Gutachterliche Untersuchung zur Entwässerung
Im Rahmen von städtebaulichen Planungen werden regelmäßig Entwässerungsgutachten erstellt, um die wasser- und abwasserwirtschaftlichen Belange umfassend zu berücksichtigen. Ziel ist es, sowohl die Anforderungen für eine wassersensible Regenwasserbewirtschaftung abzuleiten als auch die potenziellen Auswirkungen der Plan...
Typ:Ausschreibung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Im Rahmen von städtebaulichen Planungen werden regelmäßig Entwässerungsgutachten erstellt, um die wasser- und abwasserwirtschaftlichen Belange umfassend zu berücksichtigen. Ziel ist es, sowohl die Anforderungen für eine wassersensible Regenwasserbewirtschaftung abzuleiten als auch die potenziellen Auswirkungen der Planungen auf das Geb...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
- Veröffentlicht: 28. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Im Rahmen von städtebaulichen Planungen werden regelmäßig Entwässerungsgutachten erstellt, um die wasser- und abwasserwirtschaftlichen Belange umfassend zu berücksichtigen. Ziel ist es, sowohl die Anforderungen für eine wassersensible Regenwasserbewirtschaftung abzuleiten als auch die potenziellen Auswirkungen der Planungen auf das Gebiet und das Umfeld zu untersuchen, um so die entwässerungstechnische Erschließung zu sichern. Diese Rahmenvereinbarung, die auf Basis der vorliegenden Leistungsbeschreibung zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und mehreren Auftragnehmern geschlossen werden soll, dient dazu, dass die Hamburger Bezirksämter sowie die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen die entsprechenden Gutachten im Rahmen von Bebauungsplan-verfahren sowie vorgelagerten informellen Planverfahren wie Funktions- und Rahmenplänen als auch von städtebaulichen Wettbewerbsverfahren beauftragen können. Der Untersuchungsraum wird somit durch die einzelnen Bebauungsplanverfahren/ Plangebiete und deren Umfeld definiert. Ob und in welchem Umfang die Untersuchungen zu erfolgen haben, wird frühzeitig im Rahmen des Bauleitplanverfahrens (möglichst im Rahmen der Grobab-stimmung) festgelegt. Die Untersuchungsergebnisse fließen in die Abwägung des jeweiligen Bebauungsplans ein bzw. sollen in vorgelagerten städtebaulichen Verfahren als Grundlageninformationen für die Planung dienen. Zudem können konkrete Regelungen bzw. Entwässerungsgutachten als Anlage in städtebauliche Verträge übernommen werden.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- Bekanntmachung
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- Blumenthal-Entwicklungsgesellschaft Herne mbH & Co. KGHerne
Blumenthal-Entwicklungsgesellschaft Herne mbH & Co. KG (BEG); Erarbeitung eines Entwässerungsgutachtens u. einer Entwässerungsplanung (Los 1) sowie einer Erschließungsplanung (Los2) Angebotswettbewerb
Los 1: Erarbeitung eines Entwässerungsgutachtens und einer Entwässerungsplanung für das ehemalige Bergwerkgelände. Leistungsumfang: LPH 1-3 HOAI (Ingenieurbauwerke), Beratung zum städtebaulichen Rahmenplan, Abstimmungen, Variantenprüfung zur Niederschlagswasserableitung (außerhalb des Geländes), Erstellung eines Überflutungsnachweises sowie Entwässerungsplanung für das Gelände. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
- Stadt Kaarst - Der BürgermeisterFrist: 08. Mai
Bewerberverfahren / Tiny-House-Siedlung "Im Blütenfeld"
HINWEIS: Bei diesem Investorenauswahlverfahren handelt es sich um ein Verfahren nach den allgemeinen Verfahrensgrundsätzen des EU-Primärrechts. Es handelt sich NICHT um ein Verfahren nach vergaberechtlichen Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), der Vergabeverordnung (VgV), der EU VOB/A, der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) oder der VOB/A, da kein öffentlicher Auftrag vergeben wird. Die vollständigen Vorgaben und Informationen mit allen Anlagen zum Bewerberverfahren finden Sie unter der Internet-Adresse: https://www.kaarst.de/planen-bauen-mobilitaet-und-umwelt/bauen-und-wohnen/grundstuecke/tinyhouses Aus diesen Angaben und Informationen hier ein Auszug: 1 Einführung Die Stadt Kaarst beabsichtigt die Flurstücke 1123, 1124, 1125, Flur 8, Gemarkung Büttgen, sowie in Teilen die Flurstücke 2076 und 1122, Flur 8, Gemarkung Büttgen mit einer Gesamtfläche von ca. 1.515 m², zur Errichtung von sechs innovativen Tiny-Houses, an einen noch zu bestimmenden Investor zu verkaufen oder alternativ ein Erbbaurecht zu begründen. Aufgrund der gesteigerten Nachfrage von Wohnraum ist eine alternative Form der Nachverdichtung an dieser Stelle möglich. Das wesentliche Ziel der Stadt Kaarst ist es eine innovative Siedlung in einem grünen Umfeld zu erschaffen. Ob die Verbindung zwischen Jung und Alt oder ein anderweitiger Gemeinschaftsgedanke in den Vordergrund gestellt wird, soll dem Investor obliegen. Die Stadt Kaarst gibt in diesem Interessenbekundungsverfahren kein über den B-Plan übergeordnetes festes Planungs- und Baukonzept vor, sondern ermittelt das innovativste Gesamtkonzept im Wettbewerb. Bei der Auswahl des Investors wird insbesondere auf die Funktionalität und Nachhaltigkeit, sowie auf eine hohe Qualität von Architektur, Gestaltung und Bauausführung Wert gelegt und ein modernes Konzept angestrebt. 2 Der Standort Lage Kaarst ist eine wirtschaftsstarke Stadt mit hoher Lebensqualität, zählt ca. 43.000 Einwohner und ist zentral im Rhein-Kreis-Neuss, in direkter Nachbarschaft zur Landeshauptstadt Düsseldorf, gelegen. Kaarst verfügt zudem über eine ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur. Mit einem dichten Netz von Autobahnen ist Kaarst sehr gut über den Individualverkehr erreichbar. Zwei unabhängige S-Bahnlinien mit insgesamt fünf Haltepunkten sorgen unter anderem für eine kurze Anbindung zu den nicht weit entfernten Großstädten Neuss, Mönchengladbach und Düsseldorf. Den nahegelegenen Flughafen Düsseldorf erreicht man bequem per Bus, Bahn oder PKW in nur jeweils wenigen Fahrminuten. Erschließungszustand Das Grundstück ist über die Straße Im Blütenfeld erschlossen. Der Investor wird verpflichtet die gemäß Bebauungsplan festgesetzte öffentliche Fuß- und Radwegverbindung als Ersatz für die derzeit bestehende Fuß- und Radwegeverbindung sowie die vorgelagerten Stellplätze auf eigene Kosten herzustellen. Das Eigentum der öffentlichen Straßenverkehrsfläche sowie der Verkehrsfläche mit besonderer Zweckbestimmung verbleibt bei der Stadt Kaarst. Der Investor hat den Ausbau der vorgenannten Flächen in enger Abstimmung mit dem Bereich 66 - Tiefbau - vorzunehmen, um Qualität und Güte zu gewährleisten. Bodengutachten Ein Bodengutachten liegt vor. Altlasten und andere faktische Lasten Altlasten oder Kontaminierungen sind dem Grundstückseigentümer nicht bekannt und werden ebenso nicht vermutet. Eine Altlastenauskunft hat am 23.10.2023 stattgefunden. Grundbuch und Baulasten Das Grundstück ist frei von sonstigen Eintragungen in Abteilungen II und III des Grundbuches sowie von Baulasten. Erdbeben Das Grundstück befindet sich in der Erdbebenzone 1 und hat die Untergrundklasse T, Baugrundverhältis B - T. Miet- oder Pachtverhältnisse Bindungen in Form von Miet- oder Pachtverhältnissen bestehen nicht. Bauplanungsrechtliche Situation Das unbebaute Grundstück befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplan-Entwurfs Nr. 14, Blatt 3 "Holzbüttgen-Mitte", 3. Änderung, welcher als Anlage 1 beigefügt ist. Bis zum 14.04.2024 fand die Offenlage des Bebauungsplans statt. Bis dahin hatten die Bürger und betroffene Stellen die Möglichkeit den Bebauungsplan-Entwurf einzusehen, sich dazu zu äußern und Einwände zu erheben. Nach der Offenlage werden die eingegangenen Stellungnahmen geprüft. Es erfolgt eine Abwägung der unterschiedlichen Interessen und Belange. Dabei können noch Änderungen am Bebauungsplan-Entwurf vorgenommen werden. Auf Basis der Abwägungen und etwaiger Änderungen ist der Bebauungsplan finalisiert und der Satzungsbeschluss wurde am 23.08.2024 gefasst. Den aktuellen Entwurf der textlichen Festsetzungen finden Sie als Anlage 2. Ein Baubeginn ist voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2027 möglich, da bis Ende 2026 das Entwidmungsverfahren für die aktuelle Wegeverbindung erfolgen wird
- Stadt Bad FallingbostelBad Fallingbostel
Stadt Bad Fallingbostel - Erweiterung des Gewerbegebiets "An der Autobahn"
Die Stadt Bad Fallingbostel ist eine entwicklungsstarke Kreisstadt mit rund 12.900 Einwohnern im verkehrsgünstig gelegenen Dreieck Hannover-Hamburg-Bremen. Als potenzielle Flächen zur Entwicklung weiterer Gewerbeflächen wurden von Rat und Verwaltung mit Priorität die Erweiterung des Gewerbegebietes "An der Autobahn" in den Fokus genommen. Aufgrund der Komplexität des Projektes und der Vielzahl an Planungsaufgaben, die bereits im Vorfeld der Gewerbegebietsentwicklung zu leisten sind, sollen der Erwerb, die Baureifmachung und der Verkauf der betreffenden Grundstücke als städtebauliche Maßnahme an ein fachlich geeignetes Dienstleistungsunternehmen vergeben werden. Das Unternehmen sollte daher in der Lage sein, die folgenden Leistungen zu erbringen: 1. Planungsleistungen - Leistungen der Bauleitplanung Leistungen der Bauleitplanung umfassen die Vorbereitung der Aufstellung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen sowie die Mitwirkung beim Verfahren und werden vom AN erbracht. - Leistungen der Landschaftsplanung Landschaftsplanerische Leistungen umfassen das Vorbereiten und das Erstellen der für die nachfolgend benannten Pläne erforderlichen Ausarbeitungen und werden vom AN erbracht. - Leistungen der Objektplanung Leistungen der Objektplanung umfassen die Grundlagenermittlung, die Vor-, Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung der Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, die Objektüberwachung (Bauüberwachung und Bauoberleitung) sowie die Objektbetreuung und werden vom AN erbracht. - Leistungen der Tragwerksplanung Leistungen der Tragwerksplanung sind die statische Fachplanung für die Objektplanung Ingenieurbauwerke und umfassen die Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie die Vorbereitung der Vergabe der Tragwerksplanung. Die Leistungen der Tragwerksplanung werden vom AN erbracht. 2. Erschließungsmaßnahmen - die Herstellung der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze einschließlich der Nebenanlagen für Straßenentwässerung, -beleuchtung und -begrünung, - die Herstellung der für den Anschluss an die öffentliche Schmutzwasserkanalisation erforderlichen Anlagen, - die Herstellung von Anlagen zur Rückhaltung, Ableitung und Versickerung von Regenwasser, - die Herstellung von Lärmschutzanlagen und Kompensationsmaßnahmen nach Bedarf, - die Bauüberwachung und Objektbetreuung für alle Baumaßnahmen, die zur Erschließung der Flächen sowie zum Anschluss an das öffentliche Ver- und Entsorgungsnetz erforderlich sind. 3. Erwerb und Finanzierung - die Vorbereitung und Abwicklung von Grundstückskaufverträgen, Dienstbarkeiten, Gestattungen und sonstigen Grundstücksrechten inkl. der Verhandlungen mit den jeweiligen Eigentümern (Vertragsmanagement), - die Vorfinanzierung von Grunderwerb einschließlich der Entschädigungen inkl. Lasten und Abgaben für erworbene Flächen (Finanzmanagement) und Refinanzierung durch Erlöse aus Grundstücksverkäufen, - die Vorfinanzierung der Herstellung der Erschließungsanlagen, - die Verwaltung der erworbenen Grundstücksflächen, Einhaltung von Bewirtschaftungsauflagen, Regelungen zu Pacht/ Pachtaufhebungen, etc. (Flächenmanagement) 4. Grundstücksvermarktung Die Vermarktung der neuen Gewerbeflächen und die Betreuung von Interessenten wird im Rahmen der bestehenden Standortmarketingaktivitäten durch die Wirtschaftsförderung Del-taland wahrgenommen. Die Grundlage hierfür ist der bestehende Geschäftsbesorgungsvertrag des Trägervereins Deltaland mit der Deltaland GmbH. Das Dienstleistungsunternehmen - unterstützt bei der Grundstücksvermarktung und tauscht sich dazu regelmäßig mit der Deltaland GmbH aus. - übernimmt die Erfassung der Daten für die Ansiedlung von Unternehmen sowie Verwaltung der Interessentenlisten, - unterstützt die Stadt und die Wirtschaftsförderung bei der Beratung und Betreuung von Unternehmen in allen Ansiedlungsphasen vom Erstgespräch bis zur Beurkundung, - bereitet die Vorschläge für die städt. Gremien zur Entscheidung über die Vergabe von Bauplätzen vor, - bereitet die Kaufverträge vor, übernimmt die Koordination mit dem Notariat und betreut die weitere Abwicklung der Kaufverträge. 5. Projektsteuerung (1) Projektvorbereitung (2) Planung (3) Ausführungsvorbereitung (4) Ausführung (5) Projektabschluss Im Ergebnis dieses EU-weit durchgeführten Vergabeverfahrens wird ein Dienstleister beauftragt, der den gegebenenfalls notwendigen Ankauf weiterer Flächen, die Verwaltung der benötigten Grundstücke, die Bauleitplanung, Erschließung sowie Finanzierung der Gesamtmaßnahme einschließlich des Finanzmanagements im Einvernehmen mit der Stadt Bad Falingbostel durchführt. Die näheren Einzelheiten zum Leistungsumfang ergeben sich aus den beigefügten Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung. Nach Vertragsschluss sollen die Honorarzonen einvernehmlcih festgelegt werden.
- Stadt Bad Fallingbostel
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Die Stadt Bad Fallingbostel ist eine entwicklungsstarke Kreisstadt mit rund 12.900 Einwohnern im verkehrsgünstig gelegenen Dreieck Hannover-Hamburg-Bremen. Als potenzielle Flächen zur Entwicklung weiterer Gewerbeflächen wurden von Rat und Verwaltung mit Priorität die Erweiterung des Gewerbegebietes "An der Autobahn" in den Fokus genommen. Aufgrund der Komplexität des Projektes und der Vielzahl an Planungsaufgaben, die bereits im Vorfeld der Gewerbegebietsentwicklung zu leisten sind, sollen der Erwerb, die Baureifmachung und der Verkauf der betreffenden Grundstücke als städtebauliche Maßnahme an ein fachlich geeignetes Dienstleistungsunternehmen vergeben werden. Das Unternehmen sollte daher in der Lage sein, die folgenden Leistungen zu erbringen: 1. Planungsleistungen - Leistungen der Bauleitplanung Leistungen der Bauleitplanung umfassen die Vorbereitung der Aufstellung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen sowie die Mitwirkung beim Verfahren und werden vom AN erbracht. - Leistungen der Landschaftsplanung Landschaftsplanerische Leistungen umfassen das Vorbereiten und das Erstellen der für die nachfolgend benannten Pläne erforderlichen Ausarbeitungen und werden vom AN erbracht. - Leistungen der Objektplanung Leistungen der Objektplanung umfassen die Grundlagenermittlung, die Vor-, Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung der Freianlagen, Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, die Objektüberwachung (Bauüberwachung und Bauoberleitung) sowie die Objektbetreuung und werden vom AN erbracht. - Leistungen der Tragwerksplanung Leistungen der Tragwerksplanung sind die statische Fachplanung für die Objektplanung Ingenieurbauwerke und umfassen die Grundlagenermittlung, Vor-, Entwurfs-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie die Vorbereitung der Vergabe der Tragwerksplanung. Die Leistungen der Tragwerksplanung werden vom AN erbracht. 2. Erschließungsmaßnahmen - die Herstellung der öffentlichen Straßen, Wege und Plätze einschließlich der Nebenanlagen für Straßenentwässerung, -beleuchtung und -begrünung, - die Herstellung der für den Anschluss an die öffentliche Schmutzwasserkanalisation erforderlichen Anlagen, - die Herstellung von Anlagen zur Rückhaltung, Ableitung und Versickerung von Regenwasser, - die Herstellung von Lärmschutzanlagen und Kompensationsmaßnahmen nach Bedarf, - die Bauüberwachung und Objektbetreuung für alle Baumaßnahmen, die zur Erschließung der Flächen sowie zum Anschluss an das öffentliche Ver- und Entsorgungsnetz erforderlich sind. 3. Erwerb und Finanzierung - die Vorbereitung und Abwicklung von Grundstückskaufverträgen, Dienstbarkeiten, Gestattungen und sonstigen Grundstücksrechten inkl. der Verhandlungen mit den jeweiligen Eigentümern (Vertragsmanagement), - die Vorfinanzierung von Grunderwerb einschließlich der Entschädigungen inkl. Lasten und Abgaben für erworbene Flächen (Finanzmanagement) und Refinanzierung durch Erlöse aus Grundstücksverkäufen, - die Vorfinanzierung der Herstellung der Erschließungsanlagen, - die Verwaltung der erworbenen Grundstücksflächen, Einhaltung von Bewirtschaftungsauflagen, Regelungen zu Pacht/ Pachtaufhebungen, etc. (Flächenmanagement) 4. Grundstücksvermarktung Die Vermarktung der neuen Gewerbeflächen und die Betreuung von Interessenten wird im Rahmen der bestehenden Standortmarketingaktivitäten durch die Wirtschaftsförderung Del-taland wahrgenommen. Die Grundlage hierfür ist der bestehende Geschäftsbesorgungsvertrag des Trägervereins Deltaland mit der Deltaland GmbH. Das Dienstleistungsunternehmen - unterstützt bei der Grundstücksvermarktung und tauscht sich dazu regelmäßig mit der Deltaland GmbH aus. - übernimmt die Erfassung der Daten für die Ansiedlung von Unternehmen sowie Verwaltung der Interessentenlisten, - unterstützt die Stadt und die Wirtschaftsförderung bei der Beratung und Betreuung von Unternehmen in allen Ansiedlungsphasen vom Erstgespräch bis zur Beurkundung, - bereitet die Vorschläge für die städt. Gremien zur Entscheidung über die Vergabe von Bauplätzen vor, - bereitet die Kaufverträge vor, übernimmt die Koordination mit dem Notariat und betreut die weitere Abwicklung der Kaufverträge. 5. Projektsteuerung (1) Projektvorbereitung (2) Planung (3) Ausführungsvorbereitung (4) Ausführung (5) Projektabschluss Im Ergebnis dieses EU-weit durchgeführten Vergabeverfahrens wird ein Dienstleister beauftragt, der den gegebenenfalls notwendigen Ankauf weiterer Flächen, die Verwaltung der benötigten Grundstücke, die Bauleitplanung, Erschließung sowie Finanzierung der Gesamtmaßnahme einschließlich des Finanzmanagements im Einvernehmen mit der Stadt Bad Falingbostel durchführt. Die näheren Einzelheiten zum Leistungsumfang ergeben sich aus den beigefügten Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung. Nach Vertragsschluss sollen die Honorarzonen einvernehmlcih festgelegt werden.
- Magistrat der Stadt Steinbach im TaunusFrist: 27. Mai
Vergabe Ingenieurleistungen zum Ausbau der Straßen "Bornhohl", "Freier Platz", "Altkönigstraße" und "Kirchgasse"
Die Stadt Steinbach (Taunus) plant in der Kernstadt eine der zentralen städtebaulichen Maßnahmen. Hierbei sollen die Straßen „Bornhohl“, „Altkönigstraße“, „Kirchgasse“ und der „Freier Platz“ grundhaft erneuert werden. Bei den im Zuge dieses Vergabeverfahrens zu vergebenden Ingenieurleistungen zur Gestaltung und Planung der öffentlichen Verkehrsflächen wird der Aufenthaltsqualität im Bereich „Freier Platz“ / „Bornhohl“ / „Kirchgasse“ als einem der wesentlichen Orte der Stadt zentrale Bedeutung zugemessen, die sich auch in der Gestaltung der Verkehrsflächen, Bauten, Stadtmobiliar, Beleuchtung und Grünelementen wiederfinden soll. Die Verkehrsflächen müssen barrierefrei und gestalterisch anspruchsvoll geplant werden. Im Bereich des „Freien Platzes“ soll eine Offenlegung des „Steinbachs“ erfolgen, die gestalterisch Berücksichtigung finden muss. Im Gewerk der Ingenieurbauwerke ist eine Sanierung vorhandener Schadstellen an der Kanalisation im Ausbaubereich (Hauptkanäle) sowie defekter Anschlussleitungen im öffentlichen Bereich erforderlich. Weiterhin soll ein neuer Regenwasserkanal in der „Bornhohl“ vom „Freien Platz“ bis zur Altkönigstraße“ geplant und nebst der neuen Hausanschlüsse und Anschlussleitungen hergestellt werden. Für den Hauptkanal sind auf Grundlage zur Verfügung gestellter Sanierungskonzepte konkrete Maßnahme zu planen, auszuschreiben und die bauliche Umsetzung ist zu überwachen. Für die Anschlussleitungen (SSK und Kanal-Hausanschlüsse) sind anhand der TV-Untersuchungsergebnisse Sanierungskonzepte durch den AN zu erstellen und die Beseitigung der Mängel im öffentlichen Verkehrsraum ist ebenfalls zu planen, auszuschreiben und die Umsetzung zu überwachen. Für die neuen bzw. umgebauten Kanäle und Anschlussleitungen ist ein Bestandsplan zu erstellen inklusive erforderlicher Vermessungsleistungen. Die Stadt Steinbach (Taunus) möchte im Rahmen des Vergabeverfahrens ein Planungsbüro auswählen, das im Rahmen eines lösungsoffenen Planungsprozesses unter Beachtung der Rahmenbedingungen das bestmögliche Ergebnis erzielt. Hierbei werden Lösungen erwartet, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und bestenfalls ein funktionales, wirtschaftliches und gestalterisches Optimum erzielen. Seitens der Stadt Steinbach (Taunus) werden die gesamten Leistungen des Straßenbaus den Verkehrsanlagen zugeordnet. Weiterhin sind Bestandteile der anzubietenden Leistungen die Erstellung eines Trassensummenplans mit Darstellung aller vorhandenen und geplanten Leitungen in Abstimmung mit sämtlichen betroffenen Versorgungsträgern, die Erstellung von Umleitungs-, Beschilderungs- und Markierungsplänen für alle Bauzustände sowie den Endzustand in Abstimmung mit der Verkehrsbehörde der Stadt Steinbach (Taunus). Hierbei ist für den Trassensummenplan und die Verkehrsführungspläne zu beachten, dass die Ausführung der Maßnahme in 2 Abschnitten (2 separate Ausschreibungen) vorgesehen ist und in den beiden Abschnitten aufgrund von Zwangspunkten in der Verkehrsführung Unterabschnitte in der Abwicklung gebildet werden müssen. Für die Planung und Kommunikation sollen hochwertige 3D-Visualisierungen erstellt werden. Ziel ist eine realitätsnahe, zugleich abstrahierte Darstellung des Ausbaubereichs zur Verwendung in Öffentlichkeitsarbeit, politischen Gremien und Präsentationen. Verkehrsanlagen Von den in der HOAI geregelten Leistungen sollen Ingenieurleistungen im Gewerk der Verkehrsanlagen LP 1 – 3, 5 + 6 gem. § 47 HOAI 2021 beauftragt werden. Die Planungsleistung wird stufenweise beauftragt. Im ersten Schritt werden die LP 1 - 3 im Gewerk der Verkehrsanlagen, die Erstellung des Trassensummenplanes sowie die zugehörigen Visualisierungen und die Beschilderungs-, Markierungs- und Umleitungspläne beauftragt. Nach Zustimmung des Magistrats der Stadt Steinbach (Taunus) zur Planung und der notwendigen Gremienbeschlüsse ist vorgesehen die vertraglich optional vorgesehenen, weiterführenden Leistungsphasen inkl. der örtlichen Bauüberwachung zu beauftragen. Hierbei sind die Planungsarbeiten neben den Konzeptgesprächen mit den zuständigen Genehmigungsbehörden auch mit den Belangen der Versorgungsträger abzustimmen. Die Trassen der Versorgungsleitungen sind in die Ausführungspläne zu übernehmen. Bestandteil dieser Honoraranfrage ist auch die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung zur LP 8 Bauoberleitung gem. dem Leistungsbild gemäß Anlage 13 HOAI 2021. Für das Angebot ist für das gesamte Gewerk mit anrechenbaren Herstellkosten in Höhe von 3.600.000,- € (netto) zu rechnen. Ingenieurbauwerke Bei den notwendigen Ingenieurleistungen der Leistungsphase 1-3, 5 und 6 sollen alle Grundleistungen gem. § 43 HOAI 2021 sowie die örtliche Bauüberwachung (Besondere Leistung zur LP 8) gem. Anlage 12 LP 8 HOAI 2021 erbracht werden. Ebenso die Erstellung der Sanierungskonzepte für die Anschlussleitungen. Im Gewerk der Ingenieurbauwerke (Entwässerung) ist gemäß der Gesamthydraulik für die Stadt Steinbach (Taunus) die Neuerrichtung eines RW-Kanals auf einer Länge von ca. 240 m sowie die Neuerrichtung eines MW-Kanals auf einer Länge von ca. 195 m vorgesehen. An den Regenwasserkanal sind neue Hausanschlüsse auf die angrenzenden Grundstücke zu planen bzw. die neuen SSK sowie vorhandene Dachrinnen sollen an den Regenwasserkanal angeschlossen werden. Für die vorhandenen Hauptkanäle liegen die Sanierungskonzepte vor. Diese werden dem AN übergeben. Für die Anschlussleitungen sind entsprechende Sanierungskonzepte vom AN zu erstellen und anzubieten. Die zugehörigen TV-Untersuchungsergebnisse werden dem AN übergeben. Es werden ca. 160 Anschlussleitungen mit einer mittleren Länge von 8 m befahren. Für das Angebot ist für das gesamte Gewerk vorab mit anrechenbaren Herstellkosten in Höhe von 1.450.000,- € (netto) inkl. der Herstellung der neuen RW-Kanal-Anschlussleitungen zu rechnen. Davon entfallen auf die Sanierung des Hauptkanals sowie der Anschlussleitungen in offener Bauweise ca. 520.000,- € (netto).
- Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Enterprise Problemmanagement
Das Anwendungsmanagement bildet eine Verbindungsschicht zu den einzelnen Competence Centern (CC) in der HZD, so dass die Kunden nicht direkt mit den CC verhandeln, sondern sich mit ihren IT-Anforderungen direkt über das Kundenmanagement an das Anwendungsmanagement wenden können. In verschiedenen Aufgabengebieten besteht derzeit Bedarf an Leistungen zur Betriebsunterstützung, technischen Beratung, Migration, Planung und zu Projekten. Um diesen Bedarf abzudecken, soll pro Los jeweils ein Rahmenvertrag mit einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren mit einer zweimaligen automatischen Verlängerung um jeweils ein weiteres Jahr für die vorgenannten Leistungen abgeschlossen werden. Es werden Unterstützungsleistungen für das Anwendungsmanagement des Hessischen Ministeriums des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz (HMdI) inkl. nachgeordneter Stellen, des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales (HMSI), des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) inkl. nachgeordneter Stellen sowie des Hessischen Ministeriums für Digitalisierung und Innovation (HMD) benötigt. Es handelt sich im Einzelnen um folgende Verfahren: OASIS (Online Abfrage Spieler Informationssystem), HVF (Hessische Verfahren für Flüchtlinge), IFAS (Informationsfachsystem Arbeitsschutz), Elterngeld, Pflegeaufsicht, ECOS (Schlüsselverwaltung), LuP (Last- und Performacetests), JIRA, Supra, Schwebnet, SPIN (Sportinformationssystem), H3C-Verfahren, Wahl-IT Hessen, eStaatsangehörigkeit, Beteiligungsplattform, eLearning, DDK (Digitales Deichkataster), ApoDB (Apotheken-Datenbank), BLITS (Bild der Lage der IT-Sicherheit), E-Beihilfe, FPM (Fuhrparkmanagement Land), ITBP (IT-Bebauungsplan), HeliAbr (Flugrettungsabrechnung) und TraDB (Transparenz-Datenbank). Bedarf (Ein Personentag entspricht 8 Personenstunden): Los 2: ca. 6.600 Personentage pro Vertragsjahr, max. 26.400 Personentage insgesamt. Für den Enterprise Problemmanager/in in der Projektierung und im Betrieb der Soft- und Hardware komplexer Verfahren werden insbesondere die folgenden Anforderungen gestellt: • gute Kenntnisse der Betriebsprozesse nach ITIL bzw. ITSM (ITIL Foundation) • gute Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift (mind. Sprachniveau B2) sowie Englischkenntnisse, die die Nutzung von Herstellerinformationen (Handbuch, Internet) bzw. Internetfachforen ermöglichen • gute Kenntnisse im Bereich IT-Sicherheit gemäß BSI Standards oder vergleichbarer IT-Sicherheitsstandards anderer EU-Staaten • Tiefgehende, in mindestens achtjähriger Berufserfahrung erworbene Kenntnisse in einer Enterprise-Umgebung. • Mindestens 10 Jahre Erfahrung im Einsatz von ITIL-Tools und im Rahmen von ITIL-Prozessen, insbesondere Problemmanagement (ITIL Foundation Zertifizierung, Erfahrungen mit Remedy). • Mindestens 7 Jahre Erfahrung beim Erstellen, Prüfen und Steuern von Dokumenten und Prozessen im Rahmen der Rolle eines Problemmanagers. • Mindestens 6 Jahre Erfahrungen mit architektonischen Ausarbeitungen in Enterprise Umgebungen mit mehreren über Schnittstellen verbundenen Verfahren. • Mindestens 7 Jahre Erfahrung bei der Konzeptionierung / Prüfung von Mandantenfähigkeiten und Rollenkonzepten. • Mindestens 3 Jahre Erfahrung in der Steuerung und Leitung von Teams. • Zertifizierung im Projektmanagement (z.B. SCRUM, PRINCE 2). • Gute Kenntnisse in Cloud-Technologien, z.B. Kubernetes mit Rancher, Openshift oder Docker Container (idealerweise mit Zertifizierung). • Mindestens 6 Jahre Erfahrung mit Verfahren in der Bundes- oder Landesverwaltung (Beitrag zu hoheitlichen Aufgaben). • Mindestens 6 Jahre Erfahrung in bundesweiten IT-Kooperationen des öffentlichen Dienstes. • Mindestens 5 Jahre Erfahrung mit hybriden IT-Umgebungen (Linux, RedHat und Microsoft). • Mindestens 5 Jahre Erfahrung mit Sharepoint, Jira und FISBOX. • Mindestens 4 Jahre Erfahrung mit Verfahren, in denen Alteon-Hardware-Loadbalancer eingesetzt werden. • Mindestens 2 Jahre Erfahrung mit SQL-Scripting (T-SQL oder PL-SQL). Weitere Details sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
- Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für DatenverarbeitungFrist: 27. Mai
Dienstleistungen im Bereich Client-Management (Anwendungsmanagement des HLT)
Es wird ein Bedarf in Höhe von insgesamt ca. 28.160 Personenstunden für die gesamte Vertragslaufzeit von vier Jahren (entsprechend 7.040 Personenstunden pro Jahr) erwartet. Es wird eine Mindestabnahmemengen von 3 Personenjahren über die Mindestvertragslaufzeit (zwei Jahre) zugesichert. Die angeforderten Unterstützungsleistungen sollen im Bereich Anwendungsmanagement (AM) des genannten Ressorts eingesetzt werden und erfolgen in unterschiedlichen Funktionseinheiten bzw. AM-Teams. Der Schwerpunkt des Arbeitsumfelds liegt hierbei auf dem technischen Verfahrensbetrieb, d. h. der Einrichtung, dem Betrieb und der Weiterentwicklung der fachanwendungsspezifischen technischen und logischen IT-Umgebung des jeweiligen Verfahrens (z. B. Datenbankinstanzen, Applikationen, Web-Front-Ends oder Clientkomponenten) einschließlich der vielfältigen Schnittstellen. Der Betrieb der zugrundeliegenden Infrastruktur wird hierbei in unterschiedlichem Maße ebenfalls von diesem AM durchgeführt. Dies reicht von der Koordination und Ergebnisverantwortung der von anderen Betriebseinheiten der HZD erbrachten Leistungen bis hin zum tiefgreifenden technischen Betrieb der IT-Infrastruktur. Deshalb werden vom Auftragnehmer in allen Tätigkeitsfeldern (Fachgebieten) sowohl gute Kenntnisse und Erfahrung im Management der Fachanwendungen als auch, teilweise tiefgreifende, Kenntnisse der zugrundeliegenden Infrastrukturen erwartet. Das technische Arbeitsumfeld des AM-Teams im Bereich Client Management ist sehr vielfältig. Das Anwendungsfachverfahren basieren auf Windows-Technoligie. Hierbei sind Windows-Server als auch MECM-Systeme im Einsatz. Ein Großteil der zu Grunde liegenden Systeme befindet sich in den Serverräumen der HZD (in Wiesbaden und Mainz). Darüber hinaus werden auch in den Kundenlokationen (der Ressorts) befindliche Systeme betreut. Die Kommunikationsgrundlage aller Systeme bildet das HessenNetz. An diesem landeseigenen, sicheren und abgeschotteten Netzverbund sind üblicherweise alle Kundensysteme angeschlossen und können darüber bei Bedarf miteinander kommunizieren. Als Arbeitsplatzsystem bei den Kunden dient der HessenPC, welcher derzeit auf Microsoft Windows 11 basiert. Zum einen gilt es hier neuen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, zum anderen auch die Systemumgebungen unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten weiterzuentwickeln. Außerdem müssen verstärkt landespolitische Forderungen umgesetzt bzw. integriert werden. Um diesen neuen Aufgaben gerecht zu werden, besteht kurz- bis mittelfristig Bedarf an hoch spezialisierten und erfahrenen Unterstützungskräften in diesem Umfeld. Sowohl die Einführung neuer Verfahren (von der Planung über die Einrichtung bis zur vollständigen Betriebseinführung) als auch die Umsetzung von komplexeren Verfahrensupdates bzw. Upgrades und Releases sollten am effektivsten mit einem AM-Team erfolgen, das über aktuellstes Wissen über die eingesetzte Software und langjährige Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Aufgrund der Einstufung der HZD als lebenswichtige Einrichtung des Landes Hessen müssen sich die eingesetzten Personen, abhängig vom Einsatzgebiet ggf. einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung (SÜ2), auf der Basis des Hessischen Sicherheitsüberprüfungs- und Verschlusssachengesetzes (HSÜVG), unterziehen. Dies wird im jeweiligen Einzelauftrag vereinbart. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die von ihm zu erbringenden Leistungen mit größter Sorgfalt und nach Maßgabe der vertraglichen Vereinbarungen, dem Stand von Wissenschaft und Technik sowie nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit durchzuführen. Er bestätigt, alle notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen zu besitzen sowie qualifiziertes Personal mit den notwendigen Kenntnissen und Erfahrungen bereitzuhalten und einzusetzen, um die vertragsgemäßen Aufgaben uneingeschränkt erfüllen zu können. Es wird zusätzlich erwartet, dass der Auftragnehmer während der gesamten Laufzeit des Rahmenvertrags Personal einsetzen kann, das über entsprechend aktuelle Kenntnisse zu den neuesten Versionsständen verfügt. Sollte ein Hersteller Folgeprodukte einsetzen, die über die gleiche oder erweiterte Funktionalität verfügen, aber unter anderem Namen vertrieben werden, so wird das erforderliche Wissen auch bei diesem Nachfolgeprodukt erwartet. Folgende Basisqualifikationen werden von der einzusetzenden Person erwartet: •gute Kenntnisse der Betriebsprozesse nach ITIL bzw. ITSM •gute Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift (Sprachniveau C1 gem. dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER)) sowie Englischkenntnisse, die die Nutzung von Herstellerinformationen (Handbuch, Internet) bzw. Internetfachforen (Sprachniveau C2 gem. dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER)) ermöglichen •gute Kenntnisse im Bereich IT-Sicherheit gemäß BSI •Bereitschaft zum gelegentlichen Einsatz außerhalb der Standard-Geschäftszeiten Zusätzlich zu diesen allgemeinen Kenntnissen und Fähigkeiten sind je nach Einsatzgebiet Kenntnisse in den beschriebenen Tätigkeitsgebieten notwendig. Das eingesetzte Personal benötigt für den Einsatz entsprechende Qualifikationen. Die Qualifikationen sind im Kriterienkatalog (Datei "Kriterienkatalog_AM-HLT") nachzuweisen. Zu Vertragsbeginn wird mit dem Einsatz von drei Personen geplant. Eine detaillierte Beschreibung ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
- Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Dienstleistungen im Bereich Client-Management (Anwendungsmanagement des HLT)
Es wird ein Bedarf in Höhe von insgesamt ca. 28.160 Personenstunden für die gesamte Vertragslaufzeit von vier Jahren (entsprechend 7.040 Personenstunden pro Jahr) erwartet. Es wird eine Mindestabnahmemengen von 3 Personenjahren über die Mindestvertragslaufzeit (zwei Jahre) zugesichert. Die angeforderten Unterstützungsleistungen sollen im Bereich Anwendungsmanagement (AM) des genannten Ressorts eingesetzt werden und erfolgen in unterschiedlichen Funktionseinheiten bzw. AM-Teams. Der Schwerpunkt des Arbeitsumfelds liegt hierbei auf dem technischen Verfahrensbetrieb, d. h. der Einrichtung, dem Betrieb und der Weiterentwicklung der fachanwendungsspezifischen technischen und logischen IT-Umgebung des jeweiligen Verfahrens (z. B. Datenbankinstanzen, Applikationen, Web-Front-Ends oder Clientkomponenten) einschließlich der vielfältigen Schnittstellen. Der Betrieb der zugrundeliegenden Infrastruktur wird hierbei in unterschiedlichem Maße ebenfalls von diesem AM durchgeführt. Dies reicht von der Koordination und Ergebnisverantwortung der von anderen Betriebseinheiten der HZD erbrachten Leistungen bis hin zum tiefgreifenden technischen Betrieb der IT-Infrastruktur. Deshalb werden vom Auftragnehmer in allen Tätigkeitsfeldern (Fachgebieten) sowohl gute Kenntnisse und Erfahrung im Management der Fachanwendungen als auch, teilweise tiefgreifende, Kenntnisse der zugrundeliegenden Infrastrukturen erwartet. Das technische Arbeitsumfeld des AM-Teams im Bereich Client Management ist sehr vielfältig. Das Anwendungsfachverfahren basieren auf Windows-Technoligie. Hierbei sind Windows-Server als auch MECM-Systeme im Einsatz. Ein Großteil der zu Grunde liegenden Systeme befindet sich in den Serverräumen der HZD (in Wiesbaden und Mainz). Darüber hinaus werden auch in den Kundenlokationen (der Ressorts) befindliche Systeme betreut. Die Kommunikationsgrundlage aller Systeme bildet das HessenNetz. An diesem landeseigenen, sicheren und abgeschotteten Netzverbund sind üblicherweise alle Kundensysteme angeschlossen und können darüber bei Bedarf miteinander kommunizieren. Als Arbeitsplatzsystem bei den Kunden dient der HessenPC, welcher derzeit auf Microsoft Windows 11 basiert. Zum einen gilt es hier neuen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, zum anderen auch die Systemumgebungen unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten weiterzuentwickeln. Außerdem müssen verstärkt landespolitische Forderungen umgesetzt bzw. integriert werden. Um diesen neuen Aufgaben gerecht zu werden, besteht kurz- bis mittelfristig Bedarf an hoch spezialisierten und erfahrenen Unterstützungskräften in diesem Umfeld. Sowohl die Einführung neuer Verfahren (von der Planung über die Einrichtung bis zur vollständigen Betriebseinführung) als auch die Umsetzung von komplexeren Verfahrensupdates bzw. Upgrades und Releases sollten am effektivsten mit einem AM-Team erfolgen, das über aktuellstes Wissen über die eingesetzte Software und langjährige Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Aufgrund der Einstufung der HZD als lebenswichtige Einrichtung des Landes Hessen müssen sich die eingesetzten Personen, abhängig vom Einsatzgebiet ggf. einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung (SÜ2), auf der Basis des Hessischen Sicherheitsüberprüfungs- und Verschlusssachengesetzes (HSÜVG), unterziehen. Dies wird im jeweiligen Einzelauftrag vereinbart. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die von ihm zu erbringenden Leistungen mit größter Sorgfalt und nach Maßgabe der vertraglichen Vereinbarungen, dem Stand von Wissenschaft und Technik sowie nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit durchzuführen. Er bestätigt, alle notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen zu besitzen sowie qualifiziertes Personal mit den notwendigen Kenntnissen und Erfahrungen bereitzuhalten und einzusetzen, um die vertragsgemäßen Aufgaben uneingeschränkt erfüllen zu können. Es wird zusätzlich erwartet, dass der Auftragnehmer während der gesamten Laufzeit des Rahmenvertrags Personal einsetzen kann, das über entsprechend aktuelle Kenntnisse zu den neuesten Versionsständen verfügt. Sollte ein Hersteller Folgeprodukte einsetzen, die über die gleiche oder erweiterte Funktionalität verfügen, aber unter anderem Namen vertrieben werden, so wird das erforderliche Wissen auch bei diesem Nachfolgeprodukt erwartet. Folgende Basisqualifikationen werden von der einzusetzenden Person erwartet: •gute Kenntnisse der Betriebsprozesse nach ITIL bzw. ITSM •gute Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift (Sprachniveau C1 gem. dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER)) sowie Englischkenntnisse, die die Nutzung von Herstellerinformationen (Handbuch, Internet) bzw. Internetfachforen (Sprachniveau C2 gem. dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER)) ermöglichen •gute Kenntnisse im Bereich IT-Sicherheit gemäß BSI •Bereitschaft zum gelegentlichen Einsatz außerhalb der Standard-Geschäftszeiten Zusätzlich zu diesen allgemeinen Kenntnissen und Fähigkeiten sind je nach Einsatzgebiet Kenntnisse in den beschriebenen Tätigkeitsgebieten notwendig. Das eingesetzte Personal benötigt für den Einsatz entsprechende Qualifikationen. Die Qualifikationen sind im Kriterienkatalog (Datei "Kriterienkatalog_AM-HLT") nachzuweisen. Zu Vertragsbeginn wird mit dem Einsatz von drei Personen geplant. Eine detaillierte Beschreibung ist der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
- Land Hessen, vertreten durch die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung
Beschaffung von Verfahrens- und Problemmanagementleistungen für Verfahren des HMdI, des HMSI, des HMD und des HMFG in 2 Losen
Das Anwendungsmanagement bildet eine Verbindungsschicht zu den einzelnen Competence Centern (CC) in der HZD, so dass die Kunden nicht direkt mit den CC verhandeln, sondern sich mit ihren IT-Anforderungen direkt über das Kundenmanagement an das Anwendungsmanagement wenden können. In verschiedenen Aufgabengebieten besteht derzeit Bedarf an Leistungen zur Betriebsunterstützung, technischen Beratung, Migration, Planung und zu Projekten. Um diesen Bedarf abzudecken, soll pro Los jeweils ein Rahmenvertrag mit einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren mit einer zweimaligen automatischen Verlängerung um jeweils ein weiteres Jahr für die vorgenannten Leistungen abgeschlossen werden. Es werden Unterstützungsleistungen für das Anwendungsmanagement des Hessischen Ministeriums des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz (HMdI) inkl. nachgeordneter Stellen, des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales (HMSI), des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) inkl. nachgeordneter Stellen sowie des Hessischen Ministeriums für Digitalisierung und Innovation (HMD) benötigt. Es handelt sich im Einzelnen um folgende Verfahren: OASIS (Online Abfrage Spieler Informationssystem), HVF (Hessische Verfahren für Flüchtlinge), IFAS (Informationsfachsystem Arbeitsschutz), Elterngeld, Pflegeaufsicht, ECOS (Schlüsselverwaltung), LuP (Last- und Performacetests), JIRA, Supra, Schwebnet, SPIN (Sportinformationssystem), H3C-Verfahren, Wahl-IT Hessen, eStaatsangehörigkeit, Beteiligungsplattform, eLearning, DDK (Digitales Deichkataster), ApoDB (Apotheken-Datenbank), BLITS (Bild der Lage der IT-Sicherheit), E-Beihilfe, FPM (Fuhrparkmanagement Land), ITBP (IT-Bebauungsplan), HeliAbr (Flugrettungsabrechnung) und TraDB (Transparenz-Datenbank). Bedarf (Ein Personentag entspricht 8 Personenstunden): Los 1: ca. 2.200 Personentage pro Vertragsjahr, max. 8.800 Personentage insgesamt. Für den Junior Verfahrensmanager/in für Administrations- und Projektaufgaben im Rahmen des Betriebsaufbaus werden insbesondere die folgenden Anforderungen gestellt: • gute Kenntnisse der Betriebsprozesse nach ITIL bzw. ITSM (ITIL Foundation) • gute Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift (mind. Sprachniveau B2) sowie Englischkenntnisse, die die Nutzung von Herstellerinformationen (Handbuch, Internet) bzw. Internetfachforen ermöglichen • gute Kenntnisse im Bereich IT-Sicherheit gemäß BSI Standards oder vergleichbarer IT-Sicherheitsstandards anderer EU-Staaten • Mindestens 3 Jahre Erfahrung in der Bereitstellung und Administration von Fachanwendungen, in technischer und fachlicher Sicht. • Mindestens 2 Jahre Erfahrung in der Administration von Servern unter MS Windows Server 2012 ff. als Bestandteil großer IT-Infrastrukturen (Enterprise-Umfeld, > 50 Server). • Mindestens 1 Jahr Erfahrung in der Administration von MS-basierten Serverrollen in verteilten Umgebungen. • Mindestens 1 Jahr Erfahrung mit Active Directory inkl. Erstellung und Pflege von Gruppenrichtlinien. • Mindestens 1 Jahr Erfahrung im Bereich von Automation und Monitoring (SCOM) in verteilten Umgebungen. • Mindestens 2 Jahre Erfahrung in der Administration von Datenbank-Systemen • Mindestens 2 Jahre Erfahrung in der Administration von Web-Servern (Java, JBoss, Tomcat, Apache oder IIS). • Mindestens 1 Jahr Erfahrung in der Anwendung von Incident-, Problem-, Change- und Release-Management-Prozessen nach ITIL/ITSM. • Mindestens 3 Jahre Erfahrung in der Adminstration von MS Windows-Server-Betriebssystemen. • Mindestens 2 Jahre Erfahrung im Bereich Storage (SAN, NAS und iSCSI). • Mindestens 2 Jahre Erfahrung mit Methoden zur Datensicherung und Wiederherstellung. • Mindestens 2 Jahre Erfahrung in der Administration von Clients unter MS Windows 10 ff.. • Mindestens 2 Jahre Erfahrung in der Erstellung und Pflege technischer Konzepte, Dokumentationen und Betriebshandbücher. • Mindestens 1 Jahr Erfahrung in der Script-Entwicklung mit PowerShell, VBS, Perl oder Batch. • Mindestens 1 Jahr Erfahrung im Bereich Netzwerk (WAN, VLAN, VPN, Protokolle und Hardware). Weitere Details sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
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