Deutsche Nationalbibliothek, 5. Erweiterungsbau
Der Standort Leipzig der DNB beabsichtigt die Realisierung eines Archivbaus mit bestmöglichen Lagerbedingungen für die Sammlungen der Medienwerke und die damit verbundene Erfüllung des gesetzlichen Auftrages. Weitere Bestandteile des Bauprojektes sind die Unterbringung der Kulturhistorischen Sammlung im Neubau, sowie d...
Angebotsfrist:16. März 2026(abgelaufen)
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Der Standort Leipzig der DNB beabsichtigt die Realisierung eines Archivbaus mit bestmöglichen Lagerbedingungen für die Sammlungen der Medienwerke und die damit verbundene Erfüllung des gesetzlichen Auftrages. Weitere Bestandteile des Bauprojektes sind die Unterbringung der Kulturhistorischen Sammlung im Neubau, sowie die Unterbringung ...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement
- Veröffentlicht: 03. März 2026
- Frist: 16. März 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Der Standort Leipzig der DNB beabsichtigt die Realisierung eines Archivbaus mit bestmöglichen Lagerbedingungen für die Sammlungen der Medienwerke und die damit verbundene Erfüllung des gesetzlichen Auftrages. Weitere Bestandteile des Bauprojektes sind die Unterbringung der Kulturhistorischen Sammlung im Neubau, sowie die Unterbringung der Magazineingangsstelle und des Medienservice im 4. Obergeschoss des Bestandsgebäudes als Schnittstelle zum Neubau des Magazingebäudes, wie oben beschrieben. Der 5. EWB wird für eine Nutzungszeit von 100 Jahre geplant und umgesetzt. Es handelt sich um einen Archivneubau, der neben den Archivflächen auch einen geringen Anteil an Lagerflächen für die Kulturhistorische Sammlung der DNB beinhalten wird. Das Wettbewerbsgebiet befindet sich im Innenbereich nach § 34 BauGB auf der Liegenschaft der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig am Deutschen Platz 1. Neben der Schaffung von neuen Archivflächen liegt ein weiterer Schwerpunkt des Vorhabens in der Energieeffizienz. Die Aufgabe ist dabei, zum einen die Forderungen zur dauerhaften Konservierung der deutschsprachigen Medien hinsichtlich der klimatischen Anforderungen innerhalb des Gebäudes, mit den hohen Anforderungen des Bundes an die Energieeffizienz (EGB 40) und die Nachhaltigkeit, in Einklang zu bringen. Der 5. Erweiterungsbau soll bestmögliche Lagerbedingungen für die Sammlungen der Medienwerke erfüllen. Mit einer Nutzungsfläche von rund 17.000 m² wird dieser Gebäudeteil größtenteils Magazine beinhalten. Ein kleiner Teil wird für Isolationsraum, Werkstatt-, Lager und Anlieferung bereitgestellt. Der 5. Erweiterungsbau soll im 4. OG an das historische Hauptgebäude angeschossen werden. Darüber hinaus werden ca. 450 m² (NUF) Bürofläche im Bestandsgebäude von historischen Magazinen zu einem Großraumbüro mit Nebenflächen umgebaut. Der Umbau ist Bestandteil des Bauprojektes 5. Erweiterungsbau und damit auch Leistungsbestandteil der Projektsteuerung. Der Entwurf wurde 2024 über einen Architekturwettbewerb entschieden. Derzeit befindet sich das Projekt in Leistungsphase 3. Die baubegleitende Projektsteuerung soll ab LP 5 bis LP 8 (sh. Spezifische Leistungspflichten) erfolgen. Die Maßnahme erfolgt im laufenden Betrieb der Bibliothek. Weiterführende Beschreibungen siehe Vergabeunterlagen - Projektbeschreibung
Weiterführende Details
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Treppenhaus an den GMS-Bestand vor: im EG (540,183 m²) soll die OGTS entstehen mit 1 Besprechungs-, 1 Personal-, 3 Gruppen-, 1 Freizeitraum, 1 Küche u. Sanitärräume für GS, MS u. Personal. Im OG (533,882 m²) sind 4 Unterrichtsräume, Sanitärräume f. Lehrer u. Schüler, einschl. 1 barrierefreies WC vorgesehen.Der 3-geschoss. Bestandsmassivbau (EG - 2. OG) aus BJ 2016 befindet sich auf FlurNr. 278/2 d. Gem. Oettingen i. Bay in topograph. abfallendem Gelände. Die Aufstockung d. Bestandbaus wurde vom AG ausgeschlossen. Aktuell ist die GS 3-zügig m. 288 Schüler, die MS 2-zügig für die Jhrgst. 5-6 u. 3-zügig für die Jhrgst.7-10 m. 295 Schüler. Die Fluchtwege im Bestand sollen im Zuge d. Maßnahme ggf. optimiert werden. Der Pausenhof verzeichnet eine hohe Hitzeentwicklung in den Sommermonaten und soll b. d. Planung d. Erw.baus mit betrachtet werden. Eingriffe am Bestand sind für Anschlussarbeiten notwendig. Für den Erw.bau gilt das in der MBS umgesetzte Raumprogramm. Neben mögl. Flächen auf dem Schulgelände ist das städt. Grundstück FlurNr. 278 mit Einschränkungen beplanbar. Dort wurde 2018 eine geförd. Parkanlage mit Geh- u. Radwegen umgesetzt. Der unvermeidbare Rückbauanteil insbes. der Wege ist möglichst gering zu halten. Die Planung des Erw.baus an anderer Stelle als in d. MBS vorgesehen auf den genannten FlurSt., ist unter dem Aspekt d. Wirtschaftlichkeit denkbar. Der Lehrerparkplatz soll nicht versetzt werden. Die baufällige Turnhalle d. GMS wird voraussichtl. im Zuge einer anderen Maßnahme abgerissen u. ggf. anstelle d. derzeit ungenutzten Hsm.whg neu errichtet. Haustechnik: Versorgung Elektrotechnik und Daten sind über vorh. Versorgung (PV mit Speicher) d. Bestandsgeb. möglich. Wasser-/Abwasseranschluss ist voraussichtl. für die Erw. neu zu erstellen. Wärmeversorgung ist abhängig von Wärmeabgabesystem u. Heizlast ggf. über bestehendes Nahwärmevers.netz möglich. Die besteh. Lüftungsanlage ist vorauss. für den Erweiterungsbau nicht ausreichend, ggf. muss im Erw.bau 1 zusätzl. Technikraum geplant werden (ggf. Teilunterkellerung). Weitere Details sind i.d. Vorentwurfsplanung zu klärenDie Klimaschutzziele d. Stadt Oettingen sind bei gleichz. Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen. In d. 2. Verfahrensstufe sollen Lösungsvorschläge in Form eines planerischen Konzepts f. die geplante Erw. eingereicht werden (Mehrfachbeauftragung). Diese können auf d. Var. 2 d. MBS aufbauen od. davon abweichen. Der Raumbedarf zzgl. eines Technikraums ist aus d. MBS Var. 2 zu übernehmen. Das plan. Konzept soll vorrangig den Erw.bau, seine räuml. u. funktion. Beziehung zum Bestand, vorgenannte Ziele u. städtebaul. Aspekte berücksichtigen. Lediglich nachrangig u. nur grob skizziert soll der Ideenansatz zur Optimierung d. Fluchtwege u. des Pausenhofs mit einbezogen werden.Für das Konzept werden folg. Teilleistungen erwartet: - 1 Lageplan (genordet), M 1:1000 aus dem Beziehung / Verbindung zum Bestand hervorgeht- GRe Erweiterungsbau über alle Geschosse, M 1:200- 1 schemat. Hauptschnitt bzgl. Höhenentwicklung, M 1:200;- 1 Hauptfassade M 1:200 mit Darstellung u. Angaben d. Materialien- Erläuterungstext (max. 2 DIN A4 Seiten als pdf-Datei)- Darlegung eines eigenen Kostenrahmens zum Vorentwurfskonzept (max. 1 DIN A4 Seite als pdf-Datei) Der AG vergütet diese Lösungsvorschläge mit 10.000 EUR brutto je Bieter. Die Tiefe der Ausarbeitung ist d. Honorierung anzupassen. Nach Beauftragung wird b. den Teilleistungen d. LPH 2 das Honorar für das Konzept in Abzug gebracht werden, sofern d. AG die weitgehende Übernahme der Planung beschließt. Es liegen umfangreiche Pläne, Gutachten u. Untersuchungen vor (Bodengutachten, Vermessungspläne, Bestandspläne, Höhenpläne, MBS, etc.). Die Büros, die mit den Untersuchungen und d. Erstellung d. MBS beauftragt wurden und zur Erbringung v. Leistungen d. Obj.plan. Gebäude u. Inn.räume gem. §§ 33 ff HOAI 2021 qualifiziert sind, gelten, sofern sie am Verfahren teilnehmen, als vorbefasste Bewerber. Die Unterlagen d. MBS, der Gutachten, Untersuchungen u. Auszüge aus den Bestandsplänen werden vom AG, auch ohne Teilnahme vorbefasster Büros, allen Teilnehmern i.d. 2. Verfahrensstufe bestmöglich zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen. Aufgrund d. bereits erstellten Unterlagen wird die LPH 1 prozentual reduziert werden. ----- Zeitplan: Angebotsphase inkl. Konzepterstellung: ca. 45 Tage. Auftragsvergabe voraussichtl. Juli / August 2026. Leistungsbeginn direkt im Anschluss. Für die Maßnahme werden Fördermittel beantragt. Beim Fördermittelantrag soll mitgewirkt werden. Fertigstellung, Nutzungsaufnahme u. Projektabschluss (inkl. Mängelbeseitigung u. Rechnungsnachlauf) sollen ohne Zeitverzögerungen erfolgen. ----- Hinweis: Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
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- Der Auftraggeber ist Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement.
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