Heizungstechnische Anlage
Auf Basis einer Außentemperatur von -11,3 °C wurde für das sanierte Gebäude eine verringerte Heizlast von 114,3 kW nach DIN EN 12831 ermittelt. Die künftige Wärmeversorgung wird als geschlossenes Zweirohr-System gemäß DIN EN 12828 mit einer abgesenkten Systemtemperatur von 60/40 °C betrieben. Die zentrale Verteilung im...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Auf Basis einer Außentemperatur von -11,3 °C wurde für das sanierte Gebäude eine verringerte Heizlast von 114,3 kW nach DIN EN 12831 ermittelt. Die künftige Wärmeversorgung wird als geschlossenes Zweirohr-System gemäß DIN EN 12828 mit einer abgesenkten Systemtemperatur von 60/40 °C betrieben. Die zentrale Verteilung im Kellergeschoss w...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Centre Francais de Berlin gGmbH
- Veröffentlicht: 23. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Auf Basis einer Außentemperatur von -11,3 °C wurde für das sanierte Gebäude eine verringerte Heizlast von 114,3 kW nach DIN EN 12831 ermittelt. Die künftige Wärmeversorgung wird als geschlossenes Zweirohr-System gemäß DIN EN 12828 mit einer abgesenkten Systemtemperatur von 60/40 °C betrieben. Die zentrale Verteilung im Kellergeschoss wird hierfür komplett rückgebaut und neu errichtet, wobei die vorhandenen Heizkreise auf neue Verteiler mit hocheffizienten, drehzahlgeregelten Pumpen aufgebunden werden. Die Regelung erfolgt außentemperaturabhängig. Zur sicherheitstechnischen Absicherung sind ein Membran-Ausdehnungsgefäß sowie ein Vollhubsicherheitsventil (DN 32/40, Ansprechdruck 3,5 bar) vorzusehen. In den Hotelzimmern sowie den Büro- und Besprechungsräumen werden die bestehenden Heizkörper vollständig demontiert. Die Beheizung und Klimatisierung erfolgt dort künftig über ein raumlufttechnisches System mit zentraler Außenluftaufbereitung und dezentralen Induktionslüftungsgeräten. Diese hocheffiziente Anlage ermöglicht über integrierte Wärmetauscher und Raumtemperaturregler eine bedarfsgerechte thermische Behandlung der vorkonditionierten Zuluft. Die Abluftführung erfolgt über die zugeordneten Bäder, die zusätzlich mit neuen Handtuchheizkörpern ausgestattet werden. In den Fluren, der Rezeption sowie den WC-Anlagen im Obergeschoss werden die vorhandenen Heizkörper durch moderne Kompaktheizkörper inklusive neuer Thermostatventile und absperrbarer Rücklaufverschraubungen ersetzt. Aufgrund der Montage im laufenden Betrieb werden alle neuen Strang- und Anbindungsleitungen in Kupferrohr ausgeführt. Sämtliche Verteilungs- und Strangleitungen sind gemäß GEG mit alukaschierter Mineralfaserwolle (WLG 0,035) zu dämmen; in frei zugänglichen Bereichen sind zusätzlich Isogenoschalen vorzusehen. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Brandschutz: Wand- und Deckendurchführungen sind entsprechend ihrer Klassifikation (insb. F90 an der Kellerdecke) mit Brandschutzmanschetten oder Steinwolle mit einem Schmelzpunkt über 1000 °C fachgerecht zu schließen. Den Abschluss der Arbeiten bildet der obligatorische hydraulische Abgleich der Gesamtanlage gemäß VOB Teil C (DIN 18380) auf Grundlage der Heizlast- und Rohrnetzberechnung. Fristende für die Bieterfragen: 17.05.2026
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
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Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- Bekanntmachung
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Montage Gebäudeautomation, Kernsanierung Gebäude 1.331 JoGU Mainz
Kernsaniertes Gebäude (EG, 5 OG, UG, Technikgeschoss) erhält neue Sanitär-, Heizungs-, Kälte- und Lüftungsanlagen. Die Gebäudeautomation erfolgt über das freiprogrammierbare System Siemens Desigo PX (BACnet, DIN EN ISO 16484-5). Die Bedienung erfolgt über eine vorhandene Managementbedieneinrichtung (B-OWS) sowie lokale Touchpanels in Schaltschränken. Zudem ist eine zentrale Energieverbrauchserfassung für Lüftung, Heizung, Kälte und Fördertechnik vorgesehen.
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22E0483 (LBB NL Mainz) JoGU Mainz / Montage Gebäudeautomation
Das Gebäude 1. 331, bestehend aus Erdgeschoss, 5 Obergeschosse, Untergeschoss und Technikgeschoss/Dach, wird kernsaniert und erhält neue Sanitär-, Heizungs-, Kälte- und Lüftungsanlagen. Für den Betrieb der Anlagen der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik ist das freiprogrammierbare Automationssystem Siemens Desigo PX auf Basis von DIN EN ISO 16484-5 mit dem Datenkommunikationsprotokoll BACnet vorgesehen. Die Bedienung und Überwachung der Anlagen erfolgt über eine vorhandene Managementbedieneinrichtung (MBE) mit dem Profil BACnet Operator Workstation (B-OWS) gemäß DIN-ISO 16484-5. Im Gebäude SB2-4 werden zusätzlich an den Automationsschwerpunkten örtliche Bedienungen über ein Touchpanel in der Schaltschrankfront realisiert. Es erfolgt eine zentrale Erfassung der Energieverbräuche der Gewerke Lüftung, Heizung und Kälte und Fördertechnik.
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Raumlufttechnische Anlagen
Bestand und Sanierungskonzept: Die bestehende Lüftungstechnik im Hauptgebäude, welche die Abluft der innenliegenden Bäder strangweise über feuerbeständige Luftkanäle und Dachventilatoren abführt, wird grundlegend modernisiert. Während die Anlage des Kinosaals (Baujahr 2014) dem Stand der Technik entspricht und im Bestand verbleibt, wird über einen energetischen Austausch der Küchenlüftung im Zwischenbau im weiteren Prozess entschieden. Kern der Planung ist der vollständige Neubau einer zentralen Lüftungsanlage inklusive des gesamten Kanalnetzes zur Versorgung der Hotelzimmer und Büroräume. Anlagenauslegung und Konditionierung: Die neue Lüftungszentrale wird als Teilklimaanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung (Rotationswärmeübertrager, Rückwärmzahl 80 %) ausgeführt. Im Winterbetrieb wird die Außenluft von -14 °C auf 14 °C vorerwärmt und über einen nachgeschalteten Lufterhitzer, der an das hauseigene Heiznetz angebunden ist, auf die Zieltemperatur von 22 °C gebracht. Im Sommer erfolgt eine Abkühlung der Außenluft über den Wärmeübertrager und einen Kaltwasser-Luftkühler (8/14 °C) auf 20 °C. Die Kälteversorgung wird hierbei über zentrale, im Außenbereich aufgestellte VRF/VRV-Geräte sichergestellt. Die so aufbereitete Primärluft wird unter hohem Druck zu Deckeninduktionsgeräten in den Hotelzimmern und Büros im 1. Obergeschoss geleitet. Diese nutzen den Injektoreffekt, um Raumluft (Sekundärluft) anzusaugen, über integrierte Wärmetauscher zu temperieren und die Heiz- oder Kühllast der Räume individuell geregelt abzudecken. Die Belüftung der zugehörigen Nasszellen erfolgt über Lüftungsgitter in den Verbindungstüren und eine kontrollierte Abluftführung. Schall- und Brandschutz sowie MSR-Technik: Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Akustik. Die gesamte Technik ist so konzipiert, dass ein Schalldruckpegel von 40 dB(A) in den Räumen nicht überschritten wird und die strengen Richtwerte der TA-Lärm (60 dB(A) tags / 45 dB(A) nachts) im Außenbereich eingehalten werden. Um Körperschallübertragungen zu vermeiden, werden alle Aggregate, Kanäle und Leitungen mit Schwingungsdämpfern und Entkopplungseinrichtungen installiert. Sämtliche Rohrdurchführungen und Befestigungen entsprechen den einschlägigen Schall- und Brandschutznormen. Die gesamte Anlage wird mit einer modernen Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) ausgestattet, die in einem zentralen Schaltschrank im Untergeschoss untergebracht wird und die Aufschaltung auf eine Gebäudeleittechnik (GLT) ermöglicht. Fristende für die Bieterfragen: 17.05.2026
- Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Passau
Heizungs- und kältetechnische Anlagen
Die Energieversorgung der erweiterten Leitstelle wird als zentrales System für Wärme- und Kälteerzeugung aufgebaut. Die Erzeugung erfolgt über eine Monoblock-Kältemaschine und eine polyvalente Monoblock-Wärmepumpe im Außenbereich, sowie über Fernwärme. Die polyvalente Wärmepumpe stellt die Hauptquelle für die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes dar. Die Monoblock-Kältemaschine sowie die Fernwärme dienen zur Abdeckung von Spitzenlasten und zur Sicherstellung der Redundanz der Energieerzeugung. Die zentrale Verteilung für Heizung und Kälte befindet sich im Mitteltrakt. Von dort werden der Neubau der Leitstelle, der Mitteltrakt sowie der Bürotrakt versorgt. Der Leitstellenbereich wird über Umluftkühlgeräte sowie über Heiz- und Kühldecken versorgt. Während die Umluftkühlgeräte die erforderliche Kühlleistung für den Leitstellenbetrieb bereitstellen, dienen die Heiz- und Kühldecken der Grundtemperierung der Räume. Ergänzend sind Heizkörper im Treppenhaus installiert. Der Bürotrakt wird über Fußbodenheizungen versorgt. Die Kälteverteilung im Bürotrakt wird im Zuge der Baumaßnahme erneuert und anschließend an die zentrale Kälteversorgung angeschlossen. Die Heizungs- und Kälteverrohrung wird in Stahl ausgeführt. Dämmung und Brandschutz der Anlagen sind Bestandteil dieser Vergabeeinheit. Die Heizungsleitungen werden überwiegend mit Mineralwolle gedämmt, die Kälteleitungen mit Elastomerschaum. Schnittstellen bestehen beim Anschluss der Reihenkühlgeräte. Die Anschlussleitungen bis zu den Geräten werden durch den Auftragnehmer HZG/KLT hergestellt. Die Gebäudeautomation übernimmt die Anlagen- und Raumregelung sowie die Verschaltung der Erzeugungskomponenten. Leistungsstarke Abnehmer erhalten den Stromanschluss aus dem Gewerk ELT, während das Anklemmen der elektrischen Anschlüsse durch den Auftragnehmer HZG/KLT erfolgt.
- Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung PassauPassauFrist: 26. Mai
Heizungs- und kältetechnische Anlagen
Die Energieversorgung der erweiterten Leitstelle wird als zentrales System für Wärme- und Kälteerzeugung aufgebaut. Die Erzeugung erfolgt über eine Monoblock-Kältemaschine und eine polyvalente Monoblock-Wärmepumpe im Außenbereich, sowie über Fernwärme. Die polyvalente Wärmepumpe stellt die Hauptquelle für die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes dar. Die Monoblock-Kältemaschine sowie die Fernwärme dienen zur Abdeckung von Spitzenlasten und zur Sicherstellung der Redundanz der Energieerzeugung. Die zentrale Verteilung für Heizung und Kälte befindet sich im Mitteltrakt. Von dort werden der Neubau der Leitstelle, der Mitteltrakt sowie der Bürotrakt versorgt. Der Leitstellenbereich wird über Umluftkühlgeräte sowie über Heiz- und Kühldecken versorgt. Während die Umluftkühlgeräte die erforderliche Kühlleistung für den Leitstellenbetrieb bereitstellen, dienen die Heiz- und Kühldecken der Grundtemperierung der Räume. Ergänzend sind Heizkörper im Treppenhaus installiert. Der Bürotrakt wird über Fußbodenheizungen versorgt. Die Kälteverteilung im Bürotrakt wird im Zuge der Baumaßnahme erneuert und anschließend an die zentrale Kälteversorgung angeschlossen. Die Heizungs- und Kälteverrohrung wird in Stahl ausgeführt. Dämmung und Brandschutz der Anlagen sind Bestandteil dieser Vergabeeinheit. Die Heizungsleitungen werden überwiegend mit Mineralwolle gedämmt, die Kälteleitungen mit Elastomerschaum. Schnittstellen bestehen beim Anschluss der Reihenkühlgeräte. Die Anschlussleitungen bis zu den Geräten werden durch den Auftragnehmer HZG/KLT hergestellt. Die Gebäudeautomation übernimmt die Anlagen- und Raumregelung sowie die Verschaltung der Erzeugungskomponenten. Leistungsstarke Abnehmer erhalten den Stromanschluss aus dem Gewerk ELT, während das Anklemmen der elektrischen Anschlüsse durch den Auftragnehmer HZG/KLT erfolgt.
- Centre Francais de Berlin gGmbH
Elektrotechnische Anlagen
Die Baumaßnahme umfasst den vollständigen Rückbau der sichtbaren vorhandenen Elektroinstallation einschließlich sämtlicher Elektrokabel, Steckdosen sowie bestehender Verteilungsanlagen. Kabel in Decken und Wänden die nicht sichtbar sind bleiben bestehen außer die Decke und Wand wird für die Baumaßnahme geöffnet und die Kabel stellen eine Behinderung da. Im Anschluss erfolgt die Neuerrichtung eines Verteilungssystems inklusive Zählerschrank. Für die Ausführung der Arbeiten sind teilweise Erdarbeiten erforderlich. Für die Verlegung des neuen Verteilungssystems sind zudem Wandöffnungen erforderlich. In den Obergeschossen befinden sich insgesamt 51 Hotelzimmer sowie mehrere Büroräume. Die Hotelzimmer weisen eine durchschnittliche Fläche von ca. 14 m² auf und sind jeweils mit bis zu 8 Steckdosen auszustatten. In allen Zimmern und Büroräumen sind die erforderlichen Stromanschlüsse und Beleuchtungsanlagen neu herzustellen. In den Büroräumen sind darüber hinaus die notwendigen Datenanschlüsse zu installieren. Die Verlegung der Kabel von den Unterverteilern in die Hotelzimmer erfolgt über den Flurbereich auf einer neu herzustellenden Trasse. Zusätzlich wird in den Hotelzimmern der Etagen 2 bis 5 eine Jalousiesteuerung auf KNX-Basis installiert. Diese umfasst die Montage und Einbindung einer Wetterstation auf dem Dach sowie die Anbindung an die Rezeption im Erdgeschoss. Weiterhin ist die bestehende Sicherheitsbeleuchtung zu erneuern. Hierzu sind auf den Etagen Gruppenbatterieanlagen vorzusehen und in die neue Elektroinstallation fachgerecht zu integrieren. Des Weiteren umfasst die Maßnahme die elektrotechnische Anbindung der PV-Anlage. Diese beinhaltet die Verkabelung der bauseits im Rahmen der Kostengruppe 300 vormontierten PV-Module, deren Anschluss an den Wechselrichter sowie die Einbindung der PV-Anlage in das Hausnetz. Im Zuge der Errichtung der PV-Anlage wird das Dach bauseits im Rahmen der Kostengruppe 300 saniert. Darüber hinaus ist die bestehende Blitzschutzanlage zu erneuern. Für das neue hausinterne Datennetz ist außerdem ein Serverraum einschließlich Serverschrank herzustellen und entsprechend in die technische Infrastruktur des Gebäudes einzubinden. Zusätzlich ist für die 51 Hotelzimmer sowie für zwei Haupteingänge eine Zugangskontrollanlage zu installieren. Der Leistungsumfang umfasst dabei die Lieferung und Montage sämtlicher elektrischer und systemtechnischer Komponenten sowie die vollständige Programmierung und Inbetriebnahme des Systems. Die Türbeschläge werden bauseits im Rahmen der Kostengruppe 300 installiert; alle darüber hinaus für die Zugangskontrollanlage erforderlichen Leistungen sind Bestandteil der vorliegenden Maßnahme. Fristende der Bieterfragen: 17.05.2026
- Landkreis Nienburg/WeserNienburgFrist: 28. Apr.
Heizungs- und Kältetechnik
Der Landkreis Nienburg/Weser plant den Neubau einer Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) im Gewerbegebiet des Ortes Lemke, Gemeinde Marklohe. Es handelt sich um einen Ersatzneubau für die bestehende FTZ in der Verdener Landstraße in Nienburg. Das Raumprogramm umfasst ca. 8.200 m² Nutzflächen, sowie ca. 9.140 m² Außenbereiche –Bewegungs- und Übungsflächen. Hierzu steht ein ca. 3,4 ha großes Baufeld zur Verfügung. Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um einzelne Gebäudeteile mit einer Stahlfachwerkträger-Konstruktion mit einer Trapezfläche. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen: Heizungs- und Kältetechnik gem. DIN 18380. Die Wärmeerzeugung erfolgt über zwei dachaufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpen mit einer Heizleistung von jeweils ca. 135 kW. Als Kältemittel kommt R290 (Propan) zum Einsatz. Die Systemtemperaturen sind mit 40/30°C auf ein Niedertemperatursystem und zur Steigerung der Anlageneffizienz ausgelegt. Die Wärmeübergabe erfolgt im Hauptgebäude in der Regel über Heizkörper oder über Fußbodenheizung. Für die Hauptfahrzeughalle und die Werkstatthallen erfolgt die Grundbeheizung über eine Industriefußbodenheizung. In den Werkstatthallen werden zusätzlich Lufterhitzer für ein kurzfristiges Aufheizen der Hallen auf 19°C vorgesehen. Für das kurzfristige Aufheizen der Hauptfahrzeughalle werden zusätzlich drei 9 kW Elektroheizgebläse installiert. Die Multifunktionshalle wird ausschließlich über Lufterhitzer beheizt. Die Schulungsräume im 1. Obergeschoss werden über eine Heiz-Kühl-Decke beheizt. Die Kälteerzeugung erfolgt über eine luftgekühlte Kompressionskältemaschine mit einer Kühlleistung von ca. 58 kW, welche auf dem Dach aufgestellt wird. Als Kältemittel kommt R290 (Propan) zum Einsatz. Kompressor-, EDV- und USV-Räume sowie Serverräume werden mittels Umluftkühlern gekühlt. Für die Schulungsräume wird eine Heiz-Kühl-Decke (unterstützt durch klimatisierte Zuluft) vorgesehen. Die Wärme- und Kälteverteilung erfolgt im 2-Rohr-System mit parallel verlegtem Vor- und Rücklauf. Als Rohr ist Edelstahlrohr geplant.
- Große Kreisstadt Freital, StadtbauamtFrist: 05. Mai
Kulturhaus Freital - Los 15 Sicherheitsbeleuchtung
: Los 15 Sicherheitsbeleuchtung : Erneuerung der Sicherheitsbeleuchtung im Kulturhaus Freital, Sachsen. Rückbau der vorhandenen Sicherheitsbeleuchtungsanlage und Errichtung eines neuen Gruppenbatteriesystems für das gesamte Gebäude. Anschluss des neuen Systems an bestehende Unterverteilungen. Zusätzlich Installation einer zentralen Überwachungseinheit, Anbindung aller Gruppenbatterieanlagen über Datenleitungen. Erneuerung der Rettungszeichenleuchten einschließlich erforderlicher Leitungsverlegung. Leitungsverlegung im Gebäude: unter Putz sowie auf Putz in Leitungsführungskanälen. Nutzung bestehender Unterverteilungen und teilweise Anbindung an vorhandene Infrastruktur. Im Spielsaal "Laterne" wird die vorhandene Leitungsführung weiter genutzt, hier erfolgt im Wesentlichen der Austausch der vorhandenen Leuchten gegen neue Sicherheits- und Rettungszeichenleuchten. ca. 8 Gruppenbatteriesysteme inkl. Brandschutzgehäuse ca. 180 Sicherheitsleuchten (Decke/Wand/Stufen) ca. 50 Rettungszeichenleuchten ca. 4.000 m Kabel und Leitungen (inkl. Funktionserhalt E30) ca. 800 m Installationskanäle / 150 m Installationsrohre Demontage Bestandsanlage (Leuchten, Verkabelung, Verteiler) Inbetriebnahme, Programmierung und Einweisung
- LVR-Fachbereich Zentraler Einkauf und DienstleistungenFrist: 22. Mai
LVR Klinik Bedburg-Hau, Energ. Sanierung der BHKW-Anlagen
Im Zuge dieser Ausschreibung zum Projekt "EMSR-Technik für die Energiezentrale" wird die Errichtung der elektrischen und steuerungstechnischen Anlagen für eine BHKW-Anlage (mit Netzersatzbetrieb) in Verbindung mit einer bauseitigen Mittelspannungsschaltanlage und Gebäudeleittechnik ausgeschrieben. Ziel des Projekts ist die Modernisierung der Energiezentrale durch den Einsatz neuer elektrischen und steuerungstechnischen Anlagen zur Anschaltung, Regelung und Steuerung von 3 Stk. hocheffizienter BHKW-Module (jeweils 499 kWel.). Im Fokus stehen die Wärmeerzeugung sowie die Absicherung kritischer Infrastrukturen durch die Netzersatzfähigkeit / Inselbetriebsfähigkeit der Gesamtanlagenkonfiguration. Insofern dienen die elektrischen und steuerungstechnischen Anlagen als Bindeglied zwischen den BHKW-Modulen und der Mittelspannungsschaltanlage etc.. Grundsätzlich ist die Anlagentechnik nach VDE AR-N 4110 aufzubauen. Die Maßnahme umfasst die Planung, Lieferung und Montage folgender technischer Hauptkomponenten: Neue Transformatoren mit jeweils 1600 kVA und nachgeschalteter NSHV-Schaltanlage. Die gesamte Leistungs- und steuerungstechnische Verkabelung inkl. der Verlegesysteme, Erdungs- und Blitzschutzanlage, sowie die allgemeine Gebäudeinstallation (Beleuchtung, SIBE etc.) ist Bestandteil der Leistungen. Neue steuerungs- und leittechnische Einrichtungen werden entsprechend installiert. Zur Steuerung der BHKW-Module wird ein Wärmespeichermanagement bzw. Laststeuerung im Inselbetrieb über die neue zentrale Anlagensteuerung durch den AN installiert. Elektrische und steuerungstechnische Einbindung: Fachgerechte elektrische und steuerungstechnische Integration in die neuen weiteren Anlagenteile der anderen Lose wie z.B. Mittelspannungsschaltanlage und BHKW-Module etc.. Besondere funktionale Anforderungen Das System muss über die Standardeinspeisung hinaus spezifische elektrotechnische Betriebsmodi unterstützen: Netzersatz- & Inselbetrieb: Die Anlage ist so zu steuern, dass sie bei einem Ausfall des öffentlichen Netzes die Versorgung priorisierter Lasten (Lastüberwachung und Steuerung etc.) "Versorgung der Energiezentrale zur Sicherstellung der Wärmeversorgung am Standort" im Inselbetrieb sicherstellt (Schwarzstartfähigkeit, Frequenzregelung, Lastabgleich erfolgt durch die BHKW-Module). Schnittstellenmanagement: Implementierung/Anbindung einer übergeordneten Steuerung zur Kommunikation mit dem bestehenden Gebäudeleitsystem (GLS) und zur dynamischen Fahrweise der BHKW-Module Beauftrag werden sollen die Kostengruppen 440, 450 und 480
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- Der Auftraggeber ist Centre Francais de Berlin gGmbH .
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