Flüssigchromatograph mit Massenspektrometrie-Kopplung (LC-MS/MS) LHL
Der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) - Standort Wiesbaden - beabsichtigt die Beschaffung eines Flüssigchromatographen mit Massenspektrometrie-Kopplung inkl. Zubehör (LC-MS/MS).
Angebotsfrist:27. Mai 2026
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) - Standort Wiesbaden - beabsichtigt die Beschaffung eines Flüssigchromatographen mit Massenspektrometrie-Kopplung inkl. Zubehör (LC-MS/MS).
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Land Hessen, vertreten durch das Hessische Competence Center -Zentrale Beschaffung-
- Veröffentlicht: 26. April 2026
- Frist: 27. Mai 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Der Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) - Standort Wiesbaden - beabsichtigt die Beschaffung eines Flüssigchromatographen mit Massenspektrometrie-Kopplung inkl. Zubehör (LC-MS/MS).
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
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- Universitätsklinikum Heidelberg AÖR
Vollversorgungsvertrag Massenspektrometrie
Die derzeit eingesetzten Massenspektrometer haben das Ende ihres wirtschaftlichen und technischen Lebenszyklus erreicht. Aufgrund des Wegfalls von Garantieansprüchen, zunehmendem Verschleiß der UPLC- sowie MS-Komponenten und der eingestellten Ersatzteilverfügbarkeit ist ein zeitnaher Austausch zwingend erforderlich. Da zwei Geräte des bestehenden Geräteparks weiterhin genutzt werden können, würde eine Umstellung auf ein alternatives LC?MS/MS-System zu einer heterogenen Geräteflotte führen. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auf den Betriebsablauf: Mitarbeitende im Analystenzentrum sowie im Steroidlabor müssten parallel auf unterschiedlichen Systemen geschult werden, was die Ausfallsicherheit, die Prozessstabilität und die Zuverlässigkeit der Analytik deutlich beeinträchtigen würde. Insbesondere wäre eine flexible Umverteilung von Proben auf andere Geräte im Störungsfall kaum möglich. Für die Beschaffung ist ein Preis-pro-Befund-Vertrag mit dem Anbieter Chromsystems vorgesehen, der Investition, Wartung und Reagenzien einschließt. Die Wartung erfolgt regelmäßig, notwendige Ersatzteile werden kurzfristig und kostenfrei bereitgestellt. Im Fall eines vollständigen Geräteausfalls wird ein Ersatzgerät ohne zusätzliche Kosten installiert. Bei technologischen Neuerungen, die die Prozessabläufe verbessern, erfolgt eine kostenfreie Nachrüstung. Dieses Betriebsmodell ist im Institut bereits erfolgreich etabliert, unter anderem im Bereich des Neugeborenenscreenings, im Stoffwechsellabor sowie im Rahmen der NGS-Diagnostik. Auch in der Pathologie wurden Geräte auf diese Weise bereits ersetzt. Zwei der auszutauschenden Geräte (XEVO TQD) dienen der Bestimmung von Immunsuppressiva. Die Analytik umfasst sowohl Proben aus klinischen Bereichen als auch bundesweite Einsendungen niedergelassener Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Nachsorge transplantierter Patientinnen und Patienten. Die Messungen sind für die taggleiche Anpassung der Medikation unverzichtbar. Aufgrund der hohen Sensitivität und Spezifität der etablierten Tests ist ein Systemwechsel nicht praktikabel; ein späterer Rückwechsel würde die zuverlässige Funktion der Immunsuppressiva-Analytik gefährden. Das dritte auszutauschende Massenspektrometer (TQS9) wird im Steroidlabor eingesetzt. Dieses Labor erhält eine Vielzahl von Einsendungen aus pädiatrischen Praxen bundesweit. Insbesondere bei auffälligen Ergebnissen des Neugeborenenscreenings ist eine zeitnahe quantitative Bestätigung im Steroidprofil essenziell. Aufgrund der strengen Vorgaben der IVDR-Richtlinie kommen in der Routinediagnostik ausschließlich CE-zertifizierte Testkits zum Einsatz. Diese sind jeweils nur für definierte Analysegeräte validiert und zugelassen, weshalb die Geräteauswahl unmittelbar durch regulatorische Anforderungen begrenzt wird.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 27. Mai 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Land Hessen, vertreten durch das Hessische Competence Center -Zentrale Beschaffung-.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.