Lieferung eines eines konfokalen Mikroskopsystems für den Einsatz im Hochsicherheitslabor (S4) des ZBS5
Gegenstand des Auftrags ist die Lieferung eines eines konfokalen Mikroskopsystems für den Einsatz im Hochsicherheitslabor (S4) des ZBS5 Im Rahmen des gesetzlichen Auftrages des RKI übernimmt ZBS5 zentrale Aufgaben zur Erforschung von humanpathogenen Hochrisikoerregern, einschließlich detaillierter Analysen von Infektio...
Angebotsfrist:28. Mai 2026
Typ:Ausschreibung
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Gegenstand des Auftrags ist die Lieferung eines eines konfokalen Mikroskopsystems für den Einsatz im Hochsicherheitslabor (S4) des ZBS5 Im Rahmen des gesetzlichen Auftrages des RKI übernimmt ZBS5 zentrale Aufgaben zur Erforschung von humanpathogenen Hochrisikoerregern, einschließlich detaillierter Analysen von Infektionsmechanismen, Pa...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Robert Koch-Institut (RKI)
- Veröffentlicht: 27. April 2026
- Frist: 28. Mai 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Gegenstand des Auftrags ist die Lieferung eines eines konfokalen Mikroskopsystems für den Einsatz im Hochsicherheitslabor (S4) des ZBS5 Im Rahmen des gesetzlichen Auftrages des RKI übernimmt ZBS5 zentrale Aufgaben zur Erforschung von humanpathogenen Hochrisikoerregern, einschließlich detaillierter Analysen von Infektionsmechanismen, Pathophysiologie und Virulenz. Das Fachgebiet setzt hierfür zunehmend auf komplexe, stammzell-abgeleitete 3D-Organoidkulturen sowie Organ-on-a-Chip-Modelle, die der menschlichen Gewebearchitektur ähnlich sind und damit ein unverzichtbares Werkzeug für präzise und translational relevante Infektionsstudien darstellen. Diese hoch-empfindlichen 3D-Modelle stellen außergewöhnliche Anforderungen an Bildgebungssysteme, insbesondere bezüglich der Beleuchtung, Abbildungstiefe, Arbeitsabstand, sowie der Gewährleistung konstanter Umgebungsbedingungen für Langzeituntersuchungen. Eine weitere spezifische Anforderung ist der Langzeitbetrieb des Mikroskops in einem Hochsicherheitslabor, das unter Bedingungen der Schutzstufe 4 (gemäß Biostoffverordnung) betrieben wird. Diese erfordert u.a. eine Begasungstauglichkeit und ein Wartungskonzept, das Wartung und Reparatur durch die Nutzer/innen umfasst. Konfokale Mikroskopsysteme erfüllen diese Anforderungen in der Regel nicht. Daher erfolgt die Vergabe gem. §14Abs.4Nr.2b)VgV.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
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Dokumente und Anhänge
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Ersatzteilunterstützung zu enthalten. - Das angebotene System muss den in Deutschland einschlägigen Anforderungen des Medizinprodukterechts, des Strahlenschutzrechts sowie den einschlägigen Sicherheits-, EMV- und Arbeitsschutzbestimmungen entsprechen. - Für alle angebotenen Systembestandteile ist eine rechtmäßige CE-Kennzeichnung bzw. eine für die angebotene Konfiguration rechtlich zulässige Konformitätslage nachzuweisen. - Das System muss bei Abnahme einen aktuellen, supportfähigen Softwarestand sowie ein aktuelles, supportfähiges Betriebssystem aufweisen. - Der Bieter hat eine Mindest-Sachmängelhaftung von 12 Monaten ab Abnahme zu gewährleisten. - Die Ersatzteilversorgung ist für mindestens 10 Jahre ab Abnahme verbindlich zu gewährleisten. - Betriebs-, Service- und Anwenderdokumentation sind in deutscher Sprache bereitzustellen. - Der vollständige Liefer- und Leistungsumfang einschließlich aller für den bestimmungsgemäßen Betrieb erforderlichen Komponenten ist transparent aufzulisten. STATIVSYSTEM: - Das System ist als biplanare Konfiguration mit zwei simultan nutzbaren Bildebenen auszuführen. - Das Stativsystem ist decken- und/oder bodenmontiert oder in technisch gleichwertiger Weise auszuführen und muss motorisierte, freie sowie reproduzierbare Positionierungen ermöglichen. - Es müssen speicher- und abrufbare Arbeits- und Parkpositionen vorhanden sein. - Kollisionsschutz und definierte Parkpositionen zur Gewährleistung von Patiententransfer, Notfallzugang und Anästhesiezugang sind vorzusehen. - Die Geometrie des Systems muss einen freien Zugang zum Kopfbereich des Patienten im klinischen Routinebetrieb ermöglichen. RÖNTGENGENERATORSYSTEM: - Mikroprozessorgesteuerter Hochfrequenzgenerator mit automatischer Dosisleistungsregelung für Durchleuchtung und Akquisition. - Generatorleistung mindestens 100 kW bei 100 kV oder ein gleichwertiger, für biplanare neurointerventionelle Anwendungen geeigneter Leistungsnachweis. - Spannungsbereich mindestens 40 bis 125 kV oder gleichwertig. - Unterstützung gepulster Durchleuchtung sowie biplanarer Akquisitions- und Roadmap-Anwendungen. - Unterstützte Bildgebungsmodi müssen mindestens Fluoroskopie inkl. Last-Image-Hold und Fluoro-Store/Loop, DSA inkl. Roadmap/Overlay sowie rotationsbasierte 3D-Akquisitionen umfassen. - Die maßgeblichen Generatorleistungsdaten sind im Angebot nachvollziehbar anzugeben. RÖNTGENSTRAHLER: - Hochleistungs-Röntgenröhrensystem, geeignet für längere neurointerventionelle Prozeduren mit Durchleuchtung, Serien, DSA und 3D-Rotationsangiographie. - Mindestens zwei Fokus- / Betriebsarten oder eine technisch gleichwertige Lösung zur Sicherstellung hoher Bildqualität und thermischer Belastbarkeit. - Gepulste Durchleuchtung mit optimiertem Dosismanagement für kurze Pulszeiten. - Die angebotene Konfiguration muss unter klinisch relevanten Randbedingungen eine für neurointerventionelle Eingriffe ausreichende thermische Reserve aufweisen; die maßgeblichen Leistungsdaten sind im Angebot darzustellen. ERBRINGUNG ZUGEHÖRIGER DIENSTLEISTUNGEN: - Projektmanagementleistungen einschließlich Benennung eines verantwortlichen Projektleiters. - Bereitstellung sämtlicher gerätebezogener Planungsunterlagen, Anschlusswerte, Lastangaben, Aufstellungs- und Schnittstellenpläne sowie Angaben zu Sicherheits- und Freihaltebereichen. - Lieferung, Transport, Transportversicherung, Einbringung, Montage, Positionierung, Installation und Inbetriebnahme des Systems. - Überprüfung und Justage der Systemparameter, Bildqualität, Sicherheitsfunktionen, Tisch- und Stativbewegungen sowie der bestellten Optionen und Schnittstellen. - Initiale Einweisung / Schulung der vom Auftraggeber benannten Key-User durch qualifiziertes Fachpersonal einschließlich Anwendungs- und Bedienerschulung. - Übergabe der Dokumentation, Wartungs- und Prüfunterlagen sowie der Abnahme- / Inbetriebnahmeprotokolle. - Durchführung der Funktions- und Abnahmeprüfung sowie Unterstützung des Auftraggebers bei den für die Inbetriebnahme erforderlichen qualitätssichernden bzw. sachverständigenbezogenen Prüfungen nach den einschlägigen strahlenschutzrechtlichen Vorgaben. - Bauseitige Maßnahmen sind nicht Gegenstand des Auftrags. 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- Der Auftraggeber ist Robert Koch-Institut (RKI).
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