81319680 - Gutachten, Beratung und Schulung zur Stärkung kollektiver Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt im Meer und an den Küsten des Westindischen Ozeans
Der Auftragnehmer (AN) leistet Beiträge zu den Outputs 1, 2, 3, 4 und 5 des Projektes durch die Zurverfügungstellung von spezialisierter Fachexpertise sowie Beratungs- und Trainingsdienstleistungen und trägt damit zur Erreichung der Indikatoren des Vorhabens bei. Darüber hinaus unterstützt der AN das allgemeine Managem...
Typ:Ausschreibung
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Inhalt auf einen Blick
Der Auftragnehmer (AN) leistet Beiträge zu den Outputs 1, 2, 3, 4 und 5 des Projektes durch die Zurverfügungstellung von spezialisierter Fachexpertise sowie Beratungs- und Trainingsdienstleistungen und trägt damit zur Erreichung der Indikatoren des Vorhabens bei. Darüber hinaus unterstützt der AN das allgemeine Management des Vorhabens...
- Ausschreibungstyp: Ausschreibung
- Auftraggeber: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
- Veröffentlicht: 02. Mai 2026
- Frist: Nicht angegeben
- Thema: Projektmanagement
Ausschreibungsbeschreibung
Der Auftragnehmer (AN) leistet Beiträge zu den Outputs 1, 2, 3, 4 und 5 des Projektes durch die Zurverfügungstellung von spezialisierter Fachexpertise sowie Beratungs- und Trainingsdienstleistungen und trägt damit zur Erreichung der Indikatoren des Vorhabens bei. Darüber hinaus unterstützt der AN das allgemeine Management des Vorhabens. Dazu wird der AN in sehr enger Abstimmung mit dem GIZ-Team in Kenia seine Leistungen erbringen. Das Projekt "ProsperBlue" - ehemals Western Indian Ocean Governance Initiative (WIOGI), zielt auf die Stärkung der gemeinschaftlichen Beiträge relevanter Akteure auf regionaler und lokaler Ebene für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Meeres- und Küstenbiodiversität im Kontext einer inklusiven und nachhaltige Blue Economy in der WIO-Region ab. Im Mittelpunkt steht dabei die Befähigung einer Vielzahl von Akteuren auf regionaler und lokaler Ebene, durch Ressourcen, technisches Fachwissen, politische Interventionen, Wissensmanagement, Geschäftspraktiken und kollektives Handeln Beiträge zu leisten. Output 1 zielt auf die Stärkung der technisch-institutionellen Kapazitäten regionaler und lokaler Akteure für die Zusammenarbeit bei der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt in Meeres- und Küstengebieten im Rahmen einer ISBE und den Wissensaustausch ab. Auf regionaler Ebene unterstützt das Vorhaben das Sekretariat der Nairobi Konvention dabei, mit öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammenzuarbeiten, indem es die Sekretariatsfunktion für die Multi-Stakeholder-Initiative Our Blue Future übernimmt und deren Integration in die entstehenden Kooperationsstrukturen und nationale Plattformen fördert. Der AN unterstützt das Vorhaben bei der Durchführung von technischen und institutionellen Bewertungen und Gap-Analysen der Akteure, um den Bedarf für eine an die ISBE ausgerichtete Governance zu ermitteln, sowie in der Kapazitätenentwicklung regionaler und lokaler Akteure. Darüber hinaus unterstützt der AN das Vorhaben in der Organisation und Durchführung von Multi-Stakeholder- Dialogen zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Regionen und Sektoren und in der Erstellung von Wissensprodukten. Das Ziel von Output 2 ist es, verbesserte Dienstleistungen zur Unterstützung von insbesondere frauengeführten KKMU für eine ISBE zu etablieren, damit diese einen aktiven Beitrag zu einer inklusiven und nachhaltigen Blue Economy leisten können. Dazu gehört ein Partnerschaftsnetzwerk, das aus Regierungsbehörden, dem Privatsektor, und der Zivilgesellschaft besteht. Dies beinhaltet die Förderung von Kooperationen und Netzwerken zwischen Unternehmen in der Blue Economy. Der AN unterstützt das Vorhaben in der Durchführung einer Bestandaufnahme von KKMU-Dienstleistern und Unterstützungslücken, um maßgeschneiderte Workshops und Schulungen zum Kapazitätsaufbau für KKMU der Blauen Wirtschaft zu entwickeln. Darüber hinaus werden Inkubations- und Beschleunigungsprogramme für lokale Unternehmer des blauen Sektors entwickelt sowie Wertschöpfungskettenanalyen und Studien durchgeführt. Output 3 zielt darauf ab, die fachlich-technischen und unternehmerischen Kompetenzen lokaler Akteure für eine inklusive nachhaltige Blue Economy zu stärken. Der Ansatz umfasst die Bereitstellung technischer und methodischer Beratung für die Entwicklung von Schulungsmodulen, die sowohl technische als auch geschäftliche Aspekte der Blue Economy behandeln. Auf diese Weise sollen lokale Geschäftsleute mit den notwendigen Fähigkeiten für profitable, nachhaltige Praktiken ausgestattet werden. Der AN unterstützt das Vorhaben darin, Qualifikationsdefizite auf lokaler Ebene zu identifizieren um hierfür Programme zur Entwicklung "blauer" Fähigkeiten zur entwickeln. Weiter unterstützt der AN die Durchführung von Schulungsprogrammen zur Geschäftsentwicklung die auf ein ISBE zugeschnitten sind. Das Ziel von Output 4 ist die Verbesserung von Finanzdienstleistungen für wirtschaftliche Akteure in einer ISBE. Um dies zu erreichen, kooperiert das Vorhaben mit Finanzinstitutionen, Dienstleistern und Projekten anderer Geber, um das finanzielle Ökosystem für eine Blue Economy aufzubauen. Der AN unterstützt das Vorhaben in der Durchführung von Studien zum Finanzbedarf von KKMU in ISBE-Kontext, um Hindernisse für den Zugang zu Finanzmitteln zu erfassen, um angepasste Finanzprodukte mit Finanzinstitutionen zu entwickeln. Hierfür unterstützt der AN die Kapazitätenstärkung ausgewählter Finanzinstitutionen, um deren technische Kapazitäten zur Verbesserung des Dienstleistungsangebotes für die Akteure in einer ISBE zu stärken. Ziel von Output 5 ist es, die Teilhabe der Gemeinschaften an Initiativen zu Erhalt, nachhaltiger Nutzung und Wiederherstellung von Biodiversität zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Fähigkeiten lokaler Gemeinschaften, sich unter Berücksichtigung der Bedarfe von Frauen und vulnerabler Gruppen selbst zu organisieren und die lokalen Meeres- und Küstenressourcen, kollektiv zu verwalten. Außerdem hilft es den Gemeinden, sich mit Akteuren des privaten und öffentlichen Sektors sowie der Zivilgesellschaft in für beide Seiten vorteilhaften Partnerschaften zu engagieren. Hierfür unterstützt der AN die Durchführung eingehender Gender-Analysen auf der Ebene von Küstengemeinden, die Durchführung inklusiver Aufklärungskampagnen über die biologische Vielfalt der Meere und Küstengebiete und der Unterstützung beim Aufbau lokaler Governance Strukturen auf Gemeinde und Seascape Ebene. Zusammenfassend ist der Auftragnehmer für die Bereitstellung der folgenden Arbeitspakete verantwortlich: Identifizierung geeigneter internationaler, regionaler und nationaler Kurzzeitberater zu verschiedenen vom GIZ-Projekt ProsperBlue angefragten Themen und Aktivitäten während der Vertragslaufzeit, und der Unterstützung des AG in der Planung, Durchführung und Umsetzung einzelner Arbeitspakete, Schulungen und Workshops, die in enger Absprache zwischen dem AN und AG geplant und vorbereitet wer
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
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- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
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4- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
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Der Auftragnehmer (AN) leistet Beiträge zu den Outputs 1, 2, 3, 4 und 5 des Projektes durch die Zurverfügungstellung von spezialisierter Fachexpertise sowie Beratungs- und Trainingsdienstleistungen und trägt damit zur Erreichung der Indikatoren des Vorhabens bei. Darüber hinaus unterstützt der AN das allgemeine Management des Vorhabens. Dazu wird der AN in sehr enger Abstimmung mit dem GIZ-Team in Kenia seine Leistungen erbringen. Das Projekt "ProsperBlue" - ehemals Western Indian Ocean Governance Initiative (WIOGI), zielt auf die Stärkung der gemeinschaftlichen Beiträge relevanter Akteure auf regionaler und lokaler Ebene für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Meeres- und Küstenbiodiversität im Kontext einer inklusiven und nachhaltige Blue Economy in der WIO-Region ab. Im Mittelpunkt steht dabei die Befähigung einer Vielzahl von Akteuren auf regionaler und lokaler Ebene, durch Ressourcen, technisches Fachwissen, politische Interventionen, Wissensmanagement, Geschäftspraktiken und kollektives Handeln Beiträge zu leisten. Output 1 zielt auf die Stärkung der technisch-institutionellen Kapazitäten regionaler und lokaler Akteure für die Zusammenarbeit bei der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt in Meeres- und Küstengebieten im Rahmen einer ISBE und den Wissensaustausch ab. Auf regionaler Ebene unterstützt das Vorhaben das Sekretariat der Nairobi Konvention dabei, mit öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammenzuarbeiten, indem es die Sekretariatsfunktion für die Multi-Stakeholder-Initiative Our Blue Future übernimmt und deren Integration in die entstehenden Kooperationsstrukturen und nationale Plattformen fördert. Der AN unterstützt das Vorhaben bei der Durchführung von technischen und institutionellen Bewertungen und Gap-Analysen der Akteure, um den Bedarf für eine an die ISBE ausgerichtete Governance zu ermitteln, sowie in der Kapazitätenentwicklung regionaler und lokaler Akteure. Darüber hinaus unterstützt der AN das Vorhaben in der Organisation und Durchführung von Multi-Stakeholder- Dialogen zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Regionen und Sektoren und in der Erstellung von Wissensprodukten. Das Ziel von Output 2 ist es, verbesserte Dienstleistungen zur Unterstützung von insbesondere frauengeführten KKMU für eine ISBE zu etablieren, damit diese einen aktiven Beitrag zu einer inklusiven und nachhaltigen Blue Economy leisten können. Dazu gehört ein Partnerschaftsnetzwerk, das aus Regierungsbehörden, dem Privatsektor, und der Zivilgesellschaft besteht. Dies beinhaltet die Förderung von Kooperationen und Netzwerken zwischen Unternehmen in der Blue Economy. Der AN unterstützt das Vorhaben in der Durchführung einer Bestandaufnahme von KKMU-Dienstleistern und Unterstützungslücken, um maßgeschneiderte Workshops und Schulungen zum Kapazitätsaufbau für KKMU der Blauen Wirtschaft zu entwickeln. Darüber hinaus werden Inkubations- und Beschleunigungsprogramme für lokale Unternehmer des blauen Sektors entwickelt sowie Wertschöpfungskettenanalyen und Studien durchgeführt. Output 3 zielt darauf ab, die fachlich-technischen und unternehmerischen Kompetenzen lokaler Akteure für eine inklusive nachhaltige Blue Economy zu stärken. Der Ansatz umfasst die Bereitstellung technischer und methodischer Beratung für die Entwicklung von Schulungsmodulen, die sowohl technische als auch geschäftliche Aspekte der Blue Economy behandeln. Auf diese Weise sollen lokale Geschäftsleute mit den notwendigen Fähigkeiten für profitable, nachhaltige Praktiken ausgestattet werden. Der AN unterstützt das Vorhaben darin, Qualifikationsdefizite auf lokaler Ebene zu identifizieren um hierfür Programme zur Entwicklung "blauer" Fähigkeiten zur entwickeln. Weiter unterstützt der AN die Durchführung von Schulungsprogrammen zur Geschäftsentwicklung die auf ein ISBE zugeschnitten sind. Das Ziel von Output 4 ist die Verbesserung von Finanzdienstleistungen für wirtschaftliche Akteure in einer ISBE. Um dies zu erreichen, kooperiert das Vorhaben mit Finanzinstitutionen, Dienstleistern und Projekten anderer Geber, um das finanzielle Ökosystem für eine Blue Economy aufzubauen. Der AN unterstützt das Vorhaben in der Durchführung von Studien zum Finanzbedarf von KKMU in ISBE-Kontext, um Hindernisse für den Zugang zu Finanzmitteln zu erfassen, um angepasste Finanzprodukte mit Finanzinstitutionen zu entwickeln. Hierfür unterstützt der AN die Kapazitätenstärkung ausgewählter Finanzinstitutionen, um deren technische Kapazitäten zur Verbesserung des Dienstleistungsangebotes für die Akteure in einer ISBE zu stärken. Ziel von Output 5 ist es, die Teilhabe der Gemeinschaften an Initiativen zu Erhalt, nachhaltiger Nutzung und Wiederherstellung von Biodiversität zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Fähigkeiten lokaler Gemeinschaften, sich unter Berücksichtigung der Bedarfe von Frauen und vulnerabler Gruppen selbst zu organisieren und die lokalen Meeres- und Küstenressourcen, kollektiv zu verwalten. Außerdem hilft es den Gemeinden, sich mit Akteuren des privaten und öffentlichen Sektors sowie der Zivilgesellschaft in für beide Seiten vorteilhaften Partnerschaften zu engagieren. 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- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbHFrist: 27. Mai
10001029 - Stärkung von Basisdienstleistungen und grenzübergreifender Resilienz in Grenzgebieten von Senegal, Mali und Guinea durch lokale Wirtschafts- und Kommunalentwicklungsmaßnahmen
Die Beauftragung unterstützt die Umsetzung des GIZ Programms "Resilienzstärkung in Grenzgebieten (RéZo)". Ziel ist, die sozioökonomische Resilienz in ausgewählten Grenzregionen Senegals, Malis und Guineas zu stärken, indem der Zugang zu wirtschaftlichen und sozialen Basisdienstleistungen verbessert und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ausgebaut wird. Der Auftragnehmer baut auf bestehenden Strukturen, Maßnahmen und Lernerfahrungen auf und schafft Synergien mit staatlichen Initiativen, lokaler Zivilgesellschaft und früheren GIZ Vorhaben. Er verantwortet die Erreichung definierter BMZ/EU Outputs und Indikatoren über drei integrierte Arbeitspakete. Output 1 fokussiert den Zugang zu wirtschaftlichen Basisdienstleistungen. Ziel ist die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Jugendlichen und Frauen sowie die Stärkung der Geschäftsfähigkeit von Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU). Der Auftragnehmer implementiert arbeitsmarktorientierte Kurzzeitqualifizierungen, stärkt Berufsberatung, Vermittlung und Nachverfolgung und fördert Unternehmertum und KKMU Unterstützung in relevanten Sektoren (z.?B. Landwirtschaft, Instandhaltung von Basisinfrastruktur). - In Guinea umfasst dies Schulungen für Frauen und Jugendliche in Unternehmertum/Management, die Stärkung von wirtschaftlichen Interessensgemeinschaften (GIE) und KKMU im administrativen/finanziellen Management, Ausstattung von von Frauen geführten GIE, den Aufbau von Netzwerken zur Verbesserung von Wertschöpfungsketten sowie Pilotierungen zu Standards und Zertifizierung lokaler landwirtschaftlicher Produkte. - In Mali qualifizieren Kurzzeitmaßnahmen (inkl. Cash for Work) Jugendliche für Wartung und Rehabilitation sozialer Infrastruktur und Marktaufwertung. - In Senegal stärkt der Auftragnehmer arbeitsmarktbezogene Akteure (z.?B. lokale Arbeitsvermittlungen), verbessert die Nachverfolgung von Beschäftigungsergebnissen und setzt Train the Trainer Module zu Unternehmertum, Coaching, Finanzkompetenz und digitalem Marketing um. Output 2 adressiert den Zugang zu sozialen Basisdienstleistungen und inklusive Teilhabe. Der Auftragnehmer verbessert und unterstützt das Management sozialer Infrastruktur in Wasser/Sanitär, Bildung und Energie und erweitert Teilhabechancen insbesondere für Frauen und Jugendliche. - In Guinea werden solarbetriebene Wasserversorgungssysteme beschafft und lokale Partner in Installation, Betrieb und Instandhaltung geschult. - In Mali werden Materialien für Solaranlagen geliefert, jugendgestützte Renovierungen an Klassenzimmern und Wasserinfrastruktur organisiert und Wartungskomitees zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit eingerichtet. - In Senegal stärkt der Auftragnehmer die regionalen Entwicklungsagenturen (ARD) zur Koordinierung von Maßnahmen, etabliert Monitoring Systeme für rehabilitierte Infrastruktur, richtet Managementkomitees ein und fördert inklusive lokale Governance durch Dialoge, Anhörungen und Workshops zur Beteiligung von Frauen und Jugendlichen an Entscheidungsprozessen sowie der Auswahl und Finanzierung prioritärer Infrastruktur. Output 3 stärkt Mechanismen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für lokale Entwicklung. Der Auftragnehmer unterstützt bestehende und neu gegründete GLCT in Mandiana-Yanfolila, Siguiri-Kangaba, Bakel-Ambidedi-Sadiola, Salemata-Velingara-Koundara und Kéniéba-Sadiola-Koubia-Saraya-Kédougou. Aufgaben sind u.?a. Kapazitätsentwicklung in administrativem/finanziellem Management, Territorialmarketing, integriertes Grenzmanagement, Strategien zur Ressourcenmobilisierung, Entwicklung/Aktualisierung lokaler grenzüberschreitender Entwicklungspläne (PTDL), Planung/Umsetzung ausgewählter Maßnahmen sowie die Einrichtung lokaler Verwaltungskomitees zur Sicherung der Nachhaltigkeit. Der Auftragnehmer fördert Austausch und Lernen zwischen den GLCT, erstellt einen Leitfaden zu Good Practices und Governance, betreibt Advocacy zur Stärkung finanzieller Zuweisungen und zur Integration der PTDL in nationale Planungen und vergibt zwei Forschungsprojekte zu grenzüberschreitenden Dynamiken. Der Auftragnehmer koordiniert eng mit dem GIZ Team, stellt wirkungsorientiertes Monitoring entlang der BMZ/EU Indikatoren sicher und liefert Berichte, periodische Daten und Beiträge zur Geberberichterstattung. Vorgesehen ist ein Team mit Teamleitung (421 FKT) und nationalen Schlüsselkräften in Senegal für regionale Entwicklung/Infrastrukturmanagement sowie partizipative Governance und Jugend/Frauen Partizipation (insg. 605 FKT), ein Expert:innenpool in Guinea (Labé) und Mali (Kayes) für soziale Infrastruktur und Beschäftigungsförderung (insg. 330 FKT) sowie zwei weitere Expert:innenpools in Guinea, Mali und Senegal für grenzüberschreitende Governance, Ressourcenmobilisierung, wirtschaftliche Förderung und Arbeitsmarktintegration (insg. 1.595 FKT). Der Auftragnehmer steuert Dienstleistungsverträge, Beschaffungen und Workshops in den Ländern innerhalb definierter Budgets.
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
10001029 - Stärkung von Basisdienstleistungen und grenzübergreifender Resilienz in Grenzgebieten von Senegal, Mali und Guinea durch lokale Wirtschafts- und Kommunalentwicklungsmaßnahmen
Die Beauftragung unterstützt die Umsetzung des GIZ Programms "Resilienzstärkung in Grenzgebieten (RéZo)". Ziel ist, die sozioökonomische Resilienz in ausgewählten Grenzregionen Senegals, Malis und Guineas zu stärken, indem der Zugang zu wirtschaftlichen und sozialen Basisdienstleistungen verbessert und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ausgebaut wird. Der Auftragnehmer baut auf bestehenden Strukturen, Maßnahmen und Lernerfahrungen auf und schafft Synergien mit staatlichen Initiativen, lokaler Zivilgesellschaft und früheren GIZ Vorhaben. Er verantwortet die Erreichung definierter BMZ/EU Outputs und Indikatoren über drei integrierte Arbeitspakete. Output 1 fokussiert den Zugang zu wirtschaftlichen Basisdienstleistungen. Ziel ist die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Jugendlichen und Frauen sowie die Stärkung der Geschäftsfähigkeit von Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU). Der Auftragnehmer implementiert arbeitsmarktorientierte Kurzzeitqualifizierungen, stärkt Berufsberatung, Vermittlung und Nachverfolgung und fördert Unternehmertum und KKMU Unterstützung in relevanten Sektoren (z.?B. Landwirtschaft, Instandhaltung von Basisinfrastruktur). - In Guinea umfasst dies Schulungen für Frauen und Jugendliche in Unternehmertum/Management, die Stärkung von wirtschaftlichen Interessensgemeinschaften (GIE) und KKMU im administrativen/finanziellen Management, Ausstattung von von Frauen geführten GIE, den Aufbau von Netzwerken zur Verbesserung von Wertschöpfungsketten sowie Pilotierungen zu Standards und Zertifizierung lokaler landwirtschaftlicher Produkte. - In Mali qualifizieren Kurzzeitmaßnahmen (inkl. Cash for Work) Jugendliche für Wartung und Rehabilitation sozialer Infrastruktur und Marktaufwertung. - In Senegal stärkt der Auftragnehmer arbeitsmarktbezogene Akteure (z.?B. lokale Arbeitsvermittlungen), verbessert die Nachverfolgung von Beschäftigungsergebnissen und setzt Train the Trainer Module zu Unternehmertum, Coaching, Finanzkompetenz und digitalem Marketing um. Output 2 adressiert den Zugang zu sozialen Basisdienstleistungen und inklusive Teilhabe. Der Auftragnehmer verbessert und unterstützt das Management sozialer Infrastruktur in Wasser/Sanitär, Bildung und Energie und erweitert Teilhabechancen insbesondere für Frauen und Jugendliche. - In Guinea werden solarbetriebene Wasserversorgungssysteme beschafft und lokale Partner in Installation, Betrieb und Instandhaltung geschult. - In Mali werden Materialien für Solaranlagen geliefert, jugendgestützte Renovierungen an Klassenzimmern und Wasserinfrastruktur organisiert und Wartungskomitees zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit eingerichtet. - In Senegal stärkt der Auftragnehmer die regionalen Entwicklungsagenturen (ARD) zur Koordinierung von Maßnahmen, etabliert Monitoring Systeme für rehabilitierte Infrastruktur, richtet Managementkomitees ein und fördert inklusive lokale Governance durch Dialoge, Anhörungen und Workshops zur Beteiligung von Frauen und Jugendlichen an Entscheidungsprozessen sowie der Auswahl und Finanzierung prioritärer Infrastruktur. Output 3 stärkt Mechanismen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für lokale Entwicklung. Der Auftragnehmer unterstützt bestehende und neu gegründete GLCT in Mandiana-Yanfolila, Siguiri-Kangaba, Bakel-Ambidedi-Sadiola, Salemata-Velingara-Koundara und Kéniéba-Sadiola-Koubia-Saraya-Kédougou. Aufgaben sind u.?a. Kapazitätsentwicklung in administrativem/finanziellem Management, Territorialmarketing, integriertes Grenzmanagement, Strategien zur Ressourcenmobilisierung, Entwicklung/Aktualisierung lokaler grenzüberschreitender Entwicklungspläne (PTDL), Planung/Umsetzung ausgewählter Maßnahmen sowie die Einrichtung lokaler Verwaltungskomitees zur Sicherung der Nachhaltigkeit. Der Auftragnehmer fördert Austausch und Lernen zwischen den GLCT, erstellt einen Leitfaden zu Good Practices und Governance, betreibt Advocacy zur Stärkung finanzieller Zuweisungen und zur Integration der PTDL in nationale Planungen und vergibt zwei Forschungsprojekte zu grenzüberschreitenden Dynamiken. Der Auftragnehmer koordiniert eng mit dem GIZ Team, stellt wirkungsorientiertes Monitoring entlang der BMZ/EU Indikatoren sicher und liefert Berichte, periodische Daten und Beiträge zur Geberberichterstattung. Vorgesehen ist ein Team mit Teamleitung (421 FKT) und nationalen Schlüsselkräften in Senegal für regionale Entwicklung/Infrastrukturmanagement sowie partizipative Governance und Jugend/Frauen Partizipation (insg. 605 FKT), ein Expert:innenpool in Guinea (Labé) und Mali (Kayes) für soziale Infrastruktur und Beschäftigungsförderung (insg. 330 FKT) sowie zwei weitere Expert:innenpools in Guinea, Mali und Senegal für grenzüberschreitende Governance, Ressourcenmobilisierung, wirtschaftliche Förderung und Arbeitsmarktintegration (insg. 1.595 FKT). Der Auftragnehmer steuert Dienstleistungsverträge, Beschaffungen und Workshops in den Ländern innerhalb definierter Budgets.
- Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare SicherheitBerlinFrist: 05. Mai
Evaluierung der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) und Impulse zur Weiterentwicklung
Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) wurde 2017 auf Beschluss des Deutschen Bundestages unter Federführung des Bundesumweltministeriums ins Leben gerufen. Das übergreifende Ziel der EUKI ist die Unterstützung des Übergangs zu klimaneutralen Volkswirtschaften in Europa bis spätestens 2050 insbesondere auf lokaler / regionaler Ebene u.a. durch transnationales Lernen und Zusammenarbeit. Die EUKI soll dem klimapolitischen Dialog zwischen Deutschland u. den anderen EU-Mitgliedsstaaten u. -Beitrittsländern, dem Kapazitätsaufbau, dem Wissens- u. Erfahrungsaustausch im Bereich des Klimaschutzes zwischen staatl. u. nichtstaatl. Akteuren aus Deutschland u. anderen EU-Mitgliedsstaaten bzw. -Beitrittsländern sowie dem besseren Verständnis der deutschen Klimapolitik im europ. Ausland dienen. Die Struktur der EUKI umfasst zwei zentrale Förderstränge: • Ausschreiben u. Förderung von Vorhaben entsprechend den inhaltlichen Prioritäten des Ministeriums, auch im Hinblick auf bilaterale Kooperationen u. auf Basis von Initiativanträgen (sog. „BMUKN-Strang“). • jährlichen Ideenwettbewerbe ermöglichen die Auswahl u. Finanzierung von geeigneten, grenzüberschreitenden Projekten von Kommunen, der Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie gemeinwohlorientierten Unternehmen in den Zielländern (Mittel-, Ost- und Südeuropa, den baltischen Staaten und dem Westbalkan). Die Förderung von Projekten erfolgt im Rahmen von Finanzierungsverträgen zwischen der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit u. den Fördernehmenden in Anlehnung an die Bundeshaushaltsordnung. Die Förderquote einzelner Projekte kann bis zu 95 % betragen u. erfolgt nicht-rückzahlbar. Die Projektorganisationen werden auch um eine Einschätzung des THG-Minderungspotenzials und/oder zur Erhöhung von CO2-Einbindungen gebeten. Es handelt sich dabei i.d.R. um indirekte Effekte der Umsetzung nicht-investiver und nicht-technischer Projekte, weshalb eine präzise Berechnung nicht für jedes Projekt möglich ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Projekte auf strukturelle, organisatorische o. verhaltensbezogene Veränderungen abzielen, um die Voraussetzungen für die Transformationsprozesse zu schaffen. Auch für die direkt vom BMUKN finanzierten Vorhaben werden Wirkungen vor allem projektbezogen bewertet. Die nachhaltige Wirkung einzelner Projekte hängt z.T. auch von externen, nicht-steuerbaren Faktoren ab. Eine Schärfung der Zielstruktur, die Entwicklung eines Wirkungsmonitorings auf Programmebene u. die stärkere Sichtbarmachung erzielter Ergebnisse würden dazu beitragen, die übergreifenden Beiträge der EUKI noch klarer erkennbar zu machen. Das Evaluationsvorhaben bietet die Möglichkeit, Weiterentwicklungen u. die Anpassung des Ziel- und Indikatorensystem insbesondere auch auf Programmebene anzustoßen u. die bisherige Organisation u. Durchführung der Förderstränge zu überprüfen. Es soll umfassend eine evidenzbasierte Einschätzung des EUKI-Programms, seiner Elemente, der Organisationsstruktur sowie zum Programmmanagement erarbeitet werden. Auf der Grundlage der Evaluation sind schließlich konkrete Vorschläge zur Reformierung u. ggf. Weiterentwicklung der Programm-, Ziel- und Förderstruktur, einschließlich des Monitoring- und Indikatorensystems zu erarbeiten. Dabei sollte u.a. auch auf die Kritikpunkte des Bundesrechnungshofes (BRH) in seinen Bemerkungsbeiträgen vom 10.12.2025 eingegangen werden: - Keine übergreifende Strategie, keine nachhaltige Gesamtwirkung auf Programmebene - Keine Fortführung der Projekte - Keine Übertragbarkeit positiver Ergebnisse - Keine Verknüpfung zu EU-Förderungen - Kaum längerfristige Kontakte - Zudem wird insbesondere für den BMUKN-Strang ein Bedarf an Beratung für eine Konkretisierung des Zielsystems gesehen. Auf Grundlage dieser Evaluation soll auf Forderung des BRH entschieden werden, die EUKI reformiert fortzuführen oder ggf. einzustellen (vgl. Beschluss RPA vom 27.2.).
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf auftrag.ai. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf auftrag.ai werden diese Punkte priorisiert dargestellt.