BLB NRW DU / Duisburg / UDE Campus DU / Ersatzflächen Fakultät Physik / Projektsteuerung und Qualitätssicherung unter Anwendung der BIM-Methode für ein SEP-Verfahren (020-26-00052)
Der BLB NRW plant mit der Universität Duisburg-Essen (UDE) eine Sanierung des Bestandsgebäudes LE und einen Ersatzneubau für die Fakultät der experimentellen und theoretischen Physik. Derzeit ist der Bereich der Fakultät Physik der UDE am Standort Mülheimer-/Lotharstraße (M-Bereich) untergebracht. Die Gebäude sowie die...
Angebotsfrist:19. Mai 2026
Typ:Ausschreibung
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Der BLB NRW plant mit der Universität Duisburg-Essen (UDE) eine Sanierung des Bestandsgebäudes LE und einen Ersatzneubau für die Fakultät der experimentellen und theoretischen Physik. Derzeit ist der Bereich der Fakultät Physik der UDE am Standort Mülheimer-/Lotharstraße (M-Bereich) untergebracht. Die Gebäude sowie die technische Infra...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Düsseldorf
- Veröffentlicht: 19. April 2026
- Frist: 19. Mai 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Der BLB NRW plant mit der Universität Duisburg-Essen (UDE) eine Sanierung des Bestandsgebäudes LE und einen Ersatzneubau für die Fakultät der experimentellen und theoretischen Physik. Derzeit ist der Bereich der Fakultät Physik der UDE am Standort Mülheimer-/Lotharstraße (M-Bereich) untergebracht. Die Gebäude sowie die technische Infrastruktur sind überaltert und unzureichend. Die Flächen sind momentan ausreichend. Daher wird ein 1:1 Ersatz der Flächen angestrebt. Angedacht ist die Unterbringung der Lehr-/Seminar- und Büronutzungen für die experimentelle und theoretische Physik im bestehenden LE-Gebäude und der Labornutzung der experimentellen Physik in einem angegliederten Ersatzneubau. Hierzu wird das LE-Gebäude leergezogen und entkernt sowie die umliegende unterirdische Infrastruktur entflochten und zurückgebaut. Zur Freimachung des Neubau-Baufeldes gehört der Abbruch des Gebäudes LH sowie die Verlegung des momentan im Gebäude LE beheimateten Datenknotenpunktes sowie der Freizug/Abbruch des zugehörigen Versorgungstunnels im nordöstlichen Teil des Baufeldes. Die Ersatzflächen der Physik sollen mit dem SEP-Vertragsmodell (Schlüsselfertige Errichtung mit integrierter Planung) einschließlich der Inbetriebnahme als partnerschaftliche Zusammenarbeit erstellt werden. Dazu soll die Vergabe sämtlicher Planungs- und Bauleistungen in einem Auftrag an einen Totalunter/-übernehmer (TU) erfolgen. Zur Unterstützung des BLB in beratender (Stabs-)Funktion sollen Leistungen der Projektsteuerung für alle 5 Handlungsbereiche in allen 5 Projektstufen gemäß AHO extern vergeben werden. Eine externe Qualitätskontrolle soll die Ergebnisse der Objektplanung, der Fachplanungen zur technischen Ausrüstung sowie alle Leistungen der Bauausführung in Bezug auf die Planungs- und Projektvorgaben, Inhalte und Schnittstellen plausibilisieren. Ziel ist die Gewährleistung einer kollisions- wie mängelfreien, regelkonformen Planung, Ausführung und Abnahme der Baumaßnahme als Grundlage für einen nachhaltig reibungslosen Betrieb.
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Sanierung des LE-Gebäudes und Ersatzneubau für die Fakultät Physik der UDE (1:1 Flächenersatz). Umfasst Entkernung, Abbruch von Gebäude LH, Verlegung von Datenknoten und Rückbau von Versorgungstunneln. Die Umsetzung erfolgt als schlüsselfertiges Projekt (SEP-Modell) durch einen Totalunternehmer. Gesucht werden Leistungen der Projektsteuerung (alle Handlungsbereiche/Stufen gem. AHO) sowie eine externe Qualitätskontrolle zur Sicherung der BIM-basierten Planung und Ausführung.
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BLB NRW DU / Duisburg / UDE Campus DU / Ersatzflächen Fakultät Physik / Projektsteuerung und Qualitätssicherung unter Anwendung der BIM-Methode für ein SEP-Verfahren (020-26-00052)
Es handelt sich um Leistungen der Projektsteuerung und Qualitätssicherung unter Anwendung der BIM-Methode für ein SEP-Verfahren. Die Leistungen sind im Wesentlichen in Zusammenhang mit den der jeweiligen Projektstufe zugeordneten Leistungsphasen (LPH) der HOAI für sämtliche Leistungsbilder: - Projektstufe 1: Projektvorbereitung (SEP-Vorbereitungsphase) - Projektstufe 2.1: Planung (SEP-Vergabephase) - Projektstufe 2.2: Planung (SEP-Planungsphase) - Projektstufe 3: Ausführungsvorbereitung (SEP Bauphase) - Projektstufe 4: Ausführung (SEP-Bauphase) - Projektstufe 5: Projektabschluss (SEP Bauphase) Mit Vertragsschluss werden die folgenden Projektstufen beauftragt: - Stufe 1:SEP-Phase 1 Projektvorbereitung Grundleistungen und Besondere Leistungen - Stufe 2.1: Planung (SEP-Vergabephase) Grundleistungen und Besondere Leistungen Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Der BLB behält sich vor, erforderliche weitere Stufen und sonstige Leistungen einzeln oder im Ganzen optional zu übertragen. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen besteht kein Rechtsanspruch.
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Neubau "Didaktik der Chemie" (DdC) am Campus Essen der Universität Duisburg-Essen, Reckhammerweg, inkl. Außenanlagen und Infrastrukturanbindung. Vergabe als Totalunternehmer für schlüsselfertige Errichtung mit integrierter Planung (SEP) auf Basis einer funktionalen Leistungsbeschreibung. BIM-basierte Planung und Ausführung erforderlich. Zertifizierung nach BNB (Silberstandard) gefordert. BGF ca. 5.700 m², geschätzter Wert KG 200-700. Start des Vergabeverfahrens: August 2026.
- Landeshauptstadt München, Direktorium, Vergabestelle 1, SG 2Frist: 28. Apr.
Projektsteuerungsleistungen für das Projekt Generalsanierung und Umbau des Münchner Stadtmuseums
Erbringung von Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an §2 AHO Heft Nr. 9 für die Projektstufe IV und V sowie Teilleistungen aus der Projektstufe III, für die Handlungsbereiche A-E, und unterstützende Projektmanagementleistungen im Bereich Haus- und Elektrotechnik. Nach bereits erfolgter Ausführungsgenehmigung müssen noch o.g. Teilleistungen aus der Projektstufe III erbracht werden. Kenndaten: BGF: ca. 30.163 m² BRI: ca. 133.807 m³ Derzeit befindet sich das Projekt in den Leistungsphasen 5 bis 8 gemäß HOAI. Termine: - Beginn der Leistung, sofort nach Auftragserteilung - voraussichtlich 06/2026; - Gebäude - Übergabe an Nutzer: 12/2029; - Außenanlagen, Rückverlegung Sparten und Wiederherstellung öffentliche Verkehrsflächen: 10/2030. Das Projekt Generalsanierung und Umbau des Münchner Stadtmuseums gliedert sich in: - Teil A – Generalsanierung und Umbau sowie in - Teil B – Neukonzeption mit Neugestaltung der Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Vermittlungsbereiche sowie Ersteinrichtung. Bestandteil dieser Ausschreibung ist die Erbringung von Projektsteuerungsleitungen für Teil A – Generalsanierung und Umbau des Münchner Stadtmuseums. Der Teil B – Neukonzeption, unterliegt der Verantwortung des Kulturreferates / Münchner Stadtmuseums und ist nicht Teil dieser Ausschreibung. Das Münchner Stadtmuseum, das im Jahr 1888 eröffnet wurde, ist das größte kommunale Museum Deutschlands mit einer Sammlung von ca. 3 Millionen Kunst- und Kulturgütern. Für die Zukunftsfähigkeit des Münchner Stadtmuseums ist eine bautechnischen Ertüchtigung und eine bauliche Neustrukturierung des Gebäudekomplexes (o.g. Teil A) sowie eine Neukonzeption mit inhaltlicher und räumlicher Neuorganisation (o.g. Teil B, nicht Bestandteil der Ausschreibung) notwendig. Der Gebäudekomplex besteht aus folgenden sechs Trakten: Zeughaus, 1491-93 von Lukas Rottaler; Grässeltrakt, 1926-28 von Hans Grässel; Leitenstorfertrakt, 1930-31 von Hermann Leitenstorfer; Gsaengertrakt 1959-64 von Gustav Gsaenger; Marstalltrakt 1976-77 (Wiederaufbau), Hofmanntrakt 1977-78 (Wiederaufbau). Große Teile des heterogenen Gebäudekomplexes sind als Einzelbaudenkmal in der Denkmalliste eingetragen. Darüber hinaus befindet sich der gesamte Gebäudekomplex im Ensemble „Altstadt München“. Das Grundstück befindet sich im Umgriff von möglichen Bodendenkmälern. Die Bereiche Denkmalschutz und Energieeffizienz sind fördermittelrelevant. Das Bauvorhaben gemäß Teil A umfasst die Generalsanierung, den Umbau und einen Teil-Abbruch (z.B. Tiefgarage, Innenbereiche) mit Neuerrichtung (z.B. Kubus und Überdachung im Innenhof). Die Hauptmaßnahmen finden im Gsaengertrakt, Leitenstorfertrakt, Grässeltrakt und Hofmanntrakt statt. Im Marstalltrakt werden Minimalsanierungs- und Umbaumaßnahmen, im Zeughaus insbesondere technische Anpassungsmaßnahmen durchgeführt. Das Zeughaus wurde 2007/2008 saniert. Folgende bautechnische Themen sind bei der bautechnischen Ertüchtigung der Bestandsgebäude zu berücksichtigen: - Baukonstruktion / Statik; - Brandschutz; - Bauphysik und Energieeffizienz; - Schadstoffe; - Beheizung, Lüftung und Kühlung; - Wasser / Abwasser; - Elektrotechnik; - Blitzschutzanlage; - Diebstahlsicherung; - IT-Infrastruktur, Kommunikation, Leitsystem; - Fördertechnik. Neben der bautechnischen Ertüchtigung für eine zeitgemäße Gesamtkonzeption sind auch bauliche Maßnahmen zur Beseitigung von funktionalen und strukturellen Mängeln notwendig. Das Planungskonzept mit Teilabbruch, Unterfangungen und Verbau ergänzt die bautechnische Ertüchtigung wie folgt: - Schaffung eines „Neuen Eingangs“ über den Rindermarkt, Ecke Oberanger / Rosental; - Überdachung des nördlichen Innenhofes; in dieses neu geschaffene „Atrium“ wird ein Kubus mit Ausstellungsflächen eingestellt; - die Tiefgarage im nördlichen Innenhof wird aufgelassen und abgebrochen; an dieser Stelle entsteht im UG die neue Technikzentrale; nach der Fertigstellung wird der ganze Gebäudekomplex durch diese Technikzentrale versorgt. - die technischen Anlagen (Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär und Elektro) in den Gebäudeteilen rund um den nördlichen Innenhof (Gsaengertrakt, Grässeltrakt, Hofmanntrakt und Leitensdorfer Trakt) werden neu hergestellt; die technischen Anlagen im Zeughaus und Marstall werden ertüchtigt - Inklusion und barrierefreie Erschließung. Weitere Themenkomplexe, die ebenfalls im Leistungsumfang der Projektsteuerung notwendig werden sind: - Die beengte Innenstadtlage, die Größe des Objektes und die geringen Baustelleneinrichtungsflächen, die eine Herausforderung an die Baulogistik darstellen; - Auswirkungen der Baumaßnahme auf den U-Bahn-Tunnel, der parallel zur Nordostseite des Gebäudekomplexes unter dem Oberanger verläuft; - Rückverlegung der Sparten nach Abschluss der Baumaßnahmen; - Wiederherstellung der öffentlichen Flächen rund um das Münchner Stadtmuseum. Die Zugänge ins Gebäude werden soweit möglich barrierefrei angeschlossen und im Rosental, am St.-Jakobs-Platz und am Sebastiansplatz Fahrradständer aufgestellt. Zudem werden Optimierungen, wie Verbesserungen der Barrierefreiheit z.B. durch den Ausbau von barrierefreien Querungen sowie den Neubau eines Blindenleitsystems und für den Lieferverkehr umgesetzt; - Schnittstellenklärung/ -fortschreibung und Schnittstellenmanagement zwischen „Teil A - Umbau und Generalsanierung“ und „Teil B – Neukonzeption“, der in der Verantwortung des Kulturreferates / Münchner Stadtmuseums liegt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 19. Mai 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Düsseldorf.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.