Planung Veranstaltungstechnik Hans-Otto-Theater Potsdam Inspizientenanlage Intercom Video Netzwerk HOAI 2-9
Planungsleistungen für Veranstaltungstechnik Hans-Otto-Theater Potsdam-Der Kommunale Immobilienservice (KIS) beabsichtigt im Auftrag des Fachbereichs 24 - Kultur und Museum der Landeshauptstadt Potsdam, im Hans-Otto-Theater die zentrale Inspizientenanlage sowie die zugehörigen Kommunikations-, Video-, Audio- und Signaltechniksysteme umfassend zu erneuern und an heutige technische, betriebliche und sicherheitstechnische Anforderungen anzupassen. Das Große Haus des Hans-Otto-Theaters ist die wichtigste Sprechtheater-Spielstätte der Stadt und wird für Proben- und Vorstellungsbetrieb ganzjährig intensiv genutzt. Die bestehenden Anlagen zur Kommunikationssteuerung, Bild- und Tonübertragung, Durchruf- und Mithörtechnik sowie zur Lichtzeichensteuerung sind technisch überholt, störanfällig und erfüllen nicht mehr die Anforderungen an Betriebssicherheit, Barrierefreiheit und einen modernen Theaterbetrie Ziel der Maßnahme ist die Modernisierung der technischen Infrastruktur in der Anlagengruppe 5 der HOAI (Kostengruppe 450), insbesondere Intercom-, Durchruf- und Mithörtechnik, digitale Video-/Mitschautechnik, Lichtzeichenanlagen, Inspizienzpult sowie die zugehörige Verkabelungs- und Netzwerktechnik. Ebenfalls zu erneuern ist die Schwerhörigenanlage, um Barrierefreiheit und Besucherinformation nach aktuellem Stand der Technik sicherzustellen. Die technische Zentrale ist hinsichtlich Stromversorgung, Infrastruktur und Klimatisierung an die Anforderungen der neuen Systeme anzupassen. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen die Fachplanung der Technischen Ausrüstung gemäß HOAI 2021 für die Kostengruppe 450 über die Leistungsphasen 2 bis 9. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Im Mittelpunkt der Planungsaufgabe stehen die Erneuerung der kompletten Inspizientenanlage einschließlich Intercom-System, mobiler und stationärer Sprechstellen, Durchruf- und Mithörfunktionen, die Einrichtung einer digitalen und latenzarmen Video- /Mitsehtechnik für Bühne, Saal und Nebenbereiche sowie die Implementierung eines neuen mobilen Inspizienzpultes. Ergänzend sind die festen und mobilen Lichtzeichen, die Schnittstellen zu Ton-, Licht- und Bühnentechnik sowie die digitalen Verteil- und Netzwerkinfrastrukturen neu zu planen. Alle Systeme sind so auszulegen, dass sie betriebssicher, erweiterbar, herstellerunabhängig und langfristig wartbar sind und eine reibungslose Schnittstellenkoordination mit vorhandenen Elektro-, IT- und brandschutztechnischen Anlagen sicherstellen. spätester Baubeginn: spielfreie Zeit im Sommer 2027 späteste Übergabe an den Nutzer: September 2028 Umfang der zu übergebenen Planungsunterlagen gem. VDI 6026 und der entsprechenden AMEV-Richtlinien. Dadurch entstehender Aufwand kann über Zu-/Abschlag angeboten werden.