Liefern und Einbringen Aktivkohle Filteranlage - Kläranlage Vogelholz
Anlieferung von 420 m³ Granulataktivkohle mittels Ein- oder Mehrkammersilofahrzeugen direkt zu den Aktivkohlefilterbecken der Kläranlage. Der Auftrag umfasst das Bewässern der Kohle im Fahrzeug sowie das anschließende Einspülen der bewässerten Kohle in insgesamt 3 Filterkammern.
Angebotsfrist:27. April 2026(abgelaufen)
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Anlieferung von 420 m³ Granulataktivkohle mittels Ein- oder Mehrkammersilofahrzeugen direkt zu den Aktivkohlefilterbecken der Kläranlage. Der Auftrag umfasst das Bewässern der Kohle im Fahrzeug sowie das anschließende Einspülen der bewässerten Kohle in insgesamt 3 Filterkammern.
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Stadt Schwäbisch Hall, Zentrale Vergabestelle
- Veröffentlicht: 24. März 2026
- Frist: 27. April 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Anlieferung von 420 m³ Granulataktivkohle mittels Ein- oder Mehrkammersilofahrzeugen direkt zu den Aktivkohlefilterbecken der Kläranlage. Der Auftrag umfasst das Bewässern der Kohle im Fahrzeug sowie das anschließende Einspülen der bewässerten Kohle in insgesamt 3 Filterkammern.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
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Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
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Ähnliche Bekanntmachungen
7- Kreiswerke Cham
Los 3
1. Betroffene EAG bei Los 3 und Metallschrott: Die bei Los 3 betroffenen Altgeräte stammen aus der Sammelgruppe 4 - ohne Nachtspeicherheizgeräte und - ohne Leuchten, Geräte der Unterhaltungs-, Informations- und Telekommunikations- und Bürotechnik, bei denen mindestens eine der äußeren Abmessungen mehr als 50 cm beträgt und einen hohen Kunststoffanteil aufweisen. Die Untergruppe batteriebetriebene EAG aus Gruppe 4 wird an den Wertstoffhöfen grds. gesondert erfasst und dem Auftragnehmer optional auch gesondert übergeben, sollten solche EAG überhaupt anfallen – bislang ist dies nicht der Fall. Der vom Los 3 überdies betroffene Metallschrott wird an den WSH bislang aufgrund von Platzengpässen und wegen der anschließenden Eigenverwertung in denselben Containern mit den vorgenannten EAG der Sammelgruppe 4 - ohne Untergruppe - erfasst. Er weist unterschiedliche Qualitäten auf, eine bestimmte Zusammensetzung kann von den Kreiswerken nicht zugesagt werden. Die insgesamt in den Letzten Jahren von den WSH abzuholenden Gesamtmasse an EAG und Metallschrott nach diesem Los betrug in 2025: 1.258,66 t, in 2024: 1.245,57 t in 2023: 1.139, 15 t. Der Anteil EAG an der erfassten Gesamtmenge machte dabei insgesamt rund 25% aus, 75% der Gesamtmasse betrafen Metallschrott. Zuzüglich wurde knapp 1 t zusätzlich pro Monat aus Direktannahmen der EAG an der EBA erzielt. Der grds. von Los 2 umfasste Anteil der EAG aus Gruppe 4 mit hohem Kunststoffanteil, welcher nur bei Aufhebung des Loses 2 auch vom hiesigen Auftragnehmer für Los 3 zu übernehmen ist, wird auf rund 12 t pro Jahr geschätzt. 4.3.2 Zu erbringende Leistungen in Los 3: Der Auftragnehmer des Loses 3 hat im Einzelnen folgende Leistungen zu erbringen: - Gestellung von Sammelcontainern an den Wertstoffhöfen wie folgt: o je mindestens einen Absetzcontainer für 38 Wertstoffhöfe mit einem Volumen von mindestens 10m³ (ca. 50 Stück), o einen Abrollcontainer (36m³) für den Wertstoffhof Cham o optional bei Bedarf sind auf gesonderte Anforderung der Kreiswerke an einzelnen Wertstoffhöfen (bis zu 39 Stück insgesamt) Gitterboxen zur Getrennterfassung etwaiger batteriebetriebener EAG der Gruppe 4 zu stellen, hierfür werden daher gesonderte Preise abgefragt. - Abholung der Sammelcontainer/Gitterboxen auf Abruf und innerhalb von 3 Werktagen nach Vollmeldung. Die Erfassung und der Transport haben so zu erfolgen, dass die spätere Vorbereitung zur Wiederverwendung, die Demontage und das Recycling nicht behindert und Brandrisiken minimiert werden. - Transport der Container zur Erstbehandlungsanlage und dortige eichrechtlich konforme Verwiegung der von den WSH insgesamt übernommenen Masse je Abholung (z.B. Differenzverwiegung der Anlieferung mit den Vorgaben aus Los 2), - Annahme von direkten Altgeräte-Anlieferungen der Gruppe 4 aus privaten Haushalten an einer Sammelstelle im Umkreis von 25 km zum Verwaltungssitz der Kreiswerke Cham, Mittelweg 15, 93413 Cham, einschließlich eichrechtlich konformer Verwiegung bei deren Anlieferung und – falls nicht mit dem Standort der Erstbehandlungsanlage identisch - Transport zur Erstbehandlungsanlage. Die Masse der auf diese Weise separat erfassten EAG ist gesondert auszuweisen und in der Statistik aufzunehmen. - Erstbehandlung der EAG von den WSH sowie aus der Direktannahme im Namen der Kreiswerke nach Maßgabe des ElektroG, der EAG-BehandV und Berücksichtigung der einschlägigen LAGA-Merkblätter; soweit eine Vorbereitung zur Wiederverwendung ausscheidet, mindestens Schadstoffentfrachtung und Wertstoffseparierung - Folgebehandlung der EAG einschl. Verwertung bzw. (soweit nicht möglich) Beseitigung - die Masse der erfassten EAG (sowie optional auch der Untergruppe batteriebetriebene Geräte) einschließlich der weiteren Angaben nach ElektroG über die Art der Verwertung, etwaige Beseitigung sowie überdies die Masse des erfassten Metallschrotts ist für Zwecke der Abfallstatistik und bei EAG auch der Mengenmeldungen an die stiftung ear vom Auftragnehmer zu ermitteln; - Zusammenstellen der erforderlichen Mengendaten nach ElektroG für die Erstellung der Monatsmeldungen über die erfassten und einer Verwertung oder Beseitigung zugeführten EAG zzgl. Untergruppe batteriebetrieben Geräte gemäß ElektroG und stiftung ear (Elektro Altgeräte Register) durch den Auftraggeber, Übersendung der Monatsstatistik nach ElektroG an den Auftraggeber bis spätestens zum 10. des dem Leistungsmonat folgenden Monats, sowie der entsprechenden Jahresstatistik bis zum 10.03. des dem Leistungsjahr folgenden Jahres, Erstellen der Monats- und Jahresstatistik über den erfassten Metallschrott und Übermittlung an den Auftraggeber zu denselben Stichtagen. - Vermarktung oder Verwertung des übernommenen Metallschrotts und Nachweis der Masse sowie der Verwertungswege Wird für Gruppe 5 nicht optiert => bei Los 3 zuzügliche Übernahme der EAG aus Gruppe 4 mit hohem Kunststoffanteil Die Ausführung des Loses 3 ist davon abhängig, dass Los 2 ebenfalls beauftragt werden kann, da sich die Sammelgruppe 4 auf diese beiden Lose verteilt. Für den Fall, dass Los 2 mangels Angeboten oder mangels Wirtschaftlichkeit nicht beauftragt werden kann, eine Optierung daher für Gruppe 5 nicht in Betracht kommt, hat der Auftragnehmer des Loses 3 zzgl. zum dargestellten Leistungsspektrum auch die EAG der Gruppe 4 mit hohem Kunststoffanteil zu übernehmen und zu verwerten. Diese betragen schätzungsweise rund 1 t pro Monat.
- Stadt Bad Münstereifel
Wiederherstellung Gewässer Dreisbach
Im Juli 2021 wurde die Stadt Bad Münstereifel von einer extremen Starkregen- und Hochwasserkatastrophe betroffen. Insbesondere der Dreisbach wurde dabei erheblich beschädigt. Im Rahmen des Wiederaufbaus und durch finanzielle Unterstützung des Bundes und des Landes NRW wurde das Projekt "M225 Gewässerwiederherstellung Dreisbach" initiiert. Der Dreisbach ist Teil mehrerer Gewässerkomplexe im Stadtgebiet und durchquert sowohl bewaldetes als auch bebautes Gebiet. Die Projektverantwortung liegt bei der Stadt Bad Münstereifel. Das Hochwasser führte zu extremer Tiefen- und Ufererosion entlang des gesamten Bachlaufs, beschädigte Durchlässe, Brücken und Infrastruktur. In mehreren Abschnitten kam es zu massiven Erosionserscheinungen, Sedimentablagerungen, zerstörten Uferbereichen, Verklausungen durch Totholz und beschädigten Versorgungsleitungen. Ziel der Maßnahme ist die Wiederherstellung der ökologisch-wasserwirtschaftlichen Situation vor dem Hochwasserereignis sowie eine nachhaltige Verbesserung der wasserbaulichen Anlagen. Gleichzeitig sollen Eingriffe aufgrund der Lage des Dreisbachs im Naturschutzgebiet auf ein Minimum reduziert werden. Diese Ausschreibung umfasst mehrere räumlich getrennte Einzelmassnahmen, die jedoch teilweise ineinandergreifen (z.B. durch Verlagerung von Sedimenten). Eine losweise Vergabe ist daher nicht vorgesehen. Lage und Beschreibung der Einzelmassnahmen sind im Übersichtslageplan dargestellt. Angebotsgliederung (Kapitel) Das aufgestellte Leistungsverzeichnis ist entsprechend der Einzelmassnahmen gegliedert, wobei ein allgemeiner Teil vorgelagert ist und die Sanierung der Zu- bzw. Auslaufbereiche von insgesamt 8 Durchlässen zusammengefasst wurde. 1.1 Baustellenübergreifende Leistungen 1.2 Massnahme 1 Schönau Gew.-km 0,1-0,25 1.3 Massnahme 2 Gewässerwiederherstellung Gew.-km 1,02-1,25 1.4 Durchlässe sanieren 1.5 Massnahme 3 Sedimentfläche entfernen Gew.-km 1,74-1,85 1.6 Massnahme 4 Stabilisierung seitl. Zulauf Gew.-km 2,25 1.7 Arbeiten auf Nachweis Eine getrennte Vergabe ist hier nicht möglich. Auftraggeber für alle Arbeiten ist die Stadt Bad Münstereifel. Allgemeiner Hinweis zur Kalkulation: Es wird empfohlen, sich zur Kalkulation die Örtlichkeit, aber auch die Planunterlagen und Auflagen der Behörden anzusehen. Durch die Lage der Massnahme direkt im und am Gewässer ergeben sich hieraus starke Abhängigkeiten von Wetterlagen und Wasserständen Die Bodenverhältnisse können stark variieren in Abhängigkeit von Witterung und Durchfeuchtung; die Arbeiten sind daher grundsätzlich außerhalb der Hochwasserzeiten auszuführen. Bei steigenden Wasserständen und ungeeigneten Bodenverhältnissen sind die Arbeiten einzustellen. Derartige Wartezeiten sind einzukalkulieren; ggf. hierdurch bedingte längere Vorhaltezeiten bzw. -kosten, sowie die Sicherung des Bauzustandes werden nichtesondert vergütet. Der Gewässerabfluss muss jederzeit, auch im Hochwasserfall, schadlos gewährleistet sein um eine Gefährdung der Unterlieger zu vermeiden. Leistungen zur Wasserhaltung und Reinhaltung des Gewässers sind in entsprechenden Positionen aufgeführt. Der AN hat die Wahl der einzusetzenden Arbeitsgeräte und Fahrzeuge entsprechend zu berücksichtigen und einzukalkulieren. Es handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland geförderte Maßnahme zur Beseitigung von Schäden an öffentlicher und privater Infrastruktur sowie zum Wiederaufbau anlässlich der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 (Fördermittelrichtlinie (FRL) Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen) vom 27 Mai 2025. Auf die geltende Förderrichtlinie Wiederaufbau wird ausdrücklich hingewiesen.
- Abwasserverband SaaleHofFrist: 01. Mai
Planungsleistungen für den Neubau einer Mehrzweckhalle
Gegenstand des Auftrags sind Planungsleistungen für den Neubau einer Mehrzweckhalle als Fahrzeug-, Werkstatt- und Lagerhalle einschließlich Sozial- und Nebenräumlichkeiten. Beauftragt werden die folgenden Leistungsbilder gemäß HOAI 2021: - Los 1 Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI) - Los 2 Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI) - Los 3 Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI) Allgemeine Zielstellung Der Abwasserverband Saale (AVS) betreibt seit 1964 die Verbandskläranlage Hof. Das Einzugsgebiet des Abwasserverbandes umfasst 14 Kommunen mit aktuell rund 100.000 Einwohnern und verschiedenen kleineren und größeren Gewerbebetrieben. Die Kläranlage selbst ist auf 290.000 Einwohner-werte (EW) ausgelegt. Der AVS beabsichtigt im Zufahrtsbereich der Kläranlage die Neuerrichtung einer eingeschossigen Mehrzweckhalle zur frostfreien Nutzung als Lager, Garage, Werkstatt und Nebenräumlichkeiten. Ziel der Ausschreibung ist die Vergabe von Planungsleistungen, die Erstellung der Genehmigungsplanung sowie die Ausführungsplanung, Mitwirkung bei der Vergabe und Objektüberwachung umfassen. Die Planung soll unter Berücksichtigung aller geltenden Gesetze, Verordnungen, Normen und Richtlinien erfolgen und wirtschaftliche, funktionale sowie nachhaltige Aspekte berücksichtigen. Ziel ist, die Genehmigungsplanung bis Anfang Dezember 2026 bei Genehmigungsbehörde vorzulegen. Die Fertigstellung der gedämmten Hallenhülle inkl. Dach sollte bis Dezember 2027 erfolgen. Die Baufertigstellung soll im April 2028 erfolgen. Bewerber sollen ihre Erfahrungen im Hallenbau, insbesondere für Gewerbe- und Industriegebäude, nachweisen und Referenzen vergleichbarer Projekte vorlegen. Funktionale Anforderungen Lagerbereich - Lagerung von Pumpen, Stromerzeugern, Fahrzeugen und Anhängern - Befahrbarkeit für LKW - Rolltore - Hochregallagerung mit Gabelstaplerbetrieb Werkstattbereich - Reparatur von PKW und LKW - Montagegrube - Portalkran (5 t) - robuste, chemikalienbeständige Oberflächen - Arbeitsschutzanforderungen gemäß DGUV und ASR Waschbereich - Waschhalle oder Waschplatz - Abscheideanlage - Berücksichtigung wasserrechtlicher Anforderungen - Abstimmung mit zuständigen Behörden Bürobereich, Neben- und Sozialräume (verteilt auf 2 Ebenen) - 2 Büroräume mit Einzelarbeitsplätzen - Aufenthalts- / Besprechungsraum mit Küche - Sanitärbereiche - Schwarz-/Weiß-Umkleide mit Duschen für 6 männliche und 2 weibliche Mitarbeitende - Kleidertrocknung - Besprechungsraum - Lager-/Abstellräume Technische Gebäudeausrüstung Planung der technischen Ausrüstung einschließlich: - Heizung - Lüftung - Sanitär - Elektro- und Starkstromanlagen - ggf. technische Sonderanlagen (z. B. Kranbahn, Werkstattausstattung) - Brandschutz Ein Technikraum ist innerhalb des Gebäudes vorzusehen. Medienanschlüsse: - Strom / Drehstrom - Trinkwasser / Betriebswasser - Abwasser - Fernwärme Tragwerksplanung - zweckmäßige Tragwerkskonzeption für Hallenbauweise - Berücksichtigung von Kranlasten - Berücksichtigung späterer Erweiterungsmöglichkeiten - Abstimmung mit Baugrundgutachten Nachhaltigkeit und Energie - Gründach - Photovoltaikanlage (optional) - Einhaltung der Anforderungen des GEG - energieeffiziente und wartungsarme Konzeption - wirtschaftlicher Betrieb - Berücksichtigung optionaler Erweiterungsflächen Grundstück und Baugrund - Rodungsarbeiten (Planung) - Festlegung der Untersuchungsstellen für Baugrunduntersuchung - Planung von Aushub und Entsorgung - Anbindung an bestehende Medienleitungen Standort und Eigentümer Die Verbandskläranlage des Abwasserverbandes Saale befindet sich im Norden der Stadt Hof. Öst-lich begrenzt die Saale das Anlagengelände. Eigentümer des Grundstücks ist der Abwasserverband Saale. Im Bereich des geplanten Vorhabens ist ein Lockergesteinsgrundwasserleiter ausgebildet. Der Grundwasserstand liegt bei ca. 1,50 m u. GOK. Dieser ist jedoch durch die anzunehmende hydraulische Verbindung des Grundwasserkörpers mit der Saale als stark schwankend anzusehen. Leistungsumfang nach HOAI Die Leistungen umfassen jeweils die Grundleistungen der HOAI in den Leistungsphasen 1-8 für: - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1-8, soweit projekterforderlich) Hierzu gehören insbesondere: - Grundlagenermittlung - Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung - Ausführungsplanung - Mitwirkung bei der Vergabe - Objektüberwachung - Objektbetreuung Die Fachplanungen sind integrativ in die Objektplanung einzubinden. Die Koordination sämtlicher Fachplanungen obliegt dem Objektplaner.
- Abwasserverband SaaleHofFrist: 04. Mai
Planungsleistungen für den Neubau einer Mehrzweckhalle
Gegenstand des Auftrags sind Planungsleistungen für den Neubau einer Mehrzweckhalle als Fahrzeug-, Werkstatt- und Lagerhalle einschließlich Sozial- und Nebenräumlichkeiten. Beauftragt werden die folgenden Leistungsbilder gemäß HOAI 2021: - Los 1 Objektplanung Gebäude (§§ 33 ff. HOAI) - Los 2 Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI) - Los 3 Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI) Allgemeine Zielstellung Der Abwasserverband Saale (AVS) betreibt seit 1964 die Verbandskläranlage Hof. Das Einzugsgebiet des Abwasserverbandes umfasst 14 Kommunen mit aktuell rund 100.000 Einwohnern und verschiedenen kleineren und größeren Gewerbebetrieben. Die Kläranlage selbst ist auf 290.000 Einwohner-werte (EW) ausgelegt. Der AVS beabsichtigt im Zufahrtsbereich der Kläranlage die Neuerrichtung einer eingeschossigen Mehrzweckhalle zur frostfreien Nutzung als Lager, Garage, Werkstatt und Nebenräumlichkeiten. Ziel der Ausschreibung ist die Vergabe von Planungsleistungen, die Erstellung der Genehmigungsplanung sowie die Ausführungsplanung, Mitwirkung bei der Vergabe und Objektüberwachung umfassen. Die Planung soll unter Berücksichtigung aller geltenden Gesetze, Verordnungen, Normen und Richtlinien erfolgen und wirtschaftliche, funktionale sowie nachhaltige Aspekte berücksichtigen. Ziel ist, die Genehmigungsplanung bis Anfang Dezember 2026 bei Genehmigungsbehörde vorzulegen. Die Fertigstellung der gedämmten Hallenhülle inkl. Dach sollte bis Dezember 2027 erfolgen. Die Baufertigstellung soll im April 2028 erfolgen. Bewerber sollen ihre Erfahrungen im Hallenbau, insbesondere für Gewerbe- und Industriegebäude, nachweisen und Referenzen vergleichbarer Projekte vorlegen. Funktionale Anforderungen Lagerbereich - Lagerung von Pumpen, Stromerzeugern, Fahrzeugen und Anhängern - Befahrbarkeit für LKW - Rolltore - Hochregallagerung mit Gabelstaplerbetrieb Werkstattbereich - Reparatur von PKW und LKW - Montagegrube - Portalkran (5 t) - robuste, chemikalienbeständige Oberflächen - Arbeitsschutzanforderungen gemäß DGUV und ASR Waschbereich - Waschhalle oder Waschplatz - Abscheideanlage - Berücksichtigung wasserrechtlicher Anforderungen - Abstimmung mit zuständigen Behörden Bürobereich, Neben- und Sozialräume (verteilt auf 2 Ebenen) - 2 Büroräume mit Einzelarbeitsplätzen - Aufenthalts- / Besprechungsraum mit Küche - Sanitärbereiche - Schwarz-/Weiß-Umkleide mit Duschen für 6 männliche und 2 weibliche Mitarbeitende - Kleidertrocknung - Besprechungsraum - Lager-/Abstellräume Technische Gebäudeausrüstung Planung der technischen Ausrüstung einschließlich: - Heizung - Lüftung - Sanitär - Elektro- und Starkstromanlagen - ggf. technische Sonderanlagen (z. B. Kranbahn, Werkstattausstattung) - Brandschutz Ein Technikraum ist innerhalb des Gebäudes vorzusehen. Medienanschlüsse: - Strom / Drehstrom - Trinkwasser / Betriebswasser - Abwasser - Fernwärme Tragwerksplanung - zweckmäßige Tragwerkskonzeption für Hallenbauweise - Berücksichtigung von Kranlasten - Berücksichtigung späterer Erweiterungsmöglichkeiten - Abstimmung mit Baugrundgutachten Nachhaltigkeit und Energie - Gründach - Photovoltaikanlage (optional) - Einhaltung der Anforderungen des GEG - energieeffiziente und wartungsarme Konzeption - wirtschaftlicher Betrieb - Berücksichtigung optionaler Erweiterungsflächen Grundstück und Baugrund - Rodungsarbeiten (Planung) - Festlegung der Untersuchungsstellen für Baugrunduntersuchung - Planung von Aushub und Entsorgung - Anbindung an bestehende Medienleitungen Standort und Eigentümer Die Verbandskläranlage des Abwasserverbandes Saale befindet sich im Norden der Stadt Hof. Öst-lich begrenzt die Saale das Anlagengelände. Eigentümer des Grundstücks ist der Abwasserverband Saale. Im Bereich des geplanten Vorhabens ist ein Lockergesteinsgrundwasserleiter ausgebildet. Der Grundwasserstand liegt bei ca. 1,50 m u. GOK. Dieser ist jedoch durch die anzunehmende hydraulische Verbindung des Grundwasserkörpers mit der Saale als stark schwankend anzusehen. Leistungsumfang nach HOAI Die Leistungen umfassen jeweils die Grundleistungen der HOAI in den Leistungsphasen 1-8 für: - Objektplanung Gebäude - Tragwerksplanung - Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1-8, soweit projekterforderlich) Hierzu gehören insbesondere: - Grundlagenermittlung - Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung - Ausführungsplanung - Mitwirkung bei der Vergabe - Objektüberwachung - Objektbetreuung Die Fachplanungen sind integrativ in die Objektplanung einzubinden. Die Koordination sämtlicher Fachplanungen obliegt dem Objektplaner.
- Gasunie Deutschland Transport Services GmbHHannoverFrist: 05. Juni
DE40_HPL2_ETL186 Neubau der Energietransportleitung Peine-Hallendorf
Die Gasunie Deutschland Transport Services GmbH (GUD) mit Sitz in Hannover - ein Tochterunterneh-men der N.V. Nederlandse Gasunie – betreibt ein rund 4.600 Kilometer langes Gas-Fernleitungsnetz in Norddeutschland. Aufgrund seiner geographischen Lage übernimmt das insg. > 17.000 km lange Leitungsnetz der Gasunie in den Niederlanden und in Deutschland die Funktion einer Gasdrehscheibe für Nordwesteuropa und leistet einen wesentlichen Beitrag zur sicheren Energieversorgung in Deutsch-land und Europa. Das „Hyperlink-Projekt“ der GUD - zu dem die hier ausgeschriebene Energietrans-portleitung „ETL186“ von Peine nach Hallendorf in Niedersachsen zählt - ist ein wesentlicher Bestandteil zur Errichtung des von der Bundesnetzagentur genehmigten Wasserstoff-Kernnetzes in Deutsch-land. Hyperlink ist ein rund 1.000 Kilometer langes Wasserstoffnetz, dessen Fertigstellung und Betrieb in der direkten Verantwortung von GUD liegt. Indem es Deutschland mit den Wasserstoffaufkommen in den Niederlanden und Dänemark verbindet, verknüpft es Märkte und eröffnet den Transportkunden von GUD den verlässlichen Zugang zu klimaneutralen Energien. Damit leistet die GUD einen substanzi-ellen Beitrag für die Sicherung des Industrie-Standortes Deutschland. Aufgrund seiner Bedeutung handelt es sich bei der ETL186 um ein nach IPCEI (Important Project of Common European Interest) gefördertes Projekt. Der AG schreibt dabei folgende Leistung als Vorhabenträger und Fernleitungsnetzbetreiber aus: Generalunternehmerbauleistungen für die Errichtung der Energietransportleitung ETL 186 von Peine nach Hallendorf einschließlich Stationsbauten. Das Vorhaben beinhaltet die Errichtung der Energietransportleitung, einschließlich zugehöriger Tiefbau-, Rohrleitungs- und Querungsarbeiten zum Zwecke des Transportes von Gas, insbesondere Wasserstoff bestehend aus den folgenden Anlagenkomponenten: Untertägig verlegte Leitung in der Dimensionierung DN 800, einschließlich in geschlossener Bauweise mittels Bohrungen errichteter Leitungsabschnitte; eine Absperrstation mittig im Trassenverlauf zur Wahrung der geforderten Leitungssegmentierung von 10-18 km; Anlagen zur Einbindung in bestehende Anlagen am Anfangs- und Endpunkt der Leitung am Anbindungspunkt ETL 186 in Woltorf und an einer Übergabestation in Watenstedt (Salzgitter/Hallendorf); System zum kathodischen Korrosionsschutz der Leitung; untertägig mitverlegtes Begleitkabel zum Zwecke des Datenaustauschs und der Anlagensteuerung; untertägig eingebrachte Einbauten sowie obertägig aufgestellte Markierungspfähle zum Schutz der Leitung; Nenndruck: MOP PN 84; das Leitungsmaterial (Rohre aus hochfestem Stahl) wird durch den AG beigestellt und ist vom Auftragnehmer (AN) zu verbauen - dem AN obliegt die sachgerechte Lagerung des beigestellten Materials auf den von ihm zu errichtenden 4 Rohrlagerplätzen mit einer Fläche von jeweils ca. 11.400-19.000 m² sowie der Transport des Materials zum Installationsort; Breite des Regelarbeitsstreifens: 37m mit örtlichen Aufweitungen bei größeren Bauaufwänden und Sonderbauwerkenes; Sicherheitsstreifen: 10m (5m beidseits der Leitungsachse); Verlegetiefe: Mindestüberdeckung 1,2 m; mind. 1,5 m bei Kreuzungen mit Straßen, Gewässern, Fremdleitungen; mind. 2,0 m bei Kreuzungen mit Bahnlinien; es werden insg. ca x Feldbögen und ca. 60 Werksbögen benötigt; Projektspezifische Besonderheiten: die Station Woltorf wird zu Beginn der Arbeiten für ETL186 im Rahmen eines anderen Vorhabens der GUD bereits errichtet sein, so dass die Stationsanlagen für ETL186 unter Brownfield-Bedingungen zu errichten sein werden; der Mittellandkanal soll zur Erzielung der notwendigen Tiefe unter der Kanalsohle mit einer Spülbohrung (HDD), ggf. mit dem Direct Pipe® Verfahren unterquert werden; die Bündelung mit anderen Hochdruckleitungen im Bestand und der Bahnlinie erfordert die Lagerung des Rohrgrabenaushubs im Schutzstreifen der Bestandsleitung. Zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung der Bestandsleitungen sind ständig vorzusehen. Das Vorranggebiet Wald entlang der Bahnstrecke 1730 erfordert in zwei insgesamt 400 m langen Abschnitten dessen Durchfahrung in einem minimierten Arbeitsstreifen (18 m), welcher die Verfahrung und entfernte Lagerung des Rohrgrabenaushubs fordert; vier Bahnlinien, drei davon doppelgleisig, bzw. zwei elektrifiziert, sind zu unterqueren. Alle vier Strecken werden von der Deutschen Bahn, ein Gleis wird von der Salzgitter Flachstahl AG betrieben. Die Querungen der doppelgleisigen Strecken 60 bis 80 m; die Bundesstraße B1 und Kanalstraße müssen aufgrund zusätzlich zu vermeidenden Kompensations- und Waldflächen mittels jeweils ca. 124 m langen Rohrvortrieben unterquert werden. Hierfür ist derzeit das Mikrotunnelverfahren ohne Mantelrohreinbau, sondern mit Direkteinzug des Produktenrohres vorgesehen; die Ludwig-Erhart-Str. und BAB A39 müssen aufgrund ihres jeweils vierspurigen Ausbaus mittels einer jeweils 60 m langen Bohrung unterquert werden. Die kombinierte Unterquerung der Landesstr L473 und einer Wasserleitung erzielt ebenso 60 m Länge; auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl AG sind Altlasten im Erdreich zu vermuten. Von einer separaten Lagerung, Beprobung und Entsorgung des Aushubs, einschließlich der Anlieferung von Ersatzmaterial für die Rückfüllung ist auszugehen. Voraussichtliche Ausführungstermine: - Zuschlagserteilung: ca. Anfang Mai 2027 - Geplanter Termin für Erhalt Planfeststellungsbeschluss: 23.04.2027 - Kick-Off AN mit dem AG: vorauss. Mitte / Ende Mai 2027 - Start (bau)vorbereitende Maßnahmen, inkl. Onboarding / Mobilisierung: ca. Ende Mai 2027 - Start Hauptbauphase: ca. Anfang Aug. 2027 - Fertigstellung Kaltinbetriebnahme (Teilabnahme; pönalisierter Zieltermin): 25.06.2028 - Heißinbetriebnahme durch den AG / SV-Abnahme: ca. Anfang Q3/2028 - Abschluss Rekultivierungsarbeiten und finale Abnahme nach Übergabe der vollständigen Enddokumentation durch den GU: bis spätestens Q3/2029
- Bundesanstalt für ImmobilienaufgabenBonnFrist: 11. Mai
A&E Maßnahme für den Neubau der Gahmener Straßenbrücke in Lünen für den Bundesforstbetrieb Rhein-Weser, VOEK 061a-23
Lieferung und Pflanzung von Sträuchern und Hochstämmen inkl. Flächenvorbereitung, Anlage von Bewässerungsringen, Pflanzenverankerung und Kulturpflege. --- Leistungsumfang: 1. Pflanzenlieferung für insgesamt 3.578 Stück Pflanzen (Cornus sanguinea, Corylus avellana, Crataegus Spec., Prunus spinosa, Rosa canina, Viburnum opulus, Carpinus betulus, Acer campestre, Tilia cordata) 2. Flächenvorbereitung, bestehend aus Mulchen der Pflanzenfläche über 8.200 qm und Austausch von Bodensubstrat für die Tilia cordata (49 Stück) 3. Pflanzung der oben aufgeführten 3.578 Stück Pflanzen 4. Kulturpflege über eine Fläche von insgesamt 1,0 ha 5. Bedarfspositionen --- Weitere Angaben zur : Teil 1 im Leistungsverzeichnis Preisblatt: Pflanzenlieferung Ausführungszeitraum: Oktober 2026. Alle Pflanzen sind in einwandfreiem Zustand zu liefern. Die Pflanzen müssen in ihrer Qualität der DIN 18916, der FLL-Richtlinien (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. Gütebestimmungen für Baumschulpflanzen) und den Gütebestimmungen des BDB (Bund deutscher Baumschulen e. V. zertifizierte Markenbaumschule) entsprechen. Es dürfen nur heimische Herkünfte aus Nord- bzw. Westdeutschen Herkunftsgebieten (Vorkommensgebiet 1 “norddeutsches Tiefland“ oder Vorkommensgebiet 4 "Westdeutsches Bergland und Oberrheingraben") verwendet werden. Auf Verlangen ist der AG der Nachweis über die Herkunft vorzulegen. Die angegebenen Maße im Leistungsverzeichnis/Preisblatt (Anlage B-02_LV_PB_VOEK_061a-23) sind bindend. Sollten die Pflanzen nicht den ausgeschriebenen Qualitätsnormen und Herkünften bzw. Vorkommensgebiete entsprechen, werden diese von der AG nicht abgenommen. Die Anlieferung ist rechtzeitig, mindestens zwei Werktage vorher, anzuzeigen. - Teil 2 im Leistungsverzeichnis Preisblatt: Pflanzflächenvorbereitung Bei den Ausgleichsmaßnahmen handelt es sich um die Wiederbegrünung und die Bepflanzung von Ersatzflächen, sowie die Bepflanzung von Straßenrampen mit entsprechenden Bodenverhältnissen (z. T. steile Böschungen). Es ist mit Bodenverdichtungen durch die Baumaßnahme zu rechnen. Ausführungszeitraum: Oktober 2026. Pos. 2.1: Mulchen der Pflanzfläche (8.200,00 m²). Pos. 2.2: Austausch von Bodensubstrat für alle Hochstämme der Pos. 1.9 (49 Stück). Bedarfsposition 5.1: Falls die Bodenverhältnisse im Einzelfall eine Pflanzung der Sträucher nicht erlauben, ist der Pflanzlochaushub durch Oberboden und Bodensubstrat zu ersetzen. Die Entscheidung, ob der Boden für eine Bepflanzung der Sträucher ungeeignet ist, fällt die Auftraggeberin im Vorfeld während der Pflanzflächenvorbereitung oder während der Pflanzungsarbeiten und wird in dem Einweisungsprotokoll dokumentiert. - Teil 3 im Leistungsverzeichnis Preisblatt: Pflanzung Ausführungszeitraum: Oktober 2026. Die genaue Lage der Pflanzflächen (Pflanz- / Reihenabstand) wird vor Arbeitsbeginn örtlich festgelegt und, soweit erforderlich, abgesteckt. Die für diese Arbeiten erforderlichen Arbeitskräfte und Materialien (z.B. Farbe, Stäbe) müssen von der AN zur Verfügung gestellt werden. Eine Übersichtskarte mit der Pflanzfläche ist in der Anlage C-02c_Übersichtskarte_VOEK_061a-23 beigefügt. Alle Pflanzen von Teil 1 „Pflanzenlieferung“ erhalten einen Bewässerungsring. Alle Pflanzplätze sind nach der Pflanzung einzuwässern (je Hochstamm/Solitär mit 50 L Wasser bzw. je Strauch/Heister mit 20 L Wasser) und werden entsprechend der Pflanzlochgröße mit Rindenmulch abgedeckt (Hochstämme und Solitärgehölze mit 30 L, Sträucher und Heister mit 10 L). Die Kosten der Bewässerungsringen, der ersten Bewässerung nach der Pflanzung und der Abdeckung mit Rindenmulch sind im Teil 3 „Pflanzung“ zusammen mit den Kosten der Pflanzung positionsweise (Pos. 3.1 für Strauch/Heister und Pos. 3.2 für Hochstämmen) einzukalkulieren. Die Bewässerungen während der Kultursicherung in den Jahren 2027 und 2028 ist im Teil 3 „Pflanzung“ zusammen mit den restlichen Kosten der Pflanzung positionsweise (Pos. 3.1 für Strauch/Heister und Pos. 3.2 für Hochstämmen) einzukalkulieren. Alle 49 Hochstämme erhalten eine Baumverankerung mit je drei Stützpfählen aus kesseldruckimprägnierten Nadelholzpfählen, 2,50 m lang, Durchmesser 8-10 cm mit Querriegeln. Die Verbindung zur Pflanze erfolgt mit Gurtband. Die Kosten der Baumverankerung sind im Teil 3 „Pflanzung“ zusammen mit den restlichen Kosten der Pflanzung in der Position 3.2 einzukalkulieren. - Teil 4 im Leistungsverzeichnis Preisblatt: Kulturpflege Fertigstellungs- und Entwicklungspflege in den Jahren 2026, 2027, 2028. Die Fertigstellungspflege endet mit der Abnahme. Pos. 4.1: Freistellen der gepflanzten Bäume und Sträucher von Konkurrenzvegetation. Einschließlich Abräumen und Entsorgen des Materials. Der Zeitpunkt und die Anzahl der Pflegegänge (maximal 5 Pflegedurchgänge in dem Ausführungszeitraum 06.27 bis 09.28) ist mit der AG abzustimmen und in dem Einweisungsprotokoll zu dokumentieren. Die ausgesprochen landschaftspflegerischen Betreuungsarbeiten, wie z.B. das Abräumen der abgestorbenen Pflanzen, die zur fachgerechten Unterhaltung einer derartigen Bepflanzung erforderlich sind, müssen von der AN ohne besondere Kostenrechnung bei den einzelnen Pflegegängen mit ausgeführt werden. Die Kosten sind bei den einzelnen Pflegegängen mit zu veranschlagen. Pos. 4.2: Alle 49 Hochstämme erhalten als Verdunstungschutz einen Anstrich mit entsprechenden Mittel unmittelbar nach der Pflanzung und ev. im zweiten oder dritten Jahr. Pos. 4.3: Zurückschneiden bzw. Beschneiden (Erziehungsschnitt) von maximal 49 Hochstämme nach Ermessen der AN bis Oktober 2028 nach Absprache mit AG. - Teil 5 im Leistungsverzeichnis Preisblatt: Bedarfspositionen Eventuell erforderliche zusätzliche Arbeiten werden entsprechend den im Leistungsverzeichnis angegebenen maximalen Mengen und Einheiten beauftragt. Der Zeitpunkt und die Anzahl der einzelnen Arbeitsgänge werden von Fall zu Fall von der AG angeordnet. Zusätzlich erforderlich werdende Arbeiten, wie Schädlingsbekämpfung usw., die nicht vorveranschlagt werden können, werden durch Zusatzauftrag vergeben. --- Weitere Details sind dem Vertrag und seinen Anlagen zu entnehmen.
- Verein zur Berufsförderung der Bauwirtschaft NordBad ZwischenahnFrist: 08. Mai
Planungsleistungen über die Objektplanung gem. §§ 33ff. HOAI, Leistungsphasen 4-9
Der Verein zur Berufsförderung der Bauwirtschaft Nord e.V. (nachfolgend: VBB Nord) betreibt das BAU ABC in Bad Zwischenahn. Das BAU ABC in Bad Zwischenahn bietet unterschiedli-che Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für Handwerk, Industrie, Handel und öffentliche Ein-richtungen. Es verfügt derzeit über 17 Lehrwerkhallen für die praktische Ausbildung mit ca. 680 Ausbildungs- und über 750 Schulungsplätzen. Darüber hinaus verfügt das 90.628 m² große Grundstück über ein Verwaltungsgebäude, eine Essensausgabe sowie über zwei In-ternatsgebäude mit 192 Übernachtungsplätzen. Der VBB Nord beabsichtigt die Errichtung neuer und den (teilweisen) Umbau bestehender Gebäude auf dem Grundstück des BAU ABC. Konkret umfasst dies folgende Gebäude und Flächen: 1) Lehrwerkhalle Gebäude 30 und daran anschließender Neubau der Lehrwerkhal-len Gebäude 27 bis 29 Die Lehrwerkhalle Gebäude 30 wurde im Jahr 2023 fertiggestellt und dient zur theoreti-schen und praktischen überbetrieblichen Erstausbildung in der Bauwirtschaft. Das Ge-bäude hat eine Grundfläche von ca. 45 x 25 m und ist in zwei Bereiche aufgeteilt: i) Auf einer Fläche von 7 x 25 m wurde ein zweigeschossiger werkstattergänzender Bereich in zweischaligem Mauerwerk hergestellt, in dem sich Schulungs- und So-zialräume befinden. ii) An diesen Massivbau fügt sich eine Stahlskelettkonstruktion mit Sandwichhülle mit einer Abmessung von 38 x 25 m, die als Werkstattbereich dient und für die praktische Ausbildung genutzt wird. Der VBB Nord beabsichtigt den Neubau drei weiterer Lehrwerkhallen (Gebäude 27 bis 29), die am werkstattergänzenden Bereich (oben Abschnitt i)) an das Gebäude 30 an-schließen und in ähnlicher Bauweise hergestellt werden sollen, sodass nach Fertigstel-lung ein homogenes Gebäudeensemble entsteht. 2) Stahlskeletthalle Auf dem Grundstück des BAU ABC befindet sich ferner ein mit Trapezblech beplanktes Bestandsgebäude mit Stahlskeletttragwerk (nachfolgend: Stahlskeletthalle). Diese Stahlskeletthalle soll von ihrem jetzigen Standort zurückgebaut werden. Anstelle der Stahlskeletthalle soll zukünftig auf dieser Fläche eine Unterstellmöglichkeit für E-Bau-Geräte (Gebäude 31) gebaut werden. 3) Hauptgebäude (Gebäude 1) Als Teil des Umbaus des BAU ABC muss im Hauptgebäude (Gebäude 1) eine neue An-laufstelle für die Feuerwehr errichtet werden. Hintergrund ist, dass die vorhandene FIBS den Neubau der Gebäude 27-29 platztechnisch nicht mehr aufnehmen kann. So soll im Foyer ein Raum abgetrennt werden, der den Anforderungen einer solchen FIBS ent-spricht. Genaue Abmessungen sind den beigefügten Planungsunterlagen zu entnehmen. Durch die Schaffung eines weiteren Raumes muss eine Unterverteilung ertüchtigt wer-den. Da sich diese Verteilung im notwendigen Flur befindet, muss diese mit einer Brand-schutzumhausung verkleidet werden. 4) Außenregal-Lagerfläche Um die für die Ausbildung benötigten Lagerflächen zu erfüllen, wird auf dem Gelände ein Außenregallager mit einer Lagerfläche von insgesamt 1.000m² errichtet. Dieses befindet sich neben dem Gebäude 30 sowie in direkte Anbindung an die Gebäude 27-29 und ist Bestandteil dieser Planung. Für das Außenregallager ist es erforderlich, eine kapillarbrechende Schicht sowie eine gem. den Anforderungen entsprechende durchgängige Sohlplatte herzustellen. Im Zuge der Digitalisierung erhält dieses Außenregallager Netzwerkanschlüsse sowie eine Laut-sprecheranlage. Das Außenregallager ist so auszuführen, dass es sowohl Langgut auf 3 Lagerebenen sowie für Palettengut, ebenfalls auf 3 Lagerebenen mit einer Last von mind. 2.000kg/ Palette aufnehmen kann. Die örtlichen Gegebenheiten sind dem Lageplan zu entnehmen, der den Vergabeunterlagen beigefügt ist. Der VBB Nord beauftragt den Auftragnehmer mit Architektenleistungen zur Objektplanung der beschriebenen Maßnahmen im Sinne der Leistungsphasen 4 - 9 gemäß § 34 HOAI 2013 sowie Anlage 10 zu § 34 HOAI-2013, auch für die gesamte Inneneinrichtung für das o.g. Bauvorhaben. Vom Planungsumfang erfasst sind neben der Baukonstruktion (KG 300) auch die technischen Anlagen (KG 400), die vorbereitenden Maßnahmen (KG 200) und die Ausstattung (KG 600). Eine Entwurfsplanung liegt dem VBB Nord vor und soll die Grundlage für die durch den Auf-tragnehmer zu erbringende Planung bilden. Mit Abschluss der Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) ergeben sich Baukosten der Kostengruppen 100 bis 700 von insgesamt 26.346.112,83 Euro brutto. Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlung auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (vgl. § 17 Abs. 11 VgV). Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung sind im Dokument „Verfahrensbrief“ hinterlegt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Die Angebotsfrist endet am 27. April 2026.
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- Der Auftraggeber ist Stadt Schwäbisch Hall, Zentrale Vergabestelle.
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