Beschaffung der IT-Lösung ORBIS AIMS (FTB 3) - Bad Wildungen
Beschaffung der Software ORBIS AIMS (Anesthesia Information Management System) inklusive Modul „Unit View Anesthesia“ und Medizingeräte-Schnittstelle (MEGS) sowie zugehöriger Hardware und IT-Infrastruktur. Das System dient als Erweiterung der bestehenden ORBIS-KIS-Installation und ermöglicht einen schnittstellenfreien ...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Beschaffung der Software ORBIS AIMS (Anesthesia Information Management System) inklusive Modul „Unit View Anesthesia“ und Medizingeräte-Schnittstelle (MEGS) sowie zugehöriger Hardware und IT-Infrastruktur. Das System dient als Erweiterung der bestehenden ORBIS-KIS-Installation und ermöglicht einen schnittstellenfreien Datenbankzugriff ...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Asklepios Klinik Bad Wildungen GmbH
- Veröffentlicht: 13. April 2026
- Frist: Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Beschaffung der Software ORBIS AIMS (Anesthesia Information Management System) inklusive Modul „Unit View Anesthesia“ und Medizingeräte-Schnittstelle (MEGS) sowie zugehöriger Hardware und IT-Infrastruktur. Das System dient als Erweiterung der bestehenden ORBIS-KIS-Installation und ermöglicht einen schnittstellenfreien Datenbankzugriff für einen durchgängigen Workflow in der Anästhesiedokumentation zur Steigerung der Patientensicherheit.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
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Gegenstand des Auftrags ist die Beschaffung von Lizenzen zur Installation und Verwendung der Software „Anesthesia Information Management System“ (hier: ORBIS AIMS) sowie des Software-Moduls „Unit View Anesthesia“ und der dazugehörigen Medizingeräte Schnittstelle („MEGS“), sowie dazugehöriger Hardware und IT-Infrastruktur. Beim ORBIS AIMS handelt es sich um eine AIMS-Software mit einer direkten Verbindung mit dem ORBIS KIS. Damit bildet ORBIS AIMS eine besondere Form eines AIMS. ORBIS AIMS eignet sich damit nicht als alleinstehendes Produkt, sondern ist eine Erweiterung einer bestehenden ORBIS-Installation. Als Erweiterung des ORBIS-KIS greift ORBIS AIMS direkt und schnittstellenfrei auf die Datenbankebene des ORBIS-KIS zu. Durch die Beschaffung soll insgesamt sichergestellt werden, dass die Patientenbehandlung mithilfe eines durchgängigen Workflows über den gesamten Dokumentationsverlauf im ORBIS umgesetzt und damit die Patientensicherheit wesentlich verbessert werden kann.
- Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH
vergebener Auftrag: Software für Systemintegration und digitalen Workflow in der Augenklinik
Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung im Krankenhaus muss in der Augenklinik eine Infrastruktur geschaffen werden, die einen durchgängigen Datenstrom der Patientendaten und einen digitalen Workflow ermöglicht. Das Klinikum Ludwigshafen beabsichtigt die Beschaffung einer Software für die Systemintegration und einen digitalen Workflow in der Augenklinik. Die Maßnahme ist integraler Bestandteil der Einführung der Digitalen Patientenakte im Klinikum Ludwigshafen. Ziel ist die vollständig digitale, strukturierte und medienbruchfreie Dokumentation ophthalmologischer Befunde im Rahmen des klinischen Behandlungsprozesses. Mit Siemens syngo Carbon (PACS), i.s.h.med (KIS) und ZEISS-OCT sind im Klinikum Ludwigshafen bereits die Komponenten für einen digitalen Workflow vorhanden, für ein integriertes "Abteilungsinformationssystem" der Augenheilkunde fehlt im Wesentlichen ein ophthalmologisches Daten-/Workflow-Frontend plus eine saubere Schnittstellenkonfiguration. ZEISS FORUM fungiert dabei als spezialisiertes Fachmodul zur strukturierten Befunderhebung und Verlaufsdarstellung, dessen Ergebnisse über standardisierte HL7-Schnittstellen in das führende Krankenhausinformationssystem i.s.h.med zurückgeführt und dort Bestandteil der elektronischen Patientenakte werden. Die Maßnahme erfüllt damit die Anforderungen des Fördertatbestands 3 (Digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation). Die Maßnahme ist Teil der Einführung der Digitalen Akte und wird aus Fördermitteln des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG, Fördertatbestand 3) gefördert. Ohne die Implementierung von ZEISS FORUM ist eine strukturierte, digitale und verlaufsbezogene Dokumentation ophthalmologischer Befunde im Rahmen der Digitalen Patientenakte nicht möglich. Die Maßnahme dient daher nicht primär der Bildarchivierung, sondern der digitalen Behandlungsdokumentation und Prozessintegration im Sinne des Fördertatbestands 3. Auf dem deutschen Markt sind in dieser Sparte außer Carl Zeiss Meditec Vertriebsgesellschaft mbH mit der Software ZEISS FORUM, die Firma Heidelberg Engineering mit der Software HEYEX 2 und die Firma Topcon mit z.B. den Produkten IMAGEnet 6, Maestro, Triton etc. etabliert. Jeder Hersteller bietet seine eigenen OCT-Geräte an, für die diese Softwareplattformen primär ausgelegt sind. Der Großteil der betriebenen und anzubindenden Medizingeräte der Augenklinik sind Geräte des Herstellers Zeiss. Alle ZEISS Geräte können nahtlos über die ZEISS FORUM Software angebunden werden. Diese ist im Klinikum Ludwigshafen bereits mit einer Installation und Lizenzen für drei neu gekaufte Geräte der Firma Zeiss in Betrieb und muss für die Systemintegration mit den notwendigen Schnittstellen ausgerüstet werden und für die zusätzlichen Gerate müssen die vorhandenen Lizenzen erweitert werden. Die beiden Alternativsysteme setzen voraus, dass die Modalitäten den DICOM-Export unterstützen. Jedoch ist auch dann eine vollumfängliche, "nahtlose" Nutzung von Zeiss-OCT-Daten in der Topcon-OCT-Software und der Heidelberg Engineering Software nicht vorgesehen. Die Systeme sind primär auf ihre jeweils eigenen, proprietären Datenformate ausgelegt. Damit sind die Softwarelösungen der beiden genannten Firmen auf die Auswertung der exportierten DICOM-Daten mit Standardfunktionen beschränkt. Zeiss-spezifische multimodale Auswertungsmodule (z.B. Glaucoma-Workplace, Retina-Workplace) werden ebenso wenig unterstützt wie der Datenaustausch des IOL-Masters mit den beiden OP-Mikroskopen. Letzterer stellt im Hinblick auf die Planung von Systemintegration und Workflow der Augenklinik eine der wesentlichen Schlüsselfunktionen dar. Hingegen können die weiteren in der Augenklinik betriebenen Geräte von Drittherstellern mit ZEISS FORUM über eine DICOM-Schnittstelle direkt in den Workflow integriert werden (betrifft: Heidelberg Sprectralis OCT, Absolu Sonographiegrat, letzteres derzeit in Beschaffung), bzw. nach einem Software-Upgrade (DICOM-Schnittstelle) angebunden werden (betrifft: Oculus Pentacam Hornhauttophographie). Es ergibt sich folgendes Zielbild für die IT-Architektur: - KIS i.s.h.med als führendes System für Patientenstammdaten, Termine, Diagnosen, Prozeduren, Verordnungen, Befunde und Abrechnung im Rahmen der Digitalen Akte. - ZEISS-OCT + ZEISS FORUM als augenspezifische Ebene: Geräteanbindung, OCT-Verlaufsdarstellung, spezielle Glaukom/AMD-Ansichten, Export in ePA/KIS/PACS. - Syngo Carbon dient ergänzend als Enterprise Imaging-Backbone, der alle DICOM-Bilder (inkl. OCT) klinikweit speichert und bereitstellt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Der Auftraggeber ist Asklepios Klinik Bad Wildungen GmbH.
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