (z.B. Provisionierungs-Automatisierung, Konfigurationsmanagement und Oracle-basierte Persistenz) und progressiven Teilen (z.B. Docker-Containern, Kafka Message Queuing, NoSQL Persistenz, Deployment-Automatisierung) zusammen und verteilt sich dabei auf mehrere IT-Systemumgebungen, die zum Teil unterschiedliche Kundenanforderungen bedienen. Zwingend sind dabei sicherheitsrelevante Vorgaben des BSI zu beachten, sodass sich in ihrer Gesamtheit eine komplexe Infrastruktur ergibt. Teil des Betriebs im ITZBund ist der Lifecycle bestehender Umgebungen sowie auch Migrationen in neue Rechenzentren. Ziel der Ausschreibung ist es, einen Rahmenvertrag zur Beauftragung von Unterstützungs-leistungen im Bereich Projektunterstützung, Architektur, Applikationsbetrieb, und Infrastrukturbetrieb für das vom ITZBund unterstützte PNR System zu erhalten.
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
81322916-Beratung, Implementierung und Inbetriebnahme von SAP Concur in 60 Ländern-Rollout auf einem bestehenden Global Template
Die GIZ nutzt seit über 20 Jahren das SAP Enterprise Resource Planning (ERP)-System bzw. Vorgängerversionen, um ihre wichtigsten betriebswirtschaftlichen Abläufe abzubilden. Das ERP-System umfasst die Standardkomponenten Personalwesen, Finanz- und Rechnungswesen (Bilanz und Jahresabschluss) sowie Beschaffung, aber auch das von der GIZ eigenentwickelte Projektbearbeitungssystem PBS zur Unterstützung des GIZ-Kernprozesses Auftrags-management (Portfolio- und Projektmanagement). Für das aktuelle System wurde vom Hersteller SAP das Wartungsende angekündigt; danach werden von SAP keine gesetzlich notwendigen Updates sowie Sicherheits-Updates mehr bereitgestellt. Um die Funktionalität und den sicheren Betrieb eines ERP-Systems für die GIZ auch weiterhin gewährleisten zu können, muss die GIZ ihr jetziges ERP-System SAP ECC V6.0 auf das Nachfolgesystem S/4HANA umstellen. Mit der Einführung von S/4HANA werden wesentliche Komponenten des bisherigen ERP-Systems funktional stark erweitert und auf eine neue, technologisch moderne Basis - zwischen den beiden Systemen liegen mehr als 10 Jahre - gebracht. Dieses ermöglicht der GIZ im Rahmen der Umstellung einen Neuaufbau der Prozess- und IT-Landschaft mit dem Ziel, durchgängige und weitestgehend systembruchfreie Geschäftsprozesse zu implementieren. Mit der Umstellung des SAP ERP-Systems auf S/4HANA verfolgt die GIZ im Rahmen der Unternehmensstrategie zudem das Ziel, wesentliche Geschäftsprozesse zu optimieren, zu standardisieren und zu digitalisieren. Integrierte Systemlösungen, die für eine reibungslose Kommunikation, einen durchgängigen Informationsfluss und eine einheitliche Datenhaltung bei den Geschäftsprozessen sorgen, werden abgebildet und für alle Beschäftigtengruppen gemäß ihrer zugeordneten Rolle und Funktion weltweit nutzbar gemacht. Die Implementierungsstrategie basiert daher auf einem Greenfieldansatz; d.h. die ERP-gestützten Prozesse werden neu implementiert und dabei wird auf eine bestmögliche Abdeckung mittels branchenüblicher Standard-Geschäftsprozesse geachtet. Dazu wurde in 2020 das Projekt LSS (Large Scale Solution) S4GIZ gestartet. Im Rahmen des oben beschriebenen Projekts LSS S4GIZ wird ein Vergabeverfahren für die Erbringung von Dienstleistungen zur Beratung und Unterstützung der GIZ durchgeführt. Es geht dabei im Rahmen eines weltweiten Rollouts von SAP Concur um die Implementierung von SAP Concur in ca. 60 Ländern. Damit soll der bereits begonnene Rollout fortgeführt werden. Die Vergabe der Leistungen erfolgt in Form einer Rahmenvereinbarung. Die genaue Ausgestaltung der Leistungsinhalte erfolgt mit den jeweiligen Einzelabrufen. Näheres regeln die Vertragsunterlagen, welche Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sämtliche zur Implementierung des S/4HANA-Systems notwendigen Lizenzen sind nicht Teil dieses Vergabeverfahrens und werden durch den Auftraggeber gestellt. Insbesondere bei den folgenden Aufgabenbereichen wird Beratung und Unterstützung notwendig werden: Implementierung von SAP Concur in ca. 60 Ländern - Fortführung der bisherigen Implementierungen ab Anfang der 4. Welle - Beratung und Unterstützung bei der Implementierung und Inbetriebnahme von SAP Concur in 60 außereuropäischen Ländern mit komplexen spezifischen regulatorischen Umständen, unter Nutzung der bisherigen Erfahrungen, Global Templates und Country Design Documents. insbesondere in den Bereichen: o Prozess- und Anforderungsanalyse o Konzeption fachlicher und technischer Bedarfe o Konfiguration und Customizing o Gestufter Rollout o Module: Request (Reiseanträge) und Expense (Reisekostenabrechnung) sowie höchstwahrscheinlich Travel (Reisebuchung) o Unterstützung bei der Entwicklung weiterer Concur basierter Services o Unterstützung bei Integration in S/4HANA o Unterstützung in den Hypercare-Phasen o Unterstützung bei der Systemdokumentation o Unterstützung im Projektmanagement Die Schätz- und Höchstmenge des Rahmenvertrages für diese Ausschreibung beträgt 500 Fachkrafttage, zuzüglich und einer Anzahl an Inlandsreisen in Höhe von 100 nach Eschborn und Bonn und einem Reisekostenbudget für Auslandsreisen iHv 20.000 EUR.
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
81322916-Beratung, Implementierung und Inbetriebnahme von SAP Concur in 60 Ländern-Rollout auf einem bestehenden Global Template
Die GIZ nutzt seit über 20 Jahren das SAP Enterprise Resource Planning (ERP)-System bzw. Vorgängerversionen, um ihre wichtigsten betriebswirtschaftlichen Abläufe abzubilden. Das ERP-System umfasst die Standardkomponenten Personalwesen, Finanz- und Rechnungswesen (Bilanz und Jahresabschluss) sowie Beschaffung, aber auch das von der GIZ eigenentwickelte Projektbearbeitungssystem PBS zur Unterstützung des GIZ-Kernprozesses Auftrags-management (Portfolio- und Projektmanagement). Für das aktuelle System wurde vom Hersteller SAP das Wartungsende angekündigt; danach werden von SAP keine gesetzlich notwendigen Updates sowie Sicherheits-Updates mehr bereitgestellt. Um die Funktionalität und den sicheren Betrieb eines ERP-Systems für die GIZ auch weiterhin gewährleisten zu können, muss die GIZ ihr jetziges ERP-System SAP ECC V6.0 auf das Nachfolgesystem S/4HANA umstellen. Mit der Einführung von S/4HANA werden wesentliche Komponenten des bisherigen ERP-Systems funktional stark erweitert und auf eine neue, technologisch moderne Basis - zwischen den beiden Systemen liegen mehr als 10 Jahre - gebracht. Dieses ermöglicht der GIZ im Rahmen der Umstellung einen Neuaufbau der Prozess- und IT-Landschaft mit dem Ziel, durchgängige und weitestgehend systembruchfreie Geschäftsprozesse zu implementieren. Mit der Umstellung des SAP ERP-Systems auf S/4HANA verfolgt die GIZ im Rahmen der Unternehmensstrategie zudem das Ziel, wesentliche Geschäftsprozesse zu optimieren, zu standardisieren und zu digitalisieren. Integrierte Systemlösungen, die für eine reibungslose Kommunikation, einen durchgängigen Informationsfluss und eine einheitliche Datenhaltung bei den Geschäftsprozessen sorgen, werden abgebildet und für alle Beschäftigtengruppen gemäß ihrer zugeordneten Rolle und Funktion weltweit nutzbar gemacht. Die Implementierungsstrategie basiert daher auf einem Greenfieldansatz; d.h. die ERP-gestützten Prozesse werden neu implementiert und dabei wird auf eine bestmögliche Abdeckung mittels branchenüblicher Standard-Geschäftsprozesse geachtet. Dazu wurde in 2020 das Projekt LSS (Large Scale Solution) S4GIZ gestartet. Im Rahmen des oben beschriebenen Projekts LSS S4GIZ wird ein Vergabeverfahren für die Erbringung von Dienstleistungen zur Beratung und Unterstützung der GIZ durchgeführt. Es geht dabei im Rahmen eines weltweiten Rollouts von SAP Concur um die Implementierung von SAP Concur in ca. 60 Ländern. Damit soll der bereits begonnene Rollout fortgeführt werden. Die Vergabe der Leistungen erfolgt in Form einer Rahmenvereinbarung. Die genaue Ausgestaltung der Leistungsinhalte erfolgt mit den jeweiligen Einzelabrufen. Näheres regeln die Vertragsunterlagen, welche Bestandteil der Vergabeunterlagen sind. Sämtliche zur Implementierung des S/4HANA-Systems notwendigen Lizenzen sind nicht Teil dieses Vergabeverfahrens und werden durch den Auftraggeber gestellt. Insbesondere bei den folgenden Aufgabenbereichen wird Beratung und Unterstützung notwendig werden: Implementierung von SAP Concur in ca. 60 Ländern - Fortführung der bisherigen Implementierungen ab Anfang der 4. Welle - Beratung und Unterstützung bei der Implementierung und Inbetriebnahme von SAP Concur in 60 außereuropäischen Ländern mit komplexen spezifischen regulatorischen Umständen, unter Nutzung der bisherigen Erfahrungen, Global Templates und Country Design Documents. insbesondere in den Bereichen: o Prozess- und Anforderungsanalyse o Konzeption fachlicher und technischer Bedarfe o Konfiguration und Customizing o Gestufter Rollout o Module: Request (Reiseanträge) und Expense (Reisekostenabrechnung) sowie höchstwahrscheinlich Travel (Reisebuchung) o Unterstützung bei der Entwicklung weiterer Concur basierter Services o Unterstützung bei Integration in S/4HANA o Unterstützung in den Hypercare-Phasen o Unterstützung bei der Systemdokumentation o Unterstützung im Projektmanagement Die Schätz- und Höchstmenge des Rahmenvertrages für diese Ausschreibung beträgt 500 Fachkrafttage, zuzüglich und einer Anzahl an Inlandsreisen in Höhe von 100 nach Eschborn und Bonn und einem Reisekostenbudget für Auslandsreisen iHv 20.000 EUR.
- Bezirkskliniken Schwaben (KU)AugsburgFrist: 21. Mai
Ausschreibung von Bereitstellung und Implementierung einer Enterprise-Resource-Planning Software
Die Bezirkskliniken Schwaben („Bezirkskliniken“) sind eine Gruppe von insgesamt acht Krankenhäusern mit insgesamt 1.266 Betten. Mehr als rund 4.250 Mitarbeiter sorgen für jährlich über 60.000 Patienten und stellen eine qualitativ hochwertige und zuverlässige Gesundheitsversorgung sicher. Die Kliniken bilden damit die Grundlage einer flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung im Regierungsbezirk Schwaben und stellen darüber hinaus einen nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor dar. Derzeit ist bei den Bezirkskliniken mit SAP ECC eine Enterprise-Resource-Planning (ERP) Software im Einsatz, für die in Kürze kein Service mehr verfügbar sein wird, so-dass diese zu ersetzen ist. Zielsetzung der Bezirkskliniken ist daher die Ablösung der bisherigen Lösung und die Implementierung einer neuen ERP-Software, um die Ge-schäftsprozesse in den Bereichen Finanzen, Controlling inklusive Planung und Report-ing, Einkauf sowie Materialwirtschaft und Fakturierung in einer zukunftsfähigen Lösung abzubilden. Die aktuelle ERP-Lösung besteht aus einer heterogenen Betriebsumgebung, die auf Einzelanwendungen, Datenbanken und Plattformen basiert. Jedes dieser Bausteine erfüllt spezifische Aufgaben, doch die fehlende Integration führt zu einer Vielzahl von Schnittstellen, die aufwändig gepflegt und koordiniert werden müssen. Vor diesem Hintergrund wird zur qualitativen Verbesserung der Geschäftsprozesse die Einführung einer zukunftsorientierten ERP-Software beabsichtigt, um die IT-Architektur zu konsolidieren sowie die Komplexität der fragmentierten Systemlandschaft zu reduzieren, indem einzelne Anwendungen, Datenbanken und Prozesse in einer einheitlichen und vernetzten Umgebung zusammengeführt werden. Die Konzeption und technische Implementierung der ERP-Software muss bis spätestens zum 30. September 2027 erfolgen. Die Softwarekomponenten werden unter Berücksichtigung des vergaberechtlichen Schutzes des Mittelstandes getrennt in zwei Losen mit dem folgenden Leistungsumfang vergeben: • Los 1: Einkauf und Materialwirtschaft, • Los 2: Finanzbuchhaltung. Es ist beabsichtigt, die Leistungen in den vorgenannten Losen zu vergeben. Dabei können die Bieter nach Maßgabe von § 30 Abs. 1 VgV für jedes einzelne Los oder aber für mehrere Lose bzw. sämtliche Lose (Los 1 und Los 2) ein Hauptangebot abgeben. Zu den vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen zählen in den beiden Losen u.a.: • Bereitstellung und Implementierung der ERP-Software in den Bereichen Finanzen sowie Einkauf und Materialwirtschaft, • Bereitstellung aller erforderlichen Lizenzen, • Erbringung von Schulungsleistungen im Zeitraum während und nach der Imple-mentierung der jeweiligen Teilbereiche der ERP-Software, • Projektmanagement zur Implementierung der ERP-Software sowie • Serviceleistungen über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren.
- Sozialstiftung Bamberg MVZ am Bruderwald gGmbH 96049 BambergBamberg
Vergabe eines Liefer- und Dienstleistungsvertrags für ein Pathologie-Informations-System (PI-System)
Die Sozialstiftung Bamberg MVZ am Bruderwald gGmbH ist eine gemeinnützig ausgerichtete Gesundheitseinrichtung in der Region Bamberg. Die Gesellschaft betreibt fünf Medizinische Versorgungszentren (MVZ) an mehreren Standorten und erbringt ambulante und sektorenübergreifende Leistungen für Patientinnen und Patienten unterschiedlicher Fachrichtungen. Als gGmbH verfolgt die Gesellschaft einen nachhaltigen Versorgungsauftrag und setzt auf hohe medizinische Qualität, verlässliche Prozesse sowie eine moderne, interoperable IT-Infrastruktur. Die MVZ-Struktur ermöglicht eine enge fachübergreifende Zusammenarbeit, kurze Wege in der Diagnostik und Therapie sowie standardisierte Qualitäts- und Datenschutzprozesse. Zentrale Dienste (u. a. Einkauf, IT, Datenschutz, Qualitätsmanagement) unterstützen die Leistungseinheiten bei der Einführung und dem Betrieb digitaler Systeme. Viele dieser übergreifenden Leistungen bezieht das Unternehmen als Tochter der Sozialstiftung Bamberg (Stiftung des öffentlichen Rechts) im Rahmen der Konzernzugehörigkeit. 2 Leistungseinheit im Rahmen der Ausschreibung Im MVZ am Bruderwald ist die Praxis und das Institut für Pathologie, Neuropathologie, Molekulare Diagnostik und Zytologie angesiedelt. Die Einheit deckt das gesamte Spektrum der ärztlichen Pathologie ab – von der histologischen und zytologischen Routinediagnostik über neuropathologische Fragestellungen bis hin zur molekularen Diagnostik zur Präzisionsmedizin. Versorgungsauftrag und Einsenderstruktur • Einsenderkreise: Krankenhäuser/Kliniken sowie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte mehrerer Fachrichtungen (insb. Chirurgie, Gastroenterologie, Urologie, Gynäkologie, Dermatologie, HNO, Allgemeinmedizin u. a.). • Versorgungsanteile: Die Aufträge entfallen zum deutlich überwiegenden Teil auf ambulante Einsendungen; stationäre Fälle werden ergänzend versorgt. Ambulante sowie stationäre Versorgung erfolgt sowohl konzernintern als auch in relevantem Umfang gegenüber Dritten. • Regionale Reichweite: Versorgung von Einrichtungen in der Region und – je nach Fachgebiet – überregional. Leistungsspektrum (Auszug) • Histologie/Routinepathologie: Biopsien und Resektate inkl. intraoperativer Konsile (Schnellschnitt), Standard- und Spezialfärbungen, Immunhistochemie. • Zytologie: Gynäkologische und nicht-gynäkologische Zytologie, Dünnschicht-verfahren, ggf. molekulare Zusatzdiagnostik (HPV). • Neuropathologie: Tumor- und Nicht-Tumor-Pathologien des zentralen und peripheren Nervensystems, intraoperative Beurteilungen, alle erforderlichen molekularen Untersuchungen. • Molekulare Diagnostik: Methodisch je nach Indikation z. B. PCR-basierte Verfahren und NGS-Panels zur therapierelevanten Befundung; interdisziplinäre Einbindung in Tumorkonferenzen. • Befund- und Kommunikationsprozesse: Strukturierte, fristgerechte Befundüber-mittlung an Einsender; Teilnahme an interdisziplinären Boards/Konferenzen. 3 Ziel der Ausschreibung Mit dieser Ausschreibung sucht die Sozialstiftung Bamberg MVZ am Bruderwald gGmbH eine zukunftssichere Pathologie-Spezialsoftware, die den beschriebenen multidisziplinären Diagnostikbetrieb (Pathologie, Neuropathologie, Molekulare Diagnostik und Zytologie) in einer überwiegend ambulanten Einsenderlandschaft umfassend unterstützt, rechtssicher und interoperabel ist und skalierbar. Die Sozialstiftung Bamberg MVZ am Bruderwald gGmbH beabsichtigt, einen EVB-IT-Systemvertrag für ein Pathologie-Informations-System (PIS) und einen Vollservice-vertrag mit einer Basisvertragslaufzeit von 36 Monaten abzuschließen. Der Vollservicevertrag (incl. Wartung) wird für 36 Monate fest vereinbart. Optional kann die Laufzeit des Vertrages durch entsprechende Erklärungen des AG spätestens 6 Monate vor Ablauf der 36-monatigen Vertragsvereinbarung unter Beibehaltung der Vertragsbedingungen jeweils um ein weiteres Jahr verlängert werden. Der Vertrag verlängert sich nicht, wenn der AN der Verlängerung innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Erklärung des AG widerspricht. Die Vertragslaufzeit wird auf insgesamt 10 Jahre begrenzt.
- Sozialstiftung Bamberg MVZ am Bruderwald gGmbH 96049 Bamberg
Vergabe eines Liefer- und Dienstleistungsvertrags für ein Pathologie-Informations-System (PI-System)
Die Sozialstiftung Bamberg MVZ am Bruderwald gGmbH ist eine gemeinnützig ausgerichtete Gesundheitseinrichtung in der Region Bamberg. Die Gesellschaft betreibt fünf Medizinische Versorgungszentren (MVZ) an mehreren Standorten und erbringt ambulante und sektorenübergreifende Leistungen für Patientinnen und Patienten unterschiedlicher Fachrichtungen. Als gGmbH verfolgt die Gesellschaft einen nachhaltigen Versorgungsauftrag und setzt auf hohe medizinische Qualität, verlässliche Prozesse sowie eine moderne, interoperable IT-Infrastruktur. Die MVZ-Struktur ermöglicht eine enge fachübergreifende Zusammenarbeit, kurze Wege in der Diagnostik und Therapie sowie standardisierte Qualitäts- und Datenschutzprozesse. Zentrale Dienste (u. a. Einkauf, IT, Datenschutz, Qualitätsmanagement) unterstützen die Leistungseinheiten bei der Einführung und dem Betrieb digitaler Systeme. Viele dieser übergreifenden Leistungen bezieht das Unternehmen als Tochter der Sozialstiftung Bamberg (Stiftung des öffentlichen Rechts) im Rahmen der Konzernzugehörigkeit. 2 Leistungseinheit im Rahmen der Ausschreibung Im MVZ am Bruderwald ist die Praxis und das Institut für Pathologie, Neuropathologie, Molekulare Diagnostik und Zytologie angesiedelt. Die Einheit deckt das gesamte Spektrum der ärztlichen Pathologie ab – von der histologischen und zytologischen Routinediagnostik über neuropathologische Fragestellungen bis hin zur molekularen Diagnostik zur Präzisionsmedizin. Versorgungsauftrag und Einsenderstruktur • Einsenderkreise: Krankenhäuser/Kliniken sowie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte mehrerer Fachrichtungen (insb. Chirurgie, Gastroenterologie, Urologie, Gynäkologie, Dermatologie, HNO, Allgemeinmedizin u. a.). • Versorgungsanteile: Die Aufträge entfallen zum deutlich überwiegenden Teil auf ambulante Einsendungen; stationäre Fälle werden ergänzend versorgt. Ambulante sowie stationäre Versorgung erfolgt sowohl konzernintern als auch in relevantem Umfang gegenüber Dritten. • Regionale Reichweite: Versorgung von Einrichtungen in der Region und – je nach Fachgebiet – überregional. Leistungsspektrum (Auszug) • Histologie/Routinepathologie: Biopsien und Resektate inkl. intraoperativer Konsile (Schnellschnitt), Standard- und Spezialfärbungen, Immunhistochemie. • Zytologie: Gynäkologische und nicht-gynäkologische Zytologie, Dünnschicht-verfahren, ggf. molekulare Zusatzdiagnostik (HPV). • Neuropathologie: Tumor- und Nicht-Tumor-Pathologien des zentralen und peripheren Nervensystems, intraoperative Beurteilungen, alle erforderlichen molekularen Untersuchungen. • Molekulare Diagnostik: Methodisch je nach Indikation z. B. PCR-basierte Verfahren und NGS-Panels zur therapierelevanten Befundung; interdisziplinäre Einbindung in Tumorkonferenzen. • Befund- und Kommunikationsprozesse: Strukturierte, fristgerechte Befundüber-mittlung an Einsender; Teilnahme an interdisziplinären Boards/Konferenzen. 3 Ziel der Ausschreibung Mit dieser Ausschreibung sucht die Sozialstiftung Bamberg MVZ am Bruderwald gGmbH eine zukunftssichere Pathologie-Spezialsoftware, die den beschriebenen multidisziplinären Diagnostikbetrieb (Pathologie, Neuropathologie, Molekulare Diagnostik und Zytologie) in einer überwiegend ambulanten Einsenderlandschaft umfassend unterstützt, rechtssicher und interoperabel ist und skalierbar. Die Sozialstiftung Bamberg MVZ am Bruderwald gGmbH beabsichtigt, einen EVB-IT-Systemvertrag für ein Pathologie-Informations-System (PIS) und einen Vollservice-vertrag mit einer Basisvertragslaufzeit von 36 Monaten abzuschließen. Der Vollservicevertrag (incl. Wartung) wird für 36 Monate fest vereinbart. Optional kann die Laufzeit des Vertrages durch entsprechende Erklärungen des AG spätestens 6 Monate vor Ablauf der 36-monatigen Vertragsvereinbarung unter Beibehaltung der Vertragsbedingungen jeweils um ein weiteres Jahr verlängert werden. Der Vertrag verlängert sich nicht, wenn der AN der Verlängerung innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Erklärung des AG widerspricht. Die Vertragslaufzeit wird auf insgesamt 10 Jahre begrenzt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf auftrag.ai. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Landtag Brandenburg.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.