Installation von Sanitäreinrichtungen
Neuerrichtung von Sanitäreinrichtungen (WC-Bereiche, Klassenräume, Zentralen, Küche) sowie die dazugehörige Installation von Rohrleitungen (Schmutzwasser, Trinkwasser) im Schulgebäude. Installation eines Fettabscheiders (Erdeinbau) im Außenbereich. Die Ausführung erfolgt in zwei Abschnitten. 1. Abschnitt = BT-2 Neubau ...
Typ:Ausschreibung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Neuerrichtung von Sanitäreinrichtungen (WC-Bereiche, Klassenräume, Zentralen, Küche) sowie die dazugehörige Installation von Rohrleitungen (Schmutzwasser, Trinkwasser) im Schulgebäude. Installation eines Fettabscheiders (Erdeinbau) im Außenbereich. Die Ausführung erfolgt in zwei Abschnitten. 1. Abschnitt = BT-2 Neubau 01/2026 - 04/2027...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
- Veröffentlicht: 21. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Neuerrichtung von Sanitäreinrichtungen (WC-Bereiche, Klassenräume, Zentralen, Küche) sowie die dazugehörige Installation von Rohrleitungen (Schmutzwasser, Trinkwasser) im Schulgebäude. Installation eines Fettabscheiders (Erdeinbau) im Außenbereich. Die Ausführung erfolgt in zwei Abschnitten. 1. Abschnitt = BT-2 Neubau 01/2026 - 04/2027 2. Abschnitt = BT-3 Bestand 09/2027 - 12/2029
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
Ähnliche Bekanntmachungen
7- Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Wärmeversorgungsanlagen
Neuerrichtung der gesamten Wärmeversorgungsanlagen mit der dazugehörige Installation von Rohrleitungen und des Heizkreisverteilers/Sammlers im Schulgebäude. Neuerrichtung der gesamten Heizflächen mit dazugehörigen Heizkörpern sowie mehrerer Fußbodenheizungen im Schulgebäude. Die Ausführung erfolgt in zwei Abschnitten. 1. Abschnitt = BT-2 Neubau 01/2026 - 04/2027 2. Abschnitt = BT-3 Bestand 09/2027 - 12/2029
- Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Wärmeversorgungsanlagen
Neuerrichtung der gesamten Wärmeversorgungsanlagen mit der dazugehörige Installation von Rohrleitungen und des Heizkreisverteilers/Sammlers im Schulgebäude. Neuerrichtung der gesamten Heizflächen mit dazugehörigen Heizkörpern sowie mehrerer Fußbodenheizungen im Schulgebäude. Die Ausführung erfolgt in zwei Abschnitten. 1. Abschnitt = BT-2 Neubau 01/2026 - 04/2027 2. Abschnitt = BT-3 Bestand 09/2027 - 12/2029
- Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Elektro-, Starkstrom-, Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen
Neuerrichtung Starkstromanlagen sowie Fernmelde- und informationstechnische Anlagen. Zu diesen Leistungen gehören: Starkstromanlagen Sicherheitsbeleuchtung: - Sicherheitsbeleuchtungsanlage mit Zentralbatterie - Sicherheitsleuchten inkl. Piktogramme in Flucht- und Rettungswegen Elektroverteilungen: - Etagenverteiler auf jeder Etage vorgesehen zur Versorgung der jeweiligen Bereiche Kabelwege/ Kabel und Leitungen: - Hauptkabelweg über Kabeltrassen sowie Leitungsführungskanäle Niederspannungsinstallationen: - Steckdosen Aufputz, Unterputz sowie in Brüstungskanälen Allg. Beleuchtung: - Verschiedene Leuchtentypen Anbau- und Einbauvarianten - Beleuchtungssteuerung mittels Präsenzmelder Innerer Blitzschutz: - Überspannungsschutz Typ 2 in Unterverteilungen - Erdung Kabeltrassen, Kanäle, Zentralen usw. Sonstiges Starkstromanlagen: - Brandschottungen - Schallschutz - Kleine Bohrungen: durch Elektrogewerk - Große Durchbrüche: durch Hochbau Fernmelde- u. informationstechnische Anlagen: Türsprechstellen (Video/Audio) - Außeneinheit - Innenstationen Zeitdienstanlagen - Hauptuhr - Nebenuhren auf den Etagen ELA/Sprachalarmanlage: - Sprachalarmzentrale - Lautsprecher in allen Räumen, Fluren und Treppenhäusern Personenrufanlagen: - Notruf-Behinderten WC Hausalarmanlage (ohne Feuerwehraufschaltung): - Hausalarmzentrale - Handmelder an Ausgängen und Fluchtwegen - Automatische Rauchmelder in ausgewählten Technikräumen Einbruchmeldeanlage: - Zentrale - Überwachung mittels Bewegungsmelder in mehreren Sicherungsbereichen RWA-Anlage: - RWA-Zentralen - automatische Rauchmelder - Kabelverlegung zu den Fensterantrieben - RWA Handtaster Übertragungsnetze: - Haupt-Netzwerkschrank sowie Datenverteiler auf den Etagen - Datendosen gemäß Vorgaben in Brüstungskanälen - Datenkabelverlegung - LWL-Verbindung zwischen den Datenverteilern u. Netzwerkschrank Sonstiges Fernmeldetechnik: - Brandschottungen - Schallschutz - Kleine Bohrungen: durch Elektrogewerk - Große Durchbrüche: durch Hochbau Die Ausführung erfolgt in zwei Abschnitten: 1. Abschnitt = BT-2 Neubau 06/2026 - 06/2027 2. Abschnitt = BT-3 Bestand 09/2027 - 12/2029
- Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von BerlinFrist: 05. Mai
Elektro-, Starkstrom-, Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen
Neuerrichtung Starkstromanlagen sowie Fernmelde- und informationstechnische Anlagen. Zu diesen Leistungen gehören: Starkstromanlagen Sicherheitsbeleuchtung: - Sicherheitsbeleuchtungsanlage mit Zentralbatterie - Sicherheitsleuchten inkl. Piktogramme in Flucht- und Rettungswegen Elektroverteilungen: - Etagenverteiler auf jeder Etage vorgesehen zur Versorgung der jeweiligen Bereiche Kabelwege/ Kabel und Leitungen: - Hauptkabelweg über Kabeltrassen sowie Leitungsführungskanäle Niederspannungsinstallationen: - Steckdosen Aufputz, Unterputz sowie in Brüstungskanälen Allg. Beleuchtung: - Verschiedene Leuchtentypen Anbau- und Einbauvarianten - Beleuchtungssteuerung mittels Präsenzmelder Innerer Blitzschutz: - Überspannungsschutz Typ 2 in Unterverteilungen - Erdung Kabeltrassen, Kanäle, Zentralen usw. Sonstiges Starkstromanlagen: - Brandschottungen - Schallschutz - Kleine Bohrungen: durch Elektrogewerk - Große Durchbrüche: durch Hochbau Fernmelde- u. informationstechnische Anlagen: Türsprechstellen (Video/Audio) - Außeneinheit - Innenstationen Zeitdienstanlagen - Hauptuhr - Nebenuhren auf den Etagen ELA/Sprachalarmanlage: - Sprachalarmzentrale - Lautsprecher in allen Räumen, Fluren und Treppenhäusern Personenrufanlagen: - Notruf-Behinderten WC Hausalarmanlage (ohne Feuerwehraufschaltung): - Hausalarmzentrale - Handmelder an Ausgängen und Fluchtwegen - Automatische Rauchmelder in ausgewählten Technikräumen Einbruchmeldeanlage: - Zentrale - Überwachung mittels Bewegungsmelder in mehreren Sicherungsbereichen RWA-Anlage: - RWA-Zentralen - automatische Rauchmelder - Kabelverlegung zu den Fensterantrieben - RWA Handtaster Übertragungsnetze: - Haupt-Netzwerkschrank sowie Datenverteiler auf den Etagen - Datendosen gemäß Vorgaben in Brüstungskanälen - Datenkabelverlegung - LWL-Verbindung zwischen den Datenverteilern u. Netzwerkschrank Sonstiges Fernmeldetechnik: - Brandschottungen - Schallschutz - Kleine Bohrungen: durch Elektrogewerk - Große Durchbrüche: durch Hochbau Die Ausführung erfolgt in zwei Abschnitten: 1. Abschnitt = BT-2 Neubau 06/2026 - 06/2027 2. Abschnitt = BT-3 Bestand 09/2027 - 12/2029
- Stiftung Bürgerhaus WilhelmsburgHamburg
Trockenbauarbeiten
Das Bürgerhaus Wilhelmsburg, ein zentraler kultureller Treffpunkt im Stadtteil Wilhelmsburg, soll einer umfassenden Teilmodernisierung unterzogen werden. Ziel der Maßnahmen ist die Erneuerung und Anpassung wesentlicher Gebäudekomponenten an den aktuellen Stand der Technik und Sicherheit. Im Rahmen der Modernisierung sind unter anderem folgende Komponenten der Trockenbauarbeiten umzusetzen: 01 Baustelleneinrichtung 02 Sanierung Abhangdecke Foyer Saal + Restaurant (u.a.: Raumgerüst, Abhangdecken, Deckenbohrungen) 03 Windfang Wasserseite - Innenausbau (u.a.: Flankendämmung, Dämmung unter Außentreppe, Abhangdecken) 04 Flächenaustausch (u.a.: GKB-Ständerwand, Trockenbauwände, Vorsatzschale, elastische Verfugung, Revisionsklappen, Schallabsorbierende Wandpaneele, Akustikdeckensystem aus Glaswolle, WC-Trennwandsystem, Glastrennwand) 05 WC Sanierung Künstlergarderobe (u.a.: Abhangdecken, Duschtrennwände) 06 Sanierung AHD + Dämmung der Loggien im Außenbereich 07 Austausch Holzlamellen (u.a.: punktuelles Erneuern der senkrechten Holzlamelle Bestand für TGA-Maßnahmen) 08 Austausch Abhangdecken-Platten Flure + Foyer 09 Innentüren in Massiv- & Leichtbauweise 10 Sonstiges
- Ortsgemeinde Kliding
VG Ulmen, Kliding - Erweiterung Bürgerhaus Kliding und Umgestaltung Außenanlagen - Objektplanung Gebäude
1. AUSGANGSSITUATION Die Ortsgemeinde Kliding plant die Erweiterung des bestehenden Bürgerhauses. Ziel ist es, das Gebäude funktional zu verbessern, barrierefrei auszubauen und die Außenanlagen neu zu gestalten. Der bestehende, stark sanierungsbedürftige Toilettentrakt sowie die Pausenhofüberdachung sind rückzubauen, um Platz für einen neuen Erweiterungsbau zu schaffen. Dieser soll alle erforderlichen Räumlichkeiten enthalten. Das bestehende Bürgerhaus (ohne Toilettenanlage) ist von der Maßnahme nicht betroffen. Es sind lediglich kleinere Anpassungsarbeiten an der Bestandsfassade im Übergangsbereich zum Neubau geplant. Der bisher genutzte, jedoch nicht barrierefreie Saal im Obergeschoss des Gebäudes soll zukünftig nicht mehr verwendet werden. Im Zuge der Maßnahme wird auch der Außenbereich des Bürgerhauses einer umfangreichen Sanierung und Neugestaltung unterzogen. Hier ist z.B. eine Stützmauer zum angrenzenden Nachbar abgängig und muss ersetz werden. 2. PROJEKTUMFANG UND MAßNAHMEN 2.1 Abbrucharbeiten - Rückbau des bestehenden Toilettentrakts. - Abbruch der vorhandenen Pausenhofüberdachung - Abbruch der vorhandenen Schwarzdecke - Abbruch der umlaufenden Stützmauer aus Beton - Rückbau der bestehenden Entwässerungsrinnen, Abläufe und zugehöriger Leitungen. 2.2 Erweiterungsbau - Neue Nutzungseinheit Der Anbau soll ebenerdig und vollständig barrierefrei errichtet werden und folgende Nutzungsbereiche umfassen: - Neue Toilettenanlage, einschließlich eines barrierefreien WCs - Küche mit einer Nutzfläche von ca. 25 m2. - Nebenraum der Küche mit ca. 10-15 m2 Nutzfläche - Stuhllager zur Unterbringung von Tischen und ca. 150 Stühlen - Großer Saal mit einer Nutzfläche von ca. 175 m2 - Großer Fenstertürenbereich mit hoher Transparenz zum Innenhof zur Verbesserung der Belichtung und Öffnung des Saals - Dachform: optional Pultdach oder Flachdach (im Rahmen der Planung zu prüfen) 2.3 Nutzungsausschluss des alten Saals im Obergeschoss Der Saal im Obergeschoss des Bestandsgebäudes soll nicht weiter genutzt werden. Er ist funktional in die Planung des neuen Nutzungskonzepts einzubeziehen (z. B. Fragen der Erschließung, Brandschutzanpassungen, mögliche Umnutzung oder Stilllegung). 2.4 Neugestaltung der Außenanlagen Die Außenanlagen sollen funktional, barrierefrei und optisch ansprechend neugestaltet werden. Folgende Maßnahmen sind geplant: - Neuerrichtung der Stützmauer mittels Winkelstützwänden - Erneuerung der Oberflächenentwässerung einschließlich Hofabläufen und Drainageleitungen - Herstellung einer Hoffläche aus versickerungsfähigem Pflaster - Pflanzung von bis zu zwei Bäumen mit dazugehörigen Sitzmöglichkeiten - Errichtung einer Einfriedung und Absturzsicherung aus Doppelstabmattenzaun mit einer Höhe von ca. 1,50 m - Herstellung einer seitlichen Zufahrt sowie eines Abstellplatzes für einen Getränkeanhänger 3. ZIELSETZUNG DER PLANUNG Die Planungsleistungen sollen eine funktionale, nachhaltige und wirtschaftliche Lösung sicherstellen. Wichtige Planungsziele sind: - Verbesserung der Barrierefreiheit - Optimierte Nutzung der Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten - Harmonische Einbindung des Neubaus und der Außenanlagen in den Bestand. Es soll ein ganzheitliches Entwurfskonzept erarbeitet werden, so dass Bestandsgebäude, Erweiterungsbau und Außenanlagen eine Einheit mit abgestimmter Formensprache und Funktionalitäten erhalten. - Langlebige, pflegearme und versickerungsfähige sowie attraktive Gestaltung der Außenflächen. - Berücksichtigung aller relevanten Normen und Anforderungen (insbesondere Barrierefreiheit, Brandschutz, DIN-Normen, kommunale Vorgaben). 4. BESONDERE HINWEISE - Die Gemeinde strebt eine wirtschaftliche Bauweise mit hoher Dauerhaftigkeit an. - Variantenuntersuchungen sind erwünscht (z. B. Dachform, Material der Fassaden, Entwässerungskonzept). Es soll ein Förderantrag aus dem I-Stock auf Basis der vom AN zu erstellenden Entwurfsplanung und Kostenberechnung gestellt werden. Für den Bauablauf stellt der Auftraggeber folgende Anforderungen in zeitlicher Hinsicht: Die Planungsleistungen bis Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung einschließlich der Kostenberechnung) müssen bis zum 30.09.2026 vollständig erbracht sein. Der Fördermittelantrag wird anschließend auf Grundlage der zuvor erstellten Unterlagen durch die VG Ulmen bearbeitet und muss bis spätestens zum 15.10.2026 bei der Kreisverwaltung Cochem-Zell eingereicht werden. In der Regel beläuft sich die Bearbeitungszeit des Antrages auf ca. 6 Monate. Sofern dem Antrag stattgegeben und einer Förderung zugestimmt wird, ist mit einer Fortführung der weiteren Planungsleistungen zwischen Anfang bis Mitte 2027 zu rechnen. Aufgrund der Nichteinschätzbarkeit der Bearbeitungsdauer des Förderantrages und des Bauantrages können die Termine für weitere Leistungen erst mit Beauftragung dieser weiteren Leistungen einvernehmlich festgelegt werden. Es wird derzeit von einer Gesamtprojektlaufzeit von ca. 36 Monaten ausgegangen. Das Planungshonorar für den Abbruch der bestehenden Toilettenanlage und der Pausenhofüberdachung ist Bestandteil des Leistungsbildes Gebäude und Innenräume und wurde bereits in den anrechenbaren Kosten für die Gebäudeplanung angemessen berücksichtigt. Es wird daher nicht gesondert vergütet. Der Aufwand für das Anfertigen von Bestandsaufmassen der Außenanlagen (Freianlagen) und des alten Bürgerhauses (Gebäude und Innenräume) wird im Rahmen der angebotenen besonderen Leistungen abgerechnet. Das Aufmaß des alten Bürgerhauses dient u.a. der Darstellungen des Gesamtkomplexes im Kontext der Neubauplanung sowie der Digitalisierung des Gebäudebestandes. Der Auftraggeber führt wegen Überschreitung des maßgeblichen Schwellenwertes bei Addition der geschätzten Auftragsvolumina der Planungsleistungen ein EU-weites Vergabeverfahren durch. Die weiteren für die Erweiterung des Bürgerhauses und die Umgestaltung der Außenanlagen erforderlichen Planungsleistungen werden gesondert vergeben.
- Ortsgemeinde KlidingKlidingFrist: 04. Mai
VG Ulmen, Kliding - Erweiterung Bürgerhaus Kliding und Umgestaltung Außenanlagen - Objektplanung Gebäude
1. AUSGANGSSITUATION Die Ortsgemeinde Kliding plant die Erweiterung des bestehenden Bürgerhauses. Ziel ist es, das Gebäude funktional zu verbessern, barrierefrei auszubauen und die Außenanlagen neu zu gestalten. Der bestehende, stark sanierungsbedürftige Toilettentrakt sowie die Pausenhofüberdachung sind rückzubauen, um Platz für einen neuen Erweiterungsbau zu schaffen. Dieser soll alle erforderlichen Räumlichkeiten enthalten. Das bestehende Bürgerhaus (ohne Toilettenanlage) ist von der Maßnahme nicht betroffen. Es sind lediglich kleinere Anpassungsarbeiten an der Bestandsfassade im Übergangsbereich zum Neubau geplant. Der bisher genutzte, jedoch nicht barrierefreie Saal im Obergeschoss des Gebäudes soll zukünftig nicht mehr verwendet werden. Im Zuge der Maßnahme wird auch der Außenbereich des Bürgerhauses einer umfangreichen Sanierung und Neugestaltung unterzogen. Hier ist z.B. eine Stützmauer zum angrenzenden Nachbar abgängig und muss ersetz werden. 2. PROJEKTUMFANG UND MAßNAHMEN 2.1 Abbrucharbeiten - Rückbau des bestehenden Toilettentrakts. - Abbruch der vorhandenen Pausenhofüberdachung - Abbruch der vorhandenen Schwarzdecke - Abbruch der umlaufenden Stützmauer aus Beton - Rückbau der bestehenden Entwässerungsrinnen, Abläufe und zugehöriger Leitungen. 2.2 Erweiterungsbau - Neue Nutzungseinheit Der Anbau soll ebenerdig und vollständig barrierefrei errichtet werden und folgende Nutzungsbereiche umfassen: - Neue Toilettenanlage, einschließlich eines barrierefreien WCs - Küche mit einer Nutzfläche von ca. 25 m2. - Nebenraum der Küche mit ca. 10-15 m2 Nutzfläche - Stuhllager zur Unterbringung von Tischen und ca. 150 Stühlen - Großer Saal mit einer Nutzfläche von ca. 175 m2 - Großer Fenstertürenbereich mit hoher Transparenz zum Innenhof zur Verbesserung der Belichtung und Öffnung des Saals - Dachform: optional Pultdach oder Flachdach (im Rahmen der Planung zu prüfen) 2.3 Nutzungsausschluss des alten Saals im Obergeschoss Der Saal im Obergeschoss des Bestandsgebäudes soll nicht weiter genutzt werden. Er ist funktional in die Planung des neuen Nutzungskonzepts einzubeziehen (z. B. Fragen der Erschließung, Brandschutzanpassungen, mögliche Umnutzung oder Stilllegung). 2.4 Neugestaltung der Außenanlagen Die Außenanlagen sollen funktional, barrierefrei und optisch ansprechend neugestaltet werden. Folgende Maßnahmen sind geplant: - Neuerrichtung der Stützmauer mittels Winkelstützwänden - Erneuerung der Oberflächenentwässerung einschließlich Hofabläufen und Drainageleitungen - Herstellung einer Hoffläche aus versickerungsfähigem Pflaster - Pflanzung von bis zu zwei Bäumen mit dazugehörigen Sitzmöglichkeiten - Errichtung einer Einfriedung und Absturzsicherung aus Doppelstabmattenzaun mit einer Höhe von ca. 1,50 m - Herstellung einer seitlichen Zufahrt sowie eines Abstellplatzes für einen Getränkeanhänger 3. ZIELSETZUNG DER PLANUNG Die Planungsleistungen sollen eine funktionale, nachhaltige und wirtschaftliche Lösung sicherstellen. Wichtige Planungsziele sind: - Verbesserung der Barrierefreiheit - Optimierte Nutzung der Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten - Harmonische Einbindung des Neubaus und der Außenanlagen in den Bestand. Es soll ein ganzheitliches Entwurfskonzept erarbeitet werden, so dass Bestandsgebäude, Erweiterungsbau und Außenanlagen eine Einheit mit abgestimmter Formensprache und Funktionalitäten erhalten. - Langlebige, pflegearme und versickerungsfähige sowie attraktive Gestaltung der Außenflächen. - Berücksichtigung aller relevanten Normen und Anforderungen (insbesondere Barrierefreiheit, Brandschutz, DIN-Normen, kommunale Vorgaben). 4. BESONDERE HINWEISE - Die Gemeinde strebt eine wirtschaftliche Bauweise mit hoher Dauerhaftigkeit an. - Variantenuntersuchungen sind erwünscht (z. B. Dachform, Material der Fassaden, Entwässerungskonzept). Es soll ein Förderantrag aus dem I-Stock auf Basis der vom AN zu erstellenden Entwurfsplanung und Kostenberechnung gestellt werden. Für den Bauablauf stellt der Auftraggeber folgende Anforderungen in zeitlicher Hinsicht: Die Planungsleistungen bis Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung einschließlich der Kostenberechnung) müssen bis zum 30.09.2026 vollständig erbracht sein. Der Fördermittelantrag wird anschließend auf Grundlage der zuvor erstellten Unterlagen durch die VG Ulmen bearbeitet und muss bis spätestens zum 15.10.2026 bei der Kreisverwaltung Cochem-Zell eingereicht werden. In der Regel beläuft sich die Bearbeitungszeit des Antrages auf ca. 6 Monate. Sofern dem Antrag stattgegeben und einer Förderung zugestimmt wird, ist mit einer Fortführung der weiteren Planungsleistungen zwischen Anfang bis Mitte 2027 zu rechnen. Aufgrund der Nichteinschätzbarkeit der Bearbeitungsdauer des Förderantrages und des Bauantrages können die Termine für weitere Leistungen erst mit Beauftragung dieser weiteren Leistungen einvernehmlich festgelegt werden. Es wird derzeit von einer Gesamtprojektlaufzeit von ca. 36 Monaten ausgegangen. Das Planungshonorar für den Abbruch der bestehenden Toilettenanlage und der Pausenhofüberdachung ist Bestandteil des Leistungsbildes Gebäude und Innenräume und wurde bereits in den anrechenbaren Kosten für die Gebäudeplanung angemessen berücksichtigt. Es wird daher nicht gesondert vergütet. Der Aufwand für das Anfertigen von Bestandsaufmassen der Außenanlagen (Freianlagen) und des alten Bürgerhauses (Gebäude und Innenräume) wird im Rahmen der angebotenen besonderen Leistungen abgerechnet. Das Aufmaß des alten Bürgerhauses dient u.a. der Darstellungen des Gesamtkomplexes im Kontext der Neubauplanung sowie der Digitalisierung des Gebäudebestandes. Der Auftraggeber führt wegen Überschreitung des maßgeblichen Schwellenwertes bei Addition der geschätzten Auftragsvolumina der Planungsleistungen ein EU-weites Vergabeverfahren durch. Die weiteren für die Erweiterung des Bürgerhauses und die Umgestaltung der Außenanlagen erforderlichen Planungsleistungen werden gesondert vergeben.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf auftrag.ai. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.